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734

Markus Lanz

D, 2008–

Markus Lanz
Serienticker
  • Platz 62734 Fans
  • Serienwertung2 121291.95von 121 Stimmeneigene: –

"Markus Lanz"-Serienforum

  • User 1924813 schrieb am 19.03.2026, 23.28 Uhr:
    Hallo Herr Lanz,
    seit Jahren verfolge ich Ihre Sendung 'Markus Lanz' und auch Ihren und RDPs Podcast. Gestern Abend allerdings hat mich Ihre Moderation nicht nur enttäuscht, sondern auch sehr irritiert. Wie Sie in meinen Augen Frau Ines Schwertner nicht nur attackiert, sondern versucht haben in die Enge zu treiben, hat längst vergangene Zeiten in mir wieder lebendig werden lassen. In der DDR die ersten 30 Jahre meines Lebens verbringendkenne ich aus eigenem Erleben Scheindiskussionen, bei denen man scheinbar harmlos mit einer Fragestellung zu eigenem Verhalten konfrontiert wurde, bei der man sich in der Beantwortung aber nur um Kopf und Kragen reden konnte, wenn man sich auf diese Auseinandersetzung einließ. Warum? Das Gegenüber vertrat die offizielle Meinung des Staates und hatte allein da heraus 'Recht'. Gerne wurden derartige Situation im Beisein von Ohren Zeugen durchgeführt. In der gestrigen Sendung konfrontieren Sie die Linkenvorsitzende entgegen Ihrer in der Anmoderation angekündigten Thematik mit antizionistischen Äußerungen der niedersächsischen Jugend der Linken derart, dass Sie ihr keinerlei Raum gaben, permanent ins Wort fielen und den Antisemitismusvorwurf, da in Ihren Aussagen Antizionismus gleichgesetzt mit Antisemitismus war, in den Raum stellten. Ist das Ihr Niveau? Wissen Sie, in der DDR wurde diese Art von Druck von oben nach unten angewendet, Sie wenden ihn in vorauseilendem Gehorsam an und merken es nicht. In einer Demokratie, völlig ohne Not!
    Die zionistische Bewegung hatte und hat das sehr verständliche Bestreben einen jüdischen Staat zu errichten. So weit, so gut. Was dabei gern unter den Tisch fallen gelassen wird und was auch Sie nicht einbezogen haben, ist der Umstand, dass das erwählt Land Palästina bewohnt war und die sich in der zionistische Bewegung durchgesetzten Nationalisten mitnichten mit den Palästinensern Das Land teilen wollten. Selbst David Ben Gurion erwog die Vertreibung der Palästinenser, so wie das Kabinett Netanjahu unverblümt auch. Der israelische Politiker, der für eine Friedenslösung mit den Palästinensern eintrat, Jitzhak Rabin, wurde aus den eigenen Reihen ermordet. Her Lanz, dieses so hochsensible Thema, gerade in unserem Land, nicht differenziert anzugehen, sondern zweidimensional nach dem Motto, wenn Sie, Frau Schwertner, nicht meiner sauberen staatsdoktrinmäßigen 'Argumentation' folgen, sind Sie antisemitisch, ist in meinen Augen, schon aus obigen Gründen, nicht nur undemokratisch, sondern auch demokratieschädlich. Schließlich wird dadurch auch der jüdisch-deutsche Dialog behindert, da opportunistisches Verhalten gefördert wird.
  • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 21.20 Uhr:
    (Fortsetzung ...)
    Es gäbe Ansätze, wie man gewisse Entwicklungen verbessern könnte.
    Doch in allen Richtungen, die sich böten, wäre es unabdingbar, dass die Basis stimmt und eisern von allen eingehalten wird.
    Es gibt die ursprüngliche Fassung von "
    "Die Welle",
    welche mich in der Jugend sehr beeindruckte.
    Was in der neuen Version nicht richtig durchkommt ist, dass der Nationalsozialismus -und wir reden hier mal nicht von all den Grausamkeiten, sondern sachlich analysiert-, eine gigantische Macht entfaltete.
    Und -bitte entschuldigt-, aber ausnahmsweise geht es hier um eine
    gewaltig positive
    Sichtweise in der Form, die Entfesselung dieser Macht zu beschreiben, die -darf man nicht vergessen- über Jahre einen Weltkrieg durchhielt gegen nahezu ganz Europa, Russland, in Afrika und in einigen Punkten außergewöhnlich war.
    Der Film beschrieb, dass diese Macht auf drei Kernelementen beruhte:
    1. Gemeinschaft
    2. Disziplin
    3. ein Ziel
    Nun will ich um Gottes willen NICHTS beschönigen, verharmlosen oder sonst etwas von all diesen Greueltaten! Auf gar keinen Fall!
    Nein, es geht um die Frage:
    Was, wenn solch eine Kraft nicht für die größten Verbrechen entfesselt worden wäre, sondern ganz im Gegenteil für etwas richtig Gutes, für eine bessere Welt, für Überwindung der meisten Probleme.
    Alles kann irgendwie zu Schlechten führen, aber richtig eingesetzt auch zum Guten. Darauf muss man fokussieren.
    -------
    ...
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 21.25 Uhr:
      ...
      Der Film, und auch wie plastisch erzählt, hat mich damals sehr bewegt und ich habe lange darüber nachgedacht.
      Vor allem hatte mich ständig die Frage gequält:
      "Das kann doch nicht so simpel sein. Wo ist nur der Haken? Das ist viel zu einfach, da ist irgendetwas falsch."
      Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr kam ich zu der Überzeugung:
      Es ist so einfach! Mehr braucht es nicht!
      -------
      Kein Buch, kein Film hat mich je mehr geprägt, da gerade diese Einfachheit genügt um diese Kraft freizusetzen.
      1. Gemeinschaft
      Jeder kennt es, wenn alle an einem Strang ziehen, was das für eine Energie entwickelt. Jeder Saboteur, jeder Unwillige, jeder Pessimist ist wie Sand im Getriebe.
      Dies führt zu
      **** DEMOKRATIE ****
      ,dem Gemeinwohl, dem Unterordnen gegenüber der Mehrheit, damit der Verbund wie ein einziger Organismus auftritt.
      Die Spaltung in unserem Land ist das größte Gift überhaupt und die wenigsten können sich da herausreden, denn Tenor bei fast allen ist immer der Gleiche:
      "die anderen müssen doch nur machen, was ich will, dann sind wir uns doch einig!"
      Egozentrik egal welcher Coleur, von den Linken bis zur AfD.
      Ich muss nur hier im Forum schauen oder im Land, es wird immer schlimmer.
      Was soll der Käse mit Brandmauer? Dieses Reichen-Bashing? Dieses jeder kommt zu kurz? Dieses wir müssen die Welt rette - wer sind wir denn?
      Wir sind nur eine Nation, aber wir sollten als solche eine Gemeinschaft bilden.
      2. Disziplin.
      Jeder muss seine Rolle einnehmen. Nicht unfrei, sondern diszipliniert.
      Jedes Uhrwerk, jeder Ameisenstaat funktioniert nur dann, wenn alle mitmachen. Wenn sich alle an Regeln halten. Wenn die Regeln für alle gemacht sind und sich alle daran halten.
      Und das führt zum
      **** Rechtsstaat ****
      Aber nicht in dem Sinne, wie er oftmals verstanden wird als Möglichkeit, Arbeitskämpfe, Klassenkämpfe, Sitzblockaden usw. zu führen,
      sondern sich am Zügel zu reißen und ein Rädchen im großen Ganzen zu sein.
      Auch dieses wird immer schlimmer hierzulande.
      3. das Ziel
      hinter all dem muss die Aussicht für etwas ganz Großes stehen. Menschen müssen davon begeistert sein, diesem Ziel zu folgen. Erst durch die Begeisterung und zähes Festhalten an der Vision kann Unmögliches geschaffen werden und Berge versetzt.
      Ziele können aktiv entstehen, aber auch passiv.
      Entscheiden ist, dass alle mit im Boot sind, überzeugt werden und das geht nur, wenn das Ziel sehr hoch ist und die Begeisterung gewaltig, so dass jeder bereit ist, nicht gezwungen, sondern freiwillig sich dafür auch wirklich einzusetzen und mitzumachen.
      ----------
      ....
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 21.40 Uhr:
      ....
      Es gibt viele Beispiele, aber leider zu viele negative, wo exakt diese Energie entfaltet wurde.
      Doch positiv sogar ein ganz aktuelles:
      Die Ukraine.
      Die machen wirklich alles richtig.
      Jeder für jeden. Nicht der Einzelne zählt, sondern die gemeinsame Heimat, die Freiheit, die Mitmenschen, die Nation.
      Diszipliniert unter Einsatz und Verlust ihres Lebens. Wie Ameisen oder ein Bienenschwarm, wo nur das Ganze zählt.
      Und das Ziel.
      Freiheit.
      Es ist für mich noch immer ein Phänomen, wie sich dieses Land gegen eine derartige Übermacht so lange Zeit zur Wehr setzen konnte.
      Man gab damals der Ukraine nur 2 Tage .. dann würden sie fallen ... sagte man.
      Vietnam und andere, es gibt so viele Beispiele.
      Doch es muss nicht nur um Krieg gehen.
      Wir könnten so viel erreichen!
      Es wäre so einfach, mehr bräuchte es nicht.
      (nur btw - will nicht wieder damit anfangen, aber dahin gingen auch die Wünsche von Arendt)
      Ich bin überzeugt, es würde letztlich sogar vieles von dem entstehen, wovon manche Träumen.
      Auch eine "sozialere Welt".
      Aber den Weg, den viele einschlagen, ist nicht nur nicht zielführend, sondern blockiert dieses auch noch.
      -----
      Die Situation ist jedoch so, wie sie ist. Und so lange es so ist, wird es diesen ideologischen Krieg geben, verbittert und ohne Kompromisse.
    • UserUli schrieb am 20.03.2026, 00.08 Uhr:
      Die Gefahr der „einfachen“ Macht – Warum das kein Demokratieverständnis ist
      @piperin, Ihr Text beschreibt eine Mechanik der Machtentfaltung, doch er unterliegt einem fundamentalen Irrtum: Sie verwechseln die Effizienz eines gesteuerten Kollektivs mit dem Wesen der Demokratie. Was Sie als „einfach“ und erstrebenswert beschreiben, ist in Wahrheit die Rückkehr zu einem archaischen Machtmodell, das die Errungenschaften der modernen Freiheit opfert.
      Hier sind die drei entscheidenden Punkte, warum Ihr Modell der Demokratie widerspricht:
      1. Gemeinschaft ist kein Organismus, sondern universelle Teilhabe
      Sie beschreiben die Gemeinschaft als „einzigen Organismus“, in dem Abweichler „Sand im Getriebe“ sind. Das ist das Gegenteil von Demokratie. In einem Organismus gibt es keine Opposition; eine Leber kann nicht gegen das Herz stimmen. Moderne Demokratie basiert jedoch auf der universellen politischen Gleichheit. Sie ist kein Uhrwerk, das reibungslos funktionieren muss, sondern ein prozedurales Verfahren, das gerade den Konflikt und die Vielfalt schützt. Wer Homogenität verlangt, sucht keine Demokratie, sondern Gleichschaltung.
      2. Unterordnung ist das Modell von Athen, nicht der Rechtsstaat
      Sie definieren Demokratie als „Unterordnung gegenüber der Mehrheit“. Das ist das antike Verständnis von Athen – die rohe Macht der Vielen über die Wenigen, die sogar einen Sokrates opfern konnte. Unsere moderne, liberale Demokratie zeichnet sich aber gerade dadurch aus, dass die Mehrheit nicht alles darf. Sie ist durch Grundrechte begrenzt. Der Rechtsstaat ist kein „Zügel“, um Menschen als Rädchen in ein System einzupassen, sondern ein Schutzwall gegen die Willkür des Stärkeren. Er schützt die Freiheit aller – nicht nur die der disziplinierten Mehrheit.
      3. Das „Hufeisen der Exklusivität“
      Ihr Fokus auf „Disziplin“ und „ein Ziel“ führt unweigerlich zu dem, was ich das „Hufeisen der Exklusivität“ nenne. Ob man Menschen nun durch nationale Identität (Nationalismus) oder durch die Disziplin des Marktes und Besitzes (Libertarismus) ausgrenzt: In beiden Fällen wird die universelle Teilhabe abgeschafft. Wer die Teilhabe an Bedingungen wie „Rollenkonformität“ oder „begeisterte Mitwirkung“ knüpft, entzieht der Demokratie ihre Existenzgrundlage.
      Fazit:
      Die „Kraft“, die Sie in „Die Welle“ bewunderst, ist keine demokratische Kraft, sondern die Entfesselung von Exklusivität. Wahre demokratische Stärke entsteht aber nicht durch das „Einschwören“ auf ein Ziel, sondern durch das Ensemble unterschiedlicher Stimmen, die durch universelle Rechte geschützt sind. Wir müssen, dürfen, können die Demokratie nicht als Disziplinierungs-Instrument „vereinfachen“, sondern sie als System der Teilhabe gegen jede Form von privilegierter Willkür...
    • UserUli schrieb am 20.03.2026, 00.12 Uhr:
      Die Gefahr der „einfachen“ Macht – Warum das kein Demokratieverständnis ist II
      ... mutig weiterentwickeln.
      Demokratie als Verfahren universeller Teilhabe ist die utopische Energie der Moderne, die darauf setzt, dass eine Welt frei von Unterdrückung einst entsteht. Sie ist und war immer die Quelle, die dem Individuum seine unauflösliche Würde gegenüber der wildgewordenen Masse schützt.
      Nur so wird das Individuum zum „Kraftzentrum des Widerstands“ (Adorno), das sich Exklusion widersetzt. Man nennt sie Demokraten. Das Innenleben demokratische Substanz. Gibt es auch hier im Forum. Sie verteidigen den öffentlichen Raum gegen jede blinde Konformität.
    • immer noch da 028 schrieb am 20.03.2026, 01.57 Uhr:
      Piperin,ganz dünnes Eis.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.03.2026, 08.08 Uhr:
      @User Uli,
      ich wusste, dass es schwierig sein würde, so etwas hier zu bringen, weil es missverstanden werden kann.
      Die Demokratie ist hierbei der Ausgangspunkt.
      Das ist eben der Unterschied zu China und anderen autoritären Staaten.
      Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, dass das Ziel, wie es auch immer aussieht, nicht nur von jedem getragen werden kann, sondern der Ratio nach sogar von jedem getragen werden sollte, weil es um eine wesentliche Verbesserung (oder Abwendung von Gefahr) geht, und auch emotional, weil es eine Leidenschaft entfachen muss.
