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  • Fragen & Antworten

Harald Lesch folgt auf Joachim Bublath

25.01.2008 - Ralf Döbele/TV Wunschliste in Vermischtes

Nach Antonia Rados und Markus Lanz wird nun auch der renommierte Wissenschaftsmoderator Harald Lesch im ZDF zu sehen sein. Der Astrophysiker nimmt voraussichtlich ab September 2008 den Platz von Joachim Bublath ein, der in diesem Jahr seinen 65. Geburtstag feiert und damit, wie es in der Pressemitteilung des ZDF heißt, "die Altersgrenze erreicht".

Aufgrund des neuen Moderators soll dann aus dem Wissenschaftsmagazin "Joachim Bublath" wieder "Abenteuer Forschung" werden. Unter diesem Titel hatte Bublath die Reihe bereits von 1988 bis 2003 erfolgreich präsentiert. Beim Start hatte "Abenteuer Forschung" den Klassiker "Aus Forschung und Technik" abgelöst. Joachim Bublath wurde nicht nur als Moderator dieser Reihen einem breiten Publikum bekannt, sondern vor allem auch durch die "Knoff-hoff-Show", in der er zunächst mit Ramona Leiß und ab 1993 mit Babette Einstmann an seiner Seite naturwissenschaftliche Experimente als Kunststücke präsentierte. Zuletzt hatte Bublath im ZDF auch Erfolg mit der Doku-Serie "Faszination Erde", die ab kommenden Sonntag wieder in drei neuen Folgen die Besonderheiten fremder Regionen der Welt unter die Lupe nimmt.

Prof. Dr. Harald Lesch ist wissenschaftsbegeisterten Zuschauern spätestens seit Beginn der Sendereihe "Alpha Centauri" auf BR-alpha ein Begriff. Dort versteht er es seit 1998, Fragen wie "Warum ist das Universum so kalt?" oder "Tanzen Schwarze Löcher?" anschaulich zu beantworten. Teilweise waren die Episoden auch im Rahmen der "Space Night" im Dritten Programm des Bayerischen Rundfunks zu sehen. Kult wurde außerdem die BR-alpha-Reihe "Lesch & Co", in welcher Lesch sich an dem Tisch eines italienischen Restaurants mit dem Philosophen Wilhelm Vossenkuhl über naturwissenschaftliche und philosophische Themen unterhält. Zum 40-jährigen Jubiläum von "Star Trek" untersuchte er zudem im Sci-Fi Channel den Unterschied zwischen Science-Fiction und Science-Fact. Für seine Fernseharbeit erhielt er 2005 den Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.


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Leserkommentare

  • orinoco schrieb via tvforen.de am 04.02.2008, 16.24 Uhr:
    orinocoHerr Y. (ja, es ist wichtig solche Menschen in die Anonymität zurückzudrängen) hat sich bei mir vollkommen als inkompetenter Klugscheisser bestätigt als er Niederschlag in "Millimeter pro Quadratmeter" angegeben hat.
    Es gilt eben immer noch der Text von Reinhard M.
    "Auch für dich mit dem stolzesten Schritt im Saale,
    liegt irgendwo schon eine Bananenschale.
    Und wenn du drauftrittst und auf deine Nase fällst,
    dann um so härter je mehr du dich für was Besseres hälst.
    Denn je majestätischer du einherschreitest,
    desto komischer siehst aus wenn du ausgleitest."
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 27.01.2008, 01.48 Uhr:
    kleinbiboIch finde Lesch auch beeindruckend. Zumal er wirklich Faszination vermitteln kann und sich nicht an irgendein Pipikram aufgeilt, wie es Ranga Y. gerne tut: Hier gucken sie, ein Quadrat und wenn ich es falte, habe ich ein Dreieck, ist das nicht der Wahnsinn. Na, so ähnlich jedenfalls.
    Lesch hat natürlich auch den Vorteil, das er es nur nebenbei macht. Wie man hauptberuflich "Wissenschaftsjournalist" sein kann, ohne zu verblöden, stelle ich mir schwer vor. Und ich wüßte da jetzt auch keine Gegenbeispiele.
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 18.39 Uhr:
    orinocoLokomotive schrieb:
    > Ich habe, ehrlich gesagt, mit Herrn Lesch so meine Probleme.
    > Sein Wissen stelle ich nicht in Frage, aber seine Art der
    > Vermittlung geht nicht an mich.
    > Ich kenne ihn aus den Space-Night-Sendungen und er kam mir
    > immer sehr hektisch und laut rüber.

