Strafverfahren werden in Französisch-Polynesien von Beamten des französischen Mutterlandes geführt. Das Spektrum der Delikte reicht von geringen Vergehen bis hin zu schweren Straftaten. Inselbewohner, die sich übers Jahr etwas zu Schulden kommen lassen, werden einmal jährlich diesem "Wandergericht" überstellt. Am Vortag der Gerichtsverhandlung fliegt der verhandlungsführende Richter zusammen mit den beiden beigeordneten Richtern, einem Staatsanwalt, einem polynesischen Beamten der Gerichtskanzlei und einem Pflichtverteidiger zum jeweiligen Verhandlungsort der verstreut liegenden Inseln. Am Verhandlungstag versammeln sich die Teilnehmer morgens vor dem Rathaus. Die Pflichtverteidiger sprechen mit ihren Mandanten, sofern diese die Rechtsberatung in Anspruch nehmen wollen, und die Gerichtsverhandlung beginnt. Normalerweise sind Kameras beim Prozess nicht zugelassen. Daher liefert der Film ein seltenes Zeugnis der Wahrheitsfindung. In den verschiedenen Prozessetappen erweist sich, dass kulturelle Unterschiede zu Missverständnissen mit komischen, aber auch tragischen Folgen führen können.
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