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33

Match Point

GB/L/USA, 2005
Match Point
Bild: SRF2
  • 33 Fans   75% 25%
  • Wertung0 9999noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

Deutschlandpremiere: 29.12.2005
Chris Wilton (Jonathan Rhys Meyers) ist jung, gut aussehend und ehrgeizig. Mit der großen Tenniskarriere hat es nicht geklappt, und so verdient er sich jetzt seine Brötchen als Tennislehrer in einem feinen Londoner Club. Als er hier die Bekanntschaft des reichen Snobs Tom (Matthew Goode) und dessen schüchternen Schwester Chloe (Emily Mortimer) macht, sieht er die große Chance gekommen, seinem Leben doch noch die entscheidende Wendung nach oben zu geben. Zumal die nette Chloe bald mehr als nur freundschaftliches Interesse an dem attraktiven Tennis-Ass zeigt und auch die Eltern (Brian Cox, Penelope Wilton) nichts gegen einen Schwiegersohn mit großen Ambitionen einzuwenden haben. Wäre da nicht Toms amerikanische Freundin Nola (Scarlett Johansson), die Chris vom ersten spöttischen Lächeln an brennend interessiert. Und die Faszination ist durchaus beidseitig. Obwohl bereits die ersten Hochzeitspläne zwischen Chris und Chloe geschmiedet werden, entspinnt sich eine leidenschaftliche Affäre, die auch nach der Heirat weiterläuft. Doch dann überrascht Nola ihren Liebhaber eines Tages mit der Nachricht, dass sie schwanger ist und das Kind bekommen will. Für Chris wäre das das Ende seiner Ehe und einer glanzvoll gestarteten Karriere in der Firma seines Schwiegervaters. Und so schmiedet er einen mörderischen Plan. "Ob Woody hier nun völlig außer sich oder ganz bei sich ist, "Match Point" ist ein Aufbruch zu neuen Ufern, ein Woody-Allen-Film, wie man noch keinen gesehen und wie man ihn auch eigentlich kaum mehr erwartet hat ..." Der Kritiker der FAZ brachte es auf den Punkt. Mit zuverlässiger Regelmäßigkeit lieferte der amerikanische Autorenfilmer Jahr für Jahr einen Film ab, in dem sich vom Leben überforderte Stadtneurotiker, verpuzzelte Detektive, hysterische Filmstars, talentlose Gauner oder hoffnungslos verliebte Trottel tummelten. Man war gefasst auf den altmodisch anmutenden Soundtrack, jede Menge Weltschmerz, pointierte Dialoge und die unvermeidliche Brooklyn Bridge. Und nun das: eine erfrischend boshafte Gesellschaftssatire aus der europäischen Metropole London, eine sinnliche Love Story, die einem den Boden unter den Füßen fortreißt, eine schwarze Komödie über Schuld und Moral, ein Thriller über ein perfides Verbrechen, an dem sich die Vertreter von Scotland Yard die Zähne ausbeißen. Das alles setzte Woody Allen in seiner ersten europäischen Regiearbeit meisterhaft zu einem kurzweiligen Stück Kino zusammen und schuf sich damit eine ganz neue Fangemeinde. Lange war kein Woody-Allen-Film mehr so erfolgreich in den deutschen Kinos. Hauptdarstellerin Scarlett Johansson eroberte sich den Platz als erotischstes Girlie Hollywoods, und Regisseur Allen sicherte sich seinen neuen Star gleich für zwei weitere Projekte ("Scoop", "Vicky Cristina Barcelona"). "Das Buch war so verschieden von allem, was ich bisher in seinen Filmen gesehen habe. Es war einfach ein unwiderstehliches Angebot", meinte der weibliche Shootingstar aus Sofia Coppolas Arthaus-Hit "Lost in Translation" zu Allens Script "Match Point", von dem sich bis auf die Briten die ganze Welt "very amused" zeigte. Den Inselbewohnern erschien das Bild der britischen Klassengesellschaft dann doch zu klischeehaft. Von