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Wiederholung der Comedy mit Millowitsch und Sittler ab nächste Woche
"Nikola": Dr. Robert Schmidt (Walter Sittler) und Stationsschwester Nikola Vollendorf (Mariele Millowitsch)
Bild: RTL
Sitcomklassiker: RTL bringt auch "Nikola" zurück/Bild: RTL

RTL ist offenbar auf den Geschmack gekommen und entdeckt in seinem Archiv plötzlich die eine oder andere Perle für sich wieder. Nach "Ritas Welt" bringt der Kölner Sender nun auch "Nikola" zurück. Schon ab kommendem Donnerstag, 25. Februar, wird die langlebige Comedyserie, die erstmals zwischen 1997 und 2005 lief, jeweils um 22.15 Uhr in Doppelfolgen wiederholt. RTL beginnt die Ausstrahlung bei der allerersten Episode. Die ursprünglich geplante Programmierung der "Anwälte der Toten" entfällt, stattdessen hält der Sender an einem reinen Comedy-Abend mit "Der Lehrer", "Nikola" und "Ritas Welt" fest.

Insgesamt wurden stolze 110 Episoden in neun Staffeln produziert. Im Mittelpunkt steht die geschiedene Krankenschwester Nikola Vollendorf (Mariele Millowitsch) aus der Rheintalklinik, die beruflich wie privat regelmäßig mit dem selbstverliebten Arzt Dr. Robert Schmidt (Walter Sittler) aneinander gerät: Beruflich ist er ihr Chef, privat ihr Nachbar und auch noch Vermieter. Er ist in ihren Augen arrogant, chauvinistisch und beziehungsgestört. Sie hingegen ist für ihn vorlaut, streitsüchtig und feministisch. Sie hat Ideen, er ist dagegen. Es kracht jedoch nicht nur, es knistert auch.

"Nikola" lebte von ihrem Wortwitz und hervorragenden Charakteren, während fast komplett auf platte Witze und Klischees verzichtet wurde. Als Drehbuchautoren waren unter anderem Peter Freiberg, Thomas Koch und Michael Gantenberg tätig. Die Serie erhielt einige wichtige Preise: die Goldene Rose von Montreux (1997), den "Adolf-Grimme-Preis" (1998) sowie den "Deutschen Fernsehpreis" (2003) für Millowitsch und Sittler als jeweils beste Sitcomdarsteller.


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Leserkommentare

  • tomgilles schrieb via tvforen.de am 23.02.2016, 19.07 Uhr:
    tomgillesMir ist bis jetzt noch kein Durchschnittszuschauer über den Weg gelaufen, wohl aber viele Einzelpersonen mit individuellen Neigungen und Interessen.
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 23.02.2016, 00.26 Uhr:
    andreas_ntomgilles schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Meinetwegen können sie gern die halbe
    > RTL-Seriengeschichte im Hauptprogramm Revue
    > passieren lassen, von Dr. Stefan Frank über Balko
    > bis hin zum Doppelten Einsatz, Cobra 11 und den
    > Armen Millionären. Da könnn die Generationen X
    > und Y das saisonale RTL-Abendprogramm dann gleich
    > staffelweise aus dem Netz ziehen noch ehe es
    > angelaufen ist.
    >
    > Warum wird überhaupt noch was Neues produziert,
    > es gibt doch schon so viel Material dass man bei
    > durchschnittlicher TV-Nutzung in 100 Jahren noch
    > am Gucken ist. Ach so, weil man mit
    > Exklusivmaterial die Zuschauerbindung erhalten
    > muss um im Mediendschungel noch nennenswerte
    > Marktanteile zu erzielen und dementsprechend
    > Werbeerlöse einzusammeln. Zum Beispiel mit einer
    > Dschungelshow...

    Du zerbrichst dir ganz schön für RTL den Kopf. Fast schon irgendwie rührend.
    Dem Durchschnittszuschauer ist das alles völlig egal.
  • tomgilles schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 23.34 Uhr:
    tomgilles"Deutschland 83" ist ja eigentlich ein Kind der UFA und ging über Fremantle früh an den Indie-Filmkanal SundanceTV/AMC, an Hulu und viele andere internationale Lizenznehmer. Erst nach der positiven Rezeption in Amerika sprang RTL auf den fahrenden Zug auf und startete eine massive Werbekampagne. Dabei passte die Serie weder zum Image von RTL, noch entsprach sie dem deutschen Massengeschmack.

    Bei "Block B" ist die Situation komplexer. Derartige Formate funktionieren im Breitenfernsehen nicht weil sie sich an spezielle Zielgruppen wenden, die sich im hochfragmentierten US-Fernsehmarkt mit seiner riesigen Programmvielfalt gut adressieren lassen, und die dank internationaler Vermarktung ein großes Medienecho auslösen. Trotz allem handelt es sich um Spartenfernsehen für Liebhaber (vergl. "Breaking Bad"), weil zu viele Menschen den Stoff als befremdlich oder provokativ empfinden und von Anfang an nichts damit anfangen können. RTL hat das Ding jedenfalls umgehend beerdigt.

    Und wer kauft schon eine deutsche Adaption von "Wentworth" mit einem Schuss "Orange Is the New Black"? Ideen haben offenbar fast immer nur die anderen...

