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Abenteuer Wildnis
D, 2014–

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- 01.10.: Neue Sendungsbeziehung: Wildes Irland - Die grüne Insel
- 02.09.: Neue Folge: Festmahl der Tiere (ARD Mediathek)
- 04.08.: Neue Folge: Die klugen Rabenvögel (ARD Mediathek)
- 21.07.: Neue Folge: Abenteuer Überleben · Strategien aus dem Tierreich (ARD Mediathek)
- 21.07.: Neue Folge: Der Donaulachs kehrt zurück (ARD Mediathek)
- Platz 1715
92 Fans - Serienwertung0 41625noch keine Wertungeigene: –
Abenteuer Wildnis Episodenguide
- Zeichenerklärung:
S Staffel E Episode Stream im TV
599 Folgen erfasst seit 2020
- Abenteuer Erde - In der Spur der Leoparden - geheimnisvolle Räuber in WestfalenDass ein Truppenübungsplatz gleichzeitig ein Biotop für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sein kann, zeigt die Heidelandschaft Senne. Seit über 130 Jahren wird das Gelände, das heute unter britischer Verwaltung steht, militärisch genutzt. Weil das Betreten für Zivilisten verboten ist, hat sich dort ein riesiges Rückzugsgebiet für bedrohte Amphibienarten und große Damwild-Rudel gebildet.
- Abenteuer Namibia - Wo die Wüste lebtIn der Namib herrschen extreme Lebensbedingungen, und trotzdem sind hier viele Tiere und Pflanzen beheimatet. Wie sie es schaffen zu überleben, ist ein Mysterium, dem die Journalistin Birgit Peters und der Naturfilmer Thomas Behrend auf die Spur kommen wollen. Sie folgen den Wüstenlöwen und –elefanten und treffen den Geografen Jürgen Kempf, der unterirdische Wasserquellen als Erklärung vermutet.
- Abenteuer Überleben - Strategien aus dem TierreichIn der Natur sind die meisten Tiere vielen Gefahren ausgesetzt. Um zu überleben, entwickelten sich im Tierreich die unterschiedlichsten Strategien. Jungtiere können dabei oft auf die Hilfe ihrer Eltern zählen und später eigenen Nachwuchs haben. Zuerst aber müssen sich die passenden Partner finden. Faszinierend ist das Leben der Rosenstare; in Europa brüten sie nur ganz im Südosten regelmäßig.
- Achtung Kreuzottern!Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange Bayerns. Man muss schon gezielt nach ihr suchen, um das gut getarnte Tier zu entdecken. Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns - die Kreuzotter. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit Wärme einzufangen, ist sie in der Lage extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikku¨ste. Doch Lebensraumzerstörung und Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass die Kreuzotter in den letzten Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Sogar Kopfprämien wurden auf sie ausgesetzt. Entlang der Voralpenflüsse war der Rückgang überdurchschnittlich hoch, in der Umgebung von München ist die Kreuzotter nahezu verschwunden. Und obwohl es kaum noch welche gibt, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens mit ihr sehr gering ist, haben die meisten Menschen nach wie vor die Angst vor dieser Giftschlange. Der Film gibt neue und spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter.
- Achtung! Schafe!Sepp Hartl ist einer der letzten Wanderschäfer:innen. Mit etwa 1.000 Schafen zieht er von April bis Weihnachten im Raum Augsburg umher. In der dicht besiedelten Landschaft eine echte Herausforderung. Jeden Tag aufs Neue. Schon das Verlassen des Stalls nach vier Monaten ist für den Schäfer ein spannender Moment. Kommen alle Schafe mit? Sind sie nach den langen Monaten im Stall fit genug?
- Äthiopien - Im Hochland der WölfeIm Osten Afrikas leben noch wenige Äthiopische Wölfe, die auch Abessinische Füchse genannt werden. Diese hundeartigen Tiere müssen natürliche Konkurrenz und Jäger kaum fürchten - ihre Beute ist im Überfluss vorhanden. Trotzdem sind sie vom Aussterben bedroht, denn die Staupe-Seuche hat viele Tiere dahingerafft. Ein Filmteam folgte zwei Jahre lang der einsamen Wölfin Megeti.
- Afrikas geheimnisvolle Welten - Das AbenteuerIm Herzen Kenias liegt der Krater des Mount Suswa im Rift Valley. Nicht nur der Weg zu diesem Krater ist abenteuerlich. Im Umland des Vulkans entdeckt das Filmteam ein gewaltiges Höhlensystem. Im Inneren liegt eine unerforschte Welt mit Kalkformationen und unterirdischen Gärten. Zudem gibt es eine der weltweit größten Kolonien von Großohrfledermäusen, die sich tagsüber in den Gängen verbergen.
- Afrikas geheimnisvolle Welten: Die Insel der AffenVor der Küste Zentralafrikas liegt eine geheimnisvolle Insel im Atlantik: Bioko. Bedeckt von dichten Regenwäldern ist sie die Heimat für eine der seltensten Affenarten der Welt. Bisher gab es noch keinen Film über die scheuen Tiere. Die Tierfilmer folgen Motuku, dem Alphamännchen, und seiner Familie. Und das jüngste Mitglied der Gruppe ist der kleine Sipoti.
- Afrikas geheimnisvolle Welten: Im Herzen des VulkansIm Herzen Kenias liegt eine geheimnisvolle Welt. Es ist der Krater des Mount Suswa im Rift Valley: Der Vulkan besteht aus drei Lebensräumen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und einer Vielzahl von Tieren Heimat bieten. In den weiten Ebenen rings um die Caldera grasen Gazellen, ziehen Löffelhunde ihre Welpen groß und ein Rudel Wildhunde ist ständig auf der Suche nach leichter Beute.
- Afrikas Jäger der NachtWenn es Nacht wird in Afrika, kommen die Jäger unter den Tieren aus ihren Verstecken. In der Nacht jagen mehrere große Raubtierarten nebeneinander oft die gleichen Beutetiere. Der Film zeigt eine "typische" Nacht in der afrikanischen Savanne. Neben den Jägern erlebt man die beeindruckende Artenvielfalt von Antilopen und Gazellen über Giraffen und Büffel zu Erdferkeln und Springhasen.
- Alaskas Welt der Giganten - Der Denali-NationalparkIm Denali-Nationalpark ziehen die großen Raubtiere des Nordens - Wölfe und Bären - durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. In dramatischen Szenen zeigt ein Tierfilmer, dass die beiden Jäger erbitterte Konkurrenten und dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind. Das TV-Team folgt der Hundeschlittenführerin Karen und dem Ranger Scott.
- Alpakas in der Rhön - zwei Brüder, ein TraumDrei Jahre begleitete ein Filmteam die Brüder Janz und ihre Alpakas. Die Dokumentation bietet einen Einblick in das sanfte Wesen der Tiere, die Schönheit der Rhön und den Charakter der Rhöner Menschen.
- Am Fuß der Berge - Das AlpenvorlandMächtige Bergkulissen, klare Seen, Moore, dazwischen alte Streuobstwiesen und idyllische Weinberge, all das eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft. Das Alpenvorland verbindet schroffe Bergwelten mit weitläufigen Ebenen. Nur an wenigen Stellen in Mitteleuropa kommen sich Wildnis und Zivilisation so nahe.
- "Amerikas beste Idee" - 150 Jahre Nationalparks in den USAFauchende Geysire, brodelnde heiße Quellen und wilde Tiere wie Bären und Wölfe: Diese Naturschönheiten und noch viel mehr hat der Yellowstone-Nationalpark in den Rocky Mountains zu bieten. Doch in den USA gibt es noch 63 weitere Nationalparks. Der Film nimmt die Zuschauer und Zuschauerinnen mit auf eine Reise durch einige dieser spektakulären Naturwunder.
- Amerikas beste Idee - 150 Jahre NationalparksHeute gibt es in den Vereinigten Staaten 63 Nationalparks, sechs davon werden in diesem Film porträtiert. Es geht vom Half Dome im Yosemite Nationalpark zum Grand Canyon, von den Geysiren Yellowstones in die Wasserwildnis der Everglades und von der Hitze der Sonora Wüste in die Kälte Alaskas in den Gates of the Arctic Nationalpark. Drei Jahre Drehzeit, vier Koproduktionspartner, 20 Kamerateams und 1.600 Drehtage: Das ist die hochkarätige Grundlage der bisher aufwendigsten Tierfilmreihe, die je von einer deutschen Produktionsfirma realisiert wurde: Sie präsentiert die schönsten Nationalparks der USA. Am 1. März 1872 wird Yellowstone als erster Nationalpark der Welt unter Schutz gestellt. Dieses besondere Datum, der 150. Jahrestag, war der Anlass, die besten Szenen und emotionalsten Geschichten der Serie in einem spektakulären Einteiler zu präsentieren. Heute gibt es in den Vereinigten Staaten 63 Nationalparks, sechs davon werden in diesem Film porträtiert. Es geht vom Half Dome im Yosemite Nationalpark zum Grand Canyon, von den Geysiren Yellowstones in die Wasserwildnis der Everglades und von der Hitze der Sonora Wüste in die Kälte Alaskas in den Gates of the Arctic Nationalpark. Der Kampf eines Bisonkalbs gegen einen Wolf, Alligatoren, die mit Stöckchen Vögel in eine tödliche Falle locken, surfende Grizzlys, Hörnchen mit dem Talent zum Fakir oder Spechte, die Speisekammern anlegen, sind nur einige der fantastischen Tiergeschichten - eingebettet in die grandiosen Kulissen der US-Nationalparks, Landschaften, die zum Staunen und Schwelgen einladen.
- Amerikas Fjorde - Unter Schwertwalen und SchwarzbärenIm Nordwesten des amerikanischen Kontinents ziehen sich gewaltige Gebirgsketten von Kalifornien bis in den Bundesstaat Washington und nach Kanada. In ihrer Mitte erstreckt sich, von zerklüfteten Klippen umgeben, eine riesige Meeresbucht. Hier liegt das amerikanische Fjordland, in dem Schwertwale, Grizzlys und Kolibris an Fjorden, Gletschern und in Regenwäldern ihren Lebensraum finden.
- Amerikas Nationalparks: Die Everglades Die Everglades: die größte subtropische Wildnis der USA. Es ist ein scheinbar unendliches Marschland im Südosten des Landes. Tatsächlich sind die Everglades aber kein Sumpf, sondern ein sehr seichtes und langsam fließendes Flusssystem. Daher ist das Wasser überraschend klar und bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten.
- Amerikas Nationalparks: Nordalaska Nordalaska ist so menschenleer und unzugänglich wie kaum ein anderes Gebiet auf der Erde. In den Bergen der Brooks Range liegt der Gates of the Arctic Nationalpark. Gerade einmal 1.000 Besucher verirren sich jährlich hierher. Die Mehrzahl der Touristen zieht es in den Denali Nationalpark, um den Mount McKinley zu sehen, oder an die Brooks Wasserfälle, wo riesige Grizzlys nach Lachsen fischen.
- Amerikas Nationalparks: YosemiteDer Yosemite Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist in vielerlei Hinsicht ein Ort der Extreme: Fast senkrechte Felswände, darunter der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe steht ein Wald aus Mammutbäumen, viele davon sind weit über 1.000 Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas.
- Amerikas Nationalparks: Die Smoky Mountains Der Nationalpark besteht zu 95 Prozent aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären. Er ist der vielfältigste Nationalpark der USA. Die Wälder bieten 100.000 Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Nächste Folge im Anschluss.
- Amerikas Nationalparks - Olympic - Berge am Pazifik Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonders großer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic Nationalpark. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orcagruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf.
- Amerikas Nationalparks - YellowstoneDer Film dokumentiert die Landschaften und die Tierwelt des ältesten Nationalparks der Welt im US-Bundesstaat Wyoming, der seinen Namen vom Yellowstone River übernahm. Bekannt ist der Park vor allem für seine Geysire wie den "Old Faithful" und für seine Artenvielfalt. Drei Jahre lang beobachtete ein Kamerateam vor allem die Wildtiere im Park, wie Bisons, Wölfe, Wapitis und Schwarzbären.
- An den Ufern der Lippe - Fluss mit vielen GesichternEin Kamerateam unternahm eine Reise über 220 Kilometer immer an den Ufern der Lippe entlang, von der Quelle in Bad Lippspringe bis zur Mündung bei Wesel in den Rhein. Auf dem Weg dorthin präsentiert sich der Fluss als wertvoller Naturraum, in dem seltene Tiere wie Biber und Storch leben und in dem in den vergangenen Jahrzehnten auch viele Fischarten wieder heimisch geworden sind.
- Apotheke Regenwald - Die magischen Pflanzen des AmazonasSeit Jahrtausenden nutzen die Bewohner*innen des brasilianischen Urwalds Heilpflanzen und naturmedizinische Behandlungsmethoden. Ein Wissen, das nur mündlich weitergegeben wird und mit der fortschreitenden Abholzung des Regenwaldes für immer zu verschwinden droht. Die indigene Letícia Yawanawa will das Wissen über die Pflanzenheilkunde des Regenwaldes für die Nachwelt bewahren.
- Auf der Fährte des Jaguars - Im Dschungel GuyanasGuyana ist die Heimat exotischer Lebewesen. Der Herrscher im Dschungel des kleinen Lands im Norden Südamerikas ist der Jaguar. Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz folgen mit der Kamera seiner Fährte und entdecken so manche Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz folgen mit einem Kamerateam seiner Fährte und entdecken dabei große und kleine Überraschungen in der grünen Wunderwelt, die voller Leben steckt.
- Auf uralten Pfaden - Viehtriebe im HochgebirgeSeit Jahrhunderten schon ziehen Menschen mit ihren Tieren auf gefährlichen Pfaden übers Gebirge. Zwei junge Menschen aus Südtirol treten das Erbe der Vorfahren an: ein Hirte, der mit 1.500 Schafen vom Schnalstal ins österreichische Ötztal geht, und eine Sennerin, die mit ihren Rindern und ihrem sechs Monate alten Sohn den Sommer auf einer Alm im salzburgischen Pinzgau verbringt.
- Auf Wiedersehen Eisbär! - Mein Leben auf SpitzbergenDer Naturfilmer erzählt von seinem Norwegen und den Herausforderungen, die die Tiere dort jeden Tag zu meistern haben. Er reiste nach Spitzbergen, um Eisbären und Polarfüchse zu filmen, besuchte riesige Vogelkolonien an steilen Fjordküsten und Walross-Kolonien im Eis.
- Auf zum Polarkreis - Von Dänemark bis zum NordkapFilmemacher Jan Haft und sein Team machen sich auf, um die schönsten Naturgebiete und die interessantesten Tiere in unseren nördlichen Nachbarländern zu filmen. Dieser Film zeigt die Natur Dänemarks und Norwegens von ihrer aufregendsten und schönsten Seite. Kurz hinter der deutsch-dänischen Grenze beginnt die Reise, die bis ins Tausende Kilometer weiter nördlich liegende arktische Packeis führt. Auf der Suche nach ursprünglicher Natur hält das dicht besiedelte und landwirtschaftlich intensiv genutzte Dänemark einige Überraschungen bereit: Rotwild und Damwild streift durch die Wälder und in einsamen Schilfgebieten brütet die Rohrdommel, auch Moorochse genannt. Je weiter das Team nach Norden vordringt, desto wilder und ursprünglicher wird die Landschaft. Am Ende stehen die Kameramänner in einer Art "gefrorenem Garten Eden": Auf Spitzbergen sind die meisten Tiere zahlreich und zutraulich: Rentiere ziehen wie seit jeher durch die vereisten Weiten, Robben und Walrosse ruhen an abgeschiedenen Küsten, stets auf der Hut vor mächtigen Eisbären. Doch auch hier ist das Naturparadies bedroht: durch Verschmutzung, Überfischung der Meere und dem Klimawandel.
- Australien - der heiße KontinentAustralien, eine riesige Insel, seit 45 Millionen Jahren getrennt vom Rest der Welt. In der Abgeschiedenheit hat sich eine einzigartige Tierwelt entwickelt. 80 Prozent der Arten gibt es nirgendwo sonst auf der Erde. Koalas, Kängurus und Schnabeltiere sind die bekanntesten Tiere, die man mit Australien verbindet. Doch es gibt auch Kakadus, Taranteln und geheimnisvolle Feuervögel.
- Australien - Im Reich der Riesenkängurus Heiße Trockenwüsten, tropische Regenwälder, alpine Berge und Küstenregionen machen die Vielfalt der Landschaften Australiens aus. Hier leben zahlreiche Tierarten, die auf keinem anderen Kontinent zu finden sind. Dazu zählen neben den Kängurus und Koalabären auch eierlegende Säugetiere. Der Film zeigt die Anpassungsfähigkeit kleiner und großer Wüstenbewohner an das Leben im australischen Outback.
- Australien - In den Wäldern der KoalasDie großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind "Australiens Teddys" eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald.
- Azoren - Tanz um den VulkanDie Dokumentation porträtiert die kleine Inselgruppe der Azoren im Atlantik. Während es auf den Inseln selbst keine großen Wildtiere gibt, ist die Biodiversität rund um die Inseln einzigartig. Mitten im Atlantik erhebt sich ein gigantisches Unterwasser-Gebirge. Es durchdringt mit seinen höchsten Spitzen die Wasseroberfläche und bildet die Inselgruppe der Azoren: neun winzige, grüne Punkte im weiten Ozean - jede Insel eine fantastische Welt für sich. Für Seevögel sind die üppig bewachsenen Inseln vulkanischen Ursprungs ein Brückenkopf zwischen Amerika und Europa. Sturmtaucher- und Seeschwalben-Kolonien überziehen die Steilküsten und in den Gewässern des Archipels tummeln sich die größten Tiere der Welt: Blauwale. Sie sind auf der Durchreise und treffen auf ihrem Weg von den arktischen Gewässern in wärmere Bereiche des Atlantiks auf Finnwale, Buckelwale und Pottwale. Für über 20 Walarten auf ihrem langen Weg von und in die arktischen Gewässer ist das Meer vor den Inseln ein üppiger Futterplatz. Wie Wesen aus einer anderen Welt wirken die Salpen, die aus großer Tiefe an die Oberfläche aufsteigen. Sie sind walzenförmig, fächerartig oder langgestreckt, sehen aus wie runde, durchsichtige Köcher oder transparente Plastikröhrchen. Manche Individuen hängen zusammen und bilden Bänder, die acht Meter und mehr erreichen. Die Azoren aber haben noch mehr als das Unterwasser-Spektakel zu bieten: Die Landschaften der Inseln mit Basalthöhlen und Wasserfällen sind ebenso spektakulär wie fruchtbar, überall finden sich grüne, teils von Seen und Teichen durchzogene Vulkankrater, ein Süßwasserreservoir für die hier lebenden Vögel, aber auch für Zugvögel, die aus Europa und Amerika kommen und sich auf den Azoren treffen, um hier zu überwintern.
- Bärenkinder allein im WaldDie Bärenkinder Pasha und Masha haben im Alter von sechs Monaten ihre Mutter verloren. Der Tierfilmer Rainer Bergomaz beobachtet die kleinen Bären in den unberührten Landschaften Weißrusslands über ein Jahr. Bärenjunge bleiben meist zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, bevor sie eigene Wege gehen. Pasha und Masha hingegen müssen sich alles selbst beibringen. Wo findet man ausreichend Futter?
- Bärenspur ums KönigsschlossIm Oktober 2019 tappte ein Bär in der Nähe von Schloss Linderhof in eine Fotofalle. Seither sucht der Bärenexperte Klaus Endres dort nach Bärenspuren und stellt sich die Frage, wo der Bär ist. So richtig gesehen hat den "Bär ohne Namen" in Bayern nämlich kaum jemand. Er ist ein unauffälliger, menschenscheuer Einwanderer aus dem Trentino. Hat der neue Bär eine Chance, in Bayern frei zu leben?
- Bama der Gorillamann - Abenteuer in KamerunAlfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, ist ein Gorillaflüsterer. Seit vielen Jahren kümmert er sich liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorillawaisen. Ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten, ist Bamas Mission. Die großen Menschenaffen akzeptieren den sympathischen Tierpfleger wie niemanden sonst - fast so, als wäre Bama einer von ihnen.
- Bayerisch Kanada - Der Schwarze RegenZwischen Zwiesel und Blaibach liegen etwa 60 Flusskilometer, die sich durch eine weitgehend unberührte Landschaft ziehen. Das Herzstück zwischen Regen und Viechtach trägt nicht umsonst den Beinamen "Bayerisch Kanada". Im Oktober zeigt sich der Wald dort in seinem schönsten Kleid, dann ist ein Hauch von "Indian Summer" zu spüren. Ein Filmteam hat Menschen begleitet, die viel dafür tun, dieses Idyll zu erhalten.
- Bayern, Land der GamsIn Deutschland leben noch ungefähr 20.000 Gämsen, die meisten davon in Bayern. Als Symboltiere einer intakten Natur gehören sie zum festen Repertoire der Gebirgswelt. Im Sommer leben sie oberhalb der Waldgrenze, im Winter kommen sie in die Täler. Viele Förster fordern einen wesentlich stärkeren Abschuss der Gams, Jäger und Naturschützer dagegen befürchten ihre Ausrottung.
- Bayerns Naturdenkmäler - Von Höllental bis TeufelskücheKalk ist der Baumeister bayerischer Landschaften. Gletscher verfrachteten das abgetragene Sediment aus den Alpen und formten eine Moränenlandschaft. Sie ist die Grundlage für Wälder, uralte Bäume, artenreiche Trockenrasen und Feuchtwiesen, die spezialisierten Pflanzen- und Tierarten ein Biotop bieten. Die Zeitzeugen beweisen, dass die Naturgeschichte Bayerns in einem ständigen Wandel ist.
- Bayerns Naturdenkmäler - Von Wackelstein bis Zwölf ApostelSchauplatz dieser geologischen Exkursion sind die Tiefen der Mühlbachquellhöhle, der größten bekannten Flusshöhle Bayerns. Weitere Beispiele besonderer bayerischer Landschaften sind die vulkanischen Basaltsäulen der Rhön, die Sandachse Unterfrankens mit ihrer wüstenartigen Lebenswelt, die Granitlabyrinthe des Bayerischen Waldes oder der Nördlinger Asteroidenkrater mit seinen artenreichen Trockenrasen.
- Berg der BärenEin mächtiger Berg, tief im eisigen Nordwesten Kanadas, ist die Heimat der jungen Bärin Sophie. Der Film erzählt die bemerkenswerte Geschichte, wie aus dem unerfahrenen Grizzlyweibchen eine hingebungsvolle Mutter wird.
- Big Bend - Amerikas wildeste GrenzeBig Bend - seinen klingenden Namen verdankt der 1944 gegründete Nationalpark dem Rio Grande, der die Grenze zwischen Texas und Mexiko markiert. Etwa auf halbem Weg beschreibt sein Flussbett eine große Kurve (big bend), die im Halbkreis die Chisos Mountains umrundet. Es ist der einzige Gebirgszug der USA, der zur Gänze in einem Nationalpark liegt.
- Big Five Asien - Der KomodowaranDer Komodowaran ist die größte lebende Echse unserer Zeit. Grund genug, ihn in die Big Five Asiens mit aufzunehmen. Er kann über 3 Meter lang werden und vollgefressen ein Gewicht von 150 Kilogramm auf die Waage bringen. Oft wird der Komodowaran als "der letzte überlebende Dinosaurier" bezeichnet. Es gibt ihn aber erst seit 4 bis 5 Millionen Jahren.
- Big Five Südamerika - Der AmeisenbärSeit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas. Denn nur ein paar Arten überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als vor rund einer Million Jahren die Landbrücke von Panama entstand. Der Ameisenbär, Gürteltier und Faultier überlebten.
- Big Five Südamerika: Der JaguarDie drittgrößte Katze der Welt hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um die Wasserfälle von Iguassu leben noch wenige scheue Exemplare.
- Big Five Südamerika - Der AndenbärWegen der weißen Zeichnung rund um seine Augen wird der Andenbär auch Brillenbär genannt. Seit 1973 ist er als gefährdete Tierart gelistet. Die Biologen Andres Laguna und Armando Castellanos erforschen Brillenbären, um einen Rettungsplan für die Tiere auszuarbeiten. Ein Filmteam begleitete sie auf eine Expedition in den Nebelwald und entdeckte, dass der Lebensraum der Tiere zunehmend eingeschränkt wird.
- Big Five Südamerika: Die AnakondaMenschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind. Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern.
- Birdrace in Bayern - Wettrennen der VogelzählerSeit 2004 findet in Deutschland das Birdrace statt. Bei diesem Wettbewerb sollen von mehreren Teams während 24 Stunden und innerhalb der Grenzen eines bestimmten Landkreises so viele verschiedene Vogelarten gezählt werden, wie möglich. Ein Filmteam begleitete drei Mannschaften – im Bayerischen Wald, in den Allgäuer Alpen und in der Stadt Erlangen – bei diesem ornithologischen Wettkampf.
- Borneos ZwergelefantenDie dichten Regenwälder Borneos sind die Heimat von Zwergelefanten. Die kleinen Dickhäuter sind äußerst scheu. Gemeinsam mit dem Ranger Engelbert Dausip und dem Zoologen Prutho Fernando gelang es einem Filmteam eine Herde aufzuspüren. Der Bestand der Dickhäuter, deren Ursprung noch nicht vollständig geklärt ist, wird durch die Errichtung von immer mehr Palmöl-Plantagen gefährdet.
- Borneos ZwergelefantenDie dichten Regenwälder Borneos sind die Heimat von Zwergelefanten. Die kleinen Dickhäuter sind äußerst scheu. Gemeinsam mit dem Ranger Engelbert Dausip und dem Zoologen Prutho Fernando gelang es einem Filmteam eine Herde aufzuspüren. Der Bestand der Dickhäuter, deren Ursprung noch nicht vollständig geklärt ist, wird durch die Errichtung von immer mehr Palmöl-Plantagen gefährdet.
- Bulgarien - Durch den wilden BalkanDie Schwarzmeerküste Bulgariens ist Anziehungspunkt für Touristen aus ganz Europa. Die Donau-Tiefebene mit Bienenfressern und Blauracken macht den anderen, eher unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten - ein wahrer Garten Eden des Ostens mit einer farbenprächtigen Tierwelt.
- Cecil - Die Legende eines KönigsIn der Nacht zum 1. Juli 2015 wurde der Löwe Cecil im Hwange-Nationalpark von Walter Palmer, einem US-Zahnarzt und Großwildjäger, mit einem Pfeil verwundet und am nächsten Morgen verfolgt und getötet. Cecils Schicksal hat die Notlage dieser Raubkatzen auf der ganzen Welt bekannt gemacht und einen Naturfilmer veranlasst, dessen Nachkommen aufzuspüren. Dabei entdeckt er, wer Cecils Weggefährte war.
- Costa Rica - Das Jaguar ParadiesEin entlegener Strand an der Pazifikküste von Costa Rica ist jedes Jahr im Herbst das Ziel Tausender weiblicher Oliv-Bastard-Meeresschildkröten. Sie kehren an den Ort zurück, wo sie einst geboren wurden, um selbst Eier zu legen. Jenseits des Strandes erstreckt sich landeinwärts ein tropischer Trockenwald. Der Wald im Santa-Rosa-Nationalpark ist sehr speziell: Er ist die Heimat einer wachsenden Zahl der mächtigsten Großkatze Amerikas - des Jaguars.
- Costa Rica - Das pralle LebenNationalparks und Schutzgebiete nehmen gut ein Viertel der Landesfläche Costa Ricas ein. In der ungezähmten Natur hat sich seit Jahrmillionen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Weite Teile des Landes sind bis heute von dichtem tropischem Regenwald bedeckt. Ein Paradies für exotische Tiere wie Elefantenkäfer, Dreifingerfaultier, Ozelot oder Leguan.
- Dachse - Unsere unbekannten NachbarnFrüher wurden Dachse wegen ihres Felles gejagt. Heute lebt der Marderartige unbehelligt seine Nachtaktivität aus. Das ist auch der Grund dafür, dass er sich den Menschen meist nur in hellen Sommernächten zeigt. Zudem ist der tierische Baumeister fähig, seine Höhle auf über 30 Meter auszudehnen. Einem Naturfilmer gelang es, eine Dachsfähe mit ihren beiden Jungen mit der Kamera zu begleiten.
- Das Abenteuer der EisbärenkinderDie Arktis - eine der lebensfeindlichsten Regionen der Erde. Im Winter peitschen Stürme mit mehr als 100 km/h über das Land und die Temperaturen fallen auf -60°C. Inmitten dieser unwirtlichen Welt liegt die Kinderstube von Eisbären, Ringelrobben, Walrossen und Belugawalen.
- Das Alte Land - Niedersachsens ObstgartenSeit 20 Jahren züchtet Apfelbauer Eckart Brandt alte Apfelsorten. Man kann ihn als echten Kenner bezeichnen, einen wahren "Pomologen". Er versucht, seine Besucher über ihre Sinne zu überzeugen: Wie schmeckt eigentlich ein Finkenwerder Herbstprinz, wie riecht die Ananas-Renette? Doch nicht nur die Äpfel sind außergewöhnlich: die Streuobstwiesen bieten einer Vielzahl von Tieren einen Lebensraum.
- Das andere Spanien - Im Reich der VögelDie Extremadura ist ein dünn besiedelter Landstrich in Spanien an der Grenze zu Portugal. Dort finden zahlreiche Vögel ideale Lebensbedingungen. Über 344 Arten brüten und überwintern in der Region.
- Das Bergische Land - Wasser, Wälder, WunderweltenKaum irgendwo sonst in Deutschland regnet es so viel wie im Bergischen Land. Ein Geschenk des Himmels: Wasser versorgt Tier und Mensch, kurbelt die Wirtschaft an, einst wie heute. Wasser schuf auch vor Jahrmillionen eine wundersame Welt im Verborgenen. Sie wurde bis vor Kurzem noch nie von Menschen betreten. Die Höhlenforscher des Arbeitskreises Kluterhöhle fühlten sich wie die ersten Menschen auf dem Mond. Schon lange vermuteten sie, dass sich unter dem Mühlenberg bei Engelskirchen mehr verbirgt. Doch erst 2019 gelang es einigen von ihnen, einen kleinen Spalt so zu erweitern, dass sie sich Eintritt verschaffen konnten - und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das "Windloch" ist die größte Höhle Nordrheinwestfalens und zählt zu den Top Ten in Europa. Gigantische Eisenblüten - Kristalle aus Aragonit - breiten sich an den Wänden aus, selbst für die erfahrenen Forscher eine Sensation. Doch nicht nur die Unterwelt des Bergischen Landes ist eine Erkundung wert. Sanfte Hügel prägen die Landschaft, deren Name sich aber nicht von den Bergen ableitet, sondern von den Grafen von Berg. Schloss Burg an der Wupper nahe Solingen war vom 12. bis 14. Jahrhundert ihre Residenz. Geblieben sind das Schloss als beliebtes Ausflugsziel und die Wupper als bekanntester unter rund 2.000 Flüssen und Bächen. An einigen hat sich ein Neubürger aus Amerika angesiedelt: Der Waschbär, Nachfahr von ausgebüxten Pelztieren, erobert langsam aber stetig ganz Deutschland. Auch der Biber entdeckt die Region gerade wieder für sich. Der Uhu dagegen besiedelt gern, was der Mensch zuvor umgestaltet hat: die Kalksteinbrüche bei Wülfrath. Über 100 Jahre lang waren Schwarzstörche im gesamten Nordrheinwestfalen ausgestorben - nun sind sie zurückgekehrt in die weiten Wälder des Bergischen Landes, wo sie ungestört brüten können. In den 13 Talsperren der Region finden außer den Langbeinen viele andere Wasservögel ideale Jagdreviere. Alte Kupfermühlen künden davon, dass Wasser schon seit Jahrhunderten die Wirtschaft im Bergischen Land ankurbelt. Rund 90 Prozent der deutschen Schneidwaren sind allein in Solingen ansässig, der Heimatstadt des Produzenten dieses Films: Sigurd Tesche, insbesondere für seine Unterwasser-Naturdokumentationen bekannt. Sigurd Tesche starb im Januar 2020 im Alter von 79 Jahren - "Das Bergische Land - Wasser, Wälder, Wunderwelten" wurde nach über 600 Dokumentationen sein letzter Film.
- Das blaue Wunder - Im Inselreich von Raja AmpatVor der Westküste Papua-Neuguineas liegt Raja Ampat, ein Archipel mit reicher Flora und Fauna. Erst im Jahr 2001 drangen Forscher in die Korallenriffe vor und machten sensationelle Entdeckungen. Dort konnten sich endemische Fischarten wie der "Laufende Hai" entwickeln. In den Riffen sammeln Pharmaforscher Schwämme, Korallen und Seescheiden, um sie auf Stoffe für Arzneimittel zu analysieren.
- Das Drachenrätsel - Meerechsen auf GalapagosRiesenschildkröten und Meerechsen sind Touristenmagnete der Galapagosinseln. Jahrmillionen haben diese Tiere dort überlebt und sich den lebensfeindlichen Bedingungen angepasst. Doch nun scheinen sie an die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit zu gelangen. In den letzten 15 Jahren ist die Population um mehrere Hunderttausend Tiere geschrumpft, die Wissenschaft sucht noch immer nach den Ursachen.
- Das Ei - Aufbruch ins LebenDas Ei ist mehr als nur Frühstück oder Bestandteil in Nudeln und Torten. Das Ei ist ein wahres Wunder der Natur. Wie sich die Eier von Vögeln, Fischen, Amphibien oder Insekten unterscheiden - und was sie gemeinsam haben - findet das Film-Team in der Dachsteinregion, an der Donau vor Wien, in der Ostsee, in Namibia, in Simbabwe und auf den Färöer-Inseln heraus.
- Das Elefantenkrankenhaus von ThailandElefanten gelten in der thailändischen Kultur als Glücksbringer. Doch wenn es um die Pflege von kranken Tieren ging, war lange Zeit niemand zuständig. Seit 1993 gibt es ein Elefantenkrankenhaus - eine weltweit einmalige Auffangstation für kranke und verletzte Elefanten.
- Das Ende der GletscherDas Eis der Polkappen taut. Ob in den Alpen, Südamerika oder in den Polarregionen, überall wird es wärmer. Der argentinische Geologe und Gletscherforscher Jorge Strelin untersucht, wie sich die globale Erwärmung auf die riesigen Eismassen auswirkt. Der Filmautor geht der Frage nach, was es für das Erscheinungsbild der Erde, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher schmelzen.
- Das Engadin - Naturwunder der AlpenVor hundert Jahren wurde im Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen. Das Engadin, der "Garten des Inn", beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Aber die Bemühungen, den Luchs und den Bartgeier in das Engadin wieder einzuführen, zeigen, dass der Schutz allein nicht ausreicht.
- Das geheime Leben der RothirscheEr gilt als der "König der Wälder". Der Rothirsch - ein Mythos! Oft schon wurde er gefilmt, meist als liebestoller, röhrender Brunfthirsch, der im Herbst um die Weibchen kämpft. Wie die Art aber den Rest des Jahres "tickt", wird oft übersehen.
- Das Graue Langohr - Winzling im Kitzinger LandFledermäuse bestimmen seit 2010 das Leben des Laboranten Christian Söder – vom Landkreis Kitzingen wurde der Naturschützer sogar zum Fledermausbeauftragten gewählt. Er wird auch dann gerufen, wenn ein Umbau bevorsteht, für den die flatternden Mitbewohner umgesiedelt werden müssen. Söder liegen die Grauen Langohren besonders am Herzen, deren Kolonien Kulturlandschaften und die Nähe der Menschen mögen.
- Das größte Krokodil der WeltDer Sunda-Gavial ist eines der geheimnisvollsten und seltensten Krokodile der Welt. Er lebt in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial deshalb auch "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Kaum etwas ist über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt. Worauf aber gründet sich die Annahme, dass der Gavial das größte Krokodil dieser Welt sein könnte?
- Das Havelland - Naturoase im Herzen BrandenburgsWie ein schützender Arm legt sich die Havel um das Havelland - eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und über Theodor Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr. Tierfilmer Christoph Hauschild zeichnet ein einfühlsames Porträt der Naturoase im Herzen Brandenburgs.
- Das Jahr des RotmilansEigentlich müsste er Deutschlands Wappenvogel sein: In keinem Land brüten so viele Rotmilane wie bei uns in Deutschland. Den ganzen Sommer über kreisen die wunderschönen Greifvögel mit der unverwechselbaren Rotfärbung und dem gegabelten Schwanz gut sichtbar über Feldern und Wiesen. Wie sie aber brüten, blieb lange im Verborgenen - bis jetzt!
- Das Kornfeld - Dschungel für einen SommerWenn ein Kornfeld nachhaltig bewirtschaftet wird, ohne Gift, dann sind hier die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen heimisch. Der Film entführt die Zuschauer in einen wenig beachteten Lebensraum vor der Haustür, in dem sich aufregendste Dramen abspielen.
- Das Lied der PusztaIm Inneren des Naturschutzgebietes Hortobágy hört man mit etwas Glück das Trillern der Feldlerche, den Pfeifruf der Ziesel oder auch gickernde und schnarrende Laute wie die der Rotfußfalken und Großtrappen. Vögel wie der Schilfrohrsänger, die Rohrammer oder die Schafstelze beteiligen sich am Wettstreit der Meistersänger. Außerhalb des Naturschutzgebietes erklingen auch lautere Töne: das Peitschenknallen heranstürmender Pferdehirten, das Glöckchengeläute der Zackelschafe, das Brüllen der Graurinder. Bei einer Kutschfahrt lassen sich diese altungarischen Haustierrassen aus nächster Nähe betrachten. Am Rande der Puszta, in einem einfachen ungarischen Gehöft, wohnt ein alter Pferdehirt, ein Csikós. Das Peitschenschwingen hat er seinem Sohn überlassen und fertigt nun in liebevoller Kleinarbeit Peitschen an. Kunstvoll verewigt er ihre Handgriffe mit seltenen Tieren und Pflanzen der Puszta, vor allem aber mit seinen geliebten Pferden. Die Tradition und Lebensfreude der Hirten wird am deutlichsten spürbar, wenn es einen Anlass zum Feiern gibt. Dann kommen Freunde und der erste Geiger der Zigeunerkapelle zu Besuch und beim alten Pferdehirt erklingt das Lied der Puszta in den schönsten Tönen.
- Das MoorUnsere Moore liegen wie Inseln in unserer Kulturlandschaft. Sie bilden die letzten Reste einer Landschaftsform, die vor 10.000 Jahren weite Flächen Europas prägte. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem verändert hat, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgangen sind, einen Blick in eine längst vergangene Zeit.
- Das neue Elefantenhaus in MünchenDas Elefantenhaus ist das Wahrzeichen des Münchner Tierparks und wird im Herbst 2016 nach vier Jahren Bauzeit wieder eröffnet. Die Doku erzählt von der Zeit des Umbaus und vor allem vom Einzug in das schönste und beste Elefantenhaus, das man sich vorstellen kann. Hautnah an der Seite der Pfleger und ihrer Schützlinge werden Mensch und Tier bei einem der größten Abenteuer ihres Lebens begleitet.
- Das Oder-Delta - Grenzenlose Wildnis an der OstseeDie Inseln Usedom und Wollin schieben sich wie ein Riegel vor das Delta der Oder. Dort sind viele seltene Tierarten zu Hause. Das erste Wolfsrudel in Mecklenburg-Vorpommern hatte sich dort erfolgreich angesiedelt. Herden von Konikpferden ziehen über weite Grasebenen, einst ausgerottete Wisente streifen durch die Wälder, und Seeadler kommen im Sommer zum Jagen im Anklamer Stadtbruch zusammen.
- Das Osnabrücker Land - Waschbären und WildschweineDas Osnabrücker Land im Südwesten Niedersachsens ist ein Naturparadies. In der Region um Teutoburger Wald und Wiehengebirge leben viele Menschen noch von und mit der Natur. Die Wildnis in der Region mit den schroffen Schluchten und Steinbrüchen bietet eine große Artenvielfalt. Sie ist das Zuhause von Uhu, Fledermaus, Wildschwein, Feuersalamander, Wasseramsel und Co, die hier ihre Jungen aufziehen.
- Das Rätsel der Andamanen-ElefantenAls europäische Seefahrer im 19. Jahrhundert begannen, die Andamanen zu erkunden, waren sie überrascht. Auf den fast 200 Inseln im Indischen Ozean zwischen dem Golf von Bengalen und der Andamanensee gab es keine der in Südasien vorkommenden großen Säugetiere, insbesondere keine Elefanten. Doch heute werden die Dickhäuter in der Holzwirtschaft eingesetzt, und auf einigen Inseln leben sie in wilden Herden. Wie haben die Tiere also die Andamen erreicht?
