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RTL goes Künstliche Intelligenz: Neue "Strafgericht"-Folgen entstehen durch KI

von Glenn Riedmeier in News national
(27.03.2026, 12.30 Uhr)
Starkes Zeichen oder düstere Zukunftsvision?
"Ulrich Wetzel - Das Strafgericht"
RTL
RTL goes Künstliche Intelligenz: Neue "Strafgericht"-Folgen entstehen durch KI/RTL

Der Einsatz sowie vor allem die Konsequenzen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz sorgen in der Film- und Fernsehbranche für gespaltene Reaktionen und Sorge. RTL wiederum sieht beim Einsatz von KI auch Chancen und prescht nun so richtig vor. Der Konzern möchte "zum führenden Agentic AI Medienhaus im deutschsprachigen Raum" werden. Nachdem für  "Neue Geschichten vom Pumuckl" bereits erste Erfahrungen gesammelt wurden, indem die Stimme des verstorbenen Hans Clarin mit KI reproduziert wurde, stellt RTL heute mehrere weitere KI-Einsatzgebiete vor. Am aufsehenerregendsten davon: Es sollen ganze Episoden der Gerichtsshow  "Ulrich Wetzel - Das Strafgericht" rein durch den Einsatz von KI entstehen.

Genauer gesagt sollen aus fertig produzierten Folgen der Gerichtsshow durch KI-gestützte Bearbeitung neue Episoden mit veränderter Dramaturgie, neuen Darstellern und alternativen Urteilen entstehen. Jede Folge werde dabei juristisch geprüft und redaktionell verantwortet. RTL Deutschland und die Produktionsfirma Constantin Entertainment wollen dadurch "ein starkes Zeichen" setzen. Gleichzeitig mutet das Szenario auch wie eine düstere Zukunftsvision an, denn es veranschaulicht, wie obsolet dadurch die Verpflichtung von realen Darstellern bzw. Dreharbeiten an sich werden können.

In Babelsberg, wo  "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" produziert wird, wird zudem unter realen Produktionsbedingungen pilotiert, wie KI die Serienproduktion flexibler und visuell anspruchsvoller machen kann. Virtuell erweiterte Hintergründe kommen etwa bereits bei  "Unter uns" und  "Alles was zählt" zum Einsatz. Auch bei der Produktion von  "Club der roten Bänder - Die neue Generation" wird KI genutzt, um Kulissen digital zu erweitern und "visuelle Möglichkeiten gezielt auszubauen, um damit neue gestalterische Spielräume zu schaffen".

Ein weiterer Baustein ist das KI-Tool "AI Director", das bei RTL Studios zur Unterstützung der Postproduktion von Reality-Formaten zum Einsatz kommt. Das System analysiere Audio- und Videomaterial, transkribiere Inhalte, erkenne relevante Szenen und helfe bei der Strukturierung von Storylines. Der erste großflächige Einsatz soll bei der nächsten  "Are You The One?"-Produktion im April in Thailand erfolgen.

Bereits zur Weihnachtszeit strahlte RTL KI-generierte Werbetrenner aus - an Ostern wird dies mit einer Vielzahl KI-basierter Varianten erneut der Fall sein. RTL Deutschland will den Einsatz Künstlicher Intelligenz im On-Air-Branding weiter vorantreiben.

Stephan Schmitter (CEO RTL Deutschland) und Inga Leschek (Chief Content Officer RTL Deutschland)
Stephan Schmitter (CEO RTL Deutschland) und Inga Leschek (Chief Content Officer RTL Deutschland) RTL/Grellert/Werner/Marina Rosa Weigl

Wir entwickeln RTL Deutschland konsequent zum führenden Agentic AI Medienhaus im deutschsprachigen Raum. Der nächste Schritt besteht darin, KI als intelligenten Partner für unsere Mitarbeitenden fest in allen Prozessen zu verankern mit dem klaren Ziel, Qualität, Innovationskraft und den kreativen Fokus unserer Teams nachhaltig zu stärken, erläutert CEO Stephan Schmitter. Ziel sei es, KI als handlungsfähige Assistenz systematisch in zentrale Workflows zu integrieren - Hand in Hand mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Inga Leschek, Chief Content Officer RTL Deutschland: Künstliche Intelligenz ist bei RTL Deutschland integrativer Bestandteil für Streaming und TV. Sie beschleunigt Prozesse, schafft Freiräume für kreative Teams und hilft uns, Must-See-Inhalte zu entwickeln, bei klarer kreativer Verantwortung des Menschen. Gemeinsam mit starken Partnern entwickeln wir unsere Inhalteangebote weiter und freuen uns über alle Produzenten, die mit mutigen Ideen auf uns zukommen.

