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Keine Interviews für 'Fakt', 'Panorama' & 'Kontraste'

Na, da können sich Anja Reschke und Co. aber warm anziehen! Gregor Gysi kündigt in der kommenden Ausgabe des "SPIEGEL" an, dass er den ARD-Politmagazinen  "Fakt",  "Panorama" und  "Kontraste" nicht mehr zur Verfügung stehe.

Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken kritisiert die angeblich einseitige Berichterstattung der Magazine über seine Partei Die Linke und will ab sofort keine Interviews mehr geben. Er sei der Ansicht, dass es nur zu offensichtlich sei, wie Beiträge zum Nachteil der Linken manipuliert würden. Gysi rief außerdem auch seine Kollegen zum Boykott auf.

Anlass für diese Entscheidung könnte die Berichterstattung des Magazins "Panorama" über das DKP-Mitglied Christel Wegner sein. Das NDR-Magazin hatte am 14. Februar ein Interview mit der über die Liste der Linken in den Niedersächsischen Landtag eingezogen Abgeordneten gezeigt. In diesem Interview rechtfertigte sie die Notwendigkeit der Stasi und der innerdeutschen Grenze. Wegner wurde daraufhin von der niedersächsichen Linksfraktion aus dem Landtag ausgeschlossen.

Sie warf der Redaktion von "Panorama" vor, dass ihre Aussagen zur Staatssicherheit nicht ordnungsgemäß zitiert worden seien, was der NDR umgehend dementierte: "Alle Statements sind von Frau Wegner so gemacht, ungeschnitten und im Kontext dargestellt worden. Einige Äußerungen finden sich im gesendeten "Panorama"-Beitrag 'Die Wiedergeburt der DKP'", so die Redaktion. Der Beitrag kann als Video auf der Website des Magazins angesehen werden.


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Leserkommentare

  • tristan schrieb via tvforen.de am 15.03.2008, 23.36 Uhr:
    Vielen Dank, Herr Gysi!
  • Trance-Master schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 21.25 Uhr:
    Unsere Politiker sind doch einfach nur zum K.....
  • manni schrieb via tvforen.de am 08.03.2008, 22.49 Uhr:
    Wenn er denn weiterhin in Talkshows dabei ist, kann ich damit leben. Denn seine Meinung ist nun mal wichtig, daher kann er gar nicht oft genug zu Wort kommen.
  • Q schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 10.29 Uhr:
    Ja seine Meinung ist sogar derart wichtig, dass *er* es ist, der die Partei jedesmal, wenn der "Ruf" kaputt ist, sie umbenennen darf:
    1989: Von der SED zur SED-PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus)
    1990: PDS
    2005: PDS - Die Linke
    Gerne auch mal nachzulesen auf Wikipedia... (einfach mal "SED" oder "PDS" eingeben ;-)

    In einer Demokratie kann ich durchaus damit leben, wenn andere eine andere Meinung haben und diese verkünden.
    Ob die o.g. Parteien für Demokratie stehen, möge jeder für sich selber entscheiden......
    Q
  • ten schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 10.59 Uhr:
    Q schrieb:
    Ob die o.g. Parteien für Demokratie stehen, möge jeder für
    sich selber entscheiden......