- Das Reich der Löwen: FeindeslandDer Ruaha Nationalpark in Tansania ist größer als der berühmte Serengeti-Nationalpark und gilt als eines der am besten gehüteten Naturgeheimnisse im Osten Afrikas. Dank riesiger Büffelherden leben hier mehr Löwenrudel als irgendwo sonst in Afrika. Tierfilmer Owen Prümm hat sechs Jahre lang drei Löwenrudel mit der Kamera verfolgt. Das Ergebnis ist eine erstaunliche Saga vom Kampf ums Überleben.
- Das Reich der Löwen: JagdfieberDank riesiger Büffelherden leben im Ruaha Nationalpark in Tansania mehr Löwenrudel als irgendwo sonst in Afrika. Sechs Jahre hat Tierfilmer Owen Prümm drei Löwenrudel verfolgt. Das Ergebnis ist eine erstaunliche Saga vom Kampf ums Überleben, von dramatischen Jagden, von Allianzen und Feindschaften im Königreich der Löwen
- Das Steinhuder MeerDas Steinhuder Meer, Norddeutschlands größter Flachsee, ist mit seinen angrenzenden Mooren, Erlenbrüchen und Feuchtwiesen Naturparadies und Naherholungsgebiet in einem. Der 30 Quadratkilometer große See im Westen Hannovers ist ein Paradebeispiel für Naturschutz, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Der Film zeigt u.a wie Biologen in den vergangenen 25 Jahren eine Fülle von Lebensräumen wiederhergestellt und viele längst verschwundene Tierarten wiederangesiedelt haben.
- Das Steinhuder Meer - Niedersachsens NaturoaseDas Steinhuder Meer in Niedersachsen bietet einen Lebensraum für seltene Tiere, ist gleichzeitig aber auch ein Naherholungsgebiet. Im Winter machen dort bis zu 40.000 Vögel Rast, darunter Blässgänse aus Sibirien. Einen Anteil an dieser Erfolgsgeschichte hat der pensionierte Biologielehrer und Naturschützer Karl-Heinz Garberding, der sich seit Jahrzehnten für diese einzigartige Landschaft einsetzt.
- Das verborgene Leben der BonobosObwohl Bonobos die nächsten Verwandten des Menschen sind, weiß man wenig über sie. Bonobos sind außergewöhnlich friedlich. Doch was ist der Grund für diese besondere Veranlagung? Nur im Kongo haben Forscher aus aller Welt die Gelegenheit, diese faszinierenden Affen besser kennenzulernen. Eine junge Forscherin will dort die Gruppendynamik der wild lebenden Tiere enträtseln.
- Das wahre DschungelbuchIn atemberaubenden Bildern zeigt "Das wahre Dschungelbuch" die Stars aus Rudyard Kiplings literarischem Meisterwerk im Indien von heute. Im "Dschungelbuch" lebten die unterschiedlichen Figuren eng zusammen. Im realen Südindien liegen die Lebensräume der Tiere allerdings oft weit voneinander entfernt. Gezeigt wird der tägliche Überlebenskampf der realen Helden aus der Erzählung.
- Das Yellowstone RätselIn den letzten Jahrzehnten wurde die Population der Wapiti-Hirsche im Yellowstone-Nationalpark von 19.000 auf 4000 Tiere dezimiert. Der Biologe Arthur Middleton entdeckte den Grund dafür. Experten gaben den vor 20 Jahren angesiedelten Wölfen die Schuld, es wurden sogar Stimmen laut, die Raubtiere wieder auszurotten. Der Biologe Arthur Middleton sollte den Grund für das Verschwinden der Hirsche herausfinden.
- Der auf die Tiere wartet - Jan HaftJan Haft war schon als Kind gerne in der Natur, die ihn faszinierte, so dass sein Berufswunsch früh fest stand. Mittlerweile ist er Deutschlands erfolgreichster Tierfilmer, viele seiner Tier- und Naturfilme wurden prämiert. Hafts Erfolgsgeheimnis ist es, dem vermeintlich Vertrauten Neues zu entlocken. Werner Schuessler hat den Dokumentarfilmer auf Reisen begleitet und zu Hause besucht.
- Der BachDie Protagonisten dieses Films sind die Groppe – ein Fisch mit einer Essstörung, der dem Schwimmen kaum mächtig ist, der Feuersalamander und der seltene Steinkrebs, dessen Panzer fluoresziert. Der Filmemacher Jan Haft hat einen typischen und idealen Bach von der Quelle bis zur Mündung begleitet und schildert unterschiedliche Katastrophen, die der filigrane Lebensraum im Jahreslauf erleidet.
- Der BöhmerwaldDer Böhmerwald ist Lebensraum für Luchs, Habichtskauz oder Fischotter. Der Zauber dieser Landschaft liegt in den endlos scheinenden Fichtenwäldern, die den weitläufigen Gebirgszug wie ein grüner Teppich bedecken. Dazwischen glitzern romantische Gletscherseen, die die Eiszeit schuf. Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den tschechischen Nationalpark Šumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und Birkhühner am Rande des Moores. Im dichten Heidestrauch sorgt auch das Kleine Nachtpfauenauge für Nachwuchs. 300 Eier presst der Falter dabei aus seinem Körper.
- Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in EuropaDer Šumava-Nationalpark befindet sich im Südwesten Tschechiens, an der Grenze zu Österreich und Deutschland, wo sich der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald anschließt. Zusammen bilden sie das größte mitteleuropäische Waldgebiet, das "Grüne Dach Europas". Seit 30 Jahren lebt der Luchs wieder im Böhmerwald. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden.
- Der Darß - Die Küste der KranicheZwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die lang gestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Deren Strände, Nehrungen und Dünen scheinen endlos zu sein. Im Wasser tummeln sich Wale, Tümmler, Seehunde und Kegelrobben. Zehntausende Kraniche zieht es im Herbst in diese Region, um sich zu stärken, und die röhrenden Rothirsche wandern jeweils zu ihren Brunstplätzen.
- Der Donaulachs kehrt zurückWer dem "Donaulachs", dem bis zu eineinhalb Meter langen Huchen, hilft, rettet damit die bayerischen Flüsse. Denn der Huchen braucht sauberes, kaltes und sauerstoffreiches Wasser. Und er braucht naturbelassene Flüsse mit flachen Kiesbänken und tiefen Gumpen. Oliver Born setzt sich dafür ein. Der Film zeigt, welche Bemühungen Born und seine Kollegen vom Schwäbischen Fischereihof für dieses Ziel unternehmen.
- Der Duft der Provence - Trüffelhunde und LavendelAm Mont Ventoux üben die Spürhunde von Jean-Marie Rocchia die Suche nach Trüffelpilzen. Jeden Tag wandert der Trüffelspezialist mit seinen Dackeldamen Margot und Mustique in die Natur. Wenn es im wilden Kräutergarten der Provence Frühjahr wird, kommen Perleidechsen und Grillen aus ihren Verstecken. Die Dackel haben Schwierigkeiten, zwischen all den Düften ihre "Trainingstrüffel" zu finden.
- Der Fjord in den Bergen - Ein Jahr am VilsalpseeDichter beschreiben ihn schwärmerisch als einen der schönsten Bergseen Tirols: den Vilsalpsee. Tiefblau wie ein Fjord liegt er eingebettet zwischen steilen Hängen. Eine besondere Vielfalt von seltenen Tier- und Pflanzenarten zeichnet dieses Naturschutzgebiet aus. Auf den Almwiesen blühen Frauenschuh, Türkenbund und stengelloser Enzian, in den feuchten Schluchtwäldern lebt der Alpensalamander.
- Der Große Kaukasus - Russlands Dach der WeltDie wilde Berglandschaft des Kaukasus mit ihrem extremen Klima hat eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt geformt. Sie macht den Kaukasus zu einem der weltweit 25 bedeutendsten Zentren biologischer Vielfalt. Bergwisent, Kaukasus-Königshuhn und Kaukasischer Tur sind nur hier zu finden. Im Regenschatten des schneereichen Hauptkammes leben Saiga-Antilopen, Ohrenigel und Schlangenadler.
- Der halbwilde Wald - Unterwegs im Nationalpark Bayerischer WaldDer Nationalpark Bayerischer Wald wurde 1970 gegründet. Nirgendwo sonst zwischen Atlantik und Ural darf sich die Natur auf so großer Fläche nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln. Doch seit Jahrzehnten gibt es immer wieder Konflikte, ob und wie der Wald gepflegt werden sollte. Der Autor und Fotograf Herbert Pöhnl hat die Entwicklung des Nationalparks in ihrer ganzen Ambivalenz miterlebt.
- Der Harz: Felsenreich und WasserweltenDeutschlands nördlichstes Mittelgebirge hat viel zu bieten. Der Harz, das ist raue Natur mit Schneestürmen im Winter und regennassen Wäldern im Sommer, den beiden einzigen wilden Katzenarten Deutschlands, röhrenden Hirschen, wilden Schafen und vielen anderen Tieren, die sich nur selten zeigen. Die zweite Folge "Der Harz" beginnt im milden Sommer und endet im Winter.
- Der Harz - Im Wald der LuchseDer Harz ist ein sagenumwobener Treffpunkt von Hexen und ein Naturjuwel mit einer Tierwelt, die kaum noch existiert. Über 1000 Meter hoch ragt der Brocken in den Himmel, der höchste Berg des Harzes. Im Nationalpark bevölkern wieder Luchse und Wildkatzen das Biotop. Eine weitere Besonderheit in den Tälern des Ostharzes sind die Mufflons – Wildschafe, deren Überlebenschancen jedoch schwinden.
- Der Hof der wilden TiereDer Film liefert Einblicke in den Alltag eines heutzutage gar nicht mehr so alltäglichen Bauernhofs. Schweine, Hühner, Katzen, Kaninchen: Tiere, die jeder glaubt zu kennen. Tatsächlich weiß jedoch kaum jemand viel über das natürliche Verhalten vieler Nutztiere. Einfühlsam und mit beeindruckenden Bildern beleuchtet der Film die Hofbewohner aus einer anderen Perspektive.
- Der Jaguar - Unbekannter DschungeljägerDas südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist unter anderem auch das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas.
- Der Kaiserstuhl - In die Hitze des OberrheinsDas Mittelgebirge Kaiserstuhl zählt zu den wärmsten Regionen Deutschlands. Sein besonderes Klima erklärt auch die große Fülle an Pflanzen und Tieren: eine Smaragdeidechse sucht nach der Winterruhe ein Weibchen, der Bienenfresser stopft seiner Erwählten nicht nur Bienen in den Schnabel, bis sie ihn endlich erhört, und für das Männchen der Gottesanbeterin ist die Paarung eine gefährliche Angelegenheit.
- Der kleine Held vom HamsterfeldFeldhamster führen ein Leben im Verborgenen, denn sie sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Ein Hamsterjahr ist kurz und voller Gefahren. Sechs Monate, um einen Partner zu finden, den Nachwuchs aufzuziehen und Wintervorrat zu sammeln.
- Der kleine Kaukasus - Zwischen Ararat und Kaspischem MeerMit Landschaftsbildern, Flugaufnahmen und Beobachtungen des Tierverhaltens wird die Bergregion porträtiert, die sich über die Landbrücke zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer durch Armenien, Georgien und Aserbaidschan zieht. Wie ein gewaltiger Keil schiebt sich hier die Arabische Halbinsel unter Eurasien. In der entstehenden Verwerfung falten sich die beiden kaukasischen Gebirgsmassive auf.
- Der Kleine Panda - Verborgen im HimalajaDer Kleine Panda ist ein scheues Tier. Es lebt in den Hochebenen des Himalajas. Einem Filmteam gelang es, einem Weibchen zu folgen, das gut geschützt in einer Baumhöhle sein Junges zur Welt gebracht hatte. In den Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln turnen Hanuman-Languren, balzen bunte Fasane, geht die Etrusker-Spitzmaus auf die Jagd und erklettern ziegenartige Takine mühelos Steilwände.
- Der Plattensee - Ungarns wildes MeerDer Plattensee im Westen Ungarns punktet ist mit vielen Superlativen: Der Balaton, wie das fast 80 Kilometer lange Gewässer auf Ungarisch heisst, ist der größte Binnen- und bedeutendste Steppensee Mitteleuropas. Wegen seines ausgeglichenen Klimas fühlen sich am "ungarischen Meer" nicht nur Urlauber, sondern auch Reiher, Goldschakale, Luchse, Würfelnattern und andere Wildtiere wohl.
- Der Rauch, der donnert - die Victoria-FälleDer Film erzählt Geschichten rund um die grandiosen Victoria-Fälle: von Flusspferden, die im Sambesi ihre festen Reviere haben und von Bootsfahrern ängstlich gemieden werden, von Fischadlern, die im fischreichen Sambesi genug finden, um ihre Küken großzuziehen, von einem 800 Jahre alten Baobab-Baum nahe der Schlucht, vom Wald, der im Regen der Sprühnebel eine eigene Mikrofauna bildet.
- Der RiesenotterDie Expedition führt ins peruanische Tiefland, ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Das Filmteam macht sich auf den Weg zum Manu-Nationalpark, mit dem Boot immer flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind Riesenotter-Familien, die entlang des Rio Manu leben. Ihr Lebensraum ist bedroht, denn die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei machen sich bemerkbar.
- Der Sambesi - Der donnernde FlussIm Mittelpunkt des Films stehen die Victoriafälle, an denen die Wassermassen des Sambesi auf einer Breite von fast zwei Kilometern mehr als hundert Meter in die Tiefe stürzen. Im Anschluss durchfließt der Sambesi den Kariba-See, einen der größten Stauseen der Welt, sowie ausgedehnte Überschwemmungsgebiete bis hin zum Indischen Ozean, wo der Fluss in einem weiten Delta ins Meer mündet.
- Der Sambesi - Quellen des Lebens"Der Rauch, der donnert" werden die Viktoriafälle auch genannt. Der Wasserfall im Herzen Afrikas wurde 1855 vom schottischen Missionar David Livingstone entdeckt. Nicht nur Touristen sind überwältigt vom Naturschauspiel, auch ganze Elefantenherden pilgern während der Trockenzeit in diese Region. Einige hundert Kilometer von seiner Quelle entfernt hat sich der Sambesi bereits zu einem stattlichen Fluss entwickelt. Unzählige Büffel versammeln sich an seinen Ufern.
- Der Schwarzwald in KanadaIm kanadischen British Columbia hat der Deutsche Herzog Carl von Württemberg ein 55.000 ha großes Gebiet gekauft, nach seinem Heimatgebirge "Darkwoods", Schwarzwald, getauft und die einsame Region nachhaltig bewirtschaftet. Bis heute leben hier die seltenen Waldkaribus, Grizzlies und Wölfe, aber auch besondere Vögel. Vor wenigen Jahren ging das Gebiet wieder an einen kanadischen Besitzer zurück.
- Der Sibirische Tiger - Seele der russischen WildnisDer Sibirische Tiger ist die größte Raubkatze der Welt. In den Urwäldern im Osten Russlands trägt er als höchstes Glied in der Nahrungskette entscheidend zur Aufrechterhaltung des Ökosystems bei. Zwar ist der Tigerbestand inzwischen dank strikter Artenschutzmaßnahmen wieder gewachsen, doch neue Urbanisierungstrends bedrohen seinen Lebensraum zusehends.
- Der SteinwaldGeheimnisvolle Steinriesen, gurgelnde Bäche sowie große und kleine Teiche formen den Naturpark Steinwald in der Oberpfalz. Habichtskäuze, Luchse und Kreuzottern haben hier ihre Heimat. Mit viel Herzblut erhalten Steinwalder Naturschützer dieses Juwel. Zwischen dem Oberpfälzer Wald und dem Fichtelgebirge liegt der zweitkleinste Naturpark Bayerns mit seinen imposanten Granitformationen.
- Der Tafelberg - Wächter des SüdensSteil erhebt sich der Tafelberg Südafrikas aus dem tosenden Meer. Der Legende nach ist der Berg ein von Göttern verwandelter schlafender Riese, der als Wächter des Südens das Kap der Stürme vor dem Angriff hungriger Wellen des Meeresdrachen beschützt. Auf dem Bergrücken gedeiht das kleinste Florenreich der Welt: Tausende Pflanzenarten verwandeln den Berg in einen paradiesischen Garten Eden.
- Der Tanz des Haubentauchers - Verborgene Schönheit in SchlesienIn Niederschlesien liegt ein nahezu unbekanntes Naturparadies - die Militzer Teiche. Bereits vor etwa 800 Jahren wurden sie von den Zisterziensern zur Fischzucht angelegt. Heute gehören diese verborgenen Schönheiten zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten Polens. Im zeitigen Frühjahr kann man bereits Seeadler beobachten. Ist das Eis einmal aufgetaut, treffen die ersten Gänse, Enten und Taucher ein. Im späten Frühjahr sind die Seen von Rufen und Gesängen der Vögel erfüllt.
- Der Teutoburger WaldDer Teutoburger Wald ist für seine urwüchsige Natur bekannt. Die dichten, hohen Gehölze auf dem Bergkamm sind Heimat von Wildschweinen und Rothirschen, Siebenschläfern und Erdkröten. In der Wistinghauser Senne leben Exmoorponys und Schottische Hochlandrinder, um den Wald in Ordnung zu halten. Im Film bringen Zeitraffer und Montagen von Jahreszeiten-Übergängen die eindrucksvolle Dynamik des Waldes nahe, und Luftbilder zeigen die einzigartige Waldlandschaft.
- Der Tiger und der MönchWat Pa Luangta Bua, ein buddhistisches Kloster in Thailand, ist ein Platz für Tiger geworden. Sie waren einmal die Herrscher des Dschungels in Südostasien, heute gehören sie zu den gefährdeten Tierarten der Welt. Zuerst waren es nur zwei verwaiste Tigerbabys, die Platz im Kloster gefunden hatten. Inzwischen sind es zehn. Die Dreharbeiten hatten einen ungewöhnlichen Auftakt: Das Team stand wenige Meter von einem zweihundert Kilogramm schweren Tiger entfernt, und der neben ihm stehende, gut gelaunte Mönch rief uns zu: "Fremde mag er nicht besonders, wenn er welche sieht, greift er manchmal ohne Vorwarnung an!" Das fand im legendären Tigertempel, einem buddhistischen Kloster im Westen Thailands, statt und der Spaßvogel war Phra Acharn, Abt des Klosters und Herr über sechzehn Tiger. Der Abt wurde unfreiwillig zum Tigerexperten. Die Geschichte der wilden Haustiere begann im Jahr 1999, als der erste kleine Tiger von Dorfbewohnern in den Tempel gebracht wurde. Er war nur wenige Wochen alt, seine Mutter war im nahen Regenwald von Wilderern erschossen worden. Das Baby hätte ausgestopft werden sollen, aber die Rettung erfolgte im letzten Augenblick. In Thailand sind die Tiger wie überall in Asien vom Aussterben bedroht. Nicht nur durch Verlust ihres Lebensraums, sondern auch durch die intensive Wilderei, die man in Thailand nicht in den Griff bekommt. Rund 6.000 Dollar zahlt ein Händler für einen erlegten wilden Tiger, mehr als so mancher Bauer in seinem ganzen Leben verdient.
- Der unsichtbare Fluss - Unter Wasser zwischen Schwarzwald und VogesenIm Oberrheintal liegt das größte Grundwasserreservoir Europas. Wie ein unsichtbarer Fluss bewegt es sich unterhalb des Rheins nordwärt. Es speist Feuchtgebiete von einzigartiger Schönheit, voller seltener Tiere und Pflanzen.
- Der Verbündete der HöhlenelefantenSchon seit den 1980er Jahren erforscht Ian Redmond eine ebenso ungewöhnliche wie gefährdete Population von Savannen-Elefanten. Die Tiere suchen nachts Lavahöhlen auf, um mit ihren Stoßzähnen Gestein von den Wänden zu kratzen. Redmond hat herausgefunden, dass es der Hunger nach Salz ist, der die Tiere in die Höhlen treibt. Die Böden sind ausgewaschen, weshalb die Pflanzen zu wenig Salzgehalt haben.
- Der Wald der wilden KatzenIm Nationalpark Harz erinnert der Luchsstein daran, dass dort 1818 der letzte Luchs geschossen wurde. Über 200 Jahre später sieht die Situation im 2000 Quadratkilometer großen Gebiet anders aus: Rund 90 Luchse und 500 Wildkatzen bevölkern das Biotop. Nun werden die Katzenreviere sogar knapp, und die ersten Nachkommen müssen den Wald der wilden Katzen verlassen und neue Lebensräume erobern.
- Der Waldrapp - Zugvogel im AufwindIm Schatten einer malerischen Burg im Süden Deutschlands brüten skurrile Vögel, die wie Fabeltiere anmuten: Waldrappe. Vor 400 Jahren ausgerottet, haben sie nur in Zoos überlebt. Von Menschen aufgezogene Küken wurden erstmals vor wenigen Jahren im bayerischen Burghausen angesiedelt. Dort erlernen sie in ihrer Kolonie das freie Leben ohne menschliche Hilfe.
- Der Wettlauf der bockigen ViecherEsel und Ochsen eilt der gleiche Ruf voraus: Sie gelten als störrisch. Wie sollen gerade solch bockige Viecher um die Wette laufen? Das jährliche Eselrennen in Hersbruck fand 2010 bereits zum dreißigsten Mal statt. Eine lange Tradition hat auch das Ochsenrennen in Haushofen: Seit 1985 reiten alle vier Jahre die Ochserer um die Wette. 2009 war es wieder mal so weit: 15.000 Besucher kamen.
- Der wilde Norden - Das Mindener LandStörche, Biber, Wanderfalken und Bienenwölfe sind die Protagonisten in diesem Naturfilm über den "Wilden Nordosten". Der Schauplatz ist das Mindener Land, wo die Weser zu Füßen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals durch die Porta Westfalica bricht. Dieser Landstrich ist erstaunlich wild: Wald, Wasser und Wesermarschen formten einen abwechslungsreichen Lebensraum für eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere.
- Deutschlands wilder Norden - Schleswig HolsteinWer mit Schleswig-Holstein nur Badeurlaub am Meer verbindet, liegt falsch. Denn abseits der Küste gibt es ungeahnte Naturschätze. Deutschlands nördlichstes Bundesland ist dicht besiedelt und stark von der Landwirtschaft geprägt, überrascht dennoch mit einer unerwarteten Artenvielfalt. In der Nähe von Neumünster wird im Herbst eine Waldlichtung zum Turnierplatz der Rothirsche. Dort kommt es zu dramatischen Kämpfen.
- Die Alpen - SommerfreudenFrühling und Sommer sind bei vielen Tieren die Zeit der Balz, der Geburt und Aufzucht der Jungen. Grasfrösche springen bei einem alpinen Hochzeitsmarsch über den Schnee, um sich zu einer Massenpaarung zu versammeln. Gamskitze hüpfen wie Flöhe auf übrig gebliebenen sommerlichen Schneefeldern vor Lebensfreude. Murmeltiere fressen sich auf den Almweiden Speck an, Sie alle müssen auf ihre ganz spezielle Weise die Herausforderungen eines kurzen Sommers bestehen, um zu überleben.
- Die Alpen - WinterwunderFels und Eis, klirrende Kälte, Stürme, meterhohe Schneedecken, tödliche Lawinen, Nahrungsknappheit - das ist der Winter im Hochgebirge für die Wildtiere. Doch sie alle haben gelernt, sich den Unbilden der Natur anzupassen und dazu unterschiedliche Überlebensstrategien entwickelt. - Bilder von der hochalpinen, majestätischen Winterwelt kontrastieren imposant mit Impressionen vom tierischen Leben im Wechsel der Jahreszeiten.
- Die Bären in den HimmelsbergenTien Shan, die Himmelsberge, gelten als Naturparadies im Süden Kasachstan. Hier zieht eine Braunbärin mit ihren Jungen durch die Bergsteppe. Zwei Jahre werden die Bärenjungen mit ihrer Mutter durch die Wildnis wandern und alles Wichtige von ihr lernen. Tobias Mennle hatte das Glück, die scheuen Bären vor die Kamera zu bekommen. Die Bergsteppe des Tien-Shan-Gebirges ist eines der letzten Schutzgebiete für die zentralasiatischen Braunbären und zudem ein Paradies für Pferde. Das Familienleben der Braunbären in den Gebirgen Zentralasiens ist noch nie vorher gefilmt worden. Kein Wunder - die Himmelsberge sind in vielen Teilen noch eine schwer zugängliche Wildnis, zudem steht das Gebiet seit 80 Jahren unter Naturschutz. Trotzdem versuchen Wilderer fast überall Bären zu töten, im nahen China wird viel Geld für Bärenteile bezahlt. Dementsprechend sind die Bären sehr scheu. So hatte Filmemacher Tobias Mennle großes Glück, dass er das Leben einer Bärenmutter mit ihren zwei Söhnen für eine Weile miterleben durfte. Die bedrohten Tien-Shan-Braunbären leben in hohen Bergregionen, wandern aber im Sommer herab in die Wälder, um Früchte, Beeren und Blumenzwiebeln zu suchen. Ihre Nahrung besteht fast nur aus Pflanzen. Kalorien und Eiweiß sind Mangelware, da wird Fressen zur Vollzeitbeschäftigung. 20.000 Kilokalorien muss die Bärenmutter zu sich nehmen können, um die Jungen gut zu säugen. Selbst Spinnen und Insekten verschmähen die Bären nicht, sie sind eine wichtige Eiweißquelle. Im Sommer wandern sie bis in die Gipfelzone, hier bieten Schneefelder eine willkommene Abkühlung zu den 40 Grad Celsius im Tal. Richtige Kuhlen graben die Bären in den Schnee, um sich dann genüsslich in die "Bärenkühlschränke" zu legen. Die Steppen Kasachstans sind die Urheimat der Tulpen - nirgendwo gibt es mehr Arten als hier. Die Blüten der Greig-Tulpe können einen Durchmesser von 15 Zentimeter erreichen. Von den Himmelsbergen aus eroberten sie die Gärten der Welt. Die Bergsteppe des Tien-Shan-Gebirges ist zudem ein Paradies für Pferde und eines der letzten Schutzgebiete für die zentralasiatischen Braunbären.
- Die bayerische ToskanaEine Landschaft, bei der man ins Träumen gerät: malerische Flusstäler, duftende Wacholder Heiden, bunte Blumenwiesen, schattige Wälder, geheimnisvolle Höhlen, beeindruckende Felsriesen und der Duft von Thymian und Salbei. Eine Szenerie, die einen gedanklich in die Toskana oder die Provence entführt. Doch diese Toskana liegt in Ostbayern: der Bayerische Jura - ein Eldorado für Pflanzen und Tiere.
- Die Berchtesgadener AlpenExtreme Lebensräume wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, das Gebiet des Watzmanns mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands, gehören zum Nationalpark Berchtesgaden. Ein Filmteam beobachtete interessante Bewohner wie Gämsen, Steinadler, Murmeltiere und Dreizehenspechte.
- Die Delfinflüsterin - Vor Irlands wilder KüsteVor der Westküste Irlands leben ganz besondere Delfine. Anders als die meisten ihrer Artgenossen leben sie allein und suchen die Nähe anderer Tierarten und des Menschen. Seit über neun Jahren verbringt Ute Margreff jeden Tag viele Stunden im eiskalten Irischen Meer. Dabei hat sie Freundschaft mit dem Delfinweibchen Mara geschlossen.
- Die Dolomiten - Im Garten der HeldenDie Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies - eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und Helden, auch für Helden aus der Tierwelt. Das Filmteam hat die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigt in seiner Dokumentation eine Wildnis im Aufbruch. Abseits touristischer Pfade hat das Weltnaturerbe Dolomiten viele unbekannte Überraschungen zu bieten.
- Die Dolomiten - Sommer in den italienischen AlpenIn den Dolomiten erstreckt sich zwischen schroffen Gipfeln und sanften Tälern ein Paradies für alle, die Natur und Kulinarik genießen wollen. Wir treffen Menschen, die uns in ihre Bergwelt mitnehmen und spannende Geschichten vom Leben zwischen Tradition und Fortschritt erzählen.
- Die Donau - Lebensader Europas: Zwischen Flut und Frost Die Donau, die aus den Alpen gespeist wird, ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. Ihr Charakter wird von den Jahreszeiten beeinflusst. Während das sommerliche Hochwasser in den Aulandschaften und im Delta für fruchtbares Leben sorgt, ist es in den regulierten Abschnitten der Donau eine Bedrohung für die Siedlungen.
- Die Elbe - Vom Riesengebirge zur Sächsischen SchweizSie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee: die Elbe. Die Dokumentation stellt entlegene Naturparadiese vor, entführt in vielfältige Landschaften und gibt Einblicke in das außergewöhnliche Verhalten der Tiere am großen Strom. In dieser Folge: Vom Riesengebirge bis nach Dresden.
- Die Elbe - Von Sachsen zum WattenmeerDie Elbe steht über eine Länge von 400 km unter besonderem Schutz. Im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe nutzen zehntausende Zugvögel die Elbauen zum Überwintern. Auf ihrem Weg vorbei an Tangermünde und dem Wendland ist sie einer der natürlichsten Flüsse Europas mit Platz für Seeschwalben, Rothirsche und Waschbären. Erst bei Geesthacht wird der Strom auf deutscher Seite zum ersten Mal gezähmt.
- Die Elche von Matsalu - Estlands wilde RiesenEstlands Matsalu-Nationalpark am Rande der Ostsee ist bekannt als Vogelparadies und als eine der wichtigsten Raststätten auf dem Ostatlantischen Zugweg der Küstenvögel. Vom Frühjahr bis im Herbst streifen auch Elche durch die Sumpfgebiete und Wiesen, die ihnen einen perfekten Zufluchtsort bieten. Ein Filmteam folgte den mächtigen Hirschen durch den Wandel der Jahreszeiten.
- Die fabelhafte Welt der FledermäuseFledermäuse sind wahre Hightech-Jäger. Mit ihren unglaublichen Sinnen gehören sie zu den gefährlichsten Raubtieren der Tierwelt - wenn man ein Insekt ist. Toni Hubancheva ist eine begeisterte Fledermausforscherin und in dunklen Höhlen genauso zu Hause wie im Fluglabor.
- Die fliegenden Wildesel von KasachstanUm die stark gefährdeten Asiatischen Wildesel vor dem Aussterben zu bewahren, siedelte ein Team aus Biologen und Tierärzten die Kulane aus dem Altyn-Emel-Nationalpark in Kasachstan in die Torgai-Steppe um.
- Die Flussretter - Einsatz an Main, Inn und SalzachÜber Jahrhunderte wurden Flüsse wie der Inn, die Salzach oder der Main für die Flößerei, Schifffahrt und den Bau von Wasserkraftwerken begradigt und in steinerne Ufer gezwängt - mit gravierenden Folgen für die Natur. Nun sollen im Zuge der europäischen Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 alle Gewässer in einen guten ökologischen Zustand gebracht werden. Für die Flussretter in Bayern wird jedoch die Zeit knapp.
- Die frechen Spatzen von BerlinDie Filmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen verfolgten zwei Jahre lang ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Drama, Liebe und Tod - was in diesem Tierfilm alles passiert, lässt manche Seifenoper blass erscheinen ... Über zwei Jahre lang verfolgten Thoralf Grospitz und Jens Westphalen im Berliner Zoo ein Spatzenpaar und ein "Findelkind" mit der Kamera. Die kleinen Vögel sind wahre Überlebenskünstler und trotzen den Gefahren der Metropole. Im Zoologischen Garten von Berlin finden sie eine grüne Oase inmitten des Großstadtdschungels. Hier sind die Lebensbedingungen für Spatzen ideal: zahlreiche geeignete Nistplätze und vor allem Nahrung im Überfluss. Mit aufwendigen Filmtechniken werden die kleinen Vögel auf ihren Beutezügen verfolgt. Im Zoorestaurant stibitzen sie Spaghetti und Pommes frites von den Tellern der Gäste und in der Zooküche machen sie sich über Reistöpfe her. Im Zentrum der Dokumentation steht ein Spatzenpaar und der Zootierpfleger Marcus. Er findet ein frisch geschlüpftes, elternloses Spatzenküken und zieht es groß. Keine leichte Aufgabe, denn Marcus muss sein Leben voll auf den nimmersatten Jungspatz umstellen. Streifzüge außerhalb des Zoos zeigen, wie Spatzen in anderen Teilen Berlins leben. Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit werden Spatzen vielerorts seltener. Die Filmautoren gehen auch der Frage nach, warum das so ist, und zeigen, welche Probleme Spatzen in den Städten haben.
- Die FuchsflüsterinNirgendwo auf der Welt leben mehr Polarfüchse als auf der isländischen Halbinsel Hornstrandir. Diese werden von der Biologin Ester Rut Unnsteinsdóttir erforscht. Vor einigen Jahren war die Bilanz nach ihrer Winterexpedition niederschmetternd, denn viele Füchse hatten die Jahreszeit nicht überlebt. Grund dafür waren weder die Kälte noch die Nahrungsknappheit, sondern die mit Quecksilber belasteten Meere.
- Die fünf Geparde - Gemeinsam durch die SerengetiDer Tierfilmer Reinhard Radke reiste nach Kenia in die nördliche Masai Mara, um Geparde zu filmen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Dabei gelangen ihm nicht nur spektakuläre Aufnahmen von der Jagd, sondern auch rührende Familiengeschichten zweier Mütter, die ihren Nachwuchs großziehen.
- Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder IguaçuIm Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguazu. Der Film zeichnet ein atemberaubendes Porträt einer der schönsten Regionen der Erde und berichtet von der Tierwelt und den Menschen, die sich dem Schutz der einzigartigen Wasserfälle und des Naturparks verschrieben haben.
- Die heiligen Tiere der PharaonenOb in Zeichnungen und Reliefs oder als Hieroglyphen: die alten Ägypter hatten ein spezielles Verhältnis zu Tieren und stellten sie oft dar. Nekbet und Wadjet z.B. waren Zwillingssgöttinnen. Nekbet erschien in Geiergestalt und Wadjet trat in Form der Kobra auf. Der Pharao trug der beiden Göttinnen auf der Stirn - zum Schutz. Die Göttin Bastet erschien in Form einer Katze.
- Die Hohe Tatra: Im Reich der Bären - Folge 1Steil, verwunschen, unzugänglich - zwischen Polen und der Slowakei liegt eine Wildnis, wie es kaum noch in Europa gibt und die viele eher im Norden Kanadas vermuten würden - die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. An den Hängen des Gebirges wächst einer der ältesten Wälder Europas. Mehr als 1000-jährige Zirbelkiefern wechseln sich mit dichten Fichtenwäldern ab.
- Die Hohe Tatra: Leben am Abgrund - Folge 2Wie eine Insel aus vergangenen Erdepochen ragt das kleinste Hochgebirge der Welt empor - die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter, ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen und besonderen Bewohnern. Denn hier leben seit der Eiszeit Gämsen und Murmeltiere, die sonst nur in den Alpen zu finden sind. Sie bilden hier sogar ihre eigenen Unterarten.
- Die Isar - Der letzte WildflussFlussabwärts von München ist die Isar weitgehend verbaut und kanalisiert. Im Film wird gezeigt, welche ursprünglichen Lebensräume der Fluss auf seinen ersten 60 Kilometern durchfließt.
- Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und WüstenIm Meer rund um die Kanarischen Inseln treffen kräftige kalte und warme Strömungen aufeinander, unentwegt wird Plankton aus der Tiefsee nach oben gespült. Das macht die Gewässer zu einem optimalen Lebensraum für die Pilotwale. Des Nachts gehen die bis zu acht Meter langen Meeressäuger auf die Jagd nach Riesen-Kopffüßern. Tagsüber widmen sie sich an der Oberfläche ihrem Familienleben.
- Die Kanarischen Inseln - Felsenküste und VulkaneVor rund 20 Millionen Jahren entstanden die sieben Kanarischen Inseln, als mächtige Vulkane am Meeresboden ausbrachen. Bis heute ist das Archipel im Atlantischen Ozean nicht zur Ruhe gekommen. Von 1730 bis 1736 lag auf Lanzarote, das auch "Isla de fuego y agua", Insel des Feuers und des Wassers, genannt wird, das Epizentrum einer Naturkatastrophe, die die Feuerberge von Timanfaya schuf.
- Die Karibik - Die JägerDie Karibik stellt ein vielfältiges Ökosystem dar. Korallen und Mangroven stehen in Verbindung mit den Rifffischen und den großen Räubern. Doch seit der Mensch immer weiter in diese einzigartige Welt vordringt, gerät das Gleichgewicht unter Wasser aus den Fugen. Die Jäger, wie Haie, Zackenbarsche, Barrakudas oder Segelfische werden selbst gejagt. Doch es gibt Hoffnung..
- Die Karibik: Die Reise der KrokodileWie kaum ein anderes Gebiet unserer Erde verbinden wir die Karibik mit dem Paradies, einem Garten Eden. Doch hinter diesem gängigen Klischee gibt es eine weitaus interessantere Karibik zu entdecken, artenreich wie kaum eine andere Region, ein Modell der Evolution, mit Leben in ständiger Bewegung, und es scheint, als ob alles einem wilden Rhythmus folgt.
- Die Karibik: Die Rückkehr der BlumentiereDie "Blumentiere" der Karibik, wie Korallen auch genannt werden, befinden sich in einem ständigen Kampf mit Schwämmen und Algen um die Herrschaft am Riff. Bernhard Rübe präsentiert in seinem Film spektakuläre Unterwasserbilder von Korallen, Korallenlarven und der Korallenblüte Am Ende steht die Erkenntnis, dass die Küsten und Riffe in Panama und Costa Rica angeschlagen, aber nicht geschlagen sind.
- Die Karibik: Nach der FlutWie kaum ein anderes Gebiet unserer Erde verbinden wir die Karibik mit dem Paradies, einem Garten Eden. Doch hinter diesem gängigen Klischee gibt es eine weitaus interessantere Karibik zu entdecken, artenreich wie kaum eine andere Region, ein Modell der Evolution, mit Leben in ständiger Bewegung, und es scheint, als ob alles einem wilden Rhythmus folgt.
- Die Karibik: Wale und VulkaneDie Karibik ist so artenreich wie kaum eine andere Region. Florian Guthknecht hat eine Reise zu Lederschildkröten, Pottwalen und riesigen Fröschen unternommen. Der Vulkanismus auf den Inseln Dominica und Guadeloupe hat viele Gesichter. Es gibt kochende Seen, giftige Schwefelaustritte, blubbernde Flachwasservulkane und - in Tausenden Metern Tiefe die Tiefseevulkane.
- Die Kleiderordnung der Tiere - Wer trägt was und warumJedes Lebewesen – von der Amöbe bis zum Blauwal – braucht eine geeignete Hülle. In der tierischen Modewelt scheint alles erlaubt. So trägt das Schuppentier in der afrikanischen Savanne einen extravaganten Schutzanzug, dem selbst Löwen nichts anhaben können. Wasserflöhe schneidern sich Rüstungen nach Maß, je nachdem, wer sie bedroht, und Fahnenbarsche wechseln mit der Kleidung sogar das Geschlecht.
- Die klugen RabenvögelRabenvögel werden aufgrund ihrer enormen Intelligenz auch als "fliegende Schimpansen" bezeichnet. Doch bei den meisten Menschen haben sie einen schlechten Ruf. Der Film zeigt an Beispielen, warum Rabenvögel unsere Nähe suchen und was die Menschen so alles anstellen, um die schlauen Tiere von sich fernzuhalten.
- Die Kraken von StromboliDer 924 Meter hohe Stromboli gilt als der aktivste Vulkan der Erde. Mehrmals pro Stunde wirft er Lava aus seinem Krater. Der Feuerberg liegt vor den Küsten Siziliens und Kalabriens im Tyrrhenischen Meer. Seinen häufigen Eruptionen fallen immer wieder Meerestiere zum Opfer - nur Kraken offenbar nicht. Fischer berichten, sie könnten vor einem Ausbruch oder einem Erdbeben keine Octopusse in der Nähe des Vulkans fangen. Besonders in den Gewässern vor dem Nordwesthang, der so genannten Sciara del Fuoco, der Straße des Feuers, scheinen die cleveren Kopffüßer rechtzeitig in Deckung zu gehen. Besitzen Kraken ein Frühwarnsystem für Vulkanausbrüche und Erdbeben? Die Journalistin Natali Ricciardi sucht gemeinsam mit Wissenschaftlern der renommierten Stazione Zoologica Anton Dohrn in Neapel die Antwort vor Ort. Sie tauchen hinab in die gefährlichen Gewässer rund um den Stromboli. Mit einem hoch modernen Tauchboot erkunden sie die Lebensräume der Kraken bis in 300 Meter Tiefe.
