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238

Krupp und Krause

DDR, 1968
Krupp und Krause
  • 238 Fans   76% 24%ø Alter: 50-60 Jahre
  • Serienwertung4 61744.09Stimmen: 11eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 05.01.1969 (DFF)
Weiterer Titel: Krause und Krupp
Fred Krause wächst während des 1. Weltkriegs in Essen als Sohn eines Krupp-Arbeiters auf. Als seine Freundin Guste schwanger wird, ist er gerade 17 Jahre alt - und Freds Vater löst” das Problem, in dem er den jungen Mann mit Tricks dazu bringt, sich freiwillig an die Front zu melden. Nach seiner Rückkehr lernt Fred von seinem Onkel Jüll die kommunistische Gedankenwelt kennen und wird zu einem glühenden Verfechter des Klassenkampfes. Fred realisiert, daß die Krupp-Familie, mit deren Geschäft er immer wieder in Berührung kommt, nur durch Krieg und Tod ihre Milliarden verdient. Er bricht mit seinem Vater, durchkreuzt als Arbeiter des Krupp-Werks in Magdeburg Pläne des Unternehmens, die Sowjetunion bei einer Warenlieferung zu betrügen und kämpft auch weiterhin für eine neue sozialistische Zukunft Deutschlands.
Ein Engagement, das während dem bald folgenden Dritten Reich Freds Leben und das seiner Kameraden Tag für Tag in Gefahr bringt. Als Onkel Jüll verhaftet wird, findet Fred keinerlei Unterstützung in seiner Familie, dafür kann er mit Freunden allerdings die Produktion von Torpedos sabotieren. Hans, Freds erster Sohn mit Guste, ist mittlerweile ein hochdekorierter U-Boot-Fahrer, der mit seinem Einfluß seinen Vater aus einem Konzentrationslager holen kann, doch bei der zweiten Verhaftung hilft nur noch ein Fluchtversuch kurz vor der geplanten Hinrichtung. Nach der Rettung der Flüchtlinge durch die Rote Armee wird Fred zu einem Aktivist der ersten Stunde, der für den Aufbau der DDR kämpft. Er holt seinen zweiten Sohn Erich gegen dessen Willen aus dem bürgerlichen Umfeld in Essen nach Magdeburg - und übernimmt dort den Posten des Generaldirektors im früheren Krupp-Werk und jetzigen volkseigenen Betrieb. Die Serie basiert lose auf dem gleichnamigen Roman von K.H. Helms. Die ersten drei Folgen wurden unter dem Titel Krupp und Krause” ausgestrahlt, die letzten beiden liefen als Krause und Krupp”.
aus: Der neue Serienguide
Cast & Crew
Fernsehlexikon
5-tlg. DDR-Familiensaga von Gerhard Bengsch, Teil 1 nach dem gleichnamigen Roman von Karl Heinrich Helms-Liesenhoff, Regie: Horst E. Brandt und Heinz Thiel.
Fred Krause (als Kind: Uwe Baumgart; als Jugendlicher: Jaecki Schwarz; als Erwachsener: Günther Simon) lebt mit seinen Eltern Fritz (Gerd Ehlers) und Frieda (Helga Göring) in der DDR; sie sind eine Krupp-Arbeiterfamilie. Der Fünfteiler schildert über einen Zeitraum von annähernd 60 Jahren das Leben Freds, der alle Formen kapitalistischer Ausbeutung erleidet. Er beginnt als Lehrling und Arbeiter in der Kanonenschmiede Krupps. Mit 17 schwängert er Guste Keuben (Angelica Domröse), später heiratet er Hanna Jordan (Lissy Tempelhof). Er geht im Ersten Weltkrieg an die Front, erlebt anschließend Inflation und Arbeitslosigkeit und wird im Zweiten Weltkrieg Häftling eines Konzentrationslagers - wieder als Zwangsarbeiter in einem Rüstungsbetrieb der Krupps. Verwundet und ausgehungert beginnt er 1945 mit Freunden den Wiederaufbau und wird am Ende Hauptdirektor des ehemaligen Krupp-Werks in Magdeburg, das nunmehr Schwermaschinen-Kombinat Ernst Thälmann (SKET) heißt. In einem zehnminütigen Epilog 68 trifft er als Werksdirektor auf der Leipziger Messe mit dem jetzigen Direktor von Krupp zusammen.
Jeder der ersten drei Teile begann im Konferenzsaal der Krupps. Diese Teile hießen Krupp und Krause, die letzten beiden Krause und Krupp. Helms-Liesenhoffs Romanvorlage schilderte die Geschichte nur bis 1933, den Rest schrieb Drehbuchautor Gerhard Bengsch dazu.
Das Fernsehlexikon*, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  • joghurt (geb. 1951) schrieb am 12.01.2016, 13.29 Uhr:
    joghurtZitat: "Fred Krause (als Kind: Uwe Baumgart; als Jugendlicher: Jaecki Schwarz; als Erwachsener: Günther Simon) lebt mit seinen Eltern Fritz (Gerd Ehlers) und Frieda (Helga Göring) in der DDR; sie sind eine Krupp-Arbeiterfamilie."
    Also, das ist natürlich völlig falsch, denn die Familie Krause lebt in Essen, dem Sitz der Kruppschen Rüstungsschmiede. Der Vater ist stramm konservativ-nationalistisch, wird in den 1920er Jahren Mitglied der republikfeindlichen DNVP, 1928 der NSDAP und bringt es bis zum Betriebszellenleiter bei Krupp. Fred Krause geht nach Magdeburg, weil er dort Arbeit im zum Krupp-Konzern gehörenden Gruson-Werk bekommt. Seine erste Frau Guste stirbt bei der Geburt ihres zweiten Kindes, die zweite Frau heiratet er erst nach dem Kriege. Von "Rottenknechte" (dies für Frank W.) sendete der MDR nur die ersten drei Teile. Die Teile 4 und 5 wurden aus politischen Gründen unterschlagen, da die Verwendung einstiger Offiziere der Nazi-Kriegsmarine durch den britischen Geheimdienst für Spionage- und diversanteneinsötze an der sowjetischen Ostseeküste ebenso wenig in die Öffentlichkeit sollte wie der Wiederaufstieg solcher, die noch am 9. Mai 1945, also einen Tag nach der Bedingungslosen Kapitulation Todesurteile vollstrecke ließen, in hohe Kommandostellen der Bundemarine. Konkret betraf das u.a Kommodore Petersen (s.a. bei WIKIPEDIA).

