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Rassismus bei "Peter Pan", "Dumbo" und "Dschungelbuch"?: Disney-Klassiker mit Warnhinweisen versehen

von Glenn Riedmeier in News international
(17.10.2020, 13.16 Uhr)
Disney+ benennt "negative Darstellungen und nicht korrekte Behandlung von Menschen oder Kulturen"
Szene aus "Peter Pan"
Disney
Rassismus bei "Peter Pan", "Dumbo" und "Dschungelbuch"?: Disney-Klassiker mit Warnhinweisen versehen/Disney

Die Rassismusdebatte zieht vor allem in den USA weitere Kreise und hat nun auch den Unternehmensgiganten Disney dazu bewogen, auf seiner Streamingplattform Disney+ auf vermeintlich rassistische Inhalte in Filmklassikern hinzuweisen. Dies betrifft unter anderem Filme wie  "Dumbo, der fliegende Elefant",  "Peter Pan",  "Aristocats",  "Susi und Strolch" und  "Das Dschungelbuch".

Bereits zuvor gab es den Hinweis: Diese Sendung wird in ihrer ursprünglichen Form gezeigt und könnte überholte kulturelle Darstellungen enthalten. Dies griff einigen Kritikern noch nicht weit genug und sie forderten, dass die Warnung noch deutlicher formuliert wird. Disney hat darauf reagiert - und vor dem Abspielen des jeweiligen Films wird nun eine Hinweistafel mit folgendem Text eingeblendet:

Dieses Programm enthält negative Darstellungen und/oder eine nicht korrekte Behandlung von Menschen oder Kulturen. Diese Stereotype waren damals falsch und sind es heute noch. Anstatt diese Inhalte zu entfernen, ist es uns wichtig, ihre schädlichen Auswirkungen aufzuzeigen, aus ihnen zu lernen und Unterhaltungen anzuregen, die es ermöglichen, eine integrativere gemeinsame Zukunft ohne Diskriminierung zu schaffen. Disney hat es sich zum Ziel gesetzt, Geschichten mit inspirierenden und zukunftsweisenden Botschaften zu erzählen, in denen die große Vielfalt der Menschen rund um den Globus berücksichtigt und niemand diskriminiert wird.

Doch welche Inhalte werden konkret als problematisch betrachtet? Im Zeichentrickklassiker "Peter Pan" aus dem Jahr 1953 werden amerikanische Ureinwohner etwa als "Rothäute" bezeichnet. Zudem sei der Tanz mit dem Kopfschmuck, den Peter Pan und die "Verlorenen Jungs" aufführen, eine Form der Veralberung und Aneignung der Kultur und Bildwelt der native people.

Disney

In "Aristocats" (1970) wird der Kater Shun Gon klischeehaft asiatisch dargestellt - so spielt er beispielsweise mit Essstäbchen Klavier und singt mit starkem asiatischen Akzent auf Englisch. Aus dem gleichen Grund erhält "Susi und Strolch" (1955) einen Warnhinweis, da auch die Darstellung der beiden Siamkatzen Si und Am als stereotypisch aufgefasst wird.

In "Dumbo" aus dem Jahr 1941 wird der kleine Elefant mit den großen Ohren von einer Gruppe Krähen gehänselt und ausgelacht, die nicht glauben, dass Dumbo fliegen kann. Dies könne man als Ausgrenzung wegen "Andersartigkeit" betrachten. Im englischen Original sprechen die Krähen einen afroamerikanischen Slang und verkörpern Stereotype, die der Minstrel-Kultur zugeschrieben werden. Der Anführer der Krähen trägt den Namen Jim Crow - ein rassistischer Ausdruck, der im 19. Jahrhundert verwendet wurde, um das Klischeebild eines tanzenden, singenden, aber auch faulen und dummen Afroamerikaners zu beschreiben.

Disney

Im "Dschungelbuch" (1967) geht es schließlich um Affenkönig Louie. Die Darstellung als Jazz und Bebop singender Affe wird als beleidigende Karikatur aufgefasst, die rassistische Stereotype von Afroamerikanern bedient.