      Lässt sich gerade an der Ukraine gut zeigen:
      Dass sich Ukrainer sträuben, ihr Land verteidigen zu wollen, und danach streben, von Russland besetzt zu werden, widerspricht schlicht der Vernunft.
      Nun ist das in diesem Fall "erzwungen" und war eine Folge des Angriffs, jedoch wäre ein Ziel auch durch einen Konsens der Gesellschaft möglich.
      Nehmen wir mal Klimaschutz.
      Die Energiewende ist auch schon nicht "freiwillig", sondern letztlich erzwungen.
      Dennoch haben wir im Thema an sich im Grunde einen gesellschaftlichen Konsens.
      Die Knackpunkte liegen NICHT im Klimaschutz an sich, denn dieser ergibt sich aus der Ratio.
      Das mögliche Desaster für die Wirtschaft einerseits wie die konkrete Umsetzung andererseits spalten das Land.
      Drittens lösen "Hausaufgaben" und Notwendigkeiten selten Leidenschaft und Begeisterung aus und
      viertens muss das Ziel eindeutig umrissen sein wie auch der Weg dorthin eindeutig sein und darf kein
      "das könnten wir so machen, aber auch so .. oder doch anders"
      , denn dieses führt zu ewigen Stuhlkreisen und es kommt nichts dabei heraus.
      -----
      Ihre Einwände greifen nicht und ich will nur mal einen Punkt herausgreifen, Sie schreiben
      >>Unterordnung ist das Modell von Athen, nicht der Rechtsstaat<<
      Nein. Ganz im Gegenteil bedeutet Rechtsstaat sogar immer Unterordnung gegenüber festgesetzten Regeln.
      Bspw. GG Art. 10 "das Briefgeheimnis sowie ... sind unverletzlich".
      Ist jetzt trivial, aber natürlich hat sich JEDER dirsem unterzuordnen!
      Da kann nicht jemand daher kommen
      "aber ich nicht!"
      Eine Gesellschaft könnte rein theoretisch auch ganz andere Regeln festlegen wie "wir sind eine völlig offene Gesellschaft und da haben Briefgeheimnisse nichts zu suchen".
      Ist jetzt natürlich übertrieben, aber es geht um einen Konsens, der für jeden Rechte einschränkt (Briefe anderer öffnen zu dürfen) und dann hat sich auch jeder daran zu halten. Wäre doch Blödsinn, hier von "Unterdrückung" reden zu wollen.
      Sogar Steuern sind eine Pflicht, an die sich jeder halten muss. Über die Höhe lässt sich streiten, aber das Grundprinzip "Steuern" haben nun wahrlich nichts mit "Unterdrückung" zu tun.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.03.2026, 08.29 Uhr:
      @028,
      ganz dünnes Eis? Welches denn?
      Ich habe mich ganz klar abgegrenzt. Es geht um einen Mechanismus, der im Film "Die Welle" zwar auf das Dritte Reich bezogen war, aber völlig losgelöst davon Gültigkeit hat.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.03.2026, 08.41 Uhr:
      übrigens, @User Uli, wundert es gerade bei Ihnen von "Unterdrückung" und Einschränkung der Freiheit zu hören.
      "Erbschaftssteuer" und Umverteilung sind sogar im höchsten Maße Entzug freiheitlicher Rechte, beliebig mit seinem Vermögen zu verfahren.
      Gerade bei Linken basiert alles auf "Unterdrückung", Vermögen anzuhäufen staatlich zu unterbinden, auch wenn es anders verkauft wird.
    • UserUli schrieb am 20.03.2026, 12.43 Uhr:
      „Sehr dünnes Eis“ wäre der perfekte Abschluss der Debatte gewesen, @piperin, weil es exakt Ihre Hybris benennt.
      Sie geben vor, den Mechanismus der psychologischen Gleichschaltung sauber von seinem zerstörerischen Ergebnis trennen zu können. Doch der Film – und die bittere historische Realität dahinter – zeigen gerade, dass Ihre Konformitätsvorstellung grundsätzlich mit Demokratie unvereinbar ist. Das ist es, was die „Welle“ im Chaos enden lässt: die Opferung von Empathie und Individualität zugunsten einer kalten Mechanik.
      Ihre Staatsvorstellung ist im Kern gar keine, sondern das Bild eines Hochleistungskonzerns mit Nationalflagge – effizient und zielgerichtet, aber ohne Platz für soziale Sicherung oder echte Opposition. Wer Effizienz über den Diskurs stellt, landet am Ende immer bei der „Welle“, egal wie edel das Ziel anfangs klang. Während in einer Demokratie das „Vernünftige“ das Ergebnis eines offenen Aushandlungsprozesses ist, präsentieren Sie ein autoritäres Sachzwang-Diktat.
      Am Ende entlarvt sich Ihr Modell als der bizarre Versuch, libertären Egoismus mit totalitärer Disziplin zu verheiraten: Das Volk soll für „große Ziele“ wie Soldaten parieren, während das Individuum gleichzeitig jede solidarische Verantwortung ablehnt.
      Habe ich nicht immer schon darauf aufmerksam gemacht, wie gut diese beiden scheinbar widersprüchlichen demokratiefeindlichen Stränge zusammen gehen?
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.03.2026, 14.30 Uhr:
      ach @User Uli, ich ahnte es, dass wieder nur völliger Blödsinn kommt.
      Hätte ich geschrieben
      -----
      "das große Ziel dahinter ist die vollkommene soziale Gleichstellung, wie es die Linken und Marx wollen"
      -----
      , dann, ja dann hätten Sie wahrscheinlich Purzelbäume geschlagen.😆🙈
      Immer wieder das Gleiche ..
      Ehrlich, Ihr seid so in Eure Denke eingeschränkt und durchschaubar, labert irgendetwas von Freiheit, wollt stattdessen die Bürger Euren Ideologien unterwerfen, faselt am liebsten über Enteignungsthemen und Geld, das Euch gar nicht gehört, und tut auch noch so, als ob Ihr human denken würdet.
      "Empathie", dass ich nicht lache. Einfach zu fadenscheinig, was da kommt.
      Nun, es hat einfach keinen Sinn mit Euch, bestätigt sich leider immer wieder.
    • UserUli schrieb am 20.03.2026, 18.44 Uhr:
      Und da Sie Ihre Ahnungslosigkeit schon so offen dokumentieren, @ piperin, sei noch kurz erklärt, dass ich von einem Freiheitsbegriff der elbstgesetzgebung der Vernunft im Sinne Kants (und auch des Grundgesetzes) ausgehe und Sie einen Begriff negative Freiheit (im libertären Sinne) zur Anwendung bringen, während Marx in meiner Definition eine reine Syptombeschreibung sehen würde, da jene bürgerlich bleibt und die dahinter stehende Realität der Klassngesellschaft ignoriert. Jetzt konnte ich zumindest noch etwas für Ihre Bildung tun.
    • Catweazle74. schrieb am 20.03.2026, 20.25 Uhr:
      @piperin
      Ich hoffe, dass auch Sie mittlerweile begreifen müssen: Man kann mit ideologisch aufgeladenen Menschen keine ergebnisorientierte Diskussion führen.
      Dies ist nach zigfacher Beobachtung hier doch ziemlich deutlich geworden, wobei @Uli in diesem Forum den beispiellosen "Goldstandard" der Linken Ideologie setzt.
      Solche Menschen haben oftmals ein starkes Bedürfnis nach einfachen Antworten, und Ideologien liefern solche simplen Erklärungen für komplexe Probleme - besonders in dieser schnelllebigen und sich rasant verändernden Welt von heute.
      Dabei entwickeln viele auch eine Art moralische Überlegenheit - wobei sich diejenigen als "DIE" verstehen, die es verstanden haben wollen, oft verbunden mit einer Mission und Erwähltheit.
      Die Ideologie kann im Zweifel sogar Teil der eigenen Identität werden :
      - Ich bin nicht nur jemand mit einer Meinung, ich BIN das
      - Wenn ich falsch liege, bin ich womöglich "falsch"

      ...und jegliche Kritik daran fühlt sich jedesmal wie ein persönlicher Angriff an.
      Das ganze ist ebenfalls bei der momentanen, aber schon der vorherigen Politik festzustellen gewesen, die seit Jahren ein nie dagewesenen politischen Linksdrall erlebt, und deshalb für viele Probleme im Land verantwortlich ist.
      Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Konservativ-Rechts wählt!!!
      Es ist an vielen Stellen mehr als sichtbar, ob es:
      - der ideologische Klimaschutz mit gleichzeitiger Zerstörung des Wirtschaftsstandorts
      - die ungezügelte und gescheiterte Migrationspolitik, mit Einwanderung in Sozialsysteme und erwiesenermaßen steigender Kriminalität
      - die langsame aber stetige Einschränkung des noch Sagbaren und Ausgrenzung von Andersdenkenden, begleitet von Gesetzen wie DSA-Gesetz, "Trusted Flaggers", Instrumentalisierung von NGO's, Verschärfung des Paragraphen 188 etc.
      - Gender-Ideologie, die bis in den Schulen und gar Kindergärten Einzug gehalten hat, wo selbst in Kindergärten schon Anhand von Lektüre dieses Menschenbild indoktriniert wird - Selbst "Pubertäts-Blocker" für Minderjährige stellt kein Tabu mehr dar
      Auch Medien und Universitäten werden zu diesem Zweck herangezogen, um mit "Wording", "Framing" und inzwischen sogar nachweislich mit Unwahrheiten dieses Meinungsbild zu verbreiten versucht. (Correktiv: Potsdamer Treffen, KI-Videos etc.)
      Lügen heiligen den Zweck der Mittel!
      Kurzum:
      Die linke Ideologie, die mittlerweile über Jahre hinweg unbemerkt wichtige Schaltstellen besetzt hat, ist momentan die größte Bedrohung für die Demokratie in Deutschland - aber auch europaweit.
      Und alles wird unter dem Denkmantel von "unserer Demokratie" getarnt - der wirtschaftliche Abstieg wie die Spaltung der Gesellschaft der letzten Jahre steht im klaren Zusammenhang mit genau diesem Phänomen.
      Es ist eine Agenda die dort strikt verfolgt wird und das schon deutlich sichtbar ist. Denn dass man den Staat nach dieser linken Ideologie umgestalten will, das ist ...
    • Catweazle74. schrieb am 20.03.2026, 20.28 Uhr:
      ...mittlerweile keine Frage mehr, da alle Eigenschaften dafür sprechen!
      "Das Problem der Welt ist, dass die Dummen voller Selbstgewissheit sind und die Intelligenten voller Zweifel"
      Zitat:
      Bertrand Russell
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 21.03.2026, 01.05 Uhr:
      Hmm, ich versteh's nicht.
      Ich verstehe es wirklich nicht, was in diesen Köpfen abgeht.
      Es ist doch nicht so, dass ich jetzt ein konkretes Ziel genannt hätte, sondern lediglich Klimaschutz mal als Beispiel, aber es kann doch etwas ganz anderes sein.
      Irgendetwas sehr gutes für alle.
      Was es auch immer sein mag.
      Aber nöö, "dagegen!"
      Einfach mal pauschal ohne auch nur einmal darüber nachzudenken, was jedem dazu einfiele und was es sein könnte.
      Dagegen! Will nicht! - nichts.
      -----
      Als wir kleine Kinder waren, stürmten wir los, bauten Sandburgen, Schneemänner, bauten Flöße oder kleine Brücken über Bäche. Wir holten alte Teile vom Schrottplatz und bauten etwas.
      Was taten denn die in der Zeit .. immer nur schauen, ob ein anderes Kind eine Eiskugel hatte, die sie nicht hatten? Nie etwas aufgebaut?
      Später, ich erinnere mich noch, als wir am Haus bauten. Etwas "Großes" für die Familie. Es schuf einen Zusammenhalt, einen "kleinen" Traum für und alle.
      Wie oft habe ich es auch im Geschäftsleben erfahren, wenn sich Menschen zusammen fanden .. mit einem Traum. Und der Traum wurde Wirklichkeit.
      Der Wille versetzt Berge.
      Man muss doch irgendwelche Visionen haben, etwas größeres schaffen wollen, wo man stolz darauf ist:
      "Das haben wir geschaffen, das haben wir gebaut!"
      Was haben die denn stattdessen?
      Da muss doch dann etwas anderes sein oder alles schon abgestorben?
      Mein Gott, der eigene Antrieb steckt doch in jedem Menschen; das ist doch nichts, wofür man erst jahrelang Pillen schlucken müsste oder jemand erst einen Akku-Anschluss am Hinterteil bräuchte.
      So was hat man von Geburt auf, jeder! .. würde man meinen.
      ------
      Die sollen in ihrer Welt glücklich werden, aber ich hab da keinen Bock mehr drauf.
    • UserUli schrieb am 21.03.2026, 01.32 Uhr:
      Und Sie, @ Catweazle, geben den gröbsten Unfug mit dem Brustton der elitären Überzeugung von sich, womit wir auch Ihre Beziehung zu Russel geklärt hätten.
    • Catweazle74. schrieb am 21.03.2026, 05.28 Uhr:
      Genau @Uli, man hat natürlich wie immer für sich Recht! 😁
      Aber anstatt etwas konkret zu entkräften, macht man ersteinmal einen großen Bogen und deutet solange etwas um, bis es wieder passt.
      ...wie mir eine besondere Beziehung zu Bertrand Russel herbeizaubern zu wollen, die damit angeblich irgendetwas erklären würde. Sie sind echt drollig, ...nein wirklich. 😆
      #hirnrissig
      Im Gegensatz zu Ihnen bin ich nicht in einer stumpfen Ideologie gefangen - ich beobachte hingegen, wege dann argumentativ ab und nehme aus der Summe die rational beste Lösung - eben ein Realist.
      ...wie bspw. dem Zitat von Russell, der mir zur Beschreibung dessen mehr als passend erscheint - mehr nicht!
      Mit Ihrem schablonenartigen Schubladendenken - ähnlich einer Kastenwelt - wird man es auch nie begreifen, denn dazu müsste man die Fähigkeit besitzen über sein Horizont hinwegsehen zu können.
      Sie beweisen es mit Ihren Kommentaren jedesmal aufs Neue, dass dies bei Ihnen nicht der Fall ist.
