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Horst-Schlämmer-Comeback: Trailer und Details zum neuen Film von Hape Kerkeling

von Glenn Riedmeier in News national
(14.01.2026, 17.24 Uhr)
"Horst Schlämmer sucht das Glück" im Kino
"Horst Schlämmer sucht das Glück"
Leonine Studios
Horst-Schlämmer-Comeback: Trailer und Details zum neuen Film von Hape Kerkeling/Leonine Studios

Komiker Hape Kerkeling schuf in den 2000er Jahren eine Kunstfigur, die bei vielen Fans bis heute Kultstatus besitzt: Horst Schlämmer. Mit charakteristischem Schnauzer, Überbiss, verrauchter Reibeisenstimme, einer Herrenhandtasche und gekleidet in einem grau-beigen Trenchcoat machte der stellvertretende Chefredakteur des fiktiven Grevenbroicher Tagblatts Deutschlands Promi- und Politikwelt unsicher. Mehr als ein Jahrzehnt lang ließ Kerkeling die Figur ruhen und wollte sie eigentlich nicht mehr zurückbringen. Doch nun steht ein neuer Kinofilm in den Startlöchern, in dem der Komiker Horst Schlämmer doch noch einmal aufleben lässt.  "Horst Schlämmer sucht das Glück" kommt am 26. März in die Lichtspielhäuser. Zur Einstimmung wurde nun der Trailer zum neuen Film veröffentlicht:

Darüber hinaus gibt es nun Details zur Handlung des Kinofilms: Horst Schlämmer begibt sich darin auf eine Glücks-Mission. Denn: die Preise steigen, die Stimmung sinkt, die Kneipen schließen. Anders gesagt: Deutschland hat Rücken! Und zwar im Gesicht. Horst Schlämmer möchte deshalb den Menschen das Lächeln zurückbringen - doch das ist leichter gesagt als getan. Denn wie wird man eigentlich glücklich?

Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten. In Grevenbroich kann man dies jedoch nicht finden. Also unternimmt Horst Schlämmer "die Reise seines Lebens" durch die Republik: Von Süddeutschland bis Sylt, von Berlin bis Büsum - per Anhalter, Krabbenkutter oder Schienenersatzverkehr. Der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts trifft Passanten, Promis und Psychologen. Er fragt knallhart nach und will sein Glück in den kleinen Alltagsbegegnungen im ganzen Land finden. Trotz vieler Rückschläge verliert er nie seine Mission aus den Augen: Die Menschen wieder glücklich zu machen!

In weiteren Rollen spielen unter anderem Laura Thomas sowie die Komikerinnen Meltem Kaptan und Tahnee Schaffarczyk mit. Die Dreharbeiten zum Film haben Ende Juni 2025 begonnen. Regisseur ist der komödienerfahrene Sven Unterwaldt Jr. ( "Catweazle",  "7 Zwerge - Männer allein im Wald"), mit dem Kerkeling bereits die Serienfortsetzung zu  "Club Las Piranjas" drehte. Als Produktionsfirma fungiert Honeybird Film in Koproduktion mit Leonine Studios und ARD Degeto.

Die Figur Horst Schlämmer trat erstmals 2005 in der RTL-Show  "Hape trifft!" in Erscheinung. In der relativ kurzlebigen Sendung war Schlämmer fester Bestandteil und unter anderem auf der Landtagswahl in Schleswig-Holstein unterwegs. Anschließend trat Kerkeling auch in anderen TV-Formaten als Horst Schlämmer auf. Bis heute legendär ist sein Auftritt beim Prominenten-Special von  "Wer wird Millionär?" im Mai 2006, als Schlämmer mit Günther Jauch die Plätze tauschte und dem Quizmoderator selbst die Fragen stellte. Diese Sendung erhielt den  Deutschen Fernsehpreis und den  Deutschen Comedypreis. 2009 kam der erste Film  "Horst Schlämmer: Isch kandidiere!" im Mockumentary-Stil in die Kinos. Darin beschloss der Reporter, in die Bundespolitik einzusteigen und trat mit großem Selbstbewusstsein als Kanzlerkandidat an.

Anschließend wurde es ruhig um die Figur und Kerkeling dachte öffentlich darüber nach, die Figur Horst Schlämmer "sterben" zu lassen, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. 2023 gab der Komiker in der Talkshow  "Maybrit Illner" ein bemerkenswertes Interview, in dem er Horst Schlämmer als "Prototyp weißer, alter Mann" beschrieb. Er bezweifelte, dass die Figur heute noch funktionieren würde, und meinte, dass dem Publikum vermutlich das Lachen im Halse stecken bleiben würde. Offenbar gab es in der Zwischenzeit bei Kerkeling wieder ein Umdenken, denn nun kommt es doch zum Comeback des Horst Schlämmer auf der großen Leinwand.

Plakat zum Film
Plakat zum Film Leonine Studios



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Leserkommentare

  • Platony schrieb am 14.01.2026, 17.51 Uhr:
    Gott ist das billig und ausgelutscht.