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130

Die drei Musketiere

(Les Trois Mousquetaires / The Three Musketeers) F/GB/PA, 1973

Die drei Musketiere
Studiocanal GmbH
  • Platz 3148130 Fans
  • Wertung4 13844.20Stimmen: 5eigene: -

Filminfos

Hintergrund: Es war in der Tat eine recht gefährliche Produktion: Darsteller Oliver Reed wurde bei den Dreharbeiten mehrmals verletzt, er starb sogar fast, als er während der Duell-Szene bei den Windmühlen in den Hals gestochen wurde. Die Stuntleute waren entsetzt wegen seiner schieren Wildheit in den Kampfszenen. Darsteller Sir Christopher Lee (Rolle: Rochefort) erklärte, dass Reed einmal das Schwert wie eine Axt mit beiden Händen schwang und er die Szene daher stoppen musste. Lee verstauchte sich beim Dreh das Knie und zerrte sich die Schulter. Andere wurden schwerer verletzt: Darsteller Michael York (Rolle: D'Artagnan) erlitt einen Schnitt ins Bein und verlor fast ein Auge. Einmal musste er sogar selbst seinen versehrten Stuntman doubeln.
Danach verstaute York, um sich zu schützen, stets sein Script unter seinen Kleidern. Frank Finlay (Rolle: Porthos) bekam ein Kantholz ins Gesicht und brannte in einzelnen Kampfparts. Regisseur Richard Lester verwendete einen ganz eigenen Drehstil: Er ließ auch bei Proben permanent mindestens eine Kamera laufen und zeichnete die Szenen mit bis zu fünf Kameras in verschiedenen Einstellungsgrößen (Nahaufnahme, Totale etc.) parallel auf. Die Fortsetzung "Die vier Musketiere" entstand, ohne dass die Crew davon wusste, schon zur selben Zeit: Denn in der Nachproduktion bemerkten die Produzenten die rieseige Menge an Material und entschieden die Splittung in zwei Filme. Es kam zu einer Gerichtsverhandlung mit dem Ziel, dass die Schauspieler nicht nur für einen Film, wie geplant, sondern für beide Produktionen gezahlt wurden. Seither gibt es eine Vertrags-Klausel für solche Fälle, die sogenannte "Salkind-Klausel". 15 Jahre später drehte Lester mit fast der gleichen Besetzung und ähnlichem Stab "Die Rückkehr der Musetiere" (1989). Kritik: "Dumas' historischer Abenteuerroman in einer von Richard Lester prunkvoll und artistisch-witzig inszenierten Neuverfilmung - eine heitere Entlarvung von Historienkitsch und falsch verstandenem Heldentum." (Lexikon des internationalen Films) "Edle Recken fechten in bunten Kostümen: Die x-te Filmversion des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas entpuppt sich als unterhaltsames, knallbuntes Kostümabenteuer mit allem, was dazu gehört: Spannung, Schmalz und Slapstick. Dieses Mal zeichnete 'Beatles'-Regisseur Richard Lester ('Yeah! Yeah! Yeah!', 'Hi-Hi-Hilfe!') für die Inszenierung mit Top-Besetzung verantwortlich. 1974 drehte Lester auch die nicht ganz ernst zu nehmende Fortsetzung 'Vier Musketiere - Die Rache der Mylady'." (prisma.de) "Es gab und gibt viele filmische Versionen des Klassikers von Alexandre Dumas, aber Richard Lester hat wohl bei der besten davon Regie geführt. Ein Film, der großartig aussieht. Die Kostüme, die Schauplätze und die Kameraarbeit werden unterstützt durch eine exzellente Darstellerriege, ein solides Drehbuch und eine Menge fulminanter Slapstick- und Actionszenen." (viennale.at)...
(Tele 5)