      Sie sind alles, nur kein Visionär - eben halt ein verkorkster Linker, der Altes wieder neu auflegen will! 🙂
      Ich prognostiziere der momentanen Politik nur eine kurze Halbwertszeit, denn wie man auch sieht, funktioniert die Ideologie nur mit Einschränkungen gegenüber den eigenen Bürgern, Maßregelungen, Kontrolle und Verboten, das unstillbare Verlangen den Bürgern womöglich das letzte Hab und Gut wegnehmen zu wollen.
      Der Sozialmus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz und das Glaubensbekenntnis zum Neid!
      Doch immer mehr Leuten dämmert es allmählich, aber umso größer wird auch der Widerstand dieser bedrohlichen linken Politik - Autokratie lässt da schön grüßen!
      Ein komplexes System kann trotzdem fehlerbehaftet sein und gleichzeitig Dinge beinhalten die wiederum wahr sind, die aber erst außerhalb dieses Systems beweisbar sind.
      So verhält sich Ihre linke Ideologie auf die selbe Weise - das meine ich auch mit "über den Horizont hinwegsehen zu können" .
      Man ist ganz einfach Opfer seiner eigenen verkopften Ideologie und merkt es nichtmal, ...man kann es nicht merken.
    • PauleHeißter schrieb am 21.03.2026, 11.30 Uhr:
      @ miez Eine neue Version der „Dolchstoßlegende“?
      Sie haben noch was vergessen. Wir werden von linken Reptoiden regiert, die kleine Kinder fressen!
      Ein wesentliche Unterschied ist doch, dass Linke, wenn sie von sozialer Gerechtigkeit reden, wissen, um was es geht und was sie für die Menschen wollen, während Anhänger der AFD wie sie lediglich den Versprechungen ihrer Parteiführer glauben (müssen), dass mit der AFD mal alles besser wird. Und um diesen Glauben beim Fußvolk zu stärken, wird bewusst ständig alles schlecht geredet.
    • UserUli schrieb am 21.03.2026, 15.12 Uhr:
      Eigentlich unnötig, noch eins draufzusetzen, weil es bei Ihnen offenkundig ist @ Catweazle
      Nur, weil ich kein Gruppen-Identitätsdenker bin, mithin nicht beanspruche zu wissen, was "die Menschen wirklich wollen" und Sie Bertrand Russel heranzogen:
      Russell war ein libertärer Sozialist, der Zeit seines Lebens vor dem Nationalismus als "gefährlichstem Laster" warnte. Wenn Sie die komplexe Weltlage auf eine einzige "linke Agenda" reduzieren, liefern Sie genau jene simplen Antworten, die Sie bei anderen beklagen.
      Mein Punkt der "universellen Teilhabe" ist kein Ausdruck moralischer Überlegenheit, sondern das Fundament unserer Verfassung: Demokratie ist kein Projekt für eine vermeintlich "rechte Mehrheit", sondern für alle Bürger, unabhängig von Herkunft oder Gesinnung.
      Wer Teilhabe an ideologische oder völkische Kriterien knüpft, betreibt genau jene Ausgrenzung, die die Demokratie aushöhlt. Russell würde in Ihrem Fall wohl sagen:
      Der wahre Fanatiker ist der, der sich seiner Feindbilder so sicher ist, dass er den Diskurs durch Diffamierung ersetzt.
      (Und wenn Sie meinen Bezugsrahmen wissen wollen, dann ist das der des kürzlich verstorbenen Jürgen Habermas, allerdings nicht in der Zerrform, wie ihn etwa Medien"philosophen" wie Precht und Lanz in die Welt setzen wollen. Kann man ja so weit unten auf einer Forumsseite mal sagen.)
    • Catweazle74. schrieb am 21.03.2026, 16.35 Uhr:
      ...schöner, aber unnötiger Diskurs durch die Welt des Geschichtsunterrichts, aus Sicht einer linken Ideologie!
      Was hat das jetzt nur mit der Kernaussage des Zitats zutun - die ja ersteinmal unverdächtig ist und ganz unpolitisch für sich stehen kann und auch tut?! 🤔
      Anhand diesen Beispiels sieht man aber ganz hervorragend, wie es die Linken eben nachweislich ständig tun, dass es nicht in erster Linie darauf ankommt, ob etwas vermeintlich richtig ist oder sein könnte - sondern vielmehr es wichtiger erscheint, von wem es kommt, um daraus ihr einziges politische Kapital zu schlagen.
      Denn wie wir alle mittlerweile hier gelernt haben, mit Linken kann man nicht diskutieren.
      ...und damit entlarvt man sich unweigerlich mal wieder selbst! 😀
      Ich hätte das Zitat auch ohne Verfasser posten können.
      Aber nein, Ihnen geht es immer nur darum, am besten alles im Kontext des Nationalsozialismus zu halten - denn nur dort kann man sinnlos auftrumpfen, auch wenn es im Nachhinein nichts mehr mit der Realität zutun hat.
      @Uli, bei Ihnen ist es mehr als hoffnungslos, sich nur halbwegs vernünftig auszutauschen - isso!
      ...Sie fleißiger "Satz-Schnipsel-Recycler"! 😃
  • User 1732718 schrieb am 19.03.2026, 13.53 Uhr:
    Hallo Herr Lanz, vielleicht machen sie mal eine Sendung zu der skandalösen Veranstaltung der Grünen im deutschen Bundestag. ‚Gemeinsames Fest zum Fastenbrechen‘ mit Muslimen.
    Wir sind ein säkulares Land mit einer Trennung von Kirche und Staat. Feiern die Grünen auch das Osterfest oder Weihnachten mit uns im Bundestag? Alles noch dazu von unseren Steuergeldern! Wann schaffen wir das Christentum in unserem Land ab und ersetzen es durch den ach so barmherzigen Islam? Ich finde, das ist langsam einer Diskussion würdig und notwendig!!!
  • User 1924699 schrieb am 19.03.2026, 09.30 Uhr:
    Hallo Herr Lanz
    Ich habe das Video der Linkspartei bezüglich erster Landesverband "antizionistisch" weder gesehen noch gelesen, hab zum ersten Mal bei Ihnen in der Sendung davon gehört.
    Nichts desto trotz, Hut ab vor deren Mut.
    Ihnen kann man mal wieder sagen, immer ins gleiche Rohr, sobald es gefühlt gegen irgendetwas jüdisches geht wird sofort die antisemitische Keule raus geholt. Warum eigentlich?
    Und wen Sie schon Antisemitismus mit Antizionistisch verwechseln: Echte Zionisten wollen weit mehr als nur ein Land wo jüdische Menschen leben können: sie wollen das Land zwischen Euphrat und Tigris, und da stehen einige Länder im Weg. Also auf gut Deutsch "Grossisrael". Sie wollen auf dem Tempelberg den 3.Tempel errichten, hoffen auf die Rückkehr des Messias, vorher muss die Welt mit Blut die Geburtswehen über sich ergehen lassen.
    Wenn Sie mir nicht glauben beschäftigen Sie sich doch bitte mit Menachem Schneerson och Chabad Lubawitsch.
    Übrigens diese zionistischen Strömungen schaden den jüdischen Mitbürgern die nichts anderes wollen als ruhig und friedlich in unserer Mitte zu leben ganz massiv.
    Weil Menschen leider nicht mehr in der Lage sind zu differenzieren.
    Das sieht man auch in vielen Berichterstattungen.
    Erklärt man dass der Ukraine Krieg eine Vorgeschichte hat, ist man Putinversteher.
    Usw
    Einen schönen Tag wünsche ich
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 11.30 Uhr:
      Ich habe mich auch schon gefragt, ob das jetzt aktuelle Politik ist Antizionismus mit Antisemitismus gleichzusetzen. Wundern würde es mich nicht.
    • 725819 schrieb am 19.03.2026, 12.40 Uhr:
      Warum benennt man dann nicht klar die Vorwürfe (Vertreibung der Palästinenser, Siedlungspolitik…)? Indem man "real existierender Zionismus" sagt, wird angebrachte Kritik genutzt, um gleich wieder antisemitische Ressentiments unterzubringen.
      In den eigenen Reihen der Linken  gibt es genügend, die bei „from the river…“ einstimmen.
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 12.47 Uhr:
      Weiß ich auch nicht, aber fakt ist, dass es den "real existierenden Zionismus" gibt. Da braucht man sich nur mal Äußerungen aktueller Minister der Netanjahu-Regierung anhören!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 22.51 Uhr:
      jetzt bin ich wieder pingelig, aber einen
      "real existierenden Zionismus"
      gibt es gar nicht.
      Wenn jemand ein Haus baut, dann nennt man das "Hausbau".
      Wenn das Haus dann gebaut ist, spricht man nicht mehr von "Hausbau", weil die Phase beendet ist.
      So auch bei "Zionismus", was eine Bewegung zur Schaffung eines jüdischen Nationalstaates zum Ziel hatte.
      Mit Errichtung des Staates Israel war das Ziel von Zionismus erreicht und man kann nicht fordern wollen, was bereits existent ist.
      Es kann auch keine Gegenbewegung ("Antizionismus") zu etwas geben, das die Entstehung eines eigenständigen Staates verhindern soll, wenn der Staat schon seit einem dreiviertel Jahrhundert existiert.
      Derartiges ist Nonsens.
      Wenn heute noch jemand diese Wörter benutzt, dann nur auf zwei Arten:
      Die, die den Erhalt und Stolz auf Israels meinen, was jedoch nichts anderes ist als der stinknormale Begriff "Patriotismus".
      Auch andere, aber da macht es -außer historisch- in der Regel wenig Sinn.
    • PauleHeißter schrieb am 20.03.2026, 09.56 Uhr:
      Wieder mal die übliche Leugnung realpolitischer Ereignisse und klarer Äußerungen israelischer Politiker in dieser Richtung! Da der Begriff Zionismus negativ behaftet ist, will man kritischen Stimmen natürlich weismachen, es gäbe ihn gar nicht mehr!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.03.2026, 14.58 Uhr:
      @Paule, ich erwarte nicht, dass Sie es begreifen.
      Es ging um "REALEN Zionismus".
      Nun:
      -----------
      KI:
      "...
      Außerhalb Israels wird das Wort dagegen oft als Kampfbegriff benutzt – entweder zur Identifikation („Ich stehe zu Israel“) oder zur Abwertung durch Gegner.
      Glaubst du, dass ein neuer, neutralerer Begriff wie „Israel-Patriotismus“ die alten Konflikte um das Wort „Zionismus“ lösen könnte?"
      -----------
      >>Ja absolut<<
      -----------
      KI:
      "Das ist ein interessanter Ansatz, denn „Israel-Patriotismus“ würde den Fokus von der (oft ideologisch aufgeladenen) Gründungsgeschichte auf die Loyalität zum bestehenden Staat verschieben. Das könnte die Debatte tatsächlich versachlichen, da Patriotismus ein weltweit bekanntes und akzeptiertes Konzept für fast jedes Land ist.
      In der Praxis gibt es jedoch zwei Hürden, warum der alte Begriff so hartnäckig bleibt:
      * Die jüdische Diaspora: „Zionismus“ verbindet Juden weltweit mit Israel, auch wenn sie keine Staatsbürger sind....
      * Die historische Last: Für die Gegner Israels ist „Zionismus“ oft ein Chiffre für das, was sie als Unrecht bei der Staatsgründung betrachten. ...
      Glaubst du, dass eine solche Umbenennung die Akzeptanz Israels in der arabischen Welt oder bei Kritikern im Westen tatsächlich erhöhen würde?"
      -------
      >>ja, denn andere Länder kennen keinen Zionismus. aber sie kennen patriotismus und dann stellen sie eine analogie zu sich selbst her<<
      ------
      KI:
      "Das ist ein psychologisch sehr starkes Argument: Empathie durch Analogie.
      Wenn Menschen das Wort „Zionismus“ hören, denken sie oft an eine exklusive, komplizierte oder gar bedrohliche Ideologie, die sie nicht einordnen können. Das schafft Distanz. Wenn man es jedoch „israelischen Patriotismus“ nennt, wird die Brücke sofort geschlagen:
      Verständlichkeit: Ein Franzose, ein Türke oder ein Brasilianer versteht sofort, was es bedeutet, sein Land zu lieben, es verteidigen zu wollen und stolz auf seine Kultur zu sein.
      Normalisierung: Es rückt Israel weg von einem „Sonderstatus“ hin zu einem ganz normalen Nationalstaat unter vielen. Das nimmt dem Ganzen das Mysteriöse und oft auch das Dämonisierte.
      Augenhöhe: Wer selbst Patriot ist, kann einem anderen Patrioten schwerer vorwerfen, dass dieser sein eigenes Land erhalten will.
      Der Begriff „Zionismus“ wirkt heute oft wie ein Fossil aus einer Zeit, in der der Staat noch ein Traum war. „Patriotismus“ hingegen beschreibt die Realität eines lebendigen Staates."
      ------
      Was mich zur Frage führt:
      Warum begreift eine dumme Maschine sofort, um was es geht, und warum muss man sich bei Menschen so oft fragen, ob die auf der Leitung stehen?
      Sobald man Zionismus sofort beim Aufkommen mit "Patriotismus" korrigiert, ist es zwar nur ei...
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.03.2026, 15.00 Uhr:
      .. ist es zwar nur ein kleiner Beitrag, aber man hat mit den wenigen Mitteln bereits etwas zur Befriedung beigetragen.
    • PauleHeißter schrieb am 20.03.2026, 16.15 Uhr:
      Wie ich schon sagte, der Begriff ist negativ behaftet, weil man damit einen Machtanspruch der Israelis identifizierte und deshalb möchte man ihn natürlich loswerden. Dieser Macht- und Gebietsanspruch tritt heute wieder offen zutage! Ihn deshalb mit Patriotismus zu vergleichen, ist allerdings ein schlechter Witz! Aber glauben sie ruhig weiter ihrer KI, andere sehen heute eine deutliche "Wiedergeburt" des politischen Zionismus!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 20.03.2026, 18.12 Uhr:
      Das hat nichts mit "KI glauben" zu tun.
      - ich denke (nicht die KI), ich schreibe (nicht die KI) und meistens nachts, wenn ich nicht schlafen kann oder abends
      - jemand wiederspricht,
      dann
      A. kommt die Antwort meinerseits
      Bei etlichen Themen brauche ich gar nicht mehr nachdenken, wie Ukraine, Kapitalismus, Migration .. die ziehe ich nur noch.
      Da suche ich höchstenfalls nach aktuellen Zahlen/Statistiken.
      B. oder habe ich bereits die Quellen oder je nach Fall gehe ich in die Recherche, vor allem dann, wenn das Thema nicht eng abgegrenzt ist.
