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HBOs Mutterkonzern WarnerMedia plant eigenen Streaming-Dienst

12.10.2018, 15.30 Uhr - Bernd Krannich/TV Wunschliste in Medien
Kampf gegen einbrechende TV-Quoten
Bild: WarnerMedia
HBOs Mutterkonzern WarnerMedia plant eigenen Streaming-Dienst/Bild: WarnerMedia

Vorbei sind allmählich die Zeiten, in denen diskutiert wurde, ob die Lizenzierung von Programmen an Streaming-Dienste wie Netflix den klassischen Big Playern - den Medienkonglomeraten mit ihren Produktionsstudios und Sendern - schaden würden. Denn mittlerweile bringen immer mehr klassische Medienkonglomerate ihre eigenen Streaming-Angebote an den Start, während Netflix immer stärker dazu übergeht, Geld in eigene Produktionen aller Art zu pumpen. Neuester Medienanbieter mit Streaming-Ambitionen: WarnerMedia.

WarnerMedia ist der jüngst begründete Schirm für zahlreiche Firmen, die Telekomunikationskonzern AT&T erworben hat: Dazu gehören die Marken TNT, HBO und Warner Bros. Für das vierte Quartal 2019 hat man nun den Start eines eigenen Streamingangebots im US-Markt angekündigt und will seine Produktionen direkt an den zahlenden Kunden liefern. Dabei ist der Dienst als Reaktion auf erodierende Einschaltquoten im TV zu sehen, sodass man den Zuschauern nun die Inhalte auf dem Verbreitungsweg anbieten will, den sie nutzen.

Das noch namenlose Projekt wird dabei auf HBO Now aufbauen, mit dem der amerikanische Pay-TV-Sender von WarnerMedia seine Programme bereits on Demand verfügbar macht: "Unser Dienst wird mit HBO beginnen und dessen Genre-bestimmenden Sendungen, die die Zuschauer bereits lieben. Darüber hinaus werden wir Inhalte von Turner und Warner Bros. einbauen, die etablierte Marken liefern, die sowohl unterschiedliche Spezial-Interessen bedienen wie auch ein Massenpublikum erreichen", kommentiert WarnerMedia CEO John Stankey.

Dabei will WarnerMedia seine bestehenden Geschäftsbeziehungen als Serienproduzent für andere Sender und Dienste mit seinen Aspirationen für den Streaming-Dienst ausbalancieren.

Aktuell betreibt Warner für für die Auswertung der Inhalte von DC Comics die Plattform DC Universe, die neben Serien aber auch zahlreiche andere Online-Dienste im Comic-Umfeld anbietet. Daneben ist man mit zehn Prozent am Joint-Venture Hulu beteiligt. Einen eigenen Free-TV-Sender hat man nicht, gemeinsam mit CBS Corp. betreibt man The CW. Das hat in den USA einen Rahmenvertrag mit Netflix - der Streaming-Dienst erhält alle The-CW-Serien nach der US-Premiere.

Darüber hinaus ist Warner Bros. TV mit allen US-Sendern im Geschäft. Für CBS produziert man etwa "The Big Bang Theory" und andere Sitcoms von Chuck Lorre, für Freeform wurde "Pretty Little Liars" hergestellt (und ebenfalls das kommende Spin-Off "Pretty Little Liars: The Perfectionists"), "Krypton" läuft bei Syfy, "The Middle" lief bei ABC (das jetzt ein Spin-Off entwickelt), "Shameless" läuft bei CBS' Pay-TV-Sender Showtime, "Gotham" wird von FOX gezeigt, "Blindspot" und der erfolgreiche Neustart "Manifest" gehören zum Programm von NBC.

Wie bei vielen US-Projekten ist aktuell noch unklar, ob und wie der Dienst auch nach Deutschland kommen kann.

Aktuell bereitet Disney einen betont familienfreundlichen Streaming-Diest für seine Marken "Marvel" und "Star Wars" sowie zahlreiche Franchises vor, der ebenfalls Ende 2019 an den Start gehen soll. Apple hat ebenfalls einen Streaming-Dienst in Vorbereitung. Facebook hat mit seinem Watch-Service den Markt mit - allerdings werbefinanzierten - Eigenproduktionen betreten. In den USA werden zudem die Karten bei Hulu neu gemischt, das einst drei gleichberechtigte Eigner und in Warner einen Juniorpartner hatte: Durch den Kauf von Fox hat Disney nun 60 Prozent Anteil während Comcast/NBCUniversal mit 30 Prozent Anteilen ebenfalls nur noch einen geringen Anteil hatte. Bei NBC gab es langfristig mal Pläne für einen eigenen Streaming-Dienst vergleichbar zu CBS' CBS All Access, die aber wohl auf Eis gelegt wurden.


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