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Abschied soll schon vor Verlängerung festgestanden haben
Nicht umsonst bisher immer gemeinsam auf den Haupt-Promobildern: Elizabeth "Liz" Keen (Megan Boone) und Raymond 'Red' Reddington (James Spader) in "The Blacklist"
NBC
"The Blacklist" verliert mit Finale der achten Staffel zentralen Darsteller/NBC

Es sieht danach aus, als würde sich  "The Blacklist" in die Gruppe der Formate einreihen, bei denen das zentrale Duo vor dem Ende der Serie auseinandergerissen wird.

Wie Deadline meldet, wird Megan Boone im Finale der achten Staffel ihren letzten Hauptdarsteller-Auftritt als Elizabeth "Liz" Keen haben und die Serie damit verlassen. Der Ausstieg habe schon länger festgestanden - insbesondere schon vor der Verlängerung der Serie für ihre neunte Staffel Anfang des Jahres (TV Wunschliste berichtete) - und sei auch im Aufbau der Staffel bedacht worden: Die läuft also auf das große Finale für Liz hinaus.

In der Staffel hat, so fasst Deadline zusammen, Keen ihre Transformation von der unerfahrenen Berufseinsteigerin, die vom mit allen Wassern gewaschenen Raymond "Red" Reddington (James Spader) immer wieder in die Irre geführt wurde, zu einer selbst erfahrenen Agentin mit teils düsteren Seiten gewandelt. Dazu gehört auch, dass Keen selbst zur Flüchtigen wurde, was zur Abwesenheit der Figur und ihrer Darstellerin in einem Gutteil der Folgen der laufenden Staffel geführt hatte.

Obschon man bei solchen Bewertungen in der Presse immer vorsichtig sein muss, bezeichnet Deadline den Ausstieg von Boone als einvernehmlich. Man kann wohl spekulieren, dass der Ausstieg der einen Lead-Darstellerin auch dabei hilft, die Kosten für die in den US-Quoten seit langem blutleere Serie zu senken. Diese wird federführend von Sony produziert und ist eine der wenigen Serien eines "fremden" Studios, die bei NBC überleben konnte (gerade wurden  "Debris",  "Manifest" und  "Zoey's Extraordinary Playlist" eingestellt). Etwa in Deutschland hat die Serie mittlerweile mit der RTL-Gruppe ihren Hauptabnehmer verloren.

Deadline fasst weiter zusammen, dass Serienschöpfer Jon Bokenkamp kürzlich in einem Interview angekündigt hatte, dass man in den beiden noch ausstehenden Episoden der achten Staffel von "The Blacklist" ganz zurück an den Anfang gehen werde und Fragen im Wert von acht Staffeln auflösen werde. Das ergibt nun einen neuen Sinn.

Somit reiht sich "The Blacklist" wohl in die Riege der Serien ein, die sich spät von ihrer Prämisse und einem der zentralen Hauptdarsteller trennen - was meist nach hinten losgeht. ABC hatte kurz vor einem  "Castle" ohne Stana Katićs Beckett noch einen Rückzieher gemacht.  "Sleepy Hollow" war wie ein kopfloser Reiter noch eine Staffel lang ohne Nicole Beharie weiter galoppiert. Paradebeispiel ist  "Akte X", das versuchte, ohne Fox Mulder und David Duchovny über die Runden zu kommen.


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Leserkommentare

  • zynicus schrieb am 20.06.2021, 21.37 Uhr:
    seit langem blutleere Serie
    Stimmt.
    Schon nach der 3 oder 4 Folge (!) war es so.
    Immer abstrusere Geschichten und Red zaubert, nach Jahren ohne Insider Wissen, immer wieder Geheiminisse und Geschichten hervor.
    Abenteuerlich, lächerlich, hahnebüchernd. Nicht Blacklist sondern Bockl(m)ist.
  • User 1673819 schrieb am 19.06.2021, 11.10 Uhr:
    ALLES hat ein Ende, nur nicht die Profit-Gier...
  • serieone schrieb am 16.06.2021, 09.52 Uhr:
    Ich finde es sehr schade, dass Liz nach Staffel 8 geht.
  • DerLanghaarige schrieb am 16.06.2021, 05.59 Uhr:
    Mir fallen drei Gründe warum sie von ihrer Seite aus aussteigen würde:
    - Mehr Zeit mit der Familie. Schließlich war sie jetzt zum zweiten mal Schwanger.
    - Verletztes Ego. Mehr als einmal ließ sie in den sozialen Medien durchblicken, dass sie nicht glücklich darüber ist, dass James Spader das Gesicht der Serie ist und sie beim Marketing oft gar nicht erwähnt wird.
    - Einfach Frustration darüber, wie ihr Charakter von Staffel zu Staffel dümmer wurde.
    PS: "Etwa in Deutschland hat die Serie mittlerweile mit der RTL Gruppe ihren Hauptabnehmer verloren."
    Naja, Netflix hat einen Haufen Kohle für die weltweiten Rechte bezahlt. Ich glaube, die werden den Verlust von RTL verschmerzen.
  • Sentinel2003 (geb. 1967) schrieb am 16.06.2021, 01.03 Uhr:
    OMG, damit habe ich nun wirklich null gerechnet! Das war es dann wohl! Wie bitte soll dann die 9.Staffel OHNE Boone weiter gehen??
  • Fernsehschauer schrieb am 16.06.2021, 00.36 Uhr:
    Eigentlich hab ich gedacht eine 10. Staffel wäre noch ganz gut, aber man soll mit Staffel 9 einfach ein rundes Ende produzieren und gut ist.

    Mittlerweile bin ich der Meinung dass man das alles viiiiiel zu lang in die Länge gezogen hat. 13 Folgen pro Staffel hätten auch gereicht, sind immer zu viele Füllfolgen
  • Hauptkommissar (geb. 1973) schrieb am 15.06.2021, 23.24 Uhr:
    Ich weiß nicht wie ich den Ausstieg Deuten soll: JA sie war Nervig in der Serie, NEIN das hat nicht den Sppaß an der Serie Geschmälert, aber für die 9.Staffel steht ein umbruch an, und ob der gelingen wird....wir werden sehen!
  • LegendenLebenEwig (geb. 1983) schrieb am 19.06.2021, 23.44 Uhr:
    Liz als "nervig" zu bezeichnen, ist ja mal absolut Bockmist!
    Klar, ist es schade & es kommt unerwartet, aber wenn die Serie eines bewiesen hat, dann daß IMMER unerwartete Wendungen auftauchen.
    Ich denke nicht, daß es das Ende von "The Blacklist" gewesen ist; vielmehr besteht jetzt die Möglichkeit bestimmte Charaktere mehr in den Vordergrund zu stellen.
    Hauptsache, zum Cast wird kein nörgelnder Hauptkommissar hinzugefügt ...

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