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Angesehener schottischer Bühnenschauspieler wurde 68 Jahre alt
John Stahl als Rickard Karstark in "Game of Thrones"
HBO
"Game of Thrones"-Darsteller John Stahl gestorben/HBO

Im Alter von 68 Jahren ist der schottische Schauspieler John Stahl verstorben. Dies bestätigte sein Management. Zwei Staffeln lang war er in dem HBO-Fantasy-Epos  "Game of Thrones" zu sehen, doch zu diesem Zeitpunkt war Stahl bereits seit Jahrzehnten eine feste Größe auf britischen Theaterbühnen.

In seiner Heimat Schottland war John Stahl vor allem als Hauptdarsteller der beliebten Daily Soap "Take the High Road" bekannt. 1982 stieß er als Tom 'Inverdarroch' Kerr zum Ensemble der täglichen ITV-Serie und blieb ihr bis zur Absetzung im Jahr 2003 treu. Zeitgleich baute sich Stahl in Großbritannien einen Ruf als angesehener Theaterschauspieler auf und war in zahlreichen Produktionen der Royal Shakespeare Company und des National Theatre zu sehen.

Zudem absolvierte Stahl Gastauftritte in Serien wie  "Holby City",  "Mord auf Shetland",  "Being Human" und zuletzt  "Inspector Barnaby". Außerdem war er im Kino in den Historiendramen  "Victoria & Abdul" und  "Maria Stuart, Königin von Schottland" zu sehen.

2012 verstärkte John Stahl in der zweiten Staffel das Ensemble von "Game of Thrones" und übernahm damit die wiederkehrende Rolle des Richard Karstark von Steve Blount, der den Part in der ersten Staffel verkörpert hatte. Als Lord von Karholt und Oberhaupt des Hauses Karstark kämpfte Richard für Robb Stark, wurde aber schließlich wegen Verrats an seinen Söhnen in der dritten Staffel hingerichtet.

Nach Bekanntwerden von John Stahls Tod schrieb der bekannte schottische Krimi-Autor Ian Rankin auf Twitter: Traurige und schockierende Neuigkeiten. Er war ein furchteinflößender und charismatischer Cafferty in meinem Stück 'Long Shadows'. Ich hatte so sehr gehofft, noch einmal mit ihm arbeiten zu können.

Das National Theatre of Scotland würdigte Stahl ebenfalls mit einem Post auf Twitter: Wir sind zutiefst traurig, von dem Tod von John Stahl zu erfahren. Wir hatten das Glück, mit John bei 'Mary Stuart' und 'The James Plays' zu arbeiten. Sein Tod stellt einen riesigen Verlust für die Industrie dar und wir werden ihn sehr vermissen. Unsere Gedanken sind bei seinen Lieben.


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Leserkommentare

  • Marcus Cyron schrieb am 05.03.2022, 12.55 Uhr:
    Eben nicht "wegen Verrats an seinen Söhnen", sondern "wegen Verrats an dessen Söhnen".