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Rassismus-Debatte: "Simpsons" und "Family Guy" tauschen Sprecher für nicht-weiße Figuren aus

von Glenn Riedmeier in News international
(29.06.2020, 19.23 Uhr)
Apu und Cleveland Brown sollen künftig von People of Color gesprochen werden
Apu Nahasapeemapetilon (l.) und Cleveland Brown (r.)
FOX
Rassismus-Debatte: "Simpsons" und "Family Guy" tauschen Sprecher für nicht-weiße Figuren aus/FOX

Die #BlackLivesMatter-Bewegung hat in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie zu einem Umdenken und einer stärkeren Sensibilisierung für die Bedürfnisse der afroamerikanischen Bevölkerung geführt. Dies zeigt sich an immer mehr Entscheidungen, die derzeit im Zusammenhang mit der Produktion von Serien getroffen werden. Die Verantwortlichen mehrerer Animationsserien halten es nach den jüngsten Entwicklungen nicht mehr für angebracht, dass weiße Sprecher nicht-weißen Cartoonfiguren ihre Stimme leihen.

Prominentestes Beispiel: Die US-Produktionsfirma Fox Studios gab gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bekannt, dass bei der langjährigen Animationsserie  "Die Simpsons" fortan keine weißen Sprecher/Schauspieler mehr "Characters of Color" sprechen werden. Konkret betrifft dies unter anderem die Figur des Inders Apu Nahasapeemapetilon. Schon Anfang des Jahres kündigte der bisherige Sprecher Hank Azaria griechisch-jüdischer Abstammung an, von dieser Rolle zurückzutreten. Die Figur Apu löste vor einiger Zeit eine heftige Diskussion aus, nachdem in dem Dokumentarfilm "The Problem with Apu" die klischeehafte Darstellung des indischen Kwik-E-Mart-Besitzers - allen voran dessen imitierter Akzent - in der Serie scharf kritisiert wurde. Seitdem sind die Auftritte Apus bei den "Simpsons" reduziert worden. Neben Apu sprach Hank Azaria auch die schwarzen Figuren Carl Carlson und Police Officer Lou sowie den hispanischen Bumblebee Man.

Auch der als Parodie auf Bill Cosby angelegte Dr. Hibbert soll künftig von einem neuen Sprecher synchronisiert werden. Seit den 1990er Jahren wurde er von Harry Shearer gesprochen, der seine Stimme unter anderem auch Mr. Burns, Direktor Skinner und Ned Flanders leiht.

"Die Simpsons" ist allerdings nicht die einzige Serie, für die solche Entscheidungen getroffen wurden. Mike Henry, die Stimme des Afroamerikaners Cleveland Brown in  "Family Guy", gab via Twitter bekannt, von dieser Rolle zurückzutreten: Es war eine Ehre, Cleveland bei 'Family Guy' über 20 Jahre gesprochen zu haben. Ich liebe diesen Charakter, aber People of Color sollten von People of Color gesprochen werden. Mike Henry sprach Cleveland Brown auch in dem Spin-Off  "The Cleveland Show", das von 2009 bis 2013 produziert wurde.

Darüber hinaus verkündete Kristen Bell, nicht mehr länger der Figur Molly in der neuen Apple-TV+-Serie  "Central Park" ihre Stimme zu leihen, um dem Ruf nach Veränderung in der Filmindustrie Nachdruck zu verleihen: Es ist an der Zeit, uns unsere Mitschuld einzugestehen. Sie verurteilt sich selbst für ihr mangelndes Bewusstsein über ihr tiefgreifendes Privileg. Es war falsch und wir, das Team von 'Central Park', haben uns dazu verpflichtet, es zu korrigieren. Ich freue mich, diese Rolle jemandem zu übergeben, die eine wesentlich passendere Darstellung bieten kann, und ich werde weiter lernen, wachsen und meinen Teil zu Gleichberechtigung und Inklusion beitragen.

