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TV-Kritik/Review: The Comedians
(04.05.2015)

Billy Crystal ist ein witziger Mann. Nach Jahren als Stand-Up-Comedian und
Insofern ist es eine wunderbare Mockumentary-Idee, die Crystal jetzt zusammen mit dem "Borat"-Regisseur Larry Charles,
Mit einer solchen Prämisse, die übrigens auf einem schwedischen Original ("Ulveson & Herngren" von 2005) basiert, nimmt man allen skeptischen Fragen nach der Notwendigkeit einer neuen Billy-Crystal-Comedyserie von vornherein selbstironisch den Wind aus den Segeln: Man präsentiert den 67-jährigen Star einfach ganz bewusst als altes Eisen und selbstherrlichen Egoshooter, der sich an den Gepflogenheiten und Erwartungen einer neuen Gag-Generation geradezu zwangsläufig reiben muss.
Tatsächlich ist "The Comedians" immer dann am stärksten, wenn die Serie um die Eitelkeiten von Protagonisten aus der Entertainment-Branche kreist. Wenn Josh Gad also etwa schwer daran zu tragen hat, dass seine letzte Serie (
Leider gibt es neben diesen, letztlich nur punktuell bleibenden Highlights wenig Positives über "The Comedians" zu sagen. Das liegt zum einen natürlich daran, dass die Form des Projekts nicht neu ist: Co-Creator Larry Charles selbst (der hier auch selbst mitspielt und von Crystal als Regisseur gefeuert wird) hat schließlich mit
Ein weiterer Minuspunkt ist der Cast um Crystal und Gad herum - mit dem die Autoren wenig anfangen können.
Das wäre durchaus zu verkraften, würden wenigstens die beiden Hauptdarsteller für niemals abebbende Freude sorgen. Doch das klappt leider nicht. Denn "The Comedians" krankt an einem gewichtigen Problem, das auch sonst schon ungezählte Filme, Serien, Bücher plagte, die vor dem Dilemma standen, den kreativen Genius ihrer Protagonisten glaubhaft zu machen. Sprich: Wenn man von Komikern erzählt (zumal von Komikern, die fiktionalisierte Versionen der eigenen Persönlichkeit sind), die zwar eitel sein und ihre Fehler haben mögen, aber eigentlich ja schon witzig sein sollen, dann sollten das die gezeigten Kostproben ihres Könnens unter Beweis stellen. Wenn der Beweis nichts taugt, ist das ein bisschen peinlich.
Tatsächlich sind die Ausschnitte aus der Sketch-Show, um deren Produktion "The Comedians" kreist, meistens eher wenig komisch. Man sieht Crystal und Gad in diversen Verkleidungen alberne Dinge tun, die kaum zum Schmunzeln reizen. Die dritte Episode etwa beginnt mit einem penetrant in die länge gezogenen Kotz-Witz, der an die surreale Drastik von Monty Python oder Mel Brooks erinnert, aber nicht halb so amüsant ist wie diese. Es liegt nun natürlich nahe, dass die Macher diese Clips ganz bewusst "nicht lustig" gestalten wollten, um das genialische Selbstbewusstsein der Protagonisten satirisch an der Realität zerschellen zu lassen. Darauf deutet zumindest die Pilot-Episode hin, in der Billy Crystal den FX-Oberen die spätere "Billy & Josh Show" als Solo-Projekt unter dem Titel "The Billy & Billy Show" pitcht und ihnen einen Clip vorführt, in dem er alle Rollen aus der legendären "Harry und Sally"-Orgasmus-Szene selbst verkörpert. Das ist das fast schon bemitleidenswerte Bild eines Komikers, der sich in der eigenen Legende verloren hat und nichts anderes mehr auf die Reihe bringt, als längst vergangene Erfolge egomanisch neu aufzugießen.
Doch kann man sich selbst dabei nicht vorstellen, dass auch dieser Clip nicht wenigstens ansatzweise trotzdem "lustig" sein soll. Auch die später eingestreuten Sketche, darunter eine bemerkenswert doofe
Dieser Text basiert auf der Sichtung der ersten drei Episoden von The Comedians".
Gian-Philip Andreas
© Alle Bilder: FX Productions / Fox21
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