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  • Manfred G. (geb. 1962) schrieb am 13.12.2010:
    Manfred G.Das von Karl-Heinrich Helms (nach Internet-Recherche)1965 erschienene Buch "Krupp und Krause" beschreibt nur die Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg. Seltsam, das über diesen Autor so gut wie nichts bekannt und im www kaum etwas zu finden ist? War er einst Arbeiter bei Krupp?"
    Als ich mir, nachdem diese Serie endlich als DVD erhältlich ist, alle fünf Teile angesehen habe, gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Zum Beispiel: Wieso wurde Hitler, und seine Anhänger, solch ein Kommunisten- und Judenhasser ? ODER... warum wurde jemand Kommunist ! Und . . .Was wurde in 40 Jahren DDR falsch gemacht, dass das "EXPERIMENT SOZIALISMUS" nicht funktionierte?
    Was prägt einen Menschen? Am Ende des 3. Teils konnte kaum eindrucksvoller beschrieben werden, warum ein parteiloser sich dennoch zum Kommunismus bekennt. Nach 7 Stunden und 10 Minuten gingen mir zwei Sätze aus zwei anderen Filmen nicht aus dem Kopf :
    In dem DEFA - Film "Die Abenteuer des Werner Holt" (DDR 1965) sagt der Protagonist des Films (nach 2 Std. und 27 min) >Jetzt soll alles falsch und umsonst gewesen sein ?<. Ähnliche Worte gebrauchte auch Gregor Dorfmeister auf der 2008 erschienenen DVD "Die Brücke , Autor des gleichnamigen Buches, welches 1959 von Bernhard Wicki das erste mal verfilmt wurde. Am Ende des Interviews sagt Gregor Dorfmeister >Was zum Teufel haben wir falsch gemacht, dass man uns jetzt so behandelt<. In beiden Filmen geht es um die fanatische Verführung der Jugend im dritten Reich.

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  • Paddy schrieb am 26.09.2010:
    PaddyBei Amazon ist die DVD in der Reihe "DDR TV-Archiv" gelistet. Das VÖ Datum wurde leider wieder rausgenommen. Aber hoffen darf man.

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