    Die Christdemokraten und Liberalen haben keine weiße Weste, kann übrigens auch bei Wikipedia nachgelesen werden.
  • böklunder schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 11.51 Uhr:
    laßt bitte mal die kirche im dorf.
    die linke ist eine demokratisch gewählte partei un d hat dher für mich die gleichen rechte auf faire berichterstattung wie jede andere partei.
    westerwelle empfindet auch nicht jeder als brüller und über roland kochs erziehnugsheime ist genut gesagt worden.
  • Q schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 12.04 Uhr:
    Ehm, hallo, ich glaube, Du hast mich nicht richtig verstanden: ich bin bestimmt nicht gegen eine faire Berichterstattung (Demokratie halt).
    Fakt ist doch, das Herr G. sich eingeschnappt zurückzieht und einige hier - inklusive mir - gesagt haben : Nicht schade drum. Aber er wird nicht ohne Medien durchhalten....
    Was verstehst Du denn unter fairer Berichterstattung? Wenn eine (demokratisch gewählte) Abgeordnete die Stasi und die Grenze (und damit m.E. auch den Schießbefehl!) rechtfertigt und davon aus dem Landtag ausgeschlossen wird, warum darf ein öffentlich-rechtlicher Sender nicht darüber berichten, ohne als "unfair" hingestellt zu werden?
    Sorry - aber Zensur hat es nun mal unter der SED-Diktatur gegeben und hoffentlich nicht heute!
    Q
  • xy schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 12.05 Uhr:
    ten schrieb:
    Q schrieb:
    >
    > Ob die o.g. Parteien für Demokratie stehen, möge jeder für
    > sich selber entscheiden......
    Die Christdemokraten und Liberalen haben keine weiße Weste,
    kann übrigens auch bei Wikipedia nachgelesen werden.

    Der Unterschied zur PDS-Linke besteht aber darin, dass bei CDU, FDP wie auch SPD und Grüne wenigstens das Grundsatzprogramm schlüssig und sachlich formuliert wird. Bei der PDS (jetzt LINKE) war das noch nie der Fall. Sie beruft sich auf irgendwelche polemischen Prämissen. (Das gilt übrigens auch für die NPD und die DVU.)
    Wenn eine Partei eine rational nicht nachvollziehbare Grundidee vertritt und darauf ihr ganzes Gerüst aufbaut, erübrigt sich jede Diskussion über die Frage, ob sie für die Demokratie steht.
  • Q schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 12.06 Uhr:
    Das kann und will ich bestimmt nicht abstreiten. Sicher möchten die auch manchmal ganz gerne die Medien zensieren ;-)
    Aber das ist hier nicht Bestand dieser Diskussion.
  • _Eddie_ schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 12.32 Uhr:
    xy schrieb:
    Der Unterschied zur PDS-Linke besteht aber darin, dass bei
    CDU, FDP wie auch SPD und Grüne wenigstens das
    Grundsatzprogramm schlüssig und sachlich formuliert wird. Bei
    der PDS (jetzt LINKE) war das noch nie der Fall. Sie beruft
    sich auf irgendwelche polemischen Prämissen. (Das gilt
    übrigens auch für die NPD und die DVU.)
    Wenn eine Partei eine rational nicht nachvollziehbare
    Grundidee vertritt und darauf ihr ganzes Gerüst aufbaut,
    erübrigt sich jede Diskussion über die Frage, ob sie für die
    Demokratie steht.

    Die Linke ist aber nunmal die einzige Partei, die überhaupt den politischen Willen bekundet, die Gerechtigkeitslücken in diesem Land zu schließen. Die SPD kann diese Rolle garnicht mehr ausfüllen. Die SPD steht doch momentan so elendig da, weil sie in den vergangenen 10 Jahren konsequent Politik gegen ihre eigenen Wähler gemacht hat. Und wenn die etablierten Parteien behaupten, das was wir heute haben sei noch soziale Marktwirtschaft, dann finde ich das nur noch absurd.
  • xy schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 13.49 Uhr:
    _Eddie_ schrieb:
    Die Linke ist aber nunmal die einzige Partei, die überhaupt
    den politischen Willen bekundet, die Gerechtigkeitslücken in
    diesem Land zu schließen.