RTL Deutschland setze KI konkret in Content- und Produktionsprozessen ein - von der Herstellung über die Postproduktion bis zur Ausspielung. Ziel sei es, "Inhalte schneller auf den Screen zu bringen, Teams bei Routinen zu entlasten und kreative Spielräume zu vergrößern. Dabei gelten klare Standards für Qualität, Verantwortung, Datenschutz und Rechte."



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Leserkommentare

  • T'Pring schrieb am 02.04.2026, 21.37 Uhr:
    Baaa.....KI hat in der kreativen Kunst wie Texte schreiben, Bilder, Musik und Audio zu produzieren, aber auch rein gar nichts zu suchen.
    Hoffentlich hat der KI-Horror (bzw. die KI-Blase) bald mal ein Ende.
    In Forschung und Medizin gerne.
    Sonst kann das weg.
  • Lysander schrieb am 01.04.2026, 11.52 Uhr:
    Nein. KI-generierte Sachen werde ich nicht schauen.
  • tomgilles schrieb via tvforen.de am 30.03.2026, 03.36 Uhr:
    Ähnlich Google Flow gibt es schon jede Menge Profi-Werkzeuge, mit denen man 10-20-sekündige Videos unter Beibehaltung des Kontexts beliebig aneinanderreihen kann, um daraus längere Episoden zu gestalten. Inwieweit das ganze schon per Autopilot möglich ist, hängt maßgeblich von den unternehmenseigenen Softwareentwicklungen ab.
    Im Prinzip stehen die Werkzeuge schon heute der breiten Masse zur Verfügung. Man braucht nur eine Veo-API und ein externes Programm, das Drehbücher in kontinuierlich fortlaufende szenische Kurzvideos verwandelt. Die Stimmen lassen sich bei Bedarf nachträglich noch anpassen.
    Einigermaßen zahlungskräftige Endverbraucher können mit Tools wie Invideo AI schon heute mit nur einem Prompt 10-minütige Filmsequenzen erstellen und dann erweitern - RTL könnte genau hier ansetzen. Wenn das bald jeder halbwegs finanzstarke Privatproduzent ähnlich oder besser hinbekommt wird es ziemlich eng für RTL und Konsorten. Warum billige Strafgericht-Pseudodokus, wenn man für den gleichen Geldbetrag genauso gut spannende Krimis unter tropischer Sonne oder in Luxusdestinationen rund um den Erdball produzieren kann?
    https://invideo.io/make/ai-video-generator-web/?fbclid=IwY2xjawQ2napleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeY5fOOUxpY4v1x-XNKF-5vwDvq89q0Qdp4lzmlzdYCcWDM7TlyEzO60lHK78_aem_9eDkUIQ0k1_F-gvvaMOMFQ&irclickid=z6O39W2OExyZW3L0HJQXiXhzUkuw6T1IXXlVyo0&mpid=6731185&irgwc=1&afsrc=1&gad_source=1&gad_campaignid=23687524993&gbraid=0AAAABDL8OHXiOTlKXoyLKKDkPUZWXmpue&gclid=Cj0KCQjwm6POBhCrARIsAIG58CLuormu0ACBKJ-CENiDUeQ0g2xrWlquCEVa2aZq-WV3371ExNt4C7oaAp_oEALw_wcB
  • User 1653680 schrieb am 29.03.2026, 08.38 Uhr:
    Hauptsache billig!
    Privatfernsehen wird genau so schnell verschwinden wie es KI gelingt alles zu dominieren!
  • Besserwisserin schrieb via tvforen.de am 29.03.2026, 07.08 Uhr:
    Ist klar, es ist auch immens wichtig, diese "Inhalte schneller auf den Screen zu bringen".
    Über allem steht die wichtigste Grundregel des großen Helmut Thoma: "Hauptsache, ist bunt und bewegt sich."
    Und recht haben die Chiefs: Da es - trotz des sozialen Elends, welches vielen Medien und Interessenverbänden bei uns nicht nur grassiert, sondern eskaliert - genügend Menschen gibt, die für solchen Müll auch noch Geld ausgeben, besteht keinerlei Anlass, die Kosten nicht immer weiter zu senken, um den Profit zu erhöhen.
  • der_alte_oesi schrieb am 29.03.2026, 01.12 Uhr:
    Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt RTL, Sat1, Pro 7 usw. geschaut habe. Und nein, Streaming kommt mir schon gar nicht ins Haus. Filme oder Serien leiste ich mir auf Scheibe. Da weiß ich, dass ich sie auch in 10 Jahren unter Garantie immer noch anschauen kann, wenn ich wieder einmal Lust dazu habe. Vieles (um nicht zu sagen Mengen) habe ich im Laufe der Jahrzehnte vom TV aufgenommen, als auch der ÖRR noch gute Filme und Serien gesendet hat, wovon ich vieles noch gar nicht angeschaut habe. Rein theoretisch könnte ich für mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, ausschließlich mein eigenes Programm gestalten. Von sogenannter KI „erfundenen“ und/oder gemachten Content werde ich mir garantiert nicht antun. Das gleiche gilt für Bücher, Musik oder Bilder. (Dieser Kommentar wurde garantiert ohne KI erstellt).
  • villeneuve schrieb am 28.03.2026, 22.54 Uhr:
    Bei der PAL-Auflösung auf Bitratensparflamme in MPEG2, so wie fast jeder der paar noch vorhandenen Zuschauer RTL schaut, erkennt man eh kaum was, von daher wird der KI Müll eh nicht auffallen und bei Dünnpfiff wie Strafgericht dann gar nicht.
  • User 1926126 schrieb am 28.03.2026, 13.33 Uhr:
    Nun ja, es wundert mich nicht, dass bei sowas KI zum Einsatz kommt.
    Bei solchen Produktionen will doch niemand mitmachen und sein Gesicht zeigen.
    Zumal sind diese Serien so schlecht sind, da kann man absolut nichts falsch machen und dem Zuschauer ist es sicher auch ergal, wie schlecht die Folgen sind. 
    Niveau oder ähnliches haben diese Produktionen nicht!
  • Fernsehsenf schrieb am 29.03.2026, 15.17 Uhr:
    Niemand mitmachen? Bei den alten Folgen reichte es jedenfalls für mehrere Staffeln mehrerer Serien, sowohl Angeklagte, Zeugen als auch Zuschauer.
  • Stadtreinigung schrieb am 28.03.2026, 12.21 Uhr:
    Bei RTL kann es durch KI, nur besser werden!!!
  • User 1926126 schrieb am 28.03.2026, 13.35 Uhr:
    Traurig aber wahr!
    Aber wer so viel Geld für Raab in so kurzer Zeit ausgibt bzw. sich so schnell auf seine Bedingungen einlässt hat es auch nicht anders verdient!

