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Heidi und Peter
CH, 1955
- Platz 7617
70 Fans - Wertung5 165084.67Stimmen: 3eigene: -
Filminfos
Heidi und der Alpöhi haben sich den Winter über im Dorf bei Peters Mutter Brigitte einquartiert. Die Kinder besuchen gemeinsam die Schule, doch Peter kann dem Unterricht noch immer nichts abgewinnen und schwänzt so oft wie möglich. Zusammen mit dem Lehrer entwickeln Heidi und der Alpöhi deshalb einen Plan, um den Faulenzer zu motivieren: Der Samichlaus soll ihm Beine machen. Währenddessen wird im Hause Sesemann in Frankfurt die längst überfällige Reise in die Schweiz immer wieder verschoben.
In den Sommerferien soll es endlich klappen. Doch als die Koffer schon gepackt sind, will Herr Sesemann wieder einen Rückzieher machen: Der Grund sind Geschäfte. Das freut Fräulein Rottenmeier , denn ihr graut vor den Bergen, und lässt Klara in Tränen ausbrechen. Da eilt Grossmutter Sesemann ihrer Enkelin zu Hilfe und übernimmt kurzerhand die Reiseleitung.
Doch im «Dörfli» hat der schusselige Peter vergessen, Heidi den Brief von Klara zu übergeben. Als sie die freudige Nachricht endlich liest, stehen die Frankfurter bereits vor der Alphütte. Heidi und Klara, die wegen eines Rückfalls wieder den Rollstuhl benötigt, sehen einem unbeschwerten Sommer entgegen. Nur Peter, der heimlich in Heidi verliebt ist, hat eine harte Zeit. Eines Tages zerstört er aus Eifersucht Klaras Rollstuhl. Doch dieser Racheakt hat ungeahnte Folgen.
Der Kinoerfolg von «Heidi» (1952) verlangte schon aus rein wirtschaftlichen Gründen nach einer Fortsetzung. Drehbuchautor Richard Schweizer schrieb deshalb frei nach Johanna Spyri und mit viel eigener Fantasie eine zweite Geschichte, die «fremdenverkehrstauglich» in den schönsten Gegenden des Kantons Graubünden angesiedelt ist. Die Schweizer Bergwelt sollte diesmal noch besser zur Geltung gebracht werden, denn man hatte sich entschieden, «Heidi und Peter» als ersten Schweizer Spielfilm in Farbe zu drehen. Die Regie übernahm der Berner Franz Schnyder, der mit seinen beiden aussergewöhnlich erfolgreichen Gotthelf-Verfilmungen «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» sein Talent für ländlich-bäuerliche Themen unter Beweis gestellt hatte.
Für sämtliche Hauptrollen konnte wieder die Originalbesetzung verpflichtet werden. Kameramann Emil Berna durfte die Geschichte in spektakuläre Bilder umsetzen. Weil diesmal bedeutend mehr Geld zur Verfügung stand, wurde eine Sturmsequenz, die als dramatischer Höhepunkt die zweite Filmhälfte prägt, in den Studios der Bavaria Film in München gedreht. Dafür wurde eigens ein riesiger Wassertank gebaut, um die Überschwemmung des Dorfes so realistisch wie möglich zeigen zu können.
In den Sommerferien soll es endlich klappen. Doch als die Koffer schon gepackt sind, will Herr Sesemann wieder einen Rückzieher machen: Der Grund sind Geschäfte. Das freut Fräulein Rottenmeier , denn ihr graut vor den Bergen, und lässt Klara in Tränen ausbrechen. Da eilt Grossmutter Sesemann ihrer Enkelin zu Hilfe und übernimmt kurzerhand die Reiseleitung.
Doch im «Dörfli» hat der schusselige Peter vergessen, Heidi den Brief von Klara zu übergeben. Als sie die freudige Nachricht endlich liest, stehen die Frankfurter bereits vor der Alphütte. Heidi und Klara, die wegen eines Rückfalls wieder den Rollstuhl benötigt, sehen einem unbeschwerten Sommer entgegen. Nur Peter, der heimlich in Heidi verliebt ist, hat eine harte Zeit. Eines Tages zerstört er aus Eifersucht Klaras Rollstuhl. Doch dieser Racheakt hat ungeahnte Folgen.
Der Kinoerfolg von «Heidi» (1952) verlangte schon aus rein wirtschaftlichen Gründen nach einer Fortsetzung. Drehbuchautor Richard Schweizer schrieb deshalb frei nach Johanna Spyri und mit viel eigener Fantasie eine zweite Geschichte, die «fremdenverkehrstauglich» in den schönsten Gegenden des Kantons Graubünden angesiedelt ist. Die Schweizer Bergwelt sollte diesmal noch besser zur Geltung gebracht werden, denn man hatte sich entschieden, «Heidi und Peter» als ersten Schweizer Spielfilm in Farbe zu drehen. Die Regie übernahm der Berner Franz Schnyder, der mit seinen beiden aussergewöhnlich erfolgreichen Gotthelf-Verfilmungen «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» sein Talent für ländlich-bäuerliche Themen unter Beweis gestellt hatte.
