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234

Unser Mann ist König

DDR, 1980
Unser Mann ist König
  • 234 Fans   72% 28%ø Alter: 50-60 Jahre
  • Serienwertung4 87174.20Stimmen: 15eigene Wertung: -

Serieninfos & News

Deutsche Erstausstrahlung: 07.11.1980 (DDR1)
Gerhard König zieht zusammen mit seiner Familie in die Kleinstadt Derenburg, als er dort eine Stelle in einem neuen Werk erhalten hat. Da sich Gerhard gleich bei der ersten Gelegenheit für die Interessen seiner neuen Kollegen einsetzt, wird er auch prompt als ihr Mann” für die Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen. Von nun an dient Gerhard als Vermittler zwischen Bürgern und Behörden, kümmert sich um dringliche und nicht ganz so dringliche Anliegen und hat immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen - natürlich auch, wenn sich die Clique seines Sohns Ralf einmal an ihn wendet, die sich kurz zuvor selbst nicht ganz beliebt gemacht hat.
aus: Der neue Serienguide
Cast & Crew
Fernsehlexikon
6 tlg. DDR-Politserie von Eva Stein und Maria Dahms, Regie: Hubert Hoelzke.
Gerhard König (Horst Drinda) ist Ende 40 und lebt mit Frau Helga (Annekathrin Bürger) und den Kindern Bärbel (Doris Otto) und Ralf (Stephan Naujokat) in einer Mietwohnung. Er arbeitet als Werkmeister und wird in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Fortan vermittelt er zwischen den Bürgern und der Kommune, nimmt Wünsche, Kritik und Vorschläge entgegen und engagiert sich. Er lernt, dass es in der Politik nicht immer einfach ist, das Richtige durchzusetzen, gibt aber nicht auf.
Die einstündigen Folgen liefen freitags um 20.00 Uhr.
Das Fernsehlexikon, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier.

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  • Steinchen (geb. 1967) schrieb am 26.10.2011:
    SteinchenAuch ich hatte Gelegenheit die Serie kürzlich auf DVD anzusehen. Wenn die Übersicht über die Sendetermine stimmt, ist es genau 25 Jahre her, dass sie zuletzt im Fernsehen zu sehen war.
    Der Protagonist - Gerhard König, Abgeordneter in der Stadtverordnetenversammlung - läuft sich für seine Bürger buchstäblich die Hacken ab und die Füße blutig. Er organisiert den Erhalt eines Wäschestützpunktes, den Bau eines Jugendklubs, die Erweiterung eines Seniorenheimes. Er besorgt für die Stadt einen neuen Arzt, damit das alte Stadtambulatorium neben dem neuen weiter betrieben werden kann. Hauptberuflich - Leiter eines Meisterbereichs im Betriebsteil eines Möbelkombinats - ist er stets für seine Kollegen Ansprechpartner in dienstlichen und privaten Nöten. Kurz und knapp eben ein Mann für alle Fälle. Die Serie ist ideologisch eindeutig auf den real-existierenden Sozialmus aufgebaut und deshalb wird sie niemals wieder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein. Man kann nur hoffen, dass dieser beliebte Mehrteiler wie alle anderen den Weg in die Veröffentlichung im "DDR-TV-Archiv" findet.Antworten
  • Manfred G. (geb. 1962) schrieb am 14.11.2011:
    Manfred G.Hallo Steinchen, danke für deine Infos zu dieser Serie. Hat es in der Bundesrepublik jemals eine Fernsehserie über einen Abgeordneten gegeben? Ich kann mich nicht erinnern. Mit der Veröffentlichung vom James Bond des Ostens, Armin Mueller-Stahl, in der Fernsehserie "Das unsichtbare Visier" oder auch "Hans Beimler, Kamerad" habe ich Hoffnung, das auch die Serie "Unser Mann ist König" einmal im DDR TV-Archiv veröffentlicht wird. Sehr gefreut habe ich mich auch über "Die gläserne Fackel", Eine Serie über den Aufstieg von Zeiss Jena oder auch über "Berühmte Ärzte der Charité" in Berlin. Diese beiden sind erst vor kurzem erschienen. Nun bin ich gespannt, wann diese, nach DVD-Veröffentlichung, im MDR oder RBB gezeigt werden.Antworten

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  • Regine (geb. 1966) schrieb am 17.11.2008:
    RegineEine schöne Serie (wie viele DDR-Serien übrigends), die schon lange nicht mehr gesendet wurde.Warum eigendlich? Andere Serien wurden schon öfters wiederholt. Die Serie ist aus dem DDR-Alltag gegriffen.Die Schauspieler (Horst Drinda und Annekatrin Bürger z.B.) spielen hervorragend.Antworten

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  • Manfred Grätz (geb. 1962) schrieb am 04.01.2007:
    Manfred GrätzBei "Made in DDR" ist über diese Serie folgendes zu lesen: 'Am Beispiel des Werkmeisters König, der als Kombinatsvertreter in die Stadtverordnetenversammlung gewählt wird, veranschaulicht die Serie die Tätigkeitsfelder eines solchen Abgeordneten. Die im Zeitraum zwischen 1979 und 1980 spielenden Folgen zeigen mit dem Protagonisten einen engagierten Mann, der sich ungeachtet mancher Schwierigkeiten bei der Lösung anstehender Probleme bewährt.`
    Die letzte Ausstrahlung, laut Sendetermin-Archiv, ist auch schon mehr als zwanzig Jahre her. Kann mich an diese Serie zwar nur schwach erinnern, dennoch würde ich mir wünschen, diese Serie noch einmal sehen zu können. Allein schon wegen Horst Drinda, welcher mir schon in "Zue See" sehr gefallen hat. Zwei, von vielen, gewaltfreie DDR-Serien, die in heutiger gewaltbereiter Zeit ihres gleichen sucht.Antworten
  • Jürgen Bodt (geb. 1948) schrieb am 25.06.2009:
    Jürgen BodtIch hatte gerade Gelegenheit mir diese Serie nach fast 30 Jahren wieder auf DVD anzusehen. Sie ist immer noch genauso frisch wie ich sie seit damals in Erinnerung habe und es ist völlig unverständlich warum diese Nachfolge Serie von Zur See von der gleichen Autorin Eva Stein nicht wiederholt wird.Antworten

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