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Quoten: "Tatort" siegt beim Gesamtpublikum, "Maze Runner" in der Zielgruppe

Quoten: "Tatort" siegt beim Gesamtpublikum, "Maze Runner" in der Zielgruppe

29.08.2016, 11.18 Uhr - Dennis Braun/TV Wunschliste in National
RTL-Spielfilm "Battleship" durchwachsen, Sat.1-Serien mies
Der Stuttgarter "Tatort" siegte am Sonntagabend beim Gesamtpublikum.
Bild: SWR
Quoten: "Tatort" siegt beim Gesamtpublikum, "Maze Runner" in der Zielgruppe/Bild: SWR

Der 19. Fall der Stuttgarter Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) konnte am gestrigen Sonntagabend den Tagessieg beim Gesamtpublikum einfahren: Insgesamt 7,43 Millionen Zuschauer schauten den "Tatort: HAL" im Ersten und sorgten damit für hervorragende 23,7 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lief es angesichts 2,06 Millionen Zuschauern und 18,2 Prozent ebenfalls prächtig, allerdings musste man sich hier der privaten Konkurrenz in Gestalt von ProSieben geschlagen geben. Die Free-TV-Premiere "Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth" lief dort mit 2,15 Millionen jungen Zuschauern und 19,5 Prozent noch stärker. Insgesamt hatten 3,07 Millionen Zuschauer eingeschaltet.

Damit hängte man im Spielfilm-Duell die Kölner Konkurrenz locker ab. Bei RTL erwies sich "Battleship" zwar nicht als Totalausfall, interessierte allerdings trotzdem nur insgesamt 2,07 Millionen Menschen und durchwachsene 11,6 Prozent in der Zielgruppe. Die Wiederholung von "Inglourious Basterds" steigerte sich im Anschluss zumindest auf 13,2 Prozent, während das Historiendrama "300" bei ProSieben nur noch 11,7 Prozent erreichte. Das ZDF kam zur Primetime mit "Rosamunde Pilcher: Schlangen im Paradies" auf 4,34 Millionen Zuschauer und gute 13,8 Prozent beim Gesamtpublikum.

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Für Sat.1 war es hingegen mal wieder ein Tag zum Vergessen, wie bereits der ernüchternde Tagesmarktanteil von 6,8 Prozent in der Zielgruppe zeigt. Am Abend fielen beispielsweise "Navy CIS", "Navy CIS: L.A." und "Scorpion" allesamt mit Werten unter acht Prozent beim jungen Publikum durch. Doch auch beim Schwestersender kabel eins waren die Quotensorgen groß. Dort versagte der Start von "Restaurants am Limit" mit nur 3,2 Prozent komplett, ehe "Abenteuer Leben am Sonntag" den Abend mit 6,2 Prozent versöhnlich beendete. Bei VOX lief eine neue Folge von "Promi Shopping Queen" angesichts 7,1 Prozent in der Zielgruppe grundsolide.

Am Vorabend kehrte dort übrigens "Die Superolympionikin" Panagiota Petridou zurück. Der Auftakt der ersten Staffel lag mit 7,0 Prozent in der Zielgruppe ebenfalls noch im grünen Bereich, ließ aber gleichzeitig Luft nach oben, zumal das zweite Format mit Petridou "Biete Rostlaube, suche Traumauto" zuvor sogar 8,2 Prozent erzielte. Das ähnlich angelegte Format "Mein neuer Alter" enttäuschte bei RTL II zur gleichen Zeit mit dürftigen 3,2 Prozent, ehe auch die Doku-Soap "Helden der Straße" auf den gleichen Wert kam.

Der Nachmittag war dagegen fest in der Hand von RTL, wo das Formel-1-Rennen aus Spa-Francorchamps einen glänzenden Marktanteil von 31,3 Prozent beim Gesamtpublikum bei 4,66 Millionen Zuschauern einfuhr. Ein paar Stunden zuvor duellierten sich erneut Das Erste und das ZDF mit ihren Sommershows, wobei die Mainzer als glasklare Sieger hervorgingen. Der "Fernsehgarten" wurde dort von insgesamt 2,08 Millionen Zuschauern (17,0 Prozent) verfolgt, eine Best-of-Ausgabe von "Immer wieder sonntags" erreichte im Ersten immerhin 1,33 Millionen Zuschauer und 13,4 Prozent.


Leserkommentare

  • faxe61 schrieb via tvforen.de am 29.08.2016, 20.53 Uhr:
    faxe61Ja. Ich habe auch mal wieder reingeschaut beim "Cyber"- Panik-Thema. Es wurde viel pauschalisiert beim Thema *Cyber*, Netz, etc.. und es war ein Kunstkrimi, der alles zusammengeklaut hat. Auch beim Thema Sex oder Escort. Die Schauspielleistungen fand ich sehr durchgewachsen und auch "gewisse" Logiken beim Netz. Es lohnt sich trotz allem ein Blick in diesen Tatort. Es war Tatort: Das böse Internet, Computer, ohne Differenzierungen.
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 29.08.2016, 20.23 Uhr:
    chrisquitoAlso, ich weiß nicht, langsam greift wohl eine Tukurisierung bzw. Murotisierung des Tatorts um sich, das war ja mal wieder extreeeeeem künstlerisch angelegt - einerseits natürlich die Anspielung auf Space Odyssey schon im Titel (z.T. habe ich mich auch an Skynet im Terminator erinnert gefühlt) und dann die kafkaeske Dramaturgie mit den Kapiteln (z.B. Der Prozess, obwohl ein solcher ja gar nicht erst stattgefunden hat, und Die Verwandlung) - fand ich sehr ermüdend für den Durchschnittszuschauer, wie ich einer bin - daher muss ich mein Urteil zu dem Stuttgart-Tatort mit dem MEK-Einsatz im Asylantenheim revidieren und diesen hier zum bisher für mich schlechtesten Lannert-Bootz-Tatort erklären.