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Leserkommentare

  • User 1472684 schrieb am 26.10.2020, 23.21 Uhr:
    Diese 'political Correctnes' in Wort und Schrift wird immer wahnsinniger. Da glauben einige Wenige, daß sie Sprache, Schrift, Geschichte und Poesie/Dichtung mit Gewalt verändern müssen um uns zu besseren Menschen zu machen. Dies erinnert an die DDR, in der aus Kartoffeln auf einmal Sättigungsbeilagen, aus Brathähnchen Broiler wurden... Der Begriff Mohr z.B. bezeichnete ursprünglich Menschen aus dem Volk der Mauren und wurde später allgemein für Menschen mit dunkler Hautfarbe genutzt. Wieso darf man keinen Mohrenkopf mehr essen - weil man sich dann selber als Menschenfresser outet? Der Begriff Neger floß aus dem italienisch/spanischen Wort negro und dem französischen Wort negre ins Deutsche ein und beide Begriffe bedeuteten nicht anderes als schwarz. Warum ist der Begriff Negerkuß abwertend? Wer freiwillig einen Negerkuß zu sich nahm, tat dies weil er es als angenehm empfand. Wenn der Kuß eines Negers also angenehm war, warum wird Negerkuß als diskriminierend bezeichnet? Warum sollen wir gezwungen werden Bezeichnungen mit '*innen' zu versehen, und warum müssen z.B. Stellengesuche mit männl./weibl./div. ausgeschrieben werden? In dem Begriff divers sind doch Männer und Frauen auch eingeschlossen - oder soll dieser größte Anteil der Menscheit bewußt ausgegrenzt und diskriminiert werden? Muß ich jetzt vielleicht auch Gott*in schreiben und womöglich noch mit Pause aussprechen? Warum muß ich nicht mehr Eskimo sondern Inuit sagen? Mit Eskimos wurden innerhalb des Polarkreises lebende Menschen bezeichnet. Die Inuit sind aber nur eine von zwei Bevölkerungs-Hauptgruppen der Eskimos. Zwar sind Sinti und Roma Zigeuner - aber nicht alle Zigeuner sind Sinti oder Roma. Apropos: Darf ich im Restaurant noch eine Zigeunerschnitzel bestellen oder muß es ein Sinti-Roma-Div.-Schnitzel sein? Wann beschweren sich die Jäger über Jägerschnitzel? Auch in alte Märchen wird eingegriffen. Aus Eskimos und Negern wurden Messerwerfer. Indianer sind jetzt keine Indianer mehr sondern amerikanische Ureinwohner. Früher gab es Putzfrauen heute Reinigungskräfte [(männl./weibl./div.) ist die Reihenfolge nicht auch diskriminierend?], früher gab es Behinderte heute sind es Menschen, die anders sind, früher gab es Hausmeister heute facility manager, aus dummen oder aufsässigen Menschen wurden Besondere, aus Arbeitslosen wurden Arbeitssuchende... Wer sich ein Bild von den Auswirkungen einer regulierten Sprache machen will, sollte Orwells '1984' lesen. Ich kann nur jedem raten, diese Eingriffe mit Vorsicht zu betrachten und wenn möglich zu ignorieren. Ich warte noch darauf, daß irgendein Schwachkopf uns den 'Führer'-schein verbieten will...
  • Kirayoshi schrieb am 24.10.2020, 17.31 Uhr:
    Stefan_G schrieb: "Herrgott ... nochmal..."

    DISKRIMINIERUNG!!! Gott könnte auch eine Frau oder LGBTQXYZ sein...
  • User 1015139 schrieb am 23.10.2020, 20.15 Uhr:
    Langsam frag ich mich in was für einer Welt wir leben? Was hat das denn mit Rassimus zu tun, wenn man in einem Film (fiktive Geschichte) bestimmte Eigenschaften oder auch das Aussehen "auf den Arm nimmt" oder karikiert? Ich hab über diese Filme gelacht und tu es auch heute nicht und wäre ohne die ganzen "Wichtigtuer und Weltverbesserer" nie darauf gekommen, dass hier irgendwelche Rassen (darf man ja nicht mehr sagen) oder Typen beleidigt werden sollen.
    Wenn alles zu 100% korrekt sein muss, dann darf man auch keine Witze mehr erzählen, denn diese basieren immer darauf, dass man sich über irgendwas oder jemand lustig macht - das wird dann eine traurige Welt.
  • Brioni49 schrieb am 23.10.2020, 19.19 Uhr:
    Ich bin mit Mohrenköpfen aufgewachsen (gab's am Schulbuffet) und niemand hat bei der Köstlichkeit an Afrikaner gedacht. Ebenso der "Mohr im Hemd", ein wunderbarer kleiner Guglhupf mit viel Schokolade und Nüssen, Schokosoße und Obers. Jetzt muß auf der Speisekarten eine dreizeilige Umschreibung stehen.
    Geschichte darf man nie mit dem Wissen und den Moralvorstellungen von heute beurteilen, sondern immer nur aus der Zeit.
  • zynicus schrieb am 21.10.2020, 16.46 Uhr:
    Diese Stereotype waren damals falsch und sind es heute noch.
    [...]
    Disney hat es sich zum Ziel gesetzt, Geschichten mit inspirierenden und zukunftsweisenden Botschaften zu erzählen, in denen die große Vielfalt der Menschen rund um den Globus berücksichtigt und niemand diskriminiert wird.