    Bleibt "Der Lehrer" als einzige RTL-Serie mit Aussicht auf Bestand, Comedy klappt auf RTL ja immer ganz gut.
  • pumaquibö schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 22.11 Uhr:
    pumaquibötomgilles schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nachdem aus Kostengründen
    > schon lange keine Qualitätsserien mehr produziert
    > werden (...)

    Es gab doch gerade erst 2 hochgelobte Eigenprodukte von RTL im Serienbereich ("Deutschland 83" & "Block B")
  • tomgilles schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 17.50 Uhr:
    tomgillesMeinetwegen können sie gern die halbe RTL-Seriengeschichte im Hauptprogramm Revue passieren lassen, von Dr. Stefan Frank über Balko bis hin zum Doppelten Einsatz, Cobra 11 und den Armen Millionären. Da könnn die Generationen X und Y das saisonale RTL-Abendprogramm dann gleich staffelweise aus dem Netz ziehen noch ehe es angelaufen ist.

    Warum wird überhaupt noch was Neues produziert, es gibt doch schon so viel Material dass man bei durchschnittlicher TV-Nutzung in 100 Jahren noch am Gucken ist. Ach so, weil man mit Exklusivmaterial die Zuschauerbindung erhalten muss um im Mediendschungel noch nennenswerte Marktanteile zu erzielen und dementsprechend Werbeerlöse einzusammeln. Zum Beispiel mit einer Dschungelshow...
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 16.24 Uhr:
    andreas_ntomgilles schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mit "Super RTL" und "RTL Nitro" gibt es doch schon
    > zwei frei empfangbare Recycling-Sender, auf denen
    > älteres RTL-Material wiederholt werden kann. Ich
    > bin sehr dafür diese Erfolgsformate angemessen zu
    > würdigen, aber in diesem Fall wird ja nur
    > wiederholt um nichts Neues produzieren zu müssen.

    Einerseits bist du dafür, dass man Erfolgsformate angemessen würdigen sollte, dann aber wiederum willst du, dass man sie an "Recyclingsender",wie du sie schon fast verächtlich nennst, abschieben sollte. Irgendwie beißt sich das.
  • jeanyfan schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 09.57 Uhr:
    jeanyfanHieß doch letzt wo, dass RTL sogar drei neue Comedyserien produziert.
  • tomgilles schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 01.49 Uhr:
    tomgillesMit "Super RTL" und "RTL Nitro" gibt es doch schon zwei frei empfangbare Recycling-Sender, auf denen älteres RTL-Material wiederholt werden kann. Ich bin sehr dafür diese Erfolgsformate angemessen zu würdigen, aber in diesem Fall wird ja nur wiederholt um nichts Neues produzieren zu müssen.
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 00.58 Uhr:
    andreas_ntomgilles schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hat der RTL-Verbund nicht bereits genug
    > Wiederholungskanäle? Nachdem aus Kostengründen
    > schon lange keine Qualitätsserien mehr produziert
    > werden und sämtliche Fernsehfilm-Sendeplätze dem
    > Rotstift zum Opfer fielen werden jetzt sogar schon
    > billige Comedy-Formate eingespart.

    Und bei anderen Sendern wird hier gemeckert, weil diese kaum Serien von früher wiederholen.
    Man kann es wohl nicht jedem recht machen.
  • tomgilles schrieb via tvforen.de am 22.02.2016, 00.33 Uhr:
    tomgillesHat der RTL-Verbund nicht bereits genug Wiederholungskanäle? Nachdem aus Kostengründen schon lange keine Qualitätsserien mehr produziert werden und sämtliche Fernsehfilm-Sendeplätze dem Rotstift zum Opfer fielen werden jetzt sogar schon billige Comedy-Formate eingespart.

    RTL fährt eine gefährliche Gewinnmaximierungsrallye, die den Sender früher als manch einer denkt ins Schleudern bringen wird, schließlich wirtschaftet man nur noch nach dem Grundsatz "Minimaler Input - maximale Rendite", und das trägt uf Dauer nur im Nischensegment, nicht aber im Fernseh-Mainstream. Ein paar Jahre mag das noch gutgehen, aber in absehbarer Zeit - das Management ahnt es wohl schon - verliert sich der interessanteste Teil der Zielgruppe in den Weiten des Internets. Mit Low-Budget verschenkt man immer mehr Marktanteile an die neue Konkurrenz, während ein wachsender Prozentsatz der jüngeren Zuschauer neue US-Serien lieber anderswo werbefrei guckt.
  • beiderbecke schrieb via tvforen.de am 21.02.2016, 19.21 Uhr:
    beiderbeckeIch fand's damals schon lustig, aber nicht so sehr, dass ich deshalb den Sender wieder vorkramen wollte...
  • BlackOak schrieb via tvforen.de am 21.02.2016, 14.03 Uhr:
    BlackOakIch fands damals schon unlustig...
  • bugmenot_is_back schrieb am 20.02.2016, 12.47 Uhr:
    bugmenot_is_backNikola war toll.

    Ud nein, es wurde nicht "programmiert", sondern ein Programm geplant. Bzw. "ursprüngliche Programmplanung".