Missy aus "Big Mouth" (l.) und Molly aus "Central Park" (r.)
Missy aus "Big Mouth" (l.) und Molly aus "Central Park" (r.) Netflix/Apple TV+

Sehr drastische Worte verwendet auch Jenny Slate, die ihrerseits von der Vertonung der afroamerikanischen Figur Missy in der Netflix-Serie  "Big Mouth" zurücktritt. Anfangs redete ich mir ein, dass es in Ordnung sei, Missy zu spielen, da ihre Mutter weiß und jüdischer Abstammung ist - so wie ich. Aber Missy ist auch schwarz; und schwarze Charaktere in Animationsserien sollten auch von Schwarzen gesprochen werden, so Slate. Meine ursprüngliche Schlussfolgerung war falsch und stellte ein Paradebeispiel weißen Vorrechts und ungerechter Bevorzugung dar. Mit meiner Darstellung von Missy habe ich mich aktiv an der Auslöschung Schwarzer beteiligt.

Schließlich entschuldigte sich auch Alison Brie dafür, die vietnamesische Figur Diane Nguyen in der Netflix-Animationscomedy  "BoJack Horseman​" gesprochen zu haben. Ich verstehe jetzt, dass People of Color immer People of Color sprechen sollten. Wir haben eine großartige Gelegenheit verpasst, die vietnamesisch-amerikanische Gemeinschaft respektvoll zu repräsentieren, und das tut mir wirklich leid, schrieb die Schauspielerin auf Instagram.

Die Rassismus-Debatte zieht jedoch noch weitere Kreise. Beinahe täglich gibt es momentan Meldungen darüber, dass Sender und Streamingdienste problematische Serien-Episoden aus ihrem Angebot nehmen. Zumeist handelt es sich hierbei um jene Folgen, in denen das sogenannte Blackfacing praktiziert wurde - also Szenen, in denen weiße Schauspieler mittels schwarzer Schminke in die Rollen schwarzer Figuren geschlüpft waren. So entfernten die Streamingdienste Netflix und hulu die  "Community"-Folge "Fat Neil schlägt zurück", hulu zusätzlich auf Wunsch von Disney-ABC die  "Golden Girls"-Episode "Gemischte Gefühle". In der Weihnachtsfolge von  "The Office" aus dem Jahr 2012 wurde die Blackface-Szene hingegen herausgeschnitten, während eine überarbeitete Fassung der Folge weiterhin verfügbar ist.

Zuvor wurden bereits vier Episoden von  "30 Rock" von diversen Plattformen entfernt (TV Wunschliste berichtete). Komplett aus dem Verkehr gezogen wurde außerdem die britische Comedy  "Little Britain" (TV Wunschliste berichtete).


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Leserkommentare

  • DerKelte schrieb via tvforen.de am 21.07.2020, 13.37 Uhr:
    Wenn Rassismus bedeutet, dass man Menschen aufgrund bestimmter Merkmale einer "Rasse" zuordnet, die es rein biologisch nicht gibt (es gibt KEINE Menschenrassen) - ist es dann nicht erst recht rassistisch, wenn Zeichentrickfiguren mit dunklerer Hautfarbe nur von Sprechern mit dunkler Hautfarbe gesprochen werden, die man als "schwarz" kategorisiert?

    Diese Denkweise ist absurd!

    Daran erkennt man Folgendes:
    Die amerikanische Gesellschaft ist durch und durch rassistisch. Denn dort geht man immer noch in breiten Gesellschaftsschichten von der Existenz menschlicher Rassen aus, was aber biologisch nicht stimmt.
    So versucht man den Teufel mit dem Teufel zu bekämpfen: Rassismus mit noch mehr Rassismus, der den Menschen unbewusst bleibt.

    Auch die Idee "black live matters" ist in diesem Sinne übrigens rassistisch.
    Es gibt schlichtweg keine "schwarzen" Menschen, genauso wenig wie es "weiße" ("rote", oder "gelbe" gibt).
    Tatsache ist, dass jeder Mensche eine einzigartige (!) Hautfarbe hat.
    Genetisch sind manche Afrikaner näher mit Japanern verwandt als mit anderen Afrikanern.

