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740

Markus Lanz

D, 2008–

Markus Lanz
Serienticker
  • Platz 271740 Fans
  • Serienwertung2 121291.95von 121 Stimmeneigene: –

"Markus Lanz"-Serienforum

  • Häh? schrieb am 07.03.2026, 23.08 Uhr:
    @piperin: Ich lese zwar Ihre Beiträge sehr gern, da sie durchdacht und in der Regel auch gut belegt sind. Jedoch in Ihrem Beitrag vom 07.03.2026 / 17:02 waren Sie meines Erachtens unkorrekt, als Sie schrieben:
    "Israel dagegen hat noch nie derartiges geäußert, dass es arabische oder muslimische Bevölkerung ausradieren oder ins Meer vertreiben will. Noch nie!"
    Das stimmt nicht so ganz. Mir fielen da einige Äußerungen israelischer Politiker ein, die ich erst einmal wieder nachschauen musste.
    Da ist z.b.:
    1.Amihay Eliyahu (israelischer Minister für Kulturerbe): Er sagte sinngemäß (nach dem Terroranschlag), dass eine nukleare Bombe eine mögliche Option im Krieg gegen Hamas sein könnte.
    2.Nissim Vaturi (Mitglid Likud Partei und stellvertrender Parlamentspräsident): Er sagte unter anderem (2023/2024), man müsse Gaza "vom Angesicht der Erde tilgen" und erklärte, es gebe dort „keine Unschuldigen“.
    3.Moshe Feiglin (ehemaliger Knesset Vize-Präsident): Er veröffentlichte 2014 einen Plan indem er vorschlug: -Gaza vollständig erobern
                                    -die Bevölkerung deportieren
                                    -das Gebiet ausschließlich israelisch zu machen
    4.Bezalel Smotrich (israelischer Finanzminister): Er verneint die Existenz eines palästinensischen Volkes und will die Errichtung eines Großisrael. Nach einem Anschlag forderte er die palästinensische Stadt Huwara"solte ausgelöscht werden".
    5.Benjamin Netanyahu (israelischer Ministerpräsident): Er erwähnte in einer Rede den biblischen Feind "Amalek". In der Bibel ist Amalek ein Volk das vernichtet werden sollte.

    Alle Äußerungen stießen international aber auch in Israel auf Kritik und wurden später "relativiert". Trotzdem ist zu erkennen, dass es das Gedankengut von "Bevölkerung ausradieren" in Israel gibt und die Taten dies auch belegen. Bei aller Symphatie für das israelische Volk, aber diese rechtsextremen und nationalistischen Kräfte sind von der Mehrheit des Volkes gewählt worden.

    Mehr wollte ich dazu nicht anmerken. Ich freue mich auf Ihre weiteren Beiträge, aber auch auf die Beiträge einiger anderer hier im Forum.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 08.03.2026, 02.19 Uhr:
      @Hüh, danke für den Einwand und die Textstellen.
      Ich werde mir die Zeit nehmen, diese nachzurecherchieren, zumal Sie hochrangige Vertreter aufführen und schwerwiegende Aussagen.
      Für den Fall, dass Sie recht haben, entschuldige ich mich bereits jetzt beim Forum für meine Äußerung dahungehend.
    • PauleHeißter schrieb am 08.03.2026, 13.23 Uhr:
      Dass die Israelis nicht nur drüber reden, sondern im Gegensatz zum Iran versucht haben, es in die Tat umzusetzen, hat man ja an der Ermordung Zehntausender Zivilisten in Gaza deutlich feststellen müssen. Sie hätten den Rest auch eiskalt verhungern lassen, wenn nicht massive internationale Proteste sie zur Öffnung der Grenzen für Hilfstransporte gezwungen hätten! Der Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und die Vorwürfe wegen Völkermord kamen ja nicht grundlos!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 08.03.2026, 22.52 Uhr:
      ich hatte meine ausführliche Begründung für knapp 2 Std. eingestellt.
      Kurz gefasst:
      Vorwurf (2) sehe ich als begründet an, bei den anderen vier sehe ich rassistische oder Genozid-Vorwürfe als nicht begründet.
    • Häh? schrieb am 08.03.2026, 22.52 Uhr:
      @piperin: Vielen Dank für Ihre Kontrollrecherche. Soweit liegen wir doch gar nicht auseinander. Jedoch ziehen Sie zum Teil andere Schlüsse als ich. Lassen Sie mich kurz darauf eingehen.
      zu1.: Es ist zu einfach zu sagen, das war ein Einzelfall. Führende Politiker dürfen solche Äußerungen nicht tätigen. Damit hetzt man ein Volk auf. Die Wut gegen die Hamas ist völlig verständlich. Aber allein, dass der Einsatz der Atombombe erwogen wird, deutet auf den Willen hin eine Bevölkerungsgruppe auszulöschen. Und war er wirklich der Einzigste mit solchen Ideen?
      zu2.: Hier gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Irgendwann platzt einem der Kragen. Aber in meinem Beitrag wollte ich nur darauf hinweisen, dass von "Auslöschung" auch in Israel gesprochen wurde. Das war ja der Punkt den Sie in Ihrem davorliegenden Beitrag verneinten.
      zu3.: Der Satz von Ihnen ist unvollständig. Am 1. August 2014 forderte Feiglin in einem Brief an den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu im Kontext des Gaza-Krieges (2014) die weitgehende Vertreibung der arabischen Bevölkerung aus dem Gazastreifen, die völlige militärische Zerstörung des gesamten Gebietes von Gaza sowie der Hamas und die Umwandlung von Gaza in israelisches Staatsgebiet (Annexion). Dazu müsse die israelische Armee an der Grenze zum Sinai geeignete Orte für „Zeltlager“ für die Palästinenser finden, „bis entsprechende Bestimmungsorte für die Emigration gefunden“ seien. Palästinenser, die sich dennoch zu einem Verbleib in Gaza entschieden, müssten ihre Loyalität zu Israel erklären und erhielten „eine blaue ID-Karte ähnlich der der Araber Ostjerusalems". 
      "Israelisches Staatsgebiet" bedeutet nicht israelisch machen? Dann der Begriff "Lager" aus dem Mund eines jüdischen Menschen ist erschreckend genug. Wäre das dann nicht eine Massendeportation? Aber dann noch die Idee mit einer blauen ID-Karte, welche sehr stark an den "Juden-Stern" erinnert, ist rassistisch und Menschenverachtend und nicht nur eine Beschneidung von Rechten.
      zu4.: Einverstanden, mit der Auslöschung von Huwara muss nicht die Vernichtung der Palästinenser gleichzeitig gemeint sein. Aber dann kann es nur noch Deportation bedeuten. Das ist aber nicht besser.
      zu5.: Es kann sein, dass Amalek umstritten ist. Aber von Amalek im Zusammenhang mit den Palästinenser zu sprechen, zeigt doch wohl die Gesinnung von Bejamin Netanyahu.

      Zu Ihrem Abschlussabschnitt mit dem Flugblatt der Hamas. Am 24. Juli 2014 schrieb Feiglin auf Facebook: „Ein Haar auf dem Kopf eines israelischen Soldaten ist kostbarer als die ganze Bevölkerung von Gaza, die Hamas gewählt hat". Das bezieht sich zwar hauptsächlich auf die Hamas, aber der Geschmack von Verallgemeinerung ist vorhanden. Am 21. Mai 2025, nach dem Beginn der Operation „Gideon's Chariot“, sagte Feiglin in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender Kanal 14: „Der Feind ist nicht die Hamas, auch nicht der militärische Flügel der Hamas. Jedes Kind, jedes Baby in Gaza ist ein Feind.“ Dafür habe ich keine Worte.

      PS: Natürlich traue ich @Hera nicht zu Putin töten zu wollen. Aber wenn man kein führender Politiker ist, dann interressiert so eine Aussage der Masse nicht. Aber als führender Politiker hat man eine viel größere Verantwortung.
    • Häh? schrieb am 08.03.2026, 22.54 Uhr:
      @piperin: Ich hatte Ihren Beitrag noch lesen können, wie Sie erkennen. Deshalb war es mir möglich zu antworten.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 09.03.2026, 00.29 Uhr:
      @Häh,
      oh, hat sich gerade überschnitten.
