Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen Serienstart-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
735

Markus Lanz

D, 2008–

Markus Lanz
Serienticker
  • Platz 343735 Fans
  • Serienwertung2 121291.93von 120 Stimmeneigene: –

"Markus Lanz"-Serienforum

  • Ruck Zuck 028 schrieb am 02.09.2025, 13.51 Uhr:
    Piperin,was schreiben Sie denn da?Es ist viel Geld weggebrochen.Es war noch nie soviel Geld vorhanden wie jetzt.Ca.1 Billion Steuereinnahmen,das Privatvermögen ist in den letzten Jahren um 2 bis 3 Billionen Euro gestiegen,es ist nur falsch verteilt.Nur für die Rüstungsindustrie werden 600 Milliarden Sonderschulden ausgegeben,die die nächsten Generationen zurückzahlen müssen.Ich sehe das genauso wie User Uli.In der Krise sparen ist genau der falsche Weg.Besonders bei denen auch noch zu sparen,die sowieso kein oder zuwenig Geld haben.Das wird nochmehr Wähler in Deutschland in die Hände der AfD treiben.Obwohl Die genau das Gleiche machen,wie die anderen Lobby Parteien.
    Ja,das selbstständige Denken,ist den meisten Wählern abhanden gekommen.Deshalb wiederhole ich den zutreffenden Satz immerwieder.Wir können wählen was wir wollen,es wird sich nichts ändern und verbessern,mit dem Zusatz,schlimmer geht immer oder das dumme Volk wählt seine Metzger selber. .
    • piperin schrieb am 02.09.2025, 21.23 Uhr:
      ach geh, @028, von was reden Sie denn da schon wieder?🙈
      1 Billion Steuereinnahmen.
      Für 2024 betrugen die Sozialkosten:
      1.345.000.000.000 Euro !
      Mit Ihrer 1 Billion Steuereinnahmen können Sie noch nicht mal diese decken.
      Die Sozialausgaben sind einfach viel zu hoch.
      https://www.focus.de/finanzen/news/das-grosse-sozialbudget-dort-landen-die-1-345-000-000-000-euro_5eb57fb3-e462-479c-91b3-02b8f6988220.html#:~:text=Einnahmen%20%E2%80%93%20hierher%20kommen%20die%201%2C345,zus%C3%A4tzliche%20Umlagen%20etwa%20f%C3%BCr%20Mutterschaftsgeld.
      Die Grafik im Link, wie das seit '92 explodiert ist, sollten Sie mal unters Kopfkissen legen, vl. hilft ja das, das Sie endlich mal einsehen, was da abläuft.
      Und - steht auch in dem Link:
      ---------
      "Die größte sind die Sozialbeiträge, die Arbeitgeber entrichten. Sie machten im vergangenen Jahr 472 Milliarden Euro aus. Falls Sie sich wundern, dass die Abgaben von Unternehmen größer sind als von Angestellten, ..."
      --------
      Mitbekommen? ARBEITGEBER zahlen den größeren Teil.
      Wachen Sie doch endlich nal auf bitte!!!
      Guten Morgen, werter Herr @028!😀

      "für die Rüstungsindustrie werden 600 Milliarden Sonderschulden ausgegeben".
      Ja sorry, zuerst muss Gemeinschaftskapital für alles ERFORDERLICHE ausgegeben werden und zudem für GEMEINNUTZEN. Und nicht für irgendwelche individuellen Wunschträume. Für das Notwendige langt das Geld derzeit noch nicht einmal.

      "Privatvermögen":
      Wie oft muss ich das eigentlich noch schreiben, das Eigentum geschützt ist?
      Durch das GRUNDGESETZ! Und vom BVerfG mehrfach auch so bestätigt.
      Nun lassen Sie's doch bitte einfach mal.
    • User Uli schrieb am 03.09.2025, 00.19 Uhr:
      Och, @ piperin, jetzt will man sich mal einen etwas ruhigeren Abend machen - und dann sowas.
      Natürlich haben Sie recht, wenn Sie sagen, dass der Kapitalismus offenkundig nicht vor dem Zusammenbruch steht - sondern in einer deutlich autoritäreren Variante, mit deutlich größerem Unheil für die Menschen gerade eher triumtrumphiert.
      Der Schock darüber legitimiert aber nicht den Zahlensalat, den Sie resp. der Fokus da mal anrichtet. Ist ja fast schon schwarzer Kanal.
      Die Steuereinnahmen so gegen die Sozialausgaben zu stellen ist doch ertsmal gehöriger Quatsch. Denn die Sozialausgaben werden zum größten Teil aus Sozialversicherungsbeiträgen finanziert - die kann man gar nicht in eine Linie setzen.
      So einen Unfug betreibt auch nicht einmal der Fokus, der im Kleingedruckten, mit abwertendem Tone zwar, immerhin noch die realen Bezüge anspricht.
      Um dann aber den Artikel mit einer Mordsgrafik in der Mitte zu puschen, der summierte Prozentzahlen (bei Sozialkosten) mit einer jährliche Anteilquote untereiandersetzt, wo der Eindruck einer Riesensteigerung entsteht, während die realen Veränderungsraten (siehst du unten in der Grafik) viel moderater verlaufen.
      Dann wird im Text als Bezugspunkt das Jahr 2007 gewählt, warum nicht 2009, nach der Finanzkrise? Da sah es anders aus - weil die Sozialausgaben immer dann steigen, wenn in der Wirtschaft gemurkst wird, wenn die Politik in Krisen keine geeigneten Mittel hat.
      Im übrigen jetzt mal die reale Statistik, damit man weiß, über was man redet: https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Finanzierung/Datensammlung/PDF-Dateien/abbII1a.pdf
      Also "explodiert" ist gar nix!!! Wir können schön sehen, was worauf folgt. Und wenn man zurück will zu den alten Werten - was man dann machen muss, habe ich tags zuvor und davor beschrieben.
      Dann noch das Gequatsche in dem Artikel, dass die Arbeitgeber die größen Kosten in Summe tragen - mehr als die ArbeitnehmerInnen. Z.B. weil Sie die Pauschalabgaben für Minijobs tragen. Was ist das für hohlbirniger Mumpitz? Auf der Ebene macht ein Vergleich doch gar keinen Sinn. Für den ökonomisch denkenden Arbeitgeber sind die Löhne - wie alles andere - Kosten.
      Wenn der Staat bei den Minijobs nicht auf den AN-Anteil verzichten würde und der AN auf den gleichen Nettolohn kommen soll und auch seine Abgaben entrichten, müsste der AG in Wirklichkeit 10% höheren Lohnkosten einsetzen. Durch die vermeintliche Bevorteilung des AN werden also in Wirklichkeit rund 10% der Abgaben gespart, die normal in die Sozialkassen gehören!!! So sieht das aus.
      Oh Fokus, zusammenkonstruieren, was nicht zusammen gehört und damit Meinung machen. Faxen, Faxen, Faxen hieß das doch früher, oder?