    ProSieben hat schon gewusst, warum sie ihn nicht mehr haben wollten.
  • Pollinchen schrieb am 28.03.2026, 08.39 Uhr:
    Warum muss alles über ki gemacht werden? Das ist so als ob man Bilder zuschaut die man so zurecht schneidet das es die Sendung ist und die Stimmen  verschlechtert. Muss man wirklich alles kaputt machen? Da kann man sich nur noch ins Grab wünschen, wenn man die ganze Freude ans leben weggenommen wird. Überall nur noch ki.
  • FilmOnkel schrieb am 28.03.2026, 08.03 Uhr:
    Wir werden in spätestens 10 Jahren ganze Serien und Filme sehen, die komplett KI generiert wurden. Ich bin auch gespannt wie der Zuschauer dies letztlich votieren wird. Allerdings habe ich da wenig Hoffnung für das Handwerk der Schauspielkunst, denn wenn man sich heute anschaut was da draußen in den letzten Generationen der Menschheit verfängt dann Gute Nacht.
    Derzeit sträuben sich ja die Synchronsprecher die für Netflixproduktionen arbeiten, die neuen Verträge so zu unterzeichnen, da man die Sprecher/innen dazu vertraglich verpflichten will das die KI mit deren Sprachmustern trainiert werden kann. 
    Vielleicht gibt es bald eine neue Sparte bei der Oskar-Verleihung..."Best KI generated Movie" ???
    Bissl Angst kann man da schon haben.
  • der_alte_oesi schrieb am 29.03.2026, 01.12 Uhr:
    Ich garantiert nicht.
  • vans29 schrieb am 28.03.2026, 09.22 Uhr:
    Amen🙏
  • Andreas Janke schrieb am 27.03.2026, 22.38 Uhr:
    Die Macht liegt beim Kunden, also dem Zuschauer. Wenn diese solche KI-generierten Inhalte einfach konsequent boykottieren würden, wäre das Thema mit der KI in der Filmbranche schnell erledigt
  • PWPW schrieb am 29.03.2026, 01.38 Uhr:
    Ja, anscheinend hat man bei RTL festgestellt, dass selbst diejenigen, die den ganzen Nachmittagstrash noch einschalten, nicht mal wirklich hinschauen...
  • Blue_Jazzmann schrieb am 27.03.2026, 23.00 Uhr:
    Wer jetzt schon das Nachmittagsprogramm von RTL schaut, dem wird es kaum auffallen, wenn es nun KI generiert ist. Manchmal wünsche ich mir die gute alte Zeit des Testbildes zurück.
  • Aspie1898 schrieb am 27.03.2026, 20.15 Uhr:
    Yippie! Salesch + Wetzel 4ever in Seelenloser KI-Endlosschleife. Sehen wir mit voller Spannung schon bald 12-Finger-Darsteller und Gegenstände die wie von Geisterhand aus dem Nichts auftauchen und wieder im Nirvana verschwinden.
    Wie ich, der Irgenwann unweigerlich auf dem Friedhof verschwinden werde, währen ein Abbild von mir als Hüllen- und Seelenloses KI-Hologram weiter KI-Fernsehen schaut.
    Willkommen, schöne neue Fernsehwelt!
  • Miedo schrieb am 27.03.2026, 17.18 Uhr:
    Ein weiterer Grund RTL nicht mehr einzuschalten
  • Tom_Cat schrieb am 27.03.2026, 16.43 Uhr:
    Eigentlich eine Katastrophe, aber das ganze Programm von RTL, speziell am Nachmittag, ist eine Katastrophe. Misthaufen ersetzt Misthaufen.
  • Blue_Jazzmann schrieb am 27.03.2026, 15.02 Uhr:
    Hat was vom Innenstadt-Sterben. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. 
    Das lineare Fernsehen neigt sich dem Ende zu. Und während die ÖR mit einer festen Summe aus den Beiträgen rechnen können, müssen die Privaten ihre Ware auch verkaufen. Nur gehen sie mMn einen falschen Weg. Stumpfes Kostenreduzieren ohne auf die Qualität des Ausgangsprodukt zu achten führt unweigerlich in den Tod.
  • George Bailey schrieb via tvforen.de am 27.03.2026, 14.49 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    RTL wiederum sieht beim
    Einsatz von KI auch Chancen und prescht nun so
    richtig vor.

