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Streaming-Dienst testet Akzeptanz neuer Angebotskombinationen
Scrennshot vom letzten Netflix-Test zu einer Preiserhöhung
Screenshot: Bastian Knümann/TV Wunschliste
Netflix experimentiert erneut mit teureren Angeboten/Screenshot: Bastian Knümann/TV Wunschliste

Der Streaming-Dienst Netflix bietet Abowilligen derzeit nicht nur den Abschluss von bestehenden Angeboten an, sondern testweise neue und teurere Produktkombinationen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Netflix einen ähnlichen Test gefahren, um die Akzeptanz verteuerter Angebote zu untersuchen (TV Wunschliste berichtete) - und anschließend auch die Preise erhöht (TV Wunschliste berichtete). Damals, im Oktober 2017, lagen zwischen der Festsetzung der Netflix-Preise in Deutschland (zum Markteinstieg 2014) und der Erhöhung allerdings auch drei Jahre - mit einer deutlichen Verbesserung technischer und inhaltlicher Angebote.

Laut stadt-bremerhaven.de werden beim neuen Test unterschiedliche Kombinationen an Leistungen angeboten. Insbesondere gibt es dabei einen neuen "Ultra"-Tarif: Er ist mit angezeigten 16,99 bis 19,99 Euro teurer als der bisherige teuerste Tarif "Premium" (13,99 Euro) und hebt sich von diesem dadurch ab, dass er eine nicht näher spezifizierte "Höchste Audio-Qualität" enthält, die in den bisherigen drei Angeboten ("Basis", "Standard" und "Premium") demnach nicht geboten wird.

Parallel sollen Nutzer auch Angebote erhalten haben, unter denen ein "Premium"-Account nur noch zwei statt bisher vier parallele Streams möglich sind.

Die bisherigen drei Abo-Angebote von Netflix ("Basis", "Standard" und "Premium") unterschieden sich neben dem Preis insbesondere in Sachen maximal möglicher Bildqualität (SD, HD, Ultra-HD) und maximal gleichzeitiger Streams (1, 2 oder 4). Mit letzterem kommt Netflix Familien sowie anderen Wohn- und Lebensgemeinschaften entgegen, die somit über einen einzigen, geteilten Account Netflix nutzen können - so, wie sie sich bisher einen Fernsehanschluss teilen konnten.

Das hat allerdings auch dazu geführt, dass sparsame Kunden eben versuchen, die Kosten für einen Account auf mehrere zahlende Schultern zu verteilen. Bei einem Preis von aktuell knapp 14 Euro würden bei einer Vierfachteilung also 3,50 Euro für jeden anfallen, deutlich weniger als die knapp 8 Euro für einen "Basis"-Account. Hier scheint man bei Netflix noch Spielraum nach oben zu vermuten.

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Leserkommentare

  • TomK schrieb am 07.07.2018, 12.58 Uhr:
    Solange sich die Leistungen für die bisherigen Tarife nicht vermindern, soll mir das recht sein.
    (Bildqualität und gleichzeitige Streams). Falls das doch passiert, würde ich mein Abo beenden.
    Glücklicher Weise gibt es reichlich Anbieter. Das stabilisiert die Preise.

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