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Drei Gottschalk-Flops in Folge - Sind Shows am Sonntagabend ein Himmelfahrtskommando?

Drei Gottschalk-Flops in Folge - Sind Shows am Sonntagabend ein Himmelfahrtskommando?

von Glenn Riedmeier (29.05.2017)
Sat.1 und RTL gingen mit zahlreichen Formaten gegen den "Tatort" baden
Weder "Mensch Gottschalk" noch "It's Showtime!" waren am Sonntagabend erfolgreich.
Bild: RTL/Andreas Friese/Sat.1/Stefan Hobmaier
Drei Gottschalk-Flops in Folge - Sind Shows am Sonntagabend ein Himmelfahrtskommando?/Bild: RTL/Andreas Friese/Sat.1/Stefan Hobmaier

Drei unterschiedliche Shows gerieten in den vergangenen zwei Monaten zu veritablen Flops. Alle drei hatten zwei Dinge gemeinsam: Thomas Gottschalk und ein Sendeplatz am Sonntagabend um 20.15 Uhr. Weder die Kinder-Talentshow "Little Big Stars" in Sat.1, noch die Spielshow "Die 2 - Gottschalk & Jauch gegen ALLE" oder gestern Abend der zweite Versuch mit der Personality-Show "Mensch Gottschalk - Das bewegt Deutschland" bei RTL fanden vor einem großen Publikum statt. Doch woran liegt das?

Dem Show-Titan selbst die Schuld zuzuschieben wäre unfair, denn Altmeister Gottschalk bewies in allen Formaten sein unumstrittenes Können und seine Lust daran, Menschen zu unterhalten. Vielmehr ist der Sonntagabend ein hartes Pflaster, denn in vielen deutschen Haushalten gilt: Sonntag ist "Tatort"-Tag. Gegen den Krimi-Dauerbrenner im Ersten kann kaum ein anderer Sender anstinken. Lediglich "Rosamunde Pilcher" im ZDF und "Grill den Henssler" bei VOX gelang es zuletzt, Krimimuffel für sich zu gewinnen. Wenn dann auch noch wie am gestrigen Sonntag schönes Wetter die Menschen eher zu einem gemütlichen Grillabend verlockt als auf die Couch, hat es ein Entertainer wie Gottschalk umso schwerer.

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Mit der kurzweiligen Show "Mensch Gottschalk" haben sich die Verantwortlichen nämlich durchaus ins Zeug gelegt. Das Gästeaufgebot bestand unter anderem aus David Hasselhoff, Aerosmith, Helene Fischer, Jean Paul Gaultier, Sahra Wagenknecht und den Lochis - so dass eigentlich wie in besten "Wetten, dass..?"-Zeiten für jeden Geschmack und jede Generation etwas dabei war. Noch dazu wurde die Show live gesendet - eine Rarität in der heutigen Zeit. Doch das alles half nichts gegen erneut enttäuschende Quoten: Lediglich 1,60 Millionen Menschen waren dabei, in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen fiel der Marktanteil mit nur 8,0 Prozent sehr schlecht aus, womit eine Fortsetzung des Formats wohl ausgeschlossen sein dürfte. Bedauerlich, denn auf herkommlichen Show-Sendeplätzen am Freitag- oder Samstagabend hätte "Mensch Gottschalk" vermutlich deutlich besser abgeschnitten.

Seit Herbst 2016 versuchen RTL und Sat.1, mit diversen Shows am Sonntagabend zu punkten - unter anderem weil die Sender zuvor mit US-Serien und -Filmen rückläufige Quoten eingefahren haben. Nach mehreren Monaten kann allerdings nur ein ernüchterndes Fazit gezogen werden. Denn wirklich geklappt hat es lediglich bei der etablierten Marke "The Voice of Germany", deren sechste Staffel zwischen Oktober und Dezember in Sat.1 von durchschnittlich 3,58 Millionen Menschen gesehen wurde.