- Die Lauenburgischen Seen - Wildnis zwischen Lübeck und ElbeZwischen Lübeck und Lauenburg liegt der Naturpark Lauenburgische Seen. Dank des Biotop- und Artenreichtums gehört er zu den wichtigsten Naturlandschaften Deutschlands. Die Teilung Deutschlands, mit ihren Sperrzonen an der Grenze, hat sich positiv auf die Natur ausgewirkt. Die vierzig Seen sind ein Lebensraum für Seeadler, Kraniche, Hirschrudel und Nandus, die sich seit den 1990er-Jahren vermehren.
- Die Lena und der Ruf der Taiga: Folge 1Es ist ein Lebenstraum der beiden Freunde aus der Großstadt, Riho Västrik und Vassili Sarana, einmal zur Quelle der Lena vorzudringen. Sie sehen ihre Reise durch die Wildnis Sibiriens als spirituelle Erfahrung: eins zu werden mit sich selbst und mit der Natur - ein russischer Jakobsweg sozusagen. Und gemeinsam mit ihrem ortskundigen Führer machen sie sich im späten Herbst auf den Weg.
- Die Lena und der Ruf der Arktis: Folge 2Mit dem Schlauchboot von der Insel Stolb bis zum Nordpolarmeer - nur mit einer Sondergenehmigung dürfen die estnischen Abenteurer Riho Västrik und Vasili Sarana dieses gefährliche Unternehmen durch das Mündungsgebiet der Lena, des größten Flusses Sibiriens, wagen. Die Fahrt gleicht der Durchquerung eines Labyrinths und wird für die beiden Reisenden zu einem spirituellen Naturerlebnis.
- Die Leopardin: Gejagte Jägerin Die Leopardin erlegt ein Warzenschweinferkel, dabei muss sie höllisch aufpassen, denn dessen Mutter ist auch für sie gefährlich. Zu allem Überfluss muss die Leopardin auch noch stets auf der Hut vor Löwen sein, die nicht zögern würden, sie und ihren Nachwuchs anzugreifen. Erst nach gut eineinhalb Jahren ist das Weibchen wieder paarungsbereit und toleriert einen Kater in ihrer Nähe.
- Die Leopardin: Königin der SchattenNur selten sieht man die extrem scheuen Raubkatzen länger als ein paar Sekunden in freier Wildbahn. In der nördlichen Serengeti ist es jedoch gelungen, erstaunliche Einblicke in das Leben und die Jagdtaktik der Raubkatzen sowie ihre teilweise unbekannten Verhaltensweisen mit der Kamera festzuhalten. Begleitet wird eine Leopardenmutter, die sich und ihren Nachwuchs über die Runden bringen muss.
- Die letzten Europas - WildpferdeIm Herzen Westfalens verbirgt sich eine Sensation: die letzten Wildpferde Europas - ursprünglich, ungezähmt und nahezu frei. Jahrhundertelang überstanden sie den Wandel von Wildnis in Kulturland und leben noch immer bei jeder Witterung mitten im Münsterland - Seite an Seite mit anderen seltenen Tieren und Pflanzen. Über ein Jahr begleitete Tierfilmer Christian Baumeister die Dülmener Wildpferde. Sein Film beginnt mit spektakulären Szenen aus der Paarungszeit im zeitigen Frühjahr, wenn die Hengste um die Stuten kämpfen. Pferde sind ausgesprochen soziale Tiere. Die große Herde besteht aus vielen Familieneinheiten, die alle von einer erfahrenen Stute angeführt werden. Der Winter stellt die Pferde vor besonders große Herausforderungen. Doch sie wechseln regelmäßig von den Wiesen in die Wälder und wissen genau, wann sie wo welche Nahrung finden. Und doch geht so manches Fohlen zugrunde, wenn es zu lange nasskalt bleibt. Das parkähnliche Münsterland mit seinem Wechsel aus Wiesen, Wäldern und Feldern bietet immer noch vielen seltenen Tieren eine Heimat. Die faszinierenden, mit aufwendiger Technik gedrehten Aufnahmen Christian Baumeisters aus dem Leben der Pferde werden flankiert von ebenso atemberaubenden Einsichten in den Alltag der wilden Nachbarn. Des Uhus beispielsweise, der seine Jungen großzieht. Oder der winzigen Zwergmaus, die kunstvolle Kugelnester inmitten von Kornfeldern baut. Auch die Geburt junger Kreuzottern - eine Rarität in der Welt der Reptilien - fängt Baumeister mit der Kamera ein. Der Film endet mit spektakulären Zeitlupenaufnahmen der letzten wilden Pferde Europas, wie sie nach dem Fang der Junghengste aus der Arena stürmen - zurück in ihr Schutzgebiet. Einst war ganz Westfalen von sumpfigen Wäldern bedeckt. Zu jener Zeit streiften noch vielerorts wilde Pferdeherden durch das Land. Überlebt hat davon nur eine Einzige. Die letzten 20 Tiere flohen vor den Menschen, die alle Wildpferde als unwillkommene Weidekonkurrenten vernichten wollten, in ein Sumpfgebiet nahe der Stadt Dülmen. Das Land gehörte den Herzögen von Croy. Sie stellten es Mitte des 19. Jahrhunderts kurz entschlossen unter Schutz und sicherten so das Überleben dieser letzten Wildpferde Europas. Inzwischen ist die Herde auf über 350 Tiere angewachsen. Sie leben bis heute nahezu unbeeinflusst vom Menschen und suchen sich ihre Nahrung das ganze Jahr über selbst. Sie werden draußen geboren - und sie sterben draußen. Stall und tierärztliche Betreuung kennen sie nicht. So haben sich viele ihrer ursprünglichen Instinkte erhalten können.
- Die letzten KrokodileJanel Abas betreut eine besondere Kinderschar: Auf der El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela werden Orinoko-Krokodile aufgezogen und im richtigen Alter ausgewildert. Diese Art kann bis zu sechs Meter lang werden und gilt als das größte Raubtier Südamerikas. In der Wildnis gibt es nur noch rund 1500 Tiere. Die Tierschützer, versuchen mit ihren Bemühungen der Ausrottung der Art entgegenzuwirken.
- Die Löwen der KalahariDie Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. In der immergrünen Flussoase des Okavango kommt es wegen der Löwen regelmäßig zu Konflikten mit den Bewohnern, denn die Raubtiere reißen ihr Vieh. Eine Lösung sind Wildkorridore, die die Naturreservate miteinander verbinden. Doch die kilometerlangen Zäune zerschneiden das einzigartige Ökosystem.
- Die Löwenbrüder - Vom Aufwachsen in der Serengeti: Wege zur MachtIn der Serengeti kümmert sich ein Löwenrudel liebevoll um seine insgesamt neun Jungtiere. Doch so idyllisch es auch scheint, geht es für die Kleinen hauptsächlich darum, einen Platz in der Savanne zu finden. Nach einem tragischen Vorfall sind fünf junge Männchen auf sich allein gestellt. Die Kamera begleitet die Gruppe und ihre Herausforderungen in der Serengeti fünf Jahre lang.
- Die Löwenbrüder - Vom Aufwachsen in der Serengeti: Zeit der BewährungBei einem Kampf mit konkurrierenden Löwen wird Orrpadan, der beste Jäger der fünf Löwenbrüder, schwer verletzt. Es ist ein sehr gefährliches und deshalb manchmal kurzes Leben. Ohne den Schutz der Männchen ist es für eine Löwin kaum möglich, ihren Nachwuchs durchzubringen. Auch der erste Nachwuchs der fünf Löwenmännchen kündigt Veränderungen im Rudel an.
- Die Lübecker Bucht - Überraschend wildDie Ostsee: rau, stürmisch und mit wilder Schönheit verzaubert das Meer immer wieder. Sonne, romantische Urlaubsstrände und eine frische Brise, dafür ist die Lübecker Bucht bekannt. Die Region lädt ein, die Seele baumeln zu lassen und ist eines der beliebtesten deutschen Ferienziele. Vom Menschen unberührte Landschaften sind selten geworden. Dennoch gibt es sie, die wilden Naturparadiese im Verborgenen. Während der letzten Eiszeit formte eine Gletscherzunge die abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Deutschlands drittgrößte Ostseebucht bietet feinsandige Strände, einzigartige Dünenlandschaften, schroffe Steilküsten und im Kontrast dazu ein buntes Treiben in quirligen Seebädern wie Grömitz, Travemünde oder Timmendorf. Im Binnenland liegt eine wildromantische Seenlandschaft mit urigen Eichen und Wallhecken. Über den Fehmarnsund, entlang der malerischen Küstenlinie, lassen sich abseits der viel besuchten Strände Naturparadiese entdecken: Die Trockenrasen am Dummersdorfer Ufer, das hohe Kliff an der Brodtener Steilküste oder der Dassower See, der durch die ehemalige innerdeutsche Grenze jahrzehntelang unberührt blieb. Tiere wie der Fischotter, die Zwergseeschwalbe und der Warzenbeißer, eine seltene Heuschreckenart, kehren in die Lübecker Bucht zurück und erobern ihre alten Lebensräume. Auch der in Deutschland selten gewordene Kiebitz ist nach über 50 Jahren auf den Priwall, einer Halbinsel in der Travemündung, zurückgekehrt. Mutig verteidigt er seinen Nachwuchs vor Feinden wie Füchsen, Raben und Krähen. Die Naturfilmer Klaus Weißmann und Wilma Kock waren zwei Jahre lang abseits der viel besuchten Strände unterwegs. Von Fehmarn bis Travemünde, entlang einer malerischen Küste entdecken sie unberührte Landschaften, wilde Naturoasen und Tiere, die voller Überraschungen sind. (NDR)
- Die Lüneburger Heide - Schafe, Käfer und KanonenTypisch für die Lüneburger Heide sind lilafarbene Blüten, Wacholdergewächse und Heidschnucken. Die Dokumentation ist diesem Wappentier gewidmet, das seit jeher für eine intakte Landschaft sorgt. Die genügsamen Schafe beissen die Sprösslinge und Kräuter ab und verhindern, dass die Heide zuwächst. Nebenbei kümmern sie sich darum, dass Bienen ungefährdet den Heidehonig einsammeln können.
- Die Murmeltiere von KasachstanKasachstan ist fast achtmal so groß wie Deutschland und liegt im Zentrum Asiens. Nirgendwo auf der Welt ist man weiter vom Meer entfernt als hier. Der größte Teil des Landes ist endlos scheinende, karge Steppe. Doch Tiere und Menschen haben sich den harten Bedingungen angepasst. Wahre Kämpfernaturen sind die Steppenmurmeltiere. Der Film folgt einer Familie dieser frechen Nager über ein Jahr.
- Die Nordfriesischen Inseln - Im Griff der NaturgewaltenDie Nordfriesischen Inseln vor der Westküste Schleswig-Holsteins sind geprägt von einer Dynamik, die deutschlandweit einzigartig ist. Der Film zeigt Tiere wie Kegelrobben, Schlangennadeln und Gespensterkrebse, die erfolgreich im Griff der Naturgewalten leben, aber auch diejenigen, die den Kampf verlieren könnten.
- Die Odyssee der Großtrappen - Das Comeback der RiesenvögelMit 17 Kilo sind Großtrappen die schwersten flugfähigen Vögel Deutschlands. Vor 30 Jahren gab es nur noch etwa 50 Tiere. Zu wenig, um als Art zu überleben. Doch es gibt Hoffnung: Eine Handvoll unbeirrbarer Enthusiasten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt will das drohende Aussterben abwenden. Bisher erfolgreich. Doch an der Schwelle zum Aussterben sind Erfolge fragil.
- Die Oker - Wildnis zwischen Harz und BraunschweigMit der Oker versteckt sich im Osten Niedersachsens ein wunderschönes, verwunschenes Auenland. Sie entspringt im Hochharz und bildet in den Niederungen um Braunschweig ein Naturparadies, das in seinem Artenreichtum Tropenflüssen gleicht. Die Biologen Dagmar und Georg Rüppell haben ihr Forscherleben vor allem den Prachtlibelle an der Oker verschrieben. Stets beleuchtet das Filmteam die Wunderwelt der Aue und zeigt ihre Bewohner in ganz neuem Licht.
- Die Ostfriesischen Inseln - Geboren aus SandIm Wattenmeer, das zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, reihen sich die Ostfriesischen Inseln an der niedersächsischen Nordseeküste entlang. Zu sieben bewohnten Inseln kommen noch einige menschenleere Eilande hinzu. Die Dokumentation stellt in jedem dieser Lebensräume winzige Kreaturen vor: mutige Kämpfer wie die Sandregenpfeifer und überraschende Besucher wie den Igel, der vom Festland auf die Inseln kam.
- Die Pistenbären von WhistlerMichael Allen ist Ranger und kennt die Bären von Whistler, wie kein Zweiter. Im Film lernen die Zuschauer die verschiedensten Bären der Region kennen, von der Bärengang, die auf der Bobbahnbaustelle wohnt, bis hin zu den dominanten Männchen Pit, Timmy und Slumber. Das Filmteam ist dabei, wie Mütter ihren Nachwuchs vor Gefahren schützen und ihn lehren, auf den Pisten zu leben.
- Die Reise der Kraniche - Flug ohne GrenzenIn der ägyptischen Mythologie galt der Kranich als Sonnenvogel. Wohl deshalb, weil er den Sonnenstrahlen in wärmere Gefilde folgt. Ein Naturfilmer wollte herausfinden, wie es diesen Vögeln gelingt, einen Weg zu finden, den sie nie zuvor geflogen sind. Zwei in Estland geborene Kraniche wurden deshalb mit einem Sender versehen und konnten auf ihrem Flug vom Baltikum bis nach Äthiopien verfolgt werden.
- Die Reise der Schneeeulen - Ein WintermärchenDer Lebensraum der Vögel liegt nördlich des Polarkreises. In besonderen Jahren tauchen sie aber sogar in Deutschland auf. Zwischen 2002 und 2014 wurden Schneeeulen auch in Mitteleuropa gesichtet - eine ornithologische Sensation. Doch was treibt die an die arktische Tundra angepassten Eulen plötzlich in unsere Breiten? Schneeeulen und Lemminge bilden seit Jahrtausenden eine Schicksalsgemeinschaft.
- Die Rettung der PinguininselAusnahmsweise kommt Tony Martin, ein neuseeländischer Antarktis-Spezialist, nicht nach Südgeorgien, um zu forschen, sondern um eine Katastrophe abzuwenden. Die von hohen Bergen und Gletschern geprägte Insel im Südpolarmeer ist ein einzigartiger Lebensraum: Sie gilt als wichtigster Paarungstreff für Pelzrobben, Seeelefanten, Seeleoparden und Seebären, und sie ist Brutplatz von 50 Millionen Vögeln. Doch ein großer Teil der Vogelwelt ist dem Tode geweiht. Gletscher, schneebedeckte Berge, Millionen von Pinguinen und Robben: Die subantarktische Insel Südgeorgien gilt als wichtigster Treffpunkt für Seevögel und Meeressäuger weltweit - als Serengeti in der Kälte. Doch eingeschleppte Ratten haben das Refugium für viele Tiere in eine tödliche Falle verwandelt. Jetzt versuchen Naturschützer, das menschenleere Eiland in seinen Urzustand zurückversetzen: mithilfe von Helikoptern und Gift. Es ist der größte Feldzug dieser Art in der Geschichte. Ines Possemeyer und Roland Gockel haben diesen einzigartigen Rettungseinsatz am Ende der Welt über Wochen begleitet, 1.400 Kilometer vom nächsten Hafen auf den Falklandinseln entfernt, in einer der stürmischsten Regionen der Erde. Ein logistischer Albtraum inmitten spektakulärer Natur: Hunderttausende Königspinguine stehen in lärmenden Kolonien wie bei einem Open-Air-Konzert beisammen, die Robben-Strände sind voller als zur Hochsaison an der Adria. Albatrosse fliegen zum Brüten ein, genauso wie bis zu 65 Millionen andere Seevögel. Aber Ratten plündern Nester, töten jährlich Millionen von Tieren. Eine verlassene Walfangstation dient als Basis von "Team Rat", einem internationalen Team von erfahrenen Hubschrauber-Piloten und Antarktis-Spezialisten. Aus der Luft streuen sie Gift, am Boden inspizieren sie die Ruinen aus jener Zeit, als Südgeorgien der weltweit blutigste Schauplatz des Walfangs war. Ihre größte Herausforderung: Nicht auch die zu töten, die sie schützen wollen. Aber wenn am Ende auch nur eine trächtige Ratte überlebt, war alles vergeblich.
- Die Rhön - Frühling und SommerAls das "Land der offenen Fernen" wird die Rhön gern bezeichnet, und damit ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Das Biosphärenreservat im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen beheimatet Schwarzstörche und Raben in Buchenwäldern, Uhus, seltene Borstgrasrasen sowie bunte Bergwiesen mit Arnika und Schmetterlingen.
- Die Rhön - Vom Sommer zum WinterAls das "Land der offenen Fernen" wird die Rhön gern bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Das Biosphärenreservat im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, Kathedralen von Basaltfelsen, Moore und eiszeitliche Blockschutthalden, Uhus und Wiesenweihen, auch Borstgrasrasen und bunte Bergwiesen.
- Die Rückkehr der Biber: Wilde BaumeisterDie Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Naturschutzes in Deutschland. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber in der Bundesrepublik Mehr als zwei Jahre war Tierfilmer Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur. Schritt für Schritt erzählt der Film die spannende und teils kuriose Erfolgsgeschichte der sympathischen Nager.
- Die Rückkehr - Wölfe in BayernSeit 2014 gibt es wieder Wölfe in Bayern, und ihre Zahl wird höchstwahrscheinlich anwachsen. Im Veldensteiner Forst wurde bereits ein Rudel beobachtet. Die Politik hat für viele Probleme im Zusammenhang mit den geschützten Raubtieren noch keine Lösungen. Anhand der Entwicklung in Bayern besteht die Chance, die Rückkehr eines sehr umstrittenen Wildtiers in die Lebenswelt der Menschen mitzuerleben.
- Die Schätze der PapuaZeth Wonggor, Jäger der Arfak-Berge im Westen Neuguineas, hat erkannt, dass eine intakte Natur mithelfen kann, der Armut seines Dorfes mehr entgegenzusetzen als leergeschossene Wälder. Deshalb setzt er auf naturinteressierte Besucher aus aller Welt. Mit Unterstützung der indonesischen Vogelkundlerin Shita Prativi sorgt er für eine Infrastruktur, die auch ein Ökotourist heute erwartet.
- Die Schlucht - Ein Jahr in der Weltenburger EngeDas Naturschutzgebiet rund um den Donaudurchbruch bei Weltenburg mit seiner Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Der Filmautor begleitete die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, die Biotope der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen. Dazu gehören unter anderem Wasserfledermäuse, Feuersalamander, Uhus und Flussbarben.
- Die Schwäbische Alb - Die Tricks des EichelhähersEinst erstreckte sich im Gebiet der Schwäbischen Alb ein kalkreiches Jura-Meer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzten, entstanden viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarre Felsenlandschaften und Trockentäler.
- Die schwarze Perle des Bayerischen Waldes - Eine Reise zur Quelle der Ilz ... damals und heuteWildfluss im Osten Bayerns: die Ilz. Ihr Ursprung liegt im Bayerischen Wald. Von der rauen Welt des Grenzgebirges aus fließt sie 60 Kilometer durch die Landschaften, bis sie in Passau in die Donau mündet. Naturfilmer Jürgen Eichinger hat dort vor über 20 Jahren einen Film gedreht. Er besuchte erneut die damaligen Orte und traf Menschen, die mit der Tier- und Pflanzenwelt verbunden sind.
- Die SennerinDie 20-jährige Josefa Leitner verbrachte vier Monate als Sennerin auf der Ochsenalm an der Rotwand. Fernab von allem Vertrauten wollte sie sich in der Abgeschiedenheit selbst kennenlernen, bevor sie den nächsten Schritt im Leben wagen wird. Weit weg vom Elternhaus, allein in den Bergen und ohne Internet war sie verantwortlich für das Wohlergehen junger Rinder und das ihrer zwei eigenen Pferde.
- Die verrückte Welt der TintenfischeIn den Tiefen der Meere lebt eine Gruppe von Tieren mit unglaublichen Fähigkeiten. Knochenlose Kreaturen, die Farbe und Form verändern können. Saugnäpfe machen sie zu effizienten Jägern: Tintenfische. Vor der Küste Brasiliens leben besonders räuberische Kraken, die bei der Jagd auf Krabben sogar an die Oberfläche kommen. Und im Nordwesten der USA findet man den größten Oktopus der Erde!
- Die verrückte Welt der HörnchenHörnchen gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Tieren der Welt. Sie sind überall zu sehen, im Wald amüsieren sie so manchen Spaziergänger mit ihren akrobatischen Kletterkünsten. Sie besiedeln fast alle Lebensräume und gehören zu einer der erfolgreichsten Tierfamilien überhaupt. Die Dokumentation erzählt spannende Geschichten aus der Welt dieser Säugetiere.
- Die Viktoriafälle - Afrikas Garten EdenSchon aus 30 Kilometer Entfernung kann man es sehen: Eine glutrote Wolke erhebt sich aus der Erde wie bei einem brodelnden Vulkan. So erlebt man die Victoriafälle bei Sonnenaufgang. "Der Rauch, der donnert", nennen ihn deshalb die Einheimischen. Der Wasserfall im Herzen Afrikas stürzt über eine Breite von fast zwei Kilometern und über mehr als 100 Meter in die Tiefe.
- Die Weihnachtsinsel und der PalmendiebIhren Namen verdankt die Weihnachtsinsel dem britischen Kapitän William Mynors, der sie im Jahr 1643 am 25. Dezember entdeckt hat. Australien, zu dessen Staatsgebiet die Insel gehört, liegt mehr als 1.000 Kilometer südlich. Berühmt ist das Eiland für die Roten Krabben. Auf der Weihnachtsinsel, die etwa ein Drittel größer ist als die Nordseeinsel Sylt, gestalten Krabben das gesamte Ökosystem.
- Die Wildnis der Wikinger - Inseln im NordatlantikDer Nordatlantik zwischen Skandinavien und Kanada ist eine wilde und ursprüngliche Welt. Hier liegen schroffe vulkanische Inseln, im Winter sporadisch erhellt vom magischen Nordlicht. Vor rund 1.000 Jahren war das die Welt der Wikinger, der kundigsten Seefahrer ihrer Zeit. Entlang ihrer Reisen begegneten ihnen Tiere wie Seevögel, riesige Walrosskolonien und Buckelwale, die Riesen der Meere.
- Die WolfsagaSeit 20 Jahren sind Wölfe in Deutschland wieder heimisch. Maßgeblichen Anteil haben zwei Wolfsfähen: "Sunny" und "Einauge". Als Familiensaga rekonstruiert der Film die Geschichte von der Rückkehr der Raubtiere. Mit historischen Bildern von den ersten Wölfen und spektakulären neuen Beobachtungen ziehen die Autoren eine überraschende Bilanz des schwierigen Miteinanders von Mensch und Wolf.
- Die Wolga - Ein Strom wird geborenDie Wolga, ein Strom, der von Mythen umrankt ist und ein Geheimnis hat: Woher kommt seine gewaltige Kraft? Es ist der längste und wasserreichste Fluss Europas. Von Nord nach Süd bahnt sich die Wolga ihren Weg durch Russland bis zum Kaspischen Meer. Kommentiert wird die zweiteilige Dokumentation von Schriftsteller Wladimir Kaminer.
- Die Wolga - Ein Strom zwischen den KontinentenAls großes blaues Band dominiert die Wolga die trockene Tiefebene Mittelrusslands. Entlang der kasachischen Grenze streift sie den asiatischen Kontinent, durchmisst die Federgrassteppen und das Gebiet, wo ehemals die Wolgadeutschen siedelten. Kleinere Flüsse zweigen von ihr ab, um ein paar Hundert Kilometer weiter wieder in den Hauptstrom zu münden. Die Wolga ist zur "Mutter der Flüsse" geworden.
- Die Wolga - Ein Strom wird zum MeerEuropas längster und wasserreichster Strom füllt sein eigenes Meer, den größten Binnensee der Welt: das Kaspische Meer. Auf dem Weg dahin strömt sie durch Steppen und Halbwüsten. Dort suchen Saiga-Antilopen nach Wasser, Großtrappen zelebrieren ihr Balzritual. Steppenfüchse und Jungfernkraniche kämpfen ums Überleben. Der Schriftsteller Wladimir Kaminer kommentiert die Bilder.
- Die Wüstenpferde Namibias - Afrikas Wilder WestenDie Namib-Wüste beheimatet eine Tierart, die aus Europa stammt und erst seit 100 Jahren den Bedingungen der Wüste ausgesetzt ist: Pferde. Sie sind Relikte des Diamantenbooms der deutschen Kolonialzeit - ebenso zurückgelassen wie die Geisterstädte der Minen, die vom Sand zurückerobert wurden. 200 Tiere leben hier: Nachfahren des einstigen Bestandes aus deutschen und englischen Militärpferden.
- Die Zugspitze - Eine Reise auf den höchsten Berg DeutschlandsDer Filmautor steigt vom Tal bis zum Gipfel der Zugspitze und entdeckt abseits der touristischen Wege einsame, beinahe unberührte Winkel und Täler, wo er auf spektakuläre Naturschätze wie der Eibsee mit seinem türkisblauen Wassser sowie eine Fülle von pflanzlichen und tierischen Lebens trifft. In wenigen Jahren aber wird die Klimaerwärmung das Bild der Landschaften nachhaltig verändert haben.
- Donau - Lebensader Europas: Vom Schwarzwald zum Schwarzen MeerDie Donau durchfließt zehn Länder Europas und ist damit das internationalste Flusssystem der Welt. Sie eint, trennt und bestimmt das Leben der Landschaften und der Städte, die sie passiert. Auch Metropolen wie Wien, Bratislava oder Budapest gibt die Donau ihren unverwechselbaren Charakter. Für Napoleon war der Strom die "Königin der Flüsse Europas", noch heute ist sie ein wichtiger Wasserweg.
- Dschungel unter Wasser: Das geheimnisvolle Leben im BaggerseeBaggerseen gelten selten als Biotope. Oft dienen sie zum Baden oder zum Angeln, im schlimmsten Fall als Mülldeponie. Doch der Straßburger Biologieprofessor und Unterwasser-Kameramann Serge Dumont hat einen besonderen Baggersee entdeckt, eine Welt voller Geheimnisse und Überraschungen, wo Hechte, Aale, ja sogar Quallen und Garnelen leben.
- Dschungelhunde - Brasiliens scheue JägerIn den Wäldern Brasiliens lebt eine Tierart, die so scheu ist, dass sogar in ihrer Heimat kaum jemand von ihr weiß - der Waldhund. Einst durchstreiften viele Waldhunde den atlantischen Regenwald Südamerikas. Aber durch die Abholzung der Wälder bleibt immer weniger Lebensraum für sie, und so kommt es, dass im Süden Brasiliens der Waldhund Charles im Privatwald eines engagierten Tierschützers lebt.
- Durch die Rote Wüste Westaustraliens - Karijini-NationalparkSprudelnde Bäche und schattige Wälder inmitten der Roten Wüste Westaustraliens - der Karijini Nationalpark ist eine der ältesten Landschaften der Erde. Geologen wollen hier herausfinden, wie und wann erstes Leben auf dem Planeten entstanden ist. Westaustralien ist trocken, aber sobald ergiebiger Regen fällt, breitet sich ein Blumenmeer aus. Botaniker untersuchen dieses "Wunder"."
- Ein Jahr am KirchseeDer Kirchsee ist etwa einen Kilometer lang und 300 Meter breit und liegt in einer urtümlichen Moorlandschaft. An einigen Stellen des Naturschutzgebietes ist das Baden erlaubt, das Moor im Süden des Sees aber darf nicht betreten werden und ist streng geschützt. Mit der Erlaubnis der Behörden hat sich der Naturfilmer Thomas Dammer dort ein Jahr lang aufgehalten und Natur und Tierwelt beobachtet.
- Ein Jahr unter Elefanten - Zwei Hamburger im Süden AfrikasIn Botsuana im südlichen Afrika leben noch über 130.000 Elefanten. Hier, in einer Welt, in der Erfahrung und Intelligenz, Mitgefühl und Ausdauer das Überleben sichern, gelangen den Filmemachern einzigartige Aufnahmen - so von anrührenden Begegnungen mit Familiengruppen etwa, in denen sich Elefantenmütter und -tanten liebevoll um die Kleinen kümmern, oder von einem Treffen der Elefantenbullen an einem Wasserloch, eine Art Erziehungscamp für Halbwüchsige.
- Ein Wald voller Gespenster - Lemuren im Dschungel MadagaskarsDurch die Abtrennung Madagaskars vom afrikanischen Kontinent vor 150 Millionen Jahren entwickelte sich auf der größten Insel im Indischen Ozean eine Flora und Fauna, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. So leben im Kirindy-Wald, einem der wenigen noch ursprünglichen Regionen auf der Insel, die kaum erforschten Zwergmausmakis. Sie sind die kleinsten Lebewesen aus der Ordnung der Primaten.
- Eine Reise mit dem LechEin Gewitter zieht auf, Blitze zucken, die ersten Tropfen fallen vom Gipfelkreuz an der Ravensburger Hütte und laufen herunter. Es sind viele Tropfen, die von hier aus auf die Reise gehen vom Hochgebirge bis ins Meer. Manche Tropfen werden ihr Ziel schneller erreichen, andere nie. Einige versickern im karstigen Untergrund, andere finden an der Oberfläche ihren Weg und erreichen den Lech.
- EisbärensommerEisbären sind während des Winters in ihrem Element, denn ihre Hauptnahrungsquelle sind Robben, die sie auf dem Packeis erbeuten. Wenn die Raubtiere im Sommer an Land schwimmen müssen, wird die Nahrungssuche deutlich schwieriger. Je nach Alter und Geschlecht reagieren sie unterschiedlich auf diese Zeit der Entbehrungen. Ein Filmteam beobachtete einige der einzelgängerischen Tiere an der Hudson Bay.
- Elstern - Clevere ÜberfliegerDer Ruf von Elstern ist häufig schlecht. Sie gelten als diebisch und hinterlistig. Tatsächlich sind die Rabenvögel sehr klug, neugierig und außergewöhnlich sozial: Ihr Leben hält spannende und lustige Geschichten bereit, die so nicht erwartet werden.
- Englands Wald der KönigeDer New Forest im Süden Englands ist einer der ältesten Wälder Europas. Er wurde vor fast 1000 Jahren für die Hirschjagd geschützt und Ackerbau ist dort verboten. Die New Forest Ponys leben wild und frei und spielen eine wichtige Rolle als "Landschaftsarchitekten". Der Film zeigt die Aufzucht eines Ponyfohlens und anderer Tierkinder in dieser artenreichen Landschaft.
- Ente auf AbwegenAuf der Terrasse einer Münchner IT-Firma baut eine Ente ihr Nest im Pflanzkasten. Die Freude der Mitarbeiter ist groß, die Ente wird Daisy getauft und ihr Brüten beobachtet. Doch das Büro befindet sich im sechsten Stock, und Entenküken müssen am ersten Tag der Mutter in ein Gewässer folgen. Drei Mitarbeiterinnen nehmen sich des Problems an und suchen dringend eine Lösung, um die Küken zu retten.
- Erdmännchen - Ein unschlagbares TeamErdmännchen leben in den Wüsten und Steppen des südlichen Afrikas, in einer Welt aus Sand und Stein. Über Jahrtausende haben sie sich perfekt an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst, ernähren sich von allem, was ihnen vor die spitzen Schnauzen gerät: Echsen, Skorpione, vor allem aber Käfer und andere Insekten. Doch sind sie selbst auch Opfer anderer Raubtiere wie Adler und Schakale.
- Estland - Wölfe, Biber, BärenDer Biologe, Sänger und Dramatiker Jaan Tätte unternahm mit seinem ebenfalls musisch begabten Sohn Jaan eine Reise durch ihr Heimatland. Die beiden wanderten entlang Estlands Küstenlandschaften und begegneten dort Kegelrobben, Bibern und Luchsen und hofften, auch Wölfe und Bären zu entdecken. Die baltische Natur mit ihren 1500 Inseln ist eine Inspirationsquelle für die beiden Künstler.
- Europas wilder Osten - Der Nationalpark Lagodechi in GeorgienDer Lagodechi-Nationalpark im Osten Georgiens wurde bereits zur Zeit der russischen Zaren zum Schutzgebiet erklärt. Dort leben der Ostkaukasische Steinbock und zahlreiche andere Tiere wie das Kaukasische Birkhuhn, die sich dem Leben im Hochgebirge angepasst haben. In den weiten Laubwäldern gibt es fast doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, viele von ihnen sind nur dort zu finden.
- Europas wilder Osten - Der Nationalpark Slitere in LettlandNeben einem außergewöhnlichen Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen wartet der Slītere-Nationalpark mit einer vielgestaltigen Landschaft auf. In Kurzéme im Westen Lettlands haben die Bäume im Küstenwald vor der Ostsee nasse Füße - Biber haben sie unter Wasser gesetzt. In den Fischerdörfern leben noch einige der wenigen Liven, die zu einer der kleinsten ethnischen Gruppen Europas gehören.
- Expedition Afrika: Unterwegs mit Fotograf und Filmemacher Reinhard MinkSeltene Gorillas, Löwen im Liebestaumel und die Folgen skrupelloser Wilderer: Der Film begleiten Fotograf und Filmemacher Reinhard Mink auf seiner Expedition durch Afrika. Seine Reise führt ihn zuerst zu den Berggorillas nach Uganda.
- Expedition AzorenAuf den Azoren erlebt der Filmemacher Reinhard Mink berührende Momente mit den bedrohten Tieren der Ozeane und erfüllt sich damit einen Kindheitstraum. Zuerst sucht er nach Pottwalen. Dann begleitet Reinhard Mink einen Schwarm Mobula-Rochen am Tiefseeberg "Princess Alice Bank". Zum Schluss schwimmt er mit Blauhaien und erlebt, wie Forschende versuchen, deren Leben und Lebensraum besser zu verstehen.
- Expedition Deutschland - Unterwegs mit Fotograf und Filmemacher Reinhard MinkBabyrobben am Strand von Helgoland, in der Luft Basstölpel, die größten Seevögel der Nordhalbkugel, außerdem seltene Salamander und kamerascheue Biber: Wir begleiten Fotograf und Filmemacher Reinhard Mink auf seiner Expedition durch Deutschland. Corona-bedingt sind all seine Fernreisen ins Wasser gefallen, jetzt widmet sich Reinhard Mink der heimischen Fauna.
- Expedition ins Schilf - Nationalpark Neusiedler SeeDer Neusiedler See ist der größte See Österreichs und bildet den zweitgrößten Schilfbestand Europas. Rund um den Steppensee ist es trocken, brütend heiß und windig. Fast sieht es hier aus wie in Afrika, und das nicht einmal eine Autostunde von der Millionenstadt Wien entfernt. Das Schilf wird hier zum Dschungel, bevölkert von einer riesigen Vogelkolonie - und der Dschungel hat seine Geheimnisse.
- Expedition Mittelmeer - GrenzgängerAn den Toren des Mittelmeeres vor der Meerenge von Gibraltar zwischen Spanien und Marokko kommen und gehen Meeresschildkröten, die eine weite Reise aus der Karibik hinter sich haben. Weitere Unterwasseraufnahmen zeigen, wie Delfine einen Schwarm Makrelen jagen. Auf dem Felsen von Gibraltar leben die berühmten Berberaffen. DNA-Analysen sollen klären, wann die Grenzgänger aus Afrika nach Europa kamen.
- Expedition Mittelmeer - Der WestenDas Mittelmeer ist einer der vielfältigsten und erstaunlichsten Lebensräume der Erde, Urlaubsfantasie und Reiseziel von Millionen. Jeder meint es zu kennen, doch es ist voller Geheimnisse. In keinem Meer der Erde sind die Tiere stärker bedroht als hier. Fast zwei Jahre waren die Expeditionsteams unterwegs, um seine Rätsel zu ergründen, um Tieren zu begegnen und Naturschützer zu begleiten.
- Expedition Mittelmeer - Der OstenDer zweite Teil der Reise ins Mittelmeer beginnt in der Ionischen See zwischen Italien und Griechenland. Das Team hofft darauf, Pottwale zu sehen. Leichter zu treffen ist die "unechte Karettschildkröte". Doch die Brutzeit der Schildkröten und die Hauptsaison des Tourismus fallen fatalerweise genau zusammen. Weiter nördlich, in der Nähe der Sporaden, gelingen Aufnahmen der seltenen Mönchsrobbe.
- Falken im Kloster des Heiligen FranziskusAuf einem Hügel am Ufer des Rio Guadiana im portugiesischen Alentejo liegt das Städtchen Mértola mit dem ehemaligen Kloster des Heiligen Franziskus. Das Besondere an Mértola ist, dass seine mittelalterlichen Bauten einen idealen Lebensraum für Vögel bieten, die in Felsnischen brüten. In den Klostermauern findet man Ortolane, Hausrotschwänze sowie die gefährdeten Rötelfalken.
- Faszinierende Flieger - Das Geheimnis der ZugvögelDer Vogelzug ist eines der größten Naturwunder. Milliarden von Vögeln ziehen nicht nur zu bestimmten Jahreszeiten über Ländergrenzen hinweg: An jedem Tag des Jahres sind Vogelpopulationen in Bewegung. Manche überqueren Kontinente, nur um an besonderen Orten ihre Federn zu wechseln und andere vollbringen physiologische Wunder, wenn sie Tausende Kilometer ohne Pause zurücklegen.
- Festmahl der TiereWas geschieht, wenn ein Lebewesen, egal ob Maus, Käfer, Hirsch oder Wildschwein, im Wald stirbt? Ein totes Tier ist zuerst ein Festmahl für die lebenden Tiere. Ein Forscherteam im Bayerischen Wald wollte genau wissen, was in freier Wildbahn mit Kadavern passiert, denn jeder Tod bedeutet Leben für zigtausende andere Lebewesen: Es ist der Anfang eines Kreislaufs, auf den wir alle angewiesen sind.
- Feuer, Fluten, Wirbelstürme - Überlebenstricks der TiereGeschildert wird, wie Tiere und Pflanzen Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Feuer, Erdbeben überleben: Einige spüren, was kommt, und können rechtzeitig fliehen. Andere müssen bleiben und zusehen, wie sie zurechtkommen. Jetzt beginnen sich auch Wissenschaftler dafür zu interessieren, wie Tiere und Pflanzen auf die Launen des Planeten reagieren, welch faszinierende Überlebensstrategien sie entwickeln und wie es manchen sogar gelingt, von der Katastrophe zu profitieren.
- Fichtelgebirge - Bayerns wilder NordenAls Vermittler zwischen den Interessen von Mensch und Natur und als Gebietsbetreuer im Naturpark Fichtelgebirge hat Eckardt Kasch eine verantwortungsvolle Aufgabe. Der Wildnis-Pädagoge und Geo-Ökologe überwacht den Bestand von geschützten Arten. Er ist davon überzeugt, dass sich im Norden Frankens schon bald wieder Luchse und Wölfe ansiedeln, denn in der nahen Oberpfalz wurden Luchse ausgewildert.
- Gämsen, Murmeltiere und Aalrutten - Die Berchtesgadener AlpenEin bildgewaltiges Naturporträt über Deutschlands einzigen Alpennationalpark. Gezeigt werden u. a. die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, der Watzmann oder der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands. Im Rahmen der großen Serie über Deutschlands schönste Naturregionen entstand das bildgewaltige Naturporträt über Deutschlands einzigen Alpennationalpark. Gezeigt werden extreme Lebensräume wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, der Watzmann mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands. Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein. In schwindelnder Höhe begegnet man Gämsen mit ihren neugeborenen Kitzen, immer auf der Hut vor den Fängen des Steinadlers, Tarnkünstlern wie dem Schneehuhn und Bergblumen wie dem legendären Edelweiß. Auf den Hochalmen balgen sich Murmeltiere in extremer Zeitlupe, und in den Tiefen des Königssees laicht die rätselhafte Aalrutte, ein Meeresfisch, den es vor zehn Millionen Jahren ins Süßwasser verschlagen hat.
- Gazellen - der große Sprung in die SaharaDie einst in der Sahara verbreitete Mhorrgazelle, eine Unterart der Damagazelle, gilt in der Wildbahn seit einigen Jahrzehnten als ausgestorben, hat aber dank eines Erhaltungszuchtprogramms verschiedener Zoos überlebt. Tiere aus einem Tiergarten im spanischen Almería wurden im ursprünglichen Verbreitungsraum wieder angesiedelt. Ein Naturfilmer rekonstruierte die Auswilderung der Hornträger.