    U. a. die Chance, Geld zu sparen.

    Jede Folge werde dabei
    juristisch geprüft und redaktionell verantwortet.

    Das sind die einzigen Jobs, die erstmal übrigbleiben. Vorerst noch Redaktion, aber das braucht man bald auch nicht mehr.

    RTL Deutschland und die Produktionsfirma
    Constantin Entertainment wollen dadurch "ein
    starkes Zeichen" setzen.

    Und Geld sparen.

    Gleichzeitig mutet das
    Szenario auch wie eine düstere Zukunftsvision an,
    denn es veranschaulicht, wie obsolet dadurch die
    Verpflichtung von realen Darstellern bzw.
    Dreharbeiten an sich werden können.

    Zukunftsvision? Eben nicht! Realität! Heute! Die Darsteller und Dreharbeiten SIND hier bereits obsolet! Da macht man ja gar keinen Hehl draus!

    In Babelsberg, wo "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"
    produziert wird, wird zudem unter realen
    Produktionsbedingungen pilotiert, wie KI die
    Serienproduktion flexibler und visuell
    anspruchsvoller machen kann.

    Und: PREISWERTER.

    Virtuell erweiterte
    Hintergründe kommen etwa bereits bei "Unter uns"
    und "Alles was zählt" zum Einsatz. Auch bei der
    Produktion von "Club der roten Bänder - Die neue
    Generation" wird KI genutzt, um Kulissen digital
    zu erweitern und "visuelle Möglichkeiten gezielt
    auszubauen, um damit neue gestalterische
    Spielräume zu schaffen".

    Und um Geld zu sparen.

    Ein weiterer Baustein ist das KI-Tool "AI
    Director", das bei RTL Studios zur Unterstützung
    der Postproduktion von Reality-Formaten zum
    Einsatz kommt. Das System analysiere Audio- und
    Videomaterial, transkribiere Inhalte, erkenne
    relevante Szenen und helfe bei der Strukturierung
    von Storylines.

    Die man vorerst noch kontrolliert, also als Werkzeug anwendet. Bis in ein oder zwei Jahren. Dann braucht man den Kontrollierenden nicht mehr. Wieder Geld gespart.

    Bereits zur Weihnachtszeit strahlte RTL
    KI-generierte Werbetrenner aus - an Ostern wird
    dies mit einer Vielzahl KI-basierter Varianten
    erneut der Fall sein. RTL Deutschland will den
    Einsatz Künstlicher Intelligenz im
    On-Air-Branding weiter vorantreiben.Stephan
    Schmitter (CEO RTL Deutschland) und Inga Leschek
    (Chief Content Officer RTL Deutschland)
    RTL/Grellert/Werner/Marina Rosa Weigl

    Diese beiden Jobs bleiben erhalten, und man kann sich schon bald die Gehälter erhöhen! Das ist das Gute bei der Sache.

