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Quoten: "Promi Big Brother" startet erfolgreich, aber "WWM" noch gefragter

von Dennis Braun in News national
(06.10.2026, 10.00 Uhr)
"Die Höhle der Löwen" erstmals einstellig, "Nord Nord Mord" dominiert beim Gesamtpublikum
Jochen Schropp und Marlene Lufen moderieren "Promi Big Brother" auch 2026.
Joyn/Willi Weber

Zwei Wochen lang schaufelt Sat.1 nun die Primetime für die 14. Staffel von  "Promi Big Brother" frei, der Auftakt am gestrigen Montagabend ist aus Quotensicht schon mal gelungen: Mit 500.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren kam die etwas mehr als zweistündige Liveshow auf einen sehr guten Marktanteil von 13,6 Prozent. Insgesamt hatten durchschnittlich 1,26 Millionen Menschen eingeschaltet.  "Die Late Night Show" brachte es danach noch auf 10,9 Prozent in der Zielgruppe, 710.000 ab drei Jahren blieben dran.

Nichtsdestotrotz ging die Strategie von RTL voll auf, gegen die Realityshow eine neue "3-Millionen-Euro-Woche" von  "Wer wird Millionär?" zu programmieren: 520.000 Jüngere sahen zu, aufgrund der deutlich längeren Sendezeit bis Mitternacht entsprach das famosen 16,6 Prozent und dem Primetime-Sieg. Insgesamt spielte die Quizshow mit Günther Jauch natürlich in einer anderen Liga und unterhielt 2,85 Millionen (16,3 Prozent). Die stärkere Konkurrenz sorgte auch dafür, dass  "Die Höhle der Löwen" bei VOX erstmals in dieser Staffel in die Einstelligkeit fiel. Angesichts 9,8 Prozent kann man in Köln natürlich trotzdem zufrieden sein, die Gesamtreichweite betrug 980.000.

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Den eindeutigen Tagessieg beim Gesamtpublikum sicherte sich derweil ein neuer Film der Krimireihe  "Nord Nord Mord" im ZDF, der 7,07 Millionen Zuschauer fesselte und damit auf  "Tatort"-Niveau unterwegs war. Damit kam ein herausragender Marktanteil von 31,4 Prozent zustande, bei den 14- bis 49-Jährigen waren es immerhin 9,0 Prozent. Deutlich kleinere Brötchen backen musste Das Erste:  "Hirschhausen und der Darm" kam nicht über 2,18 Millionen und 9,7 Prozent hinaus,  "Die Tricks von dm und Rossmann" steigerte sich danach leicht auf 2,20 Millionen und 9,8 Prozent. Dafür schob man sich bei den Jüngeren vor die Kollegen aus Mainz und generierte tolle 10,3 bzw. 12,2 Prozent.

ProSieben schickte mal wieder  "Jack Reacher" ins Rennen und lockte damit immerhin 1,04 Millionen Gesamtzuschauer an, in der Zielgruppe waren aber nur unspektakuläre 6,5 Prozent drin.  "Manta Manta" landete bei Kabel Eins mit überdurchschnittlichen 5,9 Prozent nicht weit dahinter, während  "Hartes Deutschland" bei RTL Zwei völlig abschmierte und bei 2,8 Prozent hängen blieb.



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Leserkommentare

  • Tin Star 2 schrieb am 06.10.2026, 12.06 Uhr:
    Für mich stellt sich echt die Frage, wie weit man sich  das von Sat.1 noch gefallen läßt. „Freak Show aus Dubai“ wäre inzwischen wohl der passendere Titel. Das kleine muckelige Late-Night-Studio wurde mit Melissas Weggang gleich wegrationalisiert. Warum? Und ob das überhaupt noch Promis sind? Meine Konsequenz: Ich schalte nicht mehr ein.
  • DerGlotzer schrieb am 06.10.2026, 13.46 Uhr:
    Ja, mir gefiel das frühere Late Night Ambiente mit Melissa auch besser, als jetzt so im Studio. Wobei mir die früheren Ausgaben bessser gefielen.
    Ansonsten wie üblich natürlich manch skurrile B + C-Promis. Da wüsste ich schon, wen ich nominieren würde. 😆