      Als das Thema im Forum damals hoch kochte, beschrieb ich anfangs selbst, dass sich Israel nicht korrekt verhält, angefangen von den Palästinensern abgegriffenem Trinkwasser um israelische Pools zu füllen bis zu Repressionen.
      Diese Seite sehe ich sehr wohl auch.
      Doch für mich rechtfertigt nichts davon irgendwelche Terroranschläge oder den Judenhass.
      -----
      Wir hatten auch nach dem Dritten Reich schon immer einen gewissen Prozentsatz an Rassisten und Rechtsextremen.
      Die Schätzungen variieren stark, jedoch waren selbige immer präsent.
      Diese existieren in jedem Staat. Man muss die Existenz daher generell als "ganz normal" bezeichnen.
      In Israel gibt es Rechtsextremismus, unter Palästinenser gibt es Rechtsextremismus. Auch das wäre noch alles "ganz normal".
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 09.03.2026, 00.37 Uhr:
      *******************
      => Verlorene Kriege können zu Gebietsverlusten führen.
      *******************
      bsp. Elsaß‑Lothringen, Krim, usw.
      -------------
      Phase 1:
      Das Gebiet des heutigen Israel und Palästinas entstand durch den verlorenen osmanischen Krieg,
      *******************
      => Verlorene Kriege können zu Gebietsverlusten führen.
      *******************
      die Briten erhielten das Mandat vom Völkerbund (=Besatzung) ,
      also alles rechtens!
      -------------
      Phase 2:
      1947
      Die UN hat das Gebiet geteilt und
      55% als Israel den Juden gegeben.
      45% blieb arabisch.
      Auch das war rechtens!
      Die Juden akzeptierten,
      die arabischen Staaten lehnten dies ab.
      -------------
      Phase 3:
      1948
      Ägypten, Syrien, Jordanien, Libanon, Irak greifen militärisch Israel an.
      *******************
      => Verlorene Kriege können zu Gebietsverlusten führen.
      *******************
      In Folge:
      78% nun Israel
      22% Westjordanland
      1% Gaza
      Das war alles rechtens!
      Achtung:
      Ein arabischer Staat wurde nicht gegründet.
      -------------
      Phase 4:
      1967
      Immer wieder gab es militärische Konflikte im Grenzgebiet,
      Syrien griff mit Artillerie israelische Stellungen an,
      Palästinensische Guerillas griffen aus Jordanien, Syrien, Ägypten an,
      Die Staaten selbst, Jordanien, Syrien, Ägypten schlossen ein militärisches Bündnis und die Drohungen "Vernichtung Israels" wurden schärfer und lauter.
      Dann blockierte Ägypten die Meerenge von Tiran, Israels einzigem Zugang zum roten Meer.
      Ägypten zog seine Truppen in Sinai zusammen und forderte den Abzug der UN-Friedenstruppen,
      Jordanien und Syrien mobilisierten gleichfalls.
      Dies alles veranlasste Israel zum Präventivschlag.
      *******************
      => Verlorene Kriege können zu Gebietsverlusten führen.
      *******************
      Als Folge dieses 6-Tage-Krieges fielen nun auch die anderen Gebiete, also Westjordanland, Gaza, Golanhöhen, Sinai-Halbinsel an Israel.
      Bzw. unter israelische Besatzung.
      Quasi
      100% Israel.
      Auch das war alles rechtens, sofern man die faktische und akute Kriegsbedrohung mit einbezieht.
      =========
      =========
      =========
      Wenn mir dann im Forum welche mit
      "2-Staaten-Lösung"
      kommen, dann stellen sich mir schon die Haare auf, denn das hätten die Palästinenser doch immer wieder haben können, statt mit ihren "Verbündeten" nur auf Krieg aus zu sein.
      So etwas sind für mich faule Ausreden.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 09.03.2026, 00.48 Uhr:
      und nun wieder zurück, @Häh.
      Wir könnten vieles einzeln durchgehen, beim einen und anderen vl. manches verschieden sehen, und möglicherweise trotzdem beide richtig oder beide falsch liegen.
      Mit "Noch nie!" lag ich falsch, da haben Sie recht.
      Doch die Frage Israels ist für mich aus unserer eigenen Geschichte schon fundamental.
      Ich habe keine Lösung für diese Situation.
      Doch finde ich es besser, Israel wehrt sich, auch mit Hilfe der USA. Und auch präventiv.
    • Häh? schrieb am 09.03.2026, 09.44 Uhr:
      @piperin: Ich bin doch völlig bei Ihnen. Mir ging es letztendlich nur um Ihre Äußerung "Noch nie". Das haben wir ja nun geklärt. Alles weitere können wir nicht klären, dazu haben wir nur die Geschichtskenntnisse, aus denen sich jeder seine Meinung bilden kann.

      Das einzigste was mich noch stört, ist Ihr letzter Satz: "Und auch präventiv".
      Einen Krieg bzw. militärischen Angriff als präventiv zu bezeichnen, damit tue ich mich schwer. Laut Völkerrecht ist ein Präventivkrieg ohne UN-Mandat ein Angriffskrieg und damit verboten. 

      Israel soll sich verteidigen, aber vor dem Angriff angreifen? Für Israel ist der Grund die mögliche Atombombe. Davon fühlt sich Israel schon seit über zwanzig Jahren bedroht. Wie der Status einer Atombombe im Iran ist, da existieren unterschiedliche Meinungen.

      Aber zurück zu "präventiv". Ist dann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine nicht auch präventiv? Aus Sicht Russlands fühlt man sich durch einen möglichen NATO-Beitritt der Ukraine bedroht. Oder zumindest durch die mögliche Stationierung von NATO-Raketen. Ebenso das Erstarken von rechtsextremen und nationalistischen Kräften in der Ukraine, wird in Russland als Bedrohung empfunden. 

      Ich möchte jetzt keine Streitgespräche vom Zaun brechen. Ich wollte das nur angemerkt haben.
    • immer noch da 028 schrieb am 10.03.2026, 02.11 Uhr:
      Häh? Mit Piperin zu streiten ist kein Problem.Kenn ich aus eigener Erfahrung.
      Solange Sie Ihre Meinung auch mit Inhalten füllen,können Sie mit Ihm streiten so oft Sie wollen.Er respektiert Ihre Meinung,auch wenn es nicht seine ist.Wir kennen uns schon lange genug,diskutieren auch mal wie die Kesselflicker und trotz aller Unterschiede respektieren wir die Meinung des Anderen,denn Dummschwätzer,die im Moment etwas leiser geworden sind,sind nichts für uns.
    • Häh? schrieb am 10.03.2026, 09.26 Uhr:
      @028: Danke für den Hinweis. Aber das ist mir bekannt. Ich verfolge dieses Forum schon eine geraume Zeit und habe Pipirin genauso eingeschätzt. Ebenso finde ich die Beiträge von @Uli und @Paule immer interressant und inhaltsreich. Andere wie z.b. Sie und @Hera schreiben sehr aus dem Bauch heraus. Das ist auch gut. Wiederum andere beziehen ihre "Fakten" leider zu oft aus einseitig geprägten Medien. Das ist schade, da kann man sich nicht richtig austauschen und die Streitkultur leidet.
  • Catweazle74. schrieb am 07.03.2026, 21.50 Uhr:
    Laut meinem Opa hätte der Plan von damals auch durchaus funktionieren können.
    ...ach, und übrigens - Vor der Afd macht man sich wirklich zu Unrecht Sorgen!
  • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 17.02 Uhr:
    unser Bildungssystem ist untauglich bis dort hinaus.
    Als Allererstes sollte man
    "Biedermeier und die Brandstifter" von Max Frisch
    zur Pflichtlektüre erklären und wer das nicht irgendwann umfänglich verstanden hat, hat auf höheren Schulen schlicht nichts verloren.
    U.a. Eine Warnung vor dem Wegschauen gegenüber totalitären Ideologien.
    --------
    "Brände sind meist kein Schicksal, sondern „Blödsinn“, der durch das bewusste Ausblenden der Wahrheit ermöglicht wird."
    --------
    Ich weiß nicht, wie lange man noch wegsehen will, wenn Genozid und der Tod ohne jegliche Skrupel nicht nur proklamiert wird, sondern sogar noch mit Taten versucht wird, diese umzusetzen (Hamas-Krieg)
    Da fackelt schon das ganze Haus durch die "Brandstifter", dann kommen gewisse "Biedermänner" noch immer nicht zur Vernunft.
