Als die Nazis in Berlin den Ton anzugeben begannen, erklang überall ein gleichförmiger 4/4-Takt. Mit zunehmender Härte verdrängte, verbot und verfolgte der Machtapparat alles Andersartige und Individuelle als 'entartet'. Besonders die Improvisationen des lebensfrohen Swing waren im deutschtönenden Gleichschritt ein Missklang. Doch die Liebe zur Musik und der Wille zum Individualismus waren für manche Menschen stärker als die Einschüchterung durch die Nazis. Unter in Kaufnahme von Risiken - manchmal bis hin zur Lebensgefahr - trafen sie sich in Kellern und spielten ihre Musik, sie trugen lange Haare und englische Kleidung, hörten mit dem Grammophon verbotene Platten und verhöhnten die Hitlerjugend. "Musikalische Gangster-Banden" nannten Polizei und Gestapo diese rebellische Jugendkultur, die sie nicht in den Griff bekam. Der Film erzählt Geschichte und Geschichten von Menschen, ihrem Mut, jugendlichem Leichtsinn, von Freiheit und düsteren Zeiten.
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