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334

Blaulicht

Aus der Arbeit unserer KriminalpolizeiDDR, 1959–1968
Blaulicht
  • 334 Fans   82% 18%ø Alter: 50-60 Jahre
  • Serienwertung5 37754.78Stimmen: 49eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 20.08.1959 (DFF)
Kriminalfälle aus Ostberlin und später auch aus anderen Teilen der DDR. Die Kriminalpolizisten Wernicke, Thomas und Timm ermitteln in Zusammenarbeit mit Staatsanwalt Siebert in Mordfällen und anderen Schwerverbrechen wie Raub, Schmuggel, Einbruch oder Erpressung. In Ostberlin blüht das - importierte - Verbrechen, da die zunächst offene Grenze in den Westen der Stadt für viele Ganoven eine ideale Rückzugsmöglichkeit darstellt. So sind gerade Kriminelle aus dem Westen häufig im Visier der Ermittler, ob es sich um korrupte Polizisten, einen Heiratsschwindler aus der Schweiz oder Betrüger aus Westberlin handelt. Nach dem Bau der Mauer verlagert sich die Tätigkeit der Beamten in andere Regionen der DDR, und auch Staatsanwalt Siebert arbeitet nicht mehr mit Wernicke und seinem Team zusammen.Während Westdeutschland im Stahlnetz”-Fieber war, zählte Blaulicht” zu den ostdeutschen Straßenfegern und orientierte sich ebenfalls an amerikanischen Serienkonzepten. Auch die Blaulicht”-Fälle basieren auf realen Begebenheiten.
aus: Der neue Serienguide
Cast & Crew
Fernsehlexikon
"Aus der Arbeit unserer Kriminalpolizei". 29-tlg. DDR-Krimiserie von Günter Prodöhl, Regie: Hans-Joachim Hildebrandt und Otto Holub.
Oberleutnant Wernicke (Bruno Carstens), ein Mann natürlich mit "antifaschistischer Kampferfahrung", Leutnant Thomas (Alexander Papendieck), ein erfahrener Kriminalist, und VP-Meister Timm (Horst Torka), ein junger Spaßvogel, lösen Kriminalfälle in Ost-Berlin, ab der zweiten Staffel 1961 auch im Rest der DDR. Sie sind für alle möglichen Delikte zuständig: Morde genauso wie Schmuggel, Betrug oder Rowdytum. Alle drei werden nach dem erfolgreichen Lösen des achten Falls "Butterhexe" im Juli 1960, einer Ost-West-Schiebergeschichte, je einen Rang befördert.
Blaulicht war - abgesehen von den Fällen im Fernsehpitaval - die erste Krimiserie im DDR-Fernsehen. Alle Verbrecher kamen aus dem Westen, vor allem aus West-Berlin, und begingen ihre Straftaten im Osten oder stifteten Ostdeutsche dazu an. Die erste Folge hieß "Tunnel an der Grenze". Gemeint war damit der U-Bahnhof Potsdamer Platz, der - typisch für die Themen der Serie - in einer Art Niemandsland zwischen Ost und West lag. Wann immer die West-Berliner Polizei beteiligt war, demonstrierte sie nur ihre eigene Unfähigkeit, oft mit dramatischen Folgen für die Opfer.
Die Serie wollte nicht nur unterhalten, sondern auch aufklären und vorbeugen und hatte den Anspruch, realistisch die Arbeit der Polizei in der Gegenwart zu zeigen. Damit ähnelte sie sehr dem kurz zuvor im Westen gestarteten Stahlnetz, von dessen Untertitel "Eine Sendung in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei" man sich offenbar auch zum Blaulicht-Untertitel inspirieren ließ. Die Fälle wurden in Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Kriminalpolizei beim DDR-Ministerium des Inneren entwickelt und umgesetzt. Der größte Teil der Ermittlungen spielte sich im Studio ab, die Verfolgung und Ergreifung der Täter waren nur in den letzten Minuten zu sehen. Drehbuchautor Günter Prodöhl hatte vorher lange als Gerichtsreporter bei Berliner Zeitungen gearbeitet.
Die Serie lief zunächst donnerstags, ab 1961 sonntags zur Primetime, war bei Offiziellen, Kritikern und Publikum beliebt und erreichte enorme Einschaltquoten. Nachfolger wurde ein paar Jahre später der Polizeiruf 110.
Das Fernsehlexikon, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  •  
  • Thorsten (geb. 1970) schrieb am 02.10.2011:
    ThorstenDie Serie ist als DVD-Box angekündigt - Quelle www.Cinefacts.de
    VÖ.-Termin steht noch nicht fest.
    Von den 29 Folgen sind leider nur 23 erhalten.
  • Christian (geb. 1959) schrieb am 11.11.2012:
    ChristianWeiß jemand, ob und wann die Blaulicht-Folgen auf DVD veröffentlicht werden? Da ja jetzt auch alle 110-Folgen veröffentlicht werden, wäre das nur logisch.

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  •  
  • Redline (geb. 1968) schrieb am 11.09.2011:
    RedlineWenn jemand die Serie sucht, ware es möglich beim MDR eine Kopie gegen Geld sich machen zu lassen.

    Ich weiß dieses, da ich vor einiger Zeit beim MDR mir eine Kindersendung bestellt habe.

    Der Preis von 30Euro pro Folge ist natürlich happig gewesen.

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  •  
  • Manfred J. Neumann (geb. 1942) schrieb am 12.12.2007:
    Manfred J. NeumannHallo,
    ich war seinerzeit einer der Aufnahmeleiter vom Blaulicht (28?) "Leichenfund im Jagen 14" des Regisseurs Manfred Moosblech und kann mich noch sehr gut an die Arbeit zu diesem Film erinnern. Verewigt wurde ich in einer kleinen Nebenrolle und meine Schuhe wurden als Requisit "groß" ins Bild gebracht.
    Leider habe ich bisher keine Kopie des Filmes...
    Aber bei einer der nächsten Wiederholungen wird es mir bestimmt gelingen, eine Kopie zu ziehen.
    Viel Freude allen bei den Filmen der Sendereihe "Blaulicht" wünscht
    mjn