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1951

Ku'damm

D, 2016–

Ku'damm
Serienticker
  • Platz 301951 Fans
  • Serienwertung4 285554.45von 38 Stimmeneigene: –

Serieninfos & News

Drama, Geschichte, Geschichtsdrama
Der Dreiteiler von „Weissensee“-Autorin Annette Hess erzählt die Geschichte einer alleinstehenden konservativen Tanzschulenbesitzerin, die im Berlin des Jahres 1956 versucht, ihre drei Töchter bestmöglich zu verheiraten. Doch Problem-Tochter Monika knüpft ausgerechnet mit einem Rock'n'Roller zarte Bande.
In der Fortsetzung von „Ku'damm 56“ kämpft Tanzschulbesitzerin Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) mit ihren mittlerweile erwachsenen Töchtern Monika (Sonja Gerhardt), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle) weiter für Emanzipation und die Verwirklichung ihrer eigenen Träume. Dazu gehört auch eine Karriere im Show-Business.
(mm)
Daten
Deutsche TV-PremiereSo, 20.03.2016 (ZDF)
Adaption als Ku'damm 59 - Das Musical (D, 2024)
Adaption als Ku'damm 56 - Das Musical (D, 2022)
Weitere Titel: Ku'damm 56 (Staffel 1), Ku'damm 59 (Staffel 2), Ku'damm 63 (Staffel 3), Ku'damm 77 (Staffel 4)
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    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    • LuckyVelden2000 schrieb am 02.01.2026, 20.13 Uhr:
      Kann das ganze gemecker nicht nachvollziehen. Ich bin ganz und gar nicht enttäuscht.
      Und dieses freddy Gejammer was soll das? Dreht sich nicht um Freddy sondern um catharina Schöllack und ihre Töchter, darauf ist die Serie aufgebaut nicht auf Freddy.
      Freddy ist nun mal tot. Punkt
      Ist wie im Leben eben
      Las euch doch auch mal auf was neues einlassen
      Anette Hess hat sich gute, logische und reale Storys der Mitte 70er Jahren ausgedacht.
      Weder unrealistisch noch billig.
      Der Geschmack der meckerer und die Beleidigungen mancher sind nicht zu verstehen
      Hoffentlich dauert die Fortsetzung nicht mehr so lange. Dann kämen wir in den 80er an
      Schluss jetzt mit dem gemecker.
      Seit einfach mal zufrieden als immer alles runterzuputzen
    • Rot_kehlchen schrieb am 02.01.2026, 19.10 Uhr:
      WARNUNG: Diese Bewertung enthält SPOILER zu „Ku’damm 77"

