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ABC stockt Bestellung der Comedyserien auf
"The Wonder Years"
ABC
"Wunderbare Jahre"-Remake und "Home Economics" erhalten volle Staffeln/ABC

US-Sender ABC beweist Vertrauen in seine beiden aktuellen Sitcoms  "The Wonder Years" und  "Home Economics" und hat beide Formate für die Season 2021/22 auf "volle Staffeln" aufgestockt: Beide erhielten die Verlängerung um neun weitere Folgen für einen Umfang von 22 Episoden.

Bisher hatte vor allem CBS seinen jungen Serien Episoden-Nachbestellungen gegeben:  "NCIS: Hawai'i",  "FBI: International" und auch die junge Comedy  "Ghosts" wurden so auf volle Staffeln aufgestockt (TV Wunschliste berichtete), auch wenn man sich bei CBS nicht auf genaue Staffelumfänge festlegen wollte - auch Unwägbarkeiten in der Corona-Pandemie spielen eine Rolle. Andererseits planen viele Sender mittlerweile auch aus programmplanerischen Gründen mit individuellen Staffellängen abseits der alten "Standardlängen" 13, 22 bzw. 24.

So hat etwa NBC für sein Mystery-Drama  "La Brea" vorab bestimmt, dass es in dieser Season nur mit zehn Folgen laufen wird. Auch bei FOX wird es wohl in dieser Season keine Staffel-Verlängerungen geben.

Neue Serien werden bei den US-Networks generell zunächst mit maximal 13 Folgen bestellt - wenn sie sich in den Quoten durchsetzen, wurde die Episodenzahl in früheren Jahren in der Regel um neun auf 22 erhöht, aber auch Staffellängen bis 18 Folgen gelten als volle Staffeln. Da mittlerweile die Medienkonzerne hinter den Networks auch das Streaming-Geschäft im Fokus haben, wird auch die lineare Programmplanung aufgelockert.

Für ABC ist "The Wonder Years", eine alternative Version zum Klassiker  "Wunderbare Jahre", nach eigenen Angaben der beste Comedystart der vergangenen zwei Jahre gewesen (Live+7: 6,4 Millionen Zuschauer/Zielgruppen-Rating 1.9) und liegt seitdem auf Augenhöhe mit der erfolgreichsten Comedyserie des Senders,  "Die Conners". In dem Format erzählt Dean Williams (gesprochen von Don Cheadle) über seine Jugendjahre als afro-amerikanischer Teenager Ende der 1960er Jahre in Montgomery, Alabama. Die Hauptrollen spielen Elisha Williams, Dulé Hill, Saycon Sengbloh, Laura Kariuki, Amari O'Neil, Milan Ray und Julian Lerner.

Nachdem "Home Economics" in der vergangenen Season nur mit einer sehr kurzen, siebenteiligen Staffel getestet worden war, entsprach es den Branchen-Gepflogenheiten, Staffel zwei zunächst nur mit 13 Folgen zu bestellen. Das Format schlägt ein bisschen in die Kerbe von  "Modern Family" und zeigt drei erwachsene Geschwister (dargestellt durch Topher Grace, Caitlin McGee und Jimmy Tatro) mit ihren jeweiligen Familien, die jüngst wieder enger zusammengerückt sind. Hintergrund ist, dass gerade die Ehe des Jüngsten, aber beruflich Erfolgreichsten zerbrochen ist. Während der nun Unterstützung bei der Erziehung seiner Tochter sowie allgemeine Lebenshilfe bei den älteren Geschwistern sucht, sind die beiden anderen auf ein bisschen finanzielle Unterstützung angewiesen: Der älteste Bruder ist Autor und leidet gerade an einer Schreibblockade, während die "mittlere Schwester" eine sozial engagierte Kinderpsychologin ist, die aber wegen Einsparungen in den Sozialausgaben ihres bisherigen Arbeitgebers den Job verloren hatte. Die weiteren Hauptrollen haben Karla Souza, Sasheer Zamata sowie Nora Dunn und Phil Reeves als Eltern und Shiloh Bearman, Jordyn Curet, Jecobi Swain und Chloe Jo Rountree als die Kinder der Familie.

Beide Formate haben noch keine deutsche Heimat.


