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TV-Kritik/Review: "Schlag den Henssler" geht zurück zu den Wurzeln der ProSieben-Show

TV-Kritik/Review: "Schlag den Henssler" geht zurück zu den Wurzeln der ProSieben-Show

von Glenn Riedmeier (01.10.2017)
"Schlag den Raab"-Nachfolger steigert sich im Verlauf des Abends
"Schlag den Henssler": Das Spiel "Luftballon-Lauf"
Bild: ProSieben/Screenshot
TV-Kritik/Review: "Schlag den Henssler" geht zurück zu den Wurzeln der ProSieben-Show/Bild: ProSieben/Screenshot

Mit großer Werbekampagne und ebenso großen Erwartungen ging am Samstag, 30. September, die erste Ausgabe von "Schlag den Henssler" auf Sendung. Nachdem ProSieben nach dem Abschied von Stefan Raab und dem Ende von "Schlag den Raab" das beliebte Showkonzept zunächst in Form von "Schlag den Star" fortgeführt hat, ist nun Steffen Henssler als neuer konstanter Herausforderer in Raabs Fußstapfen getreten. Ursprünglich sollte es bereits Anfang September losgehen, doch aufgrund eines Muskelfaserrisses, den sich Henssler im Trainingslager zugezogen hatte, musste die Show kurzfristig um vier Wochen verschoben werden. Elton fungiert weiterhin als Moderator, Elmar Paulke bleibt als Kommentator erhalten. Doch wie schlug sich der TV-Koch nun bei seiner Show-Premiere am Samstagabend?

Zunächst bleibt festzuhalten, dass "Schlag den Henssler" konzeptuell wieder back to the roots geht. Es duellieren sich also nicht mehr wie in den vergangenen eineinhalb Jahren zwei Prominente, stattdessen tritt Henssler gegen einen nicht-prominenten Kandidaten an. Im Vergleich zu "Schlag den Raab" wurde die Gewinnsumme halbiert. Anstelle von 500.000 Euro kann der Kandidat in der ersten Ausgabe 250.000 Euro gewinnen. Gewinnt Henssler, wandert das Geld in den Jackpot für die nächste Show. Zu Beginn der Show werden drei Herausforderer mit Einspielfilmen vorgestellt. Die Zuschauer stimmen wie früher bei "SdR" per Telefon darüber ab, wer gegen Henssler antreten soll. Die Wahl fiel auf den 31-jährigen Facilitymanager und Familienvater André.

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Nach rund 20 Minuten und einem kurzen Geplänkel mit Henssler eröffnet Elton die erste Spielrunde. Als Reaktion auf einen aktuellen Trend müssen Henssler und André zehn Fidget Spinner gleichzeitig am Drehen halten. Danach wird es sportlich: Beim Medizinball-Hochwurf geht es darum, einen Medizinball über ein Netz steigender Höhe zu werfen. Im dritten Spiel wird getestet, wie gut sich die beiden mit Fernsehen auskennen: Es gilt, Titelmelodien zu Fernsehserien und -shows zu erkennen. Diese erste Phase der Show verläuft recht unspektakulär. Kandidat André ist nicht gerade der Gesprächigste und auch Steffen Henssler bleibt zunächst noch ruhig und zurückhaltend.

Im weiteren Verlauf wacht Henssler allerdings auf und seine Kodderschnauze kommt zum Einsatz. Er lässt den einen oder anderen frechen Spruch Richtung André oder Elton fallen. Beim vierten Spiel "Beachball" treten bei Henssler sogar Raab'sche Anwandlungen auf, als er mehfach Nachfragen bezüglich des Regelwerks hat. Ein erstes Highlight der Show ist das fünfte Spiel "Luftballon-Lauf". Wie auf einem Kindergeburtstag gilt es, nur mit dem Kopf einen Luftballon in den Zielkranz zu transportieren. Weil Henssler dies zunächst allerdings einfach nicht gelingen will, entdeckt er Kampfgeist und fängt an, am laufenden Band zu fluchen.

