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Luke Mockridge über "FameMaker": "Stefan Raab hat uns im Minutentakt schlechte Gags ins Ohr geflüstert"

von Glenn Riedmeier in News national
(14.09.2020, 15.32 Uhr)
Erste Eindrücke von der neuen ProSieben-Musik-Rateshow
Die drei "FameMaker" Luke Mockridge, Carolin Kebekus und Teddy Teclebrhan mit Moderator Tom Neuwirth vor der Glaskuppel
ProSieben/Willi Weber
Luke Mockridge über "FameMaker": "Stefan Raab hat uns im Minutentakt schlechte Gags ins Ohr geflüstert"/ProSieben/Willi Weber

Es ist der TV-Herbst der Musik-Rateshows. Nachdem erst vor wenigen Wochen bei RTL  "I Can See Your Voice" und am vergangenen Wochenende  "Big Performance" gestartet ist, steht kommenden Donnerstag bereits das nächste neue Format in den Startlöchern.  "FameMaker" stammt aus der Produktionsschmiede von Stefan Raab und soll die Zuschauern in den nächsten zwei Wochen begeistern. ProSieben zeigt die fünfteilige erste Staffel im Rahmen einer Eventprogrammierung: Zu sehen ist die Show ab dem 17. September donnerstags und samstags um 20.15 Uhr. Die ersten vier Ausgaben sind voraufgezeichnet, das große Live-Finale steigt dann am 1. Oktober.

Im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz machte ProSieben-Chef Daniel Rosemann am Montagmittag gemeinsam mit Moderator Tom Neuwirth (alias Conchita Wurst) und den drei zugeschalteten Rateteam-Mitgliedern Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan Lust auf die neue Sendung. In "FameMaker" treten unbekannte Kandidaten unter einer schalldichten Glaskuppel auf. Sie singen Schlager, schmettern Arien, rappen oder hauchen Liebeslieder. Doch das "FameMaker"-Rateteam hört keinen einzigen Ton und muss einzig anhand der dargebotenen Performance entscheiden, ob der jeweilige Teilnehmer tatsächlich singen kann. Sobald sie sich entscheiden und den Hebel ziehen, hebt sich die schalldichte Glaskuppel und es ist zu hören, was vorher nur erahnt werden konnte. Dann stellt sich heraus, ob der Kandidat tatsächlich ein begnadeter Sänger ist - oder ob er lediglich eine gute Show abgezogen hat, ohne einen einzigen Ton zu treffen.

Kann die Kandidatin wirklich singen oder tut sie nur so?
Kann die Kandidatin wirklich singen oder tut sie nur so? ProSieben/Willi Weber

Auf der ganzen Welt sind die besten Ideen in 30 Sekunden gepitcht. Ab Sekunde 2 ist man sofort dabei - der Funke springt direkt über, verspricht Senderchef Rosemann. Dass mit Mockridge, Kebekus und Teclebrhan drei Künstler in der Jury sitzen, die nicht hauptberuflich Musiker sind, ist kein Zufall. Ihr seid keine reinen Musiker. Das war genau so gewollt. Ihr seid Entertainer und wisst, wie man eine geile Show macht. Es geht darum, das Beste aus den Kandidaten rauszuholen. Es waren ja auch nicht immer die mit den besten Stimmen in den Charts, so Rosemann. Teddy Teclebrhan stimmt zu: Es gibt Menschen, die denken, dass sie nicht singen können, aber trotzdem eine total interessante Stimmfarbe haben. Auch wenn die Intonation nicht perfekt ist, macht es manchmal genau das aus.

Rateteam-Mitglied Luke Mockridge erläutert den Reiz der Show: Es ist eine sehr aktuelle und zeitgeistige Show, weil Klischees und Stereotypen ganz oft gebrochen werden. Wir sind immer genauso schlau wie die Zuschauer und fangen bei jedem Kandidaten wieder bei Null an. Sicheres Aufteten bei Ahnungslosigkeit. Das ist unser Motto. Der Comedian erklärt: Die Kernaussage unserer Show ist, dass eine gute Stimme nicht das Ausschlaggebende ist, um ein starker Performer oder eine starke Performerin zu sein. Man muss stattdessen ein Gesamtpaket sein und als das würde ich mich auch einstufen. Ich habe wenige stark ausgeprägte Talente, sondern kann von allem etwas. Damit bin ich bisher ganz gut in meiner Karriere gefahren. Und ich glaube, dass ich auch einen Blick dafür habe, ob jemand dieses Paket ebenfalls mitbringt.

