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1213

Covert Affairs

USA, 2010–2014
Covert Affairs
 Serienticker
  • Platz 758 1213 Fans   60% 40%ø Alter: 45-55 Jahre
  • Serienwertung4 161774.10Stimmen: 61eigene Wertung: -

Serieninfos & News

76 Episoden (5 Staffeln)
Deutsche Erstausstrahlung: 12.09.2011 (13th Street Universal)
Die sprachtalentierte CIA-Nachwuchsagentin Annie Walker (Piper Perabo) wird bereits vor Ende ihrer Ausbildung überraschend in den Außendienst versetzt. Während sie an den exotischsten Plätzen auf der ganzen Welt geheime Aufträge erledigt, ahnt sie nicht, dass sie gleichzeitig von ihren Vorgesetzten dazu missbraucht wird, an ihren Ex-Freund heranzukommen. Den hatte sie einst im Urlaub kennengelernt - jedoch ohne zu wissen, dass sie sich mit einem desertierten CIA-Agenten einlässt.
Cast & Crew
Serienguide
Covert Affairs
Bild: USA Network
Annie Walker ist eine Nachwuchsagentin der CIA, die schon mit 28 Jahren in den Außendienst kommt. Ihr zur Seite steht der blinde Auggie Anderson, der Annie bei ihren ersten Schritten als Agentin der Domestic Protection Division (DPD) begleitet. Was Annie nicht weiß: Ihre Vorgesetzten Joan und Arthur Campbell wollen sie eigentlich nur im Außendienst einsetzen, um an ihren Ex-Freund Ben Mercer zu kommen - denn der Ex-CIA-Agent ist ins ebenfalls Spionage-Geschäft verstrickt und treibt ein undurchsichtiges Spiel. Doch Annie steht dennoch ihre Frau und meistert ihre ersten Feuerproben mit Bravour. Ihre schwerste Prüfung ist jedoch, ihren wahren Job vor ihrer Schwester Danielle geheimzuhalten, in deren Gästehaus sie wohnt
Hruska/Evermann 2008-2013

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  • Temperence (geb. 1978) schrieb am 04.11.2017, 18.21 Uhr:
    TemperenceAlso uns macht die Serie Spaß. Ob das alles realistisch ist, sei mal so dahin gestellt. Dann könnte man ja gar nichts gucken.
    Wir jedenfalls gucken Covert Affairs gerne. Jetzt warten wir schon sehr lange darauf das die 5. Staffel endlich auf DVD erscheint. Tja, dem ist endlich so. Aber nur als komplette Serienbox. (1-5)
    Sehr Dumm. Wo doch die meisten die Staffeln 1-4 schon zu Hause haben. Hoffen wir mal das es noch eine einzel Box geben wird.Antworten

