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Neue Reportagereihe im Ersten
"Hirschhausen im Hospiz"
Bild: WDR/Ben Knabe
Hirschhausen geht ins Hospiz und in den Knast/Bild: WDR/Ben Knabe

Obwohl sein Name im Finale mehrfach genannt wurde, steckte Eckart von Hirschhausen letztendlich nicht unter einem Kostüm bei "The Masked Singer". Stattdessen wird der Arzt und Moderator demnächst in neuen Reportagen für die ARD zu sehen sein. Am Montag, 16. September, strahlt Das Erste um 20.15 Uhr die 45-minütige Dokumentation "Hirschhausen im Hospiz - Wie das Ende gelingen kann" aus.

In der Dokumentation von Stefan Otter und Krischan Diekmeier geht Eckart von Hirschhausen bestimmten Fragen nach: "Stellen Sie sich vor, Sie sind weg, es gibt Sie nicht mehr. Sie sind tot. Für wen ist das eigentlich schlimm? Für Sie selber oder für alle, die noch weiterleben? Wie gelingt ein Leben, wenn einem die Endlichkeit bewusst ist; wenn man nur noch wenige Tage zu leben hat? Was verschiebt sich da an Prioritäten und müssen wir eigentlich Angst vor dem Sterben haben?"

Mit der Doku will Eckart von Hirschhausen dem Tabuthema Tod ein wenig den Schrecken nehmen. Er geht das schwierige Thema mit einer gewissen Leichtigkeit an und will Unterhaltung mit Haltung und Tiefgang verbinden. Zwei Tage verbrachte er in einem Bochumer Hospiz, zusammen mit Menschen, die an der Schwelle zum Tod stehen. Er sprach mit ihnen und deren Angehörigen, stets auf der Suche nach Antworten, einfühlsam und auf Augenhöhe. Besonders beeindruckt hat Hirschhausen die Arbeit des Pflegepersonals und der Ärzte, die - anders als im Krankenhaus - den Tod zulassen und geradezu willkommen heißen. "Die meisten sterben mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das ist kein reiner Muskelreflex. Ich glaube, dass Tod am Ende eine ganz gute Sache ist", so Palliativärztin Dr. Bettina Claßen.

Unterstützt wird Eckart von Hirschausen von den beiden Reportern Lisa Weitemeier und Niko Wirth, die den Tod mittenhinein ins pralle Leben tragen. Sie machen einen "Letzte-Hilfe-Kurs", helfen einem Bestatter bei seiner Arbeit und treffen Trauernde. Außerdem haben sie einen Sarg dabei - für alle, die schon mal probeliegen möchten.

Eine Woche später, am 23. September, zeigt Das Erste zur gleichen Zeit "Hirschhausen im Knast - wen wir wirklich im Leben brauchen". Entsprechend verbrachte Hirschhausen für diese Doku zwei Tage im Gefängnis, insbesondere um herauszufinden, wie Inhaftierte Beziehungen aufrechterhalten und was es bedeutet, entscheidende Jahre seines Lebens hinter Gittern zu verbringen. Wer hält zu uns, wenn wir uns am Tiefpunkt unseres Lebens befinden?

Die Reihe "Hirschausen im..." ist eine Produktion der Bilderfest GmbH im Auftrag von WDR (federführend) und SWR für Das Erste.


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