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Die Hudson Bay ist nur einen Teil des Jahres mit Eis bedeckt. Dann haben die Eisbären ein riesiges Jagdrevier, denn ihre Beute, die Robben sind nur vom Eis aus für sie jagdbar. Schmilzt jedoch das Eis der Bay im Sommer, beginnt für die weißen Riesen, die den Weg in den kalten Norden nicht rechtzeitig angetreten sind, eine magere Zeit. Sie müssen im Süden des Bay ausharren, von Gras und Früchten leben und warten jetzt sehnlichst auf die Rückkehr des Winters.
Der schlanke, langgestreckte Körper ist für einen Sprinter ideal. Geparde sind die schnellsten Läufer der Welt. Bei ihren Jagden erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von fast 120 km/h. Das ist in der Tierwelt einsame Spitze. Trotzdem klettern diese Katzen auch gerne auf Bäume. Und solange sie jung sind, leben sie eng mit ihrer Mutter zusammen.
Gober, die Orang-Utan-Mutter, kann nicht verstehen, dass ihr Sohn Ganteng am Tag der Freilassung so lange zögert, umgehend mit ihr im Dschungel von Sumatra zu verschwinden.
Jedes Jahr im Herbst wird wieder zum Halali geblasen: Auf Schloss Schleißheim findet eine der wohl eindrucksvollsten Jagdveranstaltungen in Bayern statt.
Schon etwa 6.000 v. Chr. gab es Mufflons auf Sardinien. Jungsteinzeitmenschen sollen die scheuen kleinen Wildschafe aus Kleinasien bis hin zur Iberischen Halbinsel mitgenommen haben.
In den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt ein Wolfsrudel, das viel von sich reden macht, denn der Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. So soll zum Beispiel der Wolf, jüngst überfahren vor Starnberg, aus diesem Rudel stammen.
Er sieht aus wie ein übergroßer Puter mit gelackten schwarzen Federn und roten Wangen. Dazu kommt sein immens großer Schnabel, der ihn dazu noch gefährlich aussehen lässt: der Hornrabe. Scott Ronaldson versucht, mithilfe von alten Tonnen künstliche Nistmöglichkeiten aufzustellen, die den Bruterfolg und damit auch die Zahl dieser Vogelart erhöhen soll. Im letzten Jahr haben die ersten Hornraben eine Tonne angenommen.
Zwei Wölfen verschiedener Herkunft ist es in Europa zum ersten Mal gelungen, sich neue Korridore zu schaffen. Damit finden zwei jahrhundertelang getrennte Populationen zueinander - und zwar in den Zentralalpen Italiens.
Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Population von Wolf und Bär. Zwischen den Wäldern liegt Brachov - eine Stadt, die mehr oder weniger mit ihren großen Räubern leben muss. Nachts kommen die Bären bis in die Vororte und kümmern sich um den Inhalt der Mülltonnen. Im Bild: ein eingesperrter Bär in Rumänien.
Die Casa Stabbi ist die Foschungsstation, die das Ausbreitungsgebiet und Jagdverhalten von Wölfen im Nationalpark Casentinesi untersucht. In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Wolfspopulation in der Toskana erholen können, weil dort weniger Landwirtschaft betrieben wird.
Man muss nicht tief tauchen, um einen der schönsten Fische des tropischen Meeres zu finden: den Banggai-Kardinalbarsch. In zwei bis zehn Metern Tiefe lebt er zwischen Korallen und Seeigeln in seiner Heimat, dem Banggai-Archipel vor der indonesischen Insel Sulawesi.
Kaum ein Zoo oder Vogelpark beherrscht die Haltung der auffälligsten Kreaturen der Vogelwelt - den Paradiesvögeln. Wer sie mit eigenen Augen sehen will, dem bleibt nur der unzugängliche Urwald Neu Guineas - oder aber, wie hier im Bild, der "Jurong BirdPark" mitten in Singapur.
Der Habicht ist der bedeutendste natürliche Feind des Wespenbussards. Habichte sind meist nicht größer als Wespenbussarde, dafür sind sie sehr viel angriffslustiger.
Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine 6 Monate lange Winterruhe - entweder unter einer Baumwurzel vom Schnee begraben oder mehr geschützt in einer Höhle. Doch bevor sich die großen Raubtiere zum Schlafen zurückziehen, müssen Vorkehrungen getroffen werden: graben, polstern und vor allem Dickwerden, dickwerden, dickwerden...
Mitten in der Stadt Rio liegt ein Nationalpark. Nasenbären (im Bild) und Kapuzineraffen leben im sogenannten Floresta di Tijuca, der die berühmte Jesusstatue umringt. Selbst in einigen Favelas gibt es vermehrt Schutzbemühungen um wilde Tiere. Und weil die Stadt mitten im atlantischen Regenwald liegt, kommt es hin und wieder auch zu unerwartetem Besuch in der Küche ...
Eigentlich ist der Ohrenigel ein Wüsten- und Halbwüstenbewohner, der sich mit seinen großen Ohren auch nachts gut orientieren kann. Dank des hierzulande immer wärmer werdenden Klimas in Europa, findet heute bereits der ein oder andere der Langohren seinen Weg in die Verbreitungsgebiete der europäischen Stacheligel. Nun wurde einer schon in den tschechischen Wäldern gesichtet.
Er sieht aus wie ein übergroßer Puter mit gelackten schwarzen Federn und roten Wangen. Dazu kommt sein immens großer Schnabel, der ihn dazu noch gefährlich aussehen lässt: der Hornrabe.