Schon deutlich schwächer lief es für den Ableger "The Voice Kids", dessen fünfte Staffel bei Sat.1 im Frühjahr von rund 2,67 Millionen Menschen verfolgt wurde. Angesichts der restlichen Formate kann der Bällchensender damit allerdings noch halbwegs zufrieden sein. Denn ganz übel sah es Anfang des Jahres aus, als "Duell der Stars - Die Sat.1 Promiarena" mit Jochen Schropp beim Publikum völlig durchfiel. Der halbherzige "Schlag den Star"-Klon interessierte nur zwischen 1,42 und 1,80 Millionen Menschen. Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe betrug bestenfalls 6,8 Prozent, schlechtestenfalls gar 4,7 Prozent.

Ähnlich erging es auch RTL im Januar mit der fast schon vergessenen Promi-Gesangsshow "It Takes 2". Die miesen Quoten der ersten vier Ausgaben (die schlechteste Reichweite betrug 1,62 Millionen Zuschauer bei einem Zielgruppen-Marktanteil von 4,6 Prozent) veranlassten den Kölner Sender sogar dazu, das Finale auf nach 23 Uhr zu verschieben.

Für die deutsche Adaption des US-Showhits "Little Big Stars" holte sich Sat.1 Thomas Gottschalk ins Boot und wollte die Kinder-Talentshow mit einer aufwendigen Werbekampagne auch hierzulande zum Erfolg führen. Zum Start lief es mit 2,53 Millionen Zuschauern gar nicht mal so schlecht, doch die dilettantische Postproduktion machte aus dem Format ein unerträgliches Schnipselwerk (TV Wunschliste berichtete). Deshalb schalteten viele Zuschauer bei den folgenden Ausgaben nicht mehr ein - da half auch eine nachträglich verbesserte Schnittfassung nichts. 1,76 Millionen Zuschauer bei desaströsen 5,0 Prozent blieben bei der letzten Folge übrig.

Am deutlichsten zeigte sich das Sonntagabend-Problem am 21. Mai, als RTL erstmals "Die 2" auf diesem Sendeplatz zeigte. Die Spielshow mit Barbara Schöneberger, Günther Jauch und Thomas Gottschalk holt normalerweise am Freitagabend locker zwischen drei und vier Millionen Zuschauer, doch am Sonntag blieb RTL damit bei 2,43 Millionen hängen.

Aktuell versucht Sat.1 sein Glück mit "It's Showtime - Das Battle der Besten". Doch die "Supertalent"-Kopie mit Annemarie und Wayne Carpendale findet ebenfalls vor einem überschaubaren Publikum statt. Die Reichweite bewegte sich in den vergangenen Wochen zwischen 570.000 und 690.000 Zuschauern - viel zu wenig für eine derart aufwendige Produktion.

Gerade die deutschen Zuschauer halten offensichtlich sehr an festgefahrenen Sehgewohnheiten fest und haben am Sonntagabend schlichtweg keine Lust auf Shows - es sei denn, es handelt sich um bereits bekannte Formate wie "The Voice". Angesichts der größtenteils enttäuschenden Quoten dürfte es überraschen, wenn RTL und Sat.1 in der kommenden Saison nichts an dieser Programmgestaltung ändern.


 