    Wir entwickeln RTL Deutschland konsequent zum
    führenden Agentic AI Medienhaus im
    deutschsprachigen Raum. Der nächste Schritt
    besteht darin, KI als intelligenten Partner für
    unsere Mitarbeitenden fest in allen Prozessen zu
    verankern mit dem klaren Ziel, Qualität,
    Innovationskraft und den kreativen Fokus unserer
    Teams nachhaltig zu stärken, erläutert CEO
    Stephan Schmitter.

    Und: UM GELD ZU SPAREN! Um selbige Teams beständig zu verkleinern, nicht etwa zu vergrößern, wie oft suggeriert wird.

    Ziel sei es, KI als
    handlungsfähige Assistenz systematisch in
    zentrale Workflows zu integrieren - Hand in Hand
    mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

    Und ALS ERSATZ für viele davon!

    Inga Leschek, Chief Content Officer RTL
    Deutschland: Künstliche Intelligenz ist bei RTL
    Deutschland integrativer Bestandteil für
    Streaming und TV. Sie beschleunigt Prozesse,
    schafft Freiräume für kreative Teams und hilft
    uns, Must-See-Inhalte zu entwickeln, bei klarer
    kreativer Verantwortung des Menschen.

    Und dabei, durch Entlassungen großer Teile dieser kreativen Teams GELD ZU SPAREN.

    Gemeinsam
    mit starken Partnern entwickeln wir unsere
    Inhalteangebote weiter und freuen uns über alle
    Produzenten, die mit mutigen Ideen auf uns
    zukommen.

    Braucht man doch nicht mehr. Siehe oben. Nur KI-kontrollierende "Nicht-mehr-so-ganz-Kreative".

    RTL Deutschland setze KI konkret in Content- und
    Produktionsprozessen ein - von der Herstellung
    über die Postproduktion bis zur Ausspielung. Ziel
    sei es, "Inhalte schneller auf den Screen zu
    bringen, Teams bei Routinen zu entlasten und
    kreative Spielräume zu vergrößern.

    Und Teams zu VERKLEINERN.

    Mich ärgert die Lügerei in Form von Weglassen großer Teile der Motivation, KI-Vorreiter zu werden. Jobverluste und Geldmachen werden beständig unterschlagen, sind aber die Haupttriebfeder der Entscheider.
  • User 1653680 schrieb am 27.03.2026, 14.23 Uhr:
    Billig, Billiger AM BILLIGSTEN...!
    Das ist im Privatfernsehen schon seit Jahren die Maxime und wird diesem Teil-Medium bald das Genick brechen. Erste Anzeichen wie den massenhaften Stellenabbau bei P7S1, RTL und RTL2 sind schon zu erkennen. Die TV-Nutzung sinkt immer weiter und bald lohnt es sich für Werbekunden nicht mehr, dort Werbung zu buchen.
    Selbst Schuld!
  • Chan schrieb am 27.03.2026, 13.26 Uhr:
    Die Meldung kommt zu früh! Es ist noch nicht der 1. April!
  • Winslow schrieb am 27.03.2026, 13.12 Uhr:
    Oh ja, an die KI-generierten Werbetrenner kann ich mich erinnern. Mann, sahen die scheiße aus.
    Sagen wir es doch, wie es ist: die KI soll das Programm nur so schnell und kostengünstig wie möglich produzieren. Die Qualität der Sendungen steht da an hinterster Stelle. Und der Konzern will uns das ganze auch noch als was Positives verkaufen.
  • Blue_Jazzmann schrieb am 27.03.2026, 12.56 Uhr:
    Wenn ich über die Qualität der Schauspieler nachdenke, kann KI nur eine Verbesserung darstellen. 
    In Zukunft braucht es dann kein RTL mehr, weil ich mir mit KI mein eigenes Programm erzeugen kann.
  • Blue_Jazzmann schrieb am 27.03.2026, 13.27 Uhr:
    Auch an ein Laien kann man gewisse Qualitätsansprüche stellen. Nicht so bei RTL, denen scheint es nur darum zu gehen, bei den Gagen der Masse zu sparen. Das Geld gibt man dann lieber für Zugpferde wie Raab und Schöneberger aus.
  • John Steed schrieb am 27.03.2026, 13.12 Uhr:
    Sind doch alle Laiendarsteller.