Die schöne Mrs. Paradin ist angeklagt, ihren älteren blinden Mann vergiftet zu haben. Mit der Verteidigung wird der Anwalt Keane beauftragt. Dieser erliegt schnell den Reizen seiner Mandantin. So gerät er zunehmend unter ihren Einfluss. Im Laufe der Verhandlung stellt sich heraus, dass Mrs. Paradin ein Verhältnis mit ihrem Stallknecht Latour, dem ehemaligen Diener ihres Mannes, hatte. Keane versucht vergeblich, den Liebhaber in einem Kreuzverhör als Mörder zu entlarven. Latour beschuldigt Mrs. Paradin und begeht Selbstmord. "Der Fall Paradin" war Hitchcocks letzte Arbeit unter dem Vertrag mit David O. Selznick und entstand unter starken Reibungen zwischen Regisseur und Produzent. Der Film kostete mit drei Millionen Dollar fast genauso viel wie Selznicks "Vom Winde verweht". Für die Gerichtsszenen wurde eine genaue Kopie des Old-Bailey-Gerichtssaals hergestellt, um Aufnahmen von unten zu ermöglichen, sogar mit Decke. Hitchcock nutzte eine neue Technik mit vier simultan laufenden Kameras, die jeweils einen Hauptdarsteller filmten. Zusammen mit aufwendigen Kranfahrten konnte er auf diese Weise zehn Minuten lange Szenen drehen. Seinen nächsten Film "Cocktail für eine Leiche" (Rope, 1948) drehte Hitchcock dann in einer scheinbar einzigen durchgehenden Einstellung.
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