- Geheime Jäger der SerengetiStreifenhyänen sind nachtaktiv. Es gelingt deshalb nur selten, diese als Einzelgänger bekannten Tiere zu beobachten. Dem Autor ist es jedoch gelungen, einem Hyänenpaar zu folgen, das bis nach Sonnenaufgang aktiv blieb und gelegentlich auch vor Sonnenuntergang den Bau aufsuchte. Der Filmautor lebt seit 30 Jahren in der Wildnis Afrikas am Südrand der Serengeti und wohnt in einem Dschungelcamp.
- Geheimnisvolle HochseeoasenAn den steilen Hängen von Unterwasservulkanen tummeln sich unzählige Meerestiere, oft auch seltene Arten, die nirgendwo anders mehr zu finden sind. Denn hier bleibt das Plankton haften und bietet so den Fischen Nahrung. Die Dokumentation zeigt einige dieser Oasen und untersucht, welche Auswirkungen der Tauchtourismus auf diese Lebensräume hat, und ob Schutzmaßnahmen helfen können, sie zu erhalten.
- Geheimnisvolle Tigerhaie: Spurensuche im OzeanEr zählt zu den größten und schönsten Raubfischen überhaupt: Der Tigerhai. Pfeilschnell, unberechenbar und scheinbar unersättlich versetzt der elegante Hochsee-Jäger im gestreiften Outfit Badende in aller Welt in Angst und Schrecken.
- Geheimnisvolle Welten - Nachts in Dschungel und PampaEin internationales Team aus Biologen und Naturfilmern will die Geheimnisse nachtaktiver Tiere lüften. Ihr Ziel ist es, herauszufinden, warum Tiere nachts aktiv sind, und wie sie sich in der Dunkelheit orientieren. Die Expedition führt das Team durch Mittel- und Südamerika, vom tropischen Dschungel Costa Ricas über die überschwemmten Wälder Amazoniens bis in die schroffe Bergwelt Patagoniens.
- Geheimnisvolles Mittelmeer - Von Berberaffen und FeuerfischenIm Laufe seiner Geschichte haben sich die Umrisse des Mittelmeers verändert. Bei Gibraltar war Afrika einst mit dem europäischen Kontinent verbunden und blockierte damit den Zufluss aus dem Atlantik. Das Mittelmeer trocknete aus und schuf an verschiedenen Stellen Landbrücken, über die Tiere zwischen den Erdteilen wanderten. So lebten einst Flusspferde und Elefanten auf der Insel Malta.
- Geht 'n Eisbär zum Arzt ... Training im Tiergarten NürnbergNoch vor wenigen Jahren waren Untersuchungen an Zootieren mühsam, manche gar nicht möglich. Das hat sich mit der Entwicklung des medizinischen Tiertrainings geändert. Im Tiergarten Nürnberg werden scheue Tiere täglich auf einen möglichen Eingriff vorbereitet, dies wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit praktiziert. Trotzdem durfte ein Filmteam die Veterinärin Katrin Baumgartner ein Jahr lang beobachten.
- Geisterkatzen: Im Tal der SchneeleopardenIm tibetanischen Hochland folgt der Film einer trächtigen Schneeleopardin auf ihrer Suche nach einem sicheren Revier. In einem Tal findet sie eine geeignete Höhle, in der sie zwei Junge zur Welt bringt. In den folgenden 18 Monaten dreht sich ihr Leben allein darum, die Kleinen mit ausreichend Nahrung zu versorgen und sie vor allen Gefahren zu schützen, die in der schroffen Bergwelt lauern.
- Geisterkatzen: Im Wald der LuchseIm Böhmerwald taucht ein seltener Jäger wieder auf. Über 100 Jahre lang war er verschwunden, nun ist der Luchs wieder sehr präsent. Beute und Platz für seine Kinderstube findet er reichlich. Auf leisen Pfoten kehrt Europas größte Katze in den Wald entlang der tschechisch-deutsch-österreichischen Grenze zurück. In eindrucksvollen, selten zuvor gesehenen Bildern dokumentieren der Natur- und Dokumentarfilmer Sigurd Tesche und sein Team das Leben eines der seltensten Raubtiere Europas. Auch andere Tiere wie Wildkatze, Wolf und Raufußkauz sind Protagonisten dieses Films. Die Hauptrolle aber spielen die charismatischen Jäger mit den Pinselohren: Tesche und sein Team begleiten die Luchse von der Geburt bis zu jenem Zeitpunkt, an dem sie sich auf leisen Pfoten davonmachen, um sich ein eigenes Revier zu erobern - irgendwo im Böhmerwald, im Wald der Luchse. Im Winter pfeift fast täglich ein eiskalter Wind über die Hochebenen, oft liegt der Schnee meterdick. Dem Luchsmännchen, auch "Kuder" genannt, macht die Kälte dank seines dichten Fells nichts aus. Sein mehrere hundert Quadratkilometer großes Revier überlappt sich mit dem einer Luchskatze. Mitten im Winter haben sie sich gepaart und gehen sich dann wieder ein Jahr lang aus dem Weg. Bald zieht sich das Weibchen auch von ihren schon fast erwachsenen Jungen zurück und sucht Unterschlupf in einer Felshöhle, um ihren nächsten Nachwuchs zur Welt zu bringen. Wenig später krabbeln zwei winzige, blinde Luchsbabys um sie herum. Die Luchse sind Nachkommen jener Tiere, die in den 1970er- und 1980er-Jahren im Böhmerwald angesiedelt wurden. Die großen Katzen waren schon früh in Europa ausgerottet. Am längsten hielten sie sich noch im Böhmerwald - bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.
- Geisterkatzen: In den Bergen der PumasIn Patagonien, weit im Süden von Chile und inmitten der schroffen Gebirgskette der Anden, verbirgt sich ein ganz besonderer Ort - der Nationalpark Torres del Paine. Er ist ein Paradies für Pumas.
- Geliebtes AlpakaIn den Hochgebirgen der Anden leben 90 Prozent aller Alpakas, sie gehören zu den wenigen Tierarten, die in 4.000 und 6.000 Höhe überleben können. Das Naturvolk der Q'eros sind direkte Nachfahren der Inkas und lebt mit und von den höckerlosen Kleinkamelen. Der neunjährige Christobal ist seit fünf Jahren Alpakahirte und wird nun Pate für ein neugeborenes Alpakafohlen. Der Junge gibt sein Bestes.
- Gemeinsam sind sie stark - Afrikas ZebramungosZebramangusten sind die Überlebenskünstler der afrikanischen Steppen und Savannen. Sie erreichen zwar gerade einmal die Größe eines Marders, doch gemeinsam sind sie stark. Im Familienverband entkommen sie Löwen und tricksen Schlangen aus. Zwischen Elefantenherden, hungrigen Wildhunden und angriffslustigen Greifvögeln kämpfen sie in dem im Herzen Tansanias gelegenen Selous-Reservat ums Überleben.
- Geparde - Afrikas elegante JägerGeparde sind die schnellsten Landtiere der Welt, doch unter den afrikanischen Raubtieren sind sie trotzdem das schwächste Glied der Kette. Da die Weibchen ihre Jungen alleine großziehen, müssen sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Der Film beobachtet ein junges Gepardenweibchen, das zum ersten Mal Junge aufzieht und zeigt die Überlebens- und Jagdstrategien in eindrucksvollen Bildern.
- Geschichten von der Bärenalm - Naturbeobachtungen im Nationalpark Bieszczady in PolenDas Bieszczady-Gebirge wird oft als der schönste und wildeste Winkel Polens bezeichnet. Das Mittelgebirge ist Teil der Ostkarpaten. Es liegt direkt an den Grenzen zur Ukraine und Slowakei. Der höchste Gipfel ist die Tarnica mit 1 364 Metern. Große Säugetiere wie Bären, Wölfe, Luchse und viele Vogelarten wie Schwarzstorch und Uhu sind hier zu Hause. Reh, Hirsch, Biber und Fischotter fühlen sich hier wohl. Die Pflanzenwelt ist sehr artenreich, sehenswert sind auch die weiten Buchenwälder.
- Gibraltar - Brücke zwischen den WeltenFür Fische und Meeressäuger ist die Straße von Gibraltar Passage zwischen Mittelmeer und Atlantik, den Vögeln dient sie als Brücke für ihren jährlichen Zug zwischen den Kontinenten. Meeresströmungen und starke Winde beeinflussen das Leben in und entlang der Meeresstraße. Bernhard Rübe und Walter Sigl zeigen in "Gibraltar - Brücke zwischen den Welten" die Tierwelt über und unter Wasser. Die Straße von Gibraltar trennt Kontinente und Meere - und verbindet sie. Die Wächter des Gibraltarfelsens, die Berberaffen, haben die Meerenge fest im Blick. Wie ihre wilden Artgenossen in Marokko, auf der anderen Seite der Straße von Gibraltar, werden sie jedes Jahr Zeugen einer massenhaften Tierwanderung: dem Vogelzug zwischen Afrika und Europa. Mehr als 100.000 Störche und Zehntausende von Raub- und Singvögeln überqueren die nur 14 Kilometer breite Meeresstraße. Nirgends lässt sich der Vogelzug entlang dieser westlichen Vogelzugroute besser beobachten als hier. Unter Wasser dient die Meerenge als Passage für Fischschwärme und große Meeressäuger. Das Filmteam taucht mit einem Familienverband von Grind- oder Pilotwalen, die im Meer zwischen den Kontinenten heimisch sind, und verfolgt die riesigen Pottwale, die zwischen Mittelmeer und Atlantik nach Beute jagen. Meeresströmungen und starke Winde beeinflussen das Leben in und entlang der Meeresstraße.
- Giganten im Mittelmeer - Pottwalen auf der SpurPottwale sind die größten Raubtiere der Erde. Sie jagen in den Tiefen der Ozeane und im Mittelmeer. Erst seit einigen Jahren erforscht der griechische Wissenschaftler Alexandros Frantzis die isolierte Population, Filmaufnahmen gibt es kaum. Gemeinsam mit dem deutschen Tierfilmer Thomas Behrend bricht er in die Gewässer vor Griechenland auf, um die heimlichen Giganten zu filmen. Etwa 200 Pottwale leben heute noch im westlichen Mittelmeer - sie zu finden ähnelt der Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen. Mit Unterwasser-Mikrofonen gelingt es, die Pottwale zu orten. Es ist schwierig, aber schließlich gelingt es Behrend, Zusammenkünfte von Pottwal-Weibchen zu filmen - einzigartige Bilder entstehen, die selbst den langjährigen Unterwasser-Kameramann berühren. Doch als er sich einer scheinbar friedlichen Gruppe im Wasser nähert, geschieht das Unfassbare: Die mächtigen Wale versuchen plötzlich, ihn zu vertreiben. Behrend schwimmt mit aller Kraft zurück - ein einziger Flossenschlag könnte ihn töten. Was dann folgt, werden Behrend und Frantzis nie in ihrem Leben vergessen: Mit atemberaubenden Aufnahmen dokumentiert dieser Film Verhaltensweisen von den seltenen Pottwalen.
- Gorillas unter Stress - Lebensraum am LimitDie Dokumentation zeigt das Leben der letzten freilebenden Berggorillas. Obwohl die Tiere immer stärkeren Umweltbelastungen ausgesetzt sind, ist ihre Zahl in den letzten Jahren gestiegen.
- Große Taten für kleine ArtenBesucht wurden Menschen, die sich leidenschaftlich für den Erhalt von gefährdeten Arten einsetzen: Der Golfclub Memmingen hat es sich im Rahmen eines Projekts zum Ziel gesetzt, ein Wildbienen-Mekka zu werden. Zwischen dem gepflegten Kurzrasen stehen dort nun Wildblumenwiesen. Im Landkreis Mühldorf am Inn kämpft der Landwirt Matthias Reissaus mit einer Wasserbüffelherde für seltene Gelbbauchunken.
- Großer Elefant - kleiner ElefantDer Große Elefant ist ein mächtiger Bulle, der im nordwestlichen Teil des Ngorongoro-Schutzgebietes in Tansania durch Steppe und Savanne wandert. Er ist nicht nur auf der Suche nach Nahrung, sondern auch nach paarungsbereiten Kühen. Die weiblichen Tiere leben mit ihren Kälbern in Familien-Gruppen, die ein Dutzend oder mehr Elefanten umfassen. Der Kleine Elefant ist eines dieser Kälber.
- GroßstadtspatzenDer Spatz gehört in bayerische Biergärten wie die Brezen, hinter deren Krümeln er her ist. Doch die frechen Vögel verschwinden aus Bayern. Seit 2016 steht der Spatz auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Wird er es schaffen, in unseren bayerischen Städten auf Dauer zu überleben?
- Grzimeks Erbe in AfrikaIm Westen Tansanias im Mahale-Mountains-Nationalpark leben rund 800 Schimpansen. Seit Jahrzehnten sind Forscher dort stationiert, um das Verhalten der Affen zu studieren. Das Aufspüren der Tiere ist ein magisches Erlebnis. Ein Filmteam begleitete den Schweizer Wissenschaftler Dr. Markus Borner, den Nachfolger des berühmten Zoologen Bernhard Grzimek, bei einem seiner Besuche bei den Primaten.
- Grzimeks Erbe in AsienIn "Grzimeks Erbe" werden Artenschutzprojekte vorgestellt, die Bernhard Grzimek in aller Welt initiiert hat. Für diese Folge waren Eberhard Meyer und Felix Heidinger in Asien unterwegs. Schon als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in Afrika seine ersten Projekte zugunsten der bedrohten Tierwelt in Angriff nahm, machte er immer wieder deutlich, dass es dabei auch um die Unterstützung einer armen Bevölkerung geht. Die von Grzimek gegründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt dehnte ihre Aktivitäten bis nach Asien aus, wo der Artenschutz ebenfalls mit dem Lebensstandard der einheimischen Bevölkerung steht und fällt. Solange es in Vietnam noch einen Markt für erlegte Affen gibt, werden sich auch Jäger finden, die in die abgelegensten Urwälder aufbrechen. Aber inzwischen sind hier, wie auch auf den Philippinen und in Indonesien, die Erben Grzimeks im Einsatz. Sie sind die entschlossenen Hüter so prachtvoller Wildtiere wie der Languren Vietnams, des Korallenschnabelhornvogels auf der philippinischen Insel Panay oder der Orang-Utans auf Sumatra.
- Grzimeks Erbe in SüdamerikaIn der 37. Fernsehsendung seiner Reihe "Ein Platz für Tiere" ließ der Zoologe Bernhard Grzimek eine südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen. Dem Direktor des Frankfurter Zoos war bewusst, dass er damit nicht nur seine Zuschauer faszinieren, sondern auch zahlreiche Menschen in Deutschland mobilisieren konnte, sich für die Erhaltung der letzen Paradiese dieser Welt zu engagieren.
- Haie eiskalt! Jäger zwischen Nordsee und GrönlandSeit Millionen Jahren beherrschen sie die Meere: Haie. Als geschickte Jäger in den Tiefen der Ozeane kennt man sie eher aus tropischen Gewässern. Über die Haie des Nordens und ihre Überlebensstrategien aber weiß man nur sehr wenig. Christina Karliczek will das ändern. Die Suche nach den kaltblütigen Meeresbewohnern führt das Team von den schwedischen Inseln bis an die grönländische Arktis.
- Haie, Hummer, HelgolandHelgoland, Deutschlands einzige Hochseeinsel, ist ein Naturwunder. Kegelrobben liegen mit ihrem Nachwuchs am winterlichen Strand. In den steilen Klippen nisten neben Lummen und Alken Basstölpel, Hochseevögel, die in Deutschland nur hier vorkommen. Auf Tauchgängen in den Gewässern entdeckt man zahlreiche exotische Tierarten wie Streifenbarben und Meeräschen, manchmal sogar Hai und Hummer.
- Haie leben gefährlichHaie sind als blutrünstige, gnadenlose Killer verschrien, die um des Tötens willen töten. Doch das ist reine Fiktion. Der Hai, Inbegriff des Raubfisches, ist überraschenderweise öfter Gejagter als Jäger, öfter gefährdet als Gefährder. Der Filmautor hat die faszinierenden und so extrem unterschiedlichen Lebewesen in bemerkenswerten Bildern festgehalten und bringt ihre Welt - weit entfernt von jeglicher Sensationslust - so nah wie kaum je zuvor.
- Hannah goes Wild: Abenteuer ArtenschutzDie junge Tierärztin Hannah Emde ist unterwegs in Namibia: Artenschutz, Abenteuer und persönlicher Einsatz stehen im Mittelpunkt. Hannah trifft Artenschützer*innen, die sich für das Leben von gefährdeten Geparden und Elefanten einsetzen. Die Tierärztin Maaike de Schepper führt gemeinsam mit Hannah einen Gesundheitscheck an Geparden durch, die im großen Naturreserverat von N/a'an ku sê leben.
- Hannah goes Wild: Die letzten ihrer ArtIn dieser Folge begegnet Tierärztin Hannah Emde den aussterbenden Spitzmaulnashörnern in Namibia und begleitet ein Nashorn-Tracking-Team bei ihrer harten Arbeit zum Schutz dieser Tiere. Außerdem geht sie dem Sinn und Unsinn der Trophäenjagd nach und beleuchtet das Thema auf vielen Ebenen: Sie spricht mit Einheimischen, aber auch mit kommerziellen Trophäenjäger*innen.
- Hasenalarm - Die Welt der LangohrenHasen sind auf allen Kontinenten heimisch, mit Ausnahme der Antarktis. Sportliche Florida-Waldkaninchen, schwimmende Sumpfkaninchen oder hakenschlagende Antilopenhasen: Hasen und Kaninchen sind immer auf Zack! Dieser Film porträtiert die Multitalente, die in den eisigen Wäldern Kanadas ebenso zu Hause sind wie in Deutschland. Doch wie unterscheidet man eigentlich Hasen von Kaninchen? Auch wenn es optische Merkmale wie Körperbau oder Ohrenlänge gibt, sie Einzelgänger sind oder sich in Gruppen tummeln, alle gehören zur Familie der Hasen. Das Florida-Waldkaninchen ist die am weitesten verbreitete Kaninchenart in Nordamerika. Es stellt seine Verführungskünste in dieser Dokumentation in der Umgebung von Chicago unter Beweis. Die Florida-Waldkaninchen kommen dort so häufig vor, dass sie von den Menschen mittlerweile kaum noch eines Blickes gewürdigt werden. Noch erstaunlicher sind die Sumpfkaninchen. Sie jagen nicht nur übers Land in atemberaubender Geschwindigkeit, sie durchqueren auch problemlos schwimmend Seen und Sümpfe. Eine Meisterleistung, die zum ersten Mal gefilmt werden konnte. Antilopenhasen hingegen sind eine der rund 30 Arten von echten Hasen, die in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet sind. Sie behaupten sich sogar in den Wüsten Arizonas. Ihre größten Feinde sind Wüstenbussarde, mit denen sie sich wahre Wettrennen liefern, in denen es um Leben und Tod geht. Sehr viel weiter nördlich leben die Schneeschuhhasen, die die Weiten Kanadas besiedeln. Durch jahrzehntelange Forschung haben Biologen wie Rudy Boonstra erstaunliche Dinge über sie herausgefunden: Wenn Schneeschuhhasen gestresst sind, weil sie beispielsweise ständig von Luchsen gejagt werden, haben sie weniger Nachkommen. Darunter haben wiederum ihre Jäger zu leiden und wandern ab. So erobern die Schneeschuhhasen, langsam aber sicher, ihre ursprünglichen Territorien, die nunmehr frei von Luchsen sind, wieder zurück. Zumindest so lange, bis sich die Luchse wieder in ihr ursprüngliches Gebiet zurückwagen und genügend Nahrung vorfinden. Dann beginnt dieser faszinierende Kreislauf von Neuem. Neben den wilden Vertretern der Langohren gibt es unzählige Zuchtkaninchen mit skurrilen Namen wie Französischer oder Englischer Widder, Englischer Schecke, Löwenkopfkaninchen, Angorakaninchen, Riesenkaninchen, Lohkaninchen und noch viele mehr, sie alle stammen von Wildkaninchen ab. Es gibt eine riesige Kaninchen-Fangemeinde, die Züchter überbieten sich gegenseitig: Wer hält den Weltrekord bei den Riesenkaninchen, wo werden die wichtigsten Preise für die Prachtexemplare verliehen? Eine der weltweit größten Versammlungen von Kaninchenzüchtern findet jährlich in den USA statt. Hier werden mehr als 10.000 Exemplare gezeigt. Ein aufregendes Ereignis für Kaninchen, Züchter, Veranstalter und Interessierte gleichermaßen! Kaninchen haben auch die Städte erobert: In Frankfurt gibt es ein Treffen mit Dr. Madlen Ziege, die vor allem die Unterschiede im Verhalten zwischen Stadt- und Landkaninchen studiert hat. So ist etwa der Fluchtreflex der Kaninchen, die in Frankfurts Parks massenhaft zu finden sind, viel weniger intensiv ausgeprägt als der ihrer Vertreter auf dem Land. Die "City-Langohren" sind somit deutlich relaxter.
- Hawaii - Paradies der Wale und VulkaneDie Landschaften und die dort beheimatete Tierwelt auf Hawaii sind einzigartig. In den zerklüfteten Canyons der Bergregenwälder leben die seltenen Kleidervögel. In den unwirtlichen Vulkanregionen existiert die Hawaii-Mönchsrobbe. Das Archipel bietet neben paradiesisch anmutenden Stränden durchaus auch lebensfeindliche Vulkanlandschaften, sattgrüne Regenwälder und staubtrockene Gegenden.
- Heimliche Helden - Keas in NeuseelandKeas lebten ursprünglich in den rauen Bergregionen Neuseelands. Mit der Zeit begannen die neugierigen und kreativen Vögel, die Annehmlichkeiten menschlicher Ansiedlungen für sich zu entdecken. Sie lernten es, in Häuser und Autos einzubrechen, Mülltonnen zu plündern und Werkzeuge zu benutzen. Nur zum Brüten und zur Aufzucht der Jungvögel ziehen sich die Keas in abgelegene Gebiete zurück.
- Held aus dem Dschungelbuch - Der LippenbärJeder kennt ihn aus dem Film "Dschungelbuch", den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Bären Balu. Über Lippenbären in freier Wildbahn ist jedoch wenig bekannt, da sie vielerorts vom Menschen verdrängt wurden, oder nur nachts aktiv sind. In Indien gibt es noch etwa 10.000 Lippenbären. Die Filmautoren rückten den scheuen Tieren erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz.
- Helgoland - Insel im SturmHelgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und etwas ganz Besonderes. Seit Jahrhunderten trotzt der rote Felsen den Elementen und bietet Mensch und Tier einen Zufluchtsort inmitten der rauen Nordsee. Tausende Zugvögel rasten hier auf ihrem Kräfte zehrenden Weg über die Deutsche Bucht, Seehunde und Kegelrobben bringen an den Stränden ihre Jungen zur Welt.
- HerbstweltenNoch ein letztes Mal zeigt sich die Natur in aller Pracht, wenn sich die Blätter der Laubbäume verfärben, Pilze in allen Farben und Formen aus dem Boden schießen und die tiefstehende Sonne Wiesen und Wälder golden erstrahlen lässt. Die Tage werden kürzer, ebenso die Sonnenstunden, und eine melancholische Stimmung breitet sich aus. Doch nur wer jetzt die richtigen Vorbereitungen trifft, wird den kommenden Winter überleben.
- Highway durch Australien - Der SüdwestenAuf der Reise durch Australien entdecken die Tierfilmer Ernst Arendt und Hans Schweiger Interessantes. Am südwestlichsten Punkt beginnen sie ihre Reise quer durch den Kontinent. Traumhafte Strände, Blumenwiesen und Eukalyptuswälder liegen an der Strecke. Possums, Bandicoots, Kakadus und Kängurus queren ihren Weg. Und neugierige Vögel inspizieren ihren Unimog.
- Highway durch Australien - Die NullarborVon den Traumküsten Westaustraliens fahren Ernst Arendt und Hans Schweiger ins trockene Inland, durchqueren die berühmte Nullarbor-Ebene und erreichen schließlich die Gegend von Adelaide. In Australien muss man alles mit Kängurus teilen: das Camp, den Strand und den Highway. Truckstopps sind Oasen nicht nur für Autofahrer. Auch bei der Kaffeepause finden die Naturfilmer interessante Tiere.
- Highway durch Australien - Ins rote ZentrumErnst Arendt und Hans Schweiger verlassen die Flinders Ranges und reisen durch die roten Wüsten Australiens bis nach Alice Springs, immer entlang einer stillgelegten Bahnlinie. Sie passieren Kunstobjekte der Aborigines und Bahnruinen, sehen winzige Zebrafinken, Raben, brütende Papageien riesige Warane und farbige Blumen im Wüstensand. In Alice Springs überrascht sie ein heftiger Regen.
- Highway durch die Prärie: Weites Grasland: Bisons, Kraniche und AntilopenDie Prärien Nordamerikas bieten auf der Strecke von Kanada im Norden bis an die mexikanische Grenze im Süden eine unglaubliche Vielfalt an grandiosen Landschaften und Lebensräumen. Kaum ein anderer Landstrich der Erde ist Schauplatz so vieler Geschichten von Freiheit und Abenteuer, die viele aus Wild-West-Filmen kennen. Diesen Lebensraum bereisen die Filmautoren in ihrem Expeditions-Unimog.
- Himmelsjäger - Die geheime Welt der LibellenDas Leben der Libellen ist voller Geheimnisse. Im Film zeigen spektakuläre Superzeitlupen und aufwendige Computeranimationen erstmals, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen, und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven. Libellen bevölkerten die Erde schon lange vor den Dinosauriern und haben sich dabei seit Jahrmillionen kaum verändert. Den Großteil ihres Lebens verbringen sie unter Wasser. Wo ihnen ihre außergewöhnlichen Fangwerkzeuge helfen, reiche Beute zu machen und gleichzeitig ein so fremdartiges Aussehen verleihen, dass sie in Science-Fiction-Filmen als Vorlage für Aliens dienten.
- Himmelsvögel - Die Kraniche von BhutanDie Kraniche gelten als "Vögel des Glücks" und werden im Königreich Bhutan "Himmelsvögel" genannt. Den Sommer verbringen die Vögel in Tibet, wo sie ihre Küken großziehen. Zusammen mit den erwachsenen Vögeln fliegen die Jungen dann ins Phobjikha-Tal in Bhutan, wo sie den Winter in einem Hochtal auf über 3.000 Metern verbringen. Zur Ankunft der "heiligen Vögel" wird dort das Kranich-Fest gefeiert.
- Himmelsziegen in den polnischen SümpfenIm äußersten Nordosten Polens liegt das größte naturnahe Flusssystem Europas: die Täler der Flüsse Narew und Biebrza. Zehntausende Zugvögel, die einen Zwischenstopp auf ihrem Weg in die sibirischen Brutgebiete einlegen, finden sich jedes Frühjahr auf den Überschwemmungswiesen ein. Aber auch Brutvögel, die hierzulande bereits zu den seltenen Arten zählen, finden hier ihr Zuhause.
- Hippos ganz nah - Das geheime Leben der FlusspferdeTierfilmer Sigurd Tesche zeigt die verschiedenen Seiten im Leben der Flusspferde in Afrika an zwei gegensätzlichen Orten: dem Masai-Mara-Nationalpark in Kenia, der Schauplatz einer der größten Tierwanderungen des Planeten ist und dem Luangwa-Nationalpark in Sambia, an dem sich über 40.000 Flusspferde tummeln - die größte Konzentration der Schwergewichte in Afrika.
- Hoanib - Heimat der WüstenelefantenHeißer Sand, wohin man auch blickt - die Namib ist die älteste Wüste der Welt, und gleichzeitig eine der lebensfeindlichsten. Und doch hat es eine Vielzahl von Tieren geschafft, sich an das harte Leben in Trockenen Sandwüste anzupassen. Die größten unter ihnen sind Wüstenelefanten. Um in der Wüste Namibias zu überleben, müssen sie lange, entbehrungsreiche Wanderungen auf sich nehmen.
- Huhn ist hip - Ein Hahn kommt selten alleinWährend eines Jahres begleitete ein Filmteam für diese Dokumentarreihe fünf Hühnerhalter und ihr Federvieh. Darunter sind die Flugbegleiterin Angelina, die ihre Paduaner Hühner von einer Webcam überwachen lässt, und Gabi und Klaus, deren Beziehung schon einmal auf dem Spiel stand, weil Klaus heimlich einen Hahn geschlachtet hat. Derweil besteht das Huhn Medi darauf, mit seiner Besitzerin ins Büro zu gehen.
- Huhn ist hip - Wolken über dem HühnerparadiesImmer mehr Menschen legen sich Hühner als Haustiere zu. Ein Jahr lang begleitete ein Filmteam fünf Hühnerhalter in ihrem Alltag mit dem Federvieh - darunter Angelina, die eine Hühnerstall-Webcam eingerichtet hat.
- Hummeln - Bienen im PelzHummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug.
- Hund oder Katze - wer ist klüger?Um herauszufinden, ob die Katze oder derHund intelligenter ist, schickte der Verhaltensforscher und Buchautor Immanuel Birmelin Vierbeiner auf eine amüsante Teststrecke. Während in einem Katzenzirkus bewiesen wurde, dass auch Samtpfoten aufs Wort gehorchen können, sorgte der Border Collie Rico in der Unterhaltungssendung "Wetten, dass …?" für Furore. Der Hund soll ein Vokabular von 200 Worten verstehen.
- HundeliebeRund zehn Millionen Hunde gibt es in Deutschland - und es werden immer mehr. Gerade in Zeiten von Corona boomt die Nachfrage. Aber warum zahlen wir für Hundewelpen vierstellige Beträge, kaufen vom Futter nur das Beste, verzichten auf Fernreisen, begleichen astronomische Tierarztrechnungen und pflegen vielleicht auch noch jahrelang ein Hundegrab für ein vierbeiniges Familienmitglied?
- Im Aufwind - Europas Erfolge im ArtenschutzAus vielen Ländern Europas kommen Erfolgsmeldungen von Naturschützern. Von einer eisigen Hochebene in Norwegen über einen erloschenen Vulkan in Nordirland bis zur Mittelmeerküste in Spanien, sind engagierte Menschen im Einsatz, bedrohten Tierarten zu helfen und ihnen eine zweite Chance zu verschaffen. Diese Projekte zeigen, dass es noch nicht zu spät ist und es sich lohnt, für die Natur zu kämpfen.
- Im Einsatz für den Planeten - Die Artenretter (1) - Von der Savanne bis zum NordmeerVom 25. April bis zum 8. Mai findet im chinesischen Kunming die 15. UN-Biodiversitätskonferenz statt. Um die dort diskutierten Probleme erlebbar zu machen, haben Kamerateams über zwei Jahre hinweg Naturschützer auf der ganzen Welt begleitet. So kämpft Grant Burden am Rand der Serengeti gegen Wilderer, und auf Borneo pflanzt Basuki Santoso auf ehemaligen Palmölplantagen wieder Regenwälder an.
- Im Einsatz für den Planeten - Die Artenretter (2) - Fliegende Nashörner und brennende WälderFür die Dokureihe haben Kamerateams Naturschützer auf der ganzen Welt bei ihrer Arbeit begleitet. In der zweiten Folge geht es unter anderem um die letzten Spitzmaulnashörner in der Serengeti und um die letzten Urwälder auf Borneo.
- Im Regenwald der GeisterbärenIm nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens, kurz vor Alaska, zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Sie ist Heimat von ganz besonderen Lebewesen. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren, und viele andere seltene Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald.
- Im Reich der Zwerge - Heimische MäuseMäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere unserer Heimat. Ob in Alpentälern, an Flussufern, auf Wiesen, Wäldern oder auf Dachböden und in Speisekammern - diese Nager sind überall zu finden. Der Film berichtet über die Lebensräume der kleinen Säugetiere, sowohl der Haus-, als auch der Wald-, Feld- und Zwergmaus. Die Kamera gibt den Blick frei auf die unterirdischen Bauten der Nagetiere.
- Im Reich des Drachen - Magisches SiebengebirgeIn der klar umrissenen Landschaftseinheit heben sich die Siebengebirgsgipfel ab wie die Zipfelmützen von Zwergen. Die magische Sieben erinnert an Fabelwesen und Riesen, an klappernde Ritterrüstungen und sakrale Riten. Magisch angezogen von dem markanten Vulkangebirge fühlten sich Ritter, Römer, Mönche und Romantiker. Sie alle hinterließen ihre Spuren: Stollen, Steinbrüche, Weinberge und Burgen.
- Im Reich des EisvogelsDer scheue Eisvogel findet in den bewaldeten Flusstälern des Westerwaldes alles, was er zum Überleben braucht. Der gerade einmal spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Ihm droht der Hungertod, wenn die Bachläufe zufrieren. So kann ein einziger Winter eine ganze Population auslöschen. Die Vögel setzen alles daran, die Verluste auszugleichen, sobald das Eis aufbricht.
- Im Reich des FroschkönigsEin unüberhörbarer Überlebenskünstler - der Teichfrosch. Er fühlt sich überall zu Hause, wo es Wasser gibt. Schmale Bäche, breite Flüsse, kleine Teiche und große neu entstandene Seen sind sein Revier. Und sie prägen auch die Landschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ebenso vielfältig ist die Zahl der Tiere, die im und am Wasser leben. Der Teichfrosch jagt am Ufer der Mulde Insekten, und gleichzeitig kämpfen am Grund Galizische Flusskrebse um einen Fischkadaver. Froschweibchen legen ihren Laich in Ballen an den Rand des Tagebausees ab, während ein paar Meter tiefer ein Wels Brutpflege betreibt. Und als Kaulquappen in den Plothener Teichen zu Fröschen werden, macht sich im Uferschilf ein junger Kuckuck im Nest der Teichrohrsänger breit. Diese filmische Reise durch das Reich und Leben der Teichfrösche in Mitteldeutschland streift dabei die Brutkolonien der Kormorane und Bienenfresser, taucht mit dem Biber in seinen Bau und hinab zu den seltenen Süßwasserpolypen in den Tiefen eines Steinbruchs.
- Im Wald der Kobolde - Siebenschläfer im SpessartIm Sommer verwandelt sich der Siebenschläfer in einen munteren Kobold. Bei uns ist der Siebenschläfer selten, denn er liebt Wärme und die kann ihm Bayern nur an einigen wenigen Plätzen bieten. Den Namen "Siebenschläfer" hat man dem Tier gegeben, weil er von Oktober bis April sieben Monate schläft. Im Film wird mit faszinierenden Bildern Einblick in das Leben dieser Tierart gegeben.
- Im Wolfsgebirge der OstkarpatenDrei Jahre lang zog ein Filmteam durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten. Im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine suchten sie nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die dort einst heimisch waren und nun wieder sind. Dieses Gebiet, eines der letzten nahezu unberührten in Europa, wurde schon in früheren Zeiten "Wolfsgebirge" genannt.
- In den Feuerwäldern Westaustraliens - Die Walpole WildernessIn der Walpole Wilderness Area wird der Erhalt der Red-Tingles-Eukalypten gefördert. Die Bäume sind durch ihre hochbrennbaren Öle anfällig für Feuer. Deshalb unterhält die dortige Naturschutzbehörde sogar eine eigene Feuerwehr.
- In den Tiefen des Pazifiks - Tiefenrausch und Tropenriffe Bunte Korallenriffe, weiße Strände und Südseevölker - im Pazifik liegen die letzten Paradiese unserer Erde. Aber der Pazifik hat auch geheimnisvolle und gefährliche Seiten. Der Deutsche Florian Graner, die Engländerin Kate Humble und der Amerikaner Mike DeGruy stoßen im Inselreich Mikronesien in unbekannte Tiefen vor, um neue Arten zu suchen. Sie dringen dabei in eine unbekannte Welt vor.
- In den Tiefen des Pazifiks - Mantarochen und Muränen Der Deutsche Florian Graner, die Engländerin Kate Humble und der Amerikaner Mike DeGruy begeben sich im Inselreich Mikronesien in bisher unbekannte Tiefen, um neue Arten im Pazifik zu suchen. Vor der Insel Yap schwimmt das Team mit Weißspitzenriffhaien, gerät in einen Makrelenschwarm und trifft auf die langersehnten majestätischen Mantarochen. Wie schwerelos gleiten die Tiere durch das Wasser.
- In den Urwäldern VietnamsAuf seinen Patrouillen und Einsätzen, die ihn inzwischen in alle Landesteile Vietnams führen, bestätigt sich immer wieder Tilo Nadlers Überzeugung, dass die Zerstörung der Natur letztlich auch den Menschen eines Tages die Lebensgrundlage nehmen wird. Heute steht Tilo Nadler vor einer Herausforderung: Er will Hatinh-Languren in ihren ursprünglichen Lebensraum zurückbringen.
- Indiens wilde EselIm Westen Indiens lebt der Khur, der Indische Wildesel. Nur Überlebenskünstler haben hier noch eine Chance. Die Genügsamkeit der Wildesel ist in dieser Region legendär. Der Bauer Punja ist wahrlich kein Typ eines Kriegers. Aber wenn er nachts sein Feld gegen Wildesel verteidigt, dann geht es um die Existenz seiner Familie. Aber auch auf der Seite der Wildesel geht es ums Überleben.
- Insel am Ende der Welt - Wundersames TasmanienTasmanien ist auch die Heimat von allerlei kuriosen Kreaturen wie Schnabeligel, Schnabeltier, Quall und anderen Beutlern. Tasmanische Teufel sind gar nicht abscheulich und durchaus zum friedlichen Umgang miteinander fähig. Doch auch dieses Tier hat, wie sein einziger Fleisch fressender Mitbewohner, ein großes Problem. Er ist vom Aussterben bedroht. Eine Krankheit sucht die Tasmanischen Teufel heim.
- Insel der AlbatrosseAuf Bird Island in Südgeorgien leben Pinguine, Robben und Albatrosse. Diese ortstreuen Vögel werden seit über fünfzig Jahren von Ornithologen der British Antarctic Survey beobachtet. Um den Nachwuchs mit Tintenfisch zu füttern, fliegen die Albatrosse tausende Kilometer weit. Nicht immer kehren sie von ihren Streifzügen zurück – viele Vögel verenden qualvoll an den Haken von Langleinenfischern.
- Insel der Pinguine - SüdgeorgienSüdgeorgien ragt mitten im Südpolarmeer wie ein Gebirge aus dem Wasser. Die Stürme der Antarktischen See prallen hier auf 3.000 Meter hohe Bergrücken. Die Gewässer der Inselgruppe sind artenreich. Sie sind das Lebenselixier der großen Tierkolonien Südgeorgiens: Millionen Königs- und Gelbschopfpinguine, tausende Seeelefanten, sowie mehr als drei Millionen Seebären.
- Invasion der kleinen Räuber: Goldschakal, Marderhund und WaschbärSie sind immer hungrig, sie werden immer mehr und sie nehmen Einfluss auf den Naturkreislauf. Denn die heimische Tierwelt ist nicht auf eingeschleppte oder eingewanderte Räuber wie Waschbär, Marderhund, Mink und Goldschakal eingestellt. Umweltschutzorganisationen in Deutschland schlagen Alarm. Die Zahl der eingeschleppten und eingewanderten Kleinbären und kleinen Raubtieren steigt und steigt.
- Island: Sommer der PolarfüchseIm rauen Norden Islands finden die Seefüchse reichlich Nahrung, während die Strandfüchse ständig Hunger leiden. Ein Filmteam hat zwei Fuchsfamilien bei der Aufzucht ihrer Jungen begleitet.