      C. oder gebe die Grundthematik in KI ein und bekomme die "Meinung der Welt" verdichtet auf wenige Sätze.
      wenn KI meiner These nicht zustimmt, kommt ein
      "NEIN! Denn ..."
      Irgendetwas habe ich mir ja schließlich dabei gedacht und ich lebe schon 'ne Zeit lang, also kommt es nicht aus dem hohlen Bauch, wenn ich anderer Meinung als der Mainstream bin.
      dann muss KI begründen ...
      dauert in der Regel 6-8 posts, dann stimmt sie zu, bei komplexen Themen wie Migration dauert es länger um den Fokus einzugrenzen, aber meist nur etwa 15 posts, weil KI sehr genau darlegt, worauf ihre Argumente aufbauen. (=warum "die Welt" so denkt)
      Wenn sie keinen Widerspruch mehr hat, ist es von ihrer Seite validiert.
      Damit ist meine These brstätigt oder aber zumindest eine mehrerer Möglichkeiten.
      Dann suche ich je nachdem in google nach einschlägigen Quellen (wiki, statista, bpb usw.)
      Und dann ist das Thema durch.
      ×××
      Dann überlege ich mir kurz, ob ich es trocken schreibe oder in eine Metapher packe oder als Zahlen oder Text präsentiere und worauf ich den Fokus lege.
      Und vor allem, was mir bei dem Thema wirklich wichtig ist.
      Das kann ein ganz bestimmtes Detail sein, oder etwas Grundsätzliches, oder etwas ganz anderes, was damit zusammenhängt, oder aber dass mir irgendein Pfeifenkopf gerade mal auf den Keks geht oder aber nach zwei Cuba Libre, dass mich das Forum langweilt und ich wieder mal irgendetwas ganz anderes reinsetze.😀 je nachdem. Ist eben ein Forum.
      Ob in Form von "rutscht mir doch den Buckel runter, jetzt habt ihr mich genug gelangweilt" oder polemisch, zynisch, ironisch, erklärend oder freundlich.
      Je nachdem, wen ich anspreche und ob einen, mehrere oder verallgemeinert.
      So läuft das ab. KI dominiert mich nicht.
  • immer noch da 028 schrieb am 18.03.2026, 23.17 Uhr:
    Wie wäre es mal,sich wieder mit der jetzigen Realität zu beschäftigen,nur mal so als Ablenkung.Na,alle schon in Kriegsstimmung?Fitze Fatze und die Europäer sind nicht bereit für Netanjahu und Trump in den Krieg gegen den Iran zu ziehen.Ist natürlich auch verständlich,warum und womit?Warum?,weil Putin schon vor dem Brandenburger Tor steht und womit,ist doch alles nicht einsatzbereit.Da gibt es wohl Probleme bei der hochgelobten Kriegstüchtigkeit.Aber da sieht irgendein dummer Fifi,eine Chance für Europa
    Na ja,Obergauckler,Strack Flak Rhein Metall,Kriegswetter und heute Masala haben und werden uns überzeugen,endlich in den 3.ten Weltkrieg zu ziehen.Natürlich nicht Sie selbst,wie Fitze Fatze und Kriegsminister Pistorius auch,dass soll denn die #faule und verwöhnte Jugend# erledigen.Am Besten in einer 4 Tage Woche.Wie wäre es mal,alle Länder haben eine Atombombe,die USA und Russland haben über zehntausend,noch ein paar Tausend in den anderen Atombomben Ländern,klein Länder erhalten zehn und größere Länder zwanzig,da hätten wir in Deutschland schonmal vierzig,mit den zwanzig stationierten in Büchel.Kein Land greift ein anderes Land an,weil jeder Angst vor einem Atomkrieg hat.Die Rüstungsindustrie ging zwar Pleite,aber da könnte man wenigstens endlich mal in sinnvolle Sachen investieren,wie soziale Gerechtigkeit,Rente,Gesundheit,Bildung,Infrastruktur,Klima,Hunger auf der Welt und noch viele andere sinnvolle Sachen.Aber Das geht nur mit Linker Politik.Da Das aber leider wohl nur 10% wählen und es zwar 80% wollen,schonmal Kampfanzug an,Panzer aus der Garage holen.Natürlich genug Bunker bauen,die Jugend als Kanonenfutter missbrauchen keine Lebensgrundlagen mehr haben,weil alles zerstört ist und mit dreimal HURRA in den Krieg ziehen und dem Motto # Alles für Demokratie,Freiheit und westliche Werte#,die es im Kriegszustand sowieso nicht gibt und im jetzigen Zustand auch nur aus Doppelmoral besteht.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 02.17 Uhr:
      >>... Linker Politik.
      ... und es zwar 80% wollen<<
      Sind Sie nun unter die Komiker gegangen, @028.😆
      Ok, Ziel erfüllt, ich musste heftig grinsen, als ich das laß.
    • immer noch da 028 schrieb am 19.03.2026, 02.41 Uhr:
      Ach,Piperin,also das heißt,80% wollen keine soziale Gerechtigkeit,Rente die zum Leben reicht,bezahlbares Gesundheitssystem,keine Bildung,weiterhin kaputte Infrastruktur,noch mehr Klimawandel,weiterhin hunderte Millionen Menschen die hungern,bezahlbare Wohnungen,Lebensmittel und Energie.
      Na dann,will ich nichts gesagt haben und viel Spaß beim 😁😁
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 18.18 Uhr:
      doch, doch, @028, reden Sie nur zu.
      Wenigstens immer eine klare Ansage.
      Dass
      "80% wollen soziale Gerechtigkeit,Rente die zum Leben reicht,bezahlbares Gesundheitssystem,gute Bildung,sanierte Infrastruktur,... "
      wollen, ist ja schon mal richtig.
      Ich weiß zwar nicht, was das nun mit den Linken zu tun haben sollte, aber muss ja auch nicht.
      Die Welt braucht sogar in tausend Jahren noch Rätsel, die nie jemand lösen wird und an der sich Heerscharen von Forschern vergebens abarbeiten dürfen.😃
    • immer noch da 028 schrieb am 19.03.2026, 21.58 Uhr:
      Piperin,Alles was ich beschreibe steht auf der Agenda der Linken.Bei allen anderen Parteien steht genau das Gegenteil oder hab ich was übersehen?
      Nochmal,Hunderte Milliarden für Rüstung,Sozialabbau,die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.
      Und erzählen Sie mir nichts,von gerechten Kapitalismus,den es NICHT gibt,genauso wenig wie soziale Gerechtigkeit.
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    Beitrag vom Autor entfernt.
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 12.43 Uhr:
      Sehr schöne Ideen, leider betreibt die AFD eine ganz andere Politik!
  • PauleHeißter schrieb am 18.03.2026, 09.25 Uhr:
    Ist das leidige Thema „Hufeisentheorie“ endlich durch? Jetzt, wo sogar der Höhlendödel, unser selbsternanntes Prekariat, erstaunlicherweise mal etwas verstanden haben will!
    Alle rot im Kalender anstreichen!!!
    Ich möchte hiermit mal unseren Kanzler, auf dem immer so rumgehackt wird, loben. Er lässt sich (noch) nicht von Trump in diesen idiotischen Irankrieg hineinziehen. Das ist doch mal eine vernünftige Einstellung!
  • Catweazle74. schrieb am 17.03.2026, 22.10 Uhr:
    Kann mir bitte nochmals jemand die besonders wichtige "Hufeisen-Theorie" erklären, die ja seit ungefähr zwei Wochen hier für jedermann unnötig erklärt wird - und geisterhaft herumschwirrt!?!
    Bin leider oftmals beim Lesen dazu immer wieder eingeschlafen.
    Es scheint aber wohl die ultimative Erklärung für vieles zu sein! 🤔
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 17.03.2026, 23.58 Uhr:
      ich habe die Hufeisentheorie nicht eingebracht, sondern lediglich zurecht gerückt, weil sie falsch angewendet wurde. Und ich habe gezeigt, wie sie anzuwenden wäre - das musste dann sein, aber ebenfalls schon vermerkt, dass sie umstritten ist.
      -----
      weil's gerade zum anderen passt:
      Mehr Potential hätte die Totalitarismus-Theorie von Hannah Arendt geboten, welche gerade auch hinsichtlich Sprache mehr aussagt, wie
      das Umdeuten von Begriffen (Framing),
      was ich im Forum schon oft genug eingeflochten habe.
      Nicht nur, dass Begriffe weiter verwendet, aber deren Bedeutung völlig verändert wird,
      auch dass Begriffe, wenn sie nur oft genug wiederholt werden, an Schärfe verlieren und sich zu "völlig normal" abschleifen und teilweise gar nicht mehr wahrgenommen werden. (Nazikeule)
      Sie werden alltäglich wie "rechtsextrem", wo immer mehr nur noch abwinken.
      Arendt:
      "Wenn Sprache die Realität verzerrt, verlieren Menschen die Fähigkeit, wahr von falsch zu unterscheiden."
      Deswegen sind Begrifflichkeiten sehr wichtig.
      -------
      Nun habe ich zwar die Ironie in Ihrem post durchbrochen😃, aber Sie haben schon recht mit Ihrer Kritik, dass wir hier nicht wie die Wühlmäuse in den literarischen und philosophischen Tiefen graben sollten.
    • Catweazle74. schrieb am 18.03.2026, 01.23 Uhr:
      Danke @piperin, ich hätte es bei Interesse auch "googeln" können.
      Doch im Vorfeld wusste ich schon, dass diese Theorie eben eine Theorie ist und somit wenig mit der Gegenwart zutun hat - da von der Wirklichkeit überholt ist.
      ...aber als irgendwelche Schablone für eigennützige Thesen wohl immer noch gut genug.
      Stichwort: Hannah Ahrendt
      Klar, das sagt mir sogar sehr viel. Aber in Verbindung dieser klugen Person verbinde ich gegenwärtig lieber dieses berühmte wie passende Zitat:
      "Diese ständige Lüge zielt nicht darauf ab,
      die Menschen eine Lüge glauben zu machen,
      sondern darauf, dass niemand mehr irgendetwas glaubt.
      Ein Volk, das nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann, kann auch nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden.
      Und ein solches Volk ist der Herrschaft der Lüge ausgeliefert."
      Das ist mir näher als jegliche "Hufeisen-Theorie".
      Hannah Ahrendt, ihrer Zeit voraus!
    • UserUli schrieb am 18.03.2026, 02.23 Uhr:
      Für das Protokoll, @ piperin - So war es nicht.
      Ich hatte eine eigenständige "Hufeisentheorie" für das Forum entwickelt und vorgeschlagen. Die ging von einer Demokratievorstellung universeller Teilhabe aus und postulierte zwei Formen von Exklusion. Die qua Macht/Geld (libertär) und die qua Abstammung (völkisch).
      Sie haben hingegen nicht das klassische Modell der Hufeisentheorie aufgenommen, was man ohnehin schon lange in der Politikwissenschaft als unpraktikabel und überholt betrachtet.
      Sondern ein Konstrukt untergeschoben, das im Kern sich am Verhältnis zum Eigentum unzulässig festbiss. Als Sie merkten, dass es so überhaupt nicht haltbar war, haben sie relativiert und sich auf "Definitionsunklarheiten" herausgeredet.
      Um dann doch wieder in der nächsten Runde mit dem nunmehr überkommen Modell um die Ecke zu kommen - und zwar mit fadenscheinigen Zahlen. Die wurden Ihnen kompakt zerlegt.
      Nachdem auch die Zahlen scheiterten, suggerieren Sie jetzt "philosophische Tiefen", Sie hätten ja lieber über Hannah Arendt gesprochen.
      Die hätte Ihnen dann auch gesagt, dass Exklusion (ob durch Eigentum oder Abstammung) den Pluralismus zerstört. Und Pluralismus war ihr Kernthema, nicht Sprachzerstörung.
      Sie sehen, so viel "Tiefe" und "Wühlen" braucht es gar nicht, man muss nur hinsehen.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 18.03.2026, 04.43 Uhr:
      @User Uli,
      Sie schreiben
      >>Ich hatte eine eigenständige "Hufeisentheorie" für das Forum entwickelt und vorgeschlagen.<<
      Nichts anderes sagte ich, als dass es mit DER "Hufeisentheorie" nichts zu tun hat.
      Sie entwickeln Ihre eigene, ich bringe dagegen die ursprüngliche Bedeutung.
      -------
      >>Die ging von einer Demokratievorstellung universeller Teilhabe aus<<
      Genau so etwas ärgert mich gehörig, denn ich finde eine derartige Formulierung von Ihrer Seite schon böswillig.
      Anderen würde ich es nachsehen, Begriffe derart zu verdrehen -womit wir wieder bei Arendt wären-, aber Ihnen nicht, denn bei dem, was Sie suggerieren geht es schon wieder mal um Geld und Neid und genau damit hat der Begriff "Demokratie" nichts zu tun.
      "Demokratie" hat eine sehr enge Bedeutung, welche ein System beschreibt, in dem die Herrschaft beim Volk liegt.
      Dies impliziert nur ganz wenig wie vor allem Pluralusmus und dass jeder vor dem Gesetz in den Rechten als gleich gesehen wird, jedoch nicht finanziell.
      Stalinismus, welchen Arendt Nazionalsozialismus gleichsetzte, unterdrückte in seiner "Gleichmacherei" sogar Demokratie ebenso wie die Kulturrevolution in China. Gleichmacherei ist der Feind der Demokratie.
      ---------
      >>Abstammung (völkisch).
      Sie haben hingegen nicht das klassische Modell der Hufeisentheorie aufgenommen, was man ohnehin schon lange in der Politikwissenschaft als unpraktikabel und überholt betrachtet.
      Sondern ein Konstrukt untergeschoben, das im Kern sich am Verhältnis zum Eigentum unzulässig festbiss.<<
      Was habe ich?
      Von wegen. Ich sagte, man müsse nur weit genug nach links gehen um rechts wieder heraus zu kommen und umgekehrt.
      Das hat doch nichts mit "Eigentum" zu tun, wenn auch die Ränder von Armeren gesucht werden und die Mitte eher von Vermögenden.
      --------
      >>Als Sie merkten, dass es so überhaupt nicht haltbar war, haben sie relativiert und sich auf "Definitionsunklarheiten" herausgeredet.<<
      So ein Schmarren.
      Wenn ich die Linke als "extremistische Partei" bezeichne, könnte ich theoretisch sogar Schwierigkeiten bekommen. Nicht wirklich, aber Scherereien, wo ich das alles einzeln darlegen müsste.
