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In den USA verliert Netflix die Erfolgssitcom
"The Big Bang Theory"
Bild: CBS
"The Big Bang Theory": Eine Milliarde Dollar für Wiederholungsrechte/Bild: CBS

In der amerikanischen Unterhaltungsbranche wird das Geld vor allem mit dem Verkauf langfristiger Wiederholungsrechte gemacht. Einen weiteren akuellen Beweis für diese Binsenweisheit besorgt die Erfolgscomedy "The Big Bang Theory", die in den USA gerade die Weichen für "die Zukunft der Wiederholungen" gestellt hat und dafür über die kommenden Jahre eine Milliarde US-Dollar verbuchen kann.

Einerseits wechseln die Streaming-Rechte von Netflix zum kommenden HBO Max, wenn das dann im Frühjahr 2020 endlich an den Start geht. Für fünf Jahre sind die Abenteuer von Leonard (Johnny Galecki), Sheldon (Jim Parsons) und Penny (Kaley Cuoco) dann beim neuen Dienst beheimatet. Gleichzeitig wurde der Vertrag über die TV-Wiederholungsrechte der Serie mit dem Kabelsender TBS um weitere Jahre bis 2028 verlängert - TBBT-Wiederholungen finden sich häufig in den Top-Listen der Kabelquoten.

Laut Hollywood Reporter sind beide Verträge zusammen wohl um eine Milliarde US-Dollar wert. Zum Vergleich: Für die Rechte an weniger Folgen von "Friends" (10 Staffeln mit 236 Episoden vs. 12 Staffeln mit 279 Episoden) hat HBO Max bereits 425 Millionen US-Dollar gezahlt (85 Millionen Dollar pro Jahr).

Deutschland ist von diesem Deal nicht betroffen. Auch hier ist "The Big Bang Theory" im Streaming sehr beliebt und Analysen von unabhängigen Panelstudien (die Streamer veröffentlichen keine Abrufzahlen) zeigten früher, dass "The Big Bang Theory" die Charts parallel sowohl bei Prime Video wie bei Netflix anführte. So stellt sich auch hier mittelfristig die Frage, ob Warner beim Deutschlandstart eines eigenen Streamingdienstes auch seine Comedyerfolge vereinnahmen wird.

HBO Max, der Kabelsender TBS und die Produktionsfirma Warner Bros. TV - Hersteller und Rechteinhaber von "Friends" und "The Big Bang Theory" - gehören allesamt zum Konzern WarnerMedia.


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Leserkommentare

  • markox schrieb am 20.09.2019, 21.12 Uhr:
    markox"In der amerikanischen Unterhaltungsbranche wird das Geld vor allem mit dem Verkauf langfristiger Wiederholungsrechte gemacht." Und genau deshalb verstehe ich nie, warum so viele Serien mit offenem Ende abgesetzt werden. Im Laufe der Jahre müssten doch viele dieser Serien locker einen weitaus größeren Mehrwert durch Wiederholungen bieten, wenn diese noch eine einfache Abschlussfolge in Spielfilmlänge kriegen würden, die die sonst offene Handlung abschließt. Ich Kucke mir keine älteren Serien an, die mit Cliffhanger enden. Eine Auflösende Folge als Abschluss und ich würde mir so manche Serie doch noch komplett ankucken.
  • LegendenLebenEwig schrieb am 18.09.2019, 15.33 Uhr:
    LegendenLebenEwigIch bin im falschen Business :)
  • ReCon schrieb am 18.09.2019, 10.41 Uhr:
    ReConDie Serie läuft doch mit täglich ca. 8 Folgen bei Pro 7. Wer braucht da noch Streaming?