Für die nächsten beiden Sportspiele geht es raus ins Freie: Zunächst müssen die beiden Kontrahenten einen matschigen Parcours mit einem Buggy absolvieren, danach müssen sie Ausdauer und Geschick beweisen: Es gilt, mit Hilfe von drei Balken eine Leiter zu bauen, um ein Sprossengerüst in luftiger Höhe zu erklimmen. Hier hat André klar die Nase vorn und Henssler kapituliert.

Spiel 8 stellt dann zweifelsohne den Höhepunkt des Abends dar: Bei "Gedankenlesen" müssen die beiden Kandidaten ihr Einschätzungsvermögen unter Beweis stellen - "strassen stars" lässt grüßen. Elton geht ins Publikum und stellt zufällig ausgewählten Zuschauern eine Frage. Es geht beispielsweise darum, ein beliebiges Musikinstrument oder ein Kleidungsstück zu nennen, das dem Zuschauer spontan einfällt. Zuvor müssen André und Henssler tippen, was der jeweilige Zuschauer voraussichtlich antworten wird. Für jede Übereinstimmung gibt es einen Punkt - und für den Zuschauer 50 Euro. Dies ist allerdings kniffliger als gedacht und es kommt zu zahlreichen lustigen Momenten, weil Henssler und André oft komplett daneben liegen. Elton beweist in der Interaktion mit dem Publikum viel Improvisationstalent, was der Show ordentlich Schwung verleiht.

Auch die restlichen Spiele der Premierenausgabe bieten den gewohnten Mix aus Sport-, Geschicklichkeits-, Wissens- und Ratespielen - auch der Klassiker "Blamieren oder Kassieren?" fehlt nicht. Für musikalische Unterhaltung sorgen Fergie, Alice Merton und Gentleman. Allgemein haben die Macher überwiegend auf Altbewährtes gesetzt. Sämtliche Grafiken und Jingles, die man bereits aus "Schlag den Raab" und "Schlag den Star" kennt, kommen unverändert zum Einsatz. Eine Fernsehrevolution stellt die mehr als fünfstündige Premiere von "Schlag den Henssler" also nicht dar. Mit André haben sich die Zuschauer leider nicht für den unterhaltsamsten Normalo-Kandidaten entschieden, weshalb es auch nicht zu besonders viel Sticheleien kam.

Fans des etablierten Konzeptes können sich dennoch freuen, dass es schon am 4. November weitergeht, bei allen anderen hängt der Einschaltimpuls wohl stark davon ab, inwiefern sie Sympathien oder auch Antipathien für Steffen Henssler hegen. Immerhin konnte er zeigen, dass er in den unterschiedlichsten Disziplinen etwas drauf hat. Bezogen auf den Kampfgeist tritt der neue dauerhafte Herausforderer ein solides Erbe an, wenngleich Raab in dieser Hinsicht nach wie vor unerreicht bleibt.


 

Leserkommentare

  • Scotty1978 schrieb via tvforen.de am 01.10.2017, 08.01 Uhr:
    Scotty1978Gut gemachte Ausgabe mit Steigerungspotential. Schön, dass Herr Hennsler nicht den Motzki und arroganten Ar... rausgekehrt hat. Denke er wird mit weiteren Folgen auch lockerer.
 

Über den Autor

  • Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier ist Jahrgang '85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. "Bim Bam Bino", "Vampy" und der "Li-La-Launebär" waren ständige Begleiter zwischen den "Schlümpfen", "Familie Feuerstein" und "Bugs Bunny". Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. "Ruck Zuck" oder "Kaum zu glauben!". Auch für Realityshows wie den Klassiker "Big Brother" hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie "Die Harald Schmidt Show" und "PussyTerror TV", hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie "Eine schrecklich nette Familie" und "Roseanne", aber auch schräge Mysteryserien wie "Twin Peaks" und "Orphan Black". Seit Anfang 2013 ist er bei TV Wunschliste vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.