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Kampf gegen Pablo Escobar als gelungene TV-Serie
Wagner Moura als Pablo Escobar in "Narcos"
Bild: Daniel Daza / Netflix
"Narcos": Fernsehpremiere im November im deutschen Pay-TV/Bild: Daniel Daza / Netflix

Die Serie "Narcos" gilt als ein Aushängeschild des aktuellen goldenen Serienzeitalters. Das Projekt, das der Streaming-Dienst Netflix auf den Weg gebracht hat, kommt demnächst auch ins deutsche Pay-TV: TNT Serie hat die Ausstrahlung angekündigt. Ab dem 22. November wird die Auftaktstaffel um die Jagd nach Pablo Escobar immer freitags um 20.15 Uhr gezeigt. Die zehn Episoden der Auftaktstaffel werden immer in Doppelfolgen gezeigt.

2015 war "Narcos" für Netflix weltweit ein Hit. Die Serie zeichnet die reale Geschichte der kolumbianischen Drogenkartelle nach, die in den 1980ern und 1990ern zu Macht und Einfluss kamen, sodass die US-Regierung schließlich den War on Drugs ausriefen.

In den 1970er Jahren hatte der Kolumbianer Pablo Escobar (Wagner Moura) begonnen, Kokain in die USA zu schmuggeln. Damals löste Koks das Marihuana als Modedroge ab und ermöglichte große Gewinne. Mit beispielloser Gewaltbereitschaft und Skrupellosigkeit gelingt es Escobar, zu einem einflussreichen und immens reichen Drogenbaron aufzusteigen, der mit Großzügigkeit gegenüber seinen Landsleuten auch zu einem kleinen Nationalhelden wurde - er begründet das Medellin-Kartell.

Die erste Staffel von "Narcos" folgt dem Aufstieg Escobars sowie den Gegenbemühungen des amerikanischen Agenten Steve Murphy (Boyd Holbrook) von der für Rauschgiftbekämpfung zuständigen Drug Enforcement Administration und seinem Kollegen Javier Peña (Pedro Pascal), die gemeinsam nach Kolumbien entsandt werden, um das amerikanische Drogenproblem an der kolumbianischen Wurzel zu bekämpfen helfen.

Insgesamt hat es "Narcos" auf drei Staffeln gebracht, die den Kampf gegen kolumbianische Drogenkartelle zeigen. Statt einer vierten Staffel wurde das Spin-Off "Narcos: Mexico" gestartet, das dem Kampf gegen die Drogen eben zur mexikanischen Wurzel folgte.

Trailer zu "Narcos"

Dass es die Serie nun vier Jahre nach der Netflix-Premiere ins TV schafft, überrascht ein wenig. Denn Netflix legt es seit Jahren darauf an, langfristige Verträge mit den Serienproduzenten zu schließen, sodass "Netflix-Serien" auf absehbare Zeit nur bei Netflix laufen - nur eine Heimvideo-Veröffentlichung ist zu erwarten. Die Ausnahmen haben bisher klare Gründe gehabt: "House of Cards" und "Orange is the New Black" liefen bei Netflix vor dessen Deutschlandstart an und konnten von den Produktionsstudios daher in Deutschland alternativ vermarktet werden. Daneben konnte SYFY auch "Marvel's Daredevil" erwerben, wo aber eben Marvel vermutlich Netflix bessere Konditionen für die Zweitverwertung abringen konnte. Fragt sich, ob die Tatsache, dass vier Jahre nach der Netflix-Premiere nun für "Narcos" die Sperrfrist abgelaufen scheint, ein Hinweis ist, dass es auch bei anderen Serien so laufen wird, oder ob die Serie eher eine Ausnahme ist.

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