Schon etwa 6000 v. Chr. gab es Mufflons auf Sardinien. Jungsteinzeitmenschen sollen die scheuen kleinen Wildschafe aus Kleinasien bis hin zur Iberischen Halbinsel mitgenommen haben. Hier im Bild: ein Mufflonwidder im Brunftkleid.
Im Mahale Mountains National Park lebt die größte habituierte Schimpansengruppe der Welt. Dem Besucher tut sich ein schier undurchdringlicher Bergwald auf, in dem diese Affen leben. Seit Jahrzehnten sind Forscher hier stationiert, um das Verhalten der rund 800 Affen zu studieren.
Der Gorongosa National Park ist über 4000 km_ groß und liegt am südlichen Ende des Afrikanischen Grabenbruches. Sein Gebiet umfasst sowohl die Ebenen mit Flüssen und dem Lake Urema, die Hochplateaus wie auch den über 1800 Meter hohen Mount Gorongosa.
Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Population von Wolf und Bär. Im Bild: ein ehemaliger Käfigbär in Rumänien.
Wo Biber Dämme bauen und aktiv ihren Lebensraum gestalten, kehren Wasser und die Dynamik wieder in unsere Landschaft zurück. Er gestaltet um und schafft dabei neue Strukturen. Biotope wie Großseggenriede entstehen, in die bald Vögel wie die Wasserralle einwandern. Zahllose gebänderte Prachtlibellen tanzen entlang des Biberbachs und sind gleichzeitig wichtige Nahrung für Zwergtaucher und Barbe.
Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine 6 Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: graben, polstern und vor allem Dickwerden, dickwerden, dickwerden...
Die Schnüffelhaie: Beobachtung von Walhaien vor Neuguinea
Mit Winden wird das große Senknetz eines Bagans (Fischerplattform) in die Tiefe gelassen. Die Arbeit findet vor allem nachts statt. Tagsüber wird der Bagan kontrolliert. Zudem wird geangelt - hierdurch kommt ein beträchtlicher Teil des Einkommens für die 7-köpfige Besatzung zustande. Die Leute auf den Bagans kommen von der indonesischen Insel Sulawesi - und nicht von Neuguinea. Die einheimischen Papua dulden sie jedoch vor ihrer Küste. Nicht ohne Grund: Sie wittern die Chance, dass durch die Attraktivität der Walhaie, die um die Bagans kreisen, die ganze Region profitieren kann.
Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht.
Jedes Jahr im Herbst wird wieder zum Halali geblasen: Auf Schloss Schleißheim findet eine der wohl eindrucksvollsten Jagdveranstaltungen in Bayern statt.