Keine Gnade für Dortmunds Falschparker: Abschleppunternehmer Drechsler (Dietmar Bär) räumt die Straßen im Akkord. Man kann den Ex-Polisten und Einzelgänger guten Gewissens als größten Griesgram des Kohlenpotts bezeichnen. Seine Aufträge bekommt er von einem früheren Kollegen, dem korrupten Polizisten Budde (Joachim Król), der dafür 15 Prozent der Honorare kassiert. Ihre nicht ganz legale Partnerschaft ist alles, was von einer langjährigen Freundschaft geblieben ist. Früher waren sie die gut gelaunten Bowlingkönige des Reviers. Doch das ist lange her. Wer würde vermuten, dass sich hinter Drechslers rauher Schale noch immer ein empfindsamer Kern verbirgt? Langsam wird deutlich, dass ein tragisches Ereignis in der Vergangenheit Drechsler von Grund auf verändert hat. Und Budde ist einer der wenigen, der weiß, was damals vorgefallen ist. Er und Jenny (Birge Schade), die Wirtin ihrer Stammkneipe, scheinen die einzigen, die noch an das Gute in Drechsler glauben. Zumal Jenny durchaus an Drechsler interessiert wäre. Doch dem fallen beim Stichwort "abschleppen" momentan wohl nur Autos ein. Dass der übellaunige Drechsler so übel gar nicht ist - diese erstaunliche Entdeckung macht eines Tages auch die attraktive Dänin Iben (Sofie Lassen-Kahlke), als der Griesgram ihrem Söhnchen Milan (Justin Doerré) bei einer Kletterpartie das Leben rettet. Auf der Flucht vor dem Detektiv ihres Ehemanns Henry (Stefan Gebelhoff) ist sie in Dortmund gestrandet. Auf Ibens verzweifeltes Drängen versteckt er Mutter und Kind widerwillig in seiner Wohnung. Dabei ist es nicht zuletzt der aufgeweckte Junge, der sich unbemerkt einen Platz in Drechslers Herz erobert. Drechsler und Iben verbindet mehr als sie ahnen. Bei dem etwas tölpelhaft auftretenden Detektiv handelt es sich um Novak (Stephan Kampwirth), einen weiteren Ex-Kollegen bei der Dortmunder Streife. So viel ist klar: Novaks Auto schleppt Drechsler ganz besonders gern ab. Denn zwischen den beiden ist noch eine alte Rechnung offen. Als Novak Budde und ihn nun auch noch bei seinem Vorgesetzen Kaminski (Rudolf Kowalski) denunziert, platzt Drechsler der Kragen. Dennoch kann er von Glück sagen, dass man sich im Revier noch an die gute, alte gemeinsame Zeit erinnern kann und beide Augen zudrückt. Die Gewinne des Abschleppdeals mit Budde allerdings stiften die beiden der Wohlfahrt. Unterdessen hat Iben herausgefunden, welcher Schicksalsschlag Drechsler so stark verändert hat. Und eines ist Drechsler bei alledem klar geworden: Sein Leben muss sich gründlich ändern. Als Ibens Ehemann Henry in Dortmund auftaucht und sie auf Knien für seine Sünden der Vergangenheit um Verzeihung bittet, muss sich auch Drechsler fragen, was dieses Wort wirklich bedeutet.
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Novak (Stephan Kampwirth) war auch mal Bulle - und ein Kollege von Budde und Drechsler. Jetzt ist er Privatdetektiv - und hinter Iben her. Rein beruflich, versteht sich!
Wohl oder übel hilft Drechsler (Dietmar Bär) der verzweifelten Iben (Sofie Lassen-Kahlke) in einer Notsituation - und wundert sich, dass sein Panzer aus Ruppigkeit auf sie so gar keine abschreckende Wirkung zu haben scheint.
Nicht genug damit, dass Iben (Sofie Lassen-Kahlke, r) auf der Flucht vor ihrem Mann verunglückt. Noch dazu wird ihr Mann Henry (Stefan Gebelhoff, Mitte), als er die Geflohene findet, auch noch handgreiflich. Doch da ist Drechsler (Dietmar Bär) vor!
Noch Fragen?! Nein, jetzt besser nicht stören. Drechsler (Dietmar Bär) hat schlechte Laune und ist vermutlich nicht sehr gesprächig. Kommt vor. Und bei Drechsler seit einiger Zeit ziemlich oft.
Als guter Kumpel redet Budde (Joachim Król) auch schon mal ein ernstes Wörtchen mit seinem in letzter Zeit ziemlich ungenießbar gewordenen "Partner" Drechsler (Dietmar Bär, vorn): Iben (Sofie Lassen-Kahlke) hört zu.
Budde (Joachim Król) findet, dass ihn sein Kumpel Drechsler (Dietmar Bär, l) für seine umsatzsteigernden Gefälligkeiten zu schlecht bezahlt. Doch im Moment ist er eindeutig in einer schlechten Verhandlungsposition.
Schon wieder was zum Abschleppen. Ein offenbar defektes Auto - was sonst?! Beim verschlossenen Drechsler (Dietmar Bär, im Hintergrund rechts) ist kaum davon auszugehen, dass er bei dieser ersten Begegnung mit Iben Ameland (Sofie Lassen-Kahlke) und ihrem Sohn Milan (Justin Doerré) in den beiden mehr sieht als ein Verkehrshindernis.
WDR Fernsehen DRECHSLERS ZWEITE CHANCE, Fernsehfilm, Deutschland 2004, Buch Lothar Kurzawa/Jürgen Egger/Isabel Kleefeld, Regie Jobst Oetzmann, am Samstag (31.01.26) um 23:15 Uhr. Lang, lang ist's her, dass Drechsler (Dietmar Bär) ein Tänzchen mit einer Frau gewagt hat. Und mit einer so hübschen wie Iben (Sofie Lassen-Kahlke) noch dazu.
Jetzt ist aber Schluss mit lustig! Die drei Ex-Kollegen Budde (Joachim Król, l), Novak (Stephan Kampwirth, Mitte) und Drechsler (Dietmar Bär, r) haben gerade eine kleinere Meinungsverschiedenheit. Da ist der Chef, Kaminski (Rudolf Kowalski, stehend) gefordert, ein salomonisches Urteil zu sprechen. Oder den Kampfhähnen wahlweise eine Standpauke zu halten.
Eine ungewohnte Situation für den alten Muffkopf Drechsler (Dietmar Bär): Was tun, wenn ein süßer kleiner Junge namens Milan (Justin Doerré) plötzlich ganz anhänglich wird?
Nachdem Budde (Joachim Król) Iben (Sofie Lassen-Kahlke) einiges über Drechslers Vorgeschichte erzählt hat, sieht sie den ruppigen Mann doch mit anderen Augen
Drechsler (Dietmar Bär, l) findet gerade, dass sein Kumpel Budde (Joachim Król) seine Klappe ziemlich weit aufreißt. Und Jenny (Birge Schade) findet gerade, dass es irgendwie ungemütlich wird in ihrer Kneipe ...