- Jacques Cousteaus VermächtnisIn einer faszinierenden Mischung aus Tierbeobachtungen, historischen Aufnahmen und aufwendigen Inszenierungen zeichnet Ulf Marquardt Leben und Werk des großen Meeresforschers, Filmemachers und Erfinders Jacques Cousteau nach. In "Jacques Cousteau's Vermächtnis" erlebt der Zuschauer eine kurzweilige Reise um die Welt, denn gedreht wurde an Originalschauplätzen auf drei Kontinenten und in vier Meeren. Zwei Jahre lang folgte das Kamerateam Jacques Cousteaus Spuren. Das Filmteam hat nicht nur alte Haikäfige und Ruinen einer Unterwasserstadt am Grund des Roten Meeres gefilmt, sondern auch eher unscheinbare Relikte: Dazu gehören zum Beispiel die Reste eines hölzernen Pferchs, den Cousteau vor 40 Jahren für eine gefangene Seekuh gebaut hatte. Doch noch wichtiger als solche Funde ist auch heute noch der Einfluss, den Cousteau als Naturschützer hatte. Ulf Marquardt zeigt in seinem Film deutlich, wie Cousteaus Persönlichkeit durch seine jahrzehntelangen Reisen auf den Ozeanen der Welt beeinflusst wurde: Er verwandelte sich nach und nach in einen radikalen Kämpfer für den Umweltschutz. Dass es heute in Florida so viele der friedlichen Seekühe wie wohl noch nie zuvor gibt, geht direkt auf Cousteau zurück. Denn die Ausstrahlung seines Filmes "Die vergessenen Seejungfrauen" löste die Erforschung und den Schutz der Seekühe aus. Die Aufnahmen der heutigen Seekühe in einem dicht besiedelten Florida und deren rührende Geschichten gehören zu den bewegendsten Momenten der Dokumentation "Jacques Cousteau's Vermächtnis".
- Japans Garten Eden - Die Insel IriomoteZwischen dem Chinesischen Meer und dem Pazifik, im äußersten Süden Japans, liegt die Insel Iriomote: ein Juwel, von dichten tropischen Wäldern bedeckt. Hier leben einige der seltensten Tiere der Erde. Darunter die Iriomote-Katze, die Schlangenweihe und der Ryukyu Flughund. Iriomote ist ein Hotspot der Artenvielfalt und zählt daher zum UNESCO-Weltnaturerbe.
- Japans wilder Norden - Bären, Wale, RiesenseeadlerAuf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaidō liegt das Weltnaturerbe Shiretoko. Hier jagen Braunbären nach Lachsen und gehen Riesenseeadler und Fischuhus auf Beutezug. Die Vielfalt der Arten existiert nur aufgrund gewaltiger Packeismassen, die im Winter vom Amur nach Hokkaidō driften. Doch das Eis wird durch den Klimawandel immer weniger und das Paradies ist zunehmend bedroht.
- Jenseits der Wildnis - Tiere in unserer NäheDie Dokumentation zeigt eindrucksvoll, wie Wildtiere in Mitteleuropa ihren Platz in einer zunehmend technisierten Landschaft suchen: zwischen Windrädern, Lawinenschutzanlagen, Flughäfen und Straßen. Der Film macht sichtbar, wie Flächenversiegelung, intensive Landwirtschaft und Energiewende Lebensräume zerstören - und warum gesunde Landschaften mit fruchtbaren Böden überlebenswichtig für Mensch und Natur bleiben. Mitteleuropa im 21. Jahrhundert: ein Kontinent geprägt von schnurgeraden Verkehrswegen, technischen Anlagen und industriellen Strukturen. Wo einst Wildnis war, dominieren heute Hallen, Parkplätze, versiegelte Flächen und grafisch anmutende Landschaften. Regisseur und Kameramann Patrick Centurioni zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Wildtiere sich einen Platz in der zunehmend technisierten Landschaft suchen: Rehe, die unter Windrädern auf Agrarflächen grasen. Gämsen, die sich durch hochalpine Lawinenschutzanlagen bewegen. Füchse, die am Rand einer Flughafenlandebahn jagen. Braunbären, die in Rumänien an Straßenrändern vorbeifahrende Autofahrer um Futter anbetteln. In den Alpen flüchten Schneehühner und Bartgeier vor Mountainbikern. Für viele Tiere gibt es keine Wildnis mehr. Der Mensch verändert ihre Lebensräume einschneidend: Jeden Tag werden in Deutschland 50 Hektar Fläche, das entspricht 70 Fußballfeldern, zu Verkehrs- und Siedlungsgebieten umgewandelt. Moderne Landwirtschaft gefährdet das Überleben vieler Arten. Und auch regenerative Energiequellen wie Windräder und Solarfelder haben ökologische Folgen. Welche Konsequenzen haben diese Veränderungen - auch für die Zukunft der Menschen? Wo findet Natur überhaupt noch genügend Raum? Der Film zeigt: Nur gesunde Landschaften mit fruchtbaren Böden liefern langfristig Nahrung und sauberes Wasser. Es ist Zeit, mit der Natur zu wirtschaften, auch im 21. Jahrhundert, in Zeiten einer modernen Zivilisation.
- Kämpfer und Könige - Afrikas FlusspferdeDie Wasserwelt des Luangwa in Sambia ist die Heimat zahlloser Flusspferde. Es gibt nur wenige Orte in Afrika, an denen so viele dieser Schwergewichte leben. Mächtige Bullen, an die vierzig Jahre alt und bis zu vier Tonnen schwer, herrschen hier über ihre Reviere und kleine Herden.
- Kängurus - Australiens Rote RiesenDas glühend heiße Zentrum Australiens ist die Heimat der Roten Riesenkängurus. Sie sind die Helden des Outbacks, denn sie haben es wie kaum ein anderes Säugetier geschafft, sich an das äußerst karge Leben auf dem roten Kontinent anzupassen. Heute sind sie die größten Beuteltiere der Erde. Die Filmemacher erzählen ihre spannende Geschichte. Alles dreht sich um Rusty, ein Känguru-Männchen.
- Kaktus HotelIm Südwesten der USA locken Kakteen unzählige tierische Besucher an. Ständig wird ein- und ausgecheckt, werden Feste gefeiert, Bündnisse geschmiedet und Dramen durchlebt. Das "Kaktus Hotel" bietet seinen Gästen klimatisierte Penthouse-Suiten, kuschelige Balkone und duftende Terrassen mit grandioser Aussicht. Jeder Gast ist ein Individuum und hat erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt.
- Kampf um MontecristoDie Biologin Francesca Giannini möchte auf Montecristo das Gleichgewicht der Natur wiederherstellen und eine Welt schaffen, wie sie war, bevor der Mensch die Küsten des Mittelmeers besiedelte.
- Kamtschatka - Die Abenteuer der jungen BärenSieben Monate lang beobachteten die russischen Filmemacher Irina Zhuravleva und Vladislav Grishin zusammen mit dem Naturschützer und Fotografen Igor Shpilenok zwei Bärenmütter und ihren Nachwuchs, einmal Zwillinge und die anderen als Vierlinge sogar. Entstanden sind faszinierende Aufnahmen in einer von Menschen kaum berührten Natur in Süd-Kamtschatka.
- Kenia - Eine Oase im Sand: Leben im ÜberflussStaub, Sand und flirrende Hitze - es herrscht Trockenzeit in Tsavo, einer Wildnis im Süden von Kenia. Die Dürre macht vielen Wesen das Leben schwer, und auch die ausgedörrte Landschaft selbst dürstet es nach Wasser. Ohne das kostbare Nass gibt es auf Dauer kein Dasein - umso wichtiger sind die wenigen Wasserstellen für die Bewohner von Tsavo.
- Kenia - Eine Oase im Sand: Kampf ums ÜberlebenDer Himmel verdunkelt sich, als zu Beginn der Trockenzeit riesige Schwärme von Blutschnabelwebern am Wasserloch in Kenias Tsavo-Nationalpark eintreffen. Die Vögel kommen aus dem Norden, wo sie ihre Jungen großgezogen haben. Jeder dieser etwa spatzengroßen Vögel nimmt nur wenige Schnabel voll Wasser, aber in der Summe trinkt ein Schwarm Tausende Liter am Tag ...
- Kinder der Sonne - Unsere SchmetterlingeIn kaum einer anderen Tiergruppe herrscht eine derartige Vielfalt an Formen und Farben wie bei den Schmetterlingen. Unter den fast 4.000 Schmetterlingsarten, die unsere Wiesen, Wälder, Felder, aber auch unsere Gärten bevölkern, gibt es neben Winzlingen mit einer Flügelspannweite von gerade einmal 10 Millimetern Riesen, deren ausgebreitete Flügel 16 Zentimeter messen.
- Kleine Helden - Hamster und HasenNiedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder. Die Nager sind in anderen Regionen Deutschlands längst ausgestorben, doch im südlichen Niedersachsen finden sie bis heute Schutz und Nahrung. Die Doku beobachtet Feldhasen und Feldhamster in Niedersachsen im Jahreslauf.
- Kleine Katze - Große FreiheitIn einem Dorf im Süden Guyanas kümmert sich der junge Falton um das Margayjunge Ocilla. Die kleine Raubkatze kann nur überleben, wenn sie für die Wildnis fit gemacht wird und in einem geschützten Naturraum ausgewildert wird. Monatelang zieht Falton mit der Katze durch den Regenwald und lehrt das Tier, wie man im Wald überlebt. Dabei nutzt Falton das überlieferte Wissen seines Volkes der Wapishana.
- Kleine liebenswerte AlaskanerWenig ist über die Pfeifhasen bekannt, es gab kaum Filmmaterial. Die kleinen Hasen machen im Sommer Heu, legen Vorräte für den langen Winter an. Die kleinen Kerle rennen und schuften, als sei der Alaska-Sommer zu kurz für ihre Arbeit. Mit viel zu großen Heuladungen flitzen sie blitzschnell über die Steine und bringen den Kameramann ins Schwitzen. In Nebenrollen: Baumstachler und Murmeltiere.
- Kleine Meise ganz großDie Kohlmeise ist die größte heimische Meise und von ihrer Anzahl her die häufigste, die es überall in Europa gibt. Sie ist deshalb auch die wahrscheinlich bekannteste Meisenart. Aber kennen wir den "Allerweltsvogel" mit der schwarzen Haube und dem gelben Gefieder? Der Film entführt in eine faszinierende Welt direkt vor unserer Tür, die den meisten von uns bisher verborgen blieb.
- Kleiner Langschläfer hellwach - Die HaselmausTierporträt Haselmaus (verwandt mit Siebenschläfer) mit Beobachtung ihrer meist nachtaktiven Lebensweise während kurzer Saison vom späten Frühjahr bis zum Beginn des langen Winterschlafs in artgerechtem Lebensraum, einem mit Büschen bestandenen Waldrand, begünstigt in diesem Fall durch die Nähe zu einem (pestizidfreien) Golfplatz, mit Vorstellung weiterer hier lebender Tierarten bzw. Fraßfeinde.
- Klippschliefer - Überlebenskünstler in SüdafrikaSie sind klein, kuschelig und ähneln Murmeltieren: Klippschliefer. Besucher der Kapregion Südafrikas bewundern ihre Kapriolen auf den Felsen am Rande des Abgrunds und erfreuen sich an ihrem Charme. Auch wenn man es ihnen nicht ansieht, ihre engsten tierischen Verwandten sind Elefanten und Seekühe. Der Film zeigt das Leben der Klippschliefer und ist zugleich ein Porträt der Küstenregion Südafrikas.
- KönigsechsenWarane sind vor allem eins: außergewöhnlich clever. Diese listigen Kreaturen haben eine Menge überraschender Strategien auf Lager, vor allem was ihre Futterjagd und Fortpflanzung angeht. Kein anderes Reptil kann es mit ihrem Verstand aufnehmen. In Gefangenschaft hat man hat ihnen sogar schon "das Zählen" beigebracht.
- Königstiger - Kampf ums ÜberlebenDer Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region, doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können. Tiger sind Einzelgänger und halten ein Revier normalerweise für sieben bis acht Jahre. Dass Machlis Herrschaft bereits länger als ein Jahrzehnt andauert, zeigt ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Der Rajbagh-See lockt Axis- und Sambarhirsche, die Hauptbeute der Königstiger. In diesem perfekten Umfeld bekommt Machli fünf Mal Nachwuchs. Neun ihrer Jungen überleben bis ins Erwachsenenalter. Keines wagt zu bleiben - bis auf Satra. Machlis selbstbewusste Tochter vertreibt in spektakulären Machtkämpfen ihre Schwestern Athara und Unis aus dem Gebiet und stellt sich schließlich ihrer Mutter ...
- Kolumbien - Zwischen Amazonas und OrinocoIm Reich des Amazonas steht dichter Regenwald, während der Orinoco und seine Nebenflüsse durch weites Grasland fließen. Am Nebenfluss Rio Caquetá lebt das Volk der Muinane fern jeder Zivilisation. Es pflegt seine uralte Kultur. Die Cocapflanze spielt darin eine wichtige Rolle. Für die Indigenen ist Coca eine Heilpflanze und ein Teil der Natur, von der und in der sie leben und die ihnen alles schenkt.
- Kolumbien - Zwischen Pazifik und AndenDiese Reise führt von der Pazifikküste, wo sich im Sommer tausende Buckelwale versammeln, bis in den Los-Nevados-Nationalpark. Dort faszinieren die schneebedeckten Vulkane der kolumbianischen Anden mit ihren einzigartigen Pflanzen, schillernden Kolibris, putzigen Faultieren und scheuen Brillenbären. Die seltene Harpyie, einer der größten Greifvögel der Erde, brütet jedoch nur noch auf Waldinseln zwischen Rinderweiden.
- Korsika - Wildnis zwischen Bergen und MeerSchneebedeckte Gipfel, malerische Sandstrände: Korsika ist landschaftlich eine Insel der Gegensätze und bietet zudem eine überraschende Tier- und Pflanzenvielfalt. Bis heute sind 146 endemische Pflanzen und rund ein Dutzend endemische Tierarten gezählt worden, also Arten, die es ausschließlich auf Korsika gibt. So ist die Insel die Heimat des Korsischen Hirsches und bedrohter Schildkröten.
- Kragenbären im TigerwaldDer Bestand des Kragenbären in Südostsibirien schrumpft unaufhaltsam. Als der Forscher Alex Sedow in seinem Pachtwald keine Kragenbären mehr findet, befürchtet er, dass sie abgewandert sind. Sowohl Futtermangel als auch ihr Erzfeind, der Amur-Tiger, könnten sie vertrieben haben. Weil er sich Sorgen um ihren Fortbestand macht, startet Alex eine Expedition in die Taiga. Seine Suche ist ein lebensgefährliches und mühsames Unterfangen.
- Krieg der AmeisenDer Film zeigt mit aufwendigen Makroaufnahmen die lange unentdeckte Welt der Argentinischen Ameisen: Wie sie leben, wie sie kämpfen, wie sie ihre Macht erweitern, und mit welchen Strategien sie es geschafft haben, das größte Raubtier der Welt zu erschaffen. Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige, nur zwei Millimeter große Argentinische Ameisen eine Kolonie mit biblischen Ausmaßen erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bekämpfen ihre Rivalen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten innerhalb kürzester Zeit alle heimischen Ameisenarten. Wissenschaftler beobachten ihr Potenzial, ganze Ökosysteme zu verändern. Mit modernsten Makro-Filmtechniken folgt Filmemacher Stefan Geier den Argentinischen Ameisen auf ihrer Spur zur Machtergreifung - in einer für uns meist unsichtbaren Welt. "Krieg der Ameisen" zeigt, wie es die Argentinischen Ameisen geschafft haben, zum größten Raubtier der Welt zu werden - auf einer Reise in den erbarmungslosen Mikrokosmos zu unseren Füßen.
- Krokodile - das wahre Leben der UrzeitechsenKrokodile bevölkerten schon vor über 200 Mio. Jahren als Zeitgenossen der Dinosaurier die Erde. Oft mehr als eine halbe Tonne schwer und bis zu sechs Meter lang, gelten sie als brutale Killermaschinen und Menschenfresser. Krokodile sind geschickte Jäger. Sie wenden Techniken an, die man diesen archaischen Wesen, deren Gehirn gerade einmal die Größe einer Walnuss hat, nicht zutrauen würde.
- Kühle Schönheiten - AlpenseenDie Steinwelt der Alpen wird auch geprägt von Sturzbächen, Wasserfällen und traumhaft funkelnden Seen. Das Wasser frisst spektakuläre Höhlen ins Gebirge und lässt dort zauberhafte Unterwasserwelten entstehen. Doch diese sind äußerst schwer zu betauchen, deswegen gibt es bisher kaum Filme über die geheimnisvollen Lebensräume.
- Kurt und seine WölfeZwölf Wölfe, 17 Hunde: Mit diesen Tieren arbeiten die Forscher im Wolf Science Center in Ernstbrunn bei Wien, um herauszufinden, worin sich Hunde und Wölfe unterscheiden, und wo ihre Gemeinsamkeiten liegen. Als Vorfahren der Hunde übten Wölfe schon immer eine Faszination auf den Menschen aus. Richtig erforscht sind diese Tiere bis heute nicht. Leiter dieser Einrichtung ist Prof. Kurt Kotrschal.
- La Réunion - Feuerinsel und TropenparadiesMitten im Indischen Ozean liegt eine tropische Insel voller Kontraste - auf der einen Seite einer der aktivsten Vulkane der Erde und auf der anderen vielfältige tropische Wälder und traumhafte Strände: das französische Überseedepartement La Réunion. Zwei Drittel der Insel mit Wäldern, Seen und Vulkan sind jetzt in einem neuen Nationalpark geschützt. Kurz nach Eröffnung des Parks ist der Piton de La Fournaise ausgebrochen.
- Land der Adler - Britisch Kolumbien im WinterWinter heißt in Britisch Kolumbien Temperaturen von plus 10 bis minus 30 Grad. Warme Küsten, Kaltregenwälder, hochalpine Regionen und Gletscher formen die Westküste Kanadas. Die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2010 werden gesäumt von einer einzigartigen Landschaft, einer vielfältigen Tier und Pflanzenwelt. Von und mit dieser Natur leben bis heute die einheimischen Indianer.
- Leben mit dem JaguarEiner der wichtigen Lebensräume für den Jaguar ist das Pantanal. Doch in dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht - viele Viehbesitzer lassen die Jaguare heimlich vergiften. Um die großen Katze besser kennen zu lernen, haben sich die Forscher mithilfe von Senderhalsbändern an die Spuren einiger Jaguare geheftet.
- Lettland - Wildnis zwischen Russland und RigaMusikprofessor Valdis Muktupavels wandert durch seine lettische Heimat und sammelt traditionelle Lieder seiner Landsleute. Auf seinem Weg lernt Valdis den Stimmen der Natur zu lauschen. Inspiriert durch die Klänge der Natur, komponiert Valdis kleine Melodien, schnitzt sich eine Flöte aus getrockneten Schilfstengeln, lockt Tannenmeisen mit einer Tonpfeife heran und fordert ein Rudel Wölfe mit kraftvoller Stimme zur Antwort heraus. Valdis beginnt seine Wanderung in Riga, dem pulsierenden Mittelpunkt Lettlands. Auf einem Hochhausdach brütet die größte Seeschwalbenkolonie des Landes. In Kurzeme westlich von Riga mit seinen langen, einsamen Ostseestränden und fruchtbaren Ebenen erlebt Valdis den Frühling mit dem traditionellen Frühlingsfest, beobachtet die Bekassine bei der Balz und Fohlen ausgewilderter Przewalski-Pferde beim Spiel. In Vidzeme im Nordosten durchwandert er Hügellandschaften mit unzähligen Seen, während die Bauern ringsum mit Pferdewagen die Ernte einbringen. Sein Weg führt am Rand eines großen Hochmoors vorbei, das von den Rufen der Kraniche beherrscht wird. Je weiter Valdis nach Osten kommt, desto dünner wird das Straßennetz. In Latgale, der russisch-orthodox geprägten Grenzprovinz im Nordosten, leben die Menschen in armen Dörfern. Vorbei an Elchen, Bibern, und Fischottern fährt Valdis mit dem Pferdewagen durch tief verschneite Wälder zur Weihnachtsmesse und kehrt schließlich über die vereiste Daugava, Lettlands größten Fluss, nach Riga zurück. Zu Hause angekommen, verarbeitet er seine Eindrücke in einem neuen Musikstück - eine gelungene Komposition aus lettischen Weisen und natürlichen Klängen.
- Letzte Hoffnung HamsterinselDem Feldhamster geht es immer schlechter. Einst ein Allerweltstier, gibt es ihn in Bayern aktuell nur noch im Regierungsbezirk Unterfranken. Doch auch dort ist sein Bestand dramatisch eingebrochen, in manchen Bereichen innerhalb von zwei Jahren um über 90 Prozent. Haben die Feldhamster in Bayern überhaupt noch eine Zukunft? Der Film untersucht, ob es bereits zu spät ist oder es doch noch Anlass zu etwas Hoffnung gibt.
- Löwen - Das wahre Leben der RaubkatzenLöwen gelten als Symbole für Kraft und Furchtlosigkeit, Mut und Macht. Kaum ein Tier ist so intensiv erforscht worden. Doch einiges blieb im Dunkel verborgen. Mit Hilfe von Wärmebildkameras enthüllt dieser Film die letzten Geheimnisse von Afrikas größten Raubkatzen. Tierfilmer Reinhard Radke enthüllt erstaunliches Verhalten, das so bisher nicht zu sehen war.
- Löwen: Der Kampf der MütterLöwen - die Herrscher der Savanne gelten im Rudel als unschlagbar. Doch auch sie müssen täglich ums Überleben kämpfen. Das Rudel im Süden Kenias konnte den Großteil seines Nachwuchses sicher durch die ersten Lebensmonate bringen. Für die Löwinnen und ihre Kleinen brechen magere Zeiten an: Die großen Gnuherden, die den jungen Familien bisher reichlich Beute boten, wandern in die Serengeti ab.
- Löwen gegen Krokodile - Jagdszenen am LuangwaflussSambia im Herzen Afrikas - durch Savannen und Ebenholzwälder fließt der Luangwa Fluss. Nur an wenigen Stellen des schwarzen Kontinents ist die Tierwelt so reich wie hier. Sein Tal ist Heimat und Kinderstube vieler Großtiere. In der Regenzeit von November bis Ende April führt der Fluss Hochwasser und es entsteht ein Garten Eden. Doch in dem grünen Paradies wird einmal im Jahr das Wasser knapp.
- Lungau - Wildnis im Herzen der TauernUmrahmt von den Bergen der Gurktaler Alpen sowie den mächtigen Gipfeln der Hohen und Niederen Tauern bildet der Lungau Salzburgs südöstlichste Region. Die Moderatorin führt in ihrer Dokumentation in die faszinierende Welt dieser naturnahen Berg- und Tallandschaften und öffnet den Blick für eine weitgehend unberührte Natur, und für Tiergeschichten, die unseren Augen sonst meist verborgen bleiben.
- Märchenhaftes TschechienBuchenwälder, Sandsteinfelsen voller Höhlen und Schluchten und Burgen. Kein Wunder, dass Tschechien dadurch zum "Land der Märchen" wurde. Der Rabe, ein Tier, das in vielen Märchen vorkommt, ist von besonderer Bedeutung. Und der verwunschene Wald aus den Märchen ist in Tschechien noch fast wie im Mittelalter erhalten. Hier tummeln sich Siebenschläfer, Habichtskäuze, Füchse, Wölfe und Bären.
- Magie der Moore - Bedrohtes ParadiesJan Haft hat dank neuester Kameratechnik, Zeitlupenaufnahmen und Zeitraffern in den fünf Jahren Drehzeit einzigartige Aufnahmen der urwüchsigen Kulturlandschaft der Moore geschaffen. Zu sehen sind erstmals die Verhaltensweisen der dort lebenden Tieren und Pflanzen, dazu gehören grotesk wirkenden Libellenlarven oder Sonnentau-Pflanzen, Latschenkiefern, Wölfe oder Kraniche mit ihren Jungtieren.
- Magie der Moore - Das NebelreichMoore sind heimische Lebensräume. Ihr sensibles Ökosystem, das es zu schützen gilt, wurde von der Natur in Jahrtausenden geschaffen und gleicht einem filigranen Kunstwerk voller Gegensätze. In Mitteleuropa sind nur ein Prozent dieser Naturlandschaften noch intakt, wachsen und bilden Torf. Die verbliebenen Moore sind Juwelen der Natur. In dem Film werden diese Naturlandschaften vorgestellt.
- Magische Momente der NaturDer Film macht bislang unsichtbare Naturphänomene sichtbar und feiert die Magie des Augenblicks. Extreme Zeitlupenaufnahmen zeigen rasantes Tierverhalten in bis zu 40-facher Verlangsamung: Etwa, wenn sich ein Eisvogel nach erfolgreichem Tauchstoß in Superzeitlupe aus dem Wasser erhebt. Licht ins Dunkel bringen zudem Infrarotaufnahmen, die das einzigartige Jagdverhalten von Wasserfledermäusen in völliger Dunkelheit enthüllen.
- Magisches Island - Leben auf der größten Vulkaninsel der WeltDer Film "Magisches Island" von Jan Haft ist ein Kaleidoskop überraschender Geschichten von Über- und Unterwasser vor der atemberaubenden Kulisse der isländischen Natur. Schon die kleinsten Meeresbewohner Islands, die Kieselalgen, Panzergeißler und Algen erstaunen den Zuschauer mit kunstvollen Formen und Farbenpracht.
- Magisches Mittelmeer - Unter PottwalenEin Drittel aller Frachtschiffe der Welt kreuzen im Mittelmeer, und alljährlich belegen sich Abermillionen von Touristen seine Strände. Die Dokumentation zeigt das Meer aus der Perspektive seiner tierischen Bewohner, ihren Kampf ums Überleben. Vor der Südküste Frankreichs beobachtete der Freitaucher Guillaume Néry ein Pottwalweibchen: Dieses zeigte Angst um sein Kalb, denn das Junge hätte wegen des ohrenbetäubenden Lärms das Bewusstsein verlieren können.
- Magisches Mittelmeer - Unter DelfinenKein anderes Meer ist so vom Menschen geprägt wie das Mittelmeer. Alljährlich erholen sich Abermillionen von Touristen an seinen Stränden. Hat die vielfältige Unterwasserwelt noch eine Chance? Die Geschichte zeigt: Das Meer und seine Geschöpfe sind erstaunlich widerstandsfähig. Aber wie lange werden sie dem Druck noch standhalten können?
- Manatis mögen's heiß - Floridas SeeküheDer Unterwasserfilmer Thomas Behrend ist in Florida auf der Suche nach den ersten Manatis des Jahres. Langsam sinken die Temperaturen, das sollte die Seekühe hinauf zu den Quellen locken. Neben dem Boot prustet es vernehmlich. Eine Manati holt Luft und hat ein paar Narben auf dem Rücken, die von Bootsschrauben stammen. Von den führenden Wissenschaftlern Cathy Beck und Bob Bonde erfährt Behrend, dass manches Tier in seinem Leben um die 20 Zusammenstöße mit Booten erlebt.
- Mausetot? - Die Suche nach der Bayerischen KurzohrmausDie Bayerische Kurzohrmaus ist eines der seltensten Tiere der Welt. Erst 1962 in den Alpen entdeckt, gilt es seither in Bayern als verschollen. Ein Forscherteam rund um den fast neunzigjährigen Entdecker sucht in freier Wildbahn nach den Nagern. Nur drei Exemplare aus Tirol leben im Zoo Innsbruck. Dort wird versucht, sie zu vermehren. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
- Mecklenburgs geheime Wasserwildnis - Die Feldberger SeenZwischen Berlin und der Insel Rügen, östlich der Müritz, liegt ein Labyrinth aus Seen, Wäldern, Hügeln und Schluchten. Geheimtipp und Oase für jeden, der auf der Suche nach ursprünglicher Natur ist. Die Feldberger Seen zählen zu den artenreichsten Regionen Deutschlands, sie sind Adlerland mit Fischadler, Seeadler dem extrem seltenen Schreiadler. Auch unter Wasser öffnet sich eine magische Welt.
- Meine HütteBald 100 Jahre alt ist das oberhalb der Pupplinger Au gelegene Holzhaus fast ein Bestandteil der Natur geworden. Die Filmautoren zeichnen ein Bild von Fauna und Flora in der Umgebung dieser Waldhütte und erzählen die Geschichte eines Stadtmenschen und Naturfilmers, der zumindest zeitweise mitten in der Natur wohnt. Mitten im Wald in der Nähe von München steht eine alte Hütte mit einer ganz besonderen Vergangenheit. Ein Münchner Naturliebhaber hat sie gepachtet und hat ein einzigartiges Gespür für die vielen vierbeinigen Bewohner in und um die Hütte. Rührende, spannende und lustige Tiergeschichten sind zu sehen. Doch die Vergangenheit der alten Hütte bleibt dabei allgegenwärtig: Im Zweiten Weltkrieg hat ein junges Mädchen hier mit seiner Mutter Zuflucht gesucht. Die Erinnerungen der 82-Jährigen an die letzten Kriegstage im Wald sind noch sehr lebendig ...
- Mission Gombessa: Die Jagd nach dem Methusalem der MeereVor Millionen von Jahren erhoben sich vor der afrikanischen Küste eine Handvoll Inseln aus dem Meer. Hier, im tiefen, dunklen Meer, lebt ein geheimnisvolles Wesen, das schon viel länger existiert, als die Inseln selbst: der Quastenflosser. Ein Mann hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht diesen Fisch zu erforschen. Hans Fricke fotografierte und filmte die Quastenflosser als Erster lebend.
- Mississippi - Der wilde NordenDer Mississippi, der wasserreichste und mächtigste Fluss der USA, legt von der Quelle in Minnesota bis zu seinem riesigen Mündungsgebiet bei New Orleans fast 4.000 Kilometer zurück. Er durchquert nahezu das gesamte Staatsgebiet der USA und fließt durch acht Bundesstaaten. Der Film folgt dem Verlauf des großen Stromes, vom strengen Winter am Oberlauf bis zur Jahrhundertflut am Golf von Mexiko.
- Mississippi - Die große FlutDer Mississippi ist ein Fluss der Superlative. Er legt von der Quelle in Minnesota bis zu seinem Mündungsgebiet bei New Orleans fast 4.000 Kilometer zurück. Im Winter 2011 ist der Mississippi zugefroren. Als die Temperaturen steigen, führen Bäche und Flüsse dem großen Strom Schmelzwasser aus einem riesigen Einzugsgebiet zu. Aus dem Fluss ist eine endlos scheinende Wasserlandschaft geworden.
- Mondfische - Rätselhafte GigantenSie kommen in fast allen Meeren der Welt vor - und doch ist nur wenig bekannt über das Leben der Mondfische. Warum weiß man bis heute so wenig über die rätselhaften Giganten? Naturfilmer Thomas Behrend macht sich auf die Suche nach möglichen Antworten auf diese Fragen. Seine Reise führt ihn von Kalifornien über die Ostsee bis nach Italien.
- Münchens grüne LungenDie bayerische Landeshauptstadt bietet wichtige Lebensräume für viele, auch selten gewordene Tiere und Pflanzen. Diese Gebiete sind Münchens grüne Lungen. In den städtischen und kulturell bedeutenden Oasen wie dem Schlosspark Nymphenburg, dem Englischen Garten, dem riesigen Waldfriedhof oder der Fröttmaninger Heide, leben nicht nur Füchse oder Mandarinenten, sie werden auch von Schafen beweidet.
- Münchens neue wilde IsarDie Isar ist die Lebensader Münchens. Lange Zeit war ihr ihr wilder Charakter genommen worden. Eingezwängt in ein enges, begradigtes Bachbett führte die Isar ein trauriges Dasein. Man hat dies erkannt und geändert. Durch ein aufwändiges Renaturierungsprojekt, das 2010 abgeschlossen wurde, wurde die Isar auf acht Kilometern wieder zu einem wilden, naturnahen und freien Fluss mitten in der Stadt.
- Mythos Wald - Der Kampf ums LichtDie zweiteilige Dokumentation "Mythos Wald" erzählt die Geschichte von Tier- und Pflanzenwelt in urwüchsigen Wäldern Deutschlands. "Mythos Wald" dokumentiert Tierverhalten und zeigt durch sehr lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und mit neuen Makrooptiken Phänome, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen sind.
- Mythos Wald - Tierparadies und SchattenreichDie dichten, üppigen Urwälder, die einst Mitteleuropa bedeckten, sind verschwunden. Damit ist ein Biotop verloren gegangen, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Doch das verlorene Paradies kann zurückgewonnen werden. Der Beitrag macht durch sehr lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken Phänomene sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen blieben.
- Nach der langen Nacht - Der Winter auf Spitzbergen"Nach der langen Nacht" zeigt sich die hohe Arktis von einer ganz besonderen Seite: Es wirkt bizarr und anmutig, wenn anfangs nur für Minuten mit der Sonne das Licht wiederkommt. Wild und unbändig, wenn Kälte und Sturm Spitzbergen im Griff haben. Geheimnisvoll, wenn die letzten Nordlichter am Himmel spuken. Doch genau jetzt beginnt alles neu, erwacht das Leben.
- Namibias Naturwunder: Leben am LimitNamibias Landschaften, einschließlich der ältesten und trockensten Wüste der Welt, der Namib, sind einzigartig. Nur etwa 150 Wüstenelefanten leben hier und müssen täglich weite Strecken zurücklegen, um Nahrung und Wasser zu finden. Die Doku zeigt, wie Tiere in einer extremen Umgebung überleben und bietet Einblicke in die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Landes.
- Namibias Naturwunder: Kleine Helden, große Jäger"Namibias Naturwunder - Kleine Helden, große Jäger" erzählt die Geschichten der Tierwelt Namibias und beleuchtet dabei auch die Herausforderungen, mit denen die Tiere zu kämpfen haben. Von den trockenen Savannen bis zu den weiten Flusslandschaften: Namibia ist das Land der tausend Gesichter, Wunder und Geschichten. Es ist eine Welt der kleinen Helden und großen Jägern.
- Nashörner - Mit Herz und HornEs ist eine geheimnisvolle Welt von Riesen, die seit ewigen Zeiten die Ebenen Afrikas durchstreifen. Was nur Wenige wissen, Nashörner sind Familientiere. Die Doku zeigt die enge Bindung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Erstmalig konnte die Geburt eines Nashornbabys in freier Wildbahn gefilmt werden.
- Nationalparks der Zukunft: TorontoDer 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, gibt es auf 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen: 1.700 Arten. Versucht wird, ein neues Nationalparkkonzept umzusetzen, bei dem Kulturlandschaften Teil des geschützten Parks sind.
- Nationalparks der Zukunft: PatagonienJahrzehntelang träumten Umweltschützer in Südamerika von einem zusammenhängenden System von Nationalparks durch eine der letzten großen Wildnisse des Planeten: von den Regenwäldern Patagoniens bis zur Südspitze des Kontinents bei Feuerland. Und dieser Traum wurde Wirklichkeit. Über Jahre kaufte ein US-amerikanisches Milliardärsehepaar Land, um dort die Natur zu schützen.
- Nationalparks der Zukunft: SeychellenDie Seychellen sind ein wahres Naturparadies, ein Biodiversitäts-Hotspot, die Vielfalt der Arten ist außergewöhnlich. Doch das Paradies ist massiv bedroht: durch den Klimawandel, Überfischung, Plastikmüll im Ozean, geplante Öl und Gasbohrungen auf dem Meeresboden. Damit soll jetzt Schluss sein. Ein Drittel des Ozeans rund um die Inselgruppe wird unter Naturschutz gestellt, eine weltweit einmalige Größenordnung, in einem neuen Nationalpark.
- Natur am KönigsseeDer Königssee im Nationalpark Berchtesgaden hat einen fjordartigen Charakter. Dort leben Alpentiere wie der Steinadler, der in den Bayerischen Alpen ausgerottet war, heute gibt es wieder 50 Brutpaare. Lange Zeit wurde angezweifelt, dass der Steinbock zur angestammten Tierwelt der Berge um den Königssee gehöre, bis Knochenfunde vor wenigen Jahren bewiesen, dass er dort seit jeher heimisch war.
- Natur im AlpenvorlandErst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Arten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland. In den Auwäldern der Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Nie gesehene Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblick in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit dieses "fliegenden Juwels". Die Reise durchs Alpenvorland führt weiter zu den Osterseen südlich des Starnberger Sees. Ihre kreisrunde Form geht auf Eisblöcke zurück, die von den Gletschern zurückblieben. Meist gibt es keine sichtbaren Zu- oder Abflüsse, und doch stehen die Seen unterirdisch mit anderen Gewässern in Verbindung. Einige besitzen so klares Wasser, dass es möglich ist, den Grund in neun Meter Tiefe zu sehen. Hier leben Rohrweihe, Zwergdommel und Drosselrohrsänger. Das Murnauer Moos schließlich ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Der See, ein Relikt des Loisachgletschers, wandelte sich im Laufe der Jahrtausende zum Moor. Es bildet ein Refugium für mehrere tausend Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier. Besonders im Herbst streifen einzelne Rothirsche durch das Buschwerk.
- Naturerbe Österreich - Die Nationalparks: Von den AnfängenErfolgsgeschichten aus dem Tierreich - das ist der rote Faden der zweiteiligen Doku. So geht es beispielsweise um die Wiederansiedelung von Steinbock und Bartgeier oder die Rückkehr von Wildkatze und Kranich. Auch größere Umwälzungen, wie die Wiederanbindung von Nebenarmen an die Donau, sind Thema.
- Naturerbe Österreich - Die Nationalparks: Die HerausforderungenErfolgsgeschichten aus dem Tierreich - das ist der rote Faden der zweiteiligen Doku. Folge 2: Wie wird in den Nationalparks mit eingeschleppten invasiven Arten, den sogenannten Neophyten, umgegangen? Welche Erfolgsgeschichten gibt es zu berichten? Die Nationalparks in Österreich haben den gemeinsamen Zweck, das österreichische Naturerbe zu bewahren ...
- Naturwunder des Nordens: LemmingeIn den Bergen Skandinaviens verwandeln Eis und Schnee die Landschaft in eine lebensfeindliche Ödnis - und das monatelang. Dennoch taucht hier alle paar Jahre ein kleines Tier auf und wird zum Star der sozialen Medien. Der Berglemming ist wohl das berühmteste und zugleich das rätselhafteste Tier Skandinaviens. Eine wilde Kreatur, um die sich jede Menge Mythen ranken.
- Naturwunder Gemüsegarten: Die große Welt der kleinen TiereEr ist Speisekammer, Liebesnest und manchmal auch Schlachtfeld: der Gemüsegarten, in dem Insekten, Spinnen und Weichtiere eine Zuflucht finden, wenn die Gärtner:innen auf alle Gifte verzichten. Nur dann tut sich eine artenreiche Welt auf. Eine Welt voller kleiner Wunder. Mit einzigartigen Makro- und Zeitlupenaufnahmen ist dieser Naturfilm ein Appell für mehr Artenvielfalt in der Region.
- Naturwunder Nordalaska - Ein Paradies in GefahrFast 80.000 Quadratkilometer unberührte Wildnis umfasst das Arctic National Wildlife Refuge im Norden Alaskas - das größte Naturschutzgebiet der USA. Die mächtige Brookskette durchzieht den Süden Alaskas mit Gipfeln von über 2.500 Metern Höhe, der ebene Norden grenzt an die eisige Beaufortsee. In den Landschaften finden Wölfe, Eisbären, Grizzlys, Moschusochsen, Karibus und Steinadler Lebensraum.
- Naturwunder Pantanal - Brasiliens geheimnisvolle WildnisPantanal ist brasilianisch und bedeutet Sumpf. Diese Landschaft ist eine Arche Noah für Jaguare, Riesenotter, Hyazintharas, Ameisenbären und viele andere charismatische und andernorts bedrohte Tiere und Pflanzen.
- Neues aus der Hai-SocietyVom indonesischen Archipel Raja Ampat über das Kap der Guten Hoffnung bis zu den Bahamas führt die Reise um den halben Globus zu den Haien. Dabei dokumentieren die Kameras watschelnde Epaulettenhaie, enttarnen Teppichhaie und beweisen Strahlenschäden bei Ammenhaien. Nur der Einsatz neuester Unterwasser-Kameras hat diesen spektakulären Vorstoß ins Reich der unbekannten Haie ermöglicht.
- Norwegen - Zwischen Fjorden und FjellsNorwegen ist das Land der Fjorde, der Gletscher und der Fjells. In den Bergen oberhalb der Nadelwaldgrenze leben Moschusochsen und Elche. Der Jostedalsbreen ist mit 100 Kilometer Länge und einer Eisdicke von bis zu 500 Metern der größte Festlandgletscher Europas. Am stärksten prägen die Fjorde die norwegische Landschaft. Bis zu 200 Kilometer ziehen sie sich von der Atlantikküste ins Landesinnere.
