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Keine Freudentränen bei RTL Zwei für "Deine Hochzeit - Live!"
Der Zauberwürfel ist ein Drehpuzzle, das sich in den 80ern großer Beliebtheit erfreute: "Die verrückten 80er - Das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen"
WDR/dpa/Bernd Thissen
Quoten: "Lieblingsjahrzehnt" im Ersten schlägt "Fernsehmomente" bei RTL/WDR/dpa/Bernd Thissen

Nomen est omen: In der samstäglichen Primetime konnte Das Erste mit der Doku  "Die verrückten 80er - Das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen" bei Jung und Alt punkten. Durchschnittlich 3,45 Millionen Deutsche verfolgten die Drei-Stunden-Show ab 20.15 Uhr. Bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren sprang durch 930.000 Zuschauer ein starker Marktanteil von 15,1 Prozent heraus - Tagessieg. Die  "Tagesschau" konnte vorher zwar knapp 500.000 mehr Zuschauer anziehen (Gesamtmarktanteil 16,8 Prozent), war bei den Jungen mit 14,1 Prozent aber ebenfalls gefragt.

Bei RTL lief die Show-Konkurrenz  "Die größten Fernsehmomente der Welt" in der Primetime vor 690.000 jungen Zuschauern bei einem Marktanteil von 11,8 Prozent - der stärkste Wert für einen Privatsender am Samstagabend.

Das ZDF hatte vor der Primetime das Rückspiel zur Zweitliga-Relegation gezeigt: Ab 18.15 Uhr hatten insgesamt 3,90 Millionen Zuschauer und starke 600.000 jüngere Zuschauer (14,5 Prozent Marktanteil) eingeschaltet, um mitzuverfolgen, wie der 1. FC Nürnberg durch ein Auswärtstor beim FC Ingolstadt 04 beim 3:1 dem Abstieg entgehen konnte. Der Krimi  "München Mord" konnte mit der Folge "Die ganze Stadt ein Depp" die Zahlen beim Gesamtpublikum für 90 Minuten auf durchschnittlich 4,37 Millionen Zuschauer ausbauen, bei den jungen Zuschauern sank der Marktanteil jedoch deutlich auf 7,6 Prozent.

ProSieben hielt sich in der Primetime am Samstag in Sachen Programm eher zurück und schickte eine Wiederholung des Films  "Mädelstrip" von 2017 ins Rennen. Der brachte es auf vergleichsweise ordentliche 9,4 Prozent beim umworbenen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren. Im Anschluss baute eine Wiederholung von  "Jack Ryan: Schatten-Rekrut" auf 7,2 Prozent ab - der Film war davor am Donnerstag um 20.15 Uhr gelaufen. Auch Sat.1 zeigte mit dem Animationsfilm  "Hotel Transsilvanien" vergleichsweise alte Ware aus dem Jahr 2012 und schlug sich mit einem Marktanteil von 7,3 Prozent bei den Umworbenen achtbar. Beide Sender übertrumpften den Film  "Midnight Sun - Alles für dich" aus dem Jahr 2018, den VOX in der Primetime zeigte und der es lediglich auf einen Marktanteil von 6,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen brachte.

Noch schwächer lief es für die erste (und vermutlich auch einzige) Ausgabe von  "Deine Hochzeit - Live!", in der RTL Zwei mit dem NDW-Sänger Markus aka Markus Mörl (TV Wunschliste berichtete) sogar für das Format sonst wohl nicht vorgesehene Promi-Power auffuhr: Nur knapp 200.000 junge Zuschauer wollten den beiden Live-Hochzeiten folgen (Marktanteil 3,3 Prozent). Das Experiment empfiehlt sich damit nicht für eine Fortsetzung.

Kabel Eins zeigte wie gewohnt ältere US-Krimis und erreichte am Samstag in der Primetime mit drei Folgen von  "Hawaii Five-0" konstante Werte bei den jungen Zuschauern, was in steigenden Marktanteilen von 4,6 bis 6,8 Prozent im Verlauf des Abends Niederschlag fand. Allerdings schaltete knapp ein Drittel der jungen Zuschauer dann zum Wechsel auf die Free-TV-Premiere von  "Bosch" um 23.15 Uhr ab - der Marktanteil fiel auf 4,9 Prozent.


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Leserkommentare

  • faxe61 schrieb via tvforen.de am 12.07.2020, 21.21 Uhr:
    Jep. Und sie wundern sich sich, wenn "alte Leute" wie ich, kein TV mehr schauen.

    Ich mag TV - selbstgemacht mit Fehlern, weil live.

    Man muss nicht alles mögen, aber ich mag Rocket Beans TV im Netz.
    Sie bezahlen auch Sendelizenzgebüren.

