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Nachfolgesendung mit neuen Künstlern ab 2014
Urban Priol (l.) und Frank-Markus Barwasser (r.)
ZDF/Tobias Hase
"Neues aus der Anstalt": Priol und Pelzig verlassen Kabarettshow/ZDF/Tobias Hase

Keine guten Nachrichten für Fans von Urban Priol und Erwin Pelzig: Wie das ZDF bekannt gab, werden die beiden Kabarettisten im kommenden Jahr nicht mehr  "Neues aus der Anstalt" präsentieren. Im Herbst soll die letzte Folge mit dem Duo ausgestrahlt werden. Stattdessen arbeitet der Sender bereits an einem Nachfolgeformat unter dem verkürzten Titel "Die Anstalt" mit neuen Künstlern. Die Sendung soll nach aktuellen Planungen ab Februar 2014 zu sehen sein.

Die letzten beiden Ausgaben mit Urban Priol und Frank-Markus Barwasser werden am 27. August und am 1. Oktober ausgestrahlt. Doch auch danach bleiben die beiden Kabarettisten weiterhin dem ZDF treu. So wird es von Barwassers Talkshow  "Pelzig hält sich" im kommenden Jahr acht Ausgaben geben, und eine neue Sendung mit Priol befindet sich aktuell in der Entwicklung. Außerdem zeigt der Sender im Dezember Priols satirischen Jahresrückblick. Das ZDF baut somit sein Kabarettangebot weiter aus.

Urban Priol blickt zufrieden auf seine "Anstalt"-Zeit zurück: "Es waren sieben tolle, arbeitsintensive Jahre. Es hat uns einen Riesenspaß gemacht, mit der 'Anstalt' im ZDF, das uns dank Thomas Bellut stets den Rücken freigehalten und gestärkt hat, das lange brach liegende Feld Kabarett und Satire erfolgreich beackern zu können." Frank-Markus Barwasser fiel der Schritt nicht leicht, "aber wir waren uns beide einig, dass nun der richtige Zeitpunkt zum Aufhören und für Veränderungen gekommen ist".

"Neues aus der Anstalt" ging erstmals am 23. Januar 2007 mit Urban Priol und Georg Schramm auf Sendung und begeisterte auf Anhieb Zuschauer und Kritiker. 2010 stieg Schramm auf eigenen Wunsch aus und wurde von Frank-Markus Barwasser in seiner Paraderolle als Erwin Pelzig ersetzt. Die "Anstalt" war Vorreiter für weitere erfolgreiche Kabarett- und Satire-Sendungen im ZDF, wie etwa die  "heute-show", nachdem der Kanal zuvor jahrelang ein relativ humorfreies Programm zeigte.


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Leserkommentare

  • motzluther schrieb am 30.06.2013, 03.40 Uhr:
    Das erinnert mich an das Ende vom Scheibenwischer. Der wurde auch beerdigt, weil ihm die Leute wegliefen.
  • PeterJMaurer schrieb am 27.06.2013, 16.38 Uhr:
    Was solls!
    Der Abgang von Georg Schramm war ein schlimmerer Schlag. :-(
  • perlhuhn21 schrieb am 26.06.2013, 17.58 Uhr:
    Ich find`s echt schade, es wurden definitiv ein paar Wahrheiten ausgesprochen , die auch mal zum Nachdenken anregten; sogenannte" harte " Satire versteht mancher Normalo eben nicht.
    Und " Rülpsen " bei der Heute- Show als so gefeierter Nachfolger brauch ich mir nicht anzutun.
  • Fatty Arbuckle schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 16.35 Uhr:
    Priol + Barwasser haben den richtigen Zeitpunkt gefunden einen Schlussstrich zu ziehen.
    Der Sendung fehlte ohne Schramm in den letzten Jahren die Schärfe !
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 22.48 Uhr:
    Fatty Arbuckle schrieb:
    Priol + Barwasser haben den richtigen Zeitpunkt
    gefunden einen Schlussstrich zu ziehen.
    Der Sendung fehlte ohne Schramm in den letzten
    Jahren die Schärfe !