      @ piperin, von dem Fokus erwarte ich eigentlich auch nichts anderes, aber bei Ihnen wünschte ich mir doch eine%...
    • User Uli schrieb am 03.09.2025, 00.39 Uhr:
      @ piperin - ... etwas strukturiertere Vorstellung.
      Und wenn jetzt noch Platz ist, nochwas - Eigentum ist geschützt, aber damit reden Sie am Thema vorbei, im Kern geht es doch auch @ 028 um die Erträge.
      Produziert werden die Werte letztlich immer in einer in einer Volkswirtschaft, in einer "Arbeitsgemeinschaft", wie auch immer da konkurriert und ... wird. Da ist nicht einer allein am Start, wie manche glauben. Und dann muss auch zugesehen werden, dass alle davon profitieren können, nicht nur einzelne. Und dann muss geguckt werden, erstmal, dass für alle das Notwendige gesichert ist und dannn, dass alle eine leidliche Teilhabe finden. Und nicht für irgendwelche Wunschträume von individuellen Superrenditen oder leistungslosen gewinnen.
      Sogar das BVerfG hat sich in diesem Sinne nicht einmal gegen die Vermögenssteuer ausgesprochen, im Gegenteil es ging damals - vor dem Hintergrund deutlich höherer Einkommenssteuersätze - um die Einhaltung des Halbteilungsgrundsatzes und um die Bewertung von Immobilien. Jetzt, nach der Neuberechnung im Zuge der Grundsteuerreform, stünde einer Vermögenssteuer gar nix im Wege. Nur der politische Wille.
    • piperin schrieb am 03.09.2025, 01.48 Uhr:
      @User Uli,
      es ging darum, dass @028 hier 1 Billion in den Raum stellte mit "noch nie soviel Geld vorhanden".
      So etwas ist doch Käse, wenn man die Sozialkosten damit vergleicht. Um das ging es.
      Das zeigt im Gegenteil sogar erst, wie gigantisch die Sozialkosten sind, Jahr für Jahr.
      >>Denn die Sozialausgaben werden zum größten Teil aus Sozialversicherungsbeiträgen finanziert <<
      So ja auch nicht.
      Die Mittel aus Steuern sind in etwa so hoch wie die aus AN-Beiträgen. Und da explizit immer so getrennt wird ... auch ebenso in der Größenordnung der "Kontraseite" Arbeitgeberbeiträge, also 3 Säulen. Der Begriff "größtenteils" passt passt hier gar nicht.
      ------
      Minijobber - geschenkt.😀 Ich wollte lediglich jede Diskussion vermeiden, dass AG weniger zahlen als AN und der Kleinkrämerei aus dem Weg gehen.
      -----
      >>im Text als Bezugspunkt das Jahr 2007 gewählt, warum nicht 2009, nach der Finanzkrise?<<
      so tief ging ich auf den Text nicht ein, jedoch zeigt die Graphik die Entwicklung seit 1992.
      Sie wissen selbst - "Rosinenpickerei" (2007/2009) geht nicht und man wählt einen langen Zeitraum, wenn es um Entwicklungen geht.
      Gut, dann von mir Zahlen dazu.
      In den letzten 30 Jahren sind die Einnahmen aus SozV-Beiträgen um 0,7% gestiegen.
      Die Ausgaben dagegen um 1,05%.
      Beides INFLATIONSBEREINIGT!
      Hört sich nach nicht viel an.
      Doch hier kommt der Zinseszinsfaktor ins Spiel, der immer essentiell ist.
      1995 betrugen die Soz.ausg. 570 Mrd. €
      Wären sie identisch mit der Inflation gestiegen, was in etwa so hätte erfolgen müssen, da die gestiegenen Krankenkosten usw. darin berücksicht sind, so hätten sie
      in 2024 auch 912 Mrd. € betragen müssen.
      Sie betrugen aber REAL 1.200 Mrd. €
      Und hier ist das Problem:
      Ein Defizit von DREIHUNDERT(!) Milliarden Euro!
      Und das nun jedes Jahr!
      Diese müssen über Steuereinahmen finanziert werden und damit sollte auch die Dimension klar werden, um die es hier geht. Ich nenne es mal:
      Ungezügeltes Wachstum der Kosten.
    • Ruck Zuck 028 schrieb am 03.09.2025, 01.59 Uhr:
      ach geh,Piperin was reden Sie denn da schon wieder.🤔🙂
      Ich brauche Ihren gar nicht zu antworten,das hat User Uli schon übernommen
      .Danke Und herrlich,Focus mit faxen,faxen,faxen zu beschreiben.Volker Pispers hat es mal so beschrieben,Focus,der Spiegel für Arme.
      So werter Piperin und natürlich werter User Uli,mein Freund im Denken,so macht diskutieren Spaß und weil wir auch wissen,es ist nur ein Forum,was auf Änderungen oder und Verbesserungen für die Bevölkerung gar keinen Einfluss hat.Leider,natürlich nur was User Uli und mich betrifft.😁
      Piperin,mein Freund,ausser Ukraine,also nichts für Ungut.👬
    • piperin schrieb am 03.09.2025, 02.52 Uhr:
      Nun zum andern ( auch wenn das hier zu weit führt):
      Es geht hier um Urteile wie bspw. das Recht auf Eigentunsfreiheit, das dazu dient
      "den Einzelnen einen Freiheitsraum im vermögensrechtlichen Bereich zu sichern und ihm dadurch eine eigenverantwortliche Gestaltung seines Lebens zu ernöglichen." (BVerfGE 50, 290, 339)
      basierend auf Art. 14 GG, das bereits in Art. 153 der Weimarer Reichsverfassung und davor auf die Paulskirchenverf. zurückreichte.
      Das ENTSCHEIDENDE dabei ist, dass niemand vorschreiben kann, als was (wie viel Vermögen) "Freiheitsraum" oder "eigenverantw. Gestaltung" zu definieren sei - das sind beim einen 3,50 €, beim anderen 250 Milliarden mit 40 Luxusvillen.
      Der Eigentumsbegriff ist sehr komplex und es gibt Einschränkungen wie bspw. öffentliches Interesse wie Bodenschätze, Grundwasser (Nassazskiesentscheidung) oder eben allgemeine Abgaben wie Steuern.
      Eine Vermögenssteuer wäre in diesem Zuge zwar prinzipiell möglich, jedoch müssten strikt der Gleichheitsgrundsatz sowie die Angemessenheit eingehalten werden und an diesem Punkt tritt dann die faktische Unwegbarkeit zu Tage.
      Allein die Vermögensaufstellungen wären derart aufwendig, müssten ständig mit Wertermittlungsverf. aktualisiert werden und das im Zuge einer unendlichen Latte von Ausnahmeregelungen würde das nur gewaltige Kosten verursachen.
      Was in diesem Forum niemand zu verstehen scheint ist, dass die Vermögenswerte letztlich der Allgemeinheit zum großen Teil zugute kommen, da sie wesentlicher Grundstock unserer Wirtschaft sind.