Carolin Kebekus ergänzt: Bei 'FameMaker' muss man nicht singen können. Schließlich singt ein Star wie Madonna auch nicht besonders gut. Wenn das Gesamtpaket des Performers stimmt, kann das auf jeden Fall auch ohne den perfekten Gesang funktionieren.

Wenn der Hebel gezogen wird, offenbart sich die Stimme des Kandidaten
Wenn der Hebel gezogen wird, offenbart sich die Stimme des Kandidaten ProSieben/Willi Weber

Im spiegelverkehrten Konzept der Castingshow  "The Voice of Germany" müssen Kebekus, Mockridge und Teclebrhan anschließend mit "ihren" Kandidaten einen Auftritt inszenieren und einen Song produzieren, der das Beste aus dem jeweiligen Talent herausholt - egal, wie gut oder schlecht er oder sie singen kann. Im Live-Finale bestimmen dann die TV-Zuschauer über den endgültigen Sieger der Show. Und was gibt es eigentlich zu gewinnen? Fame ist der große Preis, erklärt Daniel Rosemann. Hinten raus wollen wir zusammen mit den drei FameMakern Fame kreieren. Ob es eine große Tournee oder vielleicht einen Sommerhit geben wird, wissen wir nicht. Der Gewinner bekommt in jedem Fall ordentlich Rückwind von ProSieben. Zudem erhält der Sieger einen blauen Haken in den sozialen Netzwerken, der den Promi-Status offiziell macht.

Die erste Aufzeichnung geriet in die Schlagzeilen, weil sie wegen technischer Probleme abgebrochen werden musste, da sich die Glaskuppel nicht öffnen ließ. Die Zuschauer vor Ort wurden vorzeitig nach Hause geschickt. Natürlich stellt man sich einen ersten Drehtag anders vor. Es war die Technik. Wir haben die Technik schnell behoben bekommen. Alle geplanten Kandidaten sind an anderen Tagen aufgetreten, so Rosemann.

Moderator Tom Neuwirth tritt in Deutschland zum ersten Mal nicht als Kunstfigur Conchita Wurst in Erscheinung. Das war eine natürliche Entwicklung. Ich bin während des Lockdowns über meine sozialen Kanäle mit meinen Fans in Kontakt geblieben und hatte keine Lust, mich ständig anzumalen. Bestimmt wird Conchita irgendwann wieder zurückkehren. Aber eigentlich ich weiß gar nicht so richtig, wer ich eigentlich bin, so Neuwirth.

ProSieben/Willi Weber

Show-Erfinder Stefan Raab war während der Show-Aufzeichnungen stets anwesend. Wir hatten während der Aufzeichnung einen Knopf im Ohr und Stefan hat uns im Minutentakt schlechte Gags ins Ohr geflüstert, verrät Mockridge. Um erneute Spekulationen bereits im Keim zu ersticken, stellt ProSieben-Chef Daniel Rosemann jedoch eine Sache klar: Stefan Raab wird nicht unter der Kuppel singen. In keiner der Sendungen. Aber er hat noch Ideen für die nächsten 30, 40 Jahre.


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Leserkommentare

  • Womenpower schrieb am 15.09.2020, 09.20 Uhr:
    Traurig was heute als Show durchgeht. Und die Schwachmaten die sie präsentieren. Selbst die Kebekus, die ich mal mochte, ist inzwischen bei mir durch. Von dem anderen Kasper ganz zu schweigen.
  • Mork-vom-Ork schrieb am 15.09.2020, 01.06 Uhr:
    Deppenapostroph'e, Deppenapostroph'e, Deppenapostroph'e...ich kann diese vielen Deppenapostroph'e echt nicht mehr sehen...schon gar nicht diese besonders peinlichen Deppenapostroph'e beim Plural. Selbst in der englischen Sprache schreibt man den Plural ohne Apostroph.
  • Sentinel2003 schrieb am 14.09.2020, 19.09 Uhr:
    Show's an Show's an Show's....ich kann diese unendlichen Show's echt nicht mehr sehen....man hat den Eindruck, dass momentan neue Show's, vor allem bei den Privaten wie Pilze aus dem Boden schießen!!
  • serieone schrieb am 14.09.2020, 18.43 Uhr:
    Komm schon Luke noch schlechter als deine Witze können sie nicht sein (Fernsehgarten).

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