    Israel dagegen hat noch nie derartiges geäußert, dass es arabische oder muslimische Bevölkerung ausradieren oder ins Meer vertreiben will. Noch nie!
    Doch das Stück ist nicht nur für Israel lehrreich, sondern gleichfalls auch AfD, jedoch sehr wohl auch Migration.
    --------
    " ... verdrängt Biedermann die Gefahr aus Bequemlichkeit und dem Wunsch, als „guter Mensch“ zu gelten. Er lädt sie zum Abendessen ein und händigt ihnen am Ende sogar die Streichhölzer aus, woraufhin sein Haus und die Stadt abbrennen."
    "Kritik an der politischen Wehrlosigkeit der bürgerlichen Mitte"
    "Biedermann will verzweifelt als fortschrittlich und „gut“ gelten. Diese Eitelkeit nutzen die Brandstifter aus, was sich auf jede radikale Bewegung übertragen lässt, die bürgerliche Moralvorstellungen instrumentalisiert, um das System von innen heraus zu zerstören."
    -------
    Im Stück:
    "Die Liederlichkeit ist die Mutter des Schicksals"
    (Liederlichkeit= moralische Schlamperei und geistige Trägheit
    bzw.
    Unfähigkeit, Ordnung zu machen und diese zu halten)
    • Catweazle74. schrieb am 07.03.2026, 20.56 Uhr:
      Hier stellt man sich vielleicht ganz offensichtlich ergebnislose Fragen, die stelle ich mir aus guten Gründen erst gar nicht!
      ...alleine wozu!?! 🥱
    • UserUli schrieb am 08.03.2026, 00.28 Uhr:
      Biedermann und Brandstifter. Ja, wer ist wer?
      Zur Bildung gehört: Piperins Text nutzt Frisch, um dem Gegenüber „moralische Schlamperei“ oder „Naivität“ zu unterstellen. Heißt: Greift nicht mehr die Position an, sondern die angebliche Charakterschwäche des anderen, der „zu gut“ oder „blind“ sei.
      Die „Brandstifter“-Metapher wird zur Pauschalkeule: Wer bestimmt, wer die Brandstifter sind?
      Nun, im Text wird die Metapher einfach beliebig auf die Hamas, die AfD oder Migration angewendet. Das ist keine Analyse, das ist Kontaktschuld durch Analogie.
      Diffuse Angst erzeugen, um rationale Diskussionen zu unterbinden. Vom Zerrbild einer "naiven Mitte" Mal gar nicht zu sprechen.
      "Die Liederlichkeit ist die Mutter des Schicksals". Instrumentalisierung von Literatur als Universalschablone zur Abwehr von Sachauseinandersetzung.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 08.03.2026, 02.01 Uhr:
      @User Uli,
      primär ist Frischs Buch hier auch eine Antwort auf das Dritte Reich.
      Es wird offen in der arabischen Welt -nicht nur, aber vor allem auch Hamas- über Vertreibung und Auslöschung der Juden geredet.
      Es gibt überhaupt gar keine noch deutlichere offene Ansage, Feuer (Krieg) zu legen und Juden "brennen" zu lassen,
      während hierzulande die Herren und Frauen "Biedermänner" es wegreden und bagatellisieren wollen, ja sogar noch den "Brandstiftern" zur Seite springen und tatenlos wegsehen wollen, wenn diese ihre "Ölfässer" (Buch) in Stellung bringen.
      Max Frischs Buch passt hier wie die Faust auf's Auge. Noch passender geht's doch schon gar nicht mehr.
      Und sorry, aber solche Kommentare wie "diffuse Angst erzeugen" sind -zumindest auf das bezogen- wirklich der Gipfel der Verblendung bis Abgründigkeit
      angesichts der qualmenden Schornsteine, der Flugasche aus Menschenfleisch, der Haus-hoch aufgetürmten Menschenleiber, Fließbänder zu Verbrennung von Menschenleichen, Vergasung von Kindern, Verstümmelung und Versuchsreihen wie Tierversuche an Menschen und was alles in diesem,
      -UNSEREM-
      Land an Juden vollzogen wurde.
      Wir sollten wohl am besten wissen, wie REAL das ist, was damals geschehen war.
      Deshalb nehme ich Genozid auch so verdammt ernst, allein schon in der Ankündigung.
      ---------
      Die direkte Analogie ist selten so direkt zu sehen wie beim Antisemitismus.
      Doch lehrt dieses Buch generell eine
      "Warnung vor der Ignoranz gegenüber Extremisten jeder Couleur"
      und auch wenn Ihnen das nicht passen mag, es richtet sich gegen Rechtsextremisten wie Linksextremisten gleichermaßen.
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    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 16.30 Uhr:
      sry, aber das ist mir drei Stufen zu plump, was der da vor der Tankstelle labert.
      Mit Realität hat das eh nichts zu tun, sondern lediglich mit einer Hirnleistung, eine Preistafel an der Tankstelle lesen zu können und naives Straßengewäsch über Preiserhöhungen loszulassen.
      Das schaffen sogar meine zwei Meerschweinchen noch ..
      .. die denken auch nur an ihr Fressen.
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    Beitrag vom Autor entfernt.
    • PauleHeißter schrieb am 07.03.2026, 13.39 Uhr:
      @miezi Das tut mir ja leid, dass sie hier keinen zum Spielen finden!
      Vermissen sie ihren Freund im Ungeiste, die Leuchte 181…! Hat er beleidigt aufgegeben, ist er wegen erwiesener Dummheit gesperrt worden oder hat er meinen Vorschlag befolgt, sich als Kanonenfutter bei der senilen Rentnerbrigade unserer „kriegsfähigen“ Bundeswehr zu melden!
      Man darf gespannt sein! :-)
    • PauleHeißter schrieb am 07.03.2026, 16.19 Uhr:
      @ lieber miez, das angesprochene Wort hat mit Grammatik aber auch gar nichts zu tun!
      Leistungskurs: Schwachsin , wie sie so treffend (falsch) schreiben war das ihr erster oder ihr zweiter Leistungskurs?
    • immer noch da 028 schrieb am 07.03.2026, 20.27 Uhr:
      Paule,wollen wir mal hoffen,dass man den Stärkeheini,wegen erwiesener Dummheit
      gesperrt hat.Der Heini zieht doch nicht in den Krieg,dass soll die #feige und faule Jugend#übernehmen.Aber mal abwarten.Im Moment ist es auch leiser von den AfD Fuzzis geworden.Wie schon gesagt,bei Mieze Höhlendödel und Witzfigur sollten wir noch einen drauf legen.Trotzdem sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben.
      Sind wir mal gespannt.
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    Beitrag vom Autor entfernt.
    • PauleHeißter schrieb am 07.03.2026, 12.43 Uhr:
      Und ob sie die haben! Nachfragen werden zwar weder bejaht noch dementiert, aber die haben sie sich schon vor Jahren entweder per Geheimdienstspionage oder direkt von den Amis geholt. Schließlich ist Israel schon immer die Speerspitze der Amis im Fleisch der Araber gewesen. Die USA rüsteten Israel nicht umsonst zur stärksten Militärmacht in der Region aus, damals als Unruheherd im Kampf ums Öl gegen die Araber.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 14.48 Uhr:
      natürlich hat Israel Atomwaffen. Bestreitet wohl niemand.
  • immer noch da 028 schrieb am 07.03.2026, 02.13 Uhr:
    Was gibt es wieder Neues von den Kriegsfronten?
    Selenskij droht Orban mit ukrainischen Soldaten.Ja,Selenskij ist verzweifelt,die USA brauchen jetzt ihre Waffen für den Völkerechtswidrigen Krieg gegen den Iran.Aber Selenskij will ja mit Drohnen aushelfen,Er weiß,die Ukraine hat den Krieg längst verloren und an die USA verkauft und den Rest bekommt Russland.Jeder normaldenkende Mensch weiß doch,es geht doch nicht um die Menschen,ob in der Ukraine oder im Iran,sonst müssten im Sudan und Jemen oder sonst wo auf der Welt,Diktaturen und sonstige Terrorstaaten bekämpft werden.Solange da nichts zu holen ist,interessiert das die Weltgemeinschaft bzw.die Großmächte nicht,höchstens,wir haben mal drüber gesprochen,dass wars dann auch.