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Leserkommentare

  • Torsten S schrieb am 27.10.2021, 13.29 Uhr:
    Es nervt langsam wirklich das heute alles nur noch nach Black lives matter und Regenbogen inszeniert wird. Wunderbare Jahre war eine wundervolle Serie. Ich will gleich festhalten, das ich weder ein Rassist noch ein Homohasser bin!!! Aber langsam nervt es. Warum mußte es jetzt im Remake unbedingt eine schwarze Familie sein. Das ganze Umfeld ist doch jetzt nur darauf ausgelegt zu zeigen, wie solch eine Familie mit den täglichen Problemen umgeht. Was soll das? Das hat nix mehr mit den Original zutun.
    Viel Bekloppter war aber Bat Woman, die Serie. Was ein Zufall das gerade die Neue auch auf Frauen steht und sogar mit einer Ex bekannt war. Das glaubt doch kein Mensch. Und nun soll Superman auch noch Bi oder eben auch Schwarz werden. Gehts noch? Warum? Warum lässt man nicht alles so wie es mal war. Onkel Bens darf es nicht mehr heißen, die Washington Redskins mußten unbenannt werden, obwohl es eine Huldigung des Namens war. Was ist das nun für eine Welt wo alles Verboten, Geändert oder gleich Beleidigend sein kann und sich vor Jahren keine Sau darüber Gedanken gemacht hat und sich nicht Diskremeniert fühlte. Wie erwähnt, einiges ist OK und Verständlich, aber langsam wird es Übertrieben.
  • Marcus Cyron (geb. 1976) schrieb am 27.10.2021, 13.43 Uhr:
    "Ich will gleich festhalten, das ich weder ein Rassist noch ein Homohasser bin!!!"

    Klassischer kann man "Ich bin ja kein Rassist, aber ..." kaum vorbringen. Mensch, dann schau es doch nicht! Niemand muss sich etwas ansehen! Gibt derzeit ja wohl mehr als genug Anderes!
  • mynameistv (geb. 1979) schrieb am 27.10.2021, 14.54 Uhr:
    Wir leben schließlich nicht mehr im letzten Jahrhundert, in der Rassismus und Diskriminierung nicht nur totgeschwiegen wurde, sondern völlig normal war.
    Das Bewusstsein der Menschen hat sich nun mal geändert und das ist auch gut so.
    Kevin hatte im Original sehr viel zu erzählen, aber Dean hat ebenfalls viel zu erzählen, wenn nicht dann sogar noch mehr, denn beide hatten ihre Probleme, aber Dean aufgrund seiner Hautfarbe hat mehr Probleme und erlebt eine andere Art von Zeitgeschehen, als Kevin.

    Und ich gebe Marcus Cyron Recht. Dieses "...aber..." klingt eher wie eine Ausrede. 

    Du bist vom Thema Rassismus beispielsweise genervt...was meinst du, wie es mir als Ausländer geht? Ich bin noch viel mehr davon genervt, aber wohl auf eine andere Weise, als du.
    Was sollen wir denn deiner Meinung nach machen? Rassismus kommentarlos ertragen? Es einfach zulassen, damit Personen wie du nicht mehr davon genervt sind? Uns bei allen wie bei Menschen wie dich, die davon genervt sind dafür entschuldigen?
    Und warum soll es denn keine bi-, homo- oder nicht sogar pansexuelle Superhelden geben? Einfach, weil es bei Menschen wie dir nicht in dein Weltbild passt, weil es das nun mal in Comics aus den 40ern, 50ern, 60ern nicht gab? In einer Zeit, in der Schwarze eher die bösen Figuren spielten...wenn überhaupt?
    Oder darf eine schwarze Frau im 21. Jahrhundert keine Meerjungfrau aus einer Geschichte spielen, die 1837 veröffentlicht wurde und Schwarze in Geschichten in dieser Zeit eher als Teufel dargestellt wurden?
  • ReCon schrieb am 28.10.2021, 09.23 Uhr:
    Bereits etablierte Figuren stark zu ändern, wirkt mitunter etwas "cringy".
    Bei neuen Figuren ist es natürlich kein Problem.
    Oder wo es halt paßt und nicht so drauf ankommt.
    Beispiel James Bond.... schwarz wäre OK .... Frau paßt nicht.... schwul paßt auch nicht