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41

Hannah Arendt

D/F/L/IL, 2012

BR/Heimatfilm
  • Platz 626741 Fans  jüngerälter
  • Wertung5 24164.50Stimmen: 2eigene Wertung: -

Filminfos

10.01.2013
Deutsche Erstausstrahlung: 07.12.2014 (Das Erste)
100 Jahre Frauentag am 8. März Die jüdische Philosophin Hannah Arendt verfolgt 1961 den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem. Im Gerichtssaal trifft sie auf einen unscheinbaren Mann, der "nur" Befehle ausführte. In einer Artikelserie charakterisiert sie ihn, einen der Hauptverantwortlichen für die Shoa in Europa, als Schreibtischtäter und löst Proteststürme aus. Hannah Arendt (Barbara Sukowa) ist aus Nazideutschland geflohen und lebt mit ihrem Mann Heinrich (Axel Milberg) schon seit 20 Jahren im amerikanischen Exil. Ihre New Yorker Wohnung ist Treffpunkt immigrierter jüdischer Intellektueller, die sich um die Aufarbeitung der Shoa bemühen.
Die überraschende Nachricht von der Ergreifung des NS-Kriegsverbrechers Adolf Eichmann elektrisiert die Totalitarismusforscherin, die schon mehrfach über den deutschen Faschismus publiziert hat. Im Auftrag der Zeitung "The New Yorker" reist sie nach Jerusalem, um über den Prozess zu berichten. Im Gerichtssaal erwartet sie, ein Monster anzutreffen, und ist zunächst irritiert. Die Mittelmäßigkeit des Bürokraten, der keine Reue zeigt, passt scheinbar gar nicht zur unvorstellbaren Grausamkeit seiner Taten. Sie sieht in dem Massenmörder einen Beamten, der die Ermordung der Juden mitleidslos wie eine ihm auferlegten Pflicht erfüllte. Im Februar 1963 erscheint ihre Artikelserie, deren provozierende These von der "Banalität des Bösen" für weltweite Empörung sorgt.
Trotz einer beispiellosen Hetzkampagne verteidigt die Denkerin ihre Interpretation, wonach ganz normale Menschen zu Gräueltaten unvorstellbaren Ausmaßes fähig sind. Der Vorwurf, sie würde einen der Hauptverantwortlichen für den Holocaust verteidigen, führt zum Bruch mit nahen Freunden wie Hans Jonas (Ulrich Noethen) und Kurt Blumenfeld (Michael Degen). Mit diesem Biopic setzt Margarethe von Trotta ihre Reihe großer Frauenporträts fort. Nach "Rosa Luxemburg" und "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" widmet die Autorenfilmerin sich der provokanten Denkerin Hannah Arendt, die eine der heftigsten Kontroversen über den Holocaust ausgelöst hat. Durch die Integration originaler Filmmitschnitte vom Eichmann-Prozess in Jerusalem kann der Zuschauer die Grundthese der streitbaren Philosophin unmittelbar überprüfen. Der Film überzeugt durch die stimmungsvolle Darstellung des New Yorker Exils und spart auch das ambivalente Verhältnis zwischen Hannah Arendt und dem mit den Nazis sympathisierenden Philosophen Martin Heidegger (Klaus Pohl) nicht aus.
Barbara Sukowas kongeniale Annäherung an die Denkerin macht eine abstrakte intellektuelle Debatte sinnlich nachvollziehbar. Mit Axel Milberg als Ehemann, Ulrich Noethen als Hans Jonas, Julia Jentsch als Sekretärin Lotte und Michael Degen als Kurt Blumenfeld sind Freunde und Weggefährten bestens besetzt. Hannah Arendt: Barbara Sukowa Heinrich Blücher: Axel Milberg Mary McCarthy: Janet McTeer Lotte Köhler: Julia Jentsch Hans Jonas: Ulrich Noethen Kurt Blumenfeld: Michael Degen William Shawn: Nicholas Woodeson Lore Jonas: Sascha Ley Charlotte Beradt: Victoria Trauttmansdorff Martin Heidegger: Klaus Pohl Hannah Ahrendt (jung): Friederike Becht Frances Wells: Megan Gay...
(MDR)
Mit diesem Biopic setzt Margarethe von Trotta ihre Reihe großer Frauenporträts fort. Nach "Rosa Luxemburg" (1986) und "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" (2009) widmet die Autorenfilmerin sich der unabhängigen Denkerin Hannah Arendt, die eine der heftigsten Kontroversen über den Holocaust ausgelöst hat. Der Film überzeugt durch die stimmungsvolle Darstellung des New Yorker Exils und spart auch das ambivalente Verhältnis zwischen Hannah Arendt und dem Philosophen Martin Heidegger nicht aus. Originale Filmmitschnitte illustrieren den Eichmann-Prozess.
(hr-fernsehen)
Cast & Crew

Hannah Arendt Streams

  • Hannah Arendt
    104 min.
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Bilder

  • Bild: © ARD Degeto/WDR/BR/Heimatfilm
  • Während des Prozesses gegen Adolf Eichmann entwickelt Hannah Arendt (Barbara Sukowa) eine radikale These: Sie sieht in dem Massenmörder einen Beamten, der die Judenvernichtung mitleidslos wie eine ihm auferlegten Pflicht erfüllte.
    Während des Prozesses gegen Adolf Eichmann entwickelt Hannah Arendt (Barbara Sukowa) eine radikale These: Sie sieht in dem Massenmörder einen Beamten, der die Judenvernichtung mitleidslos wie eine ihm auferlegten Pflicht erfüllte.
    Bild: © rbb/Degeto/WDR/BR/Heimatfilm
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  • Bild: © BR/Heimatfilm/Véronique Kolber
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