    Noch am Rande,ich hab noch Ausschnitte von vom Main Stream Fuzzi Lanz gesehen,wie immer,3 bzw.4 gegen 1.Es ging um Wehrpflicht,wo 3 die angeblichen Werte militärisch verteidigen wollen und einer Ole Nymoen,nicht für Deutschland sterben will.Und Ich kann nur hoffen,dass die Betroffene Jugend das genauso sieht und den Wehrdienst bzw,den Kriegsdienst verweigert.Es wird ja zumindest schonmal von der Jugend gegen eine Wehrpflicht demonstriert.Weiter So,damit sich endlich die Kriegswilligen Kriegstreiber für Frieden einsetzen.Na ja,da ist wohl im Moment kein Blumentopf mit zu gewinnen.
    Die Sonderschulden und die Rüstungsindustrie,lebe dreimal hoch.Hoch,Hoch,Hoch!
  • Beitrag entfernt
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    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 00.09 Uhr:
      @Catweazle,
      ich weiß ja nicht, worauf Sie hinaus wollen.
      Haben Sie eben gerade "Die Physiker" gelesen und stellen sich die Frage, ob Sie es mit mir aushalten könnten, wenn wir hinter verschlossenen Türen Zuflucht vor dieser Welt suchen?
      Jedenfalls bringt mich niemand in das Zimmer links, sondern nur in das in der Mitte oder rechts, also eines mit Balkon. Ich leide unter ideologischer Klaustrophopie.
      Frage beantwortet?
  • Catweazle74. schrieb am 06.03.2026, 18.36 Uhr:
    Ich vermisse die guten, alten Zeiten von damals, als gesunder Menschenverstand noch nicht als rechtes Gedankengut bezeichnet wurde.
    Ich vermisse die guten, alten Zeiten, als ich noch mit 10 Mark aus dem Kiosk kam, mit einer "Bravo", "Hubba Bubba", Tüte Chips und zwei Päckchen "Marlboro".
    Was ist nur aus dem schönen Deutschland geworden!?!
    Deutschland kurz erklärt:
    Wer Geld hat wandert aus,
    wer keines hat, wandert ein!
    • UserUli schrieb am 07.03.2026, 00.53 Uhr:
      Ja, so war das, @ Catweazle, meiner Vermutung nach etwa um 1991
      Damals betrug die Lohnquote noch ca. 69%, die Löhne waren noch relativ stabil entlang des Produktivitätswachstums gestiegen. Da hatte ein ungelernter Arbeiter/Arbeiter 8-10 DM die Stunde, konnte sich also von einem Stundenlohn annähernd die genannten Produkte leisten.
      Heute ist die Lohnquote auf 62% runter, der Mindestlohn rettet knapp 14 €. Aber die Produkte sind auf rund 23 € zu beziffern, rund 170% eines Stundenlohns. Nehmen wir Mieten hinein, wird es wohl noch drastischer.
      Das „Kiosk-Gefühl“ ist weg, weil Löhne nicht mit Steuern/Preisen mitgehen, die Menschen nicht mehr das Wirtschaftswachtum spüren, weil heute Konzerne und Aktionäre kassieren, der Mittelstand dagegen zurück bleibt.
      Die Arbeitsproduktivität stieg seit der Zeit um rund 45%, das BIP um 80-90%, die Reallöhne sind dagegen nur rund 15% gestiegen. Kioskgefühl ade, BlackRock profitiert, ArbeiterInnen zahlen Miete.
      Von Nostalgie profitiert die AFD. Bringt einen aber schlecht drauf, denn jetzt kommt die kalte Dusche: Wollen auch Löhne drücken und an Kapital überweisen.
      Ironie der Geschichte: Die „10-Mark-Hubba-Bubba-Generation“ wählt die Partei, die Löhne noch mehr an Konzerne verschenkt. Emotion: Richtig. Lösung: Selbstmord.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 01.37 Uhr:
      die Lohnquote lag
      1991: 69,5%
      2020: 73,6%
      2023: 70,9%
      2024: 73,7%
      Die ist nicht gesunken, sondern gestiegen.
      https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/2021/08/Inhalte/Kapitel-6-Statistiken/6-4-04-einkommensverteilung.html
      https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/beruf-karriere/gehalt/id_90175888/lohnquote-definition-bedeutung-berechnung.html
      "big brother is watching you, keine Fake-News", @User Uli.🤔😃
      --------
      >>Nehmen wir Mieten hinein, wird es wohl noch drastischer.<<
      Genau da sind wir an dem Punkt und wenn Sie nicht immer auf Gewinn-Verteilung fokussieren würden, sondern auf die Abgabenlast, könnten wir einen Konsens finden.
      Die Ausgaben steigen immens an.
      Der Linken-Sprecher heute warf in seiner Rede die enormen Einkommen von Manager der größten "Krankenhaus-Verbunde" auf.
      Die Rede war von 10 Mio. €.
      Wenn dies stimmt (wovon ich sogar ausgehe, warum sollte er lügen?), so ist derartiges in der Tat nicht akzeptabel - freie Wirtschaft hin oder her.
      Nicht, denen dies zu verbieten, jedoch muss dann der Staat reagieren und kostengünstigere Alternativen schaffen.
      Die Interessen der Linken und Mechanismen des Kapitalismus schließen sich nicht aus, sondern können sich in etlichen Feldern ergänzen.
      Für den Verbraucher ist es erst einmal egal, ob höhere Einkommen oder geringere Abgaben, egal ob über Steuern oder Mieten.
      Geringere Ausgaben sind aber der bessere Weg,
      weil höhere Durchschnittseinkommen nur temporär wirken und sich immer auf die Ausgaben durchschlagen und daher langfristig nicht effizient sind.
    • UserUli schrieb am 07.03.2026, 03.10 Uhr:
      Das mit der Lohnquote ist richtig, @piperin, die war nur zwischendurch stark abgesunken. Ändert aber nichts an der zentralen Aussage.
      Die Abgabenquote ist in der Tat die andere Seite der Belastung, aber sie ist ein Symptom der Umverteilung von unten nach oben. Denn die erzielten Gewinne wurden zugleich immer mehr in Konzernen gehortet oder an Aktionäre ausgeschüttet, statt als Investition in die Binnenwirtschaft zu fließen. # Marktversagen
      Höhere Löhne würden dagegen die Nachfrage stärken, was Investitionen UND Produktivität steigert. Das würde letztlich sogar die Abgabenlast senken, da der Staat weniger kompensatorische Mechanismen (wie Aufstockung oder Sozialtransfers) finanzieren müsste. Wer also Löhne drückt, um Konzerne zu füttern - drückt die Abgabenlast nur noch höher.
      Ausgaben sind im Übrigen immer die Einnahmen der Anderen und umgekehrt. Das ist das fundamentale Prinzip der Marktwirtschaftlehre. Deshalb ist mit pauschalem Senken nur der Blumentopf der suizidalen Abwärtsspirale zu gewinnen.
    • Catweazle74. schrieb am 07.03.2026, 06.30 Uhr:
      @Uli, Hund oder Katze?!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 14.53 Uhr:
      >>Denn die erzielten Gewinne wurden zugleich immer mehr in Konzernen gehortet oder an Aktionäre ausgeschüttet, statt als Investition in die Binnenwirtschaft zu fließen.<<
      Da Sie offensichtlich Schwierigkeiten mit dem Begriff "Investition" haben, @User Uli:
      ------------
      "Eine Investition ist die Umwandlung von Geld in Vermögen (z. B. Maschinen, Aktien oder Wissen), um daraus später einen höheren Nutzen oder Gewinn zu ziehen."
      ------------
      Aktien sind bereits Investitionen.
      Niemandem wird irgendetwas ausgeschüttet, es sei denn, er ist "investiert".
      Auch Geld in Konzernen sind bereits Investitionen,
      im Inland "Investitionen in die Binnenwirtschaft".
      Sie müssen nicht krampfhaft versuchen, Bäume in den Wald zu schleppen oder "Eulen nach Athen zu tragen", wie man so schön sagt - die sind doch schon dort.😉
      -----
      Von was Sie reden, nennt sich je nach Kontext Konsum oder Umverteilung. Das hat rein gar nichts mit Investition zu tun.
      >>kompensatorische Mechanismen (wie Aufstockung oder Sozialtransfers)<<
      sind nicht mit leeren Taschen und Hosenknöpfen abzudecken, sondern müssen aus Steuern finanziert werden.