    Nur haben die Linken leider ein sehr realitätsfremdes Verständnis von dem Begriff "Gerechtigkeit". ;-)
  • ten schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 18.00 Uhr:
    xy schrieb:
    Nur haben die Linken leider ein sehr realitätsfremdes
    Verständnis von dem Begriff "Gerechtigkeit". ;-)

    Das darf jeder sehen wie er/sie möchte oder? In der Realität kommt es sowieso anders, siehe Berlin.
  • -Tim- schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 19.23 Uhr:
    Genau so seh ich das auch. Weil wir CDU, CSU, SPD und FDP haben geht es bei uns so gerecht zu.
    http://www.tagesschau.de/inland/meldung196260.html
  • Q schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 19.30 Uhr:
    Was meinst Du mit Berlin?
    Den 17.Juni 1953?
    Oder den 13. August 1961?
  • xy schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 20.01 Uhr:
    -Tim- schrieb:
    Genau so seh ich das auch. Weil wir CDU, CSU, SPD und FDP
    haben geht es bei uns so gerecht zu.
    Vielleicht liegt es ja nicht nur an den Parteien, sondern auch am Volk. Die Regierung kann nur die Rahmenbedingungen schaffen. Umsetzen muss es die Gesellschaft! Aber es ist natürlich immer einfacher, die Schuld auf die anderen zu schieben. Die Politiker sind in dem Punkt allerdings auch nicht gerade vorbildlich.
    Zusammenfassend kann man also sagen, dass nicht nur das Volk die Regierung bekommt, die es verdient, sondern die Regierungsverantwortlichen auch eine Gesellschaft bekommen, die sie heraufprovozieren.
  • -Tim- schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 20.11 Uhr:
    Nein, Du hast natürlich recht. Es ist absolut gerecht erst die Bevölkerung mit 3% höherer Mehrwertsteuer zur Kasse zu bitten um dann eine Unternehmens-Steuerreform zu machen. Genau das sind die Rahmenbedingungen die mehr "Gerechtigkeit" bringen und die wir so dringend brauchen. Wir brauchen garnicht anzufangen persönlich unsere Empfindungen zu äussern. Der Link den ich oben "spendiert" habe zeigt mehr als deutlich wie gerecht es in unserem Lande zugeht. Und das nicht erst seit die PDS in der Politik mitspinnt.
  • xy schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 20.19 Uhr:
    Ich habe nicht geschrieben, dass CDU/SPD ihren Job gut machen, sondern dass man die Entwicklung auch mal von der anderen Seite betrachten sollte.
    Nüchternd und mal ganz oberflächlich betrachtet hat die große Koalition auf die Stimmungslage in der Tat nicht unbedingt kompetent reagiert. Aber das deutsche Volk hat auch nicht versucht, das Beste daraus zu machen, sondern hat mit Verdrossenheit reagiert. Die Koaliton hat dies aber nicht erkannt, sondern ihr Programm weiter durchgezogen, was wiederum "Wasser auf die Mühlen" der Randparteien war. Zum Scheitern eines demokratischen Systems sind immer mehrere verantwortlich!
  • -Tim- schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 20.52 Uhr:
    Es geht weniger um die Stimmungslage sondern darum Probleme im Land zu lösen. Und statt das zu tun kümmern sich Politiker darum wie sie Statistiken so hinbekommen das sie dem Volk vorgaukeln das es uns eigentlich doch ganz gut geht. Eines der besten Beispiele ist immer wieder das sich die Politik weigert uns die wirklichen Arbeitslosenzahlen zu nennen. Wir haben eben nicht 3,5 sondern 5 oder 6 Millionen Arbeitslose. Und das hat weder etwas mit der PDS zu tun noch mit irgendeiner Randpartei. Schau Dir mal diese Seite an, auch ein gutes Beispiel für Gerechtigkeit:
    http://www.boeckler-boxen.de/cps/rde/xchg/SID-3D0AB75D-38F7E2C3/boxen/hs.xsl/1977.htm
  • Morlar schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 21.28 Uhr:
    Ja ja, Die Linke ist vergleichbar mit der NPD...
    Wer hier wohl polemisch ist...
  • xy schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 21.30 Uhr:
    -Tim- schrieb:
    Es geht weniger um die Stimmungslage sondern darum Probleme
    im Land zu lösen. Und statt das zu tun kümmern sich Politiker
    darum wie sie Statistiken so hinbekommen das sie dem Volk
    vorgaukeln das es uns eigentlich doch ganz gut geht.

