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Netflix erhöht Preise in Irland und UK deutlich

Der Streaming-Gigant Netflix hat seine Preise in Irland und dem Vereinigten Königreich angehoben. Markant dabei auch für deutsche Nutzer: Im Euro-Land Irland hatten die Preise bislang denen in Deutschland geglichen.
Wie üblich bei Netflix werden die Preissteigerungen für Neukunden in den beiden Ländern sofort wirksam, für Bestandskunden werden sie zu einem noch nicht kommunizierten, späteren Zeitpunkt angepasst (Netflix will die jeweiligen Kunden 30 Tage vor der Gültigkeit der Preiserhöhungen über die Vertragsänderung informieren).
Ebenfalls markant: Zum ersten Mal seit langer Zeit erhöht Netflix dabei auch den Preis für sein einfachstes Angebot (480p Bildqualität und nur ein Stream). Er steigt von 7,99 Euro um 1 Euro (oder 12 Prozent) auf 8,99 Euro.
Das wohl populärste Angebot - mit HD-Bildqualität (1080p) und zwei parallelen Streams - wird um 2 Euro verteuert: Der Preis steigt somit um 15 Prozent von 12,99 auf 14,99 Euro im Monat. Das Angebot mit der besten Bildqualität (4K) und bis zu vier parallelen Streams wird ebenfalls um 2 Euro auf 19,99 Euro verteuert (Preissteigerung von 11 Prozent).
Im Vereinigten Königreich sind die Preissteigerungen im Wesentlichen vergleichbar, aber noch etwas happiger, da Netflix auch hier runde Beträge in der Landeswährung Pfund ansetzt - und ein Pfund aktuell 1,19 Euro wert ist. Das Basisangebot wird 1 Pfund teurer, die anderen beiden Angebote um je 2 Pfund verteuert. Auch in den USA hatte Netflix dieses Jahr - im Januar - die Preise erhöht: Von 8,99 beziehungsweise 13,99 und 17,99 US-Dollar stiegen sie auf 9,99, 15,49 und 19,99 US-Dollar.
Wie üblich begründet Netflix die steigenden Preise mit dem über die Zeit ausgeweiteten Angebot - wobei bei den aktuellen Erhöhungen auf den britischen Inseln auch konkret die Anstrengungen mit dort hergestellten Formaten begründet wurden (
Generell ist in Sachen Netflix festzuhalten, dass der Streamingdienst den frühen, weltweiten Siegeszug auf Krediten aufgebaut hatte und man - im Vergleich zu anderen Firmen der Unterhaltungsindustrie - bislang nur mit geringen Gewinnmargen zwischen Einnahmen und (Content-)Ausgaben arbeitet. Mittlerweile haben zudem immer mehr klassische Content-Lieferanten (etwa die US-Produktionsstudios) ihre eigenen Dienste, auf denen sie ihre Produkte verwerten - und Netflix muss stärker investieren: Denn eigene Serien und Filme herzustellen kostet halt mehr, als sie nur zu leihen.
Während Netflix weiter die Speerspitze der Streamingdienste ist, immer neue Märkte erschließt (Südamerika, Indien, arabische Länder) und sein Programm dann mit "lokalen" Produktionen von außerhalb der USA, Europa und den Ländern des ehemaligen British Empire (wie Kanada, Australien und Neuseeland) für diese immer neuen Gebiete interessant macht, befindet man sich in den früher erschlossenen Märkten im harten Kampf um Kunden mit Disney+, Prime Video und den anderen, sich ausbreitenden Diensten.
So nutzt Netflix in der Regel Situationen mit starken Neustarts (etwa der Ende des Monats kommenden neuen Staffel von "Bridgerton" oder dem aktuell populären
Und jene Streaming-Nutzer, die in der Regel mit ihren Abonnements dank kurzer Kündigungsfristen durch die Dienste rotieren, sollen mit der zwischenzeitlichen Stabilität der Preise für Bestandskunden zum Verweilen animiert werden - vielleicht findet man ja doch noch etwas, das man vor dem nächsten Wechsel bei Netflix schauen kann.
Anmerkung: Die Stiftung Warentest befindet sich aktuell mit Netflix in einem Rechtsstreit darüber, ob die Praxis der Erhöhung bei laufenden Verträgen rechtens ist. Das Landgericht Berlin hatte entschieden, dass ein entsprechender, genereller Vertragspassus in den Netflix-Verträgen, mit denen sich das Unternehmen Erhöhungen vorbehält, zumindest nicht rechtens ist, da Preiserhöhungen in laufenden Verträgen transparent sein müssen. Allerdings nimmt Netflix für sich in Anspruch, bei Preisanpassungen die jeweiligen Nutzer per Einblendung beim Netflix-Konsum informiert und zur ausdrücklichen Zustimmung aufgefordert zu haben - Verträge von Nutzern, die diese nicht gegeben hätten, seinen beendet worden. (Weitere Informationen auf test.de)
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von Bernd Krannich










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