      Diese Steuern müssen von den Bürgern eingetrieben werden und genau dieses führt zu einer Abgabenlast.
    • PauleHeißter schrieb am 07.03.2026, 15.06 Uhr:
      @pip Ich will ja Uli nicht ins Handwerk pfuschen, aber Aktien sind per se keine Investitionen und ausgeschüttete Dividenden schon gar nicht!
    • UserUli schrieb am 07.03.2026, 21.28 Uhr:
      Zum Essen? Oder was? @ Catweazle
      Ansonsten, wie ich schon sagte, halte ich ein paar Hühner. Aber nicht in der Wohnung. Haustiere in der Stadtwohnung sind für mich unvorstellbar.
    • UserUli schrieb am 07.03.2026, 22.50 Uhr:
      Danke für den Hinweis und da haben Sie natürlich recht, @ Paule
      @ piperin hat das absichtlich verwechselt, das weiß er auch: In der Volkswirtschaft ist Sparen kein Investieren, sondern ist Horten das Gegenteil von einer Sachinvestion, nur eine Vermögensübertragung. Welchen Sinn dieses absichtlich skurrile Durcheinanderwirbeln von BWL und VWL Begriffen hier machen soll, das weiß wohl nur der "Meister".
      In Unternehmen geparktes Geld (bereits angesprochen, extrem hohe Cash-Bestände) sind gemeinhin "totes Kapital". Das entzieht der Binnenwirtschaft Liquidität, anstatt sie durch Aufträge und Löhne anzukurbeln. Es hemmt die "kapitalistische Dynamik".
      Höhere Löhne sind hier der "Innovationmotor". Sie stärken die Nachfrage und geben der Investition ein Ziel und zugleich eine Motivation, die Produktivität zu stärken. Und: Wären die faktisch unleugnenbar festgestellten Produktivitätsfortschritte und Investitionen umgesetzt worden, kämen die Steuereinnahmen von ganz alleine.
      So aber haben wir folgende Situation: Deutschland ist Weltmeister im Kapitalexport (Geld ins Ausland schieben), aber Schlusslicht bei Sachinvestitionen in die eigene Substanz. Wir haben Eulen nach Athen getragen, während im eigenen Wald die Bäume sterben.
      Und wie kam es dazu? DIe Binnenwirtschaft wurde vernachlässigt, die Löhne gedumpt, um als "Exportweltmeister" zu glänzen. So war die schwächelnde Binnenwirtschaft dann auch nicht das bevorzugte Ziel der 200-250 Mrd. jährlich Leistungsbilanzüberschüsse - um hier etwa Brücken zu bauen, oder Glasfaser zu verlegen.
      Nein, die Unternehmen haben es wieder im Ausland "investiert", in teils fragwürdige Auslandsengagements oder eben US-Anleihen. So zeigt sich, dass "Geldanhäufung" eben nicht automatisch "Wirtschaftskraft", sondern hier Krise bedeutet.
      @ piperins Problem: Er versteht sich als pro-kapitalistisch und ist zugleich ein großer Anhänger vom Horten. Was einem kapitalstheoretischem Sündenfall gleichkommt.
      Meine Hypothese - die Vermengung verschiedener Logiken als Ausweg. Ich würde das Rentier-Ökonomie nennen. Andere könnten es als "rentenorientiertes Beutelschnappertum" bezeichnen. Aber das fände ich, als Linker, viel zu abwertend. Man diskutiert ja hier auf Augenhöhe.
    • UserUli schrieb am 07.03.2026, 23.59 Uhr:
      Rentier-Ökonomie – Die große Entkoppelung
      Wie wir alle wissen, stagniert die Wirtschaft gerade, vielleicht 0,2 % Wachstum sind zu verzeichnen. Was machte der DAX? Er kletterte über 25.000 Punkte.
      Wie ging es den Rentiers? Ungetrübt schütteten die 40 Unternehmen 50 Mrd. Dividenden
      aus, davon die Top Five (darunter Mercedes, VW) 23 Mrd. Euro.
      Anstatt in neue Fabriken oder Technik zu investieren, kaufen die Unternehmen eigene Anteile zurück, um den Aktienkurs hoch zu halten. Anfang 2025 ein Rekordvolumen von 39 Mrd. Euro. Ein Phänomen, das weltweit zu beobachten ist: Gelder horten, die als Sachinvestitionen fehlen.
      Dabei fehlt es auch nicht an kurzfristiger Liquidität, wie die Deutsche Bundesbank feststellte: Im Mai 2025 betrug die Überschussliquidität im Eurosystem rund 2.754 Milliarden Euro. Die Netto-Zinsgewinne deutscher Banken betrugen so immer noch über eine Mrd. Euro – und das bereits nach Abzug der Zinsweitergabe an private Sparer. Trotz sinkender Zinsen. Die Bundesbank verbuchte allein für 2025 einen Verlust von 8,6 Mrd. Euro.
      Öffentliche Gelder, die im Haushalt für Investitionen fehlen, während sie als risikolose Zinsen direkt in die Bilanzen der Banken flossen.
      Die Geldanhäufung steigt immer weiter, während die Wirtschaft stagniert (und die Reallöhne auf dem Niveau von 2019 liegen). Und dann wollen einige noch mehr Geld in die Finanzblase schießen? Um den Rentier zu spielen?
      Wenn Unternehmen bei einem Wachstum von 0,2 % Rekorddividenden zahlen und Milliarden für eigene Aktien verbrennen, während die Reallöhne auf dem Stand von vor sechs Jahren verharren, ist das doch nichts anderes als ökonomischer Substanzverzehr.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 08.03.2026, 00.53 Uhr:
      @Paule,
      Wir drei (SIE, @User Uli, also ich nicht) lesen jetzt mal nochmals genau nach, was
      @User Uli am 07.03. 03:10 Uhr
      ganz unten schrieb:
      >>Das ist das fundamentale Prinzip der Marktwirtschaftlehre<<
      Wenn Ihr beide Euch mal geeinigt habt, ob wir nun über Marktwirtschaft oder Volkswirtschaft reden, können wir gern nochmals auf Ihren Einwand, @Paule, zurückkommen.
      ------
      Btw, @Paule, Neuausgaben von Aktien sind volkswirtschaftlich sehr wohl als Investitionen zu sehen.
      Sie werden als solche nicht aufgeführt, weil es unterteilt wird in
      1. Unternehmen kauft Maschinen, Gebäuden, Fabriken (= Investition)
      2. Anleger kaufen Aktien (Vermögensumschichtung = keine Investition)
      Diese Sichtweise ist jedoch falsch, da der Aktionär zum Zeitpunkt der Investion bereits Anteilseigner des Unternehmens ist und somit nicht das Unternehmen die Anlagegüter kauft, sondern letztlich jeder Aktionär diese anteilig kauft.
      Verdeutlicht: Wenn das Unternehmen zu 100% eine AG ist, so kauft das Unternehmen selbst überhaupt nichts, da das Unternehmen über gar keine Eigenmittel verfügt. Nur Anteilseigner kaufen etwas.
      "Unternehmen ist hier lediglich ein Synonym für 'alle Aktionäre'"
      Anders, wenn Aktien von einem verkauft und von einem anderen gekauft werden.
      Dann findet keine Investition statt, doch alle Aktien kommen anfangs als Neuinvestitionen auf den Markt.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 08.03.2026, 01.20 Uhr:
      @User Uli,
      wenn wir nun über "Volkswirtschaft" reden, so zählen
      keine Lohnerhöhungen zu Investitionen
      kein Helikoptergeld zu Investitionen
      kein Sozialtransfer wie Bürger-Sozialgeld zu Investitionen
      Da brauchen wir dann an der Stelle überhaupt nicht mehr weiter zu reden, denn nichts davon fließt in Anlagegüter.
      ----------
      Und wenn Ihnen nun daran so gelegen ist, je nach Laune mit Ihrer Vernebelungungsstrategie und Haarspalterei zwischen Volks- und Marktwirtschaft zu betreiben, so ist all das, worüber Politiker reden, nämlich
      "Investition in die Wirtschaft"
      schlichtweg Käse, denn volkswirtschaftlich investiert der Staat nur etwa 10% und dies nur dann, wenn er selbst als Auftraggeber auftritt wie für Autobahnen, Schulen usw.
      Die restlichen 90% sind volkswirtschaftlich überhaupt keine Investitionen.
