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"M*A*S*H": David Ogden Stiers stirbt im Alter von 75 Jahren

"M*A*S*H": David Ogden Stiers stirbt im Alter von 75 Jahren

04.03.2018, 11.45 Uhr - Ralf Döbele/TV Wunschliste in International
Auch bekannt aus "Fackeln im Sturm" und "The Dead Zone"
David Ogden Stiers (1942 - 2018)
Bild: CBS/USA Network
"M*A*S*H": David Ogden Stiers stirbt im Alter von 75 Jahren/Bild: CBS/USA Network

Als Speerspitze der Hochkultur und mit einem eisernen Willen trotzte er dem Koreakrieg - und zwei nur schwer im Zaum zu haltenden Zeltgenossen. Als Major Charles Emerson Winchester III. in "M*A*S*H" spielte sich David Ogden Stiers in die Herzen mehrerer Fernsehgenerationen. Aber auch in dem Bürgerkriegs-Epos "Fackeln im Sturm" und in Genre-Serien wie "Dead Zone" hinterließ der Schauspieler einen bleibenden Eindruck. Am Samstag ist Stiers nun in Newport, Oregon im Alter von 75 Jahren gestorben. Wie sein langjähriger Agent Mitchell Stubbs mitteilte, sei er nach einem Kampf gegen den Blasenkrebs friedlich in seinem Zuhause eingeschlafen.

David Ogden Stiers sammelte erste Schauspielerfahrung auf Theaterbühnen in Oregon und San Francisco. Ab Anfang der 1970er Jahre erhielt er dann seine ersten Fernsehrollen. Gastauftritte absolvierte er unter anderem in "Kojak" und "Drei Engel für Charlie", bevor er in der kurzlebigen Sitcom "Doc" mit einer festen Rolle auf sich aufmerksam machen konnte.

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Seinen großen Durchbruch hatte Stiers dann 1977 in "M*A*S*H", wo er ab der sechsten Staffel den snobistischen Chirurgen Charles Emerson Winchester III. verkörperte. Zwar trat Stiers die Nachfolge des ausgestiegenen Larry Linville als Widersacher von Hawkeye Pierce (Alan Alda) und B.J. Hunnicutt (Mike Farrell) im Armee-Hospital an. Dennoch erwies sich Charles recht schnell als deutlich vielschichtiger als sein Vorgänger.

Der aus einer reichen und privilegierten Familie in Boston stammende Meisterchirurg konnte das halbe Camp mit lauter Opernmusik, seinen kaum vorhandenen Künsten als Hornist und einem Guerilla-Kleinkrieg um eine frisch importierte Zeitung in den Wahnsinn treiben. Zeitgleich bewies er aber immer wieder Güte und Einfühlungsvermögen, selbst gegenüber Kameraden, denen er scheinbar nur von oben herab begegnete, wie Kompanieschreiber Klinger (Jamie Farr).

Bis zur 11. Staffel im Jahr 1983 blieb David Ogden Stiers Stiers "M*A*S*H" treu und war so auch Teil des legendären Serienfinales, das damals in den USA von 125 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Für seine Rolle als Winchester wurde Stiers zwei Mal mit dem Emmy als Bester Nebendarsteller nominiert. Mit nach Hause nehmen konnte er die Statue aber erst 1984 für seine Leistung als William Milligan Slone, den Gründer des amerikanischen olympischen Kommittees in der NBC-Miniserie "Als Amerika nach Olympia kam".

Wenig später verkörperte Stiers dann den Kongressabgeordneten Sam Greene in der international erfolgreichen Bürgerkriegsserie "Fackeln in Sturm". Weitere Gastrollen folgten, darunter in "Matlock" und "ALF". Trekkies schlossen ihn dagegen als Wissenschaftler Timicin ins Herz, den in "Star Trek: The Next Generation" eine aussichtslose Liebe mit Lwaxana Troi (Majel Barrett) verband.

Weiteren Genre-Erfolg hatte Stiers mit einer wiederkehrenden Rolle als Priester Gene Purdy in der Stephen King-Adaption "Dead Zone", den er sechs Staffeln lang spielte. 2007 war er außerdem in "Stargate: Atlantis" als Oberoth, Vorsitzender des Hohen Rates in Asuras zu sehen.