Leserkommentare

  • ornella schrieb am 03.06.2017, 10.19 Uhr:
    ornellaWie sagte schon Hichcock: "Eine Show muß mit einer Explosion beginnen - und sich dann langsam steigern" - Tatort- like... Ich bin nach 2 Stunden Werbung und Langeweile (uninteressante Gäste) eingeschlafen,- ohne die erwarteten "Höhepunkte" zu erleben. Bessere Dramaturgie und Kompaktheit (2:30 Stunden) wären angesagt!
    Bei der Werbung: Anzeigen der Dauer oder wie viele "Spots" kommen (wie beim F1-Rennen).
    Das könnte dieses Life-Event evtl. retten.
  • Renate schrieb am 03.06.2017, 09.17 Uhr:
    RenateEine Gottschalkshow mit Gottschalk ist für mich schon ein k.o. Kriterium. Wenn ich dann lese, dass H Fischer und Aerosmith auftreten, ist die Angst zu groß sich einen Fischer Auftritt ansehen zu müssen und Aerosmith würde dann kurz vor Schluß kommen.
    Das Hauptproblem sind doch diese Showformate. Schlag den Raab kann man einfach nicht nachmachen. Wenn ich die Mottos Kinderstars oder Talksendung als Show sehe, interessiert es mich einfach nicht.
    Ich schaue keinen Tatort und bin daher gar nicht festgefahren. Im Gegenteil, mir fehlt ein richtig schöner Sonntagabend Film, der auch nur 2 Std geht und nicht schon 10 mal wiedeeholt wurde.
    Warum zeigt man da nicht die neuesten Kinofilme die im TV verfügbar sind.
    Bis dahin muss ich wohl auf DVD und Netflix ausweichen.
  • HDMagnum schrieb am 02.06.2017, 18.59 Uhr:
    HDMagnumEs möchte niemand mehr Gottschalk sehen. Man hat ihm seinen eigenwilligen Abgang aus "Wetten Dass....?" einfach nicht verziehen! Er wäre froh er hätte heute nochmal so ne Quote wie "Wetten dass....?" am Ende! Er sollte einfach in Rente gehen.....
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 02.06.2017, 17.26 Uhr:
    kleinbiboDa begann früher ja schon der Mondscheintarif. Also ich würde da aber eher von einer Early Night Show sprechen. Das mit den Vierstundensendungen finde ich auch nicht in Ordnung und ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich viele anstatt von vornherein die halbe Show einfach gar nichts davon anschauen. Da übertreiben die Wirtschaftsmenschen am Ruder der TV-Sender maßlos. In dem Zusammenhang fällt mir Rudi Carrell ein, der die Vorstellung hatte, seine Show muss immer pünktlich enden. Und sie dürfe von vornherein nicht zu lang sein. Selbst über Loriot befand er, 45 min für seine Show wäre zu lang gewesen und 30 min perfekt. So sei er nur ein sehr guter Komiker gewesen. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.06.17 17:29.
  • Argus schrieb via tvforen.de am 02.06.2017, 09.02 Uhr:
    ArgusDas ist doch genau der Punkt. Ich habe mir am Sonntag immerhin 2 Stunden lang Gottschalk angetan - und in dieser Zeit kam weder Helene Fischer, noch Aerosmith auf die Bühne. Vielleicht sollte es Gottschalk wie Michelle Hunziker mal im italienischen Fernsehen versuchen - dort lieben die Zuschauer stundenlanges Geplapper mit C-Promis plus den Besuch eines berühmten Gasts irgendwann nach Mitternacht. Im deutschsprachigen Sprachraum sind wir halt nicht so lei­dens­fä­hig und wollen vor einem Arbeitstag auch mal ins Bett. Dazu passt auch, dass im ORF die Late-Night-Show (das wirklich lustige "Willkommen Österreich") seit 2012 nicht mehr um 23 Uhr, sondern bereits um 22 Uhr läuft.
  • faxe61 schrieb via tvforen.de am 01.06.2017, 22.21 Uhr:
    faxe61Test; ob der Rahmen noch erhalten bleibt, red_tiger82. Nein, für mich hatte in uralter Zeit der Tatort einen grossen Rahmen; Schulgespräch, eben. Und man hat Meinungen dazu ausgetauscht und der Tatort war damals grösser. Und Gottschalk gehörte zum "zeitaltern" dazu; er ist inzwischen ein letzter Dinosaurier; leider. Wo ist der Nachwuchs? Joko und Klaus, nur? PS: Bei meinen Beiträgen würde ich gerne ein "F" für faxe setzen oder so. Das ist ja schon vergeben. (*grins*)
  • red_tiger82 schrieb via tvforen.de am 01.06.2017, 20.29 Uhr:
    red_tiger82Und irgendwie war der "Tatort" damals, obwohl auch schon lange im Programm, noch keine solche Größe wie heute. Oder täusche ich mich da? (Ich war und bin kein großer Tatort-Gucker.) auch wenns keiner glauben mag: Ich habe noch keinen einzigen Tatort gesehen......
  • Zoppo_Trump schrieb via tvforen.de am 01.06.2017, 19.49 Uhr:
    Zoppo_TrumpUnd irgendwie war der "Tatort" damals, obwohl auch schon lange im Programm, noch keine solche Größe wie heute. Oder täusche ich mich da? (Ich war und bin kein großer Tatort-Gucker.)
  • red_tiger82 schrieb via tvforen.de am 01.06.2017, 19.23 Uhr:
    red_tiger82das war aber auch meistens um 22:00/22:15 zu Ende, und nicht wie heute bis 23:30 oder 00:00.
  • pumaquibö schrieb via tvforen.de am 01.06.2017, 11.55 Uhr:
    pumaquiböFrüher war immer Sonntag der Tag für die großen Shows von Sat.1: Die Glücksspirale lief dort z.B. über 5 Jahre hinweg erfolgreich und auch Gottschalk selbst war mit der "Hausparty" 2 Jahre lang erfolgreich am Sat.1-Sonntag unterwegs. Auch die ersten Folgen der "Traumhochzeit" und "100.000,- Mark Show" liefen bei RTL anfangs noch am Sonntag.
  • ttdriver schrieb via tvforen.de am 01.06.2017, 08.45 Uhr:
    ttdriverGeht mir genauso. Werbefernsehen wird nicht geschaut. Und der Sonntagabend ist für viele immer noch Tatortabend.
  • Brigidde schrieb am 30.05.2017, 08.40 Uhr:
    BrigiddeIch bin einfach übersättigt von Krimis, Shows und Daily-Soaps. Wenn jetzt sonntags auch nur noch sowas läuft, dann kann ich GEZ bald abmelden. Shows können ja unterhaltsam sein, aber nicht wenn auf Krampf eine 3-4 Stunden Show daraus wird. Das ist einfach zu lang!
    Vielleicht liegen die schlechten Quoten aber einfach daran, das die Menschen ständig irgendwelche Shows sehen können, keine ist mehr anders - im Grunde alle gleich. Da hat man dann eben seine Lieblingsshow und die anderen sind dann nicht mehr interessant genug um sich 2x den gleichen Kram reinzuziehen. Man möchte ja ggf. auch mal was anderes sehen...
  • Zoppo_Trump schrieb via tvforen.de am 29.05.2017, 19.42 Uhr:
    Zoppo_TrumpWie "Wetten, dass ...?" ohne Wetten - das war auch genau mein Gedanke. Nur hat's mir nicht gefallen, dazu war mir das Geplauder dann doch zu flach und die Sendung insgesamt zu lang (eben auch wie "Wetten, dass ...?" - und das dann aber noch ohne Wetten! ;-). Das "Gespräch" mit Aerosmith etwa war in meinen Ohren ein völlig absurdes Aneinander-vorbei-Gerede, was natürlich auch dem oder den Simultan-Dolmetschern geschuldet ist. Apropos, der Typ, der David Hasselhoff übersetzte, hörte sich an, als säße er gerade mit Verstopfung auf dem Klo. Und das sage ich alles als Gottschalk-Fan. Aber ich finde, er tut sich im Moment mit seiner Show-Auswahl keinen Gefallen. Kürzer und auf Bewährtes setzen - warum nicht wieder so was wie "Na so was!"? Und das auf einem Sendeplatz, auf dem man nicht gegen unbezwingbare Konkurrenz anstinken muss.
  • Darkness schrieb via tvforen.de am 29.05.2017, 18.51 Uhr:
    DarknessIch gucke kein Privatfernsehn kein Bock mehr auf Werbung. Gottschalk meide ich seit den 90er...in den 80er fand ich mal gut
  • Mr.Silver schrieb via tvforen.de am 29.05.2017, 18.23 Uhr:
    Mr.Silveres will keiner mehr Gottschalk sehen, so schaut es aus, der hat seine besten Zeiten hinter sich, da wird sich auch nichts dran ändern ...
  • Sony1979 schrieb via tvforen.de am 29.05.2017, 13.09 Uhr:
    Sony1979Ich habe jetzt sowohl dass 80er Spezial bei "Die 2" letzten Sonntag gesehen, als auch gestern "Mensch Gottschalk" und habe mich angenehm unterhalten gefühlt. Castingshows, sofern man "Little Big Stars" als so eine Art Castingshow überhaupt bezeichnen kann, schließlich gehts ja "nur" um das Zeigen der Talente, ohne Aussicht auf einen Gewinn, sind schon lange nicht mehr mein Fall. Da muss ich gestehen, so sehr ich Gottschalk mag, da habe ich nicht reingeschaut. Gestern, bei "Mensch Gottschalk" hatte man sowohl Talk, als auch Show und eine gute Auswahl an Stars und Sternchen. Eben so wie zu "Wetten dass?!" Zeiten. Nur eben, wie @Helmprobst schon erwähnte, eben ohne Wetten! Aber darauf lege ich persönlich auch keinen Wert. Die Mischung stimmte gestern. Nur eben diese Show auf einen SONNTAG zu legen war nicht sonderlich klug gewählt. Dann hätte man diesen Sonntag nehmen sollen. Ich habs auch nur gesehen, da ich Urlaub habe, denn bis 23.30 Uhr hätte ich das sonst nicht gucken können, muss sonst früh raus. Ansonsten hätte ich es aufgezeichnet und eben heute geschaut. Wie gesagt, im Ansatz her war das gestern eine gelungene Sendung! Und ich denke eben, wäre nicht Gottschalk der Moderator würden nicht so Leute wie Gaultier, Aerosmith und Hasselhoff herein schauen. Das sind eben die Vorteile eines Gottschalks, der im Laufe seiner Zeit im Showgeschäft einige Kontakte knüpfen konnte und die Leute auch gerne, eben wegen ihm, zum Gespräch kommen. Denke auch die sind froh dass sie keine Wetten mehr machen müssen, sondern einfach nur zum reden kommen. Und wie gesagt, ich habe mich da sehr unterhalten gefühlt! Ist halt so, dass zur Zeit "Let´s dance" den Samstag Abend einläutet bei RTL, danach folgt dann wieder die nächste Castingshow oder sonst was "alt bewährtes".... Da ist jeder Sender ziemlich in seinem Schema festgefahren.
  • Doctor64 schrieb am 29.05.2017, 13.06 Uhr:
    Doctor64Ich denke auch das es eher an Gottschalk liegt als an dem Konzept an sich aber ich denke auch das die meisten sich keine 3 Stunden Show mehr antun.
  • Peter123 schrieb am 29.05.2017, 13.01 Uhr:
    Peter123Gottschalk sollte lieber in Rente gehen!
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 29.05.2017, 12.50 Uhr:
    HelmprobstHabe nur wegen Thomas Gottschalk (und Jauch im Falle von "Die Zwei") alle drei Shows gesehen, fand ihn durchweg souverän und unterhaltsam, und vermute die schlechten Quoten lagen unter anderem eher an folgenden Fehlern: 1. "Little Big Stars": anders als in den USA gibt es in Deutschland ganz viele andere Prime Time Shows mit talentierten Kindern ("Klein gegen Gross", "Frag doch mal die Maus", "Das Spiel beginnt!" usw.), so dass das Konzept der Talentshow ohne Sieger allein nicht überzeugend war. Hinzu kommt die katastrophale Schnittfassung. Wäre wohl eher was fürs Vorabendprogramm als 45 Minuten-Format gewesen. 2. "Die Zwei - Gottschalk und Jauch gegen alle": RTL hat bereits zum zweiten mal den Sendetag geändert und viele Zuschauer sind Gewohnheitsseher; die Show war nicht live, sondern voraufgezeichnet (wurde aber in manchen Zeitschriften und sogar im Vorspann (!) als live beworben); die Show war mit 4 Stunden wieder viel zu lang, so dass sich die an sich lustigen Spielideen wiederholten und mit der Zeit langweilig wurden. Zwei zweistündige Folgen, live am Montag (ohnehin RTL- und "Jauch"-Zeit) hätten womöglich mehr überzeugt. 2. "Mensch Gottschalk": tolle Gäste, gute Gespräche, spontane Reaktionen, nur: es fehlten halt einfach die Wetten. Na sowas!
 

Über den Autor

  • Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier ist Jahrgang '85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. "Bim Bam Bino", "Vampy" und der "Li-La-Launebär" waren ständige Begleiter zwischen den "Schlümpfen", "Familie Feuerstein" und "Bugs Bunny". Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. "Ruck Zuck" oder "Kaum zu glauben!". Auch für Realityshows wie den Klassiker "Big Brother" hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie "Die Harald Schmidt Show" und "PussyTerror TV", hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie "Eine schrecklich nette Familie" und "Roseanne", aber auch schräge Mysteryserien wie "Twin Peaks" und "Orphan Black". Seit Anfang 2013 ist er bei TV Wunschliste vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.