      Sie begannen damit und dachten, da würden Sie nun Wunder und was damit herumfuchteln können.
      Wir können nun gerne so weiter machen, @User Uli, aber ich denke, wir sollten diesen Quatsch lassen, denn dies führt zu nichts.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 08.03.2026, 03.15 Uhr:
      @User Uli,
      auf das andere alles von Ihnen kann ich gar nicht eingehen, was Sie da querbeet in den Raum werfen.
      Nur mal zu
      >>Anstatt in neue Fabriken oder Technik zu investieren, kaufen die Unternehmen eigene Anteile zurück, um den Aktienkurs hoch zu halten. Anfang 2025 ein Rekordvolumen von 39 Mrd. Euro. Ein Phänomen, das weltweit zu beobachten ist: Gelder horten, die als Sachinvestitionen fehlen.<<
      Also mal ganz langsam ...
      Unternehmen kaufen Aktien zurück.
      Das Unternehmen überweist also Geld vom eigenen Konto an fremde Bankkonten von Aktionären (und zieht die Aktion dafür ein).
      Und das ist dann "Geld horten"?
      ----------
      Ihre Frau geht einkaufen, bringt 5 Tragetaschen mit Lebensmittel heim, legt Ihnen die Kassenrechnung vor mit 200 € ...
      ... und Sie werfen Ihr dann am Abend vor, sie würde die 200 € in ihrem Nachtkasterl horten?
      Tut mir leid, aber ich versteh Ihre ganze Logik nicht. Von was reden Sie denn da?🤔🙈
    • PauleHeißter schrieb am 08.03.2026, 13.16 Uhr:
      @pip Deshalb schrieb ich ja auch „per se“! Zwischen Theorie und Praxis entsteht hier ein immer größerer Widerspruch. Natürlich kommt es immer darauf an, was mit dem eingenommenen Geld durch Aktienverkäufe gemacht wird. In der Praxis ist es momentan bedingt durch die Krisensituation leider so, dass das Geld zunehmend nur für Liquidität genutzt und damit nicht investiert wird bzw. wie Uli richtig schrieb, Firmen zunehmend auch Aktien zurückkaufen, um ihren Börsenkurs hoch zu halten. Das dafür ausgegebene Geld fehlt für Investitionen und die Aktienverkäufer werden es wohl auch nicht investieren.
    • UserUli schrieb am 09.03.2026, 01.14 Uhr:
      Dann erkläre ich es Ihnen eben auf der Alltagsbeispielebene - wobei das nicht ein privater Haushalt sein kann, weil der eine völlig andere volkawirtschaftliche Aufgabe hat.
      Stellen Sie sich lieber einen Bauern vor, der aus der Kartoffelernte meinetwegen 300 € übrig hat, um davon entweder Saatkartoffeln zu kaufen, oder aber das Geld an den Nachbarn gibt, damit der nur Gutes über den Hof erzählt, weil damit z.B. der fiktive Verkauswert des Hofes gesteigert wird.
      In beiden Fällen hat der Bauer das Geld ausgegeben, sicher. Hat er sich aber für Variante 2 entschieden, bleibt aber der Acker leer. Keine neuen Kartoffeln.
    • UserUli schrieb am 09.03.2026, 01.18 Uhr:
      Das war doch jetzt albern, @ piperin. Von ein bisschen - gar nicht viel - Hintergrundkenntnis muss ich schon ausgehen können.
  • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 13.09 Uhr:
    es geschehen noch Zeichen und Wunder.
    Heute im Auto hörte ich in der Gesundheitsdebatte einen Linken-Sprecher.
    Weiß leider nicht, wie er heißt.
    Rhetorisch handwerklich super, gut strukturiert, den Zuhörer mitnehmend ohne lankweilige Linken-Phrasen, inhaltlich absolut überzeugend dahingehend, sich zumindest die Argumente mal genauer anzusehen, ob die Fakten stimmen.
    Wenn ja, waren das mmn. sehr gute Argumente.
    • immer noch da 028 schrieb am 07.03.2026, 01.34 Uhr:
      Piperin die Linken haben immer gute Argumente.Der Linken Sprecher war bestimmt
      Ates Gürpinar,Sprecher für Krankenhauspolitik.Die Rede habe ich mir angesehen,genauso die Rede von Fr.Reichinnek,zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer,natürlich auch mit guten Argumenten.Sollten Sie sich auch mal ansehen!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 02.03 Uhr:
      @028,
      eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
      Und was Reichinneck betrifft .. nöö wirklich nicht.
      Danke, hab's gefunden.
      Ja, Ates Gürpinar.
      In etwa 5 Sätzen wiederholte er "1 Milliarde Euro", Mantra-artig, aber nicht langweilig. Um dann mit 10 Millionen bei Helios voll den Vogel abzuschießen.
      Das war schon gut gemacht, finde ich.
    • immer noch da 028 schrieb am 07.03.2026, 02.45 Uhr:
      Piperin,nicht nöö,die Linken haben auch noch mehr andere Schwalben!
      Sie sollten sich mal öfter die Schwalben anhören,dann gibt es bestimmt für die Mehrheit der Bevölkerung einen schönen Sommer.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 07.03.2026, 07.49 Uhr:
      >>Piperin,nicht nöö,die Linken haben auch noch mehr andere Schwalben!<<
      Ich verstehe Ihre Frühlingsgefühle, @028, aber Sie sollten sich weniger vom Wimpernschlag irritieren lassen.😉
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    • PauleHeißter schrieb am 06.03.2026, 11.42 Uhr:
      Nirgendwo in den Nachbarländern sind die Spritpreise so gestiegen wie bei uns. Kein Wunder, da unsere tollen Regierungen vergangener Jahre den Unternehmen ja jede Freiheit gelassen haben, die Bürger nach Lust und Laune auszunehmen. Als nächstes sind wieder die Lebensmittelpreise dran!
      Unsere Gaslobbyistin Reiche will das Kartellamt einschalten, diesen zahnlosen „Tiger“, nur um so zu tun, als mache man etwas! Klingbeil kritisiert, na toll, ändern wird sich nichts, die CDU ist gegen jede Reglementierung der Konzerne!
  • PauleHeißter schrieb am 06.03.2026, 11.16 Uhr:
    Jetzt betrachtet Trump eigene Bodentruppen als Zeitverschwendung. Aber er möchte Kurden aus dem Irak gegen den Iran hetzen. Die sollen also die Kastanien aus dem Feuer holen bzw. das iranische Öl für die Amis sichern. So blöd werden die hoffentlich nicht sein, für Trump Kanonenfutter zu spielen.
    Hat schon mal jemand in unseren Medien in dem Zusammenhang das Wort „Angriffskrieg“ vernommen? Eine totale Rumeierei mit „Militärmission“ u. ä.!
    Ja ja, es gibt halt mindestens zwei „Völkerrechte“in unseren Medien, eins für die guten Amis und Israelis und eins für die bösen Russen & co.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 13.31 Uhr:
      @Paule,
      warum werfen Sie einfach nur irgendetwas in den Raum, was populistisch ist?
      Wenn Trump dort mit Bodentruppen einmarschiert, verkompliziert das vieles.
      Man muss auch all die anderen arabischen Länder sehen, die eine Besatzung ganz sicher nicht gut heißen.
      Auch in der westlichen Welt würde dies zu etlichem Widerstand führen. Vor allem auch in der USA.
      Wenn Israel dort einmarschiert, wird es noch brisanter.
      Es sieht so aus, als könne sich die eigene Bev. nicht befreien. Wer also könnte den Iranern helfen?
      Die umliegenden arabischen Staaten werden sich wohl tunlichst heraushalten.
      Die Idee mit den Kurden ist schon naheliegend, auch wenn dies die Lage gewaltig verkompliziert und erhebliche Risiken birgt.
      Sinnvoll sehe ich das deshalb auch nicht.
      Man darf aber nicht vergessen, dass die Kurden im Grunde ein heimatloses Volk sind.
      Noch einmal sollte man sie nicht mit leeren Versprechen anwerben und dann auflaufen lassen.
    • PauleHeißter schrieb am 06.03.2026, 13.39 Uhr:
      Was ist an purer Wahrheit populistisch? Die Amis und Israelis interessiert die Freiheit der Iraner einen Dreck! Denen geht es nur um Macht, Einfluss und Öl! Am besten sollen sich dann dafür andere wie die Kurden die Finger verbrennen!