      Und um das nochmals zu betonen:
      Die Verhältnismäßigkeit wäre immer zu wahren, solche Hirngespinste wie der Staat könne einfach mal wie Stalin wahllos Eigentum abgreifen geht definitiv nicht.
      Im Gegenteil werden sogar "Eigentumsansprüche", welche sich aus öffentlichen Ansprüchen ergeben wie damals Hartz4, jetzt Bürgergeld kontrovers hinsichtlich des Schutz von Eigentum diskutiert, da sie nicht selbst erworben wurden und das ist bei tats. selbsterw. Eigentum eben nicht der Fall.
      Es ist komplex und führt hier zu weit; denn dann müssten das Juristen nochmals detailliert darlegen.
    • piperin schrieb am 03.09.2025, 03.12 Uhr:
      @028, ich habe es doch nun schon oft genug gesagt oder nicht?
      Und es freut mich sogar sehr, dass Sie wohl einen Turbo-Like-Booster bekamen.👍
      Denn das wiederum bestätigt meine These nur, dass die Bevölkerung bereits maßlos von Gier und Neid verdorben ist.
    • Ruck Zuck 028 schrieb am 03.09.2025, 13.56 Uhr:
      Piperin wenn die Bevölkerung tatsächlich nur von Gier und Neid verdorben wäre,was ja nur für die Oberen 10% zutrifft,müsste es 80% der Bevölkerung besser gehen.Was Gier und Neid betrifft,machen uns die Reichen und Superreichen,Politiker,hohe Beamte etc doch vor.Da Die Mehrheit der Bevölkerung höchstens einen kleinen Krümel von Kuchen bekommt,wenn überhaupt,ist es seit Jahrzehnten überfällig,endlich für soziale Gerechtigkeit zu sorgen und jetzt erst recht,nicht für Kriegstüchtigkeit unnötig hunderte Milliarden zum Fenster rauszuschmeissen und die Kriegstreiber,Rüstungsindustrie,Rüstungslobbyisten und andere Schwachköpfe,damit durchkommen zu lassen.
    • User Uli schrieb am 04.09.2025, 00.44 Uhr:
      Nein, @ piperin. Der größte Teil der Sozialversicherungen wird aus Beiträgen finanziert.
      Etwa 40% des Bundeshaushaltes, also der Steuereinnahmen, wird für Sozialausgaben ausgegeben.
      So macht es ÜBERHAUPT keinen Sinn die Steuereinnahmen und die gesamten Sozialausgaben inkl. Sozialversicherung gegeneinander zu halten. Sowas ist Augenwischerei. Das gehört sich nicht.
      Und einen "Zinsfaktor" gibt es da ÜBERHAUPT NICHT. Das ist kompletto, echt kompletto Wirr. Die Ausgaben über Soziales und Gesundheit sind immer auch Einnahmen auf der anderen Seite. Nachfrage nach Essen, medizinischen Gütern, Dienstleistungen usw. Die verschwinden ja nicht im Weltall. Das ist so trivial.
      Die richtige Betrachtung ist aLSO, das BIP lag 1992 bei 1,7 Bio., jetzt bei 4,4 - das ist das Wachstum - damals haben wir 26% für Gesundheit und Soziales ausgegeben, heute 31%.; (mit zwischenzeitlichen Schwankungen).
      So, DAS ist eine rationale Zuordnung. Und da kann man jetzt fragen, ob es denn so verwerflich ist, wenn wir mit fortschreitendem Wohlstand mehr für Soziales und Gesundheit ausgeben? Durch das Wachstum hatten die anderen Bereiche ja nicht weniger. Nur in diesem Bereich ist der Anteil stärker gestiegen. Warum nicht? Kann man fragen.
      So! Und jetzt kommen wir zum Staat, der Schulden macht. Und die macht der, weil in den beiden anderen Sektoren mehr gespart wird, die Mehreinnahmen gehen nicht entsprechend wieder in die Wirtschaft oder in Form Steuereinnahmen an den Staat, der es dann ausgibt, sondern werden gespart.
      Das Gesparte aber will Zinsen - und die zahlt der Staat. Irgendwer muss es ja tun, wenn alle anderen sparen. Das ist nichteinmal dann ein Problem, wenn die Wirtschaft wächst, wenn höhere Einnahmen generiert werden, die das "bezahlen" - der ganze Kapitalismus ist und war schon immer so aufgebaut.
      Senken wir die Staatsausgaben, sparen wir beim Staat, dann sparen wir bei der Wirtschaft, weniger ist zu verteilen. Sparen wir wahnsinnigerweise 10% beim Bürgergeld (so krude) nehmen wir 5 Mrd. aus der Wirtschaft. So einfach ist das. Und dann zahlen wir tatsächlich weniger Steuern - weil wir ja auch weniger Einkommen haben. Wir haben dann weniger, aber im Endeffekt auch der Staat.
      Man muss verstehen, dass die Volkswirtschaft nicht ein einziger Haushalt ist, der seine Einnahmen aus dem Weltall kriegt, sondern ein interaktives Gebildes, wo immer Unternehmen, Private und Staat in einen vernünftigen Ausgleich gebracht werden müssen.
      Wenn man sparen will, muss man immer einen haben, der was ausgibt. Wenn der Staat sparen soll, müssen die Unternehmen und/oder die Privaten mehr ausgeben - und nicht selber mehr sparen. Oder man crasht die Wirtschaft. Und dann können eben alle nicht mehr sparen. Ein so zentraler Zusammenhang.
      Also muss man fragen, wenn man im Bereich Soziales spart, wo wollen wir denn mehr ausgeben, wem wollen wir da...
  • Beitrag entfernt
    Beitrag vom Autor entfernt.
    • piperin schrieb am 02.09.2025, 21.26 Uhr:
      keine Ahnung von Börsen und davon reichlich.
      Man kann doch wenigstens mal einen VHS-Kurs besuchen, um nicht gar solchen Käse zu schreiben.
  • User 1831185 schrieb am 02.09.2025, 13.34 Uhr:
    Was ist eigentlich mit den neuesten Ermittlungen zu Nordstream?
    Es ist wieder still geworden.
    Waren es nicht Ukrainer, die die Sprengung durchführten lt bisherigen Ermittlungen?
    Wenn dies falsch wäre, hätten deutsche Medien kein Wort veröffentlicht.
    Wer bezahlt die zerstörten Kosten für den Bau dieser Leitung.
    Heißt es nicht sogar im priv. Bereich: Wer bestellt, der bezahlt?
    Man kann seinen Kopf darauf verwetten, dass das nicht passiert.
  • User 1831185 schrieb am 02.09.2025, 13.19 Uhr:
    Sozialstaat nicht finanzierbar.
    Warum finanziert dann der Staat BRD lt. Focus den Friseur für Fr. Merz.
    Warum erhält dann Herr R. Habeck lt. Beitrag in Bild 2.9.25 zukünftig bis 6900€/Monat oder ist das falsch von Bild veröffentlicht.