      Ich liebe Ku’damm wirklich von Herzen. Für mich war diese
      Reihe immer mehr als „nur“ eine deutsche Historienserie; sie war eine
      emotionale Zeitreise, eine Familiengeschichte, die mich mitgerissen hat, weil
      sie so echt wirkte. Gerade Ku’damm 63 hat mich tief getroffen: Die Konflikte
      waren hart, aber nachvollziehbar. Die Figuren haben Fehler gemacht, verdrängt,
      gelitten – und ich habe das alles so stark gefühlt. Dieser besondere
      Ku’damm-Vibe – das Knirschen zwischen Tradition und Aufbruch, Schuld und
      Sehnsucht, zwischen dem, was man sein will, und dem, was die Zeit einem erlaubt
      – war für mich immer das Herz der Serie.
      Und genau deshalb war meine Vorfreude auf Ku’damm 77 riesig.
      Vorab: Die Schauspieler*innen waren großartig wie immer.
      Wirklich eine fantastische Besetzung, puh, und genau das macht es für mich so
      bitter, dass ich nach dem Schauen vor allem eines empfunden habe: Enttäuschung. Nicht, weil ich Veränderungen grundsätzlich ablehne. Natürlich dürfen sich
      Figuren verändern und eine Serie weiterentwickeln, aber hier hatte ich das
      Gefühl, die Story hat sich ein Stück weit selbst verloren.
      Der Sprung von 1963 auf 1977 ist riesig – und das wäre
      völlig okay, wenn man ihn erzählerisch sauber aufarbeitet. Stattdessen wirkt
      es, als hätte man in diese 14 Jahre so viel Tragik und so viele Umbrüche
      gepresst, dass ich als Zuschauerin emotional kaum hinterherkam. Ich saß da und
      dachte:
      Moment… was ist alles passiert? Wann ist das passiert? *Schock*
      Am stärksten hat mich Monikas Geschichte irritiert. Dass Freddy
      gestorben ist, ist schon tragisch genug – ich mochte ihn von Beginn an. Er
      hatte etwas Warmes, Herzliches und Tiefes. Und er war als Holocaust-Überlebender ein Charakter, der so viel Potenzial gehabt hätte, weiterhin etwas
      Bedeutendes in diese Geschichte zu bringen. Aber dann stirbt zusätzlich auch
      noch Josefine, die gemeinsame Tochter von Monika und Joachim, ein Kind, das wir
      nie kennenlernen durften.
      Ganz ehrlich: Das ist so viel Verlust, so viel Trauma, so
      viele Schicksalsschläge auf einmal. Und das Problem ist nicht mal nur die Menge,
      sondern wie wenig davon emotional wirklich gelebt wird. Monika hat zwar Albträume.
      Und ja, sie macht keine Musik mehr. Aber der Tod ihrer engsten Vertrauten und ihres
      Kindes… der wird fast nebenbei behandelt, wie eine Information, die man abhakt.
      Das wirkt auf mich doch ziemlich unrealistisch.
      Nicht, weil Trauer/Verlust immer gleich aussehen muss, sondern weil
      es hier wirkte, als wäre Josefine nicht wirklich Teil ihres inneren Lebens
      gewesen. Es wird erwähnt, aber es lebt nicht in ihr. Und das hat mich richtig
      gestört, weil Ku’damm sonst immer so gut darin war, das Unsichtbare sichtbar zu
      machen: Scham, Schmerz, Angst, Verdrängung…
       Stattdessen schien Monika fast nur noch für Dorlis
      Tanzkarriere zu existieren, als wäre Dorli ihr einziger Lebensinhalt. Natürlich
      können sich Menschen nach Verlusten an etwas klammern, dass Ihnen Sinn gibt,
      doch bei Monika hat sich das für mich nicht stimmig angefühlt.

      Dieser Doku-Charakter war für mich ein kompletter Stilbruch.
      Ku’damm lebt davon, dass man eintaucht, dass die Welt in sich geschlossen ist
      und irgendwie hat mich das eher rausgerissen, als dass es mir etwas gegeben
      hätte. Ich verstehe, warum man das gemacht hat, und es ist sicher auch
      Geschmackssache aber für mich hat es dem Ku’damm-Feeling eher geschadet.

      Dass Linda die Tochter von Caterina ist, ist als Twist
      erst mal nicht grundsätzlich schlecht. Ich finde, da steckt Potenzial drin. Was
      mich aber gestört hat, war weniger die Idee an sich, sondern die fehlende
      emotionale Aufarbeitung. Es wirkt wie ein Plot, der kurz für Drama sorgen soll,
      die große Überraschung am Ende. Und auch hier wird es relativ emotionslos
      abgehakt...:(
      Generell hätte ich mir zum Thema Rassismus deutlich mehr
      Tiefe gewünscht. Ja, es gab einzelne Szenen, aber insgesamt lag für mich ein
      „Heile-Welt“-Filter über einer Zeit, die ganz sicher nicht heil war, zumindest nicht
      für alle. Die Konflikte waren nicht spürbar genug. Jedenfalls nicht für mich.
      Und dann dieser Moment mit Joachims totgeglaubtem Bruder,
      der auftaucht… ganz ehrlich: Das war der Punkt, an dem ich innerlich
      ausgestiegen bin. Das wirkte wie ein überdramatischer Soap-Kniff, den ich in
      Ku’damm nie gebraucht hätte…