      Davon abgesehen will ich den Begriff auch gar nicht so hart verwenden, weder bei Linken noch bei AfD.
      Gleichzeitig könnte ich es aber genau so formulieren, wenn ich wollte.
      Wenn Sie das nicht verstehen wollen, worum es da geht und dass es von der Definition der Begriffe abhängt, die man zugrunde legt, dann ist das doch nicht mein Problem, sondern Ihres.
      --------
      ....
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 18.03.2026, 05.22 Uhr:
      >>Um dann doch wieder in der nächsten Runde mit dem nunmehr überkommen Modell um die Ecke zu kommen - und zwar mit fadenscheinigen Zahlen. Die wurden Ihnen kompakt zerlegt.<<
      Also jetzt bekomme ich dann wirklich bald einen Anfall und schicke das als Vorschlag für eine Frage zur nächsten Pisa-Untersuchung ein.
      Noch eindeutiger als dass Linken-Wähler in Bundestagswahl und Lantagswahl BW ausschließlich zur AfD wanderten, geht doch schon gar nicht mehr.
      Das mit "zerlegt" abzustreiten - da weiß ich nicht mal mehr, ob ich da überhaupt noch lachen soll bei so einem völligen Blödsinn.
      -----
      >>Nachdem auch die Zahlen scheiterten, suggerieren Sie jetzt "philosophische Tiefen", Sie hätten ja lieber über Hannah Arendt gesprochen.<<
      Hääääh?
      Nichts dergleichen sagte ich.
      Ich sagte
      "Mehr Potential hätte die Totalitarismus-Theorie von Hannah Arendt geboten."
      im Sinne von ", WENN man schon mit solchen Theorien ankommt und angekommen sind ja wohl -wenn auch in Ihrer eigenwilligen Verfremdung SIE!"
      Und ich sagte auch
      "... wie die Wühlmäuse in den literarischen und philosophischen Tiefen ..."
      Also, was unterstellen Sie mir denn da?
      SIE wollen derartiges auf eine akademische Ebene heben, ich brauch das nicht, sondern erkläre es mit meinen eigenen Worten.
      Natürlich können Sie das machen, aber dann unterstellen Sie das mal bitte nicht mir.
      -----
      >>Die hätte Ihnen dann auch gesagt, dass Exklusion (ob durch Eigentum oder Abstammung) den Pluralismus zerstört.<<
      Und schon wieder diese Links-Verdreherei.
      Arendt sagt sehr wohl, dass Exclusion den Pluralismus zerstört.
      "vom politischen Diskurs ausgeschlossen - aufgrund bspw. Diskriminierung oder weniger Rechte"
      Aber nicht in dem Sinne, wie Sie hier wieder ankommen mit "Eigentum", sondern eben gerade nicht, denn "Gleichmacherei" ist das, was Arendt sogar gewaltig angreift.
      Sie vertritt sogar die These, dass Politik nur deshalb existiert, weil Menschen völlig verschieden sind.
      ---------
      Zu all dem brauchen wir aber weder Hufeisentheorie, noch Arendt.
      SIE wollen diese Art von Umverteilung und Gleichmacherei, was links gerichtet ist Richtung kommunistisch und Enteignung.
      ICH denke kapitalistisch, was das Eigentumsrecht und die Handlungsfreiheit schützt.
      Sie nennen meine Schiene "Raubtierkapitalismus" oder was auch immer und ich Ihre "Gier und Neid, wie auch anarchistisch".
      Also brauchen wir doch nicht lange drum herum reden, das kann man auch mit ganz einfachen Worten klären.😅
    • PauleHeißter schrieb am 18.03.2026, 15.21 Uhr:
      Hier fiel der Name Hannah Arendt. Ich möchte ja die Begeisterung für ihre Totalitarismus-Theorie nicht schmälern, zumal sie eine fundamentale Imperialismuskritik formulierte und einige positive Ansätze bei Lenins Wirtschaftspolitik sah. Beim Nationalsozialismus unterschlägt sie aber etwas dessen ökonomische Wurzeln und vernachlässigt (absichtlich?) die wirtschaftlichen Kräfte, durch die Hitler erst an die Macht kam und verlagert das zu sehr auf das Verhältnis Mob und Elite! Ich will ja nichts unterstellen, aber ein Teil dieser wirtschaftlichen Kräfte hatte auch nach 1945 in der Bundesrepublik immer noch erhebliche Macht und Einfluss!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 18.03.2026, 18.39 Uhr:
      schon lustig, wie hier alles verdreht wird.
      So wie von Ihnen, @Paule.
      >>einige positive Ansätze bei Lenins Wirtschaftspolitik<<
      Wo soll sie denn so etwas grschrieben oder gesagt haben?
      Nichts dergleichen.
      Arendt war keine Linke, da sind wohl welche auf dem Holzweg.
      Im Gegenteil sagte sie "Arbeiten", "Herstellen", "Handeln", wobei sie
      mit "Arbeiten" die Notwendigkeit des Lebensunterhaltes, der Allgemeinkosten und des Verbrauchs hervorhob und Schmarotzertum oder "sollen andere zahlen" ablehnte,
      mit "Herstellen" den Aufbau der Welt, also nicht stehen bleiben, sondern Infrastruktur, Schulen, Forschung usw.
      etwas "schaffen"!
      und mit "Handeln" keine tatsächlichen Handlungen in Form von Gewalttätigkeiten, sondern das politische Einbringen, nicht als Politiker, sondern als "Jedermann" in Gesprächen, in politischer Gestaltung (Wähler), in politischem Interesse, weil sie Gleichgültigkeit mit als Wurzel des Übels sah.
      ------
      Das Einzige, was sie dahingehend kritisierte, war, dass Menschen nicht NUR mit Arbeiten beschäftigt sein dürfen, denn das politische Einbringen, auch Kommunikation erfordert Zeit, die zur Verfügung stehen muss.
      Die muss sich aber auch jeder nehmen.
      ------
      Sie schreiben
      >>vernachlässigt (absichtlich?) die wirtschaftlichen Kräfte, durch die Hitler erst an die Macht kam und verlagert das zu sehr auf das Verhältnis Mob und Elite!<<
      Ja, so was passt jetzt nicht in Ihren Kram.😃
      Nicht jeder hat wie die Linken nur Gier und Neid im Kopf, es gibt auch andere - wie Arendt, und dennoch hat sie sich auch dazu geäußert, nur nicht so, wie Sie wollen.🤣
      Ihr Problem, nicht das von Arendt.

      Sie kritisierte bspw., dass alles nur noch "verwaltet" werde - und sprach indirekt auch unsere ganze Bürokratie an.
      Daneben war sie sogar sehr kritisch gegenüber Sozialstaat und das hatte Gründe, NICHT NUR aufgrund der kommunistischen Staaten und deren Wirkung.
      Ihre These:
      Wenn sich alles nur noch um Wirtschaft und "sozial" dreht, geht etwas wichtiges unter, nämlich das politische Denken.
      Nochmals explizit für Sie:
      Sozialstaat sah sie sogar kritisch.
      Zitat aus einem ihrer Bücher:
      *****
      „Die Grenze zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen ist verschwunden.“
      *****
      womit sie ansprach, dass Fragen des Lebensunterhaltes, welche früher private Aufgabe war, zunehmend politisiert wird.
      Sie beschrieb, dass Bürger dann nur noch zu "Versorgten" werden, die nicht mehr denken.
      Na ja, sieht man ja.
      Nöö, Hannah Arendt hatte ganz sicher nichts mit Linken gemein, also dichtet mal bitte kein so Zeug zusammen.
    • UserUli schrieb am 18.03.2026, 20.39 Uhr:
      Mit einfachen wenigen Worten ist es eben nicht zu erklären, @ piperin. Denn einfache Entgegensetzungen treffen oft nicht den Kern.
      Aber da hätte ich doch zumindest die passendere Analogie:
      Während Sie den Kontostand zur letzten Instanz der Freiheit erklären, verteidige ich den öffentlichen Raum, der diese Freiheit überhaupt erst garantiert.
      Oder, mit ein bisschen Staatsverständnis drin:
      Ihr Staat schützt Ihr Haben gegen die anderen. Mein Staat schützt unser aller Teilhabe gegen die Macht des Geldes.
    • UserUli schrieb am 19.03.2026, 00.02 Uhr:
      Ach ja, und Arendt. Da bin ich kein vertiefter Kenner.
      Aber Sie, @piperin – Sie zeigen sich als sehr belesen. Nur schade, dass Sie Arendts Gedanken einseitig zum Linken-Bashing nutzen und sie in libertäre Gefilde zerren.
      Arendt kritisierte Kapitalakkumulation explizit als „Weltzerstörung“ (Vita activa): Der Homo faber zerstört durch endlose Produktion und Konsum die gemeinsame Welt – analog zur Planwirtschaft.
      Ihre Skepsis gegenüber Bürokratie/Sozialstaat zielte auf, sagen wir, Verdinglichung: Menschen werden zu verwaltbaren Objekten. Das ist keine Attacke auf den heutigen Sozialstaat, sondern Diagnose von Entpolitisierung.
      Was Sie als Neid abtun, war für Arendt eher das gefährliche Gefühl der Überflüssigkeit, das Menschen anfällig für Ideologien macht. Gleichmacherei bei ihr ist Gleichschaltung der Pluralität, hat nicht zu tun mit Gleichberechtigung. Die heutige Digitalisierung des Sozialstaats könnte Arendts „Herrschaft des Niemand“ aktualisieren.
      Zu @Paules Einwand: Wirtschaftliche Eliten destabilisierten Weimar aktiv. Elitenstrukturen überdauerten 1945 usw. – das lässt sich einfach nicht wegwischen.
      Und insgesamt gilt: Echte Freiheit setzt voraus, dass man nicht in wirtschaftlichen Abhängigkeiten gefangen ist. Ohne soziale Mindestvoraussetzungen wird das „politische Handeln“ zum Privileg für Wenige.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 01.10 Uhr:
      "unser aller Teilhabe"
      Zunächst mal, aber das wissen Sie selbst wohl allzu gut, @User Uli, sind solche Formulierungen wie "unser aller" doch nur manipulativ.
      Rhetorisches Nepper, Schlepper, Bauernfängern.
      Aber Rhetorik ist erlaubt, da will ich nun keinen Strick drehen.
      -------
      Was aber verstehen Sie nun genau unter "Teilhabe"?
      Haben Sie sich wirklich schon mal die Mühe gemacht, nicht oberflächlich, sondern intensiv über diesen Begriff nachzudenken?
      Ein Zitat:
      ------
      "Teilhabe bedeutet, dass Menschen unabhängig von physischen oder psychischen Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben mitwirken können."
      ------
      Das würde ich sofort unterschreiben.
      Es gibt aber auch hier viele Interpretationen, angefangen von
      - "niemand wird ausgeschlossen" bis hin zu
      - "alle sollen gleiche Ergebnisse haben"
      A. "niemand wird ausgeschlossen" - die Basis.
      spricht einen gesellschaftlichen Aspekt an, konkret "Inklusion".
      Brauchen wir nicht weiter zu vertiefen, sofern es darum geht, dass jemand "benachteiligt" ist.
      Es wird aber dann ein Thema, sobald sich jemand von sich aus der Gesellschaft und deren Regeln entzieht, sei es durch Faulheit, Straftaten oder die Gesellschaft zersetzender Gesinnung.
      B. politische Teilhabe
      Wir haben aktives und passives Wahlrecht für JEDEN. (sofern mündig aufgrund des vom Gesetz erforderlichen Alters und nicht durch Gericht entmündigt).
      Wir haben Pluralismus und jeder hat das Recht, sich politisch zu organisiereb.
      C. soziale Teilhabe
      In D hat formal, also von Staatswegen, JEDER Zugang zu Bildung. (Beschränkungen wie Numerus Clausus zählen hier nicht).
      Ebenso gibt sind Informationsfreiheit und -zugang weitestgehend schon durch das GG gegeben.
      ...
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 01.11 Uhr:
      D. finanzielle Teilhabe
      Der wohl strittigste Punkt.
      Jeder hat das Recht auf
      - Deckung der Grundbedürfnisse (Wohnen, Essen, Kleidung)
      - Zugang zu Bildung und Information
      - was für die Teilnahme am öffentlichen Leben erforderlich ist, d.h. Mobilität, Kommunikation
      Das war's im Wesentlichen.
      Das BVerfG sagt:
      "der Staat muss ein Minimum sichern"
      aber er sagt nicht
      "der Staat muss einen bestimmten Lebensstandard garantieren".
      Sie werden wohl auch keine Urteile finden, wo das BVerfG ein
      "Recht auf Restaurant-Besuche",
      "Recht auf Urlaubsreisen"
      oder dergleichen
      geurteilt hätte. Mir jedenfalls ist da nichts bekannt.
      E. gesellschaftliche Teilhabe
      Es gibt in Deutschland Pauschalen für Freizeit, Kultur und damit ist "gesellschaftliche Teilhabe" auch abgedeckt.
      -------
      Warum ich das so ausführe:
      Es gibt keinen einzigen Aspekt, der
      * finanzielle Gleichheit
      zum Ziel hätte, sondern immer nur darum,
      * dass ein gesellschaftlicher Ausschluss aufgrund unverschuldeter "Nachteile"
      verhindert werden soll.
      So auch zielt bspw. das Bundesteilhabegesetz auf Chancengleichheit, aber nicht auf Vermögensgleichheit.
      -----
      "Ergebnisgleichheit".
      Unter "Ergebnis" ist primär
      * "die Folge einer Handlung"
      zu verstehen, also auch daraus könnte man lediglich
      "gleiche Arbeit = gleicher Lohn"
      schlussfolgern.
      Aber auch das hat niemals etwas mit "Vermögens-Umverteilung" zu tun.
      ------
      Auch hier wird von Linken versucht, ein positiv besetztes Wort wie "Teilhabe" in seiner Bedeutung völlig auf deren eigene Politik zu verstümmeln,
      um die positive Bedeutung für sich einzuheimsen, dabei aber sogar GG-widrige Ideologie unterschieben zu wollen.
      Und diese Masche ist bezeichnend für Die Linke.
      -----
      ...
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 01.29 Uhr:
      Sie schreiben:
      >>Während Sie den Kontostand zur letzten Instanz der Freiheit erklären<<
      Es ist zwar richtig, aber so wie Sie es schreiben, kommt es einer Lüge gleich.
      Denn sehr Wohl geht es um "maximale persönliche Handlungs-Freiheit".