    Das ist nur ein ehemaliger Staatsdiener, der gem. Wirtschaftsexperten die Wirtschaft nicht voranbrachte in seiner Amtszeit.
    Wieviel Staatsdiener gibt es denn mit diesen Bezügen.
    Der Sozialstaat ist finanzierbar für die arbeitende Bevölkerung.
    Ficht finanziert werden sollte die Militärisierung der EU, der NATO, der Aufbau der Ukraine auf Kosten Deutschlands.
    Wer liefert den handfesten Beweis, dass Russland Deutschland, die EU, wen auch immer angreift.
    Es gibt keinen Beweis, wird nur als Vorwand benutzt, um die Ukraine aufzurüsten gegen Russland also Angela Merkels eigener Aussage.
    Volksentscheid erforderlich für dieses Ansinnen, denn es wird das Geld der deutschen Bevölkerung verwandt. Nein - was steht am Reichstag in Berlin: Dem deutschen Volke, was für ein Hohn angesichts der derzeitigen Politik.
    Anmerkung: ich bin und bleibe parteilos.
  • Beitrag entfernt
    Beitrag redaktionell entfernt.
  • Ruck Zuck 028 schrieb am 02.09.2025, 02.27 Uhr:
    Wow,nach Klingbeil,sind jetzt Spahn und Miersch im verdunkelten Zug unter dem Einsatz Ihres Lebens nach Kiew gefahren.Natürlich um Solidarität zu zeigen und sich ein Bild über die Lage der Ukraine zu machen.Was haben Sie gesehen? Zerstörte Häuser und Bilder von Toten Soldaten.Luftalarm gab's wohl auch noch.Ich hoffe Spahn hatte noch ein paar Masken dabei.Zumindest hat es noch zu einem Interview gereicht.Was für ein sinnloses Gefasel.Dann wohl heute noch ein sinnloses Gefasel,wie nach dem Krieg,durch deutsche bzw.Natotruppen der Frieden gesichert werden könnte,in der Ukraine.Besonders was die Pfeifen nicht alles für den Frieden tun,nämlich Nichts,ausser Waffen.Ach stimmt,Fitze Fatze Black Rock Merz,kann sich vorstellen,dass Frauen auch zum Wehrdienst verpflichtet werden können,ist aber natürlich nur der 3.te oder 4.te
    Schritt.Der Bildzeitungsrevolverheld Rotzheimer wird Sie bestimmt bei Ihrem Einsatz begleiten und natürlich,wie man es bei der Bildzeitung gewohnt ist,objektiv berichten.
    Und immerwieder Masala,Rotzheimer oder ein sonstigen #Kriegsexperten# bei Lanz und Konsorten einzuladen,wäre es längst an der Zeit,die den Krieg in der Ukraine realistisch sehen,wie von Dohnanyi,Kujat,Lafontaine,Krone Schmalz und Patrick Baab endlich wieder eine Stimme zu geben,in der öffentlichen Meinung.
  • Ruck Zuck 028 schrieb am 02.09.2025, 01.09 Uhr:
    Wow,hier wimmelt es nur so von AfD # Wirtschaftsexperten#.Und Welterklärern.
    Besonders die Lösungsvorschläge dieser # Experten# sind beeindruckend.
    Ach stimmt,waren gar KEINE dabei.Also,Ihr AfD Fuzzi #Experten#einfach die Klappe halten,wenn man ausser dummes AfD Geschwätz nichts zu bieten hat.
    Da solltet Ihr Fuzzis euch an User Uli und Piperin ein Beispiel nehmen,Die inhaltlich etwas zu sagen haben,obwohl ich nur die Argumente von User Uli teile.Denn wenn man in einer Krise steckt,wo wir mit China und auch anderen Ländern nicht mehr mithalten können,noch zu sparen und nicht zu investieren,werden wir wohl noch weiter abgehängt.
    Und immer erstaunlich,wo gespart werden soll,bei den Schwächsten,die keine Lobby haben,wie die Reichen und Superreichen.Falls ich es noch nicht erwähnt habe,nur Spaß,Die bestimmen,mit den Medienmilliadären,wer bei uns im Land herrscht und das Sagen hat.
  • Beitrag entfernt
    Beitrag vom Autor entfernt.
    • User Uli schrieb am 02.09.2025, 00.36 Uhr:
      Yo, @ discovery learning. Wenn das so ist, dann mal heraus mit den anti-imperialistischen, menschenfreundlichen Forderungen: Flüchtlingsschutz, humanitäre Hilfen, Welternäherungsprogramme, Entwicklungshilfe, Kinder aus gefährdeten Regionen retten, Blauhelme z.B. im Sudan, Ächtung von Kriegen, internationale Friedensabkommen, Aufbauhilfen ... .
      Wollen Sie uns das sagen? Oder ist es wieder mal Gelaber?
    • User Uli schrieb am 02.09.2025, 00.49 Uhr:
      @ 951 - da hat doch wieder der verdrehte kleinbürgerliche Geist sich selbst beschrieben.
      Die Wahrheit ist: Rechtsnationalistisches Kleinbürgertum verbirgt die Ewiggestrigkeit und eingeübte Demokratiefeindlichkeit hinter sinnentleertem Geschwafel von Sozialismus, Kapitalismus, Friedensliebe, verbringt Bildungsillusion im angestrengten Gestus. Keine Substanz, kein Ich, dahingeworfene glitschige Wortpartikel ins Blaue.

      Bitte vom Gehweg fegen - bevor noch eineR ausrutscht.
  • Beitrag entfernt
    Beitrag vom Autor entfernt.
    • piperin schrieb am 01.09.2025, 21.48 Uhr:
      Wenn Inflation zu hoch ist, ist es immer problematisch.
      Allerdings
      >>Die Verlangsamung des Ölverbrauchs deutet auf den Rückgang des Wirtschaftswachstums hin.<<
      Hier gibt es zwei Aspekte (Ölverbrauch/Klimaschutz, Wi.wachstum), die gegenüber stehen.
      Eine Umstellung auf alternative Energien, aber auch Mittel wie Wärmepumpe, kosten nun mal Geld.
      War das denn nicht jedem auch so bewusst?
      Ich denke schon.
      Dass aus erneuerbaren Energien nun der große Wirtschaftsaufschwung komme, wie ihn die Grünen einreden wollten, war wohl eher ein Satz mit "x", denn gerade die Autoindustrie und Häuslebesitzer leiden schwer darunter.
      Zwar bin ich dagegen, fast einzig auf "Elektro" zu setzen, aber ansonsten .. Klimaschutz wird schwierig, wenn man nicht gewisse Kosten auch dafür tragen will.
      Wie soll man es denn nun machen, dass alle zufrieden sind?
  • Beitrag entfernt
    Beitrag redaktionell entfernt.
  • Ruck Zuck 028 schrieb am 01.09.2025, 14.24 Uhr:
    Ooooch,Höhlendödel beschwert sich,daß Kommentare von ihm gelöscht wurden.