Für sämtliche Hauptrollen konnte wieder die Originalbesetzung verpflichtet werden. Kameramann Emil Berna durfte die Geschichte in spektakuläre Bilder umsetzen. Weil diesmal bedeutend mehr Geld zur Verfügung stand, wurde eine Sturmsequenz, die als dramatischer Höhepunkt die zweite Filmhälfte prägt, in den Studios der Bavaria Film in München gedreht. Dafür wurde eigens ein riesiger Wassertank gebaut, um die Überschwemmung des Dorfes so realistisch wie möglich zeigen zu können.
(SRF)
Daten
Länge: ca. 95 min.
| Internationaler Kinostart | Do, 10.03.1955 |
FSK 6
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Elsbeth Sigmund]()
![Heinrich Gretler]()
![Thomas Klameth]()
![Emil Hegetschweiler]()
![Willy Birgel]()
![Isa Günther]()
![Theo Lingen]()
![Traute Carlsen]()
![Anita Mey]()
![Carl Wery]()
![Margrit Rainer]()
![Fred Tanner]()
![Max Haufler]()
![Peter W. Loosli]()
![Schaggi Streuli]()
- Regie: Franz Schnyder
- Drehbuch: Richard Schweizer, Max Haufler, Paul Ruffy, David Wechsler
- Produktion: Uors von Planta, Beate von Molo, Lazar Wechsler
- Produktionsauftrag: SRF
- Produktionsfirma: Praesens-Film
- Musik: Robert Blum
- Kamera: Emil Berna
- Schnitt: Hermann Haller
- Szenenbild: Max Röthlisberger
- Maske: Jonas Müller
- Kostüme: Charles Bardet
- Regieassistenz: Hans Gaugler
- Ton: Rolf Epstein
im Fernsehen
In Kürze:
- Heidi und Peter
Daten & Zeiten kalendarisch. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit.
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Bilder
Etwas eifersüchtig beobachtet der Geissenpeter (Thomas Klameth, vorne) die immer enger werdende Freundschaft zwischen Heidi (Elsbeth Sigmund, 2. von links) und Klara (Isa Günther, 1. von links).Bild: © MDR/SWR/Telepool
Ein unzertrennliches Team: Heidi (Elsbeth Sigmund) und ihr Großvater, der Alp-Öhi (Heinrich Gretler).Bild: © MDR/SWR/Telepool
... und werden dafür vom Butler der Sesemanns (Theo Lingen, Mitte) mit einer Torte belohnt.Bild: © SWR/Telepool
Für den guten Zweck jodeln Heidi (Elsbeth Sigmund, rechts) und Peter (Thomas Klameth) sogar vor versammeltem Kur-Publikum ...Bild: © HR/SWR/Telepool
Thomas Klameth (Geißenpeter), Heinrich Gretler (Almöhi).Bild: © ZDF/SRF - Atlantic Film S.A.
Heidi und Peter Auch Heidi muss die Schulbank drücken: Elsbeth Sigmund als Heidi (l.), Thomas Klameth als Peter (im Hintergund M.)Bild: © SF
Heinrich Gretler (Almöhi), Anita Mey (Fräulein Rottenmeier), Traute Carlsen (Großmutter Sesemann).Bild: © SF
Heidi und der Geissenpeter:: Elsbeth Sigmund als Heidi, Thomas Klameth als PeterBild: © SRF/Atlantic Film S.A.
Isa Günther (Klara Sesemann), Elsbeth Sigmund (Heidi), Willy Birgel (Herr Sesemann), Thomas Klameth (Geißenpeter), Heinrich Gretler (Almöhi).Bild: © SF
Heidi und Peter Filmplakat: Elsbeth Sigmund als Heidi, GrossmutterBild: © SRF/Atlantic Film S.A.
Elsbeth Sigmund als Heidi, Heinrich Gretler als AlpöhiBild: © SF
Heinrich Gretler (Almöhi).Bild: © SRF/Atlantic Film S.A.
Elsbeth Sigmund (Heidi), Emil Hegetschweiler (Lehrer).Bild: © SRF/Atlantic Film S.A.
Thomas Klameth als Peter (3.v.l.), Theo Lingen als Sebastian (M.), Elsbeth Sigmund als Heidi (ganz r.)Bild: © SF
Schaggi Streuli als Geometer, Thomas Klameth als Peter, Peter W. Loosli als GeometerBild: © SF
Willy Birgel (Herr Sesemann), Thomas Klameth (Geißenpeter), Heinrich Gretler (Almöhi).Bild: © SRF/Atlantic Film S.A.
Elsbeth Sigmund als Heidi, Heinrich Gretler als AlpöhiBild: © ZDF und SRF - Atlantic Film S.A.
Elsbeth Sigmund als Heidi, Thomas Klameth als GeissenpeterBild: © Telepool Zürich/SRF/Atlantic Film S.A.
Thomas Klamet als PeterBild: © Telepool Zürich/SRF/Atlantic Film S.A.
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