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Newsüberblick zum Start der neuen Serie
Sonequa Martin-Green als First Officer Michael Burnam in "Star Trek: Discovery"
Bild: CBS
"Star Trek: Discovery": Begleitserie bei Netflix, Quoten, Abo-Rekord für All Access/Bild: CBS

Die Weltpremiere der neuen Serie "Star Trek: Discovery" ist gewiss eines der Medienereignisse des Jahres 2017, bei dem sich viele Facetten zu betrachten lohnen.

Begleit-Serie
Parallel zu "Star Trek: Discovery" wurde eine Begleitserie lanciert, die auch in Deutschland bei Netflix - im Original mit Untertiteln - zu sehen ist: "Star Trek: Manöverkritik" (Originaltitel "After Trek"). Mit "Talking Dead" erhielten solche Formate Einzug, in denen Fernsehserien mit Talk-Formaten begleitet werden. Die Hardcore-Fans erhalten Einblicke hinter die Kulissen, Interviews mit den Darstellern und sonstigen Content mit Serienbezug. Und die Sender erhalten aus ihren teuren, fiktionalen Serien mit einfachen Mitteln noch ein bisschen mehr an Geld.

"Star Trek: Manöverkritik" wird von Matt Mira moderiert, der Podcast-Fans aus dem "The Nerdist Podcast" bekannt sein könnte. Die Studiogäste der ersten Folge sind Hauptdarstellerin Sonequa Martin-Green, Sarek-Darsteller James Frain sowie Co-Showrunner Aaron Harberts.

US-Quoten
Die Auftaktfolge von "Star Trek: Discovery" lief in den USA beim Sender CBS, der Rest der ersten Staffel wird dann wöchentlich beim firmeneigenen Streaming-Dienst CBS All Access veröffentlicht. Da dieser - genauso wie Netflix - keine Zuschauerzahlen veröffentlicht, konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Medienöffentlichkeit auf die Einschaltquoten bei CBS.

Die fielen gut, aber nicht überragend aus: 9,6 Millionen Zuschauer errechnete das Quotenmessinstitut Nielsen für den Sonntag. In der werberelevanten Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen wurde ein Rating von 1.9 gemessen - 1.9 Prozent aller jungen Zuschauer in den USA mit Zugang zu einem Fernsehgerät schalteten ein oder schauten die Auftaktepisode noch im Verlauf des Abends. Die Marktforschung von CBS erwartet, dass die Premierenfolge im Verlauf einer Woche auf 15 Millionen Zuschauer kommen wird. Der Start von "The Orville" konnte übrigens unter ähnlichen Begleitumständen ein Rating von 2.7 erreichen.

Die Deutung dieser Zuschauerzahl fällt schwer: Einerseits wurde "Star Trek: Discovery" mit Spannung erwartet und lief hinter einem Footballspiel. Andererseits wurde "Star Trek: Discovery" mit Spannung erwartet (läuft aber im Wesentlichen bei CBS All Access, so dass vermutlich viele US-Zuschauer die Auftaktfolge eben direkt auch schon dort schauten und bei den ausgewiesenen Zahlen nicht erfasst wurden) und startete hinter einem Footballspiel (das knapp 50 Minuten überzogen hatte).

Abonnenten-Rekord für CBS All Access
Ebenfalls vage und positive Signale kommen von CBS All Access. Natürlich war das Ziel der übergreifenden CBS-Strategie, dass mit der teuren Prestigeserie "Star Trek: Discovery" möglichst viele neue Abonnenten für den recht jungen Abo-Service gewonnen würden. Das scheint gelungen. Ohne konkrete Zahlen zu nennen, bezeichnete CBS All Access den vergangenen Sonntag als Tag mit den meisten Neukunden in der Firmengeschichte - abgelöst wurde der Tag der Grammys im Februar.

Übrigens erzielten auch die vergangenen sieben Tage und der vergangene Monat jeweils Höchstwerte.

CBS All Access bietet knapp 9000 Episoden aus Day-Time, Primetime und Late-Night aus dem CBS-Studios-Archiven (wozu über die frühere Unternehmenstochter Paramount auch das "Star Trek"-Franchise gehört).

Absage an Anthologie-Prinzip
Eine frühe Idee zur neuen "Star Trek"-Serie war, dass jede Staffel eine in sich abgeschlossene Geschichte mit neuen Figuren erzählen könnte - so wie die Miniserien-Anthologie "Fargo". Im Zuge der Serienpremiere stellte Serien-Ko-Schöpfer Alex Kurtzman allerdings klar, dass dies nicht mehr der aktuelle Plan sei - laut Kurtzman sei die Idee ein Favorit des frühzeitig geschassten ersten Showrunners Bryan Fuller gewesen.

Vielmehr sei man im Verlauf der Entwicklung der Auftaktstaffel zu der Überzeugung gekommen, dass die vorliegenden Figuren genug Stoff für langfristige Geschichten liefern würden - die Anthologie-Idee ist (zumindest für die Produzenten) vom Tisch.

Manche mögen's klingonisch...
Die neue "Star Trek"-Serie dürfte auch die Nerds von "The Big Bang Theory" erfreuen: Nicht nur, dass sie ihre Klingonisch-Kenntnisse in den ausgedehnten Sequenzen einsetzen können, in denen die Zuschauer den Klingonen zuschauen und zuhören können, und bei denen die meisten vermutlich die Untertitel in ihrer Muttersprache bemühen. CBS All Access und Netflix stellen zudem für die einzelnen Episoden auch klingonische Untertitel für die Episoden zur Verfügung.


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