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Interview zum 18. Geburtstag von "Wissen macht Ah!"
Ralph Caspers
Bild: WDR/Nola Bunke
Ralph Caspers: "Kinder merken es, wenn sie nicht ernst genommen werden"/Bild: WDR/Nola Bunke

Eine der beliebtesten Kindersendungen feiert genau heute ihren 18. Geburtstag: "Wissen macht Ah!" ging am 21. April 2001 an den Start. Bis heute ist das originelle Wissensmagazin erfolgreich und gefragt bei Alt und Jung. Von Anfang an mit dabei ist Ralph Caspers, der die Sendung zunächst mit Shary Reeves präsentierte. Seit 2018 ist Clarissa Corrêa da Silva an seiner Seite (zum Interview mit Clarissa Corrêa da Silva).

Eigentlich wollte Caspers nie zum Fernsehen. Anlässlich des "Wissen macht Ah!"-Geburtstags sprach TV Wunschliste-Redakteur Glenn Riedmeier ausführlich mit dem Moderator darüber, wie es dennoch dazu kam und welche Rolle Jörg Draeger bei Caspers' TV-Anfängen gespielt hat. Außerdem erläutert Caspers, was für ihn gutes und schlechtes Kinderfernsehen ist und weshalb er trotz 20 Jahren bei der "Sendung mit der Maus" immer noch das Gefühl hat, dass morgen alles vorbei sein könnte.

"Wissen macht Ah!"-Fans der ersten Stunde sind eingeladen, an einer Geburtstagsaktion teilzunehmen und ihre persönlichen "Ah!"-Momente auf einem der "Wissen macht Ah!"-Social-Media-Kanäle zu posten. Zu gewinnen gibt es eine Komparsenrolle in der nächsten Staffel. Die Teilnahmebedingungen sind unter wissen-macht-ah.de zu finden.

TV Wunschliste: Lieber Herr Caspers, "Wissen macht Ah!" wird volljährig und ist immer noch eine der beliebtesten Kindersendungen überhaupt. Was ist für Sie das Erfolgsgeheimnis dieser Sendung?

Ralph Caspers: Das kann ich doch jetzt nicht verraten, sonst wäre es ja kein Geheimnis mehr! (lacht)

Es muss aber doch irgendeinen Grund geben, sonst würde die Sendung ja nicht schon 18 Jahre lang laufen...

Ralph Caspers: Das war verklausuliert gemeint für: Ich habe nicht den geringsten Schimmer. Vielleicht liegt es daran, dass wir immer wieder etwas Neues machen und einfach Antworten auf Fragen geben. Aber ich weiß es wirklich nicht. Ich mache "Wissen macht Ah!" immer so, wie es mir gefällt und wie ich es selbst gerne gucken würde. Es ist ein großes Glück, dass das offenbar auch vielen anderen gefällt.

Clarissa Corrêa da Silva und Ralph Caspers feiern 18 Jahre "Wissen macht Ah!". WDR/Thorsten Schneider

"Wissen macht Ah!" ist zwar vorrangig eine Sendung für Kinder, aber es gibt auch viele erwachsene Fans. Wie erklären Sie sich das?

Ralph Caspers: Es ist wirklich keine Selbstverständlichkeit, dass sich Erwachsene freiwillig Sendungen angucken, die eigentlich für ihre Kinder gedacht sind. Es könnte sein, dass es bei uns so ist, weil wir auf eine ganz besondere Art und Weise selber Spaß an unserer Sendung haben.

Es gab ja auch mal die sogenannte "Wissen macht Ah! - Spätausgabe", die ganz gezielt für Erwachsene gedacht war. Nach vier Folgen war damit aber schon wieder Schluss. Warum?

Ralph Caspers: Gute Frage, denn die waren eigentlich sehr erfolgreich. Mit diesen "Wissen macht Ah!"-Spätausgaben, die wir zum fünften Geburtstag unserer Sendung produziert haben, sollten tatsächlich junge Erwachsene angesprochen werden. Es haben auch total viele junge Menschen geguckt. Aber: Wir haben wohl die älteren Zuschauer zu sehr verschreckt, und es wurde darauf verzichtet, diese "Spätausgaben" fortzuführen. Hinzu kam auch unser spezieller Humor, der das Publikum gespalten hat. (lacht)

WDR/Nola Bunke

Was ist Ihrer Ansicht nach wichtig, wenn man Kinderfernsehen macht? Gibt es eine bestimmte Art der Ansprache, die Ihnen wichtig ist? Und was sind wiederum No-Gos?

Ralph Caspers: Ich spreche so, wie ich selbst gerne als Zuschauer angesprochen werden würde. Manchmal sprechen Moderatoren im Kinderfernsehen mit Kindern wie mit Haustieren - mit weit aufgerissenen Augen und übertriebener Gestik. Genau das gefällt mir nicht. Kinder merken es, wenn sie nicht ernst genommen werden.

Mussten Sie sich mit Ihrem Ansatz, nicht "kindisch" mit Kindern zu sprechen, gegen Widerstände durchsetzen?

Ralph Caspers: Nein, ich habe das von Anfang so gemacht, schon als ich bei Super RTL mit "Ich respekTIERE" und "Muuh - Das Tiermagazin" angefangen habe. Das hat damals zwar kaum jemand geguckt, aber das hatte den Vorteil, dass ich viele Freiheiten hatte und mir niemand vom Sender oder der Produktionsfirma reingeredet hat. Ich war völlig frei, keiner hat gesagt: "Pass auf, das ist eine Sendung für Kinder. Deshalb musst du dich so verhalten." Das war richtig gut, weil ich mich auf diese Weise langsam vorantasten und ausprobieren konnte, mit welcher Art von Ansprache ich mich am wohlsten fühle. Als ich dann zum "Maus Club" gewechselt bin, hatte ich meinen Ton schon gefunden - und der ist im Prinzip bis heute gleich geblieben.

Was zeichnet Ihrer Ansicht nach allgemein gutes Kinderfernsehen aus?

Ralph Caspers: Für Kinderfernsehen gilt für mich das Gleiche wie fürs Erwachsenenfernsehen: Es muss unterhaltsam sein und darf nicht langweilen.

Welche Sendungen haben Sie denn selbst als Kind gerne geschaut?

Ralph Caspers: Ich habe total gerne "Doctor Snuggles" und "Catweazle" geguckt! "Luzie, der Schrecken der Straße" und die tschechische Serie "Die Märchenbraut" fand ich super! Aber auch "Spaß am Dienstag" mit Zini habe ich geliebt.

Auf der nächsten Seite verrät Ralph Caspers, weshalb seine Mutter und Jörg Draeger schuld daran sind, dass er beim Fernsehen gelandet ist, und wie ihm ein zufälliges Treffen auf der Straße zu "Wissen macht Ah!" verholfen hat.

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Leserkommentare

  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 24.04.2019, 12.16 Uhr:
    kleinbiboBei Ralph geht mir sein schwachsinniger Tonfall ziemlich auf den Sack, wenn er sich den abgewöhnen könnte, wäre er ein deutlich besserer Moderator.

    Shary hingegen hat mir immer ausgesprochen gut gefallen. Jetzt sagt nicht, ihr kennt sie persönlich und in Wirklichkeit ist es eine dumme Kuh ... .