    Naja, ob mehr oder weniger Schärfe: folgenlos ist TV-Kasperletheater für Erwachsene schon immer geblieben. Erst wenn ein Kabarettist Anregung und Anleitung zum konstruktiven Widerstand gegen das System der institutionellen Diktatur gibt, dann ändert sich was und als erstes wird dieser vom Bildschirm verschwinden.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 22.59 Uhr:
    orinoco schrieb:
    Anleitung zum konstruktiven Widerstand gegen das
    System der institutionellen Diktatur gibt

    Liest sich ein bisschen wie das Kommunistische Manifest ...
  • Meckerer schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 23.26 Uhr:
    Politisches Kabarett ist immer systemstabilisierend, egal in welchem politischen System. Der Kabarettist ändert nichts, und er weiss das in der Regel (diejenigen, die es nicht wissen, kommen grauenhaft rüber). Entscheidend aber: Der Zuschauer hat für sich selbst ein wenig Dampf abgelassen und fühlt sich in dem betätigt, was er immer schon dachte (wenn er es denn hätte ausdrücken können). So sind am Ende alle zufrieden.
  • Frau_Kruse schrieb via tvforen.de am 27.06.2013, 01.28 Uhr:
    Meckerer schrieb:
    Politisches Kabarett ist immer
    systemstabilisierend, egal in welchem politischen
    System. Der Kabarettist ändert nichts, und er
    weiss das in der Regel (diejenigen, die es nicht
    wissen, kommen grauenhaft rüber). Entscheidend
    aber: Der Zuschauer hat für sich selbst ein wenig
    Dampf abgelassen und fühlt sich in dem betätigt,
    was er immer schon dachte (wenn er es denn hätte
    ausdrücken können). So sind am Ende alle
    zufrieden.

    Nach dieser Logik ist die SED-Diktatur nicht zuletzt deshalb zusammengebrochen, weil sie zu wenig und nur zu zahmes politisches Kabarett zugelassen hat.
    Und der Zuschauer kann natürlich auch gar nicht anders, als nach dem Ein-wenig-Dampf-Ablassen befriedigt nach Hause und ins Bett zu gehen, sich damit zufriedenzugeben, daß ein paar Mißstände mal wieder erwähnt wurden, und sich damit zu trösten, daß man ja sowieso nichts ändern kann und es deshalb auch gar nicht erst zu versuchen braucht. Glückliche Biedermeierrepublik Deutschland!
  • tiramisusi schrieb via tvforen.de am 27.06.2013, 08.32 Uhr:
    orinoco schrieb:

    Naja, ob mehr oder weniger Schärfe: folgenlos ist
    TV-Kasperletheater für Erwachsene schon immer
    geblieben. Erst wenn ein Kabarettist Anregung und
    Anleitung zum konstruktiven Widerstand gegen das
    System der institutionellen Diktatur gibt, dann
    ändert sich was und als erstes wird dieser vom
    Bildschirm verschwinden.

    ohja!!! Tritratrulla... die Revolution entspringt auf der Kabarettbühne ..
    Mir scheint Du liest zu viele schlechte Bücher ...?
    Kabarett kann immer nur die Quecksilbersäule der gerade herrschenden Unzufriedenheit sein, aber doch nicht wirklich wachrütteln undverändern ...wovon träumst du
  • Compfox2 schrieb via tvforen.de am 27.06.2013, 08.37 Uhr:
    Da sind die beiden wohl doch etwas zu frech geworden. So sehe ich die Sache eher. Z.B. Pelzigs Ideen, eigentlich nicht gestattete Weblinks im Bild zu Platzieren.. Damit währe man unter früheren Intendanten schon längst abgesetzt worden. Ich schätze, Schramm ist es genauso ergangen.
    Wahnsinnig erhellend sein Vortrag hier: http://www.youtube.com/watch?v=KwnvHqvHtt8
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 27.06.2013, 16.19 Uhr:
    tiramisusi schrieb:
    orinoco schrieb:
    ohja!!! Tritratrulla... die Revolution entspringt
    auf der Kabarettbühne ..
    Mir scheint Du liest zu viele schlechte Bücher
    ...?
    Kabarett kann immer nur die Quecksilbersäule der
    gerade herrschenden Unzufriedenheit sein, aber
    doch nicht wirklich wachrütteln undverändern
    ...wovon träumst du