    Ähm, was jetzt?
    Schon damals falsch und trotzdem produziert und gesendet?
    Gar kein Unrechtsbewußtsein?

    Es war damals falsch und wir (Disney) hatten damals keine Gegenbewegung, Menschen- und Tierrechte zählten für uns damals nicht(s) und vor allem war uns damals der Profit wichtiger, daher haben wir es, bedauerlicherweise, produziert, vermarktet und gesendet.

    Heute haben wir eine andere Sicht der Dinge.
    Bevor unsere Filme auf den Index kommen oder anders verbannt werden, bringen wir lieber eine seitenlange bzw minutenlange Erklärung, Einführung, Geschichts- und Moralunterricht, dass das eben nicht gut ist; böse, verächtlich, diskriminierend, falsch, rassistisch, -phob usw usf.

    Heute würden wir solche Filme nicht mehr machen.
    Da werden weder Tiere, noch Pflanzen beleidigt oder durch den Kakao gezogen.
    Stattdessen nehmen wir Aliens und andere Phantasiewelten.

    Wir wünschen uns in Zukunft eine klinisch saubere schöne bunte (Film)Welt.
    Ein Spaß für die ganze Familie. Und unbedenktlich in jeder Hinsicht.

    Gezeichnet: Nachfahren von Walt Disney, CEO, Vorstand, Aktionärsvertretung
  • Stefan_G schrieb am 20.10.2020, 21.34 Uhr:
    Ich finde die ganze Debatte über diesen sog. Rassismus-Hinweis ein bischen übertrieben!!
    Früher als Kind bin ich auch zu "Co op" gegangen und hatte Negerküsse gekauft (dieses "ominöse" Wort stand damals sogar auf der Verpackung drauf!). Das war damals nun so - und war in keiner Weise rassistisch. Und "Kruzitürken" sagt man heutzutage auch noch, das ist n i c h t Türken-diskriminierend.
    Oh Mann. Habt ihr alle Langeweile - oder was!?!
    Herrgott und Kruzitürken nochmal...
  • Halil schrieb via tvforen.de am 20.10.2020, 19.11 Uhr:
    tom1984 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > in der alten DuckTales Serie schimpf Dagobert oft
    > "Kruzitürken", das hört sich so Türken
    > diskriminierend an

    Das betrifft nur die deutsche Synchronisation und ließe sich leicht ändern.
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 19.10.2020, 21.04 Uhr:
    Auf jeden Fall ist es besser einen Warnhinweis zu senden als Filme zu zensieren oder gar nicht mehr auszustrahlen.

    Aber mir hat der alte Warnhinweis genügt. Der jetzige ist ein Tritt für die Menschen, die Disney überhaupt groß gemacht haben.
    Und gerade bei Dschungelbuch finde ich den Rassismus-Vorwurf ziemlich fragwürdig. Die Macher haben damals mit Absicht einen weißen Sänger für King Louie engagiert, damit es eben NICHT rassisitisch ist. Man hat sie dann gefilmt und das als Grundlage für die Affensequenzen genommen:
    https://www.youtube.com/watch?v=rV8HrpOu1FA

    Und einer der Animatoren des Dschungelbuchs, der eine dunkle Hautfarbe hat, nimmt hier zu den Rassismus Vorwürfen bei Dumbo Stellung:
    http://floydnormancom.squarespace.com/blog/2019/4/27/black-crows-and-other-pc-nonsense
    Mit diesem Jim Crow machten sich die Zeichner damals über den Rassismus im Süden lustig.
    Und zu den tanzenden Krähen sagte er folgendes:
    “If you’ll recall, I did the same thing many years later in another Walt Disney movie called, The Jungle Book….there was no controversy over these singing birds who just happen to sound like another famous musical group from Liverpool.”
    Die tanzenden Krähen waren genauso einer bekannten und beliebten Tanzgruppe ihrer Zeit nachempfunden wie die Geier später den Beatles nachempfunden waren. Und diese Tänzer waren auch keine Minstrels sondern Scatter.
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 19.10.2020, 20.08 Uhr:
    invwar schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Interessanterweise vergleichen grade Leute, die
    > gerne autoritäre Methoden haben wollen, harmlose
    > Sachen eben damit. Ich geh mal von aus, dass das
    > bewusst geschieht und um dann später die
    > Umsetzung ihrer Wünsche in anderen Bereichen zu
    > rechtfertigen.