    Wo bleibt die Aufklärung darüber!?

    Der Kelte
  • wolle64 schrieb via tvforen.de am 18.07.2020, 17.26 Uhr:
    Hier noch ein Beispiel aus vergangenen Tagen. Wobei ich sagen muss, gut gemeint kommt vielleicht nicht immer gut an.


    https://www.youtube.com/watch?v=Re_GJJAhPDA

    Die Aufnahme dürfte aus dem Jahr 1948 stammen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_Lais
  • WesleyC schrieb via tvforen.de am 18.07.2020, 11.46 Uhr:
    Im Rahmen des aufkeimenden globalen Liberalismus und der populistisch anmutenden ungerechtfertigten Steigerung der Individualrechte ("ich sag nix ohne meinen Anwalt", etc.) passt diese Bullshit-Debatte sensationell rein. Ich kann nicht oft genug meinen Kopf schütteln. Wir akzeptieren nichts mehr, wir zeigen nur noch mit Fingern auf andere und klagen. Das hat IMO nichts mit Demokratie zu tun.

    Die Simpson mögen ein Aufhänger und mit anderen Themen geht es dann weiter.

    Was darf bald noch gesagt werden und was nicht? Wo setzt man die Grenze an?

    Wenn das so weitergeht, gehören liebgewonnene Kino- und Fernsehmomente der Vergangenheit selbiger an.

    --
    nix mehr mit "Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen" --> dank Spencers legendär-lässiger deutscher Redewendung "Finster wie im *****arsch!"

    --
    beim erfolgreichsten deutschen Film ("Otto - Der Fim") setzt man die Schere an --> speziell bei den Szenen mit Günther Kaufmann als GI, wo nicht nur das N-Wort fällt sondern auch das, welches sich auf Limbo reimt.


    Und wenn man es ganz auf die Spitze treiben will, dann darf eine Serie wie "Time Trax" nicht mehr laufen, obwohl die ja einen in der Hinsicht positiven Kontext hatte. Denn in der dortigen Zukunft gehört die maximalpigmentierte Hautfarbe zur Normalität, während mitteleuropäisch-hellerer Teint eine Außenseiter-Rolle fristet. Ich sag nur: Schimpfwort "Blanko".
    Wenn man jetzt aber dagegensetzt, dass die Hauptdarsteller, fast alle auftretenden Nebenchars und 90% aller gesuchten Delinquenten normal quarkbraun bis sonnengebräunt sind, hat das unter bestimmten Gesichtspunkten den Passus von latent-umgekehrten "Racial Profiling". ;)

    Ein Teufelskreis würde TV Kaiser jetzt sagen. Angefangen bei einer harmlosen Zeichentrickserie ...


    Zumindest für unsere Breitengrade würde ich mir mal einen Politiker wünschen, der sich mit großen Testikeln hinstellt und sagt: "Das ist so, das bleibt so. Fertig - Schnauze!" Aber das ist wohl Wunschdenken.


    ..


    PS.: Sorry, diesen Themen-Thread jetzt dafür missbraucht zu haben, denn das waren alles keine Zeichentrick-Beispiele, aber zum nicht mehr hören wollenden Thema hat es gepasst.
  • invwar schrieb via tvforen.de am 18.07.2020, 08.25 Uhr:
    Ich finde es gut, wenn endlich auch People of Color mehr Jobs bekommen, sowas hätte man schon früher machen sollen. Aber das Handling hört sich schon bisschen nach Bildersturm an. Neue Projekte sollten aus diversen Casts entstehen, solange die gut passen. Jetzt aber jahrelang etablierte Rollen bei den Sprechern umbesetzen ist imo lächerlich.
    Besonders bei Apu und Doc Hibbert ist das lächerlich, da die Rollen so schon seit 30 Jahren so existieren und der Sprechercast bei Simpsons eh recht klein ist. Bei Cleveland sehe ich da schon ein größeres Problem, da hier ja auch viele Witze aufgrund seiner Hautfarbe gemacht wurden, da hätte MacFarlane damals schon besser besetzen können. Kristen Bell und Jenny Slate dagegen klingen heuchlerisch, wieso haben die ihre Rollen denn nicht vorher öffentlich hinterfragt? Grade bei Kristen Bell, die ja nicht unbedingt auf das Geld aus diesem Job angewiesen ist, enttäuscht mich sehr.
  • Captain Hack schrieb via tvforen.de am 15.07.2020, 22.09 Uhr:
    Man hat ja vor Langeweile nix anderes zu tun !
    Werden jetzt die Jackie Chan " Superfighter " Filme gesperrt, weil die chinesischen Piraten wie
    Ostfriesen sprechen (deutsche Synchro) ?