Hintergrund: Es war in der Tat eine recht gefährliche Produktion: Darsteller Oliver Reed wurde bei den Dreharbeiten mehrmals verletzt, er starb sogar fast, als er während der Duell-Szene bei den Windmühlen in den Hals gestochen wurde. Die Stuntleute waren entsetzt wegen seiner schieren Wildheit in den Kampfszenen. Darsteller Sir Christopher Lee (Rolle: Rochefort) erklärte, dass Reed einmal das Schwert wie eine Axt mit beiden Händen schwang und er die Szene daher stoppen musste. Lee verstauchte sich beim Dreh das Knie und zerrte sich die Schulter. Andere wurden schwerer verletzt: Darsteller Michael York (Rolle: D'Artagnan) erlitt einen Schnitt ins Bein und verlor fast ein Auge. Einmal musste er sogar selbst seinen versehrten Stuntman doubeln. Danach verstaute York, um sich zu schützen, stets sein Script unter seinen Kleidern. Frank Finlay (Rolle: Porthos) bekam ein Kantholz ins Gesicht und brannte in einzelnen Kampfparts. Regisseur Richard Lester verwendete einen ganz eigenen Drehstil: Er ließ auch bei Proben permanent mindestens eine Kamera laufen und zeichnete die Szenen mit bis zu fünf Kameras in verschiedenen Einstellungsgrößen (Nahaufnahme, Totale etc.) parallel auf. Die Fortsetzung "Die vier Musketiere" entstand, ohne dass die Crew davon wusste, schon zur selben Zeit: Denn in der Nachproduktion bemerkten die Produzenten die rieseige Menge an Material und entschieden die Splittung in zwei Filme. Es kam zu einer Gerichtsverhandlung mit dem Ziel, dass die Schauspieler nicht nur für einen Film, wie geplant, sondern für beide Produktionen gezahlt wurden. Seither gibt es eine Vertrags-Klausel für solche Fälle, die sogenannte "Salkind-Klausel". 15 Jahre später drehte Lester mit fast der gleichen Besetzung und ähnlichem Stab "Die Rückkehr der Musetiere" (1989). Kritik: "Dumas' historischer Abenteuerroman in einer von Richard Lester prunkvoll und artistisch-witzig inszenierten Neuverfilmung - eine heitere Entlarvung von Historienkitsch und falsch verstandenem Heldentum." (Lexikon des internationalen Films) "Edle Recken fechten in bunten Kostümen: Die x-te Filmversion des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas entpuppt sich als unterhaltsames, knallbuntes Kostümabenteuer mit allem, was dazu gehört: Spannung, Schmalz und Slapstick. Dieses Mal zeichnete 'Beatles'-Regisseur Richard Lester ('Yeah! Yeah! Yeah!', 'Hi-Hi-Hilfe!') für die Inszenierung mit Top-Besetzung verantwortlich. 1974 drehte Lester auch die nicht ganz ernst zu nehmende Fortsetzung 'Vier Musketiere - Die Rache der Mylady'." (prisma.de) "Es gab und gibt viele filmische Versionen des Klassikers von Alexandre Dumas, aber Richard Lester hat wohl bei der besten davon Regie geführt. Ein Film, der großartig aussieht. Die Kostüme, die Schauplätze und die Kameraarbeit werden unterstützt durch eine exzellente Darstellerriege, ein solides Drehbuch und eine Menge fulminanter Slapstick- und Actionszenen." (viennale.at)
(Tele 5)
Daten
Weiterer Titel: Die Musketiere - Einer für Alle - Alle für einen!
Länge: ca. 105 min.
Internationaler KinostartDi, 11.12.1973
Deutscher KinostartFr, 21.12.1973
FSK 12
Originalsprache:Englisch
Film einer Reihe
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Daten & Zeiten kalendarisch. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit.