    Wie du, der du weiter oben das Dschungelbuch mit Nazi-Filmen verglichen hast?
  • Ralfi schrieb via tvforen.de am 19.10.2020, 19.17 Uhr:
    Wie steht doch im Soldatengesetz der BRD: Bei Einbruch der Dämmerung hat der Soldat mit Dunkelheit zu rechnen"

    Günther Kaufmann hat sich immer als "Der weiße Neger vom Hasenbergl" bezeichnet. Das hat mir gefallen.
  • Plumpaquatsch schrieb via tvforen.de am 19.10.2020, 18.44 Uhr:
    Na wenn du meinst......
  • Schreiberling schrieb am 19.10.2020, 18.10 Uhr:
    Das soll doch wohl ein Scherz sein! Hoffe ich zumindest. Haben wir keine anderen Probleme?
    Diese Filme sind 60 und 70ig Jahre alt! Da gingen die Uhren eben noch anders! Hergott noch mal!
    So langsam kommen wir wirklich in den Bereich der staatskonformen Erziehung.

    Diese Filme, haben Tausende und Abertausende von Menschen gesehen und sich köstlich amüsiert. Und ich wette jetzt mal, dass 99 % von denen DESWEGEN bestimmt keine Rassisten, Nazis oder Mörder geworden sind.
  • invwar schrieb via tvforen.de am 19.10.2020, 05.36 Uhr:
    Interessanterweise vergleichen grade Leute, die gerne autoritäre Methoden haben wollen, harmlose Sachen eben damit. Ich geh mal von aus, dass das bewusst geschieht und um dann später die Umsetzung ihrer Wünsche in anderen Bereichen zu rechtfertigen.
  • Jo-Joker schrieb am 18.10.2020, 16.39 Uhr:
    🤦‍♀️
  • TheBlutsvente schrieb am 18.10.2020, 13.08 Uhr:
    Rassismus und Stereotypen sind für mich zwei unterschiedliche Dinge. Sollte man nicht refelxartig in den selben Topf werfen.
    Die Tendenz zur Hypersensibilität geht damit insgesamt ungebremst weiter. Ich hoffe, wir werden die perfekte Sprache bei uns irgendwann erreichen mit allen *, / und gendergerechten Wortschöpfungen, die dazu gehören.
    Kann es kaum erwarten. Wenn wir dann sprachlich absolut rein sind, bin ich gespannt, was die Gruppen, auf die wir vermeintlich Rücksicht nehmen wollen, dann zu uns sagen. Ich fühle mich übrigens benachteiligt und diskriminiert, weil ich nicht genau so viel verdiene wie Jeff Bezos. Und vor allem auch, weil keiner zuhört, das Klima zu retten. Wer tut endlich was dagegen? Mir geht es damit richtig mies #altroistischeBervormundung
  • Plumpaquatsch schrieb via tvforen.de am 18.10.2020, 12.06 Uhr:
    Ich schlage vor, ganz im Geiste und Sinne George Orwells, die gesamte Weltgeschichte der letzten 5000 Jahre mit einem Warnhinweis zu versehen:

    Achtung, diese Ereignisse waren menschenverachtend, rassistisch, kriegerisch, gewalttätig, versklavend, ausbeutend, nicht geschlechtergerecht, nicht genderneutral und LGBTQXYZ-konform!