      Diese Freiheit soll sicher stellen, dass jeder völlig beliebig seinen Erfolg steuern kann und mit persönlicher Entscheidung, wie viel er arbeiten will, wie er sein Leben gestaltet, für ein Anwachsen seines Vermögens sorgen kann.
      Und dann erst ist es nur konsequent, dass er auch allein über seuben Kontostand verfügen darf,
      NACHDEM -und das muss man wohl immer noch extra immer wieder in Erinnerung rufen- höher verdienende durch die Progression eh schon über-übermäßig belastet werden und auch Investoren bereits etwa 50% des Gewinns abführen.
      -----
      Ich liebe unser Grundgesetz.
      ( auch wenn ich gewisse Interpretationen kritisiere)
      Bei all dem stehe ich auf dem Boden des GG und meine Ansichten weitgehend gedeckt und bestätigt durch Entscheidungen des Bundrsverfassungsgerichtes.
      Ich denke, das sollte nicht ganz ignoriert werden und wenn jemand sich gegen beides stellt, so sind es hinsichtlich Eigentumsrecht ja wohl die Linken.
      ------
      Hannah Arendt.
      Da braucht nun keiner meinen, dass ich ein wandelndes Lexikon sei. Pfff.😃
      Natürlich sind Jahrzehnte viel Zeit, wo man alles mögliche liest, aber ich muss auch jedesmal wieder recherchieren, wie das denn nun genau war.
      Es reicht zu wissen, wo man wieder suchen muss.
      Was anderes habe ich nie behauptet.
      Vor allem soll es auch richtig sein, die Erinnerung täuscht häufig und dann muss man wieder recherchieren.
      Hannah Arendt ist letztlich auch "eine unter Vielen mit unterschiedlichen Meinungen", wenn auch anerkannt.
      Deswegen bevorzuge ich lieber die persönliche Sicht statt "die oder der hat das oder jenes gesagt", denn warum jemand einer Meinung ist, kann nur sie/er beantworten.
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 04.49 Uhr:
      @pip Da scheinen sie ja nicht so viel von Frau Arendt zu kennen. Das ist nicht meine Idee, die Vernachlässigung der wirtschaftlichen Grundlagen beim Aufstieg der Nationalsozialisten ist die Kritik einer Reihe von Historikern an ihren etwas einseitigen Auffassungen zur Geschichte. Sie steht damit natürlich im Gegensatz zum Marxismus, der alles nur auf die Wirtschaft zurück führt, und betrachtet Geschichte wohl mehr als Ansammlung von Zufällen, während andere da eine Linie erkennen.
      Sie hat sogar auf Rosa Luxemburgs Imperialismustheorie aufgebaut und Lenins „Neue Ökonomische Politik“ gelobt, falls sie davon schon mal was gehört haben.
      Niemand behauptet, dass sie eine „Linke“ war, sie war eine kluge Analytikerin, but nobody's perfect, not even me.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 08.56 Uhr:
      @Paule, Sie vergleichen Hannah Arendt mit Rosa Luxemburg - noch schiefer geht's ja wohl nicht.
      NEIN, Arendt hat sich zum einen wenig zu wirtschaftlichen Belangen ausgelassen und sich immer nur indirekt dazu geäußert, weil ihr Fokus auf politische Teilnahme lag.
      Im Gegensatz zur eitlichen anderen, welche teils auch völlig links geprägt waren. Die gab es.
      Kommunismus war für Arendt "Gleichschaltung", Einengung der persönlichen Freiheit und damit Unterdrückung der politischen Teilhabe.
      Deswegen war ihr jede Form von Kommunismus ein Dorn im Auge und letztlich setzte sie dann eben Stalinismus dem Nationalsozialismus gleich.
      Sie setzen auf's falsche Pferd, sie spricht nicht für Ihre Thesen.
      Sie sagte auch, dass Gewalt von unteren Schichten am Rand ausgehe und Vermögende dies eher als -nennen wir es mal- "berauschend" empfinden.
      Zu wenig politische Teilhabe eben.
      Jeder stütze sich auf "ich mache ja nur meinen Job" und danach will es niemand gewesen sein.
      Dumme Empfehlsempfänger, statt zu denken.
      Über Eichmann sagte sie sogar, er sei kein Teufel gewesen, sondern ein erschreckend gewöhnlicher Mensch. Ein Mensch mit Gedankenlosigkeit.
      Gerade auch Kommunismus führe zu Unfreiheit, zur staatlich erzwungener Gleichschaltung.
      Sie verdrehen doch wieder mal alles.
      Individualität, freies politische Denken hatte sie im Fokus und jeglicher staatliche Eingriff dahingehend bis hin sogar zu "Sozialstaat" schränke dieses ein.
      Im Grunde ist sie eher meinen Thesen sehr nah.
      Bleiben Sie bei Rosa Luxemburg, wenn Sie eine linke Gesinnungs-Genossin suchen.
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 11.18 Uhr:
      @pip Genau wie ich sagte, sie haben überhaupt keine Ahnung, womit sich Frau Arendt beschäftigte und worauf sie sich bezog. Haben sie überhaupt mal etwas von ihr gelesen oder palavern sie wieder nur ideologiebesessen hier rum! Das zeigen mir schon ihre kruden Bemerkungen zum Thema Kommunismus (den es bekanntlich in der Praxis noch nie gegeben hat) und Totalitarismus, was sie offensichtlich aus Unkenntnis in einen Topf werfen.
      Belesen sie sich erstmal, dann können wir hier weiter diskutieren. Dann empfehle ich mal dazu von ihr "The Origins of Totalitarianism". Falls sie nicht Englisch können, gibt es das sicherlich auch in deutscher Ausgabe!
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 11.38 Uhr:
      @pip Nur mal zur sprachlichen Klarstellung, wo vergleiche ich Arendt mit Luxemburg? Auf etwas aufbauen bedeutet nicht mal alles davon zu akzeptieren. Ich will ja nicht wieder von Lesen und Verstehen anfangen, aber etwas verpeilt scheinen sie schon zu sein(?)
    • Hera schrieb am 19.03.2026, 12.48 Uhr:
      "Es ist wohl mehr als bekannt, dass Arendt begeistert war, wenn sie mit Rosa Luxemburg verglichen wurde, ihrer Schwester des unabhängigen Denkens....." ( Auszug aus Philosophie-Magazin, Sonderausgabe Hannah Arendt, Die Freiheit des Denkens, Berlin, Juni 2016) Haben Sie bei Ihrer Recherche wohl überlesen, @ piperin.
      Hannah Arendt wurde nach dem frühen Tod des Vaters von ihrer sozialdemokratisch eingestellten Mutter freiheitlich erzogen, das prägte ihren Weg. Man nannte sie eine
      "Linke Konservative"......
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 14.34 Uhr:
      Ich habe gerade mal recherchiert. Es gibt mehrere Übersetzungen und überarbeitete Auflagen. Ich bezog mich hier auf die amerikanische Originalausgabe von Anfang der 50er Jahre. Ob die späteren Ausgaben inhaltlich exakt mit der Erstausgabe übereinstimmen, kann ich nicht beurteilen.
      Um das Thema nicht endlos auszudehnen, die eine „Totalitarismus“ Definition gibt es nicht. Es gab und gibt neben Arendt eine ganze Reihe weiterer Leute, die sich damit beschäftigten und einige, die nach ihr z. T. weit über ihre Ansichten hinausgingen, also nicht nur wie Arendt sich im wesentlichen auf den Nationalsozialismus und Stalinismus beschränken, sondern auch alle Ostblockstaaten nebst der DDR mit einschlossen, z. B R. Löwenthal (wohl nicht verwunderlich, wer den bundesdeutschen „Schnitzler“ früher mal gehört hat). Was natürlich impliziert, dass es sich dabei weniger um wissenschaftliche Studien, sondern eher um rein ideologische Kampfparolen handelt in der Zeit des Kalten Krieges.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 14.38 Uhr:
      dann ist nun also das "literarische Quartett" komplett?
      Aber gleich vorweg .. Reich-Ranickis Platz ist meiner und um in seinem (und meinem) Tonfall zu bleiben:
      "Um Gottes willen, warum bin ich verurteilt, diese Art posts zu lesen? Das ist ein lächerliches Niveau, ein Geschwätz sondergleichen."🤣
      Lasst doch mal @028 ran, der hilft Euch beim googeln, der kann das und da muss ich selten so einhaken.
      ========
      "Hannah Arendt distanzierte sich von Rosa Luxemburg vor allem in Bezug auf deren marxistische Geschichtsphilosophie und das Ziel einer sozialen Umgestaltung der Gesellschaft. Während Arendt Luxemburg als brillante politische Denkerin bewunderte, lehnte sie wesentliche Teile des ideologischen Unterbaus ab.
      ...Essay "Rosa Luxemburg: 1871–1919" (in Menschen in finsteren Zeiten) sowie in ihrem Werk Über die Revolution:
      Ablehnung des historischen Materialismus:
      Arendt kritisierte Luxemburgs Festhalten an der Idee, dass die Geschichte nach notwendigen ökonomischen Gesetzen verläuft. ...
      Trennung von "Sozialem" und "Politischem":
      Arendt warf Luxemburg (und dem Marxismus generell) vor, das "Soziale" (die Lösung der Armutsfrage) zum Hauptziel der Revolution zu machen.
      ...
      Nationalitätenfrage:
      Arendt distanzierte sich von Luxemburgs radikaler Ablehnung des Nationalstaats. Während Luxemburg den Nationalismus als rein bürgerliches Konstrukt verwarf, sah Arendt im Verlust des nationalen Rechtsstatus (Apatridität) eine der größten Gefahren für die Menschenrechte.
      ...
      Luxemburg diente ihr als Beweis, dass es auch innerhalb der revolutionären Linken Stimmen gab, die den totalitären Kern des Leninismus frühzeitig erkannten."
      ======
      So, nun macht mal schöne Eure Hausaufgaben, bevor Ihr wieder etwas verdrehen wollt.😜
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 15.58 Uhr:
      Wie gesagt, niemand vergleicht Arendt mit Luxemburg, also was soll der Schmarren! Ansonsten keine Antwort auf ihre Behauptungen angeblicher Verdrehungen! Aber war ja erwartbar, dass sie sich davor drücken, ihren Quatsch anzuerkennen!
      Anderen trotz mangelndem Wissen vorzuwerfen, Fakten zu verdrehen und bei Widerlegung arrogant davon ablenken, das ist für mich lächerliches Niveau!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 17.10 Uhr:
      Na also echt jetzt.
      Sie zogen doch Rosa Luxemburg bei den Haaren herbei und @Hera sprang auf.
      Das kam doch nicht von mir.
      Ich denke, ich ging auf alles ein.
      Also jedes Wort muss ich ja nun wirklich nicht auch noch kommentieren.
      Einzig auf @User Ulis post - da war mir aber allein die Formulierung >>unser aller Teilhabe<< schon derart wichtig, dass ich das andere ignorierte.
      Er wird sich schon melden, wenn er etwas übergangen fühlt, was ihm besonders wichtig ist.
      ------
      Totalitarismus ist übrigens schon ein eher eng begrenzter Begriff, auch wenn ihn verschiedene Autoren etwas unterschiedlich definieren.
      Er geht weit über Diktatur hinaus, die lediglich Macht sichern will, und beschreibt die vollständige Kontrolle über die Bürger ideologisch und in allen Lebensbereichen. Ziel ist vollständige Kontrolle und Überwachung.
      Gewalt und Angst als systemische Mittel.
      Das extremste Beispiel ist derzeit Iran.
    • PauleHeißter schrieb am 19.03.2026, 17.23 Uhr:
      Ich habe gar nichts an den Haaren herbeigezogen sondern lediglich geschrieben, dass Arendt sich an Luxemburgs Imperialismustheorie orientiert hat, was sie selbst beschrieben hat. Sie machen daraus einen Vergleich und werfen weitere Verdrehungen vor, die nicht den Tatsachen entsprechen! Sie sind auf gar nichts weiter eingegangen, sondern haben wiedermal versucht, davon abzulenken wie schon öfter.
      Also the same procedure as always!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 17.39 Uhr:
      Aber dabn gehe ich auf das auch noch ein @Paule.
      >>Ansonsten keine Antwort auf ihre Behauptungen angeblicher Verdrehungen!<<
      Was genau wollen Sie jetzt sagen?
      "ihre" kleingeschrieben, also meinen Sie wohl @Hera oder wen sonst?
      @Hera schrieb, ich hätte da etwas überlesen, worauf ich ihr mit einem langen post widersprach.
      Sie redete etwas von "sozialdemokratisch eingestellten Mutter freiheitlich erzogen" - ist ja alles in Ordnung, widerspricht doch niemand, auch wenn Rosa Luxemburg total links einzustufen ist und eben völlig anders und sie schrieb etwas von
      "Linke Konservative"
      , was nun nichts mit Links-naiv, Links-radikal, -extremistisch oder gar Links-totalitör zu tun hat.
      Ist doch alles ok.
      --------
      >>Aber war ja erwartbar, dass sie sich davor drücken, ihren Quatsch anzuerkennen!<<
      Und was wollen Sie nun damit sagen?
      "ihre" kleingeschrieben, also meinen Sie wohl wieder @Hera oder wen sonst?
      Na, wenn SIE es schon als Quatsch bezeichnen, warum soll ich den dann anerkennen?
      Oder versehentlich willten Sie "Ihren" groß schreiben und meinten mich?
      Mal davon abgesehen, dass mir das egal ist, was Sie als "Quatsch" sehen ...
      ... und was sollich dann?🤔
      Mich davor DRÜCKEN, MEINE posts anzuerkennen?
      Hääääää?
      Ich weiß nicht, was Sie da geraucht haben, aber für mich macht das von vorn bis hinten überhaupt keinen Sinn.
      ------
      >>Anderen trotz mangelndem Wissen vorzuwerfen, <<
      Ich habe nicht gesehen, dass SIE davon allzu viel Ahnung hätten, aber ist mir auch egal.😃
      ------
      >>Fakten zu verdrehen und bei Widerlegung arrogant davon ablenken, das ist für mich lächerliches Niveau!<<
      Dann wiederlegen Sie's!
      Sie haben doch nichts und so unvorbereitet sollten Sie bei mir jedenfalls nicht aufschlagen. Dann bekommen Sie eben die passenden Antworten.