Die Top 3 der drei Musketiere-Fans

DVDs, Blu-ray-Discs, Bücher

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Kommentare, Erinnerungen und Forum

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  • Nostalgie schrieb am 30.12.2022, 15.46 Uhr:
    Geraldine Chaplin hat 0 Ausstrahlung und genauso wenig Schönheit für diese Rolle Königin.
    Oliver Reed ist/war ein ganz schön leichtsinniger Haudegen. Am Besten oben den " Hintergrund " lesen. Der ist nicht nur über Oliver Reed aussagefähig.

Bilder

  • König Ludwig XIII. (Jean-Pierre Cassel) hat fast seine ganze Macht an Kardinal Richelieu eingebüßt, da er die Gefahren, die um ihn herum lauern, nicht erkennt. Seine Ehefrau Anna von Österreich (Geraldine Chaplin) liebt ihn zwar nicht, will den Regenten aber nach allen Möglichkeiten unterstützen.
    König Ludwig XIII. (Jean-Pierre Cassel) hat fast seine ganze Macht an Kardinal Richelieu eingebüßt, da er die Gefahren, die um ihn herum lauern, nicht erkennt. Seine Ehefrau Anna von Österreich (Geraldine Chaplin) liebt ihn zwar nicht, will den Regenten aber nach allen Möglichkeiten unterstützen.
    Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • Porthos (Frank Finlay).
    Porthos (Frank Finlay).
    Bild: © MDR/SWR/Telepool
  • Kardinal Richelieu (Charlton Heston, r.) intrigiert gegen den König Louis XIII. (Jean-Pierre Cassel, M.) in "Die drei Musketiere".
    Kardinal Richelieu (Charlton Heston, r.) intrigiert gegen den König Louis XIII. (Jean-Pierre Cassel, M.) in "Die drei Musketiere".
    Bild: © MDR / SWR / Telepool
  • Die drei Musketiere Aramis (Richard Chamberlain, links), Porthos (Frank Finlay, 2. von rechts) und Athos (Oliver Reed, rechts) gemeinsam in Aktion mit D'Artagnan (Michael York) in Richard Lesters Verfilmung.
    Die drei Musketiere Aramis (Richard Chamberlain, links), Porthos (Frank Finlay, 2. von rechts) und Athos (Oliver Reed, rechts) gemeinsam in Aktion mit D'Artagnan (Michael York) in Richard Lesters Verfilmung.
    Bild: © MDR/SWR/Telepool
  • Die verführerische Constance (Raquel Welch) in "Die drei Musketiere" von Richard Lester.
    Die verführerische Constance (Raquel Welch) in "Die drei Musketiere" von Richard Lester.
    Bild: © MDR/SWR/Telepool
  • Porthos (Frank Finlay, l.)
    Porthos (Frank Finlay, l.)
    Bild: © ZDF/StudioCanal
  • Bild: © PLURIMEDIA (SWR/Telepool)
  • 4.1.1
    4.1.1
    Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • D'Artagnan (Michael York) kehrt gerade noch zum Beginn des Balls zum Schloss zurück und es gelingt ihm, bis zur Königin (Geraldine Chaplin) zu gelangen.
    D'Artagnan (Michael York) kehrt gerade noch zum Beginn des Balls zum Schloss zurück und es gelingt ihm, bis zur Königin (Geraldine Chaplin) zu gelangen.
    Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • Porthos (Frank Finlay), einer der "drei Musketiere", mit seinem treuen Begleiter.
    Porthos (Frank Finlay), einer der "drei Musketiere", mit seinem treuen Begleiter.
    Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • Der junge, draufgängerische Provinzler D'Artagnan (Michael York) schließt sich den Musketieren an.
    Der junge, draufgängerische Provinzler D'Artagnan (Michael York) schließt sich den Musketieren an.
    Bild: © BR/Studiocanal/David Watkin
  • König Ludwig XIII. (Jean-Pierre Cassel) hat fast seine ganze Macht an Kardinal Richelieu eingebüßt, da er die Gefahren, die um ihn herum lauern, nicht erkennt. Seine Ehefrau Anna von Österreich (Geraldine Chaplin) liebt ihn zwar nicht, will den Regenten aber nach allen Möglichkeiten unterstützen.
    König Ludwig XIII. (Jean-Pierre Cassel) hat fast seine ganze Macht an Kardinal Richelieu eingebüßt, da er die Gefahren, die um ihn herum lauern, nicht erkennt. Seine Ehefrau Anna von Österreich (Geraldine Chaplin) liebt ihn zwar nicht, will den Regenten aber nach allen Möglichkeiten unterstützen.
    Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • D'Artagnan verliebt sich in die junge Frau seines Wirtes, Constance Bonacieux (Raquel Welch), die der Königin als Leibschneiderin und engste Vertraute dient.
    D'Artagnan verliebt sich in die junge Frau seines Wirtes, Constance Bonacieux (Raquel Welch), die der Königin als Leibschneiderin und engste Vertraute dient.
    Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • Constance de Bonacieux (Raquel Welch)
    Constance de Bonacieux (Raquel Welch)
    Bild: © Europa Europa
  • Constance Bonacieux (Raquel Welch) erfährt als Leibschneiderin und engste Vertraute der Königin intime Geheimnisse.
    Constance Bonacieux (Raquel Welch) erfährt als Leibschneiderin und engste Vertraute der Königin intime Geheimnisse.
    Bild: © BR/Studiocanal - Library/David Watkin
  • Kardinal Richelieu (Charlton Heston) will den Monarchen stürzen.
    Kardinal Richelieu (Charlton Heston) will den Monarchen stürzen.
    Bild: © BR/Studiocanal/Library/David Watkin