    Oder was ist mit " Ein Käfig voller Helden ", wo Carter in der deutschen Synchro stottert ?
    Übrigens war das die 2. Synchro, die diese Serie in D erst erfolgreich machte !
    Kommt, last uns alle ins Kloster gehen, und uns für die Sünden des Kosmos geißeln ! :-P
  • Seymour schrieb via tvforen.de am 01.07.2020, 17.33 Uhr:
    Der schon... der ist verheiratet hat nen Sohn, raucht, ist streng gläubig und Nachbar von Cleveland
  • Vektor schrieb am 01.07.2020, 13.07 Uhr:
    Sollte es nicht gerade darum gehen, dass Hautfarbe KEINE Rolle spielt? Da geht doch ein striktes "weiß synchronisiert weiß" und "schwarz synchronisiert schwarz" genau in die falsche Richtung.


    Wesentlich sollte doch sein, dass die Stimme zum Typ passt. Da mag es bei Hautfarbenählichkeit bessere Chancen geben, aber die Hautfarbe sollte doch nicht das ausschlaggebende Kriterium sein.
  • WF203 schrieb via tvforen.de am 01.07.2020, 12.14 Uhr:
    Seymour schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Und was ist mit Tim, dem Bären aus der "Cleveland
    Show" ? Der wurde auch nicht von einem
    osteuropäischem Bär gesprochen, sondern von Seth
    McFarlane...


    Dir ist aber schon klar, dass Tiere im Gegensatz zu Menschen nicht sprechen können, oder?
  • VT 5081 schrieb via tvforen.de am 01.07.2020, 11.19 Uhr:
    Seymour schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Und was ist mit Tim, dem Bären aus der "Cleveland
    Show" ? Der wurde auch nicht von einem
    osteuropäischem Bär gesprochen, sondern von Seth
    McFarlane...

    ...bis der den Job an jemanden abgegeben hat, der aber auch nicht unbedingt osteuropäischen Background haben muß: https://de.wikipedia.org/wiki/Jess_Harnell
  • Seymour schrieb via tvforen.de am 01.07.2020, 11.02 Uhr:
    Und was ist mit Tim, dem Bären aus der "Cleveland Show" ? Der wurde auch nicht von einem osteuropäischem Bär gesprochen, sondern von Seth McFarlane...
  • Roy Kabel schrieb via tvforen.de am 01.07.2020, 07.33 Uhr:
    Schwachsinn, warte mal ab.
  • Schreiberling schrieb am 30.06.2020, 20.39 Uhr:
    Also, es tut mir leid! Aber ist jetzt die ganze Welt verrückt geworden?
    Haben die keine anderen Probleme. Wurden in den vergangenen Jahren, mehr leute diskriminiert oder getötet weil, diese Rollen nicht von ethnisch korrekten Schauspielern gesprochen wurden?
    Man kann auch alles übertreiben.
  • WF203 schrieb via tvforen.de am 30.06.2020, 16.06 Uhr:
    Schwachsinn. Wenn in einem Film jemand aus Bayern kommt würdest du dich als Bayer auch verarscht fühlen wenn der Sprecher kein echtes Bayrisch spricht sondern nur so tut. Allein darum geht es.
  • Chan schrieb am 30.06.2020, 12.48 Uhr:
    ...Und Anime? Muss dann der gesamte Synchro-Cast für die USA-Version von japanischer Herkunft sein, weil die Charaktere mit japanischen Namen sprechen?
  • Roy Kabel schrieb via tvforen.de am 30.06.2020, 11.13 Uhr:
    Ich frage mich, wohin das alles führt.
    Irgendwann dürfen Comicfiguren nur noch mit Regenbogenfarben, gesprochen von einer Roboterstimme, dargestellt werden, damit sich keiner irgendwie benachteiligt fühlt.
  • Aymalin schrieb am 30.06.2020, 10.30 Uhr:
    @User 308348: Nur wenn sie von Chinesen gesprochen werden und vorzugsweise auf Mandarin.
  • maxworld666 schrieb am 29.06.2020, 23.39 Uhr:
    Und als nächstes werden die deutschen synchros drann glauben. Will Smith , LL Cool J, Samuel L Jackson Ving Rames und und und.. alles weisse Sprecher. Ist doch Irrsinn.
  • VT 5081 schrieb via tvforen.de am 29.06.2020, 22.50 Uhr:
    Helmprobst schrieb:
    -------------------------------------------------------
    ...oder man sagt "es geht um Zeichentrickfiguren,
    bei denen kein Mensch weiss, wie die Sprecher
    überhaupt aussehen. Lasst uns stattdessen über
    das wirkliche Problem der Polizeigewalt in den USA
    reden, das die Debatte mit ausgelöst hat, und
    erstmal versuchen dagegen was zu tun."