- Norwegens Naturwunder - Magie der FjordeNorwegens Fjorde gehören zum Spektakulärsten, was Europa zu bieten hat. Orcas treiben riesige Heringsschwärme tief in die Meeresarme hinein. Was übrig bleibt, wird von Vögeln, Fischen und Seesternen gefressen. Lachse ziehen die Flüsse hinauf und in den Tiefen wogen fluoreszierende Seefedern und seltsame Meeresschnecken in der Strömung. Zeitlupen und Zeitraffer, Nachtaufnahmen und teils noch nie gesehenes Tierverhalten fügen sich zu einem hochspannenden Porträt der Fjorde. Norwegens Fjorde ziehen sich bis zu 200 Kilometer von der Atlantikküste ins Land hinein, manche sind über 1.000 Meter tief. Sie sind Relikte der Eiszeit, als gewaltige Gletscher Täler ausfrästen und selbst härtestes Gestein zermalmten. Obwohl ihr Wasser kalt und dunkel ist und kaum ein Lichtstrahl in die Tiefe fällt, ist das Leben im Fjord erstaunlich bunt und üppig. Im Reich der Finsternis wachsen Korallenriffe und in der Strömung wogen fluoreszierende Seefedern und seltsam leuchtende Meeresschnecken. Im Winter treiben Orcas riesige Heringsschwärme tief in die Meeresarme hinein. Im Sommer wandern Lachse die Flüsse der Fjorde hinauf, um oberhalb der Wasserfälle und Stromschnellen, fernab der Feinde im Meer, zu laichen. Wie aber kommt es, dass unter den extremen Bedingungen im und am Fjord ein so großer Reichtum herrscht? Was ist das Geheimnis der Fjorde? Der Filmautor Jan Haft taucht ein in die unergründlich scheinenden Tiefen der Fjorde Norwegens und zeigt die Vielfalt des Lebens im und am Wasser der "ertrunkenen Täler". Mit aufwendigen Zeitlupen und Zeitraffern, Nachtaufnahmen und teils noch nie gesehenem Tierverhalten zeichnet Naturfilmer Jan Haft ein spannendes wie informatives Porträt der Fjorde - bei Mitternachtssonne und Mondschein, bei Eis und Schnee und im Glanz der Polarlichter.
- Offenes Buschland: Oppossums, Truthähne und StinktiereAuf ihrer Reise im Unimog gelingen den beiden Tierfilmern unterhaltsame und abenteuerliche Tierbegegnungen inmitten grandioser Landschaften, die sich rechts und links des Highways auftun.
- Okawango - Fluss der Träume: Fluss des Lebens Der Okawango im Süden Afrikas ist ein einzigartiger Fluss. Er entspringt in den Bergen von Angola, sein Wasser strömt nicht zum Atlantischen Ozean, sondern landeinwärts nach Botswana. Nach rund 1.500 Kilometern endet der Okawango in der Wüste Kalahari, wo sein Wasser verdunstet und versickert. In den Sümpfen wird die Löwin Fakeetsa angetroffen neben anderen tierischen Bewohnern.
- Okawango - Fluss der Träume: Im Herzen des Deltas Im Herzen des Deltas in Botswana nimmt der Okawango eine neue Form an. Er spaltet sich immer weiter auf und umspült tausende Inseln. Deren Baumeister leben tief unter der Erde. Termiten errichten ihre Burgen und sorgen dafür, dass sich um sie herum Inseln formen. In "Naturwunder Okawango" wird neben weiteren tierischen Bewohnern auch zwei Löwenbrüdern in ihrem riesigen Revier gefolgt.
- Okawango - Fluss der Träume: Mündung in der Wüste Am Ende seiner Reise verliert der Okawango sein Wasser an die Wüste. Die Hitze der Sonne lässt eine riesige Salzpfanne zurück. Dennoch gibt es hier Leben. Das Filmteam begleitet Moporoto. Die Leopardin hat sich entschieden, in dieser unwirtlichen Gegend zu leben und ihre Jungen großzuziehen. Auch nomadische Löwen leben hier. Und nicht weit entfernt kämpfen Giraffenbullen miteinander.
- Orcas: Vorstoß in die ArktisDie Klimaerwärmung fordert ihren Tribut. Mit steigenden Temperaturen verändert sich die Arktis dramatisch. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die arktischen Gewässer komplett eisfrei sind. Die Tiere der Nordpolregion spüren die Auswirkungen immer stärker. Der Lebensraum der Eisbären, bisher die gefährlichsten Jäger, schwindet, und der Orca ist der neue Herrscher des Eismeeres.
- Ostfriesland - sieben Inseln und ein MeerKaum ein Landstrich Deutschlands ist so mit Klischees behaftet wie Ostfriesland. Seine Bewohner gelten als verschrobene, schweigsame Teetrinker, das Land als rau und spröde. Ostfriesland, die Halbinsel zwischen Jade und Ems ist tatsächlich etwas Besonderes, ein eigenwilliger Landstrich mit vielen Gesichtern.
- Ostseeparadies RügenDie Ostseeinsel Rügen zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands. Die Naturdokumentation zeigt in opulenten Bildern eine der schönsten Regionen Deutschlands im Wechsel der Jahreszeiten. Die Ostseeinsel Rügen ist ein Ort, der seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller inspiriert hat: Die markanten Kreidefelsen mit ihren schroffen Zacken wurden durch Caspar David Friedrich weltberühmt.
- Plötzlich Stille - Wildtiere in der PandemieDie Coronakrise zwang die Menschheit Anfang der 2020er-Jahre weltweit zum Rückzug. Biologen sahen in der einmaligen Situation der Pandemie eine Chance, um neue Erkenntnisse über Wildtiere zu finden.
- Polens Osten - Zwischen Wisenten, Wölfen und ElchenDer Osten Polens ist eine der letzten richtig wilden Regionen Europas mit Tieren, die anderswo längst verschwunden sind. Im Urwald von Białowieża, an der Grenze von Polen und Belarus, leben rund 1500 Wisente, riesige und ausdauernde Wildrinder. Die Niederungen in Biebrza bilden den größten Nationalpark Polens und sind für Biber, Fischotter und zahllose Wasservögel von größtem Wert.
- Portugal - Europas Wilder WestenChristian Baumeister macht eine filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur und präsentiert das beliebte Urlaubsland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie folgt der wilden ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen eine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor.
- Portugal - Wildnis zwischen Land und OzeanPortugals imponierende Landschaft bietet eine Bühne für ein besonderes Naturschauspiel: Geformt von heißen Winden und hohen Wellen erfindet sich die Erde an der Atlantikküste immer wieder neu und schafft Biotope: Dort sind die letzten Mittelmeer-Mönchsrobben, die größte Wolfspinne Europas, eine riesige Seepferdchen-Kolonie oder Weißstörche zu finden, die in den Klippen von Cabo Sardão nisten.
- Präriehunde - Der Ruf des Wilden WestensSie hatten es nicht leicht zu überleben - die Präriehunde im amerikanischen Westen. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts galten sie dort lediglich als Ungeziefer, das die Ernteerträge verminderte und angeblich Krankheiten übertrug. Allein in Texas wurden binnen weniger Jahre durch ausgestreutes Gift und mithilfe von Gas 99,8 Prozent der Bestände vernichtet. Ein schwerer Eingriff in den Lebensraum"Prärie".
- Queens - Königinnen des TierreichsIn einigen Tiergesellschaften dominieren Weibchen über Männchen. Forscher interessieren sich dafür, wie sich diese Weibchen an der Spitze halten. Beispiele dafür sind Tüpfelhyänen, Lemuren und Graumullen. Weibliche Anführerinnen können durch erhöhte Testosteronspiegel vermännlicht sein oder in einem Staat mit Arbeitsteilung leben. Die genauen Mechanismen, mit denen sich Weibchen gegen Männchen durchsetzen, beschäftigen die Wissenschaftler.
- Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und HeidewölfeDer Journalist Tim Berendonk ist auf der Spur der zurückkehrenden Raubtiere. Zusammen mit einer Wissenschaftlerin will er erfahren, wie sich das Lebensgefühl ändert, wenn man neben Raubtieren lebt.
- Raupe auf ReisenMillionen von Tier- und Pflanzenarten gedeihen, ohne dass der Mensch es auch nur wahrnimmt: Ein Kamerateam begleitete eines dieser kleinen Geschöpfe auf seiner großen Reise durch verschiedene Ökosysteme, immer mit dem Ziel zu überleben: Der Protagonist des Films ist die Raupe des Großen Mormonen - grün ist seine Tarnfarbe, und zur Abschreckung dienen ihm zwei falsche schwarze Augen.
- Rendezvous mit einem Riesenkraken - Die Geschichte von EllieMit ihren acht Armen, neun Hirnen und manchmal zehn Metern Spannweite sind Pazifische Riesenkraken fremdartige Kreaturen und mit bis zu einem Zentner Gewicht der größte Oktopus der Welt. In seiner Naturdokumentation zeigt Florian Graner das geheimnisvolle Leben dieser verwandten Art von Schnecken und Muscheln und geht ihrer außerordentlichen Intelligenz auf den Grund.
- Rentiere auf dünnem EisDer Klimawandel hat Sibirien erreicht. Krater öffnen sich im tauenden Permafrostboden, Waldböden trocknen aus, und die Taiga gerät in Flammen. Das Packeis vor den Küsten schmilzt und nimmt Eisbären den Lebensraum. Die Rentierherden der Nomaden bewegen sich auf dünnem Eis. Die Veränderungen in der Natur fügen sich mit den Beobachtungen von Forschern und Ureinwohnern zu einem düsteren Gesamtbild.
- Rettet die ArtenvielfaltMit 27,7 Prozent hatten sich im Landkreis Starnberg viele Einwohner für das Volksbegehren "Rettet die Bienen" eingetragen. Ein TV-Team begleitete Menschen, die sich für die Artenvielfalt engagieren: Eine oberbayerische Familie will ihren Garten naturnah umgestalten, ein Paar in Schwaben baut alte Gemüsesorten an und in Franken wird erforscht, welche exotischen Bäume zukunftsweisend sein könnten.
- Romantisches Mecklenburg - Tausend Seen und ein MeerZwischen Elbe und Darß liegt ein weites Land mit Rapsfeldern, dunklen Wäldern, alten Alleen und herrschaftlichen Gutshäusern, mit tausend Seen und einem Meer: Mecklenburg. Hier gestaltete der Mensch über Jahrhunderte das Land nach seinen Bedürfnissen, wandelte Urwälder in weite Felder um. Der Tierfilmer Christoph Hauschild hat atemberaubende Aufnahmen von jagenden Seeadlern gemacht.
- Sägefische - Neptuns vergessene Kinder - Neptuns vergessene Kinder"The Tip", wie man die Halbinsel im Norden Australiens nennt, ist eines der letzten Abenteuer der Erde. Ein Gebiet fast halb so groß wie Deutschland, doch fast menschenleer. Hier hat ein Tier überlebt, so bizarr in Form und Gestalt, dass es jahrhundertelang für ein Fabelwesen gehalten wurde: der Sägefisch. Bis zu acht Meter lang kann er werden und ein Alter von bis zu 50 Jahren erreichen.
- Safari TansaniaSafari, das sind spannende Tierbeobachtungen in freier Wildbahn mit geheimnisvollen Lauten. Dieser Film schildert die Eindrücke einer Safari in den berühmten Wildschutzgebieten und Nationalparks von Tansania. Serengeti, Ngorongoro, Tarangire und Lake Manyara locken mit einer faszinierenden Tierwelt und einer einzigartigen Landschaft.
- Sambesi - Quelle des LebensDer Sambesi durchfließt über 2600 Kilometer die Ökosysteme des afrikanischen Kontinents und erlaubt einen Blick auf alle klassischen Tierarten. Auf seinem Weg Richtung Osten durchfließt er sechs afrikanische Staaten und verwandelt sich unzählige Male - vom Rinnsal in ein gigantisches Überschwemmungsgebiet, vom mächtigsten Wasserfall der Welt in eines der üppigsten Feuchtgebiete der Erde.
- Sambia - Im wilden Herzen AfrikasSambia im Herzen Afrikas, durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder fließt der Luangwa-Fluss. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier treffen auch Könige zweier Reiche aufeinander: Löwen und Krokodile streiten um erlegte Beute. Die Hofnarren - eine Horde Steppenpaviane, die versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen. Angeführt wird sie von einem kräftigen Männchen, das eine ganze Reihe von Weibchen mit ihren Jungen unter sich hat. Allerdings machen ihm aufmüpfige Rivalen das Leben schwer. Die weiblichen Paviane verbringen die meiste Zeit mit der Nahrungssuche und kümmern sich um ihren Nachwuchs. Zwei Junge fallen besonders auf - es sind die Sprösslinge des Alphamännchens: der eine mit dunklem Fell, der andere mit weißem - eine seltene Mutation. Mit fortschreitender Trockenzeit sinkt der Wasserstand des Luangwa und die letzten Wasserstellen schrumpfen mit jedem Tag. Der Gang zur Tränke wird für die Tiere immer gefährlicher.
- Sardinien - Arche aus SteinVor 40 Millionen Jahren löste sich Sardinien vom Südrand Europas und nahm Kurs auf Afrika - eine steinerne Arche, die auf ihrer Route unzählige Passagiere aufnahm. Gebirge mit abgrundtiefen Canyons und Höhlen, Plateaus und verborgene Urwälder prägen die Landschaft der italienischen Insel. Ein Filmteam entdeckte ein vielfältiges Biotop, in dem auch die mandeläugigen Giara-Pferde leben.
- Schicksalsfluss der Serengeti - Der MaraDer Mara Fluss im Osten Afrikas: Jedes Jahr spielt sich an seinen Ufern eines der gewaltigsten Dramen der Tierwelt ab. Das Schicksal der größten Wildherden, die es heute noch auf unserem Planeten gibt, ist von ihm abhängig. Hunderttausende Gnus und Zebras müssen auf ihrer Wanderung von der Serengeti in die Massai Mara diese Barriere überqueren.
- Schleswig-Holsteins schönste Förde - Die SchleiZwischen Schleswig und der Ostsee liegt Deutschlands längste Förde: die Schlei. Die dünn besiedelte, von Landwirtschaft und Wasser geprägte Region ist ein Rückzugsgebiet für viele Wildtiere. Kaum eine norddeutsche Kulturlandschaft bietet so viel wilde Natur wie Schleswig-Holsteins schönste Förde.
- Schottland - Herbe Schönheit am AtlantikSchottlands Highlands und ihre zahlreichen Flüsse und Seen bieten einer artenreichen Tierwelt abwechslungsreiche Lebensräume. Wieder angesiedelte Fischadler gehen auf die Jagd. Majestätische Rothirsche ziehen in Rudeln frei über die Highlands, und Birkhähne schicken ihre Balzrufe über die Moore. Die Dokumentation besucht die urwüchsige Landschaft und porträtiert deren eigensinnige Bewohner.
- Schottlands neue Wildnis - Das Comeback der Highlands Die schottischen Highlands sind eine wildromantische, raue Landschaft. Ein Naturraum, der vom Menschen erobert und in weiten Bereichen in Kulturlandschaften umgewandelt wurde. Die ursprüngliche Wildnis und ihre Tierwelt ist oft nur in Relikten erhalten geblieben. Dennoch sind gerade hier einige der außergewöhnlichsten Tierarten Schottlands zu finden: Rentiere, Mornellregenpfeifer, Atlantische Lachse und Große Tümmler.
- Schottlands neue Wildnis - Von den Inseln in die Lowlands Mehr als 80 Prozent der schottischen Bevölkerung lebt in einem Landstrich, der sich von Aberdeenshire im Nordosten Schottlands bis an die Grenze zu England im Süden erstreckt. Dieses Tiefland wird dominiert von urbanen Einzugsgebieten und mächtigen Flüssen wie dem Tay. Dazwischen finden sich überwiegend landwirtschaftliche Nutzflächen, die intensiv bewirtschaftet werden. Doch Schottlands neue Wildnis ist auch hier auf dem Vormarsch.
- Schwäne - Halbgötter in Weiß?Schwäne sind mit ihrer Eleganz und ihrer edlen Erscheinung in Weiß seit jeher eine Inspiration für Künstler aller Gattungen. Legenden, Mythen, Märchen erzählen Geschichten von Menschen und Schwänen. Ein sonderbarer Zauber geht von ihnen aus. Die Sendung untersucht und hinterfragt die mythische Bedeutung, die den Schwänen anhaftet und gibt Einblicke in den Jahreslauf eines Schwanenpaares.
- Schwedens Bären - geliebt und gehasstIn Schwedens Norden und im Zentrum des Landes konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Dies dank eines Schutzgesetzes, das 1927 erlassen wurde. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlybären. Zudem sind sie in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Trotzdem gelang es einem Filmteam, die Raubtiere zu beobachten.
- Schweinswale - zwischen Sylt und KanadaEs ist die Geschichte der Schweinswal-Babys Fundy und Nisa. An weit voneinander entfernten Orten der Welt leben sie: das eine in den Küstengewässern Kanadas, das andere in denen Norwegens. In beeindruckenden Bildern zeigt der Film die Geburt von Nisa und ihre Ausflüge in die Unterwasserwelt, während Fundy - auf der anderen Seite des Atlantiks - mit ihrer Mutter in ein Fischernetz gerät.
- Seeadler - der Vogel PhönixIm Norden Europas ist der Seeadler heimisch, der Gegenden mit Wäldern, Seen und Sümpfe bevorzugt. In Deutschland kann man Seeadler im wasserreichen Nordosten beobachten. Der Film zeigt die Vögel auf einer von Kormoranen besiedelten Insel, wo sie einen günstigen Lebensraum vorfinden. Ideal wäre allerdings eine Wildnis, in der die Adler vom Jagdglück der Wölfe und Bären profitieren könnten.
- Seefeld - Ein Tierparadies der AlpenSeefeld und das Hinterland von Innsbruck waren bereits vor 1900 als Urlaubsorte beliebt, seit den 1930er-Jahren gehört die Region zu den bekanntesten Wintersportzentren. Überragt wird das Gebiet durch das Karwendel, das durch seine besondere Artenvielfalt beeindruckt: Steinböcke regieren dort die Gipfelbereiche, über ihnen kreisen Wanderfalken, die zu den schnellsten Jägern im Tierreich zählen.
- Seehund ahoi!Verlassen liegt Seehund Timmy am Nordseestrand. Ohne seine Mutter hat der kleine Heuler eigentlich keine Chance. Doch Delf Wille, so genannter Seehundjäger, findet das Waisenkind und bringt es in die Heuler-Aufzuchtstation nach Friedrichskoog. Die nächsten Monate werden sich Tierpfleger dort liebevoll um Timmy und die anderen mutterlosen Seehunde kümmern - bis zur Auswilderung in die Nordsee.
- Seekühe auf ReisenDer Lebensraum der Amazonas-Seekühe steht in weiten Teilen vor dem Kollaps. Der Biologe Diogo Alexandre de Souza kämpft aufopferungsvoll für die sanften Riesen - zum Beispiel mit Rettungsstationen für verwaiste Jungtiere - und hat ein einzigartiges Auswilderungsprogramm auf die Beine gestellt. Ein Filmteam begleitet den Biologen und zehn Seekühe auf der Reise zu einem Naturschutzgebiet.
- Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und WisentenZwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Der Müritz-Nationalpark ist ein Paradies der Adler. Und zwischen Müritz und Rheinsberg liegen die saubersten Seen Norddeutschlands.
- Seewiesen - Ein Biotop für die WissenschaftEines der größten Rätsel der Biologie, der Schlaf, soll im Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz in Seewiesen gelöst werden. Langfristig könnte sogar das Phänomen des Schlafwandelns entschlüsselt werden. Weitere Themen sind unter anderem der Einfluss des Klimawandels auf Singvögel, die Koordination der Flugwege von Vögeln untereinander und das Sozialverhalten von Zebrafischen innerhalb eines Schwarms.
- Serengeti - Das Abenteuer"Serengeti - Das Abenteuer" erzählt die Geschichte der aufregenden Dreharbeiten zum Kinofilm und lässt auch nicht Pleiten, Pech und Pannen aus. Trotz aller Probleme entstanden faszinierende Bilder, die das Publikum in ihren Bann ziehen. Jagende Geparde und Löwen, wandernde Gnus oder gefährliche Flusspferde: Die Serengeti bietet die prächtige Bühne für die großen und kleinen Dramen des Tierreichs - ein Naturspektakel, das man so nur in den Savannen Ostafrikas beobachten kann. Mit einem extra für ihn angefertigten Geländewagen konnte Naturfilmer Reinhard Radke durch das schwierige Terrain zwischen Tansania und Kenia fahren. Ein angebauter Filmbalkon erlaubte besonders niedrige Kameraperspektiven. So konnten die atemberaubenden Aufnahmen der Jagdszenen entstehen. Auf Augenhöhe mit dem Gepard sieht man genau, wie er zum Sprint ansetzt und seine Beute über die weiten Ebenen jagt. Stören lässt sich die große Raubkatze dabei nicht - an Menschen ist sie durch den Tourismus gewöhnt. Reinhard Radke war mehr als zwei Jahre im Land der Massai unterwegs und brachte einmalige Aufnahmen mit. Unterstützung bekam er von den beiden Kameramännern Ivo Nörenberg und Oliver Goethl, die modernste HD-Zeitlupenkameras im Gepäck hatten. Mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde zeigen sie Verhaltensweisen, die man mit bloßem Auge niemals wahrnehmen könnte. Sekundenschnelle Krokodilangriffe werden so zu visuellen Erlebnissen.
- Serengeti - Der große AufbruchVon den Weiten der Ebenen unter den Vulkanen des Kraterhochlandes, über die dornigen Buschländer der zentralen Serengeti bis zu den üppigen Weiden im Norden ziehen jährlich Millionen Tiere durch die Wildnis.
- Serengeti - Wettlauf ums LebenEin Filmteam folgte Gnu-Herden auf ihrem Weg in den Norden der Serengeti und entdeckte, welche Hindernisse die Tiere überwinden müssen. An den Ufern des Grumeti lauern nicht nur Löwen, sondern auch Krokodile, die in blitzschnellen Überraschungsangriffen ihre Beute ins Wasser zerren. Kurz bevor die Gnus das gelobte Land in Kenia erreichen, müssen sie den Mara River durchschwimmen.
- Servale - Afrikas unbekannte KatzenSie leben im Schatten von Löwen, Leoparden und anderen Großkatzen Afrikas: die Servale. Die Raubkatze gehört zu den erfolgreichsten Raubtieren der Savanne. Das Fell ähnelt in Färbung und Muster dem von Geparden. Der Serval wirkt wie eine grazile Miniaturausgabe der Sprintweltmeister. In Naturfilmen ist der Serval selten zu sehen.
- Singvögel in NotSie leben in Wäldern, auf den Wiesen und in Städten: Spatz, Lerche, Meise - etwa 5000 Arten Singvögel gibt es, über fast alle Kontinente verteilt. Heute ist ihr Bestand nur noch halb so groß wie vor 50 Jahren. Die Tiere haben sich über Jahrtausende an ihre Umwelt angepasst. Doch die Welt, durch die sie fliegen, hat sich grundlegend verändert. In diesem Film werden Erklärungen für ihr Verschwinden gesucht und unser Verhältnis zu den Zwitschern untersucht.
- Soko GartenschläferGartenschläfer sind eigentlich in ganz Europa zuhause, doch plötzlich häufen sich Vermisstenanzeigen. Das Verschwinden des Nagers mit der Zorro-Maske ist so mysteriös, dass Forschende und Naturschützende eine Sonderkommission beispielloser Art und Größe bilden. Sie wollen den Ursachen des massiven Rückgangs auf die Schliche kommen ...
- SommerweltenDer Sommer ist für Flora und Fauna die quirligste und ergiebigste Zeit des Jahres. Der Nachwuchs verlangt volle Aufmerksamkeit, muss behütet und ins Erwachsenenalter geführt werden. Bäume, Büsche und Gräser lassen Nüsse und Samen reifen, die Blumen entfalten sich in voller Pracht, und in den Wiesen summt und brummt es. Aber der Sommer hat mit seinen extremen Wetterwechseln auch Schattenseiten.
- Spaniens wilder Norden (1) Im Reich der BärenDie wilde Landschaft der Kantabrischen Kordillere im Norden Spaniens ist der wichtigste Lebensraum für wildlebende Bären im Westen Europas. Dort finden sie reichlich Nahrung, sodass das Weidevieh der Bauern sich sicher fühlen kann. Die Dokumentation zeigt, wie die Bären auf Nahrungssuche gehen, ihren Nachwuchs großziehen und ihre Höhlen für den bevorstehenden eiskalten Winter vorbereiten.
- Spaniens wilder Norden (2) WolfsschluchtenIn den Wäldern der Kantabrischen Kordillere nahe der nordspanischen Atlantikküste leben die Iberischen Wölfe. Die scheuen Tiere machen Jagd auf Rehe, Hasen, Füchse und anderes Wild und sorgen so für ein natürliches Gleichgewicht im Wald. Angriffe der Wölfe auf die Nutztiere der Bauern führen immer wieder zu illegalen Wolfsabschüssen. Die Dokumentation zeigt Lösungswege für dieses Problem auf.
- Spaniens wilder Süden - ErobererSüdspanien ist aufgrund der Nähe zu Afrika ein Ort ständigen Wandels. So kamen zu Zeiten der arabischen Herrschaft im Mittelalter afrikanische Tierarten an die südspanische Küste und fanden dort ein neues Zuhause. Die Berberaffen von Gibraltar sind das prominenteste Beispiel. Im Hinterland sind unbekanntere kleine Raubtiere, wie der Iberische Ichneumon und die Ginsterkatze heimisch.
- Spaniens wilder Süden - RückkehrerTiere, die sich in einem Lebensraum seit Jahrtausenden gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu Veränderungen in der Umwelt, sind solche Experten manchmal nicht in der Lage, sich umzustellen. Das gilt auch für den Pardelluchs, der hauptsächlich Kaninchen jagt. Seit 2001 versucht die spanische Regierung, die Katzenart vor dem Aussterben zu bewahren.
- Spessart - Natur nach PlanDort denkt man an Eichen, dichte weite Wälder und idyllische Natur. Der Landstrich gehört zu den größten Laubmischwaldgebieten Bayerns. Wildschweine, Hirsche und Spechte sind dort zu Hause.
- Stadt, Land, Fuchs!Füchse sind wahre Überlebenskünstler. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in Städten heimisch geworden. So lebt im Berliner Regierungsviertel seit vielen Jahren ein mehrere Generationen umfassender Fuchs-Clan. Auf dem Land und hoch im Norden weht für Füchse oft ein anderer Wind. Über zwei Jahre lang blieben Kamerateams Füchsen in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste auf der Spur.
- Steinadler - König der Berge: König der BergeDer Fortbestand des Steinadlers in Europa ist gefährdet, weil in seinem Lebensraum die ursprünglichen Wälder vielfach in Holzplantagen umgewandelt werden, in denen die Vögel nicht leben können. In den Bergwäldern der Hohen Tatra ist die Natur noch intakt. Hier entstand die Dokumentation, die das Aufwachsen zweier junger Steinadler begleitet, vom Bebrüten der Eier bis zum Verlassen des Horstes.
- Stilles Land - Vom Verschwinden der VögelDeutschlands Äcker und Weiden waren einst Paradies für Vögel. Doch überall verschwinden sie. Während es Seevögeln, Waldvögeln und den Vogelarten in Gärten gut geht, ist die Zahl der Feld und Wiesenvögel dramatisch zurückgegangen. Beim Mähen werden die Nester der Bodenbrüter oftmals zerstört. Der Film zeigt, wie Landwirtschaft das Vogelsterben verursacht, aber auch, wie wichtig Vogelschutz ist.
- Supermann mit Flossen - Der RotfeuerfischEr ist einer der auffälligsten Fische im Roten Meer und dem Indo-Pazifik: Seine vielen wehenden Banner an den Flossen und Giftstacheln, sein stylishes Streifenmuster, die transparenten Flossen und seine eleganten Bewegungen machen den Rotfeuerfisch zu einem wahren Hingucker. Aber er ist nicht nur von bizarrer Schönheit, er hat auch viele Fähigkeiten. Taucher haben zu Recht Respekt vor ihm.
- Tagebuch einer BieneMit einer einzigartigen Kameratechnik und sehr viel Geduld gelang es den Filmemachern die Abenteuer einer kleinen Biene im Laufe ihres Lebens einzufangen. Von den Anstrengungen beim Schlupf über die Suche nach Blüten bis zum Kampf gegen Hornissen. Der Film zeigt nicht nur, wie intelligent Bienen sind, sondern auch die Schönheit einer völlig fremden Welt direkt vor unserer Haustür - eine Welt, in der ein einziger Regentropfen tödlich sein kann.
- Tauchfahrt in gefährliche Tiefen - Die Straße von MessinaDie Straße von Messina, eine Meerenge zwischen Kalabrien und Sizilien, ist seit ältester Zeit wegen ihrer gewaltigen Tiden und unglaublichen Strömungen berüchtigt und gefürchtet. Tauchfahrten sind wegen dieses Sogs extrem gefährlich. Doch wenn man in die 32 km lange und maximal 250 Meter tiefe Meeresstraße abtaucht, wird man mit einer einmaligen und faszinierenden Unterwasserwelt belohnt.
- Tausend Moore, hundert Seen und ein Wald - Naturwunder SchorfheideDie Region im Nordosten Brandenburgs ist dünn besiedelt und vielen kaum bekannt. Dabei liegt dort das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Ein Teil, der fast 600 Hektar große Buchenwald Grumsin, gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und steht damit auf einer Stufe mit der Serengeti oder dem Grand Canyon. In den naturnahen Wäldern brüten See-, Fisch- und Schreiadler, Kranich und Schwarzstorch.
- Tausend WaleAn Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza machen sich 37 Aktivisten auf eine gefährliche Reise in die Antarktis, auf der Spur der japanischen Walfangflotte. Japan will über tausend der friedlichen Meeressäuger im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres töten - unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Auf der Fangliste stehen neben Zwerg- und Finnwalen erstmals auch Buckelwale.
- Termiten zum Frühstück - Südamerikas AmeisenbärenSie sind langsam, sehen skurril aus und sind absolute Nahrungsspezialisten man könnte fast meinen, sie wären ein Auslaufmodell der Evolution. Weit gefehlt! Ameisenbären, Faultiere und Gürteltiere zählen zu den erfolgreichsten Säugetieren Süd- und Mittelamerikas. Der Film porträtiert die liebenswerten Wesen mit ungewöhnlichen Bildern und gibt einen sehr intimen Einblick in das Leben dieser Tiere.
- Thailands geheimnisvolle RaubkatzenIm Nationalpark und Wildschutzgebiet Huai Kha Khaeng im Südwesten Thailands finden seltene und bedrohte Raubkatzen wie Tiger, Nebelparder und Leoparden ihre letzten Rückzugsgebiete. In diesen uralten Regenwäldern gelang es dem Filmteam, die heimlichen Jäger mit ihren Jungen hautnah vor die Kamera zu bekommen. Nebelparder leben so versteckt, dass bis heute nur wenige Filmaufnahmen von wild lebenden Tieren existieren.
- The secret Crown - Geheimprojekt Korallenriff: Wunder der Karibik2013 wurde in den karibischen Gewässern vor Guatemala das bislang unbekannte Korallenriff Cayman Crown entdeckt. Die Dokumentation berichtet davon, wie das Naturjuwel der Erwärmung der Ozeane besser trotzt als viele andere Riffe und wie die Forschung dazu beiträgt, das Gebiet unter Schutz zu stellen. Doch es gibt auch Tiefschläge, denn auf Dauer kann die Entdeckung nicht geheim gehalten werden: Die Plünderung durch kommerzielle Fischer hat sogar bereits seinen Lauf genommen.
- Thunfische - Jäger der MeereDie Natur hat es sehr gut mit ihm gemeint: Der Blauflossenthunfisch wiegt knapp 680 Kilogramm, wird bis zu drei Meter lang und erreicht eine Geschwindigkeit von etwa 75 km/h. Er ist damit einer der größten, schnellsten und stärksten Fische der Welt. Und noch eine Besonderheit zeichnet ihn aus: Er ist der einzige warmblütige Fisch.
- Tiere an den GrenzenGibt es für Tiere noch ausreichend große Lücken in den Zäunen an Grenzen? Der Frage gehen in dem Film "Tiere an den Grenzen" Wissenschaftler und Naturschützer in Kroatien, Slowenien und Bulgarien nach. Und in Mexiko. Denn auch hier zeigen sich erste Folgen der wachsenden Mauer zwischen Arizona und dem gegenüberliegenden Hochland von Sonora.
- Tiere in den FlegeljahrenWer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders. In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genau so!
- Tiere vor der Kamera: Highway durch die Rocky Mountains - HerbstZwei Tierfilmer nehmen das Publikum mit auf eine ungewöhnliche und unterhaltsame Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen Hirschen warten muss, wo Bergschafe schwere Highway-Trucks ausbremsen, aber auch, wo Tiere ganz brav über den Zebrastreifen gehen. Amüsant ist die Hirschbrunft in einem Touristenort: Liebestolle Hirsche, nervöse Ranger und neugierige Zuschauer mischen sich zu einem bunten Durcheinander.
- Tiere vor der Kamera: Highway durch die Rocky Mountains - FrühlingDer zweite Filmteil führt über die schnurgeraden Highways der Prärie mit rollenden Hügeln, Badlands und üppigem, endlosem Grasland. Indianer-Büffel belagern die Strecken, Stinktiere kreuzen den Highway. Und die Weite der Landschaft lässt einen die Einsamkeit hautnah erleben.
- Tiere vor der Kamera: Highway durch die KaktuswüsteDie Tierfilmer sind in den Wüsten Nordamerikas unterwegs, im Land der Roadrunner und Kakteen. Hitze, Staub und Trockenheit prägen diesen Lebensraum, der bei Touristen kaum bekannt ist. Um so überraschender und ungewöhnlicher sind die dort lebenden Tiere.
- Tierisch müde - Das Rätsel SchlafWie schlafen Zugvögel während des Flugs, wie schlafen Robben im Wasser, ohne zu ertrinken, und schlafen Bienen überhaupt? Die Dokumentation beobachtet Wissenschaftler, die versuchen, das rätselhafte Schlafverhalten der Tiere zu entschlüsseln - mit Nachtsichtkameras, GPS-Trackern und Hightech-Sensoren und mit verblüffenden Ergebnissen!
- Tierische Heimkehrer - Zurück in der NaturSie waren schon weg, jetzt kehren sie zurück: Luchse, Europäische Nerze, Sumpfschildkröten und Ziesel. Durch den Einsatz engagierter Tierschützer werden sie wieder in Deutschland heimisch. Die Dokumentation begleitet vier Wiederansiedlungsprojekte am Steinhuder Meer, in den Rheinauen, im Osterzgebirge und im Pfälzer Wald.
- Tierische WohngemeinschaftenIn der afrikanischen Savanne leben drei der größten Baukünstler der Tierwelt: Webervögel, Erdferkel und Termiten. In ihren spektakulären Bauwerken leben sie allerdings nicht alleine, sondern haben jede Menge Untermieter.
- Tierisches Hamburg - Natur in der MillionenstadtMit gut 1,8 Millionen Einwohner*innen ist Hamburg zwar die zweitgrößte Stadt Deutschlands, gehört aufgrund ihrer Fläche von 747 Quadratkilometern jedoch zu den am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt. Hamburgs Tierwelt hat weit mehr zu bieten als die bekannten Alsterschwäne und die Rothirsche. Fast überall in der Stadt leben Tiere..
- Tiermythen - Im Auge des LöwenIm Nordosten Namibias leben die San in dem Dorf Doupost, die Buschmänner waren immer Jäger und Sammler und lebten im Einklang mit der Natur. Besonders Löwen spielen in der Geschichte der San eine große Rolle, Legenden erzählen von Zeiten, als die Seelen von Mensch und Tier eine Einheit waren. Als Löwen vor dem Dorf gesichtet werden, gehen die Ältesten auf eine Reise in ihre Vergangenheit.
- Tintenfische - Acht Arme mit KöpfchenAcht Arme, die aus dem Kopf wachsen, blaues Blut, das durch drei Herzen fließt und menschenähnliche Augen - Tintenfische gehören zu den faszinierendsten und vielseitigsten Geschöpfen unserer Erde. Ob man sie nun intelligent oder clever nennt, eins steht fest: Sie haben ein einmaliges Repertoire an Überlebenstricks entwickelt.
- Transpantaneira - Brasiliens wilder HighwayDer Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Auf einer Reise zu Wasser und zu Land entdeckt das Filmteam die einzigartige Fauna und Flora. Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt,nicht höher als 200 m.
- Transsilvanien - Draculas WildnisIm 19. Jahrhundert siedelte Bram Stoker seinen Roman "Dracula" in Transsilvanien an. Im Schutz der Karpaten und wegen der jahrzehntelangen Abschottung unter dem kommunistischen Regime, blieben dort in Europa einzigartige Naturlandschaften erhalten. Die Bergwelt beherbergt eine große Braunbärenpopulation; in Urwäldern sind Luchse und Wolfsrudel zu Hause; und in Schlossruinen und Kirchenburgen leben Flattertiere - mit dem Großen Mausohr eine der größten Fledermausarten Europas.
- Turmfalken - Unsichtbare NachbarnIm Trubel der Großstadt Wien gelang es dem Tierfilmer Mario Kreuzer mit der Hilfe des Ornithologen Leander Khil, die Brutzeit zweier Turmfalkenpaare und deren Nachwuchs zu verfolgen. Die beiden konnten dabei rührende, aber auch dramatische Szenen beobachten. Das Porträt hebt die besondere Anpassungsfähigkeit der Turmfalken hervor und zeigt Verhaltensweisen, die sogar Biologen überraschen.
- Überleben im Reich der EisbärenAn Bord einer Jacht macht sich das Filmteam auf Spurensuche nach Spitzbergen, um Eisbären im Packeis zu filmen. Die tagelange Geduld lohnt sich: Es gelingen Bilder von Eisbären in spektakulären Situationen, die so bisher in wohl keinem Film zu sehen waren. Doch weit im Norden, fernab von jeder Infrastruktur, beginnt der bevorzugte Lebensraum des "ursus maritimus", des Eisbären, dahinzuschmelzen.
- Überlebenskünstler im Zauberwald - Die Eiben von PaterzellEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark - die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz dieser Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt Thomas Rilk: das atemberaubende Leben der Tierwelt im Lainzer Tiergarten. Der 25 Quadratkilometer große Tiergarten am Stadtrand Wiens ist Lebensraum von Wildschweinen, Mufflons, Damwild und vielen weiteren Arten.
- Überlebenskünstler der Wüste - Im Süden MarokkosWährend der letzten Eiszeit war der Süden Marokkos wasserreich. Die Wadis, Hinterlassenschaften mächtiger Flussläufe, prägen heute das Landschaftsbild. In den Höhlen ihrer ausgewaschenen Geröllhänge haben Afrikanische Goldwölfe ihr Zuhause. Doch manchmal kommt der Regen, dann füllen sich die vertrockneten Bachläufe und Lagunen. Sie werden zum Rastplatz für Zug- und Standvögel wie Flamingos oder Rostgänse.
- Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln bei uns, in Spanien und Afrika. Es sind ganz unterschiedliche Tiere und unterschiedliche Methoden und Gründe für dieses Verhalten. Jedoch verfolgen alle das gleiche Ziel - die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?
- Unbekannte Paradiese - Im Reich der KaltwasserriffeVom Nordkap bis nach Afrika erstrecken sich Kaltwasser-Korallenriffe, insgesamt über 4.500 Kilometer lang. Damit ist dieser Riffkomplex mehr als doppelt so groß wie das australische Great Barrier Reef. Das Filmteam ist abgetaucht ins Reich der Kaltwasser-Korallen und hat eine faszinierend schöne Märchenwelt entdeckt. Auch vor der amerikanischen Ostküste haben sich Kaltwasserkorallen angesiedelt.
- Unbekanntes Mittelmeer: Von Pottwalen und WüstenfüchsenSchroffe Felsen, blaues Meer und idyllische Sandstrände, so kennt man das Mittelmeer. Doch dieser ruhige und beschauliche Eindruck täuscht. Das Mittelmeer befindet sich in ständigem Wandel. Noch heute bewegen sich die afrikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander zu. Kräfte von gigantischem Ausmaß erschufen im Mittelmeerraum einige der aktivsten Vulkane der Erde!
