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Spiel mir das Lied vom Tod

(C'era una volta il West)I/USA, 1968
Spiel mir das Lied vom Tod
Bild: kabel eins Classics
  • 106 Fans   80% 20%ø Alter: 45-55 Jahre
  • Wertung4 197084.20Stimmen: 5eigene Wertung: -

Filminfos

An einem Viehbahnhof im Wilden Westen kommt ein wortkarger Revolvermann mit dem Zug an. Dort wird er von drei Killern erwartet, doch der Fremde kann seine Gegner erschießen. Kurz darauf erreicht er eine kleine Stadt, in der Gangster Frank einer Witwe ihr Land rauben will. Zusammen mit dem Banditen Cheyenne hilft der mysteriöse Fremde, der stets eine Mundharmonika mit sich trägt, der Frau. Schließlich kommt es zum unausweichlichen Duell mit Frank. Es war einmal im Wilden Westen: Mit dem Zug kommt ein wortkarger Revolverheld (Charles Bronson) an einem gottverlassenen Viehbahnhof inmitten der Wüste an. Dort erwarten ihn bereits drei Revolvermänner, um ihn im Auftrag des Gangsters Frank zu ermorden. Doch der Fremde, den alle nur "Mundharmonika" nennen, da er statt zu reden meist auf seinem Musikinstrument spielt, ist schneller. Er erschießt die Männer. Etwa zur gleichen Zeit bereitet der Farmer McBain mit seinen Kindern ein Fest vor, um seine Ehefrau Jill (Claudia Cardinale) zu empfangen, die aus New Orleans anreist, um mit ihm auf der abgelegenen Farm Sweetwater zu leben. Doch die McBains werden von Frank (Henry Fonda) und seinen Männern aus dem Hinterhalt ermordet. Als Jill in Sweetwater ankommt, berichtet ihr der Sheriff von dem Verbrechen, für das er den Outlaw Cheyenne und seine Bande verantwortlich macht. Dass in Wirklichkeit Frank und der Eisenbahnunternehmer Morton hinter dem Massaker stecken, erfährt die Witwe erst von dem mysteriösen Mundharmonikaspieler, der ihr gemeinsam mit Cheyenne beisteht. Dabei hat der Mann mit der Mundharmonika noch eine persönliche Rechnung mit Frank offen, die er in einem Duell begleichen will ... "Es war einmal der Westen" lautet der italienische Originaltitel von Sergio Leones Meisterwerk "Spiel mir das Lied vom Tod", das zu den großen Kultfilmen der Filmgeschichte zählt. Tatsächlich ließ sich Leone für sein luxuriös ausgestattetes und opernhaft inszeniertes Westernepos von Märchen ebenso wie der klassischen Mythologie inspirieren, zitiert dabei den US-amerikanischen Western ebenso wie den Italowestern, den er mit Filmen wie "Für eine Handvoll Dollar" Mitte der 60er-Jahre begründet hatte. "Spiel mir das Lied vom Tod", der seinerzeit in Deutschland von geschätzten 13 Millionen Zuschauern im Kino gesehen wurde, gilt heute Westernfans als "Apotheose des Westerngenres", als einer der letzten großen Höhepunkte des "amerikanischsten" aller Genres. Tatsächlich entstand Leones Western-Endspiel jedoch weitgehend in Europa, wo in den italienischen Cinecitta-Studios und im spanischen Almería gedreht wurde. Aus den USA kamen vor allem die Stars des Films: Charles Bronson, der in der Rolle des schweigsamen Rächers zur Ikone wurde; Henry Fonda, der hier gegen seinen Typ als Schurke besetzt ist sowie der Charakterschauspieler Jason Robards, der den Banditen Cheyenne spielt. Im Zentrum des Westernmärchens steht jedoch die überragende Claudia Cardinale, die über alle Männer triumphiert. Unvergessen ist auch die opernhafte Filmmusik Ennio Morricones, die Filmgeschichte schrieb. "'Spiel mir das Lied vom Tod' (ist) tatsächlich so etwas wie (der) italienische Super-Western ... . Schon in der Eröffnungsszene wird klar, dass es Leone nicht mehr genügt, ein unterhaltsames B-Movie mit großem Budget zu drehen und Spektakel aneinanderzureihen. Jede Einstellung hier bezeugt: ein letzter Western. Als Ganzes ist der Film darauf angelegt, die Liebe seines Regisseurs zum Genre auszudrücken und zugleich die Ausdrucksformen des Italowestern an einen Endpunkt zu bringen. ... . ('Spiel mir das Lied vom Tod' ist) ein Film über den Tod des Genres, ein langes Requiem und eine Ehrenrettung und Verteidigung zu einer Zeit, als der Western aus der Mode kam". (Harald Steinwender: Sergio Leone - Es war einmal in Europa, Berlin 2009 / 2. Auflage 2012)
(BR Fernsehen)
Es ist nicht primär die Geschichte - an der auch Sergio Donati, Dario Argento und Bernardo Bertolucci mitgearbeitet haben -, welche C'era una volta il West zum Kultfilm hat werden lassen, es sind Sergio Leones bravouröse, bildgewaltige Regie und die kongeniale Musik von Ennio Morricone. Dazu kommt ein perfekt besetztes Schauspielerensemble. Henry Fonda, der in seinen amerikanischen Filmen zum Sinnbild für Rechtschaffenheit und Ehrenhaftigkeit geworden ist, darf hier einmal einen ganz üblen Schurken spielen - und seine berühmten hellblauen Augen strahlen eine tödliche Kälte aus. Während sich Henry Fondas Filmkarriere damals bereits ihrem Ende näherte, bedeutete C'era una volta il West für Charles Bronson den Aufstieg zur Kultfigur. Vor allem in Europa galt der kantige US-Amerikaner danach als Inkarnation des wortkargen Killers. Claudia Cardinale schliesslich spielte sich mit ihrer Darstellung der Prostituierten Jill in die Herzen eines vornehmlich männlichen Publikums und wurde so zur erotischen Offenbarung für eine ganze Dekade.
(Servus TV)
Rubrik: Western
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