    Ich träume von einem deutschen George Carlin, der selbst einen Volker Pispers alt aussehen lässt.
    > http://www.youtube.com/watch?v=rsL6mKxtOlQ
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 27.06.2013, 16.20 Uhr:
    Leo schrieb:
    orinoco schrieb:
    > Anleitung zum konstruktiven Widerstand gegen
    das
    > System der institutionellen Diktatur gibt
    Liest sich ein bisschen wie das Kommunistische
    Manifest ...

    Ich bin auch Kommunist, So wie das Känguru.
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 27.06.2013, 16.22 Uhr:
    Meckerer schrieb:
    Politisches Kabarett ist immer
    systemstabilisierend, egal in welchem politischen
    System. Der Kabarettist ändert nichts, und er
    weiss das in der Regel (diejenigen, die es nicht
    wissen, kommen grauenhaft rüber). Entscheidend
    aber: Der Zuschauer hat für sich selbst ein wenig
    Dampf abgelassen und fühlt sich in dem betätigt,
    was er immer schon dachte (wenn er es denn hätte
    ausdrücken können). So sind am Ende alle
    zufrieden.

    Kabarettist, Publikum und Politmafiosi - kurz alle die ihrem Arsch im warmen Sessel haben.
    Nur denen den der Arsch auf Grundeis geht, müssen sich verhöhnt vorkommen.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 27.06.2013, 17.09 Uhr:
    orinoco schrieb:

    Ich bin auch Kommunist, So wie das Känguru.
    Mit letzterem beschäftige ich mich gerade lesetechnisch. Lustiges Viech, solange man nicht mit ihm in einer WG wohnen muss. Bist Du auch so'n Schnorrer? *g*
  • Werner111 schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 16.19 Uhr:
    .
    Mit Pelzig konnte ich noch nie wirklich was anfangen, aber Priol wird mir sehr abgehen. Schade.
  • Leo schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 15.09 Uhr:
    Das tut mir leid. Die Sendung einschließlich alle Protagonisten liebe ich sehr. Kaum anzunehmen, dass sie mir neuen Gesichtern noch diese Qualität hat.
  • Frau_Kruse schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 14.07 Uhr:
    Um mich mal wieder unbeliebt zu machen: Für meinen Geschmack hat die Sendung in den letzten ein, zwei Jahren deutlich nachgelassen. Zugegebenermaßen scheinen allerdings wenigstens beim Studiopublikum flache Witzchen, Uraltpointen und Schlüpfrigkeiten auch besser anzukommen als harte politische Satire. Eine weitere Verflachung der Sendung dürfte daher dem ZDF in Quotenhinsicht "recht geben".
    Ach, und der tolle Herr Malmsheimer: Nach etwa der Hälfte seines gestrigen Solos habe ich meine Aufzeichnung der Sendung vorgespult, weil mir für solchen sinnfreien Klamauk (den der Vortragende noch nicht mal Lust hatte, auswendig zu lernen?) meine Lebenszeit zu schade war. Könnte man den Herrn bei der unschönen Gelegenheit des Abschieds von Priol und Barwasser nicht gleich mitentsorgen?
  • Leo schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 15.13 Uhr:
    Frau_Kruse schrieb:
    Ach, und der tolle Herr Malmsheimer: Nach etwa der
    Hälfte seines gestrigen Solos habe ich meine
    Aufzeichnung der Sendung vorgespult, weil mir für
    solchen sinnfreien Klamauk (den der Vortragende
    noch nicht mal Lust hatte, auswendig zu lernen?)