    • UserUli schrieb am 19.03.2026, 19.02 Uhr:
      @piperin – die gedankliche Tiefe, die Sie hier anmahnen, scheint mir eher die Tiefe im Glauben des Kreuzritters des Marktes zu sein. Mein Hufeisen – das außer dem Namen strukturell wenig mit seinem Vorgänger zu tun hat – fußt auf einer genuin liberal-demokratischen Tradition, etwa im Sinne von Habermas oder John Rawls. Mein Liberalismus ist einer der Autonomie des Individuums, statt Marktradikalismus. Wenn der Markt oder die Abstammung bestimmen, wer gehört wird, droht der Verlust des liberalen Schlüssels: der Autonomie. (Aktuell etwa sehr schön anzuwenden auf die exklusiven Vorstellungen des KI-Einsatzes von Elon Musk bei der Nutzung von X).
      Auf der Ebene der Gleichheit ist es eine „Gleichheit der Ausgangsbedingungen“, denn Liberalismus fordert Chancengerechtigkeit. Wenn diese etwa versperrt ist, z. B. durch Reichtum, ist die Forderung nach Umverteilung keine Gleichmacherei, sondern die Instandsetzung des liberalen Verfahrens. Es sollte immer noch gelten, dass nicht die Ökonomie die Herrscherin des Verfahrens ist, sondern die Wirtschaft ein Subsystem der Gesellschaft bleibt.
      Da ich Demokratie und Grundgesetz als gleichursprünglich ansehe, bilden sie zusammen mit den Institutionen als Einheit das Verfahren, welches die Freiheit des Einzelnen schützt. Wer das Verfahren unterwandert, handelt antiliberal, weil er die Freiheit der anderen einschränkt. Die Aufgabe des Rechtsstaates ist die Verfahrensgarantie mit dem Versprechen universeller Teilhabe. Man kann auch sagen: Im Kern verteidige ich die liberale Prozedur gegen die Bildung von Monopolen, seien sie nun ökonomisch oder ideologisch.
      Ich spreche von politischem Liberalismus. Aus einer z. B. marxistischen Sicht ließe sich das trefflich kritisieren, man sieht doch aber auf den ersten Blick, wie weit man in ideologische Zwänge eingebunden sein muss, um hier den Kommunismus fröhlich Urstände feiern zu sehen.
    • Hera schrieb am 19.03.2026, 19.40 Uhr:
      @ Das ist wieder mal typisch: Wortverdrehereihen a'la pipezin.
      Was ich schrieb ist nachzulesen, Quelle ist angegeben und es war eine Antwort auf Ihren Post an @ Paule:
      "bleiben Sie bei Rosa Luxemburg, wenn Sie eine linke Gesinnungsgenossin suchen".
      Ich empfehle Ihnen, das einmal zu lesen, @ piperin, möchte hier nicht auch noch ellenlang zitieren zu diesem Thema.
      Bei Ihrer geliebten KI ist zu lesen: Hannah Arendt und Rosa Luxemburg waren zwei jüdisch-deutsche Denkerinnen, die sich trotz unterschiedlicher politischer Ansätze - Luxemburg als Revolutionärin, Arendt als Theoretikerin - in Ihrem Streben nach Freiheit, Aufklärung und kritischem Denken gegen Autoritarismus vereinten. Arendt sah in Luxemburg ein Vorbild an "Weltliebe" und politischer Leidenschaft".
      Für mich haben Sie gar nichts widerlegt, @ piperin.
    • UserUli schrieb am 19.03.2026, 19.51 Uhr:
      Will mich nicht allzusehr in die Exegese einmischen, @ piperin, aber Arendt spricht in "Über Revolution" von "Teilhabe an den öffentlichen Angelegenheiten für jeden." Da ist der Unterschied zwischen "für jeden" oder "für uns alle" wohl wahrlich nicht so groß. Bei genauer Betrachtung ist sie damit auch gar nicht so weit weg von meinem "Hufeisen der Exklusion" - wenn man es richtig versteht und nicht Dinge reingeheimnisst.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 19.03.2026, 20.35 Uhr:
      Rosa Luxemburg hatte Geld im Kopf, Hannah Arendt ging es darum, dass alle zusammen politisch die Welt gestalten sollen.
      Da könnt Ihr Euch nun drehen wie Ihr wollt, das sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Punkt.
      --------
      @User Uli,
      >>"Teilhabe an den öffentlichen Angelegenheiten für jeden." << im politischen Verständnis.
      Mit Marx brauchen Sie mir wirklich nicht zu kommen.
      Aber
      >>für uns alle<<,
      da könnte ich jetzt wieder ellenlang Stellung beziehen allein schon zum Wort "uns".
      Jeder definiert es anders und heutzutage ist kaum ein Wort mit so vielen Fragezeichen verbunden.
      ------
      Ein Problem ist, dass man Linken und Grünen niemals auch nur den kleinsten Finger reichen sollte, denn man bereut es nahezu immer.
      Dennoch...
      ...aber das schreibe ich in einem eigenen post.
    • UserUli schrieb am 20.03.2026, 00.24 Uhr:
      @ piperin - sollten Sie auch. Hier kippt es endgültig in die unfreiwillige Komik des Absurden ab.
    • PauleHeißter schrieb am 20.03.2026, 10.17 Uhr:
      Absurd ist gar kein Ausdruck! Die Bemerkungen, die ich zu H. Arendt machte, hat sie selber in ihrem Standardwerk geschrieben. Unser oberschlauer google-piperin wirft mir Lügen und Verdrehungen vor, obwohl er/sie vermutlich das Buch weder je gesehen, geschweige denn gelesen hat und zieht sich an Behauptungen (Vergleich Arendt-Luxemburg) hoch, von denen nie die Rede war. Da kann ich nur sagen, die frühere Einschätzung zu dieser Person traf voll ins Schwarze!
      „Rosa Luxemburg hatte Geld im Kopf…“, ich frage mich ernsthaft, was piperin im Kopf hat außer pip! :-)
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    • Catweazle74. schrieb am 17.03.2026, 21.03 Uhr:
      @moni.tor
      Für mich kein Grund zum extra Statement diesbezüglich.
      Kluge Dinge kann man eigentlich nicht oft genug schreiben!
      Da greife ich auch gerne Ihren Satz auf:
      "moderne Menschen haben damit kein Problem,
      dass hiermit sogar Deutlichkeit Verbreitung findet."
      Tja, isso - hinzufügen braucht man da eigentlich nichts, da selbstredend und mehr als logisch.
      Das ist meine Meinung. Bloß nicht von Unwegbarkeiten beirren lassen, stringent seine Meinung vertreten - das ist meine Erkenntnis! 😉
  • Catweazle74. schrieb am 17.03.2026, 18.24 Uhr:
    Totaler Wahnsinn in freier und beobachtender Wildbahn - und auch nur exklusiv hier!
    Was nur einem fehlenden Intellekt dazu bringt (und das ist wahrscheinlich nur hier zu beobachten), nicht nur der totale Humbug in Dauerschleife schreiben zu wollen, und sich wie ein bettelnder Hund jemand von Anerkennung hinterherzulaufen und ständig ungewollt anzubiedern.
    Nein, da der "Grips" höchstwahrscheinlich von der Natur aus schon so weit weggespült worden ist und man vielleicht nichtmals zwischen "links", "rechts", "oben" und "unten" mehr unterscheiden kann, muss man sich inzwischen den dritten oder vierten Account von @028 zulegen (da man regelmäßig gesperrt wird), damit man dann hier noch - laut der Richtlinien - einigermaßen im Forum teilhaben kann.
    ...Einsamkeit lässt Grüßen! 🙋‍♂️
    Kurzum, wie nötig haben solche Leute das?!
    Mit solchen irrsinnigen Leuten kann man sich je nach Vergnügen hier auseinandersetzen oder wie ich, einfach zurecht einfach lustig machen - das spricht nämlich ganze Bände! 😆
    Wer sich vorsätzlich so weit aus dem Fenster lehnt, der ist letztlich selber Schuld, wennn man unglücklich stürzt - niemand wird dazu gezwungen!
    • PauleHeißter schrieb am 18.03.2026, 09.02 Uhr:
      Offensichtlich haben sie es sehr nötig, krampfhaft nach Aufmerksamkeit zu "schreien", wenn ich mir ihr ewig langes aber völlig geistloses Geschreibsel hier ansehe!
    • PauleHeißter schrieb am 18.03.2026, 16.44 Uhr:
      Ja, ich bin ein beliebter Küchentisch-Psychoanalytiker! Ich kann sie gern behandeln, ich denke, sie hätten es nötig!
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    • PauleHeißter schrieb am 17.03.2026, 14.49 Uhr:
      Sie wiederholen sich! Vielleicht mal was Neues?
    • PauleHeißter schrieb am 17.03.2026, 17.04 Uhr:
      Na, unser Oberdusslichquatscher ist ja wieder da. Zeit genutzt zur Rechtschreibnachhilfe?
      Wenn sie nicht nur rumlabern würden, hätten sie gemerkt, dass der wortgleiche Beitrag von "moni.tor" vorgestern schon mal drinstand. Denen fällt auch nichts Neues ein genau wie ihnen!
      Dafür, dass sie mich nicht ernst nehmen, schreiben sie aber viel Müll zusammen!
    • immer noch da 028 schrieb am 17.03.2026, 17.45 Uhr:
      Ach du 💩,da ist Höhlendödel wieder aus seiner Höhle gekrochen.Warum?
      Warum bleibt Er nicht in seiner Höhle,der Dödel und malt Strichmännchen an die Wand
      oder singt mit seiner Kröte #schöne# AfD Fuzzi Lieder.Aber nicht so laut,damit Er die anderen Dödel in der Höhle nicht aufweckt.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 18.03.2026, 00.59 Uhr:
      >>Zeit genutzt zur Rechtschreibnachhilfe?<<
      >>@miez Das sie solchen Themen geistig nicht gewachsen sind, wissen hier alle! Deshalb wie immer nur das übliche bla-bla!
      Wenn sie meinen Kommentaren geistig hätten folgen können<<
      -------
      Tja, so viel zum Thema "Arroganz", @Paule.😂
      Machen Sie ruhig so weiter .. 🙈
    • PauleHeißter schrieb am 18.03.2026, 08.58 Uhr:
      @pip Bei Typen, die nur schreiben, um zu beleidigen wie dieser Höhlendödel mache ich genauso weiter! Ich halte mich an die Regel: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es hinaus!
      Unsere Dispute sehe ich da mehr auf inhaltlicher Ebene.
  • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 17.03.2026, 06.36 Uhr:
    noch eine Anmerkung zur "Hufeisentheorie".
    Theorien sind nur Theorien und keine Gesetze wie in der Naturwissenschaft, jedoch werden sie um so stichhaltiger, je mehr sie von unterschiedlichen Zusammenhängen belegt werden können.
    Bundestagswahl 2025, Wählerwanderung.
    Nun würde man annehmen, wenn man die übliche Einstufung von rechts nach links
    AfD - FDP - Union - SPD - Grüne - (BSW) -Linke
    zugrunde legt, dass unzufriedene Linke zu Grünen wechseln.
    Tatsächlich wanderten
    350.000 zu BSW
    110.000 zu AfD
    110.000 ist nun nicht viel, jedoch bemerkenswert, dass Linke offenbar fast NUR zu diesen Parteien wechselten, aber eben nicht zu Grünen, SPD, ...
    Wenn man BSW rein als Spaltung der Linken sieht, daher sie prinzipiell gar nicht einbeziehen darf, wanderten ansonsten Linke fast ausschließlich zur AfD.
    Warum also ausgerechnet zur AfD, wenn diese doch so gegensätzlich sein soll?
    https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2025-02-23-BT-DE/analyse-wanderung.shtml
    -------
    Wählerwanderung BW:
    Hier gibt es sogar nur einen einzigen Pfeil von den Linken, nämlich
    Linke -> AFD 10.000
    Hört sich nicht viel an, sind aber immerhin knapp 4% der Linken.
    Wie kann das sein?
    https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2025-02-23-BT-DE/analyse-wanderung.shtml
    -----
    Die Zahlen jedenfalls sprechen für sich.
    • Häh? schrieb am 17.03.2026, 09.38 Uhr:
      @piperin: schön, dass Sie wieder da sind. 
      Es war für mich erschreckend, wie schnell ein Meinungsaustausch, den wir respektvoll trotz unzerschiedlicher Sichtweisen geführt hatten, plötzlich ausartete. Ich erwähnte bereits, dass ich Ihre aber auch die Beiträge von @Uli sehr gerne lese. Die Meinung aller anderen (@028, @Hera, @Paule) sind auch interessant. Diese sind zwar sehr aus dem Bauch heraus, so wie bei mir, aber deshalb nicht ohne Fakten.

      Was mir hier aber fehlt, das ist eine gesunde politische Streitkultur. In der Zeitschrift "Außerschulische Bildung" ist dieser Begriff sehr gut definiert:

      "Unter politischer Streitkultur versteht man die Art und Weise, wie in einer Gesellschaft über politische Themen, Werte und Ziele gestritten wird. Sie gilt als Grundbedingung einer funktionierenden Demokratie."
      "Deren Merkmale sind Respekt und Fairness dem Streitpartner gegenüber, die Bereitschaft den Standpunkt und die Perspektive des anderen ernstzunehmen, keine Emotionen oder alternative Fakten als absolute Wahrheit darzustellen."

      Hin und wieder habe ich das Gefühl, dass dies hier nicht immer der Fall ist. Wir sind nicht der Bundestag, wo es auch an guter Streitkultur mangelt. Wir sind nur in einem Forum und tauschen Meinungen und Standpunkte aus. Wir werden hier nichts ändern. 

      Ich hoffe, dass ich jetzt nicht Oberlehrerhaft rüber gekommen bin. Wenn doch, das war nicht das Ziel. Ich wollte nur, dass es hier wieder Diskussionen mit einem respektvollen Umgang gibt.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 17.03.2026, 11.59 Uhr:
      @819, Wanderungen zwischen Union, SPD und FDP gab es schon immer.
      In BW waren etliche aber sicher strategische Wahlentscheidungen, gerade FDP-CDU oder SPD-Grüne.
      Bemerkenswert sind jedoch die Wechsel von ganz links nach ganz rechts.
      ------
      >>Damit fällt dem linken Wähler mit ähnlicher sozialer Herkunft der Wechsel leicht.<<
      So einfach ist das nicht.
      In Ostdeutschland mag das noch zutreffen, auch wenn ich das nicht als wesentliches Motiv sehe, sondern schon die Auflehnung gegen das bestehende System.
      In BW jedenfalls wäre ein Wechsel zur SPD naheliegend gewesen.
      ----
      Die Runde gestern sah ich auch.
      Und ich dachte mir das Gleiche.