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  • Melrose (geb. 2000) schrieb am 05.11.2016, 12.15 Uhr:
    MelroseNach dem Sehen der zweiten Staffel muss ich sagen: Wie Baywatch zur DLRG verhält sich Covert Affairs zu ernstgemeinten Agentenserien/-filmen. Ich könnte schwören, dass (vielleicht aus Enttäuschung, nach der 1. Staffel für den Emmy nomiert gewesen zu sein, ihn dann aber nicht bekommen zu haben) Perabo ihre Oberlippe nochmal mit Filler verdoppelt hat und die Haare bindet sich ihre Figur Annie Walker auch noch nicht zusammen. So, wie wohl kaum eine Rettungsschwimmerin in einem tiefausgeschnittenen roten Badeanzug mit gefönten Wallehaaren den Strand entlangtrabt, so wird auch sicher nie eine richtig gute Agentin einen angeblichen „Meisterspion“ mit einem wallenden langen signalroten Rock und 16cm hohen Louboutins verfolgen, das alles in 10 Schritte Abstand, sich nach jedem 3. Schritt mit Shampoo-Spot-verdächtigen Haargewedel umdrehend und vollkommen auffällig unauffällig hinter einer Ecke hervorlugend. Ja, so kann man die Welt auch auf sich aufmerksam machen. Hätte der "Master Spy" sich auch nur einmal umgedreht, wie unsere Lieblingsagentin Annie, dann hätte er ihr direkt in die Augen geschaut.
    Während die Baywatch-Macher aber wissen, dass die Zuschauer wissen, dass Baywatch unrealistischer Kram ist, der nur dazu dient, Männer mittels blonden Bimbos mit dicken Hupen vor den Schirm zu locken, verkauft man CA als realistische Agentenserie à la Bourne. Wie realitisch Bourne ist, weiß ich nicht, aber Jason Bourne wusste wenigstens, dass der beste Agent der unauffällig Agent ist, der weiß, wann er einfach ruhig zu bleiben hat, sich nicht umdreht, keinen Augenkontakt herstellt und mit dem Strom schwimmt.
    Ganz im Gegensatz zu Annie Walker: Gern tritt sie eine Verfolgungsjagd durch den Matsch auch mit hellen Wildlederpumps an, und lässt auf Außeneinsätzen ihre blonden Haare wild im Gesicht herumhängen. Besonders vorteilhaft ist das natürlich, wenn man sich von einem Gebäude abseilen oder die Hände zum Klettern freihaben muss. Auf einer Gala hat sie dann die Haare in einem engen Dutt. Gut, dass sie weiß, wie man Prioritäten setzt. Für eine Flucht, zu der sie einem Dissidenten verhilft, wählt sie so hohe Stilettos, dass er Zeit verschwenden muss, ihr die Treppe herunter zu helfen!! (allein dafür verdient sie einen Rüffel) Ist sie bei einer Verfolgung in Sicherheit, macht sie in 8 von 10 Fällen den Verfolger auf sich aufmerksam, indem sie aus dem sicheren Versteck in wilder Flucht aufspringt und mit wehender Blondfahne durch die Gegend rennt. In einer Berliner Straßenbahn steht sie im Princess-Diana-Gedächtnis-Look mit Etuikleid und mehreren Kilo Goldschmuck behängt vollkommen overdressed herum und starrt die Agentin, die sie verfolgt, auffällig an (als sich herausstellt, dass diese früher bei der Stasi war, sagt Walker ohne jede Ironie: „DESWEGEN hat sie mich entdeckt! Gelernt bei den Besten!“ - was für ein Brüller!). Überhaupt sucht sie auf Verfolgungen gern Augenkontakt, dreht sich alle paar Schritte auffällig um (Stichwort wieder: Shampoo-Werbung), oder blättert eine Zeitschrift so flüchtig durch, dass jeder Idiot merkt, dass sie sie nicht liest.
    Im Gegensatz zur 1. Staffel ist der einzige Fortschritt m.E., dass Annie Walker jetzt auf 50% der Verfolgungen endlich mal flachere Schuhe anhat, aber auch die Armeejacken sitzen immer perfekt in Size Zero wie auf die Haut genäht, mit netten Schnallen und Gürtelchen, die sicher sinnvoll sind, wenngleich sich mir auch nicht erschließt, wofür. In den anderen 50% bleibt es bei hautengen Miniröcken wie aufgedampft, Stilettos und riesigen Ausschnitten.
    Alles in allem wird die Darstellung der Annie Walker immer mehr zum Pin-Up-Girl: mit Puppy-Dog-Eyes und Schmollmündchen guckt sie ihre Mitspieler an, macht einen auf „kleines Mädchen“, will aber gleichzeitig ernst genommen werden.
    Ich mag die Serie für Auggie, für Joan, für Arthur (das erste Mal, dass mir dieser Schönling Peter Gallagher gut gefällt), sogar den leicht intriganten Jai kann ich gut leiden, und definitiv liebe ich die Figur des Eyal Lavin (der Mossad-Agent), der auch fantastisch sarkastische Sätze ins Drehbuch geschrieben bekommt, die unheimlich Spaß machen.
    Das einzige, das mich an der Serie wirklich und zunehmend und ganz ganz schlimm stört, ist die blöd geschriebene und in Szene gesetzte Hauptfigur, die an Dämlichkeit sogar eine Schulaufführung übertreffen würde. Dafür kann Piper Perabo vielleicht nichts, aber alles um und an dieser Figur ist unglaubwürdig und dumm. Ich denke nach wie vor, dass man damit Männer als Publikum binden möchte. Schade um die Glaubwürdigkeit. Und ich werde total wütend allein wg. der anderen Figuren mit auch noch die anderen Staffeln anschauen und mich aufregen.Antworten