      Um ihre Freiheit müssen sich die Iraner schon selber kümmern!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 17.34 Uhr:
      Ihr Zynismus ist völlig fehl am Platz, @Gierwitz.
      Etwas mehr Wissen über die Kurden könnten Ihnen sicher weiterhelfen.
      ------
      @Paule,
      es hat keinen Sinn, wenn Sie nur so wie @028 reden und sich mit der Situation nicht ernsthaft beschöftigen wollen.
      Die Kurden sind Russland-orientiert und das hat historische Gründe. Sie haben große Dienste geleistetcgegen den IS, was ihnen nie gedankt wurde. Erdogan will auf jedenfall verhindern, dass die Kurden einen eigenen Staat aufbauen.
      Trump ist Kapitalist.
      Er denkt an Öl, doch der vorherige Zustand war für ihn weit besser, denn er kann dieses Land nicht besetzen und die Ölquellen unter den Nagel reißen.
      Das geht innenpolitisch wg. der USA nicht, da eine Besatzung gigantische menschliche Verluste bedeuten würde, auch geht es finanziell nicht, weil das astronomische Summen kosten würde, gleichfalls politisch nicht, weil sogar in eigenen Reihen Kriege in Fernost nicht mehr gewollt sind.
      Er kann damit nichts gewinnen und das weiß er auch.
      Der Krieg hat also primär nichts mit Öl zu tun.
      Es gibt in dieser Richtung keinerlei Plan, sondern einzig den:
      Wir bomben jetzt mal die Führung und Militärs weg, zerstören die "Hauptschlagadern" und das war's dann.
      Auf der unteren Ebene sind kleinere Gruppen, denen man mit diesen Waffen nicht beikommen kann.
      Das geht eher Richtung Kämpfe mit kleineren Stellungen und Häuserkampf.
      Häuserkampf ist blutig und den wird weder USA noch Israel eingehen. Auf keinen Fall.
      WENN die Bevölkerung tatsächlich die Revolution will, so hat sie dann die Voraussetzungen und gute Chancen, den kleineren Einheiten Herr zu werden.
      In den Demonstrationen zeigte die Bevölkerung den Willen zur Rebellion, deshalb "mal sehen, ob sie es dann umsetzt, wenn wir die Vorarbeit liefern", so Trump.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 17.35 Uhr:
      Allerdings sind aufständische Bürger noch lange keine militanten Kämpfer und kaum mit Waffen ausgerüstet.
      Je mehr nun noch existierende Einheiten in Kämpfe mit erfahrenen, ambitionierten Kriegern wie Kurden verwickelt werden, an anderen Orten gebunden werden und dort auch dezimiert werden, desto leichter für die Bevölkerung an anderen Orten, die Kontrolle zu bekommen.
      Trump hat keinen konkreten Plan.
      Er sagt "wir machen mal und wie's dann weitergeht ist nicht so wichtig.
      Sollen die Iraner ihre Chance nutzen, wenn sie wollen .. oder es sein lassen.
      Entscheidend ist, dass der Iran um viele Jahre zurückgeworfen wird und nichts mit Israel eskaliert, schon gar nicht nuklear.
      Dann ist für Jahre Zeit gewonnen."
      Dies Art, keinen Plan für ein konkretes Ziel zu haben, ist daher sogar nicht mal der schlechteste Plan.
      Es kann unterm Strich danach für viele Jahre Stabilität schaffen. Und erst hier geht es ums Öl:
      Das allerwichtigste für Kapitalisten ist Stabilität, aber die erreicht man nicht, wenn Nuklearwaffen im Raum stehen und die Aggressionen gg. Israel ständig zunehmen.
      Der Platz ist hier viel zu kurz um das einzeln alles genau aufzufächern, aber so im Wesentlichen sollte man es zu verstehen sein.
    • PauleHeißter schrieb am 06.03.2026, 18.05 Uhr:
      @pip Sie müssen mir nichts über die Kurden erzählen und das Trump keinen Plan hat. Deshalb ja ständig neues Gefasel, erst Bodentruppen ja, dann nicht, lieber Kurden, mal sehen, was als nächstes kommt. Das die Amis nicht selber reingehen werden, war von vornherein klar! Jetzt soll Iran kapitulieren und einen "großartigen" neuen Führer einsetzen! Langfristig will er genau wie in Venezuela doch ans Öl!
      Alles nur Drohgebärden! Klar werden sie versuchen, Iran um Jahre zurück zu bomben!
      Ob das mehr Stabilität bringt, wage ich zu bezweifeln!
      Israel erweist sich mit ihrer aggressiven Politik des Landraubs im Westjordan und den massiven Bombardierungen in Gaza, Libanon und Iran auch ziviler Ziele wie Krankenhäuser und Schulen einen Bärendienst!
      Selbst wenn, wie zu erwarten, Israel als momentaner Sieger vom Platz geht, wird Frieden ein Wunschdenken bleiben. Mit jedem ermordeten Kind und jedem getöteten Zivilisten wächst der Hass auf Israel und erhöht sich damit der Zulauf zu den Widerstandsorganisationen. Der Terror wird in die ganze Welt getragen werden und Opfer werden Juden und andere Unbeteiligte überall sein.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 18.26 Uhr:
      @Paule,
      mit dem Westjordanland brauchen Sie mir gar nicht erst zu kommen. Das hat seine Wurzeln im Wesentlichen im Sechstagekrieg.
      -----
      ansonsten - sagen Sie einfach, wenn Sie einen besseren Plan haben.
      Kommen Sie mir aber bitte nicht mit "Diplomatie" oder so etwas, denn das hat all die Jahrzehnte rein gar nichts gebracht.
      Sagen Sie bitte, wie man die Repression im Iran gegen das Volk beendet.
      Sagen Sie bitte, wie man ganz sicher ausschließen kann, dass die iranische Führung nicht an Nuklearwaffen arbeitet.
      Sagen Sie bitte, wie man diesen Judenhass endlich beenden kann.
    • PauleHeißter schrieb am 06.03.2026, 19.03 Uhr:
      Wenn ich eine Lösung für solche Dinge hätte, wäre ich bei der UNO oder Papst. Aber Krieg und ständige Sanktionen sind auch keine Lösung. Der Hass auf Israel ist nicht "angeboren", den haben sie sich durch ihre jahrzehntelange brutale Besatzungspolitik selber "verdient"! Westjordan gehört ihnen nicht, aber sie eignen sich jetzt systematisch die Ländereien der Araber durch Mord und Vertreibung an!
      Eine frühere Zweistaatenlösung, die Israel immer verhindert hat, hätte vielleicht Frieden gebracht. Jetzt ist die Karre im Dreck und ich befürchte, es wird genau so kommen, wie vorhin beschrieben!
      Die Folgen, wenn die Amis in arabischen Ländern ihre "Freiheit" erbomben wollen, kennen wir zur Genüge! Eine Änderung im Iran geht nur von innen, auch wenn es vermutlich länger dauert. Die Amis würden, vorausgesetzt, sie schaffen den Sturz des Regimes, den Schah-Sohn einsetzen, der garantiert die Macht nicht abgeben würde. Die Folgen wären wieder Bürgerkrieg und Chaos.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 23.24 Uhr:
      @Paule,
      eine andere Lösung sehe ich gleichfalls nicht.
      Sie schreiben:
      >>Eine frühere Zweistaatenlösung, die Israel immer verhindert hat, hätte vielleicht Frieden gebracht.<<
      Derartige Aussagen drücken eine -auch nachträgliche- Hoffnung aus und sind menschlich.
      Doch gleichfalls, wie solche "Interventionen" der USA nahezu immer schief liefen, scheiterten auch derartige Versuche.
      Russland hat den Sowjetunion aufgelöst, Litauen, Estland, Ukraine, Georgien usw. wurden frei.
      Verbunden auch mit der Hoffnung auf eine friedliche Koexistenz aufgrund einer -ich nenne es mal- gewissen Dankbarkeit der Staaten, nun ohne jeglichen Krieg die Autonomie zu erhalten.
      Es hätte sich eine wunderbare eigene, neutrale Staatengemeinschaft entwickeln können, beidseitig Russland und der EU zugewandt, autark.
      Stattdessen wurden diese Staaten von der EU (im weiten Sinne analog Iran) versucht einzufangen und zu Russland konträre Systeme überzustülpen.