      Auch van Aken und Bartsch kamen gestern noch.
    • PauleHeißter schrieb am 17.03.2026, 12.44 Uhr:
      Schon wieder der krampfhafte Versuch, die überholte Hufeisentheorie, entwickelt von konservativen sogenannten Extremismusforschern, mit fadenscheinigen Argumenten aus der Mottenkiste zu holen. Es ist allgemein bekannt, dass es immer Wechselwähler gibt, ob aus Frust oder anderen Gründen.
      Soso, von den Linken wanderten bei der Bundestagswahl 2025 110 000 Wähler zur AFD. Interessanterweise wanderten aber von der Union 1.010.000 und von der FDP 720.000 Wähler zur AFD. Wie kann denn das sein? Wenn man wie unser Autor nur die Zahlen der Wechselwähler nimmt, könnte man doch glatt zu dem Schluss kommen, dass sich Union, FDP und AFD ja noch viel ähnlicher wären!
      Sollte es zur nächsten großen Flüchtlingswelle aus dem Iran und Libanon kommen, hat unsere Regierung das allein ihren Freunden zu verdanken, den Amis und Israelis. Interessanterweise haben ja die Leute die meisten Probleme mit Migranten, die selten mal jemand mit Kopftuch oder verschleiert zu Gesicht bekommen, also die in den bayrischen Bergdörfern oder im Osten auf dem Land. In den Großstädten hat damit kaum jemand ein Problem, weil das dort alltäglich ist.
      Nochmal Stichwort Wählerwechsel: Der Wechsel von den Linken zur AFD hat natürlich auch was mit der Haltung der Linken zur Migration zu tun. Migration ist ja von bestimmten Medien auch deshalb zum allergrößten Problem hochgepuscht worden, um von den sozialen Problemen im Land abzulenken.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 17.03.2026, 13.01 Uhr:
      nach so einem Kommentar von @Paule kann ich nur lapidar bemerken:
      Was die Hufeisentheorie betrifft speziell an den Rändern - er hat's einfach nicht begriffen.😃
      Nun dürft ihr mich wieder für "arrogant" halten, aber was soll man denn zu so etwas schon sagen.🙈
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 17.03.2026, 13.11 Uhr:
      @Häh,
      was heißt da "Oberlehrerhaft" .. von wegen, natürlich dürfen Sie Ihre Meinung sagen oder auch mich kritisieren. Damit habe ich kein Problem.
      Hängt davon ab, wie es jemand sagt.
      Alles gut.
    • PauleHeißter schrieb am 17.03.2026, 13.37 Uhr:
      Das frage ich mich auch, wer hier was nicht begriffen hat! Das waren ihre Argumente, allein anhand von Wählerwechselzahlen diese Theorie wieder flott machen zu wollen und ich habe anhand anderer Zahlen zum Ausdruck gebracht, dass das Unsinn ist. Wollen sie offensichtlich nicht kapieren!
      Und wenn sie noch 5 Emojis einbauen, ihre Aussagen werden dadurch auch nicht intelligenter. Ich kenne Inhalt und die politische Absicht hinter dieser „Hufeisentheorie“ schon seit ihrer Verbreitung, was nicht heißt, dass ich diesen Quatsch auch akzeptiere, wie viele Politikwissenschaftler übrigens auch nicht.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 17.03.2026, 14.22 Uhr:
      es kann doch echt nicht sein.
      Ich habe doch schon geschrieben, dass wenn man die Spaltung zur BSW außer Acht lässt,
      ... Wähler der Linken AUSSSCHLIEẞLICH zur AfD wanderten.
      Zu keiner anderen Partei. (zumindest in keinster Weise nennenswert)

      Nur Wählerwanderung BW:
      ---------
      Von den Grünen wanderten auch 35.000 zur AfD, aber 165.000 zur CDU.
      Von der SPD wanderten ebenfalls 35.000 zur AfD, aber 60.000 zur CDU und 100.000 zu den Grünen.
      Von den Linken wanderten ALLE zur AfD
      ---------
      Und nun die Gretchenfrage ..
      ach nee, ehrlich, mir wird so was nun echt zu blöd.
    • PauleHeißter schrieb am 17.03.2026, 14.47 Uhr:
      Und damit wollen sie jetzt die Hufeisentheorie begründen oder was? Wirklich lächerlich!
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 18.03.2026, 05.34 Uhr:
      ----------
      >>Wie sie kürzlich bemerkten, war ihr erster Leistungskurs Schwachsinn an ihrem „Sprachgymnasium“!
      Das stellen sie hier wieder wunderbar unter Beweis!
      Darin hatten sie bestimmt ein „sehr gut“!
      Was war doch gleich ihr zweiter Leistungskurs?
      Ich tippe auf Klassendepp!<<
      ---------
      das hat nichts mehr mit Kritik oder harter Tonart zu tun - jetzt wird's langsam übel.
  • immer noch da 028 schrieb am 15.03.2026, 23.50 Uhr:
    Bei aller Kritik und berechtigter Kritik an Piperin,würde ich nie oder selten behaupten,seine Kommentare sind schwachsinnig,Dampfplauderei oder sonst etwas,dafür kennen wir uns zu lange.Ja,wir haben uns auch beschimpft,beleidigt und durch den Kakao gezogen.Ich war wohl einer der Wenigen,wenn überhaupt,der Ihm Paroli geboten hat.Schon lange vor User Uli und Paule und das werde ich,bei passender Gelegenheit auch weiterhin tun.Da User Uli auch inhaltlich besser argumentieren kann als ich,bin ich froh,dass Er hier im Forum ist,genauso wie Paule,da fühle ich mich nicht mehr so alleine.Aber sollte Piperin das Forum verlassen,was ich nicht hoffe,wäre das ein großer Verlust,wie gesagt,bei aller Kritik AfD Dummschwätzer,Höhlendödel,Stärkeheini haben oder hatten wir genug im Forum.Hoffentlich bleibt es so.Also lassen wir Piperin bei seiner Meinung,halten aber inhaltlich konsequent dagegen,wenn wir anderer Meinung sind.
    • PauleHeißter schrieb am 16.03.2026, 10.20 Uhr:
      @028 Ok, Sie kennen ihn länger als alle anderen! Aber das, was ich hier in letzter Zeit von ihm gelesen habe, zeugt von derartiger Überheblichkeit und Selbstüberschätzung, dass ich dazu weiter meine Meinung sagen werde! Wenn jemand der Auffassung ist, nur er hätte recht und alle anderen haben nichts zu bieten und ernsthaft glaubt, mit Phrasen alle anderen Argumente zerlegen zu können, dann hat @hera mit ihrer Einschätzung ziemlich ins Schwarze getroffen! Und Kritik an der Kriegspolitik der israelischen Regierung mit Antisemitismus abzutun, zeugt auch nicht gerade von Argumentationsfähigkeit!
    • Hera schrieb am 16.03.2026, 13.15 Uhr:
      @ Paule, genau darum ging es! @ piperin diskutiert nicht, seine Meinung ist gesetzt, basta! Und das seitenweise. Es geht schlicht um den Respekt gegenüber Andersdenkender, die ebenso im Recht oder Unrecht sein können wie er selbst, darum, dass man besser auch mal die Klappe hält als auf eigenen Positionen zu beharren, die eigentlich schon widerlegt waren. Und darum, Mitdiskutanten nicht abzuwerten um sich selbst auf einen imaginären Sockel zu stellen!
      Wie sehr ich die Naziherrschaft und Judenverfolgung/mordung verachte, wurde von mir - so denke ich - hier schon mehr als deutlich dargestellt! Auch den unfassbaren Anschlag der Hamas am 7.Oktober 23 verurteile ich zutiefst! Dennoch bin ich neben sehr vielen Menschen der Meinung, daß auch die Israeli, respektive Netanjahu und seine Schergen, umgekehrt nicht brutal zu morden haben. Ich verbitte mir aber vehement deshalb als Antisemit beschimpft zu werden. Ein Beispiel von vielen.
    • immer noch da 028 schrieb am 16.03.2026, 14.29 Uhr:
      Worüber reden wir denn eigentlich?Über Meinungsfreiheit oder nur über die Meinung von Piperin?819 ist der Meinung,Piperin hat Recht.Das heißt,er findet den Völkermord an über Hunderttausende Palästinenser völlig in Ordnung,sind dann Kolleteralschäden.Und wenn Linke in Niedersachsen beschlossen haben,Israel als genozidalen Staat bezeichnen,was ist daran falsch?Jetzt werden Tausende Iranische Zivilisten,durch den völkerrechtwidrigem Krieg durch Israel und den USA,mit Ihrem Leben bezahlen müssen.Das Juden bei uns und in der Welt nicht sicher sind,ist eine Schande,besonders bei uns!Aber hier geht es um die israelische Regierung von Netanjahu,einem erwiesenen Kriegsverbrecher.
      Paule,Sie haben m.M.n.auch Recht,deshalb sollte man,wie Sie User Uli und ich,Piperin auch die Grenzen aufzeigen und besonders inhaltlich dagegen halten.Aber So ist Er nunmal,König Piperin der Erste aus Bayern.Und Ich sage es nochmal,trotz berechtigter Kritik ist Er mir tausendmal lieber,wie die AfD Fuzzis,Stärkehein, Höhlendödel und Witzfigur, mit Ihrem Schwachsinn.Diese Meinung müssen Sie ja nicht unbedingt teilen.
      Und auch Hera bekommt ab und zu Ihr Fett weg,was ich zum Teil auch noch verstehen kann.Sie hat zum Ukrainekrieg eine einseitige Meinung,Die mit Tatsachen so gut wie nichts zu tun haben.Trotzdem ,behaupte ich mal,respektieren wir Sie Beide,wegen Ihrer nicht so Drauhauf Mentalität,zumindest in den meisten Fällen.😊
    • UserUli schrieb am 16.03.2026, 15.45 Uhr:
      Nein, @028, um Meinungsfreiheit ging es hier explizit nicht. Sie ziehen da eine falsche Analogie. (Am Beschluss des Antrags der Linksjugend kann man meiner Meinung nach durchaus einiges kritisieren, aber das ist ein anderes Thema.)
      Denn, wie @Hera wiederholt richtig bemerkt hat, ging es nicht um die vorgebrachten Inhalte, sondern um die Form der beanspruchten Dominanz – also um die Art und Weise der Auseinandersetzung.
      Man kann das auch etwas akademischer formulieren, um es von der Person zu lösen: Die eigentliche Frage ist doch, welches Maß an Eristik – der Kunst, eine Diskussion um jeden Preis zu gewinnen, gleichgültig ob man recht hat oder nicht – eine Debattenkultur prägen sollte. (Wenn viel, Schopenhauer liefert dazu bekanntlich jede Menge Tipps.)
      Oder, alltagssprachlich gefragt: Wie steht man zu Hahnenkämpfen? Verachtet, ja. Aber doch mitreißend? Am Ende dann wieder schrecklich ermüdend.
    • immer noch da 028 schrieb am 17.03.2026, 02.38 Uhr:
      Gut Uli,dann geht es nicht explizit um Meinungsfreiheit,sondern um die Art und Weise von Piperin,wie Er seine Meinung vertritt.Ja, Er schießt oft übers Ziel hinaus,keine Frage,damit habe ich aber weniger ein Problem,da ich Ihn schon lange kenne und ich das auch mache.Heute aber viel weniger als früher.sonst würde ich Ihn nicht als Freund bezeichnen und das trotz aller Unterschiede in unseren Meinungen.Genauso betrachte ich Sie als Freund,weil wir so gut wie immer einer Meinung sind und ich froh bin,dass Sie hier im Forum sind.Jeder kann und sollte mit Piperin so umgehen,wie Er oder Sie es für richtig hält.Kein Problem.Wir werden Ihn wohl nicht ändern,obwohl Er schon #menschlicher#geworden ist,wie früher.Also weiterhin heiße Diskussionen mit Piperin,ich bin dabei.Ich finde es auf jeden Fall besser als mit AfD Fuzzis,Stärkeheini,Höhlendödel und Witzfigur über ihren Schwachsinn zu diskutieren.Da habe ich mit meiner Art und Weise auch kein Problem,jeder wie Er oder Sie es verdient.
    • gesperrtZugunstenKleingeisttum schrieb am 17.03.2026, 11.36 Uhr:
      ich denke, die, die es betrifft, haben es gelesen. Die anderen geht es eh nichts an.
  • immer noch da 028 schrieb am 15.03.2026, 19.32 Uhr:
    Womit fange ich an.Mit dem Unwichtigsten.
    Heute bei Miosga darf Obergauckler wieder die gleichen Phrasen dreschen.Die #spannende# Frage,Herr Gauck,machen Sie sich Sorgen um die Demokratie?
    Antwort,Ja,wir müssen kriegstüchtig werden,die Jugend als Kanonenfutter missbrauchen,den Sozialstaat weiter abbauen.Ich friere für die Ukraine und Spende meine Pension für humanitäre Hilfe in der Ukraine Das man so einem Uraltsack noch eine Bühne bietet,für mich UNGLAUBLICH.Ich hätte besser mal die Frage gestellt,machen wir uns Sorgen ums Völkerrecht?Mit Kai Amboss und Richard David Precht. Wieviel Hunderttausende bzw.Millionen Menschen dürfen die Demokratien,hauptsächlich die USA,töten,ohne UN Mandat und ohne Konsequenzen.Das Schlimme ist,Fitze Fatze Black Rock Merz kricht diesen Kriegsverbrechern auch noch hinten rein.Genauso UNGLAUBLICH.Und auch keiner soll sagen,dass machen wir fürs Volk,in den betroffenen Ländern.Die lassen wir,#DIE GUTEN#,anschließend im Dreck leben und weiter von Terroristen regieren.Oder regt sich eine #Demokratie# auf,NEIN,dass in z.B.in Saudi Arabien mehr Menschen geköpft werden,als vom IS.Hauptsache,gute Geschäfte.Diese Doppelmoral,einfach zum 🤮🤮🤮
    • immer noch da 028 schrieb am 16.03.2026, 23.46 Uhr:
      Eine gute Einschätzung von der Berliner Zeitung,zum Geschwafel vom Obergauckler.
    • immer noch da 028 schrieb am 17.03.2026, 14.06 Uhr:
      Wo ist überhaupt der jetzige Grüßaugust Steinmeier?Man hört und sieht gar nichts.
      Aber auch unwichtig.
  • Cosima Bergen schrieb am 15.03.2026, 19.11 Uhr:
    Ausgezeichnete Einschätzung, Geo !