    Ja, aber das alles beeinflusst doch die Stimmungslage. Mit der Veröffentlichung von immer mehr Studien und Statistiken in den letzten Jahren haben die Politiker wirklich Probleme bekommen. Sie haben gedacht: Machen wir mal was, dass die Zahlen schön aussehen, dann sind auch die Wähler glücklich. :-) Aber die Strategie ist nicht aufgegangen, da der Wähler eben doch lieber direkt und nicht über Zahlen und Daten erreicht angesprochen werden möchte. Die ganzen Statistiken sollten eigentlich als Hilfsmittel dienen; inzwischen werden sie fast vergöttert.
  • xy schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 21.33 Uhr:
    Morlar schrieb:
    Ja ja, Die Linke ist vergleichbar mit der NPD...
    Wer hier wohl polemisch ist...

    Ich würde sagen, Du bist es. ;-)
    Ich habe nämlich nicht die Parteien miteinander verglichen, sondern die Art und Weise wie sie sich eine Legitimation herbeireden und darauf ein Grundgerüst aufbauen. Dass die Programme und Ziele beider Parteien vollkommen unterschiedlich sind, steht ganz außer Frage.
  • Morlar schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 22.22 Uhr:
    Ja, sage ich doch, Du hast sie miteinander verglichen, eine übliche Anspielung der Linken-Feinde, um sie als undemokratische Extremistenpartei darzustellen. Irgendeiner muss noch den Begriff "rote Socken" fallen lassen und dann wäre die Hetze perfekt.
    Aber damit, dass Die Linke auch in Zukunft im in den Parlamenten sitzen und immer stärker wird, wirst auch Du leben müssen. O.K., Bayern zu knacken, dürfte schwierig werden.
  • xy schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 22.37 Uhr:
    Morlar schrieb:
    Ja, sage ich doch, Du hast sie miteinander verglichen, eine
    übliche Anspielung der Linken-Feinde, um sie als
    undemokratische Extremistenpartei darzustellen.

    Nochmal: Ich habe nicht die Parteien miteinander verglichen und sie auch nicht als Extremistenpartei dargestellt! Wenn Du das unbedingt so sehen möchtest, dann kann ich Dir da auch nicht weiterhelfen.
    Demnächst kann man wohl noch nicht einmal mehr schreiben, dass sowohl NPD als auch die Linke Parteien sind, weil einem das ja sonst als ein Vergleich ausgelegt werden könnte.

    Aber damit, dass Die Linke auch in Zukunft im in den
    Parlamenten sitzen und immer stärker wird, wirst auch Du
    leben müssen.

    Ob die Linke im Parlament sitzt oder nicht, ist bei meiner Argumentation vollkommen irrelevant. Und ich kann auch damit leben, dass sie im Parlament sitzt. Sollte sie jemals an der Regierung beteiligt werden, wird sich ohnehin von selbst früher oder später herausstellen, ob sie regierungsfähig ist oder nicht.
  • Mr. Peter schrieb via tvforen.de am 08.03.2008, 19.02 Uhr:
    So ändern sich die Zeiten. Noch vor zwanzig Jahren hätte Gysis SED die Formate einfach verboten, bzw. es hätte sie erst gar nicht gegeben.
  • Q schrieb via tvforen.de am 08.03.2008, 19.12 Uhr:
    Ich denke, sie werden ihren Schmoll-Boykott nicht lange durchhalten - sind die Medien doch für die Verbreitung ihrer Ideologie unerlässlich....
  • Morlar schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 01.28 Uhr:
    Dumm-Post des Tages
  • Q schrieb via tvforen.de am 09.03.2008, 10.30 Uhr:
    Ach, hat er denn nicht Recht?
  • TVMaster74 schrieb via tvforen.de am 08.03.2008, 18.29 Uhr:
    Ist kein großer Verlust!!!
    Gregor Gysi und auch Oskar Lafontaine gehen mir schon lange auf den Keks.
    Mfg TVMaster74