      Dass Frederike Polizistin werden will, fand ich
      grundsätzlich spannend. Frauen, die Grenzen sprengen, passen total in diese
      Zeit. Aber genau deshalb hätte ich ihr Motiv so gern verstanden: Warum will sie
      das? Was treibt sie? Was sucht sie? Kontrolle, Gerechtigkeit, Rebellion?
      Vielleicht ist es mir entgangen, aber für mich wurde es nicht klar genug.
      Gerade weil es damals nicht üblich war, hätte die Serie hier
      so viel erzählen können. Ohne sauberes Motiv wirkt es jedoch eher wie eine
      Entscheidung, die man ihr gegeben hat, statt wie etwas, das aus ihr herauswächst.
      Trotzdem stark, dass sie es gewagt hat! Durch den ganzen Sexismus war es sehr
      schwierig für sie.

      Was mich außerdem richtig traurig gemacht hat: Dass Dorli
      und Frederike scheinbar kaum Interesse daran haben, die Vergangenheit der
      Tanzschule wirklich zu verstehen - dass diese Tanzschule einer jüdischen
      Familie quasi enteignet wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass die Serie diesen
      Punkt konsequenter aufnimmt: Schuld, Verantwortung, Nachwirkung. Aber auch das
      wurde für mein Empfinden zu oberflächlich behandelt.

      Trotz meiner Kritik gab es Dinge, die mich bewegt haben:
      Die Idee, dass Eva nicht nach drei Jahren zurückkommt,
      sondern fast vierzehn Jahre im Gefängnis war, war heftig und emotional stark.
      Sie hat nicht nur ihren Platz in der Familie verloren, sondern auch in der
      Gesellschaft. Mich hat es wirklich mitgenommen, wie sehr sie kämpfen musste, um
      überhaupt wieder wie ein normaler Mensch behandelt zu werden, und wie wenig
      Interesse ihr Umfeld an ihrer Geschichte zeigt.
      Auch Caterinas Blick in ihre harte, schreckliche
      Vergangenheit fand ich sehr gelungen. Es hat sie für mich greifbarer gemacht:
      außen hart, kontrollierend, direkt. Dafür innen verletzlich, weich.
      Und das Setting: Der 70er-Jahre-Vibe kam absolut rüber.
      Optisch, atmosphärisch, in Details, man merkt die Mühe. Und ich mag
      grundsätzlich den Ansatz, neue gesellschaftliche Themen stärker reinzuholen.

      Mein Fazit
      Ku’damm 77 hat mich an vielen Stellen leider nicht berührt wie die
      Staffeln davor. Es fühlte sich an, als hätte die Serie ihre emotionale Logik
      verloren und stattdessen auf zu viele Ereignisse, zu viele Twists, zu viele
      Konstruktionen gesetzt... während der wirklich schweren Dinge (wie der Verlust
      eines Kindes) nicht tief genug gelebt wurden.
      Und manche Szenen – gerade mit Frederike – wirkten für mich fast wie bei einer Sitcom. Ja, das bringt Leichtigkeit, aber es trifft für mich
      nicht den Ku’damm-Vibe. Ich glaube, man hätte das anders lösen können.
    • So what schrieb am 01.01.2026, 12.58 Uhr:
      Bin leider sehr enttäuscht von der neuen Staffel. Hatte mich so darauf gefreut, Freddy wieder zu sehen, aber sein Tod wurde nur am Rande erwähnt. Ich fand es zwar schade, dass Joachim sich umgebracht hat, aber ob er jetzt als sein Bruder wieder auferstehen musste? Naja
      Am meisten hat mich aber diese ganze Filmerei genervt und jeder musste auch direkt in die Kamera sprechen.
      Dennoch genial und großartig Claudia Michelsen und ihre Töchter👍
      • LuckyVelden2000 schrieb am 02.01.2026, 20.00 Uhr:
        @So what
        Die Story dreht sich nicht nur um freddy und ist nicht auf freddy aufgebaut. Es geht um die schöllack Frauen nicht um freddy