    Wenn die Redaktion wirklich auf Netiquette achten würde,müssten vom Höhlendödel ALLE Kommentare gelöscht werden.
  • Beitrag entfernt
    Beitrag redaktionell entfernt.
  • piperin schrieb am 01.09.2025, 00.28 Uhr:
    In Lanz am 27. kam es sehr deutlich rüber:
    ------
    Lanz:
    "Dieses deutsche Idee, der (Trump) ist irgendwann wieder heraus aus dem Weißen Haus und dann ist alles wieder wie früher"
    Masala: "nein"
    Lanz: "davon können wir uns verabschieden"
    Masala: "ja."
    ...
    Lanz: ".. was für interessante Bündnisse entstehen, Japaner und Südkoreaner reden plötzlich mit Chinesen"
    Masala: "Inder reden mit Chinesen und Russen plötzlich"
    ...
    Masala:
    "Die internationale Politik ändert sich. Die Amerikaner in den letzten 70 Jahren waren immer bereit, kollektive Güter zur Verfügung zu stellen, waren nie glücklich darüber, aber sozusagen wussten"
    Lanz:
    "wir haben ja gut daran verdient"
    Masala:
    "genau. Trump sagt jetzt 'aber nur, wenn gezahlt wird', da ändert sich sehr vieles. Die Frage ist, wie stellt sich da Europa auf, dass Europa nicht zerrieben wird in dieser neuen Weltordnung."
    -------
    Trump hat die Zeichen der Zeit sehr wohl erkannt. Das "kleine Europa-lein", 750 Mio. Einwohner, gerade mal 1/10 der Weltbev. gegen die künftigen Großmächte wie USA (militärisch, größte Volksw., mehr Ress.), China, Indien, Russland.
    Und vor allem: Die übrige Welt tickt ganz anders, egal ob Russland, Naher Osten, Afrika, Südamerika, Asien.
    Vo wegen "sozial", "Klimaschutz", "friedlich" ...
    Da mag man von Trump behaupten, was man will, aber in dieser Lage ist sein Weg letzlich nur konsequent.
    Die Fakten nicht wahrhaben zu wollen ändert nichts an der Realität. Diese sucht sich unerbittlich ihren Weg.
    Europa hält noch seinen Dornröschenschlaf und träumt von etwas, was gar nicht zu erreichen oder aufrecht zu halten sein wird.
    ...
    • piperin schrieb am 01.09.2025, 00.31 Uhr:
      ...
      Heroische Ziele .. und mögen sie noch so wichtig sein wie Klimaschutz, was kaum jemand bezweifelt .. zwingen uns Lasten auf, an die sich andere Staaten kaum oder gar nicht halten.
      Doch darüber hinaus: strukturell, sozial und gesellschaftspolitisch binden wir uns Fußfesseln ans Bein.
      Das hohe Lohnniveau im intern. Vergleich wird keinesfalls zu halten sein, ebenso wenig wie der Export. Auch Importe werden zwangsweise teurer mit Aufstreben anderer Mächte.
      Die goldenen Zeiten sind definitiv vorbei und man wird sich darauf vorbereiten müssen, dass der Wohlstand GEWALTIG abnehmen wird. Lässt sich überhaupt nicht vermeiden.
      Alles andere sind Lügen.
      In diesem Umfeld wird die "maßlos verzogene Bev." aufbegehren.
      Es lässt sich immer wieder zeigen:
      Arm zu sein wird weitaus besser verkraftet als Verluste hinzunehmen.
      Letzteres ist für jede Gesellschaft und jeden Staat Gift.
      Schulden in gigantischen Höhen sind bei uns nur die Vorboten und Massnahmen, die Menschen "bei Stange zu halten" und die unweigerlich kommende Bevölkerungswut hinaus zu schieben.
      In der Wirkung Pflasterchen und Plazebo, die rein gar nichts bringen.
      Kein vernünftiger Plan weit und breit.
      Dies heizt die Spaltung nach rechts und links erst recht an. Wo soll's denn hingehen, wenn schwarz-rot verbrannt ist? Die "Mitte" nicht mehr wählbar.
      Wobei "links" definitiv nie gewinnen kann und wird.
      Es wird nur noch schneller ins Chaos stürzen. Doch wollt ihr künftig wirklich ein AfD-regiertes Land?
      Gewaltige Abstriche werden es notgedrungen einfordern, dass so manches unter die Räder kommt und ich vermute, das Sozialsystem wird am meisten zusammengestaucht werden bis unters Minimum.
      Weil es den größten Kostenfaktor darstellt und überhaupt nicht mehr finanzierbar sein wird.
      Junge Generationen werden aufbegehren - und die Axt wird auch auch auf die Rente massiv einschlagen wollen - auch das sieht man jetzt schon alles.
      Das, was man schützen wollte, wie Sozialstaat, wird man damit erst recht gehörig unter Druck setzen.
      Ein Ausweg wäre nur mit kompletter Neuausrichtung möglich, welche extrem viel Geld kostet und einen harten Rotstift vorraussetzte. Doch solange noch viel zu viel vom "Schlaraffenland" träumen und eine VERNÜNFTIGE Leistungsgesellschaft immer weiter konterkariert wird, fährt der Karren nur um so sicherer ins völlige Desaster.
      Man muss nicht Nostradamus heißen, es reicht, die Augen zu öffnen.
    • User Uli schrieb am 01.09.2025, 01.24 Uhr:
      Da haben wir es ja wieder, @ piperin
      Trump sagt "America First"; konzentriert sich auf die Auseinandersetzung mit China.
      Europa steht natürlich nicht allein den ganzen anderen Machtblöcken gegenüber, weil die untereinander ebenso sich immer wieder in den Haaren liegen.
      Europa, aber besonders Deutschland kann nicht mehr darauf hoffen, mit seinen Gütern in den USA den großen "Staubsauger" zu finden.
      Nicht 80, aber 750 Millionen EinwohnerInnen sind dagegen wohl kein "lein", was einen Binnenmarkt angehen würde, da ließe sich viel erreichen. Es übertrifft die USA z.B. deutlich nach der Zahl, das europäische BIP entspricht etwa dem von China.
      Die Schlussfolgerung ist klar: Es bedarf einer Verbesserung der europäischen Integration, statt sich da konkurrenzhaft herumzubeißen, den Franzosen mal wieder zum Sparen animieren, während der uns jedes Jahr 30 Mrd. Exportüberschuss überweist und sowas.
      Wir brauchen jetzt eine wirtschaftkompetente europäische Regierung und ein Riesenaufbauprogramm, um mal in die Hufe zu kommen. Vor alllem die Nationalisten und Ewiggestrigen gehören erstmal weggefegt, weil die stören dabei erheblich.
      Und Russland? Ich weiß, Putin ist ein Kriegsverbrecher, aber künftig wäre es besser, in Europa Wwege zu finden, auf Kriege zu verzichten.
    • User Uli schrieb am 01.09.2025, 02.29 Uhr:
      Was ist das denn, @ piperin?