    Genau diese teilweise schnodderige Art finde ich an Lesch super. Lesch läuft zur Hochform auf wenn er mal wieder so richtig einen Hals hat und so richtig gegen die Weltuntergangsesoteriker vom Leder ziehen kann. (Wie war ihr 5. Mai?)
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 18.37 Uhr:
    orinocoEichbaum schrieb:
    > Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Hoffentlich kann sich
    > Herr Lesch im
    > Mainstream Fernsehen behaupten; verdient hat er es allemal.

    Ich frag mich nur ob er als Nur-Moderator sprich Ansagemaske für die Videospielabteilung des ZDF dort so glücklich wird. Gerade das minimalistische seiner bisherigen Sendungen haben ihn ausgezeichnet und wohltuend von den Hochglanz-Geo-Sendungen eines Bublath unterschieden.
    Und Lesch muss mMn seinen persönlichen Senf dazugeben. Sonst schmeckt die TV-Kost "Lesch" nicht.
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 18.33 Uhr:
    orinocoStyxx schrieb:
    > Seine Sicht der Dinge und die Art diese zu präsentieren
    > wirken auf mich sehr befremdlich. Er ist für mich das genaue
    > Gegenteil von J. Bublath.

    Genau deswegen finde ich Bublath unerträglich und Lesch toll. Wenn er mal wieder so richtig einen Hals hat (Wie war Ihr 5.Mai?) oder wenn er sich total verhaspelt. Eben nicht so krampfhaft um Seriosität und Perfektion bemüht.
  • burchi schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 18.25 Uhr:
    burchiMir liegt ja Michael Lesch mehr....Was macht der eigentlich? Den hab ich ewig nicht mehr gesehen....
  • Gul Dukat schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 17.28 Uhr:
    Gul DukatDas ist eine wundervolle Nachricht. Ich bin ein Fan von Harald Lesch. Ich schaue mir des Öfteren noch die Sendungen von br-online an. Von ihm habe ich das meiste gelernt.

    Ich freue mich jetzt schon auf seine Sendungen und werde sie wahrscheinlich genauso aufsaugen wie alpha centauri.

    Auch mit Antonia Rados hat das ZDF einen großen Coup gelandet. Sie ist DIE kompetente Auslandskorrespondentin in der deutschen Fernsehlandschaft.
  • Styxx schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 10.56 Uhr:
    StyxxIch kenne ihn auch von Bayern Alpha und einmal als Gast von 'Planet Wissen'.
    Seine Sicht der Dinge und die Art diese zu präsentieren wirken auf mich sehr befremdlich. Er ist für mich das genaue Gegenteil von J. Bublath.
  • Lokomotive schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 08.28 Uhr:
    LokomotiveIch habe, ehrlich gesagt, mit Herrn Lesch so meine Probleme.
    Sein Wissen stelle ich nicht in Frage, aber seine Art der Vermittlung geht nicht an mich.

    Ich kenne ihn aus den Space-Night-Sendungen und er kam mir immer sehr hektisch und laut rüber.

    Aber vielleicht ist er inzwischen ruhiger geworden.
  • Eichbaum schrieb via tvforen.de am 26.01.2008, 07.11 Uhr:
    EichbaumEs geschehen noch Zeichen und Wunder. Hoffentlich kann sich Herr Lesch im
    Mainstream Fernsehen behaupten; verdient hat er es allemal.