- Ungarn - Wildnis zwischen Donau und TheißOb in der Puszta oder am Plattensee, ob an der Donau oder an der Theiß - Filmautor Zoltán Török begleitet Fischotter und Seeadler, Kraniche und Rotwild und zeigt, wie außergewöhnlich und vielfältig die Natur Ungarns ist. In Ungarn, einem Land kaum größer als Österreich, leben Menschen und Tiere auf engstem Raum beisammen. Doch vielerorts hat sich die Natur ihre Ursprünglichkeit bis heute bewahrt. Geprägt wird Ungarn von den großen Flüssen Donau und Theiß und der Puszta, der weiten ungarischen Grassteppe. Regelmäßig im Jahr kommt es zu Überschwemmungen, dann wird die Puszta für Wildgänse und rastende Kraniche zum Paradies. In den Auwäldern, die die Flüsse säumen, stellen Fischer ihre Reusen auf und hoffen auf einen reichen Fang - Welse, Hechte, Brachsen und Karpfen. In dieser einmaligen Kulturlandschaft fühlen sich Seeadler und Fischotter wohl. Die Gewässer bieten so viel Nahrung und Schutz, dass in Ungarn über 10.000 Fischotter leben, mehr als irgendwo sonst in Europa. Filmemacher Zoltán Török wirft einen liebevollen Blick auf sein Heimatland. Er begleitet Hirten, die bis heute in traditionellen Trachten Graurinder hüten, zeigt Seeadler bei der Aufzucht ihrer Jungen und folgt Rapfen, mit Karpfen verwandten Fischen, vom Plattensee bis in ihre Laichgebiete. Im Hochsommer ist die Balz der Eintagsfliegen ein besonderes Schauspiel: Für wenige Stunden im Jahr schlüpfen die filigranen Insekten und tanzen elfengleich im Sonnenlicht - gejagt von Uferschwalben, die zu Hunderten in der Steilwand der Theiß brüten. Ungarns malerische Wildnis durchläuft einen permanenten Wandel. Wer sich daran anpasst, hat ein Paradies gefunden.
- Ungarns wilde PferdeIn ihrer ursprünglichen Heimat, der Mongolei, sind Przewalski-Pferde schon lange ausgestorben.1997 wurden einige Tiere aus verschiedenen europäischen Zoos in den ungarischen Nationalpark Hortobágy gebracht, um dort die ursprüngliche Landschaft auf natürlichem Wege zu erhalten. Ein Filmteam begleitete ein Fohlen und beobachtete seine Bemühungen, die sozialen Strukturen innerhalb der Herde zu erlernen.
- Ungeahnte NaturparadieseSeit mehr als 79 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Einer der Hauptgründe für den Artenreichtum ist, dass auf Übungsplätzen seit über 60 Jahren weder Pestizide gespritzt noch Dünger ausgebracht werden.
- Unser Wild: Sein Name ist HaseLange Ohren, braunes Fell und auf flinken Pfoten unterwegs: Der Feldhase ist wohl das bekannteste Wildtier in Deutschland. Er liebt vor allem eine strukturreiche Landschaft mit Hecken und Büschen als Deckung. Er braucht kräuterreiche Nahrung und ist meistens als Einzelgänger dämmerungs- und nachtaktiv. In vielen Regionen Europas geht der Bestand des Feldhasen stark zurück. In einigen Bundesländern Deutschlands steht er mittlerweile sogar auf der Roten Liste der bedrohten Säugetiere. Vor allem macht ihm die Lebensraumzerstörung zu schaffen. Die Intensivierung der Landwirtschaft mit riesigen Monokulturen und zahllosen Maisfeldern für Biogasbetriebe und Futteranbau vernichtet vielerorts noch intakte Natur - genau das ist der Hasenkiller Nummer eins. Doch es geht auch anders. In Deutschland leben etwa elf Hasen pro Quadratkilometer. In einem Revier des Jägers Michael Höfler in Baden-Württemberg dagegen sind es zehnmal so viele. Für ihn ist klar: "Ohne Naturschutz überlebt der Feldhase nicht." WissenschaftlerInnen der Universität Potsdam und des Leibniz-Institutes für Wildtierforschung in Berlin wollen wissen, warum in Nordostdeutschland die Hasenbestände drastisch zurückgehen und in Bayern noch relativ stabil sind. Wo liegt eigentlich die "Hasenhauptstadt Deutschlands", und warum gibt es immer mehr Hasenfindelkinder? Filmautor Jens-Uwe Heins begibt sich auf die Suche nach Feldhasen und stellt Menschen vor, die sich für die Langohren einsetzen.
- Unsere EichhörnchenEichhörnchen lieben Mischwälder mit altem Baumbestand. Dort finden sie Samen, Nüsse, Früchte, Pilze und hin und wieder nahrhafte Vogeleier. Was nicht gleich verspeist wird, landet in zahlreichen Depots am Waldboden. Hoch oben in den Baumwipfeln bauen die Einzelgänger ihre Nester. In den Kobeln wird nicht nur der Nachwuchs geboren und aufgezogen, sie dienen auch als Quartier für den Winter.
- Unter Afrikas Affen - Das AbenteuerIm Golf von Guinea vor der Küste Zentralafrikas liegt die Insel Bioko. Bedeckt von dichten Regenwäldern, ist sie die Heimat des Drill, einer der scheuesten Affenarten der Welt. Der Film folgt dem Alphamännchen Motuku und seiner Familie. Jedes Jahr strömen tausende Lederschildkröten zur Insel, um dort ihre Eier abzulegen. Viele davon werden jedoch von den Drills als Delikatesse verspeist.
- Unter Eisbären - Abenteuer in Russlands ArktisDreharbeiten in der Arktis zählen zu den schwierigsten im Bereich des Naturfilms. Kameramann Uwe Anders lebte auf der russischen Wrangelinsel vier Monate lang unter Eisbären, Polarfüchsen und Walrossen. Schutz boten nur ein Zelt oder einfache Holz- oder Blechhütten der russischen Wissenschaftler, die im kurzen Sommer auf der Insel leben und arbeiten.
- Unter Krokodilen - Westaustraliens Nationalpark Mitchell RiverDie unbestrittenen Herrscher der westaustralischen Windjana-Schlucht sind die Süßwasserkrokodile. Aber seit sich die hochgiftige Aga-Kröte ausbreitet, sind sie in Lebensgefahr. Miles, ein Aborigine, versucht deshalb die wilden Krokodile so zu trainieren, dass sie keine Kröten mehr fressen.
- Unter Raubkatzen und Ameisenbären - Mit Lydia Möcklinghoff in Brasiliens TierweltDas südamerikanische Pantanal gehört zu den bedeutendsten Tierparadiesen der Erde. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben Alligatoren, Jaguare, Riesenotter und Hyazintharas. Seit vielen Jahren erforscht die Verhaltensbiologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien die Geheimnisse der Wildnis. Dabei ist sie auch dem Großen Ameisenbär auf der Spur.
- Unternehmen Oktopus - Vorstoß ins Reich der RiesenkrakenDie Journalistin Natali Riccardi und die Biologin Heidi Windisch sind mit einem Team auf eine Tauch-Expedition gegangen. Das Abenteuer beginnt im Norden von Vancouver Island und führt durch das eiskalte Wasser des Nordpazifiks in das Reich der Riesenkraken, den Herrschern der schwer zugänglichen unterseeischen Kelpwälder, wo auch Seewölfe, Sonnensterne, Rochen, Wale und Haie zu finden sind.
- Urwald von morgen - Nationalpark EifelDer erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, nur fünfzig Kilometer südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens. Diese Eifelregion ist Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, und die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit.
- Usedom - Wellen, Strand und StorchennesterKilometerlange Sandstrände entlang der Ostsee, Heimat zahlreicher Seevögel, eine Oase der Ruhe zwischen Deutschland und Polen: das ist Usedom. Ein paar Schritte abseits der alten Seebäder kann man die "wilde" Seite Usedoms entdecken. Die Feuchtwiesen der Insel, die Bruchwälder und Moore, sind abenteuerliche Labyrinthe aus Land- und Wasserflächen, idealer Lebensraum für viele seltene Tiere.
- Verrückt nach Schafen: Der Schäfer aus dem PfaffenwinkelDem Beruf des Schäfers wird viel Romantik nachgesagt, aber es ist in Wahrheit ein Knochenjob. Markus Schnitzler ist Schäfer aus Leidenschaft und mit 130 Schafen einer der letzten seiner Art am bayerischen Ammersee. In dieser idyllischen Landschaft des Voralpenlandes züchtet er mit viel Hingabe 12 verschiedene Schafrassen. Obwohl sein ursprünglicher Hauptberuf eigentlich Metzger ist.
- Versteckte Paradiese - Die RodachFür dieses Porträt eines Flusses wurde die Rodach auf ihrem Weg von Thüringen nach Oberfranken ein Jahr lang verfolgt: Idyllische Landschaften, seltene Tiere wie die Mohnbiene, das Rebhuhn oder der Bierschnegel und verträumte Fachwerkorte prägen ihren Lauf. Auf ihrem Weg durchfließt sie eine "Erinnerungslandschaft", denn früher standen ganz nah an ihren Ufern die Anlagen der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
- Vietnam - Die letzten PangolineUm das Schuppentier, auch Pangolin genannt, steht es schlecht. Mit diesem Säugetier wird weltweit illegaler Handel getrieben. Das Geschäft ist lukrativ, die Gewinnspanne enorm. Ihren Schuppen, die so wie unsere Fingernägel aus Keratin bestehen, werden Heilkräfte nachgesagt. Sie sollen den Milchfluss stillender Mütter stimulieren, Asthma und Schuppenflechte heilen. Das Fleisch gilt für viele Asiaten als Delikatesse und der Verzehr als Statussymbol. Pangoline haben nichts, was den Beschützerinstinkt im Menschen weckt - keine großen Augen und auch kein kuscheliges Fell. Sie lassen sich schwer züchten und sterben schnell in Gefangenschaft. Kaum jemand kennt sie, kaum jemand schützt sie. Seit Ende der 90er Jahre ist in Vietnam zwar die Jagd auf die Tiere verboten, gewildert werden sie trotzdem. Allein in den letzten zehn Jahren wurden weltweit über eine Million Pangoline illegal gehandelt. Lange Zeit wussten die vietnamesischen Behörden nicht, wie sie mit konfiszierten Tieren, von denen die meisten krank und geschwächt sind, umgehen sollten. Das Rettungszentrum im Nationalpark Cuc Phuong, 140 Kilometer südwestlich von Hanoi, entstand aus dieser Notlage. 20 Mitarbeiter arbeiten heute hier, nehmen beschlagnahmte Tiere auf und pflegen sie gesund. Der 25-jährige Tierarzt Lam Kim Hai gehört zu ihnen. Seine Arbeit im Zentrum ist ein Vollzeitjob. Ständig kommen neue Tiere hinzu. Nun endlich sollen 25 von ihnen ausgewildert werden. Ein großer Moment für das Zentrum und Lam Kim Hai. Und eine kleine Chance für das Pangolin, dass die Art vielleicht doch überlebt.
- Vögel auf WohnungssucheWieso brütet der Flussregenpfeifer seine Eier einfach zwischen den Steinen einer Kiesbank aus? Sind die Risiken auf dieser Art Präsentierteller spätestens für die Jungvögel nicht viel zu groß? Offenbar geht es auch anders. Am Beispiel von Specht, Wiedehopf, Star und anderen Höhlenbrütern werden Strategien aus der Tierwelt gezeigt, die den Nachwuchs mehr oder weniger von der Umwelt abschotten.
- Von Äpfeln, Wildgänsen und TeichrohrsängernWas haben Äpfel, Gänse und Teichrohrsänger gemein? Eigentlich nichts! Und doch, es gibt ein Gebiet in Deutschland, da treffen sie unmittelbar aufeinander. Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands.
- Von der Quelle bis zur Weser - Die Geheimnisse der HunteDie Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke zeichnen ein eindrucksvolles Porträt der Hunte, einer der vielseitigsten Flüsse Niedersachsens. Mit moderner Kameratechnik folgen sie dem Fluss von seiner Quelle im Wiehengebirge bis zur Mündung in die Weser - durch Bäche, Feuchtwiesen, Moore, Geest, Wälder und Marschland. Der Film zeigt seltene Arten wie Uferschnepfen, Uhus, Bienenfresser, Wölfe und nordische Gänse in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Hunte im Westen Niedersachsens hat viele Gesichter. Kein anderer Fluss des Landes fließt durch so viele unterschiedliche Lebensräume. Zwei Jahre lang begleiteten die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke den Fluss und seine wilden Bewohner mit der Kamera. Auf ihrem Weg von Melle im Wiehengebirge im Südwesten von Niedersachsen bis nach Elsfleth an der Weser strömt das Wasser der Hunte zunächst als kleiner Bach in die norddeutsche Tiefebene. Im kalten, klaren Wasser leben Bachflohkrebse, von denen sich die Larven der Feuersalamander ernähren. Nur wenige Kilometer hinter den Bergen fließt die Hunte durch saftige Wiesen, auf denen sich Feldhasen wilde Verfolgungsjagden bei der Balz liefern. Eines der Highlights der Flussreise sind die weiten Feuchtwiesen und Niedermoore am Dümmer, Niedersachsens zweitgrößtem See. Hier leben Scharen von Gänsen und seltenen Wiesenvögeln, die das Gebiet zu einem der wertvollsten Lebensräume in Europa machen. Besonders die langbeinige Uferschnepfe hat sich hier enorm vermehrt. Gleich hinter dem Dümmer schließen sich einige der größten Moorgebiete Deutschlands an, in denen mittlerweile auch Wölfe ihre Welpen großziehen. Nach den Mooren fließt die Hunte weiter in die Wildeshauser Geest, mit 1.500 Quadratkilometern einer der größten Naturparks in Deutschland. In den Sandgruben der trockenen Geest haben scheue Uhus und bunte Bienenfresser ein neues Zuhause gefunden. Wo Heideflächen auf dem Sand wachsen, jagen seltene Bienenwölfe Honigbienen. Zwischen Wildeshausen und Oldenburg wird die Hunte dann auch als Flusslauf richtig wild: In weiten Schleifen fließt sie durch Waldgebiete mit mächtigen Baumriesen. Nach Oldenburg erreicht die Hunte das Marschland. Gerade im Herbst sind die saftigen Wiesen der Anziehungspunkt für Tausende von nordischen Gänsen. Schließlich mündet die Hunte nach knapp 190 Kilometern quer durchs wilde Niedersachsen in die Weser.
- Wächter der WaleDie Nordwestküste Kanadas an der Grenze zu Alaska ist Wildnis - und das Zuhause einiger besonderer Menschen. Die Walforscherin Janie Wray und ihr Kollege Hermann Meuter leben hier völlig abgeschieden und sind doch nie ganz allein: Direkt vor ihrem Fenster haben Buckelwale und Orcas ihre Kinderstube und ihre Jagdgebiete. Seit mehr als 14 Jahren studieren die beiden Walforscher das Verhalten und die Kommunikation der Meeressäuger. Janie und Hermann fragten die Gitga'at-Küstenindianer, ob sie in deren Territorium Wale erforschen dürfen. Die Gitga'at übergaben ihnen die Insel Gil Island zur Errichtung ihrer Forschungsstation und nahmen die beiden Forscher in ihre Gemeinschaft auf. Die Erkenntnisse der beiden Forscher sollen helfen, dieses einzigartige Gebiet vor dem Zugriff der Ölindustrie zu schützen, die hier eine Tankerroute plant. Jeden der über vierhundert Buckelwale, die inzwischen regelmäßig an die Küste British Kolumbiens kommen, erkennen Janie und Hermann an deren individuell gezeichneten Schwanzflossen. Buckelwale sind eher Einzelgänger und überraschend verspielt: Mit den Jungtieren der hier ansässigen Stellerschen Seelöwen treffen sie sich nicht selten zu einem ausgelassenen Meerestanz. Orcas sind Hermann Meuters große Leidenschaft. Als ein junges Orcaweibchen bei der Robbenjagd versehentlich auf einem Felsen strandet, zögern die Wächter der Wale nicht eine Sekunde. Zusammen mit den Gitga'at-Indianern halten sie das hilflose Tier stundenlang kühl und feucht. Erst nachdem die steigende Flut den tonnenschweren Orca aus der Falle befreit, kann dieser zu seiner Familie zurückkehren.
- Wale - Clevere GigantenVor der Küste Alaskas macht ein Buckelwalweibchen dem Besitzer einer Zuchtfarm für Lachse das Leben schwer. Während Buckelwale normalerweise kein Interesse an jungen Lachsen haben, ist dieses Weibchen auf den Geschmack gekommen: Seit Jahren taucht es immer auf, wenn die kleinen Lachse freigelassen werden. Routiniert zirkelt das Walweibchen die Fische ein, erledigt Tausende in wenigen Sekunden.
- Wale vor unserer KüsteAnfang 2016 strandeten dreißig Pottwale an der Nordseeküste. Die Bilder der sterbenden Wale bewegten Wissenschaftler, Medien und Bürger gleichermaßen. Pottwale sind mit bis zu 20 Metern Körperlänge und 60 Tonnen Gewicht die größten Raubtiere der Erde. Der Meeresbiologe und Naturfilmer Florian Graner wollte herausfinden, warum sich die Walbullen in das flache Gewässer verirrt hatten.
- Wales - Der Wilde Westen Großbritanniens: Stürmische Herbst-Gefahren Wales besteht aus ganz außergewöhnlichen Landschaften. Egal wo, ob an den Grenzen im Osten, den Tälern im Süden, den Bergen im Norden oder den felsigen Küsten im Westen - überall gibt es unendlich viele Wildtiere. Sogar in unmittelbarer Nähe von Städten. Leicht haben es die Tiere allerdings nicht, weil das Wetter in den verschiedenen Jahreszeiten extreme Bedingungen schafft.
- Wales - Der Wilde Westen Großbritanniens: Ein schwieriges Frühjahr Leicht haben es die Wildtiere in Wales nicht, weil das Wetter in den verschiedenen Jahreszeiten extreme Bedingungen schafft. In dieser Folge: Der kalte Frühling geht dem Ende entgegen und die Sonne hat endlich begonnen, das Land zu erwärmen. In den kommenden Wochen verlangen die heranwachsenden Jungtiere immer mehr und auch die natürlichen Feinde werden immer gefährlicher.
- Wales - Der Wilde Westen Großbritanniens: Die Sommerhitze schlägt zu In Wales beginnt einer der heißesten und trockensten Sommer. Das ganze Land ist getroffen von extremer Hitze. Dieses Jahr ist der Sommer für die wildlebenden Tiere eine Herausforderung. Die gewaltige Flut, die zu dieser Jahreszeit eigentlich ein Segen sein sollte, wird zu einer großen Bedrohung. Vor allem die brütenden Seeschwalben sind betroffen, wie auch die Robben.
- Wales - Der Wilde Westen Großbritanniens: Langer Winter - Später Frühling Durch extrem kalte Ost-Winde fühlt sich der erste Tag des Frühlings in Wales eher wie arktischer Winter an. Ein Polarlicht, das die Berge in rot und grün beleuchtet, scheint das zu bestätigen. Die Tiere reagieren darauf aber nur bedingt, denn viele sind trotz Kälte bereit, sich wieder zu paaren. Wildpferde, Moorhühner, Wasseramseln und viele andere schaffen es, für Nachwuchs zu sorgen.
- Wales - Großbritanniens wilder WestenIm Norden von Cymru, wie das Land auf Walisisch heißt, liegt die Berglandschaft Snowdonia. Wildziegen tragen dort im Herbst Brunftkämpfe aus. Ihre Verwandtschaft mit Steinböcken wird dabei offensichtlich. Im Süden von Wales befindet sich der Brecon-Beacons-Nationalpark. Die Hügellandschaften sollen J.R.R. Tolkien, den Verfasser des Romans "Herr der Ringe", zu seinen Werken inspiriert haben.
- Waschbären - Einwanderer aus WildwestIn der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte man in Deutschland zwei Waschbärenpaare mit der Begründung ausgesetzt, das Fell frei lebender Tiere sei besser als das in Gefangenschaft lebender. Ohne natürliche Feinde vermehrten sich die Tiere rasant. Inzwischen gelten sie als Plage, die der heimischen Tierwelt gefährlich wird. Die Dokumentation versucht, mit gängigen Vorurteilen aufzuräumen.
- Wasserparadiese in Europa - Die Tara SchluchtDie Tara hat in Montenegro die tiefste Schlucht Europas gegraben: 78 Kilometer lang und 1.300 Meter tief. Eine spektakuläre Wasserwelt voller Naturwunder. Der Fluss führt auch durch den Durmitor-Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe zählt, und mündet schließlich in die Drina.
- Wasserparadiese in Europa - Das DonaudeltaDas Donaudelta - eine besondere Nahtstelle zwischen Land und Meer. Das zweitgrößte Delta Europas ist mit 5.800 Quadratkilometern fast elf Mal so groß wie der Bodensee und bildet einen vielgestaltigen Naturraum mit über 5200 Tier- und Pflanzenarten: Eine Expedition in ein faszinierendes Ökosystem.
- Weihnachten in der WildnisAn "weiße Weihnachten" erinnern im Osten der Insel Tasmanien höchstens Wallabys: Die Mini-Kängurus haben ein schneeweißes Fell. Zur Weihnachtszeit sollte man sich in den nordamerikanischen Badlands warm anziehen: Der Wind treibt Schnee- und Eiskristalle über die kargen Ebenen South-Dakotas. Gegen die Kälte schützt die Bisons ihr dichtes Fell, der Winter bedeutet für sie dennoch eine harte Zeit.
- Wettlauf mit Wildschwein in Bayerns WäldernKaum eine andere Art findet sich in der modernen Kulturlandschaft so gut zurecht wie das Wildschwein. Das Erfolgsgeheimnis ist seine Intelligenz. Doch seine Vermehrung ist zu einem Problem geworden.
- WG mit Wildtier - Neues Bauen in der StadtIn unseren Städten müssen immer mehr Wildtiere Neubauprojekten weichen. Nachverdichtung nennen das die Stadtplaner. Ein Professor für Ökologie und seine Studenten haben mit Landschaftsarchitekten eine innovative Idee entwickelt.
- Wie ein einziger Tag - Der Sommer in Spitzbergen"Wie ein einziger Tag" erscheint der Sommer in Spitzbergen, wenn die Sonne auch nachts nicht untergeht. Und nie ist es in der hohen Arktis lebendiger: am Vogelfelsen, im Wasser, in der Tundra und auf dem Eis. Nur wenige Wochen bleiben der unerwartet vielfältigen Tierwelt, um den Nachwuchs großzuziehen oder sich genügend Winterspeck anzufressen.
- Wiener Wildnis. Die Rückkehr der BiberDonau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Die Freizeit- und Naherholungsgebiete sind Lebensraum für Bewohner mit erstaunlichen Eigenschaften: Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die unterschiedlichen Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume.
- Wild im Westen - Die EifelWie kaum ein anderes Gebiet in Nordrhein-Westfalen bietet die Eifel eine ungewöhnliche Naturbühne, die jedoch während der vergangenen Jahrhunderte einiges durchmachen musste. Der Film erzählt Geschichten vom Leben der sogenannten Kulturfolger, Tieren und Pflanzen, die sich den von Menschen verursachten Bedingungen erfolgreich anpassten, wie zum Beispiel der Uhu, der Edelkrebs und die Ringelnatter.
- Wild und lustig - die Clowns im TierreichTierfilmer verbringen oft Wochen und Monate im Tarnzelt, um einzigartige Szenen des Lebens der Tiere in freier Wildbahn einzufangen. Dazu gehört viel mehr als fressen und gefressen werden, Paarung, Nest- und Höhlenbau. Vielmehr sind manche Tierarten gewitzte Strategen, kleine Kobolde, Täuscher, Trickser oder Tollpatsche. Dieses Potpourri zeigt die schrägsten und schönsten Szenen aus dem Archiv.
- Wilde Dynastien: Duell der Tiger Raj Bhera lebt im Tigerreservat Bandhavgarh in Indien - einem perfekten Territorium für Tiger, mit dichtem Dschungel, von Quellen genährten Teichen und reichen Graslandschaften, die von Beute nur so wimmeln. Die mächtige Raj Bhera hat vier winzige neugeborene Junge, um die sie sich kümmern muss. Denn sie sichern die Zukunft ihrer Dynastie. Aber die idyllische Welt, in der sie lebt, verändert sich.
- Wilde Dynastien: Feldzug der Wildhunde Tait ist eine afrikanische Wildhündin und Anführerin einer der Familien dieser gefährdeten Art. Sie regiert ihre Dynastie seit Jahren am Ufer des Sambesi-Flusses in Zimbabwe und bewahrt den Frieden in der weit verzweigten Familie. Aber die Spannungen nehmen zu. Tait wird älter und ihre Macht schwindet. Eine ihrer Töchter, Blacktip, lebt ganz in der Nähe.
- Wilde Dynastien: Kaiser der Antarktis Kaiserpinguine versammeln sich in der Atka-Bucht an der antarktischen Küste, nachdem die Tiere Monate lang im Meer auf Nahrungssuche waren. Nach der Ankunft der Pinguine friert die Bucht zu. Alle anderen Tiere haben die Gegend längst verlassen und sich auf dem Festland in Sicherheit gebracht. Nur die Pinguine können hier - im kältesten und erbarmungslosesten Winter auf Erden - überleben.
- Wilde Dynastien: Königin der Löwen Es ist eines der berühmtesten Löwenrudel in Afrika - das Marsh-Rudel der Masai Mara in Kenia. Zu Beginn der Dreharbeiten hat sich die Lebenssituation komplett verändert, weil die männlichen Tiere das Rudel überraschend verlassen haben. Übrig bleiben zwei ausgewachsene Weibchen mit ihren acht Jungtieren, die mit Nahrung versorgt und gegen rivalisierende Löwen beschützt werden müssen.
- Wilde Dynastien: Revolte der Schimpansen Wer in einer Schimpansengruppe an der Macht bleiben will, muss nicht unbedingt ein Kraftprotz sein, sondern vor allem ein guter Politiker. David, das Alphamännchen einer Schimpansengruppe im Westen Senegals, regiert bereits seit Jahren einen Trupp von über 30 Affen. Eine Familiengeschichte, die so noch nie zuvor zu sehen war.
- Wilde Heimat: Der FrühlingAufbruch und Geburt - im Frühling kehren Störche und Kraniche zurück aus ihren Winterquartieren, versorgen Luchse und Rotwild ihre Jungen. Mithilfe von Spezialkameras für wackelfreie Flugaufnahmen, extremen Zeitlupen und Zeitraffer über mehrere Monate gibt "Der Frühling" selten zuvor gezeigte Einblicke in die heimische Tierwelt.
- Wilde Heimat - Der HerbstNebel legt sich über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im goldenen Sonnenlicht - im Herbst zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. Es ist die Zeit, in der die meisten Früchte reifen. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Brauchbarem ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit: Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern. Viele Bräuche und große Volksfeste liegen nicht umsonst im Herbst: Erntedank, die Redefiner Hengstparade, das Münchner Oktoberfest oder Martinsumzüge.
- Wilde Heimat: Der SommerIm Juni lässt die hoch stehende Sonne die Temperaturen klettern, die Tage werden länger und der Sommer, die wärmste Jahreszeit in unseren Breiten, hält Einzug. Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht nun ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen.
- Wilde Miezen - Katzen allein unterwegsKatzen sind das beliebteste Haustier in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen von ihnen. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an?
- Wilde Nächte - Wenn die Tiere erwachenÜber zwei Jahren hat sich der Tierfilmer Uwe Müller auf die Lauer gelegt und so manche schlaflose Nacht verbracht. Mit modernster Nachtfilm-Technik ist es ihm gelungen, Licht ins unbekannte Leben der Tiere bringen.
- Wilde NiederlandeWindmühlen und Tulpenfelder, malerische Ortschaften und idyllische Grachten: Allein drei Millionen Deutsche besuchen die Niederlande jedes Jahr. Neben Städtetourismus und Strandleben bietet unser "Nachbar an der Nordsee" weit mehr: Strände und Wälder sowie große, dem Meer mühsam abgerungene Flächen geben einer erstaunlichen Natur Raum: Seehunde und Löffler, Rothirsche und Damwild, Rohrweihen, Biber und Füchse. All das in einem der bevölkerungsreichsten Länder Europas! Zwischen Inseln und Festland prägt Wattenmeer die Küste: Es ist eines der fruchtbarsten Naturgebiete der Erde und für Millionen Zug- und Rastvögel ein unersetzliches Nahrungsreservoir, so auch für Seehunde. Ende der 1980er-Jahre wütete die Staupe an der Nordseeküste, 3.000 Seehunde überlebten, seitdem erholen sich die Bestände. Heute sind es wieder über 7.000 Tiere. Seit dem Mittelalter haben die Niederländer durch riesige Entwässerungsprojekte entlang der 2.000 Kilometer langen Küste neues Land geschaffen. Noch bis vor einhundert Jahren pumpten die landestypischen Windmühlen Wasser aus der Tiefebene zurück in die Flüsse hinter den Deichen. Heute sind die fruchtbaren Böden Anbaugebiet für die Nationalblume - die Tulpe. Im Norden trennt der über 30 Kilometer lange "Abschlussdeich" die Nordsee vom Ijsselmeer und bewahrt die 2.500 Quadratkilometer große Provinz Flevoland vor Sturmfluten - eine der größten künstlich geschaffenen Landflächen der Welt. Zwölf Prozent der Region nimmt das Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen ein - es ist die Heimat einer der größten Wildpferd-Herde Europas, Jagdrevier für Seeadler und Kinderstube für Füchse. Richtung Osten steigt das Relief an und die Böden werden sandiger. Hier liegen zahlreiche Heiden und eine der größten zusammenhängenden Waldflächen Mitteleuropas: Die Veluwe - rund 1.000 Quadratkilometer groß. Im Herbst tragen Rot- und Damhirsche ihre eindrucksvolle Brunft aus, während auf dem Waldboden zahlreiche Pilzarten einen einzigartigen Mikrokosmos bilden. Zwei Jahre hat der Naturfilmer Hans-Peter Kuttler in den Niederlanden gedreht. Er setzte u. a. hochstabilisierte Kameradrohnen, Miniatur- und Zeitlupenkameras ein. Er präsentiert ein liebevolles Porträt der Natur und der Tiere zwischen der Nordseeküste im Westen und den weiten Wäldern im Osten.
- Wilde SchweizGrandiose Bergkulissen, bunte Bergwiesen und verzauberte Winterwälder. In der Schweiz entspringen vier von Europas größten Flüssen, liegen über 1.400 Seen und erstreckt sich der größte und längste Gletscher der Alpen. Und Steinböcke, Gämsen, Wölfe, Rothirsche gehören zurr Tierwelt des kleinen Alpenlandes.
- Wilde SchweizGrandiose Bergkulissen, bunte Bergwiesen und verzauberte Winterwälder. In der Schweiz entspringen vier von Europas größten Flüssen, liegen über 1.400 Seen und erstreckt sich der größte und längste Gletscher der Alpen. Und Steinböcke, Gämsen, Wölfe, Rothirsche gehören zurr Tierwelt des kleinen Alpenlandes.
- Wilde SlowakeiDie Slowakei, eingerahmt von Österreich, Ungarn, der Ukraine, Polen und Tschechien, liegt im Herzen Europas doch weiß man nur wenig von diesem Staat. Welche Naturschätze das kleine Land birgt, welch spektakuläre Natur und was für Besonderheiten aus Tier- und Pflanzenwelt, davon erzählt die Dokumentation "Wilde Slowakei".
- Wilde Tiere an der Leine - Das Hannoversche LandWo die Alte Leine südlich von Hannover als Nebenfluss der Leine durch die Landschaft mäandert, gehen bunte Eisvögel auf die Jagd nach kleinen Fischen. Zu Füßen der Marienburg fließt die Leine durch Felder, Wiesen, Teiche und Wälder. Im Leinetal nisten Turmfalken unter den Dächern alter Bauernhäuser, und in der Teichlandschaft zwischen Koldingen und Ruthe führen Höckerschwäne ihre Balztänze auf.
- Wilde TierkinderGanz gleich ob in ursprünglichen Naturschutzgebieten oder in einer vom Menschen gestalteten Umwelt, alle Tiere haben dieselbe Aufgabe: Sie müssen sich um ihren Nachwuchs kümmern. Nur wenn das Heranwachsen der Jungen gesichert ist, hat der eigene Fortbestand Aussicht auf Erfolg. Die Doku zeigt, wie die verschiedenen heimischen Tierarten ihre Jungen großziehen und sie versorgen.
- Wilde Wanderer - Tiere auf TourDer vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Franz Hafner drehte an zahlreichen Orten in Europa. Der Naturreichtum Mitteleuropas ist nach wie vor beeindruckend. Wildtiere entdecken von sich aus neue Korridore und darin liegende "Trittsteine", das sind z. B. ehemalige Bergbaugebiete, Truppenübungsplätze, Lost Places, von denen die Wildnis erstaunlich rasch Besitz ergreift. Auch Wildtiere müssen mobil sein. Wem ist tatsächlich bewusst, dass Hirsche auch heutzutage noch von den Karpaten bis nach Österreich wandern? Dass Atlantiklachse sich zum Laichen ihren Weg von der Nordsee durch den Rhein Richtung Alpen bahnen? Und Wölfe alte Bergbaugebiete in der ostdeutschen Lausitz als Lebensraum entdeckt haben? Manche Tiere müssen wandern, oft Hunderte, sogar Tausende Kilometer sind sie auf Tour. Ihre Wege führen von Winterquartieren zu Brut- und Laichplätzen, von Sommer- zu Winterweiden, von besetzten oder zerstörten Habitaten zu neuem Lebensraum. Indem Tiere wandern, frischen sie den Genpool ihrer Spezies auf und sichern so Europas Artenvielfalt. Über das uralte Wegenetz der Tiere hat der Mensch brachial ein neues gelegt: Agrarflächen, Siedlungen, Industriegebiete und Flusskraftwerke blockieren die natürlichen Wanderrouten. Der vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Franz Hafner drehte für seinen Film an zahlreichen Orten in Europa: in der Hohen Tatra, in Ostdeutschland, im Nationalpark Donau-Auen oder auch in der ungarischen Puszta. Was sich während der Dreharbeiten gezeigt hat: Wildtiere entdecken von sich aus neue Korridore und darin liegende "Trittsteine", das sind z. B. ehemalige Bergbaugebiete, Truppenübungsplätze, Lost Places, von denen die Wildnis erstaunlich rasch Besitz ergreift. Überall dort, wo Menschen auf die Bedürfnisse der Wildtiere Rücksicht nehmen, indem etwa Grünbrücken und Fischtreppen gebaut werden, wird das Angebot meist schnell angenommen. Der Mensch muss die Tür nur einen Spalt offenlassen, buchstäblich Brücken bauen.
- Wilder BalkanTiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - der Südosten Europas ist noch wild und ursprünglich. Ein Land wie aus J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe". Orks und Elben gibt es dort zwar nicht, dafür aber Wölfe und Bären. Jahrtausende hindurch prägten kriegerische Auseinandersetzungen den Balkan. Die Geschichte des Balkans verstellte lange den Blick auf die unglaublich schöne Landschaft.
- Wilder Yak - Wildes ChinaSeit jeher sind Yaks die Lebensgrundlage der Menschen im Westen Chinas. Die Tiere liefern Fleisch, Milch und Wolle. Weil sie nie auf Leistung gezüchtet wurden, hält sich jeder Tibeter möglichst viele Tiere. Die riesigen Herden überweiden jedoch das karge Land. Daher züchten Wissenschaftler nun eine neue, leistungsfähigere Rasse.
- Wildes Albanien - Im Land der AdlerDas Symboltier des ganzen Landes ist noch etwas zerzaust. Die zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, die von den Einheimischen auch Verwunschene Berge" genannt werden. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und dünn besiedelt.
- Wildes Argentinien - Berge und SteppenIn Argentiniens einzigartiger Wildnis ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben - für Jäger wie Gejagte. Ein Pumaweibchen geht bis an ihr Äußerstes, um ihre Jungen zu ernähren, und eine Vogelspinne wehrt sich mit außergewöhnlichen Mitteln gegen Fressfeinde. Das Leben in Argentiniens Bergwelt und kargen Steppen erfordert Mut, Ausdauer und Kreativität.
- Wildes Argentinien - Die Kraft des WassersWasser prägt den Norden Argentiniens und schafft dort Paradiese für eine einzigartige Tierwelt - ob Rußsegler, die sich durch die Fluten des Wasserfalls stürzen, Frösche, die im Dunkeln leuchten, niedliche Nasenbärfamilien im Unterholz oder mächtige Anakondas auf der Jagd. Argentiniens Feuchtgebiete halten viele Wunder bereit.
- Wildes Argentinien - Gefährliche KüsteOb Glattwale, Pinguine oder Seelöwen - für die Geburt ihrer Jungen zieht es viele Meeresbewohner an die fast 5.000 Kilometer lange Küste Argentiniens. Vom ersten Atemzug an geht es für die Kleinen um eins: Überleben. Außergewöhnliche Unterwasserbilder und beeindruckendes Tierverhalten machen den Film zu einem visuellen Erlebnis.
- Wildes Baltikum: Die KüsteDie längsten Strände der Ostsee findet man an den Küsten des Baltikums. Auf der Kurischen Nehrung gibt es bis zu 50 Meter hohe Wanderdünen. Weiter östlich ragen steile Kalksteinplateaus auf. Tausende große und kleine Inseln säumen den Küstenstreifen. Ebenso vielfältig wie die baltischen Landschaften ist die Tierwelt, die dort eine Heimat gefunden hat. Sogar Luchse streifen durch die Küstenwälder.
- Wildes Baltikum: Wälder und MooreDas Baltikum verfügt über dichte Wälder, ausgedehnte Moore und zahlreiche Seen. Durch die Wälder streifen Bären, Luchse und Wölfe. Über den Feuchtgebieten kreisen Doppelschnepfen, Schreiadler und Weißstörche. In den Seen und Flüssen tummeln sich zahlreiche Fischarten; so auch die Rußnasen, eine Karpfenart, die auf dem Weg zu ihren Laichgebieten eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden müssen.
- Wildes Bayern: Berchtesgaden im SternenlichtDer Watzmann-Gipfel und die Tiefen des Königssees liegen zwar nur einen Steinwurf voneinander entfernt, aber der Höhenunterschied beträgt fast 3.000 Meter. Das Filmteam begibt sich in Höhen und Tiefen des Alpennationalparks und zeichnet ein wahrlich dreidimensionales Bild der Region samt all ihren Naturschönheiten.
- Wildes Bayern: Das erste Licht am KönigsseeDrei Jahre Drehzeit und modernste Kameratechniken ermöglichten es den Tierfilmern, zu allen Jahreszeiten und bei jeder Witterung Bilder in dieser schwer zugänglichen Gebirgsregion aufzunehmen - darunter dynamische Zeitraffer von aufblühenden Pflanzen oder Wolkenmeeren genauso wie gestochen scharfe Zeitlupen von flatternden Apollofaltern oder kämpfenden Murmeltieren.
- Wildes Bayern: Der Main von der Quelle bis WürzburgDer Main, auch "Weißwurstäquator" genannt, zieht sich in vielen Windungen über 542 Kilometern von Ost nach West, quer durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse Deutschlands. Die Doku stellt das wilde Leben entlang des Mains vor.
- Wildes Bayern: Der Main von Würzburg bis FrankfurtDer Main zieht sich in vielen Windungen über 542 Kilometer von Ost nach West quer durch Deutschland. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner gesamten Strecke in Deutschland fließt. Der zweite Teil des Films führt aus den Weinbergen vorbei am Spessart bis in die Randgebiete von Frankfurt am Main.
- Wildes Bayern - Der Nationalpark Bayerischer WaldNachdem ab 1990 eine außergewöhnlich starke Borkenkäfervermehrung im Nationalpark Bayerischer Wald mehrere tausend Hektar alter Fichtenbestände abgetötet hatte und die Parkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, begann bald ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein Urwald. Auch Tiere wie Schmetterlinge, Sperlingskäuze, Eichelhäher oder Luchse sind zurückgekehrt.
- Wildes Bayern: Geburt eines UrwaldesEs werden Bilder in jeder Jahreszeit und Witterung in schwer zugänglichen Gebirgsregionen gezeigt. Auch die Menschen, die diese einzigartige Urlandschaft über Jahrhunderte mitgestaltet haben, sind ein tragendes Element der Dokureihe.
- Wildes Bayern - Im Schatten des WatzmannExtreme Biotope wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, das Gebiet des Watzmanns mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands, gehören zum Nationalpark Berchtesgaden. Ein Filmteam beobachtete interessante Bewohner wie Gämsen, Steinadler, Murmeltiere und Dreizehenspechte.
- Wildes Costa RicaVom Kolibri bis zum Hammerhai, vom obersten Stockwerk des Blätterdachs bis in die Tiefen des Ozeans: In der ungezähmten Natur Costa Ricas hat sich seit Jahrmillionen eine artenreiche Tierwelt mit bemerkenswerten Überlebensstrategien entwickelt. Weite Teile des Landes sind bis heute von dichtem tropischen Regenwald bedeckt - ein Paradies für exotische Tiere wie Elefantenkäfer oder Manakin.