Genauso markant wie seine Serienrollen waren David Ogden Stiers' Einsätze als Sprecher in zahlreichen Disney-Filmen. So lieh er 1991 der Pendeluhr Herr von Unruh in der Originalfassung von "Die Schöne und das Biest" seine Stimme. Ebenfalls zu hören war er in "Pocahontas" als Governor Ratcliffe und "Lilo & Stitch" als Dr. Jumba Jookiba. Seine letzte Sprechrolle hatte Stiers als Park-Besitzer Mr. Maellard in der animierten Comedy "Regular Show - Völlig abgedreht".


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Leserkommentare

  • Chrissie777 schrieb via tvforen.de am 08.03.2018, 01.21 Uhr:
    Chrissie777Genau!



    Wicket schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das stimmt! "North & South" ist ja der
    > Originaltitel von "Fackeln im Sturm". ;)
    >
    > Gruß,
    > Wicket
  • Wicket schrieb via tvforen.de am 07.03.2018, 15.36 Uhr:
    WicketDas stimmt! "North & South" ist ja der Originaltitel von "Fackeln im Sturm". ;)

    Gruß,
    Wicket
  • Chrissie777 schrieb via tvforen.de am 07.03.2018, 14.25 Uhr:
    Chrissie777Er hatte auch eine sehr gute Rolle in "North & South", dem Suedstatendrama/Mini TV Serie mit Patrick Swayze, an der Seite von Kirstie Alley.
  • Wicket schrieb via tvforen.de am 06.03.2018, 13.17 Uhr:
    WicketDa kann ich mich nur aus vollem Herzen anschließen. Ich kannte ihn weniger durch M*A*S*H, als durch seine späteren Rollen und Synchronarbeiten. Ein sehr sympathischer und kluger Mann, vor dem ich meinen Hut ziehe!

    Möge er in Frieden ruhen.

    Wicket
  • Sony1979 schrieb via tvforen.de am 06.03.2018, 06.59 Uhr:
    Sony1979Sehr traurig das zu lesen.

    Für mich wird David Ogden Stiers als Major Winchester in "MASH", als auch als Kongressabgeordneter San Greene in "Fackeln im Sturm" unvergessen bleiben!
  • Sir Hilary schrieb via tvforen.de am 04.03.2018, 21.56 Uhr:
    Sir HilaryEin toller Schauspieler und ein großer Charakter ! Nur wenige haben das Format sich so Öffentlichkeit zu äußern , und dazu auch noch Selbstreflektierend !

    Ich verneige mich .

    Gruß

    Sir Hilary
  • tiramisusi schrieb via tvforen.de am 04.03.2018, 19.19 Uhr:
    tiramisusitraurige Nachricht ... ich mochte ihn als Winchester in M*A*S*H - eine der wenigen Serien, die ich mir auch in der 212. Wiederholung immer wieder gerne ansehe (bei der ich mich nur über die oft dümmliche und chronologisch unkorrekte Synchro ärgere ...)

    Er hat sich vor einigen Jahren - 2009 - zu seiner Homosexualität bekannt und - wie ich finde sehr mutig - sehr offen zugegeben, dass er sich aus Angst vor beruflichen und persönlichen ..

    Auszug:
    "Ich genieße es zu arbeiten - obwohl viele diesen idealistischen Glauben haben, dass die Unterhaltungsindustrie und Studios wie Walt Disney schwulenfreundlich sind ...", sagte er. "Zum größten Teil sind sie das, aber das bedeutet nicht für sie, dass das Geschäft nicht an erster Stelle steht. Es ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit, ob man Schwule beschäftigt oder nicht. "

    "Von den späten 1980er Jahren bis vor sieben oder acht Jahren fand man bestimmte Personen, die zu Ihnen kamen und sich anboten, mich in gewissen Dingen wie zB öffentlichen Empfängen oder Parties zu vertreten, damit eine gewisse Seriosität gewahrt bleibe uns man sich in seiner Homosexualität nicht ausversehen zu erkennen gäbe .. diese Leute hatten wahrscheinlich Gerüchte über mich gehört und wollten sicherstellen, dass keine peinlichen Vorfälle passieren. "

    "Cogsworth, die Figur, die ich bei" Die Schöne und das Biest "gemacht habe, könnte auf der Leinwand ein bisschen extravagant sein, weil er im Grunde ein Cartoon ist", fuhr Stiers fort. "Aber sie wollten nicht, dass Cogsworth zu Disneys schwuler Figur wurde, weil es sich herumgesprochen hat, dass ein Schwuler ihn spielte."