    (Wobei: Bei Orwell würden alle Geschichtsbücher eingestampft und durch neue ersetzt werden, wenn es den gängigen Ansichten grade nicht mehr entsprechen würde, so dass die gesamte Geschichte von den Mesopotamiern bis zum Brexit nie so passiert wäre. Das Leben kann so einfach sein... man muss eben nur wollen! In diesem Sinne: "Lang lebe das neue Fleisch!" :-) )
  • invwar schrieb via tvforen.de am 18.10.2020, 12.04 Uhr:
    Wegen Leuten wie dir ist das nötig! Der Warnhinweis stört niemanden, dafür hilft er den Sehern rechtzeitig davor zu warnen, dass hier Szenen dargestellt werden, die heutzutage eigentlich nicht mehr akzeptabel sind. Aber grade Leute, die nix verstehen kommen hier mit ihrem Whataboutism daher, nur um zu motzen.
    Der Hinweis ist gut! Die Alternative wäre die komplette Streichung des Films oder entfernen der Szenen - beides absolut inakzeptabel. Hoffentlich kommt Disney auch noch mit einer jeweiligen Kurzdokumentation, die man wahlweise anschauen kann um auch zu erfahren, wieso diese Szenen heute nicht mehr so produziert werden würden. Eben das, was man hierzulande auch mit den ganzen Nazistreifen macht.
  • datenreisender schrieb via tvforen.de am 18.10.2020, 11.21 Uhr:
    Gut, dass Disney diese Filme nicht mehr vollkommen kommentarlos ausstrahlt.

    Und, ja, solche Darstellungen sind diskriminierend. Sie sind es nicht erst heute, sie waren es auch damals schon, bloß haben sich damals so wie ich die meisten nicht darum geschert (solche Diskriminierung war damals halt so gesellschaftsfähig, dass es den meisten nicht klar war dass es diskriminierend ist und manche Ewiggestrige bestreiten sie auch heute noch).
  • serieone schrieb am 18.10.2020, 10.02 Uhr:
    Haben wir sonst keine Probleme???
  • Schwaab96 schrieb am 18.10.2020, 07.23 Uhr:
    Und beim König der Löwen steht dann irgendwann, dass Mord nicht akzeptabel ist.
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 23.32 Uhr:
    U56 schrieb:
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    > andreas_n schrieb:
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    > > U56 schrieb:
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    > > > Al-Bundy schrieb:
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    > > > > Man kann die Rassismus-Debatte auch
    > > > übertreiben.
    > > >
    > > > Wann gibt es in den Krimis endlich
    > > Warnhinweise,
    > > > dass die dort gezeigten kriminellen
    > > Machenschaften
    > > > ungesetzlich sind?
    > >
    > > Ist das nicht aus der Handlung ersichtlich? ;)
    >
    > Wer versteht schon bei allen Filmen die Handlung?
    > Sicher ist sicher.
    >
    > Warnhinweise gibt es ja auch auf
    > Zigarettenpackungen. Da sollte man ja auch
    > annehmen, dass die Raucher wissen, dass Rauchen
    > ungesund ist.

    Bevor die Vergleiche noch absurder werden...
    Besser Warnhinweise als unerfreulichere Lösungen; die Hinweise tun niemanden weh.
    Die Raucher können weiterhin rauchen und die Cineasten können weiter ungestört Filme gucken.
  • Minion schrieb am 17.10.2020, 23.27 Uhr:
    Du gefällst mir!*like*
  • Minion schrieb am 17.10.2020, 23.24 Uhr:
    Ey Leute!Wer sich darüber aufregt,hatt die guten alten Disney Klassiker nicht verstanden und er sollte gleich die Finger davon lassen!!!!!
  • U56 schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 22.44 Uhr:
    andreas_n schrieb:
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    > U56 schrieb:
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    > > Al-Bundy schrieb:
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    > > > Man kann die Rassismus-Debatte auch
    > > übertreiben.
    > >
    > > Wann gibt es in den Krimis endlich
    > Warnhinweise,
    > > dass die dort gezeigten kriminellen
    > Machenschaften
    > > ungesetzlich sind?
    >
    > Ist das nicht aus der Handlung ersichtlich? ;)

    Wer versteht schon bei allen Filmen die Handlung? Sicher ist sicher.

    Warnhinweise gibt es ja auch auf Zigarettenpackungen. Da sollte man ja auch annehmen, dass die Raucher wissen, dass Rauchen ungesund ist.
  • tom1984 schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 21.19 Uhr:
    in der alten DuckTales Serie schimpf Dagobert oft "Kruzitürken", das hört sich so Türken diskriminierend an
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 19.14 Uhr:
    U56 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Al-Bundy schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Man kann die Rassismus-Debatte auch
    > übertreiben.
    >
    > Wann gibt es in den Krimis endlich Warnhinweise,
    > dass die dort gezeigten kriminellen Machenschaften
    > ungesetzlich sind?