    VT 5081 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Helmprobst schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > In Wahrheit wurden hier einfach die beiden
    > > 90-Minüter "Die verrückter 80er" und
    > > "Kassettenkinder" hintereinander geschnitten.
    > > Dadurch kam es dann auch dazu, dass einige
    > Szenen
    > > in diesen 3 Stunden doppelt vorkamen, etwa der
    > > Ausschnitt aus dem "7. Sinn" zum Thema
    > Radfahren
    > > mit Walkman oder ein Beitrag über ein Kind mit
    > > einem Computerspiel.
    >
    > Das zeigt einerseits die "Beliebtheit" gewisser
    > Archiv-Schnipsel bei den verantwortlichen
    > Redakteuren ("Wenn's schon fertig digitalisiert
    > ist, brauch' ich's nicht mehr ausheben." ;-) ) -
    > und andererseits, daß es vielleicht "ehrlicher"
    > gewesen wäre, beide Sendungen in ihrer
    > ursprünglichen 90-Minuten-Version zu zeigen.
    > (Funktioniert beim WDR ja auch immer wieder, wo
    > sogar drei dieser Sendungen hintereinander laufen
    > können - gern auch noch mit direkt
    > anschließenden Wiederholungen der beiden ersten
    > 90-Minüter direkt nach dem Triple-Pack!)
    >
    > > Zusammenfassend: die Sendung war interessant,
    > aber
    > > die lieblose Aufbereitung für das ARD-Programm
    > > hat mich etwas enttäuscht.
    >
    > Von diversen überlangen Quiz-Show-Ausgaben
    > ("Gefragt - Gejagt"?) kennt man das ja
    > mittlerweile auch schon... :-(
  • VT 5081 schrieb via tvforen.de am 12.07.2020, 20.33 Uhr:
    Helmprobst schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > In Wahrheit wurden hier einfach die beiden
    > 90-Minüter "Die verrückter 80er" und
    > "Kassettenkinder" hintereinander geschnitten.
    > Dadurch kam es dann auch dazu, dass einige Szenen
    > in diesen 3 Stunden doppelt vorkamen, etwa der
    > Ausschnitt aus dem "7. Sinn" zum Thema Radfahren
    > mit Walkman oder ein Beitrag über ein Kind mit
    > einem Computerspiel.

    Das zeigt einerseits die "Beliebtheit" gewisser Archiv-Schnipsel bei den verantwortlichen Redakteuren ("Wenn's schon fertig digitalisiert ist, brauch' ich's nicht mehr ausheben." ;-) ) - und andererseits, daß es vielleicht "ehrlicher" gewesen wäre, beide Sendungen in ihrer ursprünglichen 90-Minuten-Version zu zeigen. (Funktioniert beim WDR ja auch immer wieder, wo sogar drei dieser Sendungen hintereinander laufen können - gern auch noch mit direkt anschließenden Wiederholungen der beiden ersten 90-Minüter direkt nach dem Triple-Pack!)

    > Zusammenfassend: die Sendung war interessant, aber
    > die lieblose Aufbereitung für das ARD-Programm
    > hat mich etwas enttäuscht.

    Von diversen überlangen Quiz-Show-Ausgaben ("Gefragt - Gejagt"?) kennt man das ja mittlerweile auch schon... :-(
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 12.07.2020, 16.47 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nomen est omen: In der samstäglichen Primetime
    > konnte Das Erste mit der Doku "Die verrückten
    > 80er - Das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen" bei
    > Jung und Alt punkten. Durchschnittlich 3,45
    > Millionen Deutsche verfolgten die
    > Drei-Stunden-Show ab 20.15 Uhr. Bei den Zuschauern
    > zwischen 14 und 49 Jahren sprang durch 930.000
    > Zuschauer ein starker Marktanteil von 15,1 Prozent
    > heraus - Tagessieg.

    Ich habe Verständnis, dass die Produktion aktueller Shows derzeit schwierig ist und wegen ausgefallener Sportevents für den Sommer kurzfristig anderes Programm gefunden werden muss. Daher spricht auch nichts dagegen, eine ältere, aber kurzweilige Doku aus den Dritten ins Erste zu holen.

    Allerdings hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Bei der Ankündigung hier am 22.06. klang das noch so:

    "Eine Woche zuvor, am 11. Juli, zeigt Das Erste um 20.15 Uhr die Dokumentation "Die verrückten 80er - Das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen". Es handelt sich hierbei um eine dreistündige Langfassung, die auf der gleichnamigen Doku basiert, die seit 2016 schon mehrfach im WDR lief. Allerdings wurde noch zusätzliches Material aus einer anderen Dokumentation hinzugefügt, wie eine Sendersprecherin auf Anfrage von TV Wunschliste erklärte."

    In Wahrheit wurden hier einfach die beiden 90-Minüter "Die verrückter 80er" und "Kassettenkinder" hintereinander geschnitten. Dadurch kam es dann auch dazu, dass einige Szenen in diesen 3 Stunden doppelt vorkamen, etwa der Ausschnitt aus dem "7. Sinn" zum Thema Radfahren mit Walkman oder ein Beitrag über ein Kind mit einem Computerspiel.

    Für eine Prime Time Sendung am Samstag hatte ich erwartet, dass man das Material irgendwie neu arrangiert, und beispielsweise immer nach 3 Jahren Rückblick einen Themenblock wie "Serien der 80er" der "Musik der 80er" einfügt und so Doppelungen in den Aussagen vermeidet. Immerhin hat ein Redakteur daran gedacht, in der Bauchbinde bei den Interviews mit Norbert Blüm zu ergänzen, dass er Anfang des Jahres verstorben ist. Als über die "Lindenstrasse" gesprochen wurde hätte man aber die Aussagen "sie wird ewig laufen" entweder ganz rausschneiden oder ebenfalls durch eine aktuelle Einblendung ("die letzte Folge wurde am ...") kommentieren können.

    Zusammenfassend: die Sendung war interessant, aber die lieblose Aufbereitung für das ARD-Programm hat mich etwas enttäuscht.

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