      Pauschal von Schulden zu sprechen bringt es nicht, wenn Sie Staatsschulden meinen. Die entstehen, weil die Volkswirtschaften wachsend überproduzieren bzw. unterkonsumieren.
      Deutschlands Ökonomie hat sich in den letzten Jahren, seit über einem Jahrzehnt dadurch ausgezeichnet, dass die anderen Staaten bei Deutschland Schulden machten, deshalb ist der Schuldenstand hier vergleichsweise niedrig. Wenn die anderen das nicht mehr wollen, werden natürlich hier die Schulden steigen müssen - oder die Wirtschaft wird schrumpfen, mit entsprechend verheerenden Wirkungen.
      Der bisherige Überschuss ist doch gerade ein Indiz dafür, dass Deutschland unter seinem Niveau produziert hat, warum sollten denn die anderen so viel gekauft haben, wenn es doch zu teurer wäre? Das ist doch nicht logisch.
      Soweit aber das nicht europäische Ausland (China, USA) nicht mehr so kaufen will, ist es doch also angeraten, parallel die Binnennachfrage zu erhöhen und nicht die, mit denen man handeln will, niederzukonkurrieren. Das war eine fatale Schule.
      Und der "komplette Rotstift" ist m.E. der größte Unfug, der würde die Wirtschaft unter den Bedingungen in die Hölle führen. Wir werden das bei Milei als gehyptes Vorbild sehen, mit seinen manipulierten Wirtschaftszahlen und IWF-Krediten. Man mus nicht Nostradamus heißen, den baldigen erzwungenen Abschied dieses Herrn vorauszusehen.
      Aber es ist schon richtig, die Leistungsgesellschaft wird konterkariert. Wenn die, die den Wohlstand erarbeiten, weniger an diesem beteiligt werden, während sich immer größere Teile "oben", teils "leistungslos" konzentrieren. Bis zu einem bestimmten Punkt ist es vielleicht hilfreich, aber ab einem bestimmten Punkt der Kapitalkonzentration erlahmt die Wirtschaft, da wären wir wieder bei den Schulden. Angebot und Nachfrage. Gehören halt beide dazu. Die Betrachtung nur einer Seite ist zu wenig.
    • piperin schrieb am 01.09.2025, 03.23 Uhr:
      Wir haben viele Märkte verloren, weil wir nicht konkurrenzfähig sind.
      Früher war es NUR der Preis, aber die Qualität und Präzision deutscher Herstellung war noch Zugpferd.
      Das änderte sich gewaltig. Asienware ist oftmals kein Schrott mehr und teils sogar überlegen.
      Es gibt noch Sektoren, NOCH!
      Fragen Sie doch mal die Verbraucher, was die kaufen.
      Jeder ist sich selbst der nächste und wenn er etwas aus China billiger bekommt, dann dieses.
      Bei Investitionen bleiben nur etwa 2/3 im Land, 60-70% gehen ins Ausland.
      Sanierungen sind für mich keine "Investitionen", denn sie erzeugen keinen Mehrwert.
      Daheim ein Bett und einen Stuhl zu kaufen oder NK zu zahlen für Abwasser sind keine "Investitionen", sondern ganz einfach "notwendige Ausgaben".
      So auch Sanierung von Brücken und Straßen sind doch keine Investitionen.
      Zuerst müssen wir m.Mn an der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten und da sind Löhne meist der größte Kostenfaktor.
      Im Binnenmarkt macht dies in Relation nicht viel aus, denn Menschen verdienen weniger, Produkte sind billiger.
      Im intern. Wettbewerb kommt es jedoch zum Tragen.
    • piperin schrieb am 01.09.2025, 03.23 Uhr:
      Umgekehrt führt die Lohntreiberei zu teuren Produkten. Im Binnenmarkt gewinnt man letztlich nichts, da dem "mehr" an Geld höhere Preise entgegenstehen.
      Es führt aber zum Griff der Verbraucher nach ausländischen Billigwaren, weniger Export, mehr Import. Geld wandert ab.
      Verschärft durch die überzogene Sozialpolitik, denn diese Kosten werden in die Abgaben und somit Löhne eingepreist. Gleichfalls Bürokratie u.a.
      Staatsschulden entstehen nicht durch Überproduktion, sondern ganz allgemein durch unausgeglichenen Haushalt.
      Wir hatten doch steigende Steuer-Einnahmen. Daran lag es wohl nicht, sondern vielmehr daran, weil die Ausgaben noch viel stärker stiegen.
      Das geht auf Dauer nicht gut.
      Wo ich Ihnen zustimmen würde:
      Investitionen in Niedrigstzinsphasen oder sogar Zeiten von Negativzinsen .. das wäre tatsächlich hilfreich gewesen, sofern Zins fest geschrieben.
      Jetzt aber wissen wir nicht, wie sich der Zinsmarkt entwickelt. Nur auf Geldentwertung zu setzen, was viele Rentner in den Ruin und ins Bürgergeld treibt, halte ich für moralisch abstoßend und bringt ganz andere Probleme mit sich.
    • piperin schrieb am 01.09.2025, 03.25 Uhr:
      (Sry, verschrieben: 60-70% bleiben im Inland, 30-40% gehen ins Ausland.)
    • User Uli schrieb am 01.09.2025, 23.00 Uhr:
      Au contraire, @ piperin
      Dass "wir" an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben und Marktanteile verloren, ist richtig, die Bundesbank hatte das letztens noch schön herausgearbeitet, leider verloren.
      Dass China inzwischen z.B. Stahl auf bestem Niveau zu Chinalöhnen herstellt, ist ebenfalls zutreffend. Auch der amerikanisch I-Smartphon Kram wird aus Kostengründen in China hergestellt.
      Mit China ist aber diesbezüglich nicht zu konkurrieren - und China kriegt bald sein eigenes Überproduktionsproblem, die Wachstumsraten werden sinken.
      Wie Deutschland jetzt langsam wieder auf ein normales Maß zurückfällt.
      Wenn das Panik auslöst, zeigt sich hier die vereinsetigte Exportüberschussfixierung und die Unfähigkeit, dem mit einem eigenen stabilen Binnenmarkt zu begegnen. Denn das, was Schröder gemacht hat, mit einem Niedriglohnsektor die anderen runterzukonkurrieren, das geht einmal, wird sich aber kaum wiederholen lassen. So schlau sind die anderen jetzt auch.
      Wir müssen die Lage doch sehen, wie sie ist. Die deutsche Wirtschaft ist bei weitem nicht ausgelastet (übrigens gehen damit auch die Importe aus China (10% der Importe, Niederlande z.B. 7,6%) zurück), die Nachfrage von außen ist rückläufig. Schlecht laufende Wirtschaft erhöht die Stückkosten, senkt die Produktivität oder umgekehrt.