    Zum Zeitpunkt seines Coming Out gab Stiers zu, dass er lange Zeit keine Diskriminierung gegen Homosexuelle in der Branche erlebt hatte. "Ich sollte in Bezug darauf sagen, dass viele meiner Ängste in modernen Zeiten selbst erfunden waren", erklärte er. "Ich habe innerlich daran gearbeitet, ob sie das Problem waren, oder ob ich sie nur als Ausrede benutzte, lange nachdem der Ruf nach konservativen Privatleben gegangen war."

    "Ich möchte mein Leben jetzt so verbringen, wie ich bin", schloss Stiers. "Ich könnte behaupten, dass edle Gründe gäbe, um die Rechte der Homosexuellen voranzutreiben, aber ich muss zugeben, dass dies aus weit egoistischeren Gründen geschieht. Jetzt ist es an der Zeit, jemanden zu finden, und ich möchte keinen potenziellen Partner dazu zwingen, ein Leben in äußerster Diskretion mit mir zu führen. "
  • 4077hawkeye schrieb via tvforen.de am 04.03.2018, 18.23 Uhr:
    4077hawkeyeEine sehr traurige Nachricht für mich als M*A*S*H Fan. Als Charles war oft arrogant und hochnäsig aber auch oft sehr großzügig und gutmütig. Er hat es aber oft nicht gezeigt.
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 04.03.2018, 17.14 Uhr:
    ThinkerbelleFür mich ist David Ogden Stiers untrennbar mit Cogsworth aus Beauty and the Beast verbunden. Als der Film raus kam war ich in England, und da wurde viel über die Synchronstimmen berichtet. David Ogden Stiers und Jerry Orbach (Lumiére) wurden mir erst durch den Film bekannt, und die beiden hatten wohl auch viel Spaß beim Aufnehmen der Stimmen von Cogsworth und Lumiére.

    Leider fand ich nicht allzuviel davon bei YouTube. Hier nur einige Szenen von David Ogden Stiers als Cogsworth und als Ratclifffe in Pocahontas:


    Hier ein Video vom 25-jährigen Jubiläum von Beauty and the Beast mit David Ogden Stiers:


    Nun ist er wieder mit Lumiére/Jerry Orbach vereinigt.

    Möge er in Frieden ruhen!
  • Casio schrieb am 04.03.2018, 15.18 Uhr:
    CasioEin trauriger Tag, denn es ist ein ganz Großer von uns gegangen. Ja, ein Schauspieler-Gigant, so vielseitig wie kaum ein anderer. Im Leben hatte er es nicht leicht. Sein Comingout war in Hollywood nicht gerne gesehen, aber er stand dazu. Ja, ein Gigant sowohl als Mensch, als auch als Schauspieler. Lebendig bleibt er in seinen Rollen und ganz besonders als Charles Emerson Winchester III. Ganz besonders gut war er auch als Staatsanwalt in Matlock. R.I.P.
  • harry27 schrieb via tvforen.de am 04.03.2018, 14.16 Uhr:
    harry27Ein richtiger Gentleman ist von uns gegangen. Ein großer Schauspieler und auch im Privatleben ein sehr kultivierter und angenehmer Mensch.

    Ich erinnere mich an eine Weihnachtsfolge von M*A*S*H, in der er Süßigkeiten für die Kinder sammelt und Spenden organisiert. Wobei ich die Szene am ergreifendsten fand, als sich der hochnäsige Major Winchester freut, dass er eine Mütze bekommt, die ihn an seine Kindheit erinnert. Oder als er liebevoll die Tonaufnahme seiner stotternden Schwester Honoria anhört.

    Winchester war einfach der Beste im Camp. Er hatte eine unnachahmliche Mischung aus Arroganz, Charme, Kultur und Ironie.

    Danke für alles, Major Winchester. Ein letztes Mal abtreten und dann endgültig nach Hause.