außen betrachtet jedoch verwandelt sich der Blick auf die europäischen Nachbarn zum gnadenlosen Zeugnis einer jung vergreisten Gesellschaftsschicht. So ist es denn die junge Amerikanerin Nola, die frischen Wind in die versnobte Wohlstandsfamilie bringt, kongenial von der 1984 geborenen New Yorkerin Scarlett Johansson dargestellt. Ihre erste große Filmrolle spielte sie im Alter von 14 Jahren in Robert Redfords "Der Pferdeflüsterer". Sie wurde bereits zweimal für den Golden Globe nominiert, für ihre beeindruckende Darbietung in "Lost in Translation" erhielt sie bei den Filmfestspielen in Venedig den Preis als Beste Schauspielerin, und für die Literaturverfilmung "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" verwandelte sie sich auf verblüffende Weise in eine Figur des niederländischen Malers Vermeer. Die sinnlichste Blondine Hollywoods raubt den Zuschauer auch weiter den Atem: zum Beispiel als Comic-Geschöpf Silken Floss in dem Frank-Miller-Movie "The Spirit" oder als tragische "Mary, Queen of Scots". Nicht minder atemberaubend, zumindest auf das weibliche Publikum, wirkt der Brite Jonathan Rhys Meyers. Bekannt geworden mit seiner Rolle als Fußballtrainer eines Frauenteams in dem Überraschungserfolg "Kick it like Beckham", ist der 1977 geborene Ire vor allem auf sehr ambivalente Rollencharaktere abonniert: sei es die Verkörperung der Musiklegende Elvis Presley ("Elvis"), für die er einen Golden Globe erhielt, die Darstellung eines selbstherrlichen Königs in "The Tudors" oder die Rolle eines schizophrenen Mörders in dem Thriller "Shelter", den er gerade an der Seite von Julianne Moore dreht. Komplettiert wird das tragische Liebesdreieck durch die aparte Britin Emily Mortimer. Den Fans der ZDF-"Sommernachtsphantasien" ist sie bereits als schöne Geliebte von Ewan McGregor in dem Erotikdrama "Young Adam - Dunkle Leidenschaft" bekannt. Mit dem Thriller "Transsiberian" war sie in den deutschen Kinos zu sehen, 2009 folgte dann ihr Leinwandauftritt in dem Sequel "Pink Panther 2". Im Scorsese-Thriller "Shutter Island" stand sie neben Leonardo DiCaprio vor der Kamera.
(ZDF)
Die unmoralische Aufsteigergeschichte "Match Point" erinnert an Romane wie Theodor Dreisers "An American Tragedy" oder dessen Verfilmung "A Place in the Sun". Aus der Geschichte über die Durchlässigkeit von Klassengrenzen wird aber in "Match Point" immer mehr ein Thriller über einen risikoverliebten Spieler und ein ungesühntes Verbrechen, der im Tonfall an Patricia Highsmiths Romane gemahnt. Die Zeitungen waren begeistert, und auch Allens Kritiker meinten, dass sich der viel beschäftigte Regisseur mit "Match Point" wieder in alter Form präsentiere. "Match Point" war der erste Film, den der bekannte New Yorker Stadtneurotiker in London gedreht hat. Auch seine Schauspieler fand Allen auf den britischen Inseln: Neben dem Iren Jonathan Rhys Meiers, der in letzter Zeit vor allem als König Henry VIII in der Fernsehserie "The Tudors" auf sich aufmerksam machte, und dem Schotten Brian Cox ist die Engländerin Emily Mortimer zu sehen. Eine amerikanische Ausnahme ist natürlich Hollywoodstar Scarlett Johansson, welche in "Match Point" zum ersten Mal mit Woody Allen arbeitete und seither zu seiner neuen Muse wurde. Sie ist auch wieder mit von Partie in "Vicky Cristina Barcelona", Allens neuestem Film, der dieser Tage in den Schweizer Kinos anläuft.
(Servus TV)
Rubrik: Thriller
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