      In dieser Situation versuche ich doch zu halten, zu kompensieren, was geht, um nicht völlig den Boden zu verlieren. Das geht durch die verstärkte Nachfrage von Konsumgütern, vielleicht auch durch Rüstungsgüter (das Gleiche, wie einmal getragene und dann weggeworfene Kleidung). Das bringt noch nicht vorwärts, Innovation, aber mit der Stabilisierung muss man anfangen, statt alles einzureißen. Ich wiederhole: Nicht ausgehen von einem Konstrukt, sondern von da, wo wir stehen. Notwendige Ausgaben auch tätigen.
      Sodann sind Investitionen z.B. in Infrastruktur schon recht bedeutsam. Sie stärken die Nachfrage, bieten den Menschen mehr Lebensqualität UND können einen Beitrag leisten zu mehr Produktivität. Ich denke doch, dass man mit besseren Straßen bessere Güterverbindungen schafft, mit besser ausgestatteten Bildungsinstitutionen das Niveau erhöht, mit neuen Entwicklungs- und Forschungseinrichtungen eine Produktion modernisieren kann.
      Mit einer gesteigerten Nachfrage, mit in Aussicht gestellten Verdiensten wird es dann für die Unternehmen wieder interessanter sein, zu investieren (statt zu sparen), die Produktion zu rationalisieren und so auf höherem Niveau zu produzieren.
      Joe Biden hatte mit dem Inflation Reduction Act einen großen Sog entfaltet für mehr "Direktinvestitionen" in den USA. Trump kürzt zwar bei den Armen, schiebt aber selber wieder Billionen in die Wirtschaft. Und es wirkt. Da wo Geld, wo Absatz ist, will man hin. So machen es die USA real, während sie öffentlich das Gegenteil predigen.
      Nicht endg%C...
    • User Uli schrieb am 02.09.2025, 00.21 Uhr:
      Ja und Nein, @ piperin. In gewissen ökonomomischen Situationen kann es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommen, das ist unbenommen. Wie auch expansive Geldpolitik zu Inflation führen kann. In einer Situation, wo die Konjunktur heiß läuft und noch einer drauf gelegt wird.
      Wie war´s zuletzt hier? Derbe Preischocks, erst Coronona-Lieferketten, dann Energiepreise. Und wenn das zusammen kommt, steigen nicht nur Industriekosten, sondern auch die Preise für die Lebensmittel und die Transportkosten, dann ist noch Tierwohl dabei, dann kostet die Bratwurst in der Fußgängerzone 3,80 € Das sind angebotsseitene Preissteigerungen, nix Löhne, höchstens sekundär. Und ist doch gut - auch für den Bratwurstmann - wenn die Leute da noch zugreifen (können). Meinetwegen auch vegan.
      Sodann sind Abgaben aus Sicht der Unternehmen Kosten. Wie alles aus Sicht der (naturgemäß beschränkten Sicht) Kosten sind. Aus Sicht der Volkswirtschaft sind sie aber zugleich Nachfrage. Auch RentnerInnen konsumieren, gehen zum Arzt, kaufen ein kleines Auto. Läuft eine Wirtschaft, können hohe Löhne gezahlt werden, können höhere Abgaben geleistet werden, höhere Renten, muss der Staat weniger verausgaben. Und hat der Unternehmer/die Unternehmerin ein doppeltes Motiv, um zu investieren: Nachrage befriedigen, die höher bezahlte Arbeit effektiver einsetzen. So geht kapitalistisches Wachstum.
      Nochmal: Natürlich ist es nicht ideal, wenn der Staat die Schulden macht, im Kapitalismus ist das die angestammte Rolle der Unternehmen. Aber da muss man erst wieder hinkommen.
      Erhöhte staatliche Nachfrage, auch kreditfinanziert, zieht nicht zwangsläufig Geldentwertung nach sich. Wie auch in Zeiten der Negativzinsen - bei nachweislich immenser Ausweitung der Geldmenge - die Inflationsrate das EZB-Ziel nicht erreichen wollte.
      Haben die kleinen RenterInnen und Bürgergeldberechtigten mehr Geld, haben die ein etwas beseres Leben und vor Ort erhöht sich die schwächelnde Nachfrage. Der Bratwurstmann kann dagegen kaum von seinen Preisen runter - er ist ja selbst zugleich Anbieter und Nachfrager.
      Und zuletzt: Alle wollen sparen. Manche müssen, viele wollen sparen. Ich find das auch nicht falsch. Nun will man aber auch gern Zinsen dafür haben. Woher kommen die, wer bezahlt die, wenn alle sparen wollen? Ja klar, der Staat, der Dumme, der macht das. Danke?
      Nein, der soll seine Finanzen in Ordnung bringen und nicht mehr so viel auf Pump rauslegen. Dann die Unternehmen, die richtig investieren? Finanziell könnten die das, aber wofür? fragen sie.
      O.k. Dann werden wir unsere Finanzen in Ordnung bringen müssen und dem Sparen Adieu sagen. Ah, ne, das behagt auch nicht. Hm, vielleicht erstmal wieder im Ausland gucken. Frage: Wer ist das Problem für die Wirtschaft?
    • piperin schrieb am 02.09.2025, 12.58 Uhr:
      da bin ich in Vielem völlig bei Ihnen, @User Uli, aber in einigem ganz und gar nicht.
      ---
      >>China kriegt bald sein eigenes Überproduktionsproblem, die Wachstumsraten werden sinken.<<
      Der Unterschied ist, dass ein autokratisches System in solchen Situationen viel, viel stärker ist.
      Da werden eben keine "Befindlichkeiten" bedient, sondern knallhart alles, was notwendig ist, durchgesetzt.
      Nun wollen wie keine Autokratie, jedoch muss man Wege finden einerseits dies zu kompensieren und andererseits geht es gar nicht ohne schmerzhafte Wahrheiten ebenso durchzusetzen.
      Wir haben bei gleicher Lage weit größere Probleme als China, deshalb hinkt der Vergleich etwas.
      ------
      Man muss viel mehr den inländischen Binnenmarkt fördern, auch aufgrund langfristiger Gefahren aufstrebender internationaler Märkte. In dem Punkt sind wir uns wohl einig.
      Doch sind wir ein freies Land und ein Grundpfeiler ist der freie Welthandel. Doch sind unsere Kosten zu hoch.
      Wir können Export nicht allein mit Binnenmarkt kompensieren bei diesem Preisgefälle. Verbraucher kaufen zu viel im Ausland. So wird das nie etwas mit dem "Binnenmarkt".
      Egal, was Sie kaufen, made in Chaina, Taiwan, Bangladesh ... und ganze Sektoren, die schon weggebrochen sind und wegbrechen.
    • piperin schrieb am 02.09.2025, 12.59 Uhr:
      Sehen Sie's mal bitte so:
      Wir HATTEN eine Zeit mit einer arbeitenden Babyboomer-Generation. Viele zahlten für wenige.
      Das kehrt sich nun um. Viel Geld das wegbricht.
      Das früher IMMER DA WAR.
      Und dennoch ist Infrastruktur gerade in dieser Zeit teils derart verkümmert, dass gigantische Sanierungskosten anstehen.