    Manchem fällt es offensichtlich schon schwer, solchen verzwickten Texten auswendig zuzuhören. Da finde ich ein solche "Lesehilfe" für den Vortragenden durchaus legitim. Und was "sinnfrei" ist, definiert zum Glück jeder für sich selbst.
  • Pete Morgan schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 13.13 Uhr:
    Sehr schade... ich bezweifle, dass ein Nachfolgeformat mit anderen Kabarettisten annähernd erfolgreich sein wird.
    Der Lonewolf Pete
  • Nachdenker schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 13.22 Uhr:
    Pete Morgan schrieb:
    Sehr schade... ich bezweifle, dass ein
    Nachfolgeformat mit anderen Kabarettisten
    annähernd erfolgreich sein wird.
    Der Lonewolf Pete
    Das sehe ich leider auch so.
    Nachdenker
  • erîk schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 13.01 Uhr:
    Oha, das heisst nichts gutes.
    Auch wenn die Sendung im letzten Jahr durch immer mehr 'Comedians' etwas verweichlichte (aber auf hohem Niveau), ist sie doch die beste Kabarettsendung bzw. Aufklärungssendung im deutschen Fernsehen. Jetzt gehen beide Hauptprotagonisten, der Weggang Schramms vor drei Jahren war schon ein großer Verlust, doch was nun? Es gibt zwar mit z.Bsp. Pispers oder Malmsheimer sehr geeignete Nachfolger, aber dann sollte doch auch das Konzept nach denen ausgerichtet werden. Denkbar das ungeschickteste, was passieren könnte, wäre jedoch eine Annäherung an die heute-show oder wenn Leute wie Mittermeier oder Piet Klocke eingebunden würden.
    Gutes Gelingen für die Verantwortlichen!
    Aber gut, dass das ZDF weiter mit Barwasser/Pelzig arbeitet, so gerät wenigstens nichts in Vergessenheit, was so manche gerne unter den Teppich kehren würden, wie der Fall der drei in die Psychiatrie zwangseingelieferten Steuerfahnder aus Hessen oder eben aktuell Mollath:

    http://www.youtube.com/embed/Kcy4sJ-1uiQ

    warum das Publikum da noch lachen kann?!?
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 22.44 Uhr:
    erîk schrieb:
    aus Hessen oder eben aktuell Mollath:
    warum das Publikum da noch lachen kann?!?

    Wahrscheinlich weil man ihm seine Menschenrech ... äh ... priviliegien
    noch nicht weggenommen hat.
    http://www.youtube.com/watch?v=m9-R8T1SuG4
    http://www.youtube.com/watch?v=rsL6mKxtOlQ
    Ja, Kabarett und Satire sind die modernen Beichtstühle der institutionellen Diktatur.
  • Marko1978 schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 11.10 Uhr:
    Bitte? Das ist doch jetzt nicht wahr oder?
    Ick fass es ned...
  • thomreu schrieb via tvforen.de am 26.06.2013, 11.28 Uhr:
    Das ist wirklich, wirklich sehr schade! Vor allem das beide aufhören.
    Man hat zwar des öfteren Georg Schramm vermisst, aber Erwin Pelzig hat auch gut mit Urban Priol harmoniert. Das wird ein großer Verlust für die Sendung.
    Der dann geänderte Titel lässt auch auf ein neues Konzept schließen, hoffentlich verkacken die das nicht beim ZDF. Wäre sehr schade um diese tolle Sendung.
    Die Folge von gestern abend fand ich wieder genial und werde mir auch die ein oder andere Wiederholung in den nächsten Tagen ansehen.