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"Euphorie"-Star Luna Jordan mit nur 25 Jahren überraschend gestorben

von Vera Tidona in Vermischtes
(19.05.2026, 12.15 Uhr)
Jungdarstellerin auch bekannt aus "Jenseits der Spree" und "Polizeiruf 110"
Luna Jordan (2000 - 2026)
ARD
"Euphorie"-Star Luna Jordan mit nur 25 Jahren überraschend gestorben/ARD

Luna Jordan stand erst am Anfang ihrer Schauspielkarriere und war bereits aus zahlreichen Fernsehproduktionen wie dem Serienhit  "Euphorie" und als langjährige Filmtochter von Jürgen Vogel in der ZDF-Krimiserie  "Jenseits der Spree" bekannt. Nun ist die Berlinerin am 13. Mai im Alter von nur 25 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben. Über die genaue Todesursache ist bislang noch nichts bekannt.

Luna Jordan wurde im November 2000 in Berlin als Tochter der österreichischen Schauspielerin Bettina Ratschew und des deutschen Musicaldarstellers Frank Jordan geboren. Bereits in jungen Jahren wirkte sie als Nachwuchsdarstellerin in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit, etwa in Episodenrollen in den Serien  "Der Bergdoktor",  "SOKO Wien",  "Die Heiland",  "SOKO Hamburg" oder  "Kommissarin Lucas".

In der beliebten Krimiserie "Jenseits der Spree" verkörperte sie seit 2021 an der Seite von Jürgen Vogel als Kommissar der Serie dessen Filmtochter. Zudem übernahm sie erste Hauptrollen etwa in der Netflix-Serie  "Schlafende Hunde" (2023),  "Unschuldig - Der Fall Julia B.", der Abenteuerserie  "Wild Republic" (MagentaTV), der ZDFneo-Serie  "Husk" und bis zuletzt in der gefeierten Serie "Euphorie", eine Adaption der preisgekrönten US-Serie  "Euphoria" nach israelischem Vorbild.

Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm stellte Luna Jordan in  "Fuchs im Bau" mit Sibel Kekilli dar. Zuletzt spielte sie in den Filmen  "Smalltown Girl" (2025) und "Run Me Wild" (2026) mit und war in der jüngsten  "Polizeiruf 110"-Folge "Your Body My Choice" zu sehen. Als Nächstes sollte sie in einer Hauptrolle als Fotografin Astrid Kirchherr in der angekündigten Serie  "Hamburg Days" von  "The Crown"-Regisseur Christian Schwochow über die Anfangszeit der Beatles in Hamburg mitspielen, die aktuell gedreht wird.

Jordan, die 2019 dem Jugendensemble des Deutschen Theaters in Berlin beitrat, wurde im Verlauf ihrer kurzen Schauspielkarriere bereits für einige Preise wie den Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert.

Bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises, den sie als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in dem Film "Fuchs im Bau" erhielt, machte sie in der Dankesrede überraschend auf ihr eigenes Schicksal aufmerksam und sorgte mit ihrer Wutrede über die Opfer sexuellen Missbrauchs an Filmsets und im Theater für Furore.

Zuletzt wirkte Jordan auch in der NDR-Dokumentation  "Kinderschauspieler - Der Preis des Erfolgs" mit und berichtete davon, wie sehr schwierige Rollen sie belastet hätten.



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Leserkommentare

  • UllaB schrieb via tvforen.de am 19.05.2026, 18.22 Uhr:
    Nie gesehen.
  • BejaminBlümchen schrieb via tvforen.de am 19.05.2026, 19.38 Uhr:
    UllaB schrieb:
    Nie gesehen.
    In der ZDF Mediathek gibt es ein paar Jenseits der Spree Folgen.
    So toll finde ich die Familiengeschichte mit den drei Töchtern nicht. In der neuen Staffel, wahrscheinlich wieder ab Oktober 26 im ZDF, plant Ihr Character Stella Heffler einen längeren Auslandsaufenthalt.
  • User 1358344 schrieb am 19.05.2026, 14.16 Uhr:
    Das gibt's doch nicht! Ich war gerade sicher, dass ich mich verlesen haben muss. Was für eine Tragödie. Jung, hoch begabt, in jeder Rolle wie sich selbst verzehrend. Ich habe wirklich sehr zufällig kürzlich diese Doku über Kinderschauspieler gesehen. Sie hat da eine sehr verletzliche Seite von sich gezeigt und ich hatte spontan den Gedanken, dass sie glücklicherweise eine Mutter hat, die selber Schauspielerin ist, das Geschäft kennt und bei ihr vielleicht Austausch und Aufgefangenwerden finden kann. Mein Gott, was für eine schreckliche Nachricht. Ich denke an die Eltern, die jetzt viel Kraft brauchen und zünde eine Kerze an.
  • Sunnygirl2013 schrieb am 19.05.2026, 21.09 Uhr:
    Die Doku habe ich auch gesehen... vorher kannte ich sie nicht.
    In den Filmausschnitten die dabei gezeigt wurden, konnte man sehen wie begabt sie als Jungschauspielerin war.
    Wirklich unfassbar schrecklich das sie so jung sterben musste!
    Sowas dürfte es gar nicht geben!!

    R.i.p. Luna (was für ein schöner Name)
  • Sentinel2003 schrieb am 19.05.2026, 13.22 Uhr:
    Mein Gott, mit nur 24 Jahren! Unfassbar! Als Serien Tochter von Jürgen Vogel in "Jenseits der Spree" hat Sie mir echt gut gefallen! Ruhe in Frieden Luna!