- Wildes Deutschland - Die RhönIn den Kernzonen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen sollen die Wälder wieder zum Urwald werden, in dem die Natur ihren eigenen Gesetzen folgt und wo seltene und gefährdete Arten einen sicheren Lebensraum erhalten sollen. Ein Filmteam hat für die Dokumentation die Tier- und Pflanzenwelt der Rhön im Kreislauf der Jahreszeiten beobachtet,
- Wildes Deutschland - Der SpreewaldDas Binnendelta der Spree ist eine uralte Kulturlandschaft, ein Siedlungsgebiet der westslawischen Sorben, die eng mit ihrem Lebensraum verbunden sind. Gleichzeitig ist der Spreewald ein Naturjuwel und wurde 1990 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt. Vorgestellt werden seine traditionsbewussten Bewohner. Im idyllischen Dorf Lehde liegen Bauernhöfe, von denen einige nur mit dem Kahn zu erreichen sind.
- Wildes Deutschland: Der Hainich: Thüringens UrwaldIm Hainich - Deutschlands größten zusammenhängendem Laubwaldgebiet - sind sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. 30 verschiedene Laubbaumarten stehen in Konkurrenz und streben zum Licht. Die Buche dominiert alle.
- Wildes Deutschland: Der Harz - Eisige Gipfel, wilde TälerDer Harz ist ein sagenumwobener Treffpunkt von Hexen und ein Naturjuwel mit einer Tierwelt, die kaum noch existiert. Über 1000 Meter hoch ragt der Brocken in den Himmel, der höchste Berg des Harzes. Im Nationalpark bevölkern wieder Luchse und Wildkatzen das Biotop. Eine weitere Besonderheit in den Tälern des Ostharzes sind die Mufflons – Wildschafe, deren Überlebenschancen jedoch schwinden.
- Wildes Deutschland: Das ErzgebirgeDas Erzgebirge wurde seit dem Mittelalter durch menschliche Eingriffe geformt. Die Landschaft bietet vielen tierischen Spezialisten ideale Lebensräume. Wasserspitzmäuse, Birkhähne und Wanderfalken gehören zu der Artenvielfalt, die im Mittelgebirge beheimatet ist. Dieser Film zeigt das Wechselspiel von Geologie und Biologie in einer Region, die Sachsen und Böhmen zu einem Naturpark verbindet.
- Wildes Deutschland - Der BodenseeDer Bodensee zieht Jahr für Jahr ein Millionen-Publikum an, das das mediterrane Flair und Klima am "Schwäbischen Meer" genießt. Die Ufer und Naturschutzgebiete rund um den Bodensee bietet vielen selten gewordenen Tieren wie Brachvögeln, Haubentauchern und Weißstörchen einen Lebensraum. Für diesen Film hat ein Kamerateam drei Jahre lang am größten See nördlich der Alpen Natur und Menschen gefilmt.
- Wildes Deutschland: Der Bayerische WaldAls sich in den 1980er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weit reichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben in den Hochlagen mehrere tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände ab.
- Wildes Deutschland: Der ChiemseeVor 10.000 Jahren wurde der Chiemsee aus einem sterbenden Gletscher geboren, und er wird heute von mehreren Flüssen wie der Ache, der Prien und dem Lachsgang gespeist, allerdings hat er nur einen einzigen Abfluss - die Alz bei Seebruck. Der See mit seinen drei Inseln - Herreninsel, Fraueninsel und Krautinsel - und seiner beeindruckenden Alpenkulisse lockt jährlich eine halbe Million Urlauber an.
- Wildes Deutschland: Der SchwarzwaldDer Schwarzwald ist weltweit bekannt durch Kuckucksuhren und Schwarzwälder Kirschtorte. Dabei hat die Region viel mehr zu bieten: etwa die Weißtanne, die bis zu 60 Meter hoch wird. Ein letzter Baumriese im Nordschwarzwald ist die rund 230 Jahre alte, sogenannte Großvatertanne, die mit einem Stammumfang von 1,65 Metern und einer Höhe von rund 45 Metern die Baumwipfel der Umgebung überragt.
- Wildes Deutschland: Die DonauDiese Reise führt entlang der Donau vom Schwarzwald bis zur 600 Kilometer entfernten österreichischen Grenze bei Passau. Immer wieder haben die Menschen versucht, den Fluss zu bezwingen. Über lange Strecken wurde er kanalisiert und als moderne Wasserstraße ausgebaut. Doch bis heute haben sich an seinen Ufern außergewöhnliche Landschaften mit einer seltenen Tier- und Pflanzenwelt erhalten können.
- Wildes Deutschland: Der PfälzerwaldIm Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und Mufflons stolzieren im Pfälzerwald umher.
- Wildes Deutschland: Die ZugspitzeDie Zugspitze hat mit 2962 Metern den höchsten deutschen Gipfel. Für Viele ist der Name der Inbegriff der Übererschließung, des Massentourismus und des Raubbaus an Natur. Doch die Zugspitze hat auch eine andere, unbekannte Seite. Abseits der Touristenscharen finden sich einsame und noch fast unberührte Winkel und Täler. Hier verbergen sich vielfältige Lebensräume mit zahlreichen Naturschätzen.
- Wildes Deutschland: Die LausitzNirgendwo in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig verändert wie in der Lausitz: Abraumhalden, Bergbauseen und Truppenübungsplätze prägen die Region. Doch die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen erobert sich ihr Revier zurück: Nahe der polnischen Grenze streifen heute Wölfe und Marderhunde durch die Kiefernheide. In den Bruchwäldern sind sogar wieder Elche beheimatet.
- Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen BandEine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der alten Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
- Wildes Deutschland: NordfrieslandDeiche, Strände, Halligen und natürlich die Nordsee - das ist Nordfriesland im äußersten Nordwesten Deutschlands. Flaches Land, über das fast immer eine "steife Brise" weht und wo fast so viele Schafe wie Menschen leben. Ob im Wattenmeer oder in den Dünenlandschaften - Wind und Wasser formen die Natur und sorgen dafür, dass sich das Land immer wieder in einem neuen Gewand präsentiert.
- Wildes Deutschland: Spessart und SteigerwaldDer Spessart und der Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Dort finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Flugaufnahmen aus ungewohnten Perspektiven stellen die malerischen Landschaften der Region vor und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.
- Wildes Dresden - Lachs in der Elbe und Hase im KohlWie jedes Jahr ziehen im April 500 Suffolkschafe im Eiltempo von der Dresdner Heide quer durch die Stadt zum Königsufer. Als Landschaftspfleger fressen sie im Namen des Naturschutzes.
- Wildes ElbaTrotz ihrer touristischen Erschließung hat die Insel Elba eine naturbelassene Seite. Einer der Gründe dafür ist die frühe Errichtung eines Naturreservats. Die Biologin Francesca Giannini, Mitarbeiterin des Nationalparks Toskanischer Archipel, will diese Welt und ihre Bewohner schützen, etwa vor den eingeschleppten Wildschweinen und Mufflons, die in der einzigartigen Fauna große Schäden anrichten.
- Wildes ElsassDas Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Der Storch ist nur durch Zuchtprogramme im Elsass vor dem Aussterben bewahrt worden. Das Symboltier der Region führt zu Naturoasen mit typischen Tierfamilien von Zwergmäusen, Smaragdeidechsen, Gämsen und - Störchen.
- Wildes Halle - Wels in der Saale und Falke im TurmAnfang der 1990er-Jahre haben Fischer in der Saale Welse wiederangesiedelt, nachdem es 40 Jahre lang unterhalb der Chemiestandorte Leuna und Buna keine mehr gab. Und in 30 Meter Höhe ziehen Wanderfalken an einer Industrieanlage ihre Jungen auf. Ihre kleineren Verwandten, die Turmfalken, nisten direkt im Stadtzentrum von Halle an der Saale.
- Wildes Irland - Die grüne InselDie wilde Atlantikküste Irlands galt vor der Entdeckung Amerikas als das Ende der Welt. Die spektakulären Landschaften ziehen Menschen seit jeher in ihren Bann, dienen oft als Kulisse für große Hollywoodproduktionen wie zuletzt "Star Wars". Die Helden in diesem Film sind jedoch die überraschend vielen Tierarten, die es auf der "Grünen Insel" gibt: Wale, Riesenhaie, Papageientaucher und Hirsche.
- Wildes IstanbulIstanbul - einst Sammelpunkt der vielen Routen der Seidenstraße - ist auch für Wildtiere anziehend. Die Stadt gilt als wichtiger Zwischenstopp für Zugvögel auf der Nord-Süd-Route: Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Am Landweg bzw. Wasserweg sorgen dagegen Wildschweine für Aufsehen: sie durchschwimmen sogar den Bosporus.
- Wildes Italien - Von den Alpen zur ToskanaVon den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften kennen viele. Doch das Land hat auch eine wilde, unbekannte Seite. Abseits von den Touristenströmen und begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie die Abruzzengämsen, Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. In dieser Folge steht der Norden Italiens im Mittelpunkt.
- Wildes Italien - Von Sardinien zu den AbruzzenSardinien ist für viele Menschen die Trauminsel im Mittelmeer. Kristallklares Wasser und malerische Küsten sind hier keine Klischees, sondern Wirklichkeit. Sizilien, vor der Stiefelspitze Italiens gelegen, ist die größte Insel im Mittelmeer. Schon von Weitem ist das Wahrzeichen der Insel sichtbar: der Ätna. Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das "wilde Herz" Süditaliens.
- Wildes Kanada - Der hohe Norden In dieser Folge geht es hinauf in die Polargebiete Kanadas, eine raue Welt, die den größten Teil des Jahres über von Schnee, Frost und Eis beherrscht wird. Auf den ersten Blick erscheinen die arktischen Regionen lebensfeindlich, und doch findet sich hier eine überraschend vielfältige Tierwelt. Das Filmteam folgt einer Eisbärin und ihren beiden Jungen bei ihrer Wanderung nach Norden, zum Polarmeer.
- Wildes Karelien - Land der Braunbären und SingschwäneSingschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Die Sonne erscheint endlich wieder über dem Horizont und befreit die wald- und wasserreiche Landschaft im Norden Russlands von Eis und Dunkelheit des langen Winters. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren.
- Wildes Katar - Wüsten und KorallenriffeKatar, der vieldiskutierte Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, ist ein Land der Extreme: Der kleine Wüstenstaat an der Westküste des Persischen Golfs liegt nicht nur am wärmsten Meer der Erde, sondern zählt dank riesiger Erdgasvorkommen auch zu ihren wohlhabendsten Ländern. Die Suche nach den verborgenen Reichtümern des Landes führte aber nicht nach Doha, sondern in die Wüste.
- Wildes Lipperland - Von den Externsteinen zum HermannsdenkmalDas Hermannsdenkmal und die Externsteine haben das Lipperland weltbekannt gemacht. Der Landstrich im Nordosten Nordrhein-Westfalens hat aber nicht nur Touristenmagnete zu bieten. Das Lipperland hat auch eine wilde Seite. Denn es besteht zum größten Teil aus Wäldern, Wiesen und Äckern, und das Mittelgebirge des Teutoburger Walds prägt einen Großteil des Landkreises.
- Wildes MallorcaIm Mittelpunkt dieser Dokumentation über Mallorca stehen zwei Frauen, die sich der Rettung von Tierarten verschrieben haben: Ein Filmteam begleitete die österreichische Biologin Evelyn Tewes, die durch Zufall ihre Liebe zu Mönchsgeiern entdeckte. Derweil engagiert sich die deutsche Wissenschaftlerin Sevgi Yaman für die Einrichtung eines Meeresschutzgebietes rund um die vorgelagerte Insel Sa Dragonera.
- Wildes Marokko - Der grüne NordenDas 4200 Meter hohe Gebirge des Hohen Atlas untereilt das Land als natürliche Barriere in zwei unterschiedliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Wasserläufe und Flussdeltas des Nordens sind für Zugvögel willkommene Rast- und Fressplätze. Eleonorenfalken kommen aus Madagaskar, um im September zu brüten. An der Küste bietet die Mischzone eine besonders artenreiche Unterwasserwelt.
- Wildes Marokko - Der goldene SüdenDer Hohe Atlas ist Lebensvernichter und -spender zugleich. Seine Gipfelregionen fangen die Wolken nach Süden hin ab und bilden damit das Tor zur Sahara. Doch die Niederschläge sammeln sich über das Jahr als Sickerwasser oder Schnee, um dann dosiert nach Süden in die Wüste zu fließen und dort Oasen spezialisierten Lebens zu bewässern. Die tierischen Wüstenbewohner machen die Nacht zum Tag.
- Wildes Neuseeland - Im Reich der Extreme Neuseeland ist voller Gegensätze. Während der Norden sonnig und warm ist, ist der Süden kalt und wechselhaft. An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal innerhalb von 24 Stunden ab. Die Küsten der Inseln sind geprägt von orkanartigen Winden, die Gletscher reichen bis ans Meer, und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen.
- Wildes Neuseeland - Inseln am Ende der Welt Auf den ersten Blick erinnert die Natur Neuseelands mit ihren Bergen, Gletschern und weiten Ebenen an Nordamerika und Europa. Doch ein zweiter Blick offenbart, dass das Inselreich durch seine isolierte Lage zwischen drei Ozeanen eine ganz eigenständige Tierwelt hervorbrachte: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen machen im Unterholz Jagd den eigenen Nachwuchs, Vögel können nicht fliegen.
- Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies Fast überall auf den Inseln Neuseelands ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten. Viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben. Sie sind den Gefahren, die die aus Übersee eingeschleppten Tierarten bilden, nicht gewachsen. Doch clevere Rettungsaktionen und neue Allianzen zeigen, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.
- Wildes NorwegenNorwegen ist ein Land der Extreme. In verschiedener Hinsicht. Einerseits hat es die geringste Bevölkerungsdichte - andererseits durch seine zahllosen Fjorde mit über 25 Tausend Kilometern die mit Abstand längste Küstenlinie Europas. Sehr viel Natur also - mit weiten, unberührten Gegenden und damit auf den ersten Blick idealen Bedingungen für wilde Tiere. Doch das täuscht..
- Wildes Österreich - Alpengipfel und SteppenseeDie alpine Gebirgslandschaft ist die letzte große Wildnis in Mitteleuropa. Tiere und Pflanzen müssen extremer Kälte und Schneestürmen trotzen, jeder Schritt in den steilen Wänden kann über Leben und Tod entscheiden. Während am Großglockner, dem höchsten Punkt Österreichs, noch lange die Stille des Winters herrscht, hat am tiefsten Punkt des Landes, dem Neusiedler See, längst der Frühling begonnen.
- Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers: Alpengipfel und SteppenseeWasser ist nicht nur die Grundlage allen Lebens, es hat Österreich auch einige der spektakulärsten Naturwunder Europas beschert: von der schneebedeckten Welt des Hochgebirges bis zum warmen Steppensee.
- Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers: Vom Bergbach zur DonauEine Reise in Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig dahinfließenden Donau. Im Kamptal sind Gänsesäger geschlüpft - die Naturfilmer hinter den Kameras standen bei diesem Ereignis bereit. Entstanden sind berührende und seltene Szenen einer Familienzusammenführung. Im braunen Wasser des Kamp existieren auch die letzten Bestände der Flussperlmuschel.
- Wildes Österreich - Vom Bergbach zur DonauTiefe Täler, dichte Wälder, eine wehrhafte Burganlage, die hoch über dem Fluss thront. Ein Ort wie aus einer mittelalterlichen Heldensaga - das Kamptal. Aus einer Baumhöhle sind leise Geräusche zu hören. Gänsesäger haben am Flussufer gebrütet. Die Küken sind gerade geschlüpft. Vom Fluss aus lockt die Mutter ihren Nachwuchs mit Rufen. Entstanden sind berührende Szenen einer Familienzusammenführung.
- Wildes Oldenburger Land - Moore, Wälder, WiesenDas Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich. Seine Moorflächen, im Süden gelegen, sind die Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Am Jadebusen, im Norden, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt,, die schon lange erforscht werden. Und in der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands.
- Wildes PragPrag - vom mittelalterlichen Geist der Stadt fühlen sich Einheimische und Besucher magisch angezogen. In Sichtweite des Altstädter Rings und der Karlsbrücke leben aber auch viele Tierarten. Mufflons profitieren vom Großstadtdschungel. Teichrallen haben gelernt, in Bäumen zu nisten, Graureiher, den Pelikanen im Prager Zoo die Fische zu stehlen ...
- Wildes RegensburgRegensburg hat den Titel des UNESCO-Weltkulturerbe, ist die gefühlte Heimat von Papst Benedikt XVI. und eine Stadt, in der Schöpfung Platz findet. Die Stadt gilt als Beispiel, dass besonders Städte mit alter Bausubstanz eine hohe Lebensqualität für Mensch und Natur bieten. Regensburg ist die mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Hier gehen Natur, Kultur und Geschichte respektvoll Hand in Hand.
- Wildes RioBrasiliens Metropole ist berühmt für seinen Karneval. Die fantasievollen Kostüme der Tänzer sind inspiriert von tierischen Einwohnern, wie bunten Vögeln und Schmetterlingen. Wenn die Nacht einbricht beleben neugierige Opossums die Lagerhallen der Sambaschulen, wo die kostbaren Gewänder aufbewahrt werden, und am Zuckerhut stellen sich den Touristen hungrige Kapuzineräffchen in den Weg.
- Wildes Rumänien - Land der Bären und WölfeIm Südosten Europas liegt ein Naturjuwel, das seinesgleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur - vieles erscheint wie aus längst vergangenen Zeiten. Die Karpaten umgeben Siebenbürgen - über 2.000 Meter ragen die mächtigen Gebirgszüge empor. Wenn im Sommer große Schafherden auf den saftigen Bergwiesen weiden, droht ihnen Gefahr durch hungrige Bären. Große Schutzhunde begleiten daher die Schafe und ihre Hirten. Abseits der Alm tummeln sich Murmeltiere. Während des kurzen Sommers im Hochgebirge sind sie vor allem damit beschäftigt, sich so viel Speck wie möglich für den nächsten Winterschlaf anzufressen. Rumänien ist ein Land der Kontraste: Lange Sandstrände, Felsklippen und mediterranes Klima prägen die Küste zum Schwarzen Meer. Gut geschützt an steilen Ufern nisten Zehntausende Uferschwalben - in mühsamer Feinarbeit graben sie ihre ein Meter langen Bruthöhlen in die Wand. Wo die Donau ins Schwarze Meer mündet, tut sich ein weiteres Naturparadies auf: das Donaudelta. Im größten Schilfgebiet der Erde finden viele seltene Vögel Schutz und Lebensraum. Nur hier leben noch große Kolonien von Pelikanen. In Siebenbürgen geht der Sommer zu Ende - die Sachsen ernten die süßen Trauben, die sie auf den kleinen Rebhängen gehegt und gepflegt haben. Die Weinlese ist der Höhepunkt im Erntejahr. Auch die Bären in den dichten Wäldern finden zu dieser Jahreszeit reichlich Pilze und Beeren, um sich satt zu fressen. Mit leuchtenden Farben kehrt der Herbst in Rumänien ein - in dieses außergewöhnliche Land, in dem es noch so viel zu entdecken gibt.
- Wildes Russland - Das AbenteuerDie Folge "Das Abenteuer" gewährt einen Blick hinter die Kulissen der ganzen Naturfilmreihe. Gezeigt wird, was Russland für die Tierfilmer während ihres dreijährigen Aufenthalts zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean an Überraschungen bereithält. Das Kamerateam steht selbst vor der Kamera und berichten von großen Erwartungen, kleinen Katastrophen und bewegenden Erfolgserlebnissen.
- Wildes Russland - Der KaukasusZwischen Europa und Asien ragen die gewaltigen Berggipfel des Kaukasus-Hochgebirges in den Himmel. Es ist die Heimat besonderer Tiere wie der Saigaantilope oder dem Langohrigel. Für bedrohte Arten ist die Region der letzte Zufluchtsort: Kaukasusgämsen und Ture erklimmen die schroffen Felsen, während Störe die Tiefen des Kaspischen Meeres durchschwimmen. Doch das Paradies wird von Wilderern bedroht.
- Wildes Russland - Der UralFernab der Metropole Moskau markieren geheimnisvolle Steinmonumente die Grenze zwischen Europa und Asien: Auf einem Plateau des nördlichen Ural-Gebirges thront die Manpupunjor-Felsformation die "Sieben starken Männer". Die Herrscher des Waldes sind Bären und Elche, die Flüsse durchschwimmen. Der Lebensraum bietet auch ideale Bedingungen für Nerze und für die maulwurfartigen Desmane.
- Wildes Russland - Die ArktisRussland hat mehr arktische Gebiete als jedes andere Land der Erde. Die endlosen Eiswüsten und Tundren ziehen sich vom Weißen Meer an der Grenze Finnlands bis nach Tschukotka im äußersten Nordosten an der Beringstraße, nur einen Steinwurf von Alaska entfernt. Dort liegt auch die Wrangelinsel, wo sich im Sommer große Gruppen von Eisbären versammeln, um auf die Ankunft der Walrosse zu warten.
- Wildes Russland - KamtschatkaDiese Reise führt in die Vulkanregion Kamtschatka im Fernen Osten der Russischen Föderation. Die Halbinsel ist umrahmt vom Nordpazifik, dem Ochotskischen Meer und der Beringstraße. Trotz der launischen Natur sind die Tiere dort an einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen leben in "beheizten" Kinderstuben, Pottwale finden Nahrung im Überfluss, und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen.
- Wildes Russland - SibirienSibirien, die kälteste bewohnte Region der Erde, ist ein Gebiet der Superlative: Dort befindet sich der tiefste See der Welt; zudem leben mystische Moschustiere in dieser Wildnis: Rehe mit Vampirzähnen. Die Menschen züchten die besonders robusten jakutischen Pferde und halten Rentierherden. Zugefrorene Flüsse dienen im Winter als Straßen, auf denen Schlitten und Lastwagen unterwegs sind.
- Wildes SardinienSardinien hat viele Gesichter: Schnee bedeckt die Gipfel der Gebirge im Winter, der Frühling taucht ganze Täler in ein prächtiges Rosa aus Mandelblüten. Sechzig Meter hohe Sandberge wandern durch eine der größten Dünenlandschaften des Mittelmeeres und vor der Küste liegt das "Heiligtum der Wale", in dem sich ein Dutzend Arten der großen Meeressäuger tummeln. Die Unterwelt Sardiniens ist mit fantastischen Höhlenlabyrinthen gespickt: Zufluchtsort Zehntausender von Fledermäusen in den hohen Karstgebirgen und gewaltiger Geschwader von Feuerquallen in den tiefen Grotten entlang der Küsten: Diese Naturdokumentation zeigt mit aufwendiger Technik über und unter Wasser die unbekannten Seiten der Insel, wie sie ein Urlauber an der Costa Smeralda kaum einmal sieht. Dabei tut sich schon vor der "Smaragdküste" im Norden Sardiniens eine farbenprächtige Zauberwelt auf: Filigrane Blumentiere und Röhrenwürmer leben hier, edle Korallen und gewaltige Zackenbarsche, die zutraulich sind, weil sie im streng geschützten Archipel nicht gejagt werden dürfen. Die sardische Küste ist über 1.900 Kilometer lang - ein Paradies für Taucher, die mit etwas Glück das flatterhafte Liebesspiel schriller Geschöpfe beobachten können: sogenannte Nacktkiemer, die man kaum als Schnecken erkennt, und die sich Gift von ihrer Beute klauen, um nicht selber gefressen zu werden. Auch das Innere Sardiniens verblüfft mit seiner vielgestaltigen Natur - schroff, wild und immer wieder überraschend grün. Hier werden die letzten Geier der Insel in "Geierrestaurants" gefüttert, damit sie sich wieder vermehren. Seltene Wildschafe, die Mufflons, ziehen durchs Inselgebirge, dazu sardische Rothirsche und halbwilde Pferdchen. Sie sind Mitbringsel von frühen prähistorischen Seefahrern, von Phöniziern oder Römern. Denn Sardinien ist auch eine uralte Kulturlandschaft - wovon mehr als 7.000 Steintürme zeugen, die Nuraghen. Viele sind mehr als 3.500 Jahre alt. Überall offenbart sich die uralte Schöpfungsgeschichte der Insel: So taucht das Kamerateam vorbei an unterseeischen heißen Quellen vor der Küste in über 2.000 Meter Tiefe hinab, wo eine Todeszone beginnt: eine hoch konzentrierte Salzlake. Sie ist Überbleibsel einer Zeit, als Sardinien nicht vom Wasser umgeben war: Vor fast sechs Millionen Jahren trocknete das Mittelmeer aus - und die Insel lag inmitten einer großen Salzwüste zwischen Afrika und Europa. Computeranimationen zeigen den wohl größten Wasserfall der Weltgeschichte, der innerhalb von Jahrzehnten das Mittelmeer wieder auffüllte und Sardinien erneut zur Insel machte, wie wir sie bis heute kennen: einer Insel mit vielen Gesichtern.
- Wildes Skandinavien - SchwedenDen hohen Norden Schwedens mit seinen urwüchsigen Wäldern, Seen-und Heidelandschaften, den Hochlagen des Sarek Nationalparks und den Schäreninseln der Ostsee teilen sich Elche, Braunbären, Vielfraße, Robben und unzählige Vogelarten. Im Frühjahr bekommt die wilde Gegend zusätzlich Mitbewohner auf Zeit. Singschwäne fliegen ein, um hier ihre Jungen zu bekommen und kämpfen um die besten Brutplätze.
- Wildes Skandinavien - DänemarkDänemark hat viel zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und "Raabjerg Mile", eine der größten Wanderdünen Europas. Und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4.700 Tier- und Pflanzenarten gibt es hier, in einem der letzten Urwälder Europas. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden. Wo Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende Zugvögel.
- Wildes Skandinavien - NorwegenFilmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel , wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen, und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Das Team folgt einer Herde Moschusochsen auf ihrer Wanderung durch die baumlose Tundra. Die Naturfilmer werden Zeugen der eindrucksvollen Brunftkämpfe, erleben die Moschusochsen bei der Paarung und der Aufzucht ihrer Jungen. In einer Superzeitlupe wird die Wucht förmlich spürbar, wenn zwei Kolosse von Moschusochsen mit voller Kraft und Kopf voran aufeinanderprallen. Auch die Ohrentaucher gehen beim Kampf um die Weibchen nicht zimperlich miteinander um. Erst die hochauflösende Zeitlupe macht deutlich, wie heftig die Vögel miteinander streiten. Friedlicher und weitaus graziler geht es beim Balztanz zu, wenn sich die Partner anmutig im Synchronschwimmen üben. Mit diesem Film ist den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Mythos Wald" eine opulente Reise zu den schönsten Naturschauplätzen zwischen Skagerrak und Nordkap gelungen.
- Wildes Skandinavien - Das Abenteuer"Wildes Skandinavien - Das Abenteuer" ist die spannende Dokumentation über die Entstehung dieser besonderen Naturfilmreihe. Gezeigt werden Höhepunkte und kleine Niederlagen bei den Dreharbeiten, skurrile, aufregende und gefährliche Erlebnisse der vier Filmteams. Das Making-of gibt Einblicke in das spartanische und wahrhaft abenteuerliche Leben der Tierfilmer und ihre Arbeit. So steht etwa Jan Haft beim Dreh in Norwegen einem wütenden Moschusochsen gegenüber als er eine ferngesteuerte Kamera aufbaut. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg wollen sich aus der Luft einen Überblick verschaffen und mit dem Heißluftballon über die finnischen Winterwälder fahren. Es ist ihre erste Ballonfahrt nach einem katastrophalen Ballonunfall in Russland, bei dem Ivo sich schwer verletzt hatte. Schon kurz nach dem Start geht alles schief: Der Ballon kracht in einen Baum, Äste verfangen sich im Gasbrenner und fangen Feuer. In Grönland ist Uwe Anders Eisbären auf der Spur. Es ist nicht das erste Mal, dass er die großen Raubtiere filmt - doch die grönländischen Bären gelten als besonders angriffslustig. Als ein Eisbär an das Zeltcamp herankommt, sind alle in Alarmbereitschaft. Die aufregendsten Tage seines Berufslebens erlebt Tobias Mennle in Island: Er ist dabei, als der Vulkan Eyjafjallajökull ausbricht. Die Asche verwandelt das Land in eine Wüste, hochgiftig für die dort lebenden Tiere.
- Wildes Skandinavien - FinnlandIm Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz und Gleithörnchen bemühen sich um die Gunst eines Weibchens. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. "Wildes Skandinavien - Finnland" gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße. Die beiden Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert. Hierfür wurden sie beim Wildlife Film Festival in Missoula (USA) bereits mit fünf Auszeichnungen geehrt.
- Wildes Skandinavien - IslandVor Jahrmillionen haben Vulkanausbrüche Island entstehen lassen. Dieses Eiland ist aber noch nicht vollendet. Tagtäglich brodelt es unter seiner felsigen, schroffen Haut. Aus Rissen und Spalten stoßen Fumarole heiße Dämpfe aus, Geysire schleudern ihre kochenden Wassersäulen gen Himmel und Vulkane kommen einfach nicht zur Ruhe.
- Wildes Skandinavien - GrönlandKalbende Gletscher, schwimmende Eisberge und Polarlichter - Grönland ist die größte Insel der Erde, mit einem Herz aus Eis: 1,7 Million Quadratkilometer groß und bis zu drei Kilometer dick ist Grönlands Eiskappe, nach dem antarktischen Eis ist das die zweitgrößte Eismasse auf der Erde. Tierfilmer Uwe Anders war mit seienm Team wochenlang unterwegs, um das Leben in der rauen Wildnis zu erkunden.
- Wildes SlowenienSlowenien liegt im Herzen Europas: zwischen Italien, Österreich und Kroatien, zwischen Alpen und Meer. Es gehört zu den kleinsten Ländern des Kontinents. Die Vielfalt der Landschaften, die eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten bergen, ist dennoch groß. Die Dokumentation zeigt in jeder Region des Landes die für sie typische Fauna und Flora. Auch in direkter Nachbarschaft zum Menschen finden sich zahlreiche Tierarten, darunter Bären, Füchse, Igel und Fledermäuse.
- Wildes Slowenien - Brücke zum BalkanFlora und Faune des kleinen Landes sind extrem abwechslungsreich und spektakulär. Die Gewässer im Süden sind Schauplatz spektakulärer Hochzeitsflüge von Abermillionen Eintagsfliegen, an der Adriaküste finden sich Flamingos und Delfinen, in den Wäldern und Gebirgen ist eine besonders große Population an Braunbären zuhause. An kaum einem anderen Ort in Europa gelingt der Spagat zwischen der Nutzung und dem Schutz der Natur so eindrucksvoll wie in Slowenien.
- Wildes Südafrika - Kap der ExtremeWo zwei Weltmeere aufeinandertreffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind; wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben: Das ist Südafrika – ein Land, so bunt wie ein ganzer Kontinent. Wie kommt es zu solcher Vielfalt auf einem so begrenzten Raum?"Wildes Südafrika - Kap der Extreme" geht dem Geheimnis auf den Grund.
- Wildes Südafrika - Wo die Wüste blühtWo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind; wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben: Das ist Südafrika - ein Land, so bunt wie ein ganzer Kontinent. Im Film "Wo die Wüste blüht" dreht sich alles ums Überleben in der Trockenheit - von der Halbwüste Karoo bis in die Kalahari.
- Wildes Südafrika - Zwischen Tropen und SavanneWo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind; wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben: Das ist Südafrika - ein Land, so bunt wie ein ganzer Kontinent. Der Film "Zwischen Tropen und Savanne" rückt die tropische Ostküste und die Buschsavanne mit ihren tierischen Bewohnern in den Mittelpunkt.
- Wildes TokioIn der Metropolregion Tokio leben 38 Millionen Menschen. Trotzdem wagen sich den Waschbären ähnliche, scheue Marderhunde in die Tempel und verspeisen die als Opfergaben bereitgelegten Köstlichkeiten. Auch die Bucht von Tokio bietet einige Überraschungen: Es gibt einen Unterwassertempel, Haiversammlungen und der Walhai, die größte Fischart der Erde, lässt sich hin und wieder dort blicken.
- Wildes Uganda - Tierparadies im Osten AfrikasDas Land im Osten Afrikas umfasst Landschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Savannen, Regenwälder, dem größten Süßwassersee des Kontinents und einem fruchtbaren Zentrum. Ein Kaleidoskop unterschiedlicher Lebensräume mit einer faszinierenden, oft einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Diese Dokumentation widmet sich den seltenen Berggorillas im Bwindi-Nationalpark, Schimpansen im Kibale-Nationalpark und den riesigen Krokodilen an den Murchison Falls.
- Wildes Vietnam - Der tropische SüdenIm Vietnamkrieg wurde ein Großteil der Natur im Süden zerstört, doch Pflanzen und Tiere haben sich ihr Reich zurückerobert. Nahe der Millionenmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt liegt ein kleines Paradies. Mitten im Kulturland liegt im Nationalpark Cat Tien der letzte intakte Flachlandregenwald Vietnams. Hier fand das Filmteam eine der letzten Familien der Südlichen Gelbwangengibbons.
- Wildes Vietnam - Die Bergwälder des NordensDas Pangolin ist das meistgewilderte Tier der Welt. Welche Abenteuer es erlebt, was ein Fleckenroller mit Kaffee zu tun hat und warum Cat-Ba-Languren nur auf einer Insel leben, zeigt diese Dokumentation über die Bergwälder Vietnams.
- Wildes WendlandDas Wendland im Osten Niedersachsens ist eine Region mit vielfältiger Natur und ungewöhnlichen Ortschaften. Hier leben Biber, Fischotter, Wölfe, Kraniche und Störche. Die Rundlingsdörfer sind einzigartige Zeugnisse der slawischen Wenden. Der Klimawandel beeinflusst die Region, aber sie zieht auch neue Bewohner an. Der Film zeigt die Bedeutung von Naturschutz und traditionellem Landleben im Wendland.
- Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-AuenEntlang der Donau zwischen Wien und Bratislava kann die Kraft des Wassers noch Lebensräume gestalten: Hochwasser hinterlassen frisch angerissene Steilufer, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, Wälder werden abgetragen und entstehen erneut. Ein Film über eine beeindruckende Landschaft, die eine Vielzahl von Tierarten beheimatet.
- Wildschweine - Dicke Schwarte, kluger KopfKaum ein heimisches Wildtier ist so intelligent und anpassungsfähig, hat eine so feine Nase, ein so gutes Gehör und einen so ausgeprägten Familiensinn wie das Wildschwein. Vor allem aber ist es lernfähig und deshalb der heimliche Herrscher des Waldes. Der Film begleitet die klugen Tiere durch das Jahr und gibt spannende und amüsante Einblicke in das tägliche Leben der kräftigen Borstentiere.
- Winter am AlpenrandIm Süden Deutschlands ist der Winter noch jedes Jahr in voller Pracht zu bestaunen. Der Schnee liegt jedes Jahr noch so dick, dass die Almhütten bis über die Fenster eingeschneit sind. Kühe und Senner:innen sind in Sicherheit in ihren Höfen in tieferen Lagen. Nicht aber die tierischen Bergbewohner: Sie brauchen Strategien, um die kalte Jahreszeit zu überstehen.
- WinterweltenDer Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen. Ob Fuchs, Maus, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel, jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten.
- Winterzauber in JapanAllein 2.000 Riesenseeadler überwintern auf Hokkaido, Japans nördlichster Insel. In eisfreien Meeresbuchten und Vulkanseen versammeln sich Scharen von schneeweißen Singschwänen und balzen bei Eiseskälte um einen Partner für die nächste Brutsaison in der fernen Taiga. Nordjapan ist in den Wintermonaten aber auch Anziehungspunkt für einen der seltensten Vögel Asiens: den Mandschurenkranich.
- Wisente und WölfeWisente sind die Giganten Osteuropas. Durch die Jagd wurde die Art beinahe ausgerottet, und nur intensive Züchtungsprogramme haben die Erhaltung dieser Tiere gerettet. In der Grenzregion zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine im Gebirge der Karpaten ziehen die letzten freilebenden Wisente der Welt durch die Wälder. Das Filmteam begleitet über zwei Jahre das Leben eines kleinen Wisentkalbes.
- Wölfe am Gran ParadisoDer Wolf war in weiten Teilen Europas ausgerottet, genauso wie die anderen einheimischen Raubtiere wie Bär und Luchs. Aber in Italien hat er überlebt, dank der einsamen Bergrücken im Apennin. In den letzten 50 Jahren hat sich die Wolfspopulation dort sogar erholen können. Am Fuß des Gran Paradiso, einem der vielen Viertausender im abgelegenen Aostatal, müssen sich Wolf und Wölfin gefunden haben. Die beiden stammen aus zwei verschiedenen Rudeln im Piemont. Über 300 Kilometer sind sie alleine gewandert, haben lange gesucht, bis sie einen idealen Platz zum Überleben gefunden haben: den Nationalpark Gran Paradiso. Dort lebt die Urpopulation des Alpensteinbocks, eine große Anzahl von Gämsen, und auch Rehwild ist in den letzten Jahren immer häufiger zu sehen - ein Paradies für Wölfe. Die Schäfer vom Aostatal haben sich daran gewöhnt, im Sommer ihre Schafe ohne Aufsicht in die Bergwiesen zu treiben. Die ungeschützten Schafherden sind jedoch eine leichte Beute für einen Wolf. Auch wenn für jedes gerissene Schaf ein Ausgleich bezahlt wird - das Wolfspaar stellt Biologen und Wildhüter vor eine große Herausforderung. Filmautorin Andrea Rüthlein erzählt die Geschichte von zwei Wölfen in der grandiosen Tierwelt am Gran Paradiso.
- Wölfe und Herdenschutzhunde - Ungleiche BrüderDie Wölfe sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen die Sorgen der Schäfer um ihre Herden. Schutz sollen Herdenschutzhunde bieten. Wie zwei ungleiche Brüder sind sich Wolf und Herdenschutzhund durch ihre gemeinsamen Vorfahren verbunden. Aber während der Wolf Schafe als Beutetiere sieht, fühlt sich sein Verwandter als Mitglied der Herde, als Wolf im Schafspelz, gewissermaßen.
- Wunderwesen SchmetterlingSchmetterlinge sind ein Synonym für Glück. Im Mittelalter wurden sie allerdings für milchstehlende Hexen gehalten. Dieser Film zeigt die vier Lebensphasen der Insekten und enthüllt Überraschendes: Im Amazonasgebiet lebt eine Falterart in friedlicher Koexistenz mit aggressiven Ameisen, und der Distelfalter unternimmt jeweils eine lange Wanderung – von Afrika bis zum Polarkreis und zurück.
- Zauberwelt VenezuelaIn den Anden Venezuelas können in einer Höhe von über 4000 Metern mit Schneefeldern und ständigen Nachtfrösten nur noch wenige Tiere überleben: der Chivíto, eine Kolibriart, und auch der Kondor sind dort beheimatet. Ein besonders heißer und feuchter Lebensraum am Fuße der Anden sind die Llanos-Sümpfe. Wasserschweine, Rote Brüllaffen und der Brillenkaiman fühlen sich in diesem Biotop besonders wohl.
- Ziemlich wilde BienenÜber Jahrtausende war die Dunkle Biene perfekt an Flora und Klima in Mitteleuropa angepasst. Doch in den 1970er-Jahren verschwand die die Honiglieferantin aus Deutschland. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt, in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte.
- Zimmer frei? - Die Baukunst der SpechteSpechte sind die größten Baumeister in der Vogelwelt. Egal, ob Bunt-, Grün- oder Schwarzspecht - sie hämmern mehr Höhlen, als sie selbst brauchen. Zum Nutzen von Meise, Taube, Sperlingskauz, Eichhörnchen und anderen Höhlenbewohnern. Um Partner zu überzeugen, trommeln Spechte mit höchster Frequenz. Und bei der Suche nach größter Resonanz klopfen sie auch mal auf Metall ...
- Zuflucht AmpermoosDas Ampermoos ist ein Kleinod unter Bayerns Naturschutzgebieten. Doch dieses Paradies ist bedroht. Die nahe Autobahn soll weiter ausgebaut werden, es soll gebaut werden und die Landwirte sperren sich gegen eine notwendige Erweiterung des Schutzgebietes.
- Zwischen Bayern und Tirol - Natur im KarwendelEingeklemmt zwischen Bayern und Tirol liegt ein fast unbesiedeltes Kleinod: das innere Karwendel. Die Gegend zwischen Hinterriss und Ahornboden gehört zwar politisch zu Österreich, aber wer hierher will, muss durch Bayern fahren. Der Film zeigt die Natur der Region im Verlauf eines Jahres.
- Zwischen Hirschen und KanonenSeit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zu Hause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang. Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf.
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