      Es ist ein UNDING! Und das hat auch nichts mit "Investition" zu tun. Instandhaltungen SIND KEINE INVESTITIONEN, das sind laufende Kosten, die ganz selbstverständlich stets hätten bezahlt werden müssen.
      Sehr, sehr viel Geld, das nun irgendwie zusammengekratzt werden muss aus dann weit weniger Einnahmen.
      Die Lebenshaltungskosten sind nahezu explodiert. Früher ging der Hauptteil nicht wie heute für Unterkunft und NK drauf.
      Natürlich spielen auch bspw. Energiekosten mit, aber für derartiges muss man immer gewappnet sein, das nicht alles FÜR IMMER "bestens" läuft.
      Solche Ausreden darf man nicht gelten lassen.
      Und dann noch Klimaschutz, ein gewaltiges Projekt, das es früher so nicht gab. Wichtig, Aber auch das noch oben drauf.
      In REICHEN ZEITEN wurde Geld beim Fenster rausgehauen statt viele, sehr viele Rücklagen zu bilden, allein schon aufgrund der Demografie. UND VOR ALLEM .. die Bürger wurden immer mehr verhätschelt, als ob Geld auf den Bäumen wachsen würde.
      Es hieß immer nur "wir sind ein REICHES LAND", obwohl wir früher gerade so um die Runden kamen.
      "reich" waren wir im Geld verprassen.
      Und nun? Allein um Instandaltungen ENDLICH nachzukommen (da reden wir nicht über "Investitionen"!) muss im Gegensatz zu früher viel mehr Geld aufgewendet werden. Demographie, Klimawandel, ...
      Schulden bringen da doch überhaupt nichts, weil sich IN DIESEN FELDERN systemisch nichts ändert.
      Und SANIERUNGEN KEINEN MEHRWERT bringen, sondern lediglich -und gerade noch so- den Bestand sichern, aber doch nicht mehr!
      Ich höre immer nur von "ehrlich machen", dabei wird gelogen bis zum Ultimo.
      Man muss den Menschen doch mal ganz klar sagen:
      So geht das nicht weiter!
      Runter mit den Ansprüchen.
      Den Sozialstaat, wie er jetzt ist, können wir uns definitiv nicht mehr leisten. Egal ob Rotstift oder nicht, er wird einbrechen. Die Kosten treibt auch die Menschen immer mehr auf die Barrikaden. Besser jedoch wäre es, jetzt und gezielt einzugreifen, damit der schützenswerte Kern erhalten und stabil bleibt.
    • User Uli schrieb am 03.09.2025, 01.38 Uhr:
      @ piperin - und da ist der Unterschied dann doch. Ich denke, wir haben unter unseren Ansprüchen gelebt, als Volkswirtschaft. Hätten viel mehr machen können, statt alles wegzusparen. Dann brauchten wir auch viel weniger über "Sozialkosten" und Wirtschaftsschäche reden.
      Die Leistungsbilanzüberschusse, die teilweise hohen Gewinne hätten viel mehr Investittionen in die Infrastruktur, in Innovationen ermöglicht. Stattdessen flossen die erworbenen Erträge in private Sparvermögen, gern ins Ausland. Da ist hier "das Leck" entstanden. Wie, das hatten wir auch schon, im Mittelstand, die Bedingungen immer schlechter wurden, Angebot und Nachfrage in ein Ungleichgewicht gerieten.
      Jetzt sind wir aber in der Krise und das Ausland will nicht kaufen. Jetzt mit Lohnsenkungen und Sozialausgaben runter sparen wir in die Krise. Und um es mal zu pointieren: In den 30er Jahren, nach dem Börsencrash in den USA, sanken die Lohnanspruche ("Suche Arbeit jeder Art") bis auf die Hälfte. Sozialleistungen wurden auch da gekürzt, während die Sachen immer teurer wurden. Hat das irgendeinen Vorteil gebracht?
      Nein, Roosevelt war der einzige, der den Treffer landete (und später Deutschland und Japan mit hochgezogen), einen völlig neuen "Deal" hervorzauberte, sozialer Städtebau, Kulturprogramme, Investitionshilfen und gleichzeitig Einkommenssteuersätze bis 90%, die USA wurden damit bis in die 70er Jahre hinein zur auch ökonomisch führenden Weltmacht.
      Das ist jetzt natürlich ein sehr steil hochgezogen, aber die deutsche (wie die gesamteuropäische) Situation ist schon seit einiger Zeit recht trübe.
      Ich denke auch, wir müssen den Leuten reinen Wein einschenken. Aber darin bestehend, dass diese Wirtschaft nicht nur einen kleinen Schub braucht, sondern einen riesigen Anstoss, um wieder in eine ordentliche Bahn zu gelangen und das wird, viel, viel, ganz viel Geld erfordern. Wir haben sogar keine andere Wahl, wenn wir unsere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung nur halbwegs erhalten wollen.
      Und, das nur am Rande, natürlich ist Reperatur eines z.B. defekten Aufzuges in einem modernen mehrstöckigen, weiß ich, Möbelkaufhauses betriebswirtschaftlich keine Investition, sondern eine Selbstverständlichkeit. Verschleiß und Ersatzinvestitionen müssen immer schon einkalkuliert, "eingepreist" sein, sonst ist der Laden grundunsolide.
      Volkswirtschaftlich aber sind es die Bedingungen, die wir vorfinden. Hier ist die Erneuerung ein Plus bei der wirtschaftlichen Nachfrage und kann ein Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Produktivität, das ist der Punkt, von dem aus ich argumentiere. Eine bessere Bahn könnte Waren schneller ans Ziel bringen.
      Naja, es ist fast so, als ob sich auch hier die beiden klassischen "Schulen" "im System" gegenüber stünden.
  • Beitrag entfernt
    Beitrag vom Autor entfernt.
    • Hera schrieb am 31.08.2025, 23.10 Uhr:
      Weisses Vögelchen, machen Sie Werbung für das rechte Schmierenblatt um Kosten für die Klagen der Meißner Porzellan - Manufaktur wegen Missbrauch deren Markenzeichens für die Bürgermeisterwahl in Meißen, oder der drohenden Klage der Eheleute von zur Lippe vom Weingut Proschwitz wegen unerlaubter Videoaufnahmen, zu kompensieren? Bissel zu viel kritische Info, was?
    • Gierwitz schrieb am 01.09.2025, 10.14 Uhr:
      AfD, machen Sie sich Nichts aus dem Gelaber.
      Hera hat bestimmt ein b i s s e l zu viel proschwitzer Edeltropfen aus dem Napf des fürstlichen Wachhundes geschlabbert.
    • Hera schrieb am 01.09.2025, 12.19 Uhr:
      Ja hallo Gierwitz, Sie sind auf den Hund gekommen? Das tut mir leid, wenn Ihre Ration Edeltropfen schon weggeschlabbert war, aber ich gehe aufrecht und war bei den verbotenen Aufnahmen des rechten Schmierenblattes auf dem Weingut nicht zugegen.
  • Beitrag entfernt
    Beitrag redaktionell entfernt.