Die New Yorker Börsianerin Joy wähnt sich auf der Erfolgsspur: Sie ist hübsch, verdient gut und hat in Mason einen smarten Freund. Doch ausgerechnet bei ihrer Überraschungsparty für Mason eröffnet er ihr, dass es aus ist, und wirft sie aus der Wohnung. Pech hat auch Jack , der im Schreinerbetrieb seines Vaters arbeiten sollte, aber lieber faulenzt. Als sein entnervter Vater ihn feuert, fliegt Jack mit seinem Kumpel Hater nach Las Vegas, um auf andere Gedanken zu kommen. Dort landen die beiden aufgrund eines Buchungsfehlers im selben Hotelzimmer wie Joy. Dieses Problem wird nach einigem Hin und Her elegant gelöst, und es folgt eine rauschende Nacht in Bars und Kasinos. Den Schlusspunkt bildet die Blitzheirat von Joy und Jack. Tags darauf sieht die Welt weniger rosig aus: Die verkaterten Frischvermählten wollen nichts mehr voneinander wissen. Bevor sie sich trennen, wirft Jack Joys letzte Münze in einen Geldautomaten und knackt den Jackpot. Wem gehören nun die drei Millionen? Ein kauziger Richter , der die verzwickte Lage klären soll, fällt einen ungewöhnlichen Urteilsspruch: Er verdonnert Joy und Jack zu sechs Monaten Ehe. Vorher gibt es kein Geld. Das unfreiwillige Paar findet sich nicht ohne weiteres mit seinem Schicksal ab. Ein rabiater Rosenkrieg entbrennt, bei dem Joy und Jack einander fiese Fallen stellen und schuftige Streiche spielen. Dass sie sich trotzdem - oder deswegen - zusammenraufen, ist klar. Das Hollywood-Genre der Screwball Comedy erlebte seine Blütezeit in den 1930er- und 40er-Jahren. Ernst Lubitsch, Howard Hawks, Billy Wilder und andere Könner inszenierten den Geschlechterkampf mit Witz und Verve sowie hochkarätigen Schauspielern. Cary Grant, Gary Cooper, Katharine Hepburn und Claudette Colbert zählten zu den Ikonen jener Lustspiele, in denen die Frauen ihren Männern die Stirn bieten konnten, bevor sie in der Nachkriegszeit wieder an den Herd abkommandiert wurden. Tom Vaughans Klamauk «What Happens in Vegas...» greift auf manche Muster dieser famosen Vorbilder zurück, passt sie aber heutigen Sehgewohnheiten an. Das Ergebnis kommt denn auch um einiges deftiger daher als die raffinierten Klassiker. Cameron Diaz («Knight and Day») und Ashton Kutcher («Killers») dürfen ebenso dumm wie dekorativ sein, wenn sie sich um Geld und Liebe raufen. Flankiert werden sie in Nebenrollen unter anderen von Dennis Farina, Lake Bell, Rob Corddry und Queen Latifah. Die Drehbuchautorin Dana Fox zeichnete zuvor für die zahmere Komödie «The Wedding Date» verantwortlich. Der schottische Regisseur Tom Vaughan hat ausserdem den Roman «Starter for 10» von David Nicholls verfilmt und später das Medizinerdrama «Extraordinary Measures» mit Harrison Ford vorgelegt.
(SRF)
Schlimmer kann es nicht kommen: Joy wird vor all ihren Freunden von ihrem Freund vor die Tür gesetzt und Jack von seinem eigenen Vater gefeuert. Und wo kann man Frust, Wut und Herzschmerz am besten vergessen? In Las Vegas! Zwischen Glücksspiel und Cocktails laufen sich die beiden Pechvögel über den Weg und verbringen eine wilde Partynacht in Vegas. Bis sie am nächsten Morgen das Unglück wieder einholt: Wie auch immer es dazu kam - sie sind miteinander verheiratet. Es kann also schlimmer kommen. Eine schnelle Scheidung soll die Peinlichkeit wieder aus der Welt schaffen, aber wie das nun einmal so ist in Vegas, wirft Jack Joys letzten Quarter in einen einarmigen Banditen und - knackt den Jackpot von 3 Millionen Dollar. Bei der Scheckübergabe wird klar, dass die beiden den Gewinn in gar keinem Fall teilen wollen, jeder will das Geld für sich haben. So landen sie vor Gericht, doch der Richter entscheidet nicht zugunsten einer Partei, er beschliesst, das Geld erst auszuzahlen, wenn Joy und Jack für sechs Monate als Ehepaar zusammen gelebt haben. Und es kann also noch schlimmer kommen.
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