      Ist jetzt krass formuliert, aber in etwa ähnlich.
      Nicht nur dieses, darüber hinaus sollten diese Staaten sogar noch militärische Außenposten der Nato werden oder wurden dieses.
      -> der potentielle Gegner nicht durch Pufferzonen weit entfernt, sondern nunmehr direkt vor der Haustüre.
      Wäre die Sowjetunion geblieben, hätten wir noch kalten Krieg, jedoch eher keinen Russland-Ukraine-Krieg.
      Aufstände ja, aber keinen Krieg.
      Man stelle sich vor, was geschehen wäre, wenn "Palästina" als unabhängiger Staat mit Iran im Rücken ungehindert hätte aufrüsten können.
      Ich halte es für naiv zu glauben, dass eine Zweistaatenlösung einen Krieg verhindert hätte. Er wäre nur weitaus brutaler abgelaufen.
      Der Judenhass ist in der gesamten arabischen Welt präsent und wird ständig genährt.
      In dieser Konstellation halte ich es sogar für völlig falsch auch nur die kleinsten Zugeständnisse zu machen, denn jede Verschlechterung der Ausgangslage muss dann mit viel eigenem Blut bezahlt werden.
      Deswegen auch Golan-Höhen, deswegen auch die Siedlungspolitik.
  • Catweazle74. schrieb am 06.03.2026, 08.30 Uhr:
    @piperin schrieb am 27.11.2025, 21.07 Uhr:
    "Muss oder soll ich wirklich etwas dazu sagen?"
    ...wie ist das Ganze genau zu verstehen?!
    Und was wollen Sie wirklich damit ausdrücken?!
    ...würden Sie es aus heutiger Sicht immer noch so leichtsinnig vertreten?!
    Hund oder Katze, welches ist Ihr Lieblingstier!?!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 13.15 Uhr:
      wollen Sie mich jetzt mit irgendetwas beschäftigen, damit ich nichts neues schreibe, @Catweazle?😃
      Was weiß ich denn, auf was das bezogen war.
      Und was "Hund oder Katze"?
      Wollen Sie nun Tiernamen vergeben, geht's um Hundesteuer oder was bitte ist denn Ihr Anliegen?
  • immer noch da 028 schrieb am 06.03.2026, 01.04 Uhr:
    Schwupp die Wupp,da bin ich wieder.Da hat wohl ein übereifriger Praktikant der Redaktion Kommentare gelöscht und mich gesperrt. Immerwieder lustig,wie man versucht mich Mundtot zu machen.Das hätte vielleicht bei Dödels,Heinis und Fuzzis Jubelstürme ausgelöst,aber solange ich Lust und Laune habe,muss ich sie leider enttäuschen.
    Hoffentlich hat es wenigstens geholfen,wenn ich mich auf das Niveau von Stärkeheini und AfD Fuzzis begebe,dass Sie gesperrt werden.Bei Höhlendödel und Witzfigur muss ich wohl noch einen drauf legen.Da ich die Redaktion sowieso nicht ernst nehme,Die etwas von Netiquette faselt und Dummschwätzern Kommentare durchgehen lässt,nehme ich mir weiterhin das Recht raus,Diese auf meine Art zu bekämpfen und zu beleidigen,genau auf ihre Art und Weise.
    • immer noch da 028 schrieb am 06.03.2026, 01.34 Uhr:
      Was gibt es sonst neues?Heute muss ich MONITOR mal loben.Was aus völkerrechtswidrigen Kriegen in Afghanistan,Irak und Lybien,danach aus den Ländern geworden ist,dann der Rüstungsindustrie etwas genauer auf die Finger geguckt wird,wo Steuergeld bzw.Sonderschulden wieder sinnlos verpulvert werden.Da sieht man,dass unser Kriegsminister nichts im Griff hat,nur hohle Phrasen,wie die komplette Regierung.Nicht das die Pfeifen noch auf die Idee kommen,den Angriff der USA und Israel auf den Iran völkerrechtswidrig zu nennen.Wie Ich schon sagte,es dient dem Weltfrieden mit Hunderttausenden Kolleteralschäden.Hoffentlich bittet der Iran Russland und China nicht um Hilfe.
      Aber da wir das Völkerrecht so super verteidigen,müsste die kaputte Bundeswehr schon längst im Iran,zumindest die Freiheit des Staates verteidigen.Das ist ja kompletter Unsinn.Bei den GUTEN gilt ein ganz anderes Völkerrecht,als bei den BÖSEN.
    • immer noch da 028 schrieb am 06.03.2026, 15.42 Uhr:
      Na Witzfigur,schönne Fiffi,wiedermal ihren eigenen Leidensweg beschrieben.
      Wann ist denn Ihre Einweisung in die Klapsmühle.🤯🥴
  • User 1839908 schrieb am 05.03.2026, 23.46 Uhr:
    Vielleicht sollte man auch mal daran denken,dass auch unsere innere Sicherheit nicht die ist ,die wir uns wünschen würden Diese aggressiven Erfahrungen,die unsereKinder schon in der Schule,Gesellschaft usw.machen,Mobbing,Clans,Verbrechen usw.machen,geht konträr mit einem Staat,den man verteidigen will.Außerdem kommt man sich manchmal nicht mehr vor in Deutschland zu sein.Nur der Sport bringt die Meisten noch zusammen,patriotisch zu sein.Patriotismus wurde uns allen nach dem 2.Weltkrieg abgewöhnt.
    Das wirkt noch nach,was zu verstehen ist.Wir wollen Frieden innen u.außen.Meine Tochter sagte mir ,Mutti es ist nicht nur Krieg auf derWelt, ,sondern auch Krieg zwischen den Menschen.Das ist doch eine traurige Aussage.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 01.14 Uhr:
      Das ist keine traurige Aussage, sondern eine gute und rationale Erkenntnis.
      Die Welt zu sehen, wie sie ist und nicht in dem verhaftet zu sein, wie sie sein sollte, ist die beste Basis etwas Vernünftiges aus seinem Leben zu machen.
      Erfolg und Zufriedenheit hängen in erster Linie davon ab, realistisch die Gesellschaft und die eigene Position in dieser einschätzen zu können.
    • UserUli schrieb am 06.03.2026, 15.27 Uhr:
      Tja, piperin und 908 - Wie ist denn Ihre Welt?
      Der Eine missbraucht das Leid der Tochter, um seine politische Agenda vom ‚abgewöhntem Patriotismus‘ zu raunen.
      Der Andere verkauft die Kapitulation vor der Menschlichkeit als "reife Leistung".
      Was ist das?
      Schwülstige Anpassung an das Schlechteste im Schlechten.
      Eine intellektuelle Bankrotterklärung.
      Clean Up Your Own Backyard (Elvis Presley)
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 06.03.2026, 18.09 Uhr:
      @User Uli,
      was @908 anfangs schreibt, ist das reale Leben da draußen. Und ich könnte das mit einem ganzen Sack voll an Berichten untermauern, nicht nur im engsten Familen und Verwandtenkreis, sondern auch von vielen absolut vertrauenswürdigen Quellen.
      >>Patriotismus wurde uns allen nach dem 2.Weltkrieg abgewöhnt.<<
      ließ ich so stehen, auch wenn es ungenau ist.
      Ihre Erzählung von Ihrer Tochter ist privat und emotional.
      Sry, aber darauf hat sie ein Recht, so zu schreiben, wie sie will.
      Es muss sich nicht jeder in schwulstigem Schrieb verkünsteln und es muss sich auch niemand bereits in irgendelche Unfreiheiten einfügen, nur weil das aus politischen Ecken präferiert wird.
      Ich finde es sogar schön, dass sie es geschrieben hat, da bei dieser oftmals abgestumpften und in sozialen Scheinwelten lebenden Generation eben diese Kinder noch Hoffnung machen.
      Den persönlichen Stil mag ich ebenfalls, wenn ihn jemand bringt.
      Ein Satz sagt noch nicht viel, aber allein dieser eine Satz ist eine gute Basis, dass die Tochter die Augen offen hat und sich weder von ganz rechts, noch ganz links einfangen lässt.
    • User 1839908 schrieb am 06.03.2026, 19.56 Uhr:
      Ich meine,es ist traurig,dass ein Kind zu so einer Erkenntnis in einer Gesellschaft kommen muss.Wenn sie auch realistisch ist!