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"Tatort"-Erfinder spricht von 'kontraproduktiver Entwicklung'
WDR

Er gilt gemeinhin als der Erfinder des   "Tatort": Gunther Witte (74) war 30 Jahre lang der WDR-Fernsehspielchef und wagte 1970 zusammen mit den anderen ARD-Anstalten einen großen, seriellen Vorstoß ins Krimi-Genre, auch um dem ZDF etwas entgegen halten zu können. 40 Jahre später hat der Zuschauer keine Probleme mehr Krimis im deutschen Fernsehprogramm zu finden, im Gegenteil. Für Witte, der sich nun in der Sonntagsausgabe der taz äußerte, ist diese Entwicklung inzwischen "inflationär" und gar "kontraproduktiv".

"Viel zu oft wiederholen sich Themen und Storys. Dabei geht vielen Krimis die Originalität aus", so Witte. Auch andere Krimi-Größen diskutieren im 'Streit der Woche' der "sonntaz" mit. Stephan Harbot, Sachbuchautor und Kriminalhauptkommissar meint: "Perlen muss man im inflationär anmutenden Krimi-Genre mit der Lupe suchen". Stattdessen fände man sehr oft "holzschnittartige Helden, skurrile Schurken, plumpe Plots und rigide Realitätsferne".

Sicher eine überfällige Debatte, Nur bleibt fraglich, welche Wirkung von ihr ausgehen kann, wenn das Publikum nicht unbedingt mitspielt. Das ZDF hätte sicher im vergangenen Jahr mit dem   Stuttgarter Team keine achte "SOKO" gestartet, wenn die Quoten auf dem 18.00 Uhr-Sendeplatz nicht stimmen würden. Dagegen wird anspruchsvollere Kost wie   "KDD - Kriminaldauerdienst", welche die Herzen von Fans gediegener Dramaserien höher schlagen lässt, aufgrund von Quotenmangel eingestellt (wunschliste.de berichtete). Ob der inzwischen 770. "Tatort" einen gesellschaftlichen Nerv trifft und mit den geforderten Überraschungen aufwarten kann, wird sich heute Abend um 20.15 Uhr im Ersten zeigen.


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Leserkommentare

  • FanTango schrieb via tvforen.de am 07.03.2010, 14.38 Uhr:
    ...ja, die deutschen TV-Produzenten sollten sich mal (z.B.) bei den britischen, schwedischen, sogar spanischen und anderen Produzenten umsehen und lernen, wie man auch mit kleineren Bujets gute Krimis machen kann - wenn man denn will!

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