    Ist das nicht aus der Handlung ersichtlich? ;)
  • Halil schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 18.46 Uhr:
    Wenn so ein Warnhinweis dem Film vorangestellt wird, ist das noch akzeptabel. Schlimmer wird es, wenn diese Hinweise im Film selbst eingeblendet werden. Oder wenn die Filme in der Synchronisation bearbeitet (wie bei "Pippi Langstrumpf") bzw. umgezeichnet (wie bei einigen alten "Tom und Jerry"-Cartoons) werden.
  • User 1542138 schrieb am 17.10.2020, 18.43 Uhr:
    Damit künftig niemand sagen kann, er habe von nichts gewußt, rate ich den Disney-Leuten den Warnhinweis während des ganzen Films als Insert einzublenden.
  • LegendenLebenEwig schrieb am 17.10.2020, 18.42 Uhr:
    Wie bescheuert ist das den??? Was kommt als nächstes?
    Werden die Bananen wieder aus ostdeutschen Supermärkten verbannt, weil der Sarkasmus nach dem Mauerfall nicht mehr nachvollzogen werden kann?

    "Political Correctness" degeneriert zu "gesellschaftlichem Irrsinn".
  • User_766212 schrieb am 17.10.2020, 18.41 Uhr:
    Das Problem ist vor allem, dass mit so völlig überzogenen und an der Lebensrealität vorbeigehenden Maßnahmen die wirklichen Probleme, die es in vielfacher Art gibt, zugedeckt bzw. ins Lächerliche gezogen werden. Diskriminierung kann niemals von außen diagnostiziert werden, sondern immer nur von den von der jeweiligen Diskriminierung betroffenen Personen selbst, denn das sind die Einzigen die feststellen können, ob sie sich diskriminiert fühlen oder nicht und vor allem ob sie tatsächlich diskriminiert werden oder nicht. Wenn jemand z.B. als Asiate/Asiatin genau aus dem Grund einen Job nicht bekommt, wird der/die sich vermutlich davon mehr diskriminiert fühlen, als von der klischeehaften Darstellung einer Zeichentrickfigur in einem Disney Film der 50 Jahre alt ist.
    D.h. wer tatsächlich und glaubhaft gegen Diskriminierung auftreten will, soll das im täglichen Leben tun und nicht indem der Inhalt von Jahrzehnte alten Filmen u.a. thematisiert wird. Das ist nämlich nur genauso heuchlerisch wie lächerlich, soll oberflächlich vielleicht auch ein eventuell vorhandenes schlechtes Gewissen beruhigen, hilft aber praktisch niemanden weiter, der heute Probleme mit Diskriminierung welcher Art auch immer hat.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 18.37 Uhr:
    Al-Bundy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man kann die Rassismus-Debatte auch übertreiben.

    Wann gibt es in den Krimis endlich Warnhinweise, dass die dort gezeigten kriminellen Machenschaften ungesetzlich sind?
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 17.57 Uhr:
    Al-Bundy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man kann die Rassismus-Debatte auch übertreiben.

    Das ist zumindest noch die moderateste Option.
  • MoniMausi schrieb am 17.10.2020, 17.55 Uhr:
    Jahrzehnte lang hat es jiemanden gestört und jetzt muss alles geändert werden? Für mich bleibt alles beim Alten. Zigejnerschnitzrl oder Nrgerkuss, so hab ich es gelernt und bleibt es für mich. Denn ich sehe darin keinen Rassismus. Küssen sich denn Schwarze nicht? Keiner eschopfiert sich über Lieder der Gansterrapper aber alle Wörter und gebräuchliche Bezeichnungen müssen geändert werden? Einfach nur bekloppte welt
  • HeFe schrieb am 17.10.2020, 17.46 Uhr:
    Die Welt wird immer blöder. Man bin ich froh, das ich ein Kind der Siebziger bin. Da war die Welt noch in Ordnung und man machte sich über solch einen Scheiß keine Gedanken. Da gehörte es einfach dazu und keiner kam auf die Idee, Rasissmus damit in Verbindung zu bringen. Egal, ob auf der Verkaufsverpackung, im Wappen, im Fernsehen usw.
  • Al-Bundy schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 16.44 Uhr:
    Man kann die Rassismus-Debatte auch übertreiben.
  • VT 5081 schrieb via tvforen.de am 17.10.2020, 14.16 Uhr:
    Vom Standpunkt des Filmfreundes find' ich den Ansatz gut - besser als die Sachen zu schneiden, neu zu synchronisieren, oder in den "Giftschrank" zu sperren. Ich bin gespannt, ob die Rassismus-Kritiker damit auch leben können.

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