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  • Melrose (geb. 2000) schrieb am 31.10.2016, 11.56 Uhr:
    MelroseAn sich eine schöne Serie. Ich habe mir die ersten beiden Staffeln zugelegt, aus akuter Langeweile einerseits und wg. meines Faibles für Spionage-, Geheimdienst-, Agenten-Serien andererseits und auch wg. der kleinen Dauerrolle für Oded Fehr, den ich als Mossad-Bösewicht aus NCIS kenne.
    Die Serie, wohl von den Bourne-Machern produziert, ist gut, aber mich stören dich aufgetragene Klischees. Im Gegensatz zu Bourne, der der perfekte Agent war, der immer wusste, wann man leise tritt, wann man extrem unauffälliges Verhalten zeigen sollte, wann man eben NICHT rennt, sich umdreht oder fuchtelt, wird der Star der Serie, Annie Walker, ganz anders gezeigt.
    Angeblich DIE Top-Absolventin des Grundkurses (lt. Ausbilder hatte er nie eine bessere), stöckelt, lockenwedelt und dummbatzelt sie sich durch die Sets, natürlich, wie sich das für eine anständige Agentin gehört, in 16cm-Louboutin-Stilettos (!), Mini- oder Bleistiftröcken und auffälligen roten Satin-Blusen, so eng geschnitten, dass Jogi Löw neidisch wäre und die Knöpfe nur Momente vor dem Ab- oder Aufplatzen sind:
    sie überwacht Verfolger nicht im Rückspiegel, sondern dreht sich immer, auch bei höchsten Tempo, im Sitz um, dass die blonden Locken nur so fliegen, sie widersetzt sich scheinbar aus Prinzip Anordnungen ihrer Vorgesetzten, da sie natürlich alles besser weiß, sie bricht den High-Heel-Speedchase-Rekord (dass man in 16cm hohen Louboutins und bewegungseinschränkenden Bleistiftröckchen so rennen könnte ist eine von Männern stets gern geglaubte Lüge), sie lässt immer sinnlich das Duckface-Mäulchen mit der perfekt geschwollenen Oberlippe offen stehen (Kim Kardashian würde töten für so eine Oberlippe, für die sie keinen Filler bräuchte), die Locken im gebräunten Gesicht hängen vor den perfekten Zähnen (vielleicht biegen Mario Testino, Richard Avedon oder sonst ein Model-Fotograf auf der Suche nach einer Entdeckung um die Ecke, da will man natürlich bereit sein), beim Schießen hängen die Haare überall störend im Gesicht herum, aber was soll's … alles seeeehr unauffällig. Na klar. Die Hälfte der im Drehbuch jeweils anwesenden Männer hat bereits Hitzewallungen, bevor sie durchs Bild ist, und erkennt sie garantiert dann wieder, wenn sie undercover sein sollte.
    Sicher, ein weiblicher Agent als Zugpferd für eine Serie, die ja auch von vielen Zuschauern gesehen werden soll, MUSS etwas bieten. Und da der Durchschnittszuschauer von Agenten-Serien eben nicht weiblich ist, müssen die Herren bei der Stange gehalten werden (kein Wortspiel beabsichtigt). Insofern ist Realismus natürlich nicht unbedingt gewollt. Ich bevorzuge Ziva David aus NCIS, die in Cargopants mit Stiefeln, vor allem zusammengebundenen Haaren (!), Lederjacken und Pullis kompetent und trotzdem unfassbar attraktiv auftrat. SIE war der perfekte Mossad-Agent, eine Ein-Mann-Killer-Armee. Annie Walker ist ein Model, das Agent spielt und gegen Ziva nur armselig.
    Mir fiel auf, dass Christopher Gorham, der den blinden Auggie spielt, Ben Winshaws „Q“ in den Daniel-Craig-Bond-Filmen extrem ähnlich sieht. Zufall? Glaub ich nicht.Antworten

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