    Das hat sogar schon eine dieser ach so geschmähten Zeichentrickserien thematisiert:

  • User 308348 schrieb am 29.06.2020, 22.24 Uhr:
    Dürfen die Simpsons eigentlich noch gelb sein?
  • Fernsehschauer schrieb am 29.06.2020, 21.08 Uhr:
    Nicht zu vergessen "Live PD" und was läuft stattdessen "Polizeieinsatz Alaska"... 
    Da merkt man schon wie lächerlich und heuchlerisch das ganze ist. 
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 29.06.2020, 20.30 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Die Rassismus-Debatte zieht jedoch noch weitere
    Kreise. Beinahe täglich gibt es momentan
    Meldungen darüber, dass Sender und
    Streamingdienste problematische Serien-Episoden
    aus ihrem Angebot nehmen. Zumeist handelt es sich
    hierbei um jene Folgen, in denen das sogenannte
    Blackfacing praktiziert wurde - also Szenen, in
    denen weiße Schauspieler mittels schwarzer
    Schminke in die Rollen schwarzer Figuren
    geschlüpft waren. So entfernten die
    Streamingdienste Netflix und hulu die
    "Community"-Folge "Fat Neil schlägt zurück",
    hulu zusätzlich auf Wunsch von Disney-ABC die
    "Golden Girls"-Episode "Gemischte Gefühle". In
    der Weihnachtsfolge von "The Office" aus dem Jahr
    2012 wurde die Blackface-Szene hingegen
    herausgeschnitten, während eine überarbeitete
    Fassung der Folge weiterhin verfügbar ist.
    Zuvor wurden bereits vier Episoden von "30 Rock"
    von diversen Plattformen entfernt (TV Wunschliste
    berichtete). Komplett aus dem Verkehr gezogen
    wurde außerdem die britische Comedy "Little
    Britain" (TV Wunschliste berichtete).

    Löschen finde ich da fast noch zu wenig. Man sollte das Ausgangsmaterial komplett vernichten und alle anklagen, die in irgendeiner Form an der Produktion und am Vertrieb dieser Serien beteiligt waren...

    ...oder man sagt "es geht um Zeichentrickfiguren, bei denen kein Mensch weiss, wie die Sprecher überhaupt aussehen. Lasst uns stattdessen über das wirkliche Problem der Polizeigewalt in den USA reden, das die Debatte mit ausgelöst hat, und erstmal versuchen dagegen was zu tun."
  • Blue7 schrieb am 29.06